Praxis-Workshop „Möbel aus Wildholz“: Noch Plätze frei!
Foto: Umweltzentrum Westfalen
Möbel aus den naturbelassenen Wuchsformen eines Baumes zu bauen hat in nahezu allen Kulturkreisen eine lange Tradition.
Von Samstag bis Sonntag, 15.+ 16. Februar 2025, jeweils von 9.30 – 18.00 Uhr bietet das Umweltzentrum Westfalen einen Workshop zu diesem Thema in der Ökologiestation an.
Die Wildholzmöbel wirken auf uns spontan vertraut und üben eine große Faszination aus. Die Teilnehmer bearbeiten unter der Leitung von Klaus Känzler, die Oberfläche und die Verbindungen der naturbelassenen Hölzer mit einfachen Werkzeugen und alten Handwerkstechniken. Die so entstandenen Möbel entwickeln dann über ihre Funktion hinaus plastische Qualität, welche sie auch zu künstlerischen Objekten werden lässt.
Die Kosten für diesen zweitägigen Praxis-Workshop betragen 95 Euro je Teilnehmer, Verpflegung für die Mittagspause ist mitzubringen. Teilnehmen können maximal 8 Personen. Eigenes Werkzeug kann gerne mitgebracht werden!
Kurs „Erste Schritte in die digitale Welt“ der VHS Bergkamen
Der Kurs „Erste Schritte in die digitale Welt“ der VHS Bergkamen ist für Personen gedacht, die keinerlei Vorkenntnisse über digitale Technologien haben und die die Bedienung kennenlernen möchten.
Das Angebot umfasst die Bereitstellung der digitalen Geräte (Android-Tablets, iPads, Notebooks) und gibt Einblicke in deren Einsatzmöglichkeiten. Die Teilnehmenden werden mit den Unterschieden der verschiedenen Geräte vertraut gemacht und können das Gerät in Ruhe ausprobieren. Sie erfahren, wie sie eine Internetseite besuchen und Fotos machen können. Was ist eine App und wo ist sie zu finden? Und welche App kann vielleicht helfen? So können erste Erfahrungen im Umgang mit den Geräten in einer kleinen Gruppe gemacht werden. Der Kurs beginnt am 30.01.25 und findet dreimal donnerstags in der Zeit von 09:00 bis 10:30 Uhr im VHS Gebäude „Treffpunkt“ statt. Der Kurs wird vom Land NRW gefördert und kann daher kostenfrei angeboten werden. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich.
Gerne nimmt das VHS-Team auch persönlich Ihre Anmeldungen während der Öffnungszeiten montags bis freitags von 8.30 – 12.00 Uhr und montags und donnerstags von 14.00 – 16:00 Uhr oder telefonisch unter den Rufnummern 02307/284 952 und 284 954 entgegen.
Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person auf dem Werkstoffhof
Am vergangenen Samstag kam es gegen 11.35 Uhr am Haldenweg in Bergkamen zu einem Verkehrsunfall. Bei diesem Verkehrsunfall wurde ein 42-Jähriger aus Bergkamen leicht verletzt.
Ein 53-jähriger Mann aus Lünen befand sich mit dem 42-Jährigen auf dem Gelände des Wertstoffhofs. Als der Lünener mit seinem Pkw rückwärts rangierte, übersah er den Bergkamener und dessen Pkw. Bei dem Zusammenstoß lösten sich Teile am Pkw und durch Splitterteilchen verletzte sich der 42-Jährige.
Leicht verletzt kam er zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus. Es entstand ein Sachschaden von rund 2500 Euro.
Erfolgreiche Veranstaltung für Seniorinnen und Senioren: Egal, bei welchem Wetter – Suppe passt immer
Es müssen nicht immer Kaffee und Kuchen sein. Beim Suppenklatsch der Stadt Bergkamen, der Anfang Januar im Elisabeth-Haus in Bergkamen-Mitte stattfand, kamen die Attraktionen aus dem Topf: Käse-Lauch-, Gulasch- und Ofensuppe. „Angesichts der kühlen Jahreszeit sollte es für die Gäste diesmal etwas Warmes geben“, erklärt Thomas Lackmann, der bei der Stadt Bergkamen unter anderem für Seniorenarbeit zuständig ist, die Abweichung vom üblichen Konzept.
Die positiven Kommentare und die gute Stimmung unter den rund 120 Seniorinnen und Senioren, die der Einladung gefolgt waren, bestätigen diese Auffassung: Suppe ist ein mehr als gleichwertiger Ersatz für Süßes aus der Backstube. Geselligkeit und Austausch funktionieren auch bei gekochten Spezialitäten. „Ohne die Hilfe der ehrenamtlichen Helferinnen wäre das nicht möglich gewesen“, dankt Thomas Lackmann den Kuchenpatinnen, die sich diesmal auf anderem Gebiet bewährten.
Beim nächsten Treffen für Seniorinnen und Senioren, das am 9. Februar wieder im Elisabeth-Haus stattfindet, lautet das Motto „Bingo, Volltreffer!“ Wie in den großen Bingo-Hallen, geht es dann an den Tischen um unterhaltsames Zahlenraten. Für musikalische Begleitung sorgt das Duo Andy & Lucia. Eine Anmeldung ist erforderlich. Für weitere Informationen steht Thomas Lackmann gerne zur Verfügung: telefonisch (nur vormittags) unter 02307/965-433 und per E-Mail an t.lackmann@bergkamen.de.
Workshop Blumiges Schattenspiel mit Aquarell und Acryl in der Ökologiestation
Foto: Victoria Paulokat
Das Umweltzentrum Westfalen lädt herzlich zu einem kreativen Workshop am 09.02., 15:00 – 18:00 Uhr in der Ökologiestation ein, bei dem Kunst und Technik verschmelzen! Gemeinsam gestalten die Teilnehmenden ein abstrahiertes Schattenspiel auf hochwertigem Aquarellpapier – besonders für Anfänger und Neugierige geeignet.
Unter Anleitung von Victoria Paulokat werden individuelle Kunstwerke geschaffen, die durch Schichtarbeit und den Einsatz unterschiedlicher Techniken und Materialien zu dynamischen Werken heranwachsen. Die großzügige Papiergröße von 50 x 64 cm bietet dabei reichlich Raum für Kreativität. Eine Vorlage dient als Orientierung. Der Kurs findet in den Räumlichkeiten der Ökologiestation des Kreises Unna statt und kostet 60 Euro pro Person.
Alle benötigten Materialien werden vor Ort bereitgestellt. Teilnehmer*innen sollten lediglich Kleidung mitbringen, die schmutzig werden darf, einen Föhn, ein Handy mit Taschenlampe oder eine kleine Taschenlampe sowie Verpflegung.
Wichtig ist, dass der Kindergarten Springmäuse eine neue Adresse hat. Alle Kurse dort finden nun in der Gedächtnisstraße 16 in Bergkamen statt.
Weitere Informationen über die Angebote des TuS und den gesamten Verein finden Sie unter www.tus-weddinghofen.de oder kontaktieren Sie uns gerne unter info@tus-weddinghofen.de
Frohe Botschaft beim Neujahrsempfang: Stadt und Stroetmann kaufen die „Trümmerwüste“
Bürgermeister Bernd Schäfer begrüßte die zahlreichen Gäste beim traditionellen Neujahrsempfang der Stadt Bergkamen in der Schützenheide.
Die Tage der Trümmerwüste auf dem ehemaligen Gelände der Turmarkaden scheinen gezählt zu sein. „Die Stadt Bergkamen und die Stroetmann Unternehmensgruppe aus Münster haben die Verträge für den Kauf des Areals unterzeichnet“, erklärte am Sonntag Bürgermeister Bernd Schäfer am Sonntag beim traditionellen Neujahrsempfang der Stadt Bergkamen in der Schützenheide. Allerdings müsse der Stadtrat in seiner nächsten Sitzung den Kaufvertrag billigen, betonte Schäfer.
In einer Pressekonferenz hatte Schäfer im Mai vergangenen Jahres die Ten Brinke Gruppe als Partner für den Grundstückskauf und für die Neubebauung der Turmarkaden-Brache vorgestellt. Die Stroetmann Unternehmensgruppe war zu diesem Zeitpunkt „nur“ als Mieter für einen EDEKA-Frischemarkt vorgesehen. Gründe für den Ausstieg der Ten Brinke Gruppe nannte Schäfer am Sonntag nicht. Erfreulich für ihn ist, dass aus dem ehemaligen Mieter nun ein Investor geworden.
Von dem insgesamt 25.000 Quadratmeter großen Gelände erwirbt die Stadt rund 11.000 Quadratmeter. Hier will die die Unnaer Kreis-, Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) überwiegend, aber nicht ausschließlich geförderten Wohnraum schaffen wird – in Form von Effizienzhäusern, die ohne fossile Energieträger auskommen. Geplant sind 120 bis 150 Wohnungen, die die UKBS nach der Fertigstellung vermieten wird.
Weitere wichtige Bauvorhaben in diesem und in den folgenden Jahren sind für den Bürgermeister das neue Feuerwehrgerätehaus hinter dem Lidl an der Jahnstraße, der Umbau bzw. Neubau der ehemaligen Burgschule als neuer Strandort für die Jahn-Grundschule sowie die Erweiterung der Schillerschule in Bergkamen-Mitte für eine Offene Ganztagsschule.
Die Stärkung des Ehrenamts war ein weiteres Thema des Neujahrempfangs. Hier berichtete Schäfer über den Umzug des DRK-Ortsvereins Bergkamen vom Hallenbad in die neue Rettungswache In der Schlenke in Oberaden und über den Umzug des THW vom ehemaligen Nüsken-Gelände an der Werner Straße in die ehemalige Manuka-Halle am Schlagbaum.
Laser-Attacke gegen Polizei-Heli auf Vermisstensuche: Bergkamener verurteilt
von Andreas Milk
Es war keine gezielte Störaktion – es war Blödheit, Gedankenlosigkeit. Um seinen eben erworbenen Laserpointer zu testen, suchte sich der Bergkamener Kevin H. (34, Name geändert) ausgerechnet einen Polizeihubschrauber aus. Dessen Besatzung war in der Nacht zum 10. Mai 2024 auf der Suche nach einer vermissten Siebenjährigen aus Werne. Wohl rund zehn Mal nervte H. vom Balkon seiner Wohnung aus die Piloten mit dem Laserpointer, der einen grünen Strahl aussandte.
Diese Penetranz war es, die dazu beitrug, H. zu fassen – der nun in Kamen vor dem Strafrichter stand. Laut Anklageschrift hatte er mit seiner Aktion versucht, die Sicherheit des Luftverkehrs zu gefährden. Es sei „eine der weniger guten Ideen“ seines Mandanten gewesen, fand selbst H.s Verteidiger. H. erklärte, nicht nachgedacht zu haben – er habe bloß mal checken wollen, wie weit der Laserpointer reicht.
Im Prozess sagte der Pilot des Polizeihubschraubers als Zeuge aus. Der 42-Jährige gehört einem in Dortmund stationierten Teil der Fliegerstaffel NRW an. H.s Laser habe in jener Nacht die Suche nach dem vermissten Mädchen erschwert – das aber glücklicherweise doch gefunden wurde -, und wenn auch keine konkrete Absturzgefahr bestanden habe, so sei das Unglückspotenzial bei solch einem Vorfall eben doch erheblich. Eine Spezialbrille macht zwar bei zu hoher Strahlungsintensität „dicht“ – aber da ist erstens immer die Sorge ums Augenlicht und zweitens die Einschränkung der Sicht auf Umfeld und Instrumente. Von dem Einsatz am 10. Mai gibt es eine Videosequenz, gefertigt von einer Kamerafrau als drittem Besatzungsmitglied neben Pilot und Copilot. Drei Laser-Attacken sind darauf zu sehen – und auch verblüffend detaillierte Bilder von Kevin H. auf seinem Balkon. Ja, die Technik an Bord gebe schon allerhand her, erklärte der Pilot. Weil H. so ausdauernd war, schafften es Polizisten am Boden, ihn quasi auf frischer Tat zu schnappen. Der Laserpointer lag noch auf dem Balkon.
Drei, vier Mal im Jahr passiere sowas wie in Bergkamen, berichtete der Pilot. Nicht immer gelingt es, die Verantwortlichen zu ermitteln. Kevin H. muss zahlen: Der Richter verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen à 50 Euro – 4.500 Euro also, das sind rund drei Monatsgehälter des jungen Mannes. Die Zahl der Tagessätze bedeutet: Die Tat des bislang unbescholtenen Bergkameners kommt nicht ins Führungszeugnis. Das wäre erst ab dem 91. Tagessatz der Fall gewesen. Bei dem Piloten entschuldigte er sich. Der Pilot sagte, das werde er an den Kollegen und die Kollegin weitergeben.
60 Jahre Engagement im Kreistag – SPD ehrt langjährige Mitglieder
Angelika Chur (links) und Simone Symma (rechts) nahmen ihre Ehrung von Hartmut Ganzke und Landrat Mario Löhr entgegen. Martina Eickhoff konnte an der Ehrung nicht teilnehmen.
In einer feierlichen Veranstaltung hat die SPD-Kreistagsfraktion Unna ihre verdienten Mitglieder für deren langjähriges Engagement geehrt. Gemeinsam blicken Angelika Chur, Martina Eickhoff und Simone Symma auf insgesamt 60 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit im Kreistag zurück.
„Kommunalpolitik erfordert Zeit, Energie und viel persönliches Engagement. Ihr habt über Jahrzehnte hinweg entscheidende Beiträge für die Menschen im Kreis Unna geleistet, wichtige Weichen gestellt und mit eurer Erfahrung wertvolle Impulse gesetzt. Dafür möchten wir euch von Herzen danken!“, hob der Fraktionsvorsitzende Hartmut Ganzke die Bedeutung der drei Geehrten hervor.
Angelika Chur aus Bergkamen war bereits zwischen 1989 und 1999 Mitglied des Kreistages und kehrte 2014 in das Gremium zurück. Als Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit, Soziales, Inklusion und Familie setzt sie sich mit Nachdruck für soziale Gerechtigkeit und eine gerechte Sozialpolitik im Kreis Unna ein.
Martina Eickhoff, ebenfalls aus Bergkamen, engagiert sich seit 2004 als Mitglied des Kreistages. In ihrer Funktion als Sprecherin der Fraktion im Ausschuss für Mobilität, Bauen und Geoinformation bringt sie ihre Expertise in wichtige Zukunftsthemen ein.
Simone Symma aus Lünen ist ebenfalls seit 2004 ein fester Bestandteil des Kreistages. Als Vorsitzende des Ausschusses für Schule und Bildung liegt ihr die Weiterentwicklung der Förderschulen und Berufskollegs besonders am Herzen.
NABU: Frühling auf Samos – Beamer-Vortrag von Karin und Bernd Margenburg
Am Mittwoch, den 15. Januar 2025, lädt der NABU zu einem Vortrag über die griechische Insel Samos ein. Von 19:30 bis 21:00 Uhr berichten Karin und Bernd Margenburg in der Ökologiestation Bergkamen über die Natur und Kultur dieser vielseitigen Insel.
Bereits im März entfaltet sich auf Samos eine erstaunliche Blütenpracht. Die Heimat des Mathematikers Pythagoras beheimatet rund 1.500 Pflanzenarten. Besonders auffällig sind die Kronen-Anemonen, die nach regenreichen Wintern die Wiesen überziehen, sowie der bemerkenswerte Reichtum an Ragwurzarten. Von den 34 bislang nachgewiesenen Arten konnten die Referenten auf ihrer Reise 25 dokumentieren.
Doch nicht nur die Natur beeindruckt auf Samos: Laut dem Historiker Herodot befand sich hier der größte Tempel Griechenlands, der der Göttin Hera gewidmet war. Heute kann von den ehemals 155 monumentalen Säulen nur noch eine bewundert werden. Diese Verbindung von Kultur und Natur macht Samos zu einem beliebten Reiseziel für Naturliebhaber und Geschichtsinteressierte.
Die Veranstaltung findet in der Ökologiestation Bergkamen (Dr.-Detlef-Timpe-Weg 1, 59192 Bergkamen-Heil) statt. Der Eintritt kostet 2,00 Euro, für NABU-Mitglieder ist der Besuch kostenlos.
Iqony startet artenschutzrechtliche Kartierung und ergänzende Vermessungsarbeiten für Gasanschlussleitung
Untersuchungsraum. Grafik: Iqony GmbH
Im Rahmen der Planungsarbeiten für eine künftige Gasanschlussleitung des Kraftwerksstandorts Bergkamen-Heil beginnen im Auftrag
des Essener Energieunternehmens Iqony noch im Januar 2025 Arbeiten zur artenschutzrechtlichen Kartierung jenes Gebiets, das für die künftige Trassenführung ausersehen ist. Eine endgültige Detailplanung erfolgt dann zu einem späteren Zeitpunkt auf Grundlage der nun erhobenen Daten.
Vor Weihnachten hatte Iqony angekündigt, zu Vermessungszwecken zunächst eine Drohnenbefliegung des Gebiets vornehmen zu lassen. Die nun beginnende und von einem auf derlei Untersuchungen spezialisierten Ingenieurbüro vorgenommene artenschutzrechtliche Kartierung ist der nächste Schritt auf dem Weg zur Erarbeitung einer finalen Trassenplanung. Die Arbeiten für die Erstellung der artenschutzrechtlichen Kartierung werden voraussichtlich bis Frühjahr 2026 andauern, um Erkenntnisse über alle Vegetationsperioden hinweg zu gewinnen.
„Die auf diese Weise gewonnenen Ergebnisse fließen anschließend in die weitere Trassenplanung ein. Insofern ist die artenschutzrechtliche Kartierung eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die spätere Trassenplanung so umweltverträglich wie möglich erfolgen kann“, erläutert Dr. Jens Reich, bei Iqony Gesamtprojektleiter für das geplante neue und perspektivisch dank Wasserstoffeinsatzes klimaneutrale Gaskraftwerk am Standort Bergkamen.
Weitere Vermessungsarbeiten und Bodenuntersuchungen
Parallel zur artenschutzrechtlichen Kartierung führt ein weiterer Ingenieurdienstleister ergänzende Vermessungsarbeiten sowie Bodenuntersuchungen durch: „Die Vermessungsarbeiten ergänzen die Ergebnisse der Drohnenbefliegung. Dies muss insbesondere dort erfolgen, wo eine Drohnenbefliegung nicht uneingeschränkt möglich war, z.B. im Umfeld von Hochspannungsmasten oder in Bereichen, wo ganzjährig begrünter Pflanzenwuchs hinreichenden Einblick aus der Luft nicht zulässt“, erläutert Jens Reich. Auch hier und bei den ergänzenden Bodenuntersuchungen geht es um die Gewinnung weiterer Erkenntnisse für die weitere Detailplanung der Gasanschlussleitung und deren Verlauf.
Ortsübliche Information in den Amtsblättern
Das im Rahmen der Untersuchungen betrachtete Gebiet erstreckt sich auf die Städte Bergkamen und Werne. In den Amtsblättern beider Städte hat Iqony bereits eine entsprechende ortsübliche Detailbekanntmachung veranlasst.In der Unterlage sind u.a. die konkreten Gemarkungen und Flure bezeichnet, die ganz oder zumindest anteilig in das Untersuchungsgebiet fallen.
Klimaneutrales Kraftwerk braucht einen Leitungsanschluss
Planung und Bau der Gasanschlussleitung für den Kraftwerksstandort Bergkamen-Heil sind notwendige Voraussetzungen für den Bau des geplanten neuen Gaskraftwerks der Iqony. Dieses soll – abhängig von der noch ausstehenden politischen Ausgestaltung der gesetzlichen
Rahmenbedingungen für einen Kraftwerksneubau – künftig regelbare und zugleich klimaneutrale Erzeugungsleistung immer dann bereitstellen, wenn die Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien die Bedarfe nicht decken kann.