Wenn der Fathitag mehr als nur die Integrationsschublade aufräumt

Er spielt nicht nur mit seiner deutsch-türkischen Identität. Auch die Erwartungen des Publikums sind für ihn ein Ball, den es mit unverminderter Kraft zurückzuwerfen gilt. Wer zum Start der großen Kabarett-Reihe einen harmlosen Freitagabend mit dem „lustigen Türken“ erwartete, hatte sich in Fatih Çevikkollu heftig getäuscht. Dieser „Fathigtag“ sollte ein anspruchsvoller Ausflug in den Alltag vor der eigenen Haustür werden.

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Zum Heulen war manches, was Fatih Çevikkollu am Freitagabend beim Fatihtag auf die Tagesordnung setzte.

Harmlos freundlich kommt er daher. Doch der Eindruck täuscht...
Harmlos freundlich kommt er daher. Doch der Eindruck täuscht…

Zunächst lockte der Schauspieler und Kabarettist die Bergkamener jedoch in die seichte Falle. Mit freundlichem Integrationspalaver sandte der Mann „der aussieht wie Ali und spricht wie Hans“ versteckte Botschaften auf Schenkelklopferniveau an die „Glaubensbrüder“ und entlarvte die Parteienzugehörigkeit anhand der Lacher. Bessere und richtige Ausländer: Sie alle fanden sich wieder in dem CDU-Mann, der nur an die Abschiebemöglichkeiten denkt. Oder in dem netten Grünen von der „Mein-Freund-der-Ausländer-Partei“.

...Fatih Çevikkollu kann auch anders!
…Fatih Çevikkollu kann auch anders!

Dann kam er endlich, der „Döner für den Kopp beim Türken“. Wenn die Wohnungssuche erst mit dem Goebbels-Namen klappt, wenn die Türken-Eigentümer nicht an Ausländer vermieten oder wenn nach der Sozialisierung in der katholischen Schule Sprüche wie „lass Dich nicht hängen, Mann“ die Meinung der Masse plötzlich im ganz neuen Licht dasteht. „Es geht nicht um Betroffenheit, sondern darum, zu zeigen, wie was nebeneinander steht“, schleudert Fatih Çevikkollu seinem nach einer langen Schweigepause leicht irritiertem „deutsch-deutschen“ Publikum entgegen. „Wenn ich anders bin, dann als Kölner“, sagt er und säubert beiläufig die nächste Schublade von Vorurteilen. Denn: „Heimat ist da, wo man sich nicht erklären muss.“

Der Kontrast zählt: Vom „fiese Möp“ zum Bospo-Russen

Das Kabarett hat es nicht nicht, wenn Gesten mehr zählen als Politik.
Das Kabarett hat es nicht nicht, wenn Gesten mehr zählen als Politik.

Einmal an die eigene Integrations-Nase gepackt, waren die Bergkamener fast dankbar für den „fiese Möp“, den jetzt der Kölner aus dem Hut zauberte. Von der wirtschaftsfördernden Seite der Hartz-IV-Kultur über Benotungssitten Marke „Malen nach Zahlen“ und bildungstechnischem Festhalten am einzigen Kastensystem Europas reichte der Querschnitt bis zum Rentner-Insassen. Wer hier schon die schlimmste Wahrheit über die deutsche Identität vermutete, hatte sich aufs Glatteis führen lassen. Es hagelte Bombenteppiche vom ehemaligen Entwicklungshilfeminister in neuer Rüstungsfunktion. Der Mercedes-Stern verwandelte sich hinter der Rüstungssparte mit synchroner Produktion von Minen und Minensuchgeräten in einen Todesstern.

Pädagogisch sinnvoll verteilte Fatih Çevikkollu immer wieder seichte Belohnungen, bevor der nächste Frontalangriff folgte. Wertkonservative Ausländer bekommen ein Kolonialherren-Syndrom, Schuldgefühle sind im deutschen Pass inklusive, dann ist die Vorhaut in aller Munde. Es folgt der erste demokratisch gewählte Sultan der Türkei mit Pseudonym als Bospo-Russe, bevor es tiefer in den türkischen Polizeistaat und die Burka in deutschen Amtsstuben geht.

„Integration interessiert mich nicht, sie findet statt!“

Kopfstand für die Yoga-Selbstfindung in harten Zeiten.
Kopfstand für die Yoga-Selbstfindung in harten Zeiten.

Die Pause gab dem Rundumschlag vor dem von weniger „Spreu“ gelichtetem Publikum erst richtig Schwung. Da stand die kollektive Yoga-Stunde mit „Ohmlett“ ebenso auf dem Programm wie Fooddesign oder Waffen für den Frieden. Bei der Aktenschredderei des Verfassungsschutzes, den „du ohne SS gar nicht schreiben kannst“, blieb jedem das „lustige Thema“ NSU-Prozess im Halse stecken. Solingen als Supergau: Da hilft nur noch Rap, um die Gefühle loszuwerden, dem auch das Kabarett keinen Funken Humor mehr abgewinnen kann. Zum Glück ging es bald mit den Dinkel-Dominas auf den Spielplatz, auf die Sprachmarktskala, in Goethes Faust auf Brasialnisch und in den deutsch-türkischen Künstlerhaushalt, in dem die Biographien Hand in Hand gehen mit Sozialneid und Minderheitenkomplexen.

„Integration interessiert mich nicht, sie findet statt!“, setzt Fatih Çevikkollu einen vehementen Schlusspunkt unter alle Debatten. Die Bergkamener brauchten eine Weile, um warm zu werden mit dieser ambivalenten Konfrontationstherapie. Nach heftig erklatschter Zugabe nahm jeder dankbar Sätze mit nach Hause, die noch eine Weile nachwirken dürften. „Die Haltung, die du entwickelst, ist abhängig von der Erfahrung, die du machst“, ist nur einer davon. Wie wahr in einer Zeit, „wo Gegenstände geliebt und Menschen benutzt werden“.




CDU für Öffnung der Fußgängerzone – SPD ist dagegen

Das es der Nordberg-Fußgängerzone nicht gut geht, sieht jeder auf dem ersten Blick. Einige Leerstände und oft gähnende Leer auf dem teuren Pflaster der Präsidentenstraße prägen das Bild. Hier unternimmt jetzt die CDU-Fraktion erneut einen Vorstoß. Auch der restliche Teil von der Hochstraße bis zur Leibnizstraße soll für den allgemeinen Kfz-Verkehr freigegeben werden.

Nordberg-Fußgängerzone
Auch der nördliche Teil der Nordberg-Fußgängerzone soll für den Kfz-Verkehr geöffnet werden, fordert die CDU. Die SPD ist dagegen.

Einen entsprechenden Antrag legt sie dem Bauausschuss in seiner nächsten Sitzung vor. Den will die SPD am 22. September ablehnen. Vor solch einer Entscheidung müssten Geschäftsleute,  Anwohner und die Bürger zu solch einem Plan gehört werden, erklärte der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Bergkamen-Mitte, Kay Schulte. Wissen möchte der Ortsverein vor allem, ob die bereits erfolgte Teilöffnung zu einer Belebung beigetragen hat. „Weitere Aspekte wie der Wegfall des Aufenthaltscharakters des Wehner-Platzes, die Frage des Standortes „Samstagmarkt“ und das gefahrlose Queren in diesem Bereich – insbesondere für die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims am Nordberg – werden durch den CDU-Antrag erst gar nicht betrachtet“, erklärt Kay Schulte.

SPD-Fraktionsvorsitzender Bernd Schäfer schließt sich in vollem Umfang dieser Meinung an: „Ein solcher Schnellschuss ist mit uns ohne entsprechende Bürgerbeteiligung nicht zu machen. Da der Nordberg die einzige im Bebauungsplan ausgewiesene Fußgängerzone ist, stellt sich sowieso die Frage, ob hier nicht der Ausschuss für Stadtentwicklung zuständig ist“. Zudem sind für Bernd Schäfer auch die finanziellen Folgekosten durch eine Öffnung unklar. „Ohne eine bauliche Veränderung ist die Öffnung für den Verkehr gar nicht möglich. Da diese Mittel im städtischen Haushalt nicht veranschlagt sind, müssten diese an anderer Stelle eingespart oder gekürzt werden.“




Überblick über Betreuungs- und Pflegeangebote in Bergkamen

Haben Sie Fragen zu den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung? Benötigen Sie Hilfe bei der Antragstellung? Einen Überblick über die Betreuungs- und Pflegeangebote für Bergkamener Bürgerinnen und Bürger  können Interessierte am Dienstag, 9. September, um 18 Uhr im Bergkamener Ratstrakt, im Sitzungssaal II erhalten.

Dort trifft sich das Bergkamener Interkulturelle Netzwerk (b.i.n.) unter der Leitung des Bergkamener Integrationsbüros. Anne Kappelhoff und Brigitte Sawall, beide von der Fachstelle Pflege- und Wohnberatung in Kamen, werden referieren. Nach einem Überblick über die Hilfsangebote, insbesondere auch bei geplanten Ausstattungsveränderungen in der Wohnung, stehen beide Beraterinnen für Fragen zur Verfügung und geben Unterstützung bei der Auswahl des geeigneten Angebotes.

Weitere Beratungen werden immer am 1. und 3. Donnerstag im Bergkamener Rathaus, Raum 600, von 10:00 Uhr – 12:00 Uhr von Mitarbeiterinnen der Fachstelle kostenlos angeboten. Die Beraterinnen bieten auch Hausbesuche nach Absprache unter Tel. 02307/2899060 an.

Bergkamener Bürgerinnen und Bürger sind auch diesmal wieder herzlich eingeladen, an dem Bergkamener Interkulturellen Netzwerktreffen teilzunehmen und in einen Austausch zu kommen. Für Rückfragen steht das Integrationsbüro telefonisch unter 02307/965-272 oder unter der Mailadresse: integration@bergkamen.de zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.




Mecklenbrauck und Radtke verabschieden sich aus UKBS-Aufsichtsrat

Aus dem Aufsichtsrat der Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) wurden jetzt zwei Bergkamener verabschiedet: Horst Mecklenbrauck und Uwe Radtke. Beide – Mecklenbrauck als Beigeordneter und Kämmerer, Radtke als Ratsmitglied – sind nicht mehr in ihren Ämtern tätig und schieden somit aus.

Abschied aus dem Aufsichtsrat des kommunalen Wohnungsunternehmens UKBS nahmen jetzt Uwe Radtke (2. von links) und Horst Mecklenbrauck (2. von rechts). Sie wurden vom Aufsichtsratsvorsitzenden Theodor Rieke (links) und vom Geschäftsführer Matthias Fischer (rechts) mit Dank für ihre Tätigkeit und einem Erinnerungsgeschenk bedacht.
Abschied aus dem Aufsichtsrat des kommunalen Wohnungsunternehmens UKBS nahmen jetzt Uwe Radtke (2. von links) und Horst Mecklenbrauck (2. von rechts). Sie wurden vom Aufsichtsratsvorsitzenden Theodor Rieke (links) und vom Geschäftsführer Matthias Fischer (rechts) mit Dank für ihre Tätigkeit und einem Erinnerungsgeschenk bedacht.

Sie gehörten zusammen 20 Jahre dem Aufsichtsgremium der einzigen kommunalen Wohnungsgesellschaft im Kreis Unna an und konnten für ihr Engagement den Dank des Vorsitzenden Theodor Rieke und des Geschäftsführers Matthias Fischer entgegennehmen.

Horst Mecklenbrauck zog zunächst im Dezember 1999 als stellvertretendes Mitglied in das Aufsichtsgremium ein und wurde dort im Januar 2006 ordentliches Mitglied. Seit dieser Zeit wirkte er auch im Prüfungsausschuss mit und lenkte somit maßgeblich die Entwicklung dieses kommunalen Unternehmens, das erst kürzlich sein 75jähriges Bestehen feiern konnte. Auf eine fünfjährige Tätigkeit von 2009 bis heute konnte Uwe Radtke zurückblicken. Für die ausgeschiedenen Mitglieder dankte Horst Mecklenbrauck und wünschte, dass die „Erfolgsgeschichte der UKBS“ auch die nächsten Jahrzehnte andauern möge.

Als neue Mitglieder vertreten im künftigen Aufsichtsrat der I. Beigeordnete Dr.-Ing. Hans-Joachim Peters und Ratsmitglied Kay Schulte die Interessen Bergkamens, das mit 14,00 Prozent an dem kommunalen Unternehmen beteiligt ist. Insgesamt verfügt die UKBS in Bergkamen über 398 Wohnungen und drei Gewerbeeinheiten. Zwei Großprojekte hat das Unternehmen derzeit in Bergkamen auf der Agenda: An der Eichendorffstraße entstehen zwölf barrierefreie Bungalows für Senioren, in der Stadtmitte gegenüber dem Busbahnhof soll ein Komplex mit 16 Wohnungen und acht Gewerbeeinheiten errichtet werden.




Auffahrunfall: Glücklicherweise nur Blechschaden

Glücklicherweise gab es am Donnerstagnachmittag bei einem Auffahrunfall auf der Erich-Ollenhauer-Straße in Höhe von Monopol nur Blechschaden.

Wie die Polizei miztteilt, fuhr gegen 15 Uhr eine 21-jährige Frau aus Witten mit ihrem Pkw auf der Erich-Ollenhauer-Straße in Richtung Oberaden. In von Monopol musste sie verkehrsbedingt anhalten. Da hatte ein nachfolgender 31-jähriger Bergkamener zu spät bemerkte. Trotz Vollbremsung und Ausweichmanöver fuhr er auf das haltende Fahrzeug auf. Es entstand ein Sachschaden von etwa 5 000 Euro.




Sommerfest: „Wir in Weddinghofen“ bittet zu Tisch

Wir in Weddinghofen e. V. bittet am 20. September 2014 von 14.00 bis 20.00 Uhr auf dem Gelände der
Pfalzschule zu Tisch.

Plakat_Sommerfest_ 2014Bei diesem Sommerfest, ein Ersatz für das ausgefallene Johannesfeuer, können die Besucherinnen und Besucher verschiedene Weddinghofer Institutionen näher kennen lernen und dabei lecker zusammen schlemmen, genießen und den Tag gemeinsam verbringen..

Ein Fest ist ein für die ganze Familie. Es ist natürlich für das leibliche Wohl gesorgt und Kurzweil ist auch für Groß und Klein organisiert.  Mit den Erlösen werden Weddinghofer Institutionen unterstützen.

Gefeiert wird bei jeder Wetterlage. Sollte es ganz schlimm werden, besteht die Möglichkeit die Räumlichkeiten der Pfalzschule zu nutzen.




Umgehungsstraße L 821 n in weiter Ferne

Gern hätte man Mäuschen gespielt, als Landes-Verkehrsminister Michael Groschek in der Marina Rünthe auf die Bergkamener Stadtspitze traf. Jetzt, fast einen Monat später, wird ein der Inhalt eines Teils des Gesprächs gelüftet: Die Ortsumgehung L 821 n zur Entlastung von Weddinghofen und Oberaden scheint in weite Ferne gerückt zu sein.

Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Bergkamen
Minister Groschek trug sich am 5. August ins Goldene Buch der Stadt Bergkamen ein. Danach hatte er in Sachen „L 821n“ Unangenehmes zu berichten.

Unmissverständlich machte Groschek Bürgermeister Roland Schäfer und dem 1. Beigeordneten Dr. Hans-Joachim Peters klar, dass das Land für solch ein Neubauprojekt kein Geld habe. Investiert werden müsse vor allem in die Sanierung der vorhandenen Straßen. Und da sei der Bedarf sehr groß.

Dessen ungeachtet ist die L 821 n vor drei Jahren (!) aus dem Landesstraßenbauprogramm wegen eines Klageverfahrens herausgenommen. Beim Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat sich in dieser Sache bis heute nichts bewegt. Eine Wiederaufnahme der Ortsumgehung Bergkamen in das Landesstraßenbauprogramm ist somit für das Verkehrsministerium NRW nicht möglich.

Diese Wiederaufnahme  und ein Baubeginn stehen maßgeblich in Abhängigkeit zu den derzeit und künftig zur Verfügung stehenden Finanzmitteln im Landeshaushalt. Die Bereitstellung dieser Finanzmittel stellt nach Aussage des Ministers eine große Herausforderung für das Land dar, weil zusätzlich zu den Bestrebungen der Haushaltskonsolidierung ein großer Sanierungs- und Erhaltungsbedarf bei den bestehenden Landesstraßen in NRW besteht, dem dringend abgeholfen werden muss.

Eine Verbesserung der angespannten Situation im Landeshaushalt sieht der Minister in den kommenden Jahren nicht.  Er bedauert daher mitteilen zu müssen, dass es leider kaum Spielräume für Neubauprojekte im Landesstraßenbauprogramm geben wird.

„Erstmals wird seitens des Landes so deutlich mitgeteilt, dass die Finanzierung der L 821 als Neubauprojekt vorerst nicht möglich sein wird“, heißt es in einer Stellungnahme der Stadt.

Auch für diesen Fall habe die Stadt Vorbereitungen vorgenommen. Bereits bei der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes sei das Straßennetz in der heutigen Form zuzüglich der neu dargestellten Baugebiete auf den Prüfstand gestellt worden. „Demnach ist das Bergkamener Straßennetz grundsätzlich als leistungsfähig zu bezeichnen.“

„Nach der aktuellen Rückmeldung aus dem Ministerium wird in den kommenden Jahren der Erhalt eines qualitativ hochwertigen kommunalen Straßennetzes, insbesondere auch unter Würdigung der angrenzenden Nutzungen, im Vordergrund stehen.“




13 Schüler des Gymnasiums besonders fit in Französisch

Neun Schülerinnen und vier Schüler des Städtischen Gymnasiums Bergkamen haben am Freitagmittag aus den Händen von Schulleiterin Bärbel Heidenreich und Französisch-Lehrerin Constanze Lieb ihre DELF-Zertifikate erhalten.

Schulleiterin Bärbel Heidenreich gratulierte den 13 Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums zu ihrem Erfolg.
Schulleiterin Bärbel Heidenreich gratulierte den 13 Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums zu ihrem Erfolg.

Von September 2013 bis März 2014 haben die Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen neun, EF und Q1 in einer zusätzlichen AG-Stunde Französisch pro Woche für das international anerkannte Sprachzertifikat gelernt – mit Erfolg. Alle 13 haben die anspruchsvollen Prüfungen, die aus mündlichen und schriftlichen Aufgabenformaten bestehen, bestanden, viele mit sehr guten Ergebnissen.

10 Schüler haben die Prüfungen zur Niveaustufe A2, drei sogar bereits zur Niveaustufe B1 absolviert. A2 bescheinigt den Jugendlichen fortgeschrittene Sprachkenntnisse,  B1 bedeutet bereits flexible und versierte sprachliche Fertigkeiten. Wer allerdings das höchste Niveau (C2) erreichen möchte, braucht ähnliche Sprachfertigkeiten wie ein Muttersprachler.

„Es ist auch für das spätere Berufsleben interessant, Französisch-Kenntnisse durch ein international anerkanntes Zertifikat nachweisen zu können, denn diese Sprache wird in über 50 Ländern der Welt gesprochen und gilt als Weltsprache. Rund 220 Millionen Menschen auf der Welt sprechen Französisch“, erklärt AG-Leiterin Constanze Lieb.




Mord am Hellweg: Karten für Karin Slaughter heiß begehrt

Wer die US-amerikanische Krimi-Queen Karin Slaughter am 11. September im Bergkamener studio theater im Rahmen des Krimi-Festivals „Mord am Hellweg“ erleben möchte, sollte sich vielleicht beeilen.

Das Kulturreferat hat sein Kartenkontingent bereits verkauft. Fündig wird man aber noch beim i-Punkt in Unna und direkt über die Homepage von „Mord am Hellweg“. Auch dort gibt es Tickets gegen Vorkasse.

Peter Godazgar (Foto: Grafit Verlag)
Peter Godazgar (Foto: Grafit Verlag)

Für die weiteren mordlüsternen Veranstaltungen gibt es noch Karten im Kulturreferat. So wird Peter Godazgar am Dienstag, 23. September, um 19.30 Uhr im POCO-Einrichtungsmarkt   Bergkamen, Industriestraße 39, in Rünthe seinen Beitrag für die inzwischen 7. Antologie „Mord am Hellweg“ vorstellen. Der Kurzkrimi trägt den Titel „Dirty Talk in Bergkamen“.

Krimi-Autor  Peter  Godazgar  aus  Halle an der Saale hat sich in Bergkamen umgesehen  und  die  Stadt  zum Schauplatz seiner Geschichte „Dirty Talk in Bergkamen“  gemacht,  exklusiv  geschrieben  für den „Mord am Hellweg“-Band „Sexy.Hölle.Höllenweg“. Im Gepäck hat er noch weitere lustige Krimis.

Ticketpreise

Vorverkauf: 9,90 € / ermäßigt 7,90 €

Abendkasse: 12,00 € / ermäßigt 10,00 €

Das Böse kommt zur Ökologiestation

Die Krimiautorin Petra Hammersfahr liest am 30. September in Bergkamen.
Die Krimiautorin Petra Hammersfahr liest am 30. September in Bergkamen. Foto: Wilfried Hammesfahr

Die Bestseller-Autorin  Petra Hammesfahr bringt am Dienstag, 30. September, um 19.30 Uhr  das   „Böse“   in   die Ökologiestation nach Bergkamen!!!

Petra Hammesfahr, mehrfach ausgezeichnet  für  ihre Werke, wird aus ihrem brandneuen riminalroman „An einem  Tag  im  November“ lesen. Als eine Fünfjährige spurlos verschwindet, muss  Kommissar  Klinkhammer ermitteln. Doch noch ahnt der Ermittler nicht, dass seit Monaten in der Nachbarschaft Dinge geschehen, die an jenem Tag im November  unweigerlich  zur  Katastrophe  führen  … Die Autorin ist bekannt dafür,  das  Abgründige  in  ihre Romane einziehen zu lassen. Gänsehaut ist also garantiert!!!

Petra  Hammesfahr  schrieb  mit 17 ihren ersten Roman. Mit ihrem Buch  „Der stille  Herr  Genardy“ kam  der  große  Erfolg. Seitdem veröffentlicht sie einen Bestseller nach dem anderen, u.  a. „Die Sünderin“, „Die Mutter“ und „Erinnerungen an einen Mörder“. Die Autorin lebt in der Nähe von Köln.

Ticketpreise
Vorverkauf: 13,90 € /ermäßigt 11,90 €
Abendkasse: 18,00 € / ermäßigt 15,00 €

„Gentlemen’s Thrill“ im Haus Schmülling

„Gentlemen’s Thrill“ lautet das Motto am Samstag, 25. Oktober, ab 19.30 Uhr im Haus  Schmülling. International! Intelligent! Hochspannend! Wenn die Tage immer kürzer werden und die Nächte immer länger, geht es bei „Mord am Hellweg“ heiß her mit der Gentlemen’s  Thriller  Night. Vier Stars der internationalen Thriller-Szene versprechen ein einzigartiges Thrillererlebnis: Carlo Lucarelli („Bestie“), „Wilsberg“-Autor  Jürgen  Kehrer  („Lambertussingen“),  Zoran  Drenkar  und Thomas  Thiemeyer  („Valhalla“)  versprechen  Hochspannung  und  sorgen für Gänsehaut-Atmosphäre  bei  den  Krimifans!  Durch  den  Abend  führt Jürgen Alberts    (Krimiautor    aus    Bremen).

Ticketpreise
Vorverkauf FB: 12,90 € / ermäßigt 10,90 €
Vorverkauf: 14,90 € / ermäßigt 12,90 €
Abendkasse: 19,00 € / ermäßigt 16,00 €

Infos/Karten:  Stadt Bergkamen, Kulturreferat (02307) 96 54 64 oder i-Punkt Unna (02303) 10 37 77 und unter www.mordamhellweg.de

Tickets  für Karin Slaughter am DO.,11.09.2014 im studio theater bergkamen sind  noch  im i-Punkt Unna (02303) 10 37 77 und unter www.mordamhellweg.de erhältlich, nicht mehr im Kulturreferat Bergkamen!




Schüler werden bei Bayer zu Forschern

Spaß, Spannung, Spurensuche – diese aufregende Kombination erwartet fast 200 Bergkamener Jugendliche vom 8. bis 12. September. In dieser Woche sind die Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs des Städtischen Gymnasiums Bergkamen und der Realschule Oberaden eingeladen, im Humboldt Bayer Mobil zu experimentieren.

Das Humboldt Bayer Mobil kommt nach Bergkamen
Das Humboldt Bayer Mobil kommt nach Bergkamen

Der 14 Meter lange Truck bietet dafür ein optimales Umfeld und hat ein naturwissenschaftliches Labor mit modernen Messgeräten an Bord, das sogar Analysen von Fingerabdrücken und Haaren ermöglicht – wie in einem richtigen Krimi.

„Als forschungsorientiertes Unternehmen ist Bayer sehr daran interessiert, Jugendliche für Naturwissenschaften zu begeistern – wozu das Humboldt Bayer Mobil ideal geeignet ist“, erklärt Dr. Stefan Klatt, Leiter des Bayer-Standorts Bergkamen. Dabei denkt das Unternehmen bereits weit in die Zukunft. „Schüler, die sich heute für Natur und Technik interessieren“, so Klatt weiter, „sind die Wissenschaftler und Fachkräfte von morgen.“ Und diese seien unverzichtbar, um Innovationen zu entwickeln, die die Lebensqualität der Menschen verbessern und den gesellschaftlichen Wohlstand sichern.

Unter Anleitung studentischer Hilfskräfte erforschen die Jugendlichen im Humboldt Bayer Mobil so unterschiedliche Themen wie Gesundheit, Klimaschutz, Umwelt, Ernährung und Nachhaltigkeit – und das aus völlig verschiedenen Perspektiven. Die außergewöhnliche Ausstattung des mobilen Labors macht’s möglich. Sie erlaubt auch Experimente, die im normalen Schulunterricht nicht zu realisieren sind. Doch bei aller Ernsthaftigkeit stehen Spaß und Neugierde dabei stets an erster Stelle – getreu dem Naturforscher und Namensgeber Alexander von Humboldt: „Überall geht ein frühes Ahnen dem späteren Wissen voraus.“

Das Humboldt Bayer Mobil ist ein gemeinschaftliches Projekt der Bayer-Bildungsstiftung und der Humbold Universität zu Berlin. Es hat bereits 2011 in Bergkamen Halt gemacht und dank seiner großen technischen Vielfalt schon damals zahlreiche Schüler begeistert. Sogar Eltern freuten sich über die außergewöhnlichen Möglichkeiten, die das mobile Labor zu bieten hat. Darüber hinaus profitierten auch die Studierenden, die die Experimente der Schüler begleiten, vom Humboldt Bayer Mobil – indem sie wertvolle Erfahrungen sammeln, die sie anschließend in universitäre Lehrveranstaltungen einbringen.




Tagesausflüge in den Herbstferien

Zwei Tagesausflüge bietet das Kinder- und Jugendbüro in den kommenden Herbstferien an: Erst geht es in das Erlebnisbad „AquaMagis“ in Plettenberg und einen Tag später in den Movie Park nach Bottrop.

Am Donnerstag, 16. Oktober, startet der Ausflug nach Plettenberg. Das „AquaMagis“ bietet für jeden etwas. Familien mit Kindern haben die Möglichkeit, sich im Kinderbereich zu vergnügen, während für Rutschenliebhaber insgesamt neun Rutschen zur Verfügung stehen. Neben der „Black-Hole“-Rutsche, die eine komplette Fahrt im Dunkeln ermöglicht, ist sicherlich der „Aqua-Looping“ ein ganz besonderer Höhepunkt. Hier fällt man fast senkrecht in die Tiefe, um dann mit Schwung durch den Looping zu rutschen.

Abfahrt ist um 9 Uhr am Hallenbad an der Lessingstraße. Der Teilnehmerpreis beträgt 10 € pro Person. Kinder bis einschließlich 12 Jahren müssen von einer Aufsichtsperson begleitet werden.

Halloween-Horror im Moviepark

Düster wird es am Freitag, 17. Oktober: Dann ist das „Halloween Horror Fest“ im Movie Park in Bottrop s Ziel. Der Freizeitpark verwandelt sich in eine Ansammlung aus Monstern, Untoten und anderen schaurigen Figuren, die in gruseliger Atmosphäre ein im wahrsten Sinne des Wortes „schreckliches“ Vergnügen bereiten. Zunächst zeigt sich der Movie Park in seinem gewohnten Gewand, mit Einbruch der Dunkelheit ab 18 Uhr wird es dann aber richtig gruselig.

Abfahrt ist um 12.00 Uhr am Hallenbad, die Rückkehr ist für 23 Uhr vorgesehen. Der Teilnehmerpreis beträgt hier 25 €.

Da einige Bereiche des Movie Parks ab 18 Uhr erst ab 12 bzw. 16 Jahren zugänglich sind, ist unbedingt ein Ausweis mitzubringen. Für jüngere Kinder gibt es auch einen „horrorfreien“ Bereich. Die Abfahrt vom Movie Park erfolgt um 22 Uhr. Das Jugendamt weist darauf hin, dass diese Fahrt auf Grund der späten Rückkehr und der „Horroratmosphäre“ für Kleinkinder ungeeignet ist und sich an Jugendliche richtet.

Anmeldungen für beide Fahrten nimmt ab sofort das Kinder- und Jugendbüro (Rathaus, Zimmer 208) entgegen. Weitere Informationen gibt es dort unter 02307/965381.