Benefizgala des Lionsclubs BergKamen und der Schreberjugend Bergkamen: Willkommen in der ANDERSWELT

Der Lionsclub BergKamen und die Schreberjugend Bergkamen laden am Samstag, 30. Mai, um 18.30 Uhr zu einer Benefizgala in die Kamener Konzertaula ein. Insgesamt 180 Tänzerinnen und Tänzer werden das Programm „Anderswelt 2015“ aufführen. Die Alterspanne ist groß: Aktive von 6 bis über 30 Jahre stehen gemeinsam auf der Bühne, tanzen gemeinsam oder auch in den einzelnen Gruppen.

Die Schreberjugend probt für die große Benefiz-Gala am 30. Mai.
Die Schreberjugend probt für die große Benefiz-Gala am 30. Mai.

Bereits zum 4. Mal findet diese Zusammenarbeit statt. Wir freuen uns schon sehr darauf – es ist spannend, die großen und kleinen Tänzerinnen und Tänzer gemeinsam auf der Bühne zu erleben – und dann noch für einen guten Zweck“, freut sich Martin Weber, Präsident des Lionsclubs BergKamen. Auch Schreberjugend-Chef Benjamin Hoffmann ist beeindruckt: „Tolle Geschichte , tolle Tänze, super Kostüme – die Gruppenleiter, Kostümbildnerinnen und die Tänzer haben wirklich eine großartige Show vorbereitet. Eine Show, die dieses Mal so ganz anders ist!“ Und so heißt sie dann auch „Anderswelt! – 2015“.

Schreberjugend 1Das Planungsteam um den Schreber-Chef will auch nicht zu viel verraten: „Es gibt eine Welt neben der normalen Welt – und durch Bücher kann man sie erschließen!“ „Außerdem“- so, Cindy Jensch, Julia Schlüter, Sonja Desinger, Lisa Kirsch, Maria Franke und Birthe Brigatt vom Planungsteam – „spielt das Erwachsenwerden eine große Rolle!“ Für die getanzte Geschichte des Mädchen Glinda konnte die Schreberjugend auch einen „Star“-Choreograph gewinnen, sie zu unterstützen. Mark Hoskins, Leiter der Ballettschule Hoskins in Dortmund, arbeitete auch als Performing Coach und Choreograf bei DSDS und trug mit zwei Tänzen zur bunten Vielfalt des Programms bei. 100 Tänzerinnen und Tänzer bewegen sich in Hoskins Choreographie zu Melodien aus „Harry Potter“.

Diese Zusammenarbeit hat viel Spaß gemacht –und uns als Schreberjugend Bergkamen einen ganzen Schritt nach vorne gebracht!“ so Benjamin Hoffmann.

Schreberjugend 3Die jungen Tänzerinnen und Tänzer haben sich nicht nur in zahlreichen Gemeinschaftsproben seit dem Sommer 2014 auf die Gala vorbereitet, sondern auch ein „Trainingslager“ in der Sportschule Hachen absolviert. Das Kostümbildner-Team um Inge Kleinhans und Marion Schwarzmann arbeitet mit Feuereifer daran, dass die schönen Tänze durch passende Kostüme in Szene gesetzt werden können. „Wir haben etliche Meter Tüll geschnitten, genäht und verarbeitet – die kleinen „Feen“ sehen toll aus!“ freut sich das fleißige Team.

EK Brille nimmt mutmaßlichen Bergkamener Sparkassenräuber fest

Der mutmaßliche Räuber, der am 1. April die Hauptstelle der Sparkasse Bergkamen-Bönen überfallen hat, sitzt hinter Schloss und Riegel. Der 39-Jährige wurde am Freitag in Wegberg / Dalheim (Kreis Heinsberg) von der Polizei festgenommen.

Seit Anfang April führt die Kreispolizeibehörde Neuss die Ermittlungen zu einer Serie von Überfällen auf Geldinstitute. Die der mutmaßlichen Tatserie zuzurechnenden Taten fanden im gesamten Bundesgebiet statt, unter anderen in Bergkamen und in Unna).

Im Laufe der Ermittlungen ergab sich ein dringender Tatverdacht gegen einen 39 Jahre alten Mann aus dem Kreis Heinsberg. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde von dem Amtsgericht Neuss ein Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen erlassen.

In Absprache mit der Kreispolizeibehörde Heinsberg waren am Freitag Beamte der Kreispolizeibehörde Neuss im Kreis Heinsberg unterwegs, um den mit Haftbefehl gesuchten Tatverdächtigen festzunehmen. Gegen 11.55 Uhr erkannten die Fahnder den Gesuchten, der mit drei weiteren Personen in einem Fahrzeug in Wegberg / Dalheim (Kreis Heinsberg) unterwegs war. Der Wagen wurde angehalten. Beim Öffnen der Fahrertür löste sich aus der Dienstwaffe eines Beamten aus bisher noch nicht geklärter Ursache ein Schuss. Durch eine splitternde Scheibe erlitt der 48 Jahre alte Fahrer Schnittverletzungen im Gesicht, die ambulant in einem Krankenhaus behandelt wurden. Eine Schussverletzung erlitt niemand.

Der Tatverdächtige konnte widerstandslos festgenommen werden. Weitere Ermittlungen stehen noch aus.




16-Jährige von zwei Männern überfallen

Am Donnerstagabend wurde eine 16-Jährige auf der Lünener Straße in Kamen von zwei unbekannten Männern überfallen.Die Polizei sucht jetzt nach weiteren Zeugen.

Gegen 18.30 Uhr wurde die Polizei über Notruf zur Lünener Straße gerufen, weil eine Frau überfallen worden sei. Vor Ort schilderte eine sichtlich aufgelöste und leicht verletzte 16-jährige Kamenerin, dass sie auf dem Nachhauseweg eine halbe Stunde zuvor von zwei männlichen Personen überfallen worden sei. Man habe versucht, ihr die Handtasche zu entreißen, habe sie auf den Boden geworfen, geschlagen und getreten. Dabei sei ihr ihre silberne Halskette abgerissen und entwendet worden.

Die Täter werden wie folgt beschrieben: beide männlich, beide zirka 30 Jahre alt, beide zirka 160 Zentimeter groß, einer dick, der andere dünn, beide osteuropäisches Aussehen, einer sei mit einem Pullover schwarz-braun gekleidet gewesen, der andere habe ein T-Shirt getragen.

Hinweise nimmt die Polizei in Kamen (Tel.: 02307/9213222) entgegen.




Aus Klinik verschwunden: Polizei sucht 28 Jahre alten Mann

Seit der Nacht auf Samstag gegen 2.30 Uhr wird aus dem Marienhospital an der Knappenstraße in Hamm eine männliche Person vermisst. Der Mann gilt als eigen- und fremdgefährdend.

Die Person wird wie folgt beschrieben: 28 Jahre alt, 184 Zentimeter groß, 80 Kilogramm schwer, schlank/muskulös, schwarze Haare, schwarzer Vollbart, vermutlich lediglich bekleidet mit einer blauen Sporthose. Er ist barfuß und ohne Oberbekleidung unterwegs.

Die Polizei suchte bereits mit mehreren Einsatzfahrzeugen ,einem Hubschrauber und einem Hundeführer nach der Person. Wer diesen Mann sieht,  wird darum gebeten, umgehend die Polizei über den Notruf 110 oder über die Telefonnummer 9160 zu informieren.




Elektroschrott-Sammlung bringt Bergkamener Grundschulen 4000 Euro

Die Elektroschrott-Sammlung von SIMS R+M und der GWA anlässlich des „Earth Day“ am 25. April auf dem Bergkamener Wertstoffhof hat mit 15,94 Tonnen ein Rekordergebnis gebracht. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr war es 5,8 Tonnen.

4000 Euro von SIMS M+R für die Bergkamener Grundschulen (v.l.): Roland Schäfer, Marc Affhüpper, Andreas Hellmig, Doris Lipke, Andreas Kray und Ulrich W. Husemann.
4000 Euro von SIMS M+R für die Bergkamener Grundschulen (v.l.): Roland Schäfer, Marc Affhüpper, Andreas Hellmig, Doris Lipke, Andreas Kray und Ulrich W. Husemann.

Das macht sich jetzt auch in den Kassen der Fördervereine erfreulich bemerkbar. Ursprünglich hatte SIMS-Geschäftsführer Marc Affhüpper eine Spende von insgesamt 2500 Euro vorgesehen. Angesichts des großen Sammelmenge und des Engagement der Grundschuleltern hat es diese Summe jetzt auf 4000 Euro aufgestockt.

In weiser Voraussicht hatte die GWA die Annahmestelle für die Elektroschrott-Sondersammlung aus dem Wertstoffhof auf den großen Parkplatz ausgelagert. Schnell bildete sich auch dort eine lange Autoschlange. „Die Mitarbeiter von SIMS und GWA hatten dann bei der Annahme bis in die Mittagszeit richtig Stress“, wie Affhüpper und GWA-Sprecher Andreas Hellmig berichten.

Jetzt übergaben beide mit GWA-Geschäftsführer Ulrich W. Husemann bei Bürgermeister Roland Schäfer die 4000 Euro-Spende an Doris Lipke. Die kommissarische Leiterin von Aliso-, Pestalozzi- und Preinschule nahm den symbolischen Scheck stellvertretende für alle Bergkamener Grundschulen entgegen. Dort ist das Geld hoch willkommen und wird auch recht unterschiedlich eingesetzt. An der Preinschule soll es helfen, ein neues Deutsch-Lehrwerk einzuführen. Schulverwaltungsamtsleiter Andreas Kray weiß, um ein anderes Beispiel zu nennen, dass der Förderverein der Pfalzschule für ein neues Spielgerät im Außengelände spart.




Gymnasium: Auschwitz-Ausstellung und Vortrag über Neonazis zum 70. Jahrestag des Kriegsendes

Mit zwei Veranstaltungen setzte sich das Bergkamener Gymnasium mit dem Ende des 2. Weltkriegs und damit auch dem Ende der Nazi-Herrschaft in Deutschland vor genau 70 Jahren auseinander: In der Rathausgalerie eröffneten Bürgermeister Roland Schäfer und die stellvertretende Schulleiterin Maria von dem Berge eine Ausstellung mit Schülerfotografien aus dem ehemaligen Vernichtungslager Auschwitz. Im Pädagogischen Zentrum informierte der Journalist Felix Huesmann über die Dortmunder Neonazi-Szene.

Im Treppenhaus des Rathauses ist die beeindruckende Ausschwitz-Ausstellung des Antirassismus-AG des Städt. Gymnasiums zu sehen.
Im Treppenhaus des Rathauses ist die beeindruckende Ausschwitz-Ausstellung des Antirassismus-AG des Städt. Gymnasiums zu sehen.

Seit fast zwei Jahren ist das Städt. Gymnasium offiziell eine Schule ohne Rassismus. Die Vorarbeiten dazu hat die Antirassismus-AG geleistet. Mitglieder dieser Arbeitsgemeinschaft sind zu Beginn dieses Schuljahres zum Konzentrationslager Auschwitz nach Polen gefahren, in dem die Nazis rund eine Millionen Menschen vor allem jüdischen Glaubens ermordeten.

Auschwitz ist heute eine Gedenkstätte. Das ganze Ausmaß des Grauens lässt sich auch bei einem Besuch von Auschwitz kaum erfassen. Mit ihren Fotos lenken die beteiligten Schülerinnen und Schüler den Blick auf das Wesentlich. Jedem Foto ist ein Wort des berühmten Satzes von Theodor W. Adorno aus seinem Buch „Erziehung nach Auschwitz“ zugeordnet: „Barbarei besteht fort, solange die Bedingungen, die jenen Rückfall zeitigten, wesentlich fortdauern. Das ist das ganze Grauen.“

Gefördert wurden die Fahrt nach Auschwitz und diese Ausstellung durch den Lions Club BergKamen, das Jugendamt und den Arbeitskreis Demokratie.

Jan Groesdonk (stehend) morderierte die Veranstaltung zur Neonazi-Szene mit dem Journalisten Felix Huesmann.
Jan Groesdonk (stehend) morderierte die Veranstaltung zur Neonazi-Szene mit dem Journalisten Felix Huesmann.

Ziel der Antirassismus-AG sei es, dazu beizutragen, dass sich diese Barbarei nicht wiederholt, erklärte AG-Mitglied Wiebke Oelschläger bei der Ausstellungseröffnung. Deshalb hatte die AG zusätzlich die Info-Veranstaltung mit dem Journalisten Felix Huesmann organisiert, an der gesamte 9. Jahrgang teil. Er gab einen detaillierten Überblick über die rechte Szene in Dortmund und nannte auch Gründe für ihr Erstarken. Ein Grund ist seiner Meinung die Zurückhaltung der Justiz gegenüber den Extremisten.

Zurückhaltung kennt Huesmann nicht. Wann immer die Neonazis sich in Dortmund offen zeigen, ist er als kritischer Beobachter dabei. Das hat ihm bei den Rechten keine Freunde gebracht. So gehört er zu den Dortmunder Journalisten, denen die Neonazis offen mit fingierten Todesanzeigen gedroht haben. In einem Fall ist es sogar zu einem tätlichen Angriff gekommen.




Landrat begrüßt Plan des Bundes zur Übernahme der Kosten für die Unterbringung von Flüchtlingen

Rund 2.100 Flüchtlinge leben derzeit in den Städten und Gemeinden des Kreises und werden dort betreut. Den zahlreichen ehrenamtlich tätigen Helfern gilt der besondere Dank von Landrat Michael Makiolla, „denn sie bringen eine echte Willkommenskultur zum Ausdruck“.

Der Landrat unterstrich, dass die Integration vor Ort stattfinden müsse. Ganz anders sehe das aber bei der Übernahme der Kosten für die Unterbringung, Versorgung und Betreuung der Flüchtlinge aus.

Flüchtlingspolitik sei eine gesamtstaatliche Bundesaufgabe, deren Finanzierung nicht den Städten und Gemeinden überlassen bleiben dürfe. Landrat Michael Makiolla begrüßt deshalb ausdrücklich, „dass Vizekanzler Sigmar Gabriel die volle Kostenübernahme durch den Bund angekündigt hat“.

Eine schnelle Entlastung durch den Bund tut im Kreis angesichts der schwierigen Haushaltslage in den Städten und Gemeinden Not, zumal in diesem Jahr noch mit weiteren rund 400 Personen gerechnet wird.

Bei einer für 2015 prognostizierten Zahl von insgesamt 2.600 Flüchtlingen belaufen sich die Personal- und Sachaufwendungen auf 17,8 Millionen Euro, davon wird das Land wohl 5,7 Millionen übernehmen. „Damit müssen die Städte und Gemeinden noch mehr als 12 Millionen Euro, also zwei Drittel der Kosten schultern. Das können sie dauerhaft einfach nicht leisten“, macht Landrat Michael Makiolla unmissverständlich klar.

Auch einen anderen Aspekt thematisiert der Landrat. „Bestimmte Flüchtlingsgruppen dürfen seit 2014 eine Arbeit aufnehmen. In Gesprächen mit der Bundesagentur für Arbeit und dem Jobcenter werde ich mich bemühen, geeignete Maßnahmen zur Aktivierung und Qualifizierung von Flüchtlingen zu konzipieren und zu finanzieren“, kündigt Landrat Michael Makiolla an, denn eins sei klar: „Es ist auf Dauer günstiger, Arbeit zu finanzieren als Arbeitslosigkeit und Nichtstun.“

In die Prognose von 2.600 Flüchtlingen im Kreis in diesem Jahr übrigens nicht eingerechnet sind die Menschen, die in der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes in Unna-Massen ankommen, da sie dort nur registriert und gesundheitlich untersucht und erst dann auf Städte und Gemeinden verteilt werden.




Kürzere Anmeldefrist für den Behindertenfahrtdienst

Kreis Unna. (PK) In ihrer Bewegungsmöglichkeit eingeschränkte Menschen können im Kreisgebiet einen Behindertenfahrdienst nutzen. Ab sofort gilt eine kürzere Anmeldefrist von nur noch drei Tagen. Die neue Regelung wurde jetzt im Kreishaus vereinbart.

Landrat Michael Makiolla und Dezernent Torsten Göpfert unterzeichneten gemeinsam mit den Geschäftsführern der Arbeiterwohlfahrt, Achim Schwarz, und des Deutschen Roten Kreuz, Michael Lihl, die rückwirkend ab 1. Mai geltende neue Vereinbarung.

Der Behindertenfahrdienst gibt Menschen mit Mobilitätseinschränkungen aus dem Kreis Unna, die nicht den öffentlichen Nahverkehr in Anspruch nehmen können und auch kein eigenes Auto besitzen, die Möglichkeit, Einkäufe selbstständig zu erledigen, Besuche zu machen oder an öffentlichen Veranstaltungen teilzunehmen. Er steht Rollstuhlfahrern sowie  Inhabern eines Schwerbehindertenausweises mit dem Vermerk „aG“ (außergewöhnlich Gehbehindert) oder „H“ (hilflos) an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung.

Wer den Service in Anspruch nehmen möchte, muss sich nicht mehr eine Woche vorher melden, sondern nur noch drei Tage. Die Preise wurden moderat angehoben: Für jeden Beförderungskilometer werden 1,70 Euro neben der Anfahrpauschale von 2,90 Euro fällig. Damit liegt der Kostenbeitrag um 10 Prozent unterhalb der Taxentarife im Kreis Unna. Gefördert wird das Angebot vom Kreis mit 115.000 Euro im Jahr. Verfahren werden jährlich rund 200.000 Kilometer.

Behinderte Menschen, die den Fahrdienst in Anspruch nehmen können und Sozialleistungen (Hartz IV, Sozialhilfe oder Asylbewerberleistungen) beziehen, müssen sich weiterhin nicht an den Kosten beteiligen. Dies gilt für 400 Beförderungskilometer jährlich.

Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite des Kreises www.kreis-unna.de, Suchbegriff: Behindertenfahrdienst.




Fachtagung diskutiert in Kamen über Car-Sharing, klimafreundliche Wegeplanung und anderes mehr

Der Kreis versteht sich als Region der kurzen Wege und setzt gleichzeitig auf ein klimafreundliches Mobilitätsangebot. Der Umbau der fahrradfreundlichen Region läuft, was sonst noch möglich ist, wird bei einer Fachtagung in Kamen diskutiert.

Radstationen mit Reparaturservice, ein gut ausgebautes Radwegenetz für Alltags- und Freizeitradler, Kombimöglichkeiten für die Nutzung von Bahn und Bike, die offizielle Anerkennung als fahrradfreundliche Region, günstige Tickets – all‘ dies steht im Kreis Unna für die Idee der kurzen Wege.

Wie und ob vorhandene Angebote weiterentwickelt werden können und welche neuen Projekte angestoßen werden sollten, wird zentrales Thema der Fachtagung mit dem Untertitel FUN (Flexibel und klimafreundlich UNterwegs im Kreis Unna) am Mittwoch, 27. Mai in der Stadthalle Kamen ein. Zwischen 9 und 16.30 Uhr werden Planer, Wissenschaftler und kommunale Vertreter über Grundlagen für eine bürgernahe, zukunftsfähige und finanzierbare Mobilitätsstrategie reden.

Diskutiert werden soll z.B. über ein Mobilitätsticket, über ein virtuelles Buchungs- und Reservierungssystem für Fahrräder, den Ausbau von Car-Sharing oder auch über eine Handy-App zur klimafreundlichen Wegeplanung.

Die Veranstaltung ist ein Baustein zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie Kreis Unna. Danach soll der Anteil der umweltfreundlichen Fortbewegungsmöglichkeiten und der Service rundherum in den nächsten Jahren deutlich angehoben werden. Interessierte Bürger sind herzlich zu der Fachtagung am 27. Mai eingeladen.

Anmeldungen sind bis Anfang der kommenden Woche bei der Stabsstelle Planung und Mobilität beim Kreis möglich, Tel. 0 23 03 / 27-19 61, E-Mail: jasmin.hausberg@kreis-unna.de.




Auto geklaut und Unfall gebaut – Polizei sucht Zeugen

Ein Lüner Zeitungsbote ist am Freitag in den frühen Morgenstunden zum Opfer eines dreisten Autodiebes geworden: Der 63-Jährige verteilte gegen 2.30 Uhr seine Zeitungspakete an der Königsheide in Lünen, als er bemerkte, dass sich ein Fremder mit dem Auto des Dortmunders davon machen wollte.

Der Bote hatte sein Auto in der Königsheide geparkt und den Motor ausgestellt – beim Verlassen aber leider den Schlüssel stecken lassen. Als er sich von dem grauen VW Caddy kurz entfernte, setzte sich plötzlich ein fremder Mann in den Wagen. Er startete den Motor des Wagens und flüchtete damit über die Waltroper Straße in unbekannte Richtung.

Der Dortmunder, der auf die Motorgeräusche aufmerksam geworden war, hatte noch versucht, den Dieb aufzuhalten. Allerdings schubste dieser ihn von der Tür weg und fuhr einfach los.

Kurze Zeit darauf wurde der Polizei ein Unfallauto an der Karl-Marx-Straße in einer Hauseinfahrt gemeldet. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass es sich um den zuvor entwendeten VW Caddy handelt. Der Unfallhergang ist noch unklar. Das schwer beschädigte Fahrzeug wurde sichergestellt. Die Ermittlungen zu dem flüchtigen Fahrer dauern an.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiwache in Lünen unter der Rufnummer 0231 – 132 3121 in Verbindung zu setzen.




DRK-Blutspendetermine im Mai

Das Deutsche Rote Kreuz, Ortsverein Bergkamen e. V., veranstaltet im Monat
Mai 2015 folgende Blutspendetermine:

  • Freitag, 22. Mai 2015, 15.00 – 20.00 Uhr im Gemeindezentrum Haus der Mitte, Kanalstraße 7, Bergkamen-Rünthe und
  • Pfingstmontag, 25. Mai 2015, 11.00 – 14.00 Uhr im AWO-Haus „Heinrich-Martin-Heim“, Am Wiehagen 22, Bergkamen-Mitte