Endlich Sommerferien! – Sind die Reisedokumente auf für die Kinder auf dem aktuellen Stand?

Gerade in der Ferienzeit wird die Bundespolizei am Dortmunder Flughafen immer wieder mit Familien konfrontiert, die nicht die erforderlichen Ausweisdokumente für ihre Kinder mitführen. Oftmals wird versucht, mit der Geburtsurkunde der Kinder die Urlaubsreise anzutreten. Auch gibt es noch Reisedokumente, in denen die eigenen Kinder eingetragen sind.

Kinderreisepass_Muster_BuchdeckeBeide Varianten reichen jedoch nicht mehr aus!

Weder mit einer Geburtsurkunde, noch mit der Eintragung im Reisepass der Eltern, dürfen Kinder eine Flugreise antreten. Mit dem Inkrafttreten einer europäischen Vorgabe vom 26. Juni 2012, benötigen Kinder, unabhängig Ihres Alters, bei Auslandsreisen ein eigenes Reisedokument, den sogenannten Kinderreisepass.

Kinder benötigen den Reisekinderpass

Dieses Dokument, was optisch die Ähnlichkeit mit normalen deutschen Reisepässen hat, wird von den zuständigen Einwohnermeldeämtern ausgestellt. Es besitzt grundsätzlich eine Gültigkeitsdauer von 6 Jahren. Er kann einmalig verlängert werden, jedoch maximal bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres. Wie beim elektronischen Reisepass muss das Lichtbild des Kindes biometrisch sein, wobei für Kinder und insbesondere für Kleinkinder und Säuglinge Ausnahmen von den Anforderungen an das Lichtbild zugelassen sind.

Außerdem empfiehlt es sich, den Kindern, die ohne oder nur mit einem Erziehungsberechtigten ins Ausland reisen, eine unterschriebene Vollmacht aller Erziehungsberechtigten mitzugeben. Diese einfache Maßnahme erspart Zeit und Erklärungen bei der Grenzkontrolle.

Weitere Infos zum Kinderreisepass gibt es hier: http://www.bmi.bund.de/DE/Themen/Moderne-Verwaltung/Ausweise-Paesse/Kinderreisepass/kinderreisepass_node.html

Reiseausweis als Passersatz

Sollte man am Flughafen widererwartend doch feststellen, dass der Reisepass oder Personalausweis abgelaufen ist, ist die Bundespolizei berechtigt, nach Prüfung der Sachlage für deutsche Staatsangehörige einen sogenannten Reiseausweis als Passersatz ausstellen.

Jedoch gibt es hierbei einen kleinen Wehmutstropfen; das Passersatzdokument wird leider nicht von allen Staaten anerkannt. So dass die Ausstellung eines solchen urlaubsrettenden Dokumentes oftmals versagt werden muss.

Um ein vorzeitiges Ende der Urlaubsreise auf einem Flughafen zu verhindern, rät die Bundespolizei allen Reisewilligen, die Urlaubsvorbereitung mit der Überprüfung der Reisedokumente zu beginnen. Es erspart viel Ärger, Lauferei und Geld.

Nützliche Informationen zum Reiseausweis als Passersatz, finden sich unter www.bundespolizei.de

Über aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise können Sie sich unter www.auswaertiges-amt.de informieren.




Völlig betrunken, aber ohne Führerschein einen Lkw, einen Pkw und mehrere Bäume beschädigt

Ausgelassen hat ein 44-jähriger Mann aus Polen am Dienstagabend (5. Juli) nur sehr wenig. Verkehrsunfallfluchten, Trunkenheitsfahrt, Fahren ohne Fahrerlaubnis – all das steht nun auf seinem polizeilichen Konto. Dass all das möglicherweise nicht ganz rechtens war, war ihm offenbar klar. Denn er versuchte vor den Konsequenzen zu flüchten.

Zurück ließ er bei seiner Flucht einen beschädigten Lkw, ein beschädigtes Auto sowie mehrere beschädigte Bäume. Und nicht zu vergessen seinen eigenen beschädigten Transporter…

Die erste „Begegnung“ mit dem 44-Jährigen und seinem Fahrzeug hatten ein 47-jähriger Kroate und eine 49-jährige Olfenerin. Der 44-Jährige war gegen 21.50 Uhr auf der Stellenbachstraße in Lünen-Lippholthausen unterwegs. Er fuhr in Richtung Süden, als ihn kurz vor einer Kanalbrücke plötzlich ein Transporter überholte. Nur durch eine Vollbremsung konnte der Kroate es dem Transporter ermöglichen, wieder schnell vor ihm einzuscheren. Sonst wäre er nämlich frontal mit dem Pkw der ihnen entgegenkommenden 49-Jährigen zusammengestoßen. Bei dem Manöver wurden jedoch trotzdem der Außenspiegel des Lkws aus Kroatien und – durch den Aufprall am Bordstein – ein Reifen beschädigt. Der Transporter setzte seine Fahrt völlig unbehelligt dessen fort.

Um kurze Zeit später erneut einen Unfall zu bauen. Auf einem Innenhof an der Stellenbachstraße in Brambauer versuchte er sein Fahrzeug zu wenden. Dabei fuhr er – vor den Augen von Zeugen – gegen einen dortigen Pkw. Nach dem er sein Fahrzeug abgewürgt und neu gestartet hatte, rangierte er noch kurz und fuhr auch hier einfach wieder vom Hof, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.

Dass die eingesetzten Polizeibeamten dem Mann nur kurze Zeit später trotzdem habhaft werden konnten, war vor allem aufmerksamen Zeugen zu verdanken. Denn mehrere Lüner meldeten der Polizei merkwürdige Beobachtungen in der Friedrichstraße. Dort versuchte ein Mann nach einer Fahrt in Schlangenlinien offenbar – mit wenig Erfolg – einen Transporter zu parken. In der ersten Parkbucht prallte das Fahrzeug zunächst vor einen Baum, der die Bucht vorne begrenzte, und dann gegen einen im hinteren Bereich. Anschließend fuhr er zur nächsten Parklücke. Und prallte dort erneut mit der Front gegen einen Baum. Den Fahrer sahen die Zeugen schließlich aussteigen und sich eilig in eine Nebenstraße entfernen.

Die Beamten fanden den Transporter mit zahlreichen Beschädigungen, aber eben ohne Fahrer vor. Glücklicherweise gab es jedoch Hinweise auf ein Haus in der Nähe, zu dem der Fahrer offenbar gelaufen war. Dort trafen die Polizisten ihn schließlich auch an. Der 44-jährige Pole, der polizeilich bereits in Erscheinung getreten ist, war offenbar stark alkoholisiert und wurde festgenommen. In seiner ersten Aussage gab er zudem an, keinen Führerschein zu besitzen. Der sei ihm wegen einer Trunkenheitsfahrt entzogen worden…

Der offenbar Unbelehrbare musste nach der Entnahme einer Blutprobe schließlich den Weg ins Polizeigewahrsam antreten. Von dort wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Den insgesamt entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 5.000 Euro.




7. Hochschultag des Kreises: Mehr als 1.600 Jugendliche informierten sich

Der Hochschultag kommt an: Mehr als 1.600 Jugendliche informierten sich am Mittwoch, 6. Juli im Gespräch, bei Workshops und offenen Vorträgen in der Stadthalle Kamen über die Hochschulen in der Region und ihre Studiengänge.

Intensive Beratung: Welche Möglichkeiten Jugendliche nach ihrem Abschluss haben, darüber informierten sie sich beim Hochschultag des Kreises Unna. Foto: B. Kalle – Kreis Unna
Intensive Beratung: Welche Möglichkeiten Jugendliche nach ihrem Abschluss haben, darüber informierten sie sich beim Hochschultag des Kreises Unna. Foto: B. Kalle – Kreis Unna

Die Resonanz auf das Angebot des Kreises ist nach wie vor riesig – und das nicht ohne Grund: „Beim Hochschultag können die Jugendlichen erste Kontakte zu den Unis knüpfen und sich damit auch optimal auf den Besuch der von den Hochschulen selbst angebotenen Informationstage vorbereiten“, betont Sabine Leiße, Leiterin der Stabsstelle Planung und Mobilität, die den Hochschultag Kreis Unna einmal mehr organisierte.

Bei der Informationsbörse ist der direkte und unkomplizierte Erstkontakt zwischen Unis und Jugendlichen möglich. Präsenz in der Stadthalle Kamen zeigten mehr als 15 Hochschulen und zahlreiche weitere Institutionen. Besonders angesichts rückläufiger Schülerzahlen wertet Organisatorin Martina Bier vom Kreis Unna die Teilnehmerzahl als großen Erfolg: „Wir haben das Vorjahresniveau mehr als gehalten und sind damit sehr zufrieden.“

Die Workshops beim 7. Hochschultag waren gut besucht. Foto: B. Kalle - Kreis Unna
Die Workshops beim 7. Hochschultag waren gut besucht. Foto: B. Kalle – Kreis Unna

Rückmeldungen der Hochschulen zeigen, dass viele Schülerinnen und Schüler gut vorbereitet kommen und sich bereits im Vorfeld über die Studienmöglichkeiten informieren, um darauf im persönlichen Gespräch aufzubauen. Besonders gefragt war in diesem Jahr einmal mehr der Studiengang Psychologie, aber auch Lehramts-Studiengänge und Design- und Projektmanagement stehen bei jungen Menschen hoch im Kurs. Angebote rund um Auslands-Aufenthalte, Stände von Arbeitsagentur, Polizei und Kreis Unna, rundeten den Überblick genauso ab wie beispielsweise das Karrierecenter der Bundeswehr.

Entwickelt wurde das Veranstaltungskonzept 2006 bei dem von Landrat Michael Makiolla initiierten Zukunftsdialog. Hintergrund war die Erkenntnis, dass der Kreis auf Dauer nur dann wettbewerbsfähig bleibt, wenn er neben einer aktiven Wirtschaftsförderung auch die berufliche Qualifikation junger Menschen fördert und verbessert.




Abtauchen in die Tiefsee: „MS Wissenschaft“ geht in der Marina Rünthe vor Anker

Meere und Ozeane sind das Thema des Ausstellungsschiffs „MS Wissenschaft“, das von Mittwoch, 3. August, bis Freitag, 5. August, auf der Nordseite der Marina Rünthe festmacht.

MSWI_AUSSENANSICHT_160502010-2.max-1200x1200„Auf dem schwimmenden Science Center des Bundesforschungsministeriums können Besucherinnen und Besucher ihre ganz persönliche Expedition starten und selbst zu Forschenden werden“, kündigt der SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek an, der als Mitglied des Forschungsausschusses bereits im Juni in Berlin an Bord des Schiffes war und den Besuch deshalb sehr empfehlen kann. Die Ausstellung zeige, so Kaczmarek, welche Bedeutung die Weltmeere für das Klima haben, welche Rolle sie als Rohstoffquelle spielen und wie die Ozeane geschützt und sinnvoll genutzt werden können, ohne sie auszubeuten.

An Bord des einstigen Binnenfrachtschiffs, das auch der Generalsekretär der NRW-SPD André Stinka an seinem Ankunftstag (3. August) in der Marina besucht, laden rund 30 Exponate zum Entdecken und Ausprobieren ein. So erfährt man in einem Spiel, wie nachhaltiger Fischfang funktioniert, oder taucht, ausgestattet mit einer Virtual-Reality-Brille, durch ein tropisches Korallenriff. Im Tiefseekino erleben Bordgäste, welche Kreaturen in der Finsternis viele Tausend Meter tief am Meeresgrund leben. Und wer Lust auf Bewegung hat, kann durch Hüpfen, Stampfen und Springen kleine Erdbeben auslösen und erfahren, wie Beben unter Wasser gemessen werden. Ein großer Medientisch am Ende der Ausstellung fasst schließlich die Expedition noch einmal zusammen, bietet Informationen und gibt Beispiele, wie man selbst zum Schutz der Meere und Ozeane aktiv werden können.

Die „MS Wissenschaft“ liegt vom 3. bis zum 8. August in der Marina und ist an allen drei Tagen von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Die Ausstellung, die insbesondere Kinder, Jugendliche und Familien anspricht, ist zentraler Bestandteil des vom Bundesforschungsministerium ausgerufenen Wissenschaftsjahres 2016/17.

Der Eintritt ist frei. Der Zugang ist barrierefrei. Rollstuhlfahrer/-innen werden um Anmeldung unter 0172 1765936 gebeten. Gruppenanmeldungen sind möglich auf ms-wissenschaft.de/ausstellung/tour-2016/




? VKU fährt Umleitung: Haltestelle Stadthalle entfällt wegen Kamen Klassik

Aufgrund der Veranstaltung Kamen Klassik fahren alle Linien der VKU im Stadtgebiet Kamen am   Freitag,   8. Juli,   ab 17:00 Uhr bis 22:30 Uhr eine Umleitung. Die Haltestelle Stadthalle entfällt für alle Kamener Linien in dieser Zeit. Die Ersatzhaltestelle ist Kamen Bahnhof

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 I 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung: Festnetz 20 ct/ mobil max.  60 ct) oder im Internet www.vku-online.de.
Infos zu Kamen Klassik gibt es hier: http://bergkamen-infoblog.de/gsw-kamen-klassik-kommt-wie-ein-sommernachtstraum/



Zeitintensive Handaufzucht von Kätzchen und Küken: Kreistierheim vorerst geschlossen

Das Tierheim des Kreises Unna bleibt mindestens bis zum Ende der Woche geschlossen. Darauf weist die Veterinärbehörde des Kreises hin.

Hintergrund ist die Vielzahl von abgegebenen, kranken Fundkatzen und mehrere sehr pflege- und zeitintensive Handaufzuchten von Katzenwelpen und Vögeln. Tiervermittlungen und Besucherinformationen können deshalb augenblicklich nicht durchgeführt werden.

Dr. Anja Dirksen, zuständige Sachgebietsleiterin im Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz, appelliert gleichzeitig an Tierfreunde, nicht jede vermeintlich herrenlose Katze aufzunehmen und als Fundtier abzugeben, sondern gegebenenfalls auch etwas abzuwarten, insbesondere wenn die Katze gut genährt wirkt und gepflegt aussieht.

„Nicht jede auf den ersten Blick möglicherweise verloren aussehende Katze ist tatsächlich heimatlos“, so die Amtsveterinärin, denn auch Katzen mit Familienanschluss genössen schon einmal die Freiheit und streunten herum. „Es kommt immer wieder vor, dass jemand eine Katze retten wollte und mitgenommen hat und die Besitzer dann tagelang  nach ihrem vierbeinigen Mitbewohner gesucht haben.“




Nächster Schritt zur Wasserstadt: Bebauungsplan liegt ab Donnerstag öffentlich aus

Der Bebauungsplanes Nr. OA 120 „Wasserstadt Aden“ liegt ab Donnerstag, 7. Juli, bis zum 12. August im Bergkamener Rathaus öffentlich aus. Jeder kann sich die Pläne ansehen und zu ihnen auch Stellungnahmen und Anregungen abgeben. Gleichzeitig wird die Beteiligung der Nachbargemeinden an diesem Großprojekt gestartet.

Wasserstadt AdenAußerdem können folgende Unterlagen eingesehen werden:

  • Umweltverträglichkeitsvorprüfung (UVP-VP)
  • Artenschutzprüfung (ASP)
  • Sanierungsplan und Verbindlichkeitserklärung
  • Lärmgutachten
  • Seeplanung und Plangenehmigung.

Die Offenlegung erfolgt beim Amt für Planung, Tiefbau, Umwelt, Liegenschaften,  Zimmer 519, Rathausplatz 1 in 59192 Bergkamen, während der Dienststunden montags, dienstags und donnerstags von 8.00 bis 16.00 Uhr, mittwochs von 8.00 bis 14.30 Uhr und freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr.  Die o.g. Planunterlagen sowie weitere umweltrelevanten Unterlagen können in dem o.g. Zeitraum auch im Internet unter www.bergkamen.de eingesehen werden

Während dieser Auslegungsfrist können Stellungnahmen beim Amt für Planung, Tiefbau, Umwelt, Liegenschaften abgegeben werden. Desweiteren liegt das städtebauliche Entwicklungskonzept „Stadtumbaugebiet Wasserstadt Aden“ in dem o.g. Zeitraum aus. Damit folgt die Verwaltung dem Beschluss des Rates vom 05.07.2012, Eigentümer sowie Behörden und sonstige Träger öffentlicher Belange zu beteiligen.




Drei Brandanschläge auf Fahrzeuge im Kreis Unna – Am Ostenhellweg wurde an einem Wohnmobil gezündelt

Drei Tatorte mit brennenden Fahrzeugen gab es am Dienstag und in der Nacht zu Mittwoch im Kreis Unna.

An der Friedhofstraße wurde ein Auto in Brand gesetzt, das unter einem Carport stand. Fotos: Ulrich Bonke
An der Friedhofstraße wurde ein Auto in Brand gesetzt, das unter einem Carport stand. Fotos: Ulrich Bonke

Am Dienstagnachmittag entdeckten gegen 15.30 Uhr Zeugen ein brennendes Wohnmobil in Bergkamen auf einem Wanderparkplatz am Ostenhellweg. Das Fahrzeug wurde im Heckbereich stark beschädigt, bevor es von der Feuerwehr gelöscht werden konnte. Am Tatort konnte Grillzubehör aufgefunden werden, was neben dem vorgefundenen Brandbild auf eine vorsätzliche Brandstiftung schließen lässt.

In Kamen an der Friedhofstraße bemerkte ein vorbeifahrender Zeuge gegen 1 Uhr einen brennenden Pkw unter einem Carport. Das Fahrzeug und der Unterstand brannten vollständig aus. Auch eine dahinterliegende Garagenwand wurde beschädigt. Auch hier muss nach ersten Ermittlungen von Brandstiftung ausgegangen werden. Weiteren Zeugen waren kurz vor der Brandentdeckung zwei verdächtige Männer aufgefallen, die mit einem PKW davonfuhren. Beide sollen etwa 20 bis 25 Jahre alt gewesen sein. Einer soll eine normale Statur gehabt haben, der andere sei ungefähr 170 cm groß und korpulent gewesen und habe dunkle Kleidung getragen.

Dieser Pkw brannte am Oberen Falkenweg in Unna völlig aus.
Dieser Pkw brannte am Oberen Falkenweg in Unna völlig aus.

Auch in Unna wurden Zeugen gegen 1.10 Uhr auf einen brennenden Pkw aufmerksam. Das am Oberer Falkenweg abgestellte Fahrzeug stand vollständig in Flammen. Durch das Feuer wurden zwei weitere, dahinterstehende PKW ebenfalls leicht beschädigt. Zur Brandursache liegen hier noch keine weiteren Erkenntnisse vor.

Weitere Zeugen, die sachdienliche Angaben zu den Fahrzeugbränden machen können, wenden sich bitte an die Polizei in Unna unter der Rufnummer 02303 921 3120 oder 921 0.




„Awesome Scampis“ on Tour: Los geht es Samstag auf dem Pfarrer-Bremer-Platz in Lünen

Die Bergkamener Ska-Punk-Band „Awesome Scampis“ startet am kommenden Samstag, 9. Juli, ihre „Sondervorstellung Tour 2016“ bei der „Alternative Stage“ auf dem Pfarrer-Bremer-Platz in Lünen. Dieses Traditionsfestival der etwas anderen Musikart findet diesmal nicht während der „Lünschen Mess“ statt, sondern im Rahmen des Brunnenfestivals in der Lünener Innenstadt.

"Awesome Scampis"
„Awesome Scampis“

Top-Act am Samstag ist die Band „Ratanplan“. Los geht es bereits am Freitag, 8. Juli. Hier der amtliche Fahrplan für diese zweitägige Veranstaltung:

FREITAG, 08.07.2016

  • 18.00 – 18.45 Uhr: They Promised Me Ponies (Hardcore – Dortmund, Selm)
  • 19.00 – 19.45 Uhr: Red Ivy (Alternative/Indie – Werne)
  • 20.00 – 20.45 Uhr: Steeldrive (Riff Raff Hardrock – Beckum)
  • 21.00 – 21.45 Uhr: Fighting Chance (Metalcöre – Dortmund, Selm, Schwerte)
  • 22.00 – 22.45 Uhr: Tony Gorilla (Rock n Roll Punk – Dortmund)
  • 23.00 – 00.00 Uhr: Evil Invaders (Speed/Thrash Metal – Belgien)

SAMSTAG, 09.07.2016

  • 16.00 – 16.45 Uhr: TYLER LEADS (Heavy Rock – Ruhrgebiet)
  • 17.00 – 17.45 Uhr: EFFEKTIEF (Punkrock – Selm)
  • 18.00 – 18.45 Uhr: Skapa Flöw (Glam/Hard/Stadionrock – Ruhrgebiet)
  • 19.00 – 19.45 Uhr: May The Force Be With You (HC/Thrash – Selm)
  • 20.00 – 20.45 Uhr: Awesome Scampis (Ska-Punk-Party-Squad – Bergkamen)
  • 21.05 – 22.05 Uhr: The Other (Europe’s Leading Horror-Punk-Combo – Köln)
  • 22.30 – 00.00 Uhr: Rantanplan (Ska-Punk Urgestein – HH/St. Pauli)

Weitere Stationen der Scampis Sondervorstellung Tour sind:

Scampis-Tour 2016




28 größere Baustellen zu Beginn der Sommerferien auf den Autobahnen

Auf 28 größere Baustellen müssen sich Autofahrer in Nordrhein-Westfalen zu Beginn der Sommerferien einstellen. Allerdings will der Landesbetrieb Straßenbau NRW immer so viele Fahrspuren wie möglich freihalten, damit trotzdem der Verkehr ungehindert fließen kann. Auf der A1, zwischen Dortmund und Westhofen, wird absichtlich ohnehin nur nachts gearbeitet, so dass diese Baustelle den Verkehr bei Ferienbeginn gar nicht beeinträchtigen wird.

Weitere größere Baustellen sind die Sanierungsarbeiten auf der A2 zwischen Dortmund und Kamener Kreuz sowie auf der A3 zwischen Breitscheid und Hilden. Auf der A43 bei Herten haben jetzt die Ausbauarbeiten begonnen, allerdings gehört die A43 nicht unbedingt zu den Hauptreisestrecken. Auf der A45 finden an mehreren Stellen Brückenarbeiten statt. Die A542 bei Langenfeld ist in eine Fahrtrichtung komplett gesperrt, die Autobahn gilt aber ebenfalls nicht als Hauptstrecke für Urlaubsreisende.

Die größten Autobahnbaustellen in NRW zu Ferienbeginn auf einen Blick:

A1: Kreuz Lotte/Osnabrück bis Ladbergen; Brückenarbeiten
A1: Kreuz Dortmund/Unna bis Westhofener Kreuz; Nachtbaustellen (20 – 6 Uhr) nur Richtung Köln nur Richtung Köln
A1: Remscheid bis Wermelskirchen; Ausbau
A1: Wuppertal-Langerfeld bis Wuppertal-Ronsdorf; Brückenarbeiten
A1: Burscheid bis Köln-Niehl; Brückenarbeiten und Fahrbahnverengung wegen Gewichtsbeschränkung
A2: Essen/Gladbeck bis Kreuz Recklinghausen; Brückenarbeiten
A2: Dortmund-Nordost bis Kamener Kreuz; Deckenarbeiten
A2: Hamm-Uentrop bis Oelde; Deckenarbeiten
A3: Kreuz Breitscheid bis Kreuz Hilden; Deckenarbeiten, Brückenarbeiten
A3: Leverkusen bis Köln-Mülheim; Ausbau
A4: Frechen-Nord bis K-Klettenberg; Umbau Köln-West
A40: Duisburg-Rheinhausen bis Duisburg-Häfen; Brückenarbeiten
A40: DU-Kaiserberg bis Mülheim a.d.R.; Brückenarbeiten
A40: Bochum-Zentrum bis Bochum-Stadion; Arbeiten an Verkehrszeichen (nur Richtung Essen)
A42: Duisburg-Baerl bis Kreuz Duisburg-Nord; Brückeninstandsetzung und Fahrbahnverengung wegen Gewichtsbeschränkung
A42: Gelsenkirchen-Zentrum bis Gelsenkirchen-Schalke; Brückenarbeiten
A43: Haltern bis Marl-Sinsen; Deckenarbeiten
A43: Recklinghausen/Herten bis Kreuz Herne; Ausbau
A44: Aachen-Brand bis Broichweiden; Ausbau (nur Richtung Lüttich)
A45: Kreuz Castrop-Rauxel-Ost bis Kreuz Dortmund-West; Deckenarbeiten, Schallschutz
A45: Schwerte-Ergste bis Kreuz Hagen; Brückeninstandsetzung
A45: Hagen-Süd bis Lüdenscheid-Süd; Umbau Tank- und Rast-Anlage, Brückenarbeiten
A45: Kreuz Olpe-Süd bis Freudenberg; Schallschutz (nur Richtung Frankfurt)
A45: Siegen bis Siegen-Süd; Brückenarbeiten (nur Richtung Dortmund)
A46: Grevenbroich bis Kapellen; Schallschutz (nur Richtung Düsseldorf)
A52: Essen-Kettwig bis Essen-Rüttenscheid; Deckenarbeiten
A57: Kreuz Neuss-Süd bis Dormagen; Brückenarbeiten (Behelfsbrücke)
A542: Kreuz Monheim-Süd bis Dreieck Langenfeld; Vollsperrung wegen Deckenarbeiten (nur Richtung Monheim)




Dringend neue Familienpaten gesucht

Das Bergkamener Projekt „Familienpaten“ sucht wieder Frauen und Männer, die mitten im Leben stehen, etwas Zeit mitbringen und Spaß am Umgang mit anderen Menschen, insbesondere mit Kindern haben. Konkret geht es um die Unterstützung von Kindern und deren Familien.
Keine Bange: Hier sind keine Sozialpädagogen gefragt und „Haushaltshilfen“ schon gar nicht. Familienpaten kümmern sich um die schönen Dinge, für die die Eltern oft keine Zeit oder auch nicht die Möglichkeit haben. Ein Waldspaziergang, Picknick, Kinobesuch wäre solch ein schönes Erlebnis oder auch eine Fahrt in den Maxipark. Familienpaten können die Kinder mit der Stadtbibliothek vertraut machen oder den Besuch eines Schwimmkurses ermöglichen. Außerdem können sie bei Formalitäten helfen oder einfach als GesprächspartnerIn da sein.
Das sind übrigens ganz reale Beispiele aus der Praxis der Bergkamener Familienpaten. Oft genug brauchen die Kinder und ihre Familie einfach nur jemanden, dem sie vertrauen können und der ihnen zuhört. Der Zeitaufwand sollte für die Familienpaten nicht größer sein als vier Stunden pro Woche. Fahrtkosten und Eintrittsgelder werden erstattet und selbstverständliche ist der ehrenamtliche Einsatz versichert.
Wer sich jetzt angesprochen fühlt und sagt „Hier will ich helfen“, ist zu einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 5. Oktober 2016 um 18.00 Uhr im Pestalozzihaus, in der ehemaligen Pestalozzischule, herzlich eingeladen. An diesem und an etwa sechs folgenden Abenden erfahren die künftigen Familienpaten alles, was für diese sicherlich anspruchsvolle Aufgabe wichtig ist. Dazu gehören zum Beispiel Rechtsfragen oder Erste-Hilfe-Maßnahmen am Kind.

Auch danach werden die Familienpaten nicht allein gelassen. Etwa ein Mal im Monat treffen sie sich, um sich auszutauschen und Probleme zu besprechen. Begleitet wird dieses Projekt von einem Beirat der Aktion „Kinder im Zentrum“. Das Projekt „Familienpate“ steht  unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Roland Schäfer, und wird von zahlreichen Institutionen unterstützt.

Diese Arbeit lebt auch von Spenden

Wer schon jetzt Fragen hat, kann sich an Margarete Hackmann oder Kordula Plancke  beim Verein für Familiäre Kinder-Tagesbetreuung Telefon: (02307) 280633 wenden oder an Sonja Werner im Familienbüro der Stadt Bergkamen, Telefon: (02307) 965258,
Mail: hackmann@famkitabe.de , plancke@famkitabe.de , s.werner@bergkamen.de