Tod eines 22-Jährigen: Tatverdächtiger hat sich selbst umgebracht

Vor etwas mehr als einem Jahr wurde am 21. Juni 2015 in Dortmund-Marten ein stark verwester Leichnam gefunden (Wir berichteten.). Der Tote wurde inzwischen dank umfangreicher Ermittlungen durch Polizei und Staatsanwaltschaft identifiziert, wegen des Selbstmords eines Tatverdächtigen am 17. Juni dieses Jahres scheint eine restlose Aufklärung des Tötungsdelikts jetzt  sehr unwahrscheinlich zu sein.

Die Ermittlungen ergaben weiter, dass es sich bei dem Toten um einen 22-jährigen Mann aus Ahlen handeln muss. Er soll vor seinem Tod bei einem Schaustellerbetrieb in Dortmund angeheuert haben. Er soll sich weiterhin auf dem Gelände, auf dem letztes Jahr der Leichnam gefunden wurde, mit einem anderen Schaustellerangestellten einen Wohnwagen geteilt haben. Dieser soll ihn zuletzt lebend gesehen haben.

Dieser Angestellte konnte inzwischen identifiziert werden. Es handelt sich dabei um einen 37-jährigen Mann aus Norddeutschland. Am 14. Juni 2016 wurde er durch Polizeibeamte der Kriminalpolizei aus Dortmund vernommen. Er hat die Tat bestritten.

Drei Tage nach der Vernehmung hat sich der 37-Jährige in einem Hotelzimmer in Norddeutschland umgebracht. Er hat keinen Abschiedsbrief hinterlassen. DNA-Spuren konnten trotz umfangreicher Untersuchungen nicht  gesichert werden. „Anhaltspunkte auf weitere Tatverdächtige haben sich im Zuge der Ermittlungen nicht ergeben“, erklären Polizei und Staatsanwaltschaft.




Raubüberfall auf Discounter in Bönen: Kassierer mit Pistole und Küchenmesser bedroht

Am Mittwochabend betraten um kurz vor 22 Uhr zwei mit Sturmhauben maskierte Täter einen Discounter an der Heinrich-Wieschoff-Straße in Bönen. Zielgerichtet gingen sie auf einen 18-jährigen Kassierer zu und bedrohten ihn und einen Kunden mit einer Pistole und einem Messer. Sie forderten den Angestellten auf, die Kasse zu öffnen, was dieser auch tat. Einer der Täter griff hinein und packte Geld in eine mitgebrachte blaue oder grüne Plastiktüte. Dann flüchteten beide Täter durch den Ausgang über den Parkplatz.

Nach Zeugenaussagen stiegen sie in Höhe der Straße Am Piplingsgraben in einen silbernen VW Golf 5 und fuhren in Richtung Hammer Straße davon. Vermutlich befand sich ein weiterer Mittäter im Fahrzeug. Die Täter werden wie folgt beschrieben: Beide etwa 170 bis 180 cm groß und mit Sturmhauben maskiert. Einer trug einen grauen, der andere einen schwarzen Jogginganzug. Die Täter waren mit einer kleinen, schwarzen Pistole und einem Küchenmesser bewaffnet.

Wer hat noch Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.




Zahl der Arbeitslosen in allen Kommunen des Kreises Unna gesunken

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Kreis Unna im Juni erneut um 1,6 Prozent – knapp 290 Personen auf 17.323 Arbeitslose gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Rückgang von 6,6 Prozent (über 1.200 Arbeitslose weniger). Die Arbeitslosenquote beträgt im Berichtsmonat 8,3 Prozent.

JobcenterThomas Helm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hamm, bilanziert: „Der Arbeitsmarkt im Kreis ist in einer guten Verfassung – die Anzahl der Arbeitslosen geht zurück und die Unterbeschäftigung hält Kurs. Die Flüchtlingsintegration beeinflusst den Arbeitsmarkt derzeit noch nicht negativ. Über die Sommermonate besteht die Gefahr, dass die Zahl jugendlicher Arbeitsloser aufgrund auslaufender Ausbildungsverträge moderat ansteigen wird.“

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (Rechtskreis SGB III)

Bei der Agentur für Arbeit sind 3.907 Arbeitslose gemeldet, das sind 57 (1,5 Prozent) mehr als im Vormonat. Im Vorjahresvergleich sind es 249 Personen (6,0 Prozent) weniger.

Entwicklung in der Grundsicherung (Rechtskreis SGB II)

Im Jobcenter Kreis Unna ist die Arbeitslosigkeit zurückgegangen. Aus der Statistik geht hervor, dass im Monatsverlauf 2,5 Prozent weniger Arbeitslose (13.416) in der Grundsicherung registriert sind. Vor einem Jahr waren es mit 6,8 Prozent noch 982 Arbeitslose mehr.
„Von der guten Entwicklung des Arbeitsmarktes profitierten auch unsere Kunden. Wir hoffen, dass sich der positive Trend in den kommenden Monaten weiter verfestigt“, sagt Uwe Ringelsiep, Geschäftsführer des Jobcenters Kreis Unna.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises

Die Arbeitslosigkeit sank in allen Kommunen des Kreises Unna. Die prozentual stärkste Abnahme zeigte sich in Bönen (6,5 Prozent bzw. 48 auf 688).

Danach folgen Kamen (3,6 Prozent bzw. 74 auf 1.984), Unna (2,2 Prozent bzw. 48 auf 2.120), Bergkamen (1,6 Prozent bzw. 42 auf 2.628), Holzwickede (1,2 Prozent bzw. 7 auf 558), Lünen (1,0 Prozent bzw. 50 auf 5.207), Selm (0,9 Prozent bzw. 8 auf 893) und Schwerte (0,8 Prozent bzw. 13 auf 1.642).
Einen leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit gab es in Werne (0,1 Prozent bzw. 1 auf 950) und Fröndenberg (0,3 Prozent bzw. 2 auf 653).




Wachwechsel bei Lions BergKamen: Reinhard Middendorf neuer Präsident

Wachwechsel bei Lions BergKamen: Reinhard Middendorf übernimmt zum 1. Juli das Amt des Präsidenten dieses Clubs. Für Robert Stams geht entsprechend den Lions-Statuten nach einem Jahr an der Spitze die Amtszeit zu Ende.

Robert Stams (re) überreicht seinem Nachfolger Reinhard Middendorf die „Lionsglocke“  Foto: LC BergKamen
Robert Stams (re) überreicht seinem Nachfolger Reinhard Middendorf die „Lionsglocke“
Foto: LC BergKamen

Der BergKamener „Löwe“ Stams blickt auf zwölf erfolgreiche Monate zurück: Während seiner Präsidentschaft konnte der Club über 35 000 Euro für soziale und kulturelle Zwecke in Bergkamen und Kamen ausschütten. Der größte Teil des Geldes floss in Projekte für Kinder und Jugendliche. Die Förderung junger Menschen in Kamen und Bergkamen ist seit langem Schwerpunkt des Clubs.

Der neue Präsident Reinhard Middendorf, sein Vorstand  und die Mitglieder des Lionsclubs BergKamen werden die erfolgreiche Arbeit auch im 21. Jahr des Clubs fortsetzen, getreu dem Lionsmotto „We serve“ – „Wir dienen“

 




Schulfest an der Willy-Brandt-Gesamtschule

Am Samstag, 2. Juli, findet traditionsgemäß das diesjährige Schulfest an der Willy-Brandt-Gesamtschule von 10  bis 14 Uhr statt.

An diesem Tag begrüßt der 6. Jahrgang im Studiotheater die neuen Schülerinnen und Schüler, die nach den Sommerferien die 5. Klassen  besuchen werden, mit einem bunten Bühnenprogramm. Auf dem gesamten Schulgelände sind Stände, die zu Sport, Spiel und Wettbewerben einladen, aufgebaut. Für das leibliche Wohl sorgt die schuleigene Mensa und zusätzlich werden im neuen Schulgarten viele leckere Köstlichkeiten angeboten.




Sommerkonzert an der Realschule Oberaden im Zeichen des Abschieds

Auch in diesem Jahr sorgte der Fachbereich Musik der Realschule Oberaden für einen stimmungsvollen Schuljahresausklang im Rahmen des traditionellen Sommerkonzerts. Dabei stand der Abend dieses Mal musikalisch unter dem Motto „Abschied“ wie Lieder wie „Time to say goodbye“ oder „Don’t look back in Anger“ zeigten. Sowohl das Orchester als auch die schuleigene Band präsentierten sich dabei in Bestform, so dass sich das Kommen der zahlreichen Zuschauer gelohnt hatte.

Konzert2Abwechslung brachte zudem der Poetry Slam – Wettbewerb des Faches Deutsch. Nach drei erfrischenden Beiträgen setzte sich ein tagesaktueller, nachdenklicher Beitrag einer Achtklässlerin durch, die das Publikum sowohl inhaltlich als auch verbal überzeugen konnte.

Am Ende des Konzerts wurde es noch einmal wehmütig, da Musiklehrerin Frau Schrage durch die Schulleitung und die Schülerinnen und Schüler verabschiedet wurde. Dabei hatten Letztere eigens ein Lied für ihre Lehrerin vorbereitet: „Danke und mach’s gut, Eva!“

Konzert4




Gymnasium ehrt engagierte Schülerinnen und Schüler

Zahlreiche Schülerinnen und Schüler engagieren sich über den Unterricht hinaus am Städtischen Gymnasium Bergkamen. Sei es beispielsweise als Leiter einer AG, als Mitglied im Schulsanitätsdienst oder als Teil einer der vielen erfolgreichen Schulmannschaften.  Am Donnerstag, 7. Juli, möchte das SGB diesen herausragenden Einsatz auszeichnen und lädt deshalb von 12 Uhr bis ca. 13.30 Uhr zur „Bestenehrung“ ins Pädagogische Zentrum der Schule ein.

Zuvor konnten Kollegium und Schülerschaft auch Vorschläge einreichen, wer denn an kommenden Donnerstag auf der Bühne für sein besonderes Engagement geehrt werden soll.

Für den musikalischen Rahmen dieser Feierstunde wird das B-Orchester des Bachkreises unter der Leitung von Bettina Jacka sorgen.




Lesepaten-Vormittag in der Stadtbibliothek: Was passiert, wenn es brennt?

„Was passiert, wenn es brennt?“  So lautet der Titel für den kommenden Lesepaten-Vormittag am Samstag, 2. Juli, ab 11 Uhr  in der Stadtbibliothek.

Lesepatin Gabriele Scholz wird zunächst gemeinsam mit Christiane Dolch  von der Freiwilligen Feuerwehr aus dem o.a. Buch eine Geschichte rund um  die Arbeit der Feuerwehr vorlesen.
Anschließend wird mit den Kindern erarbeitet, wie richtiges Verhalten im Brandfall aussehen kann.
Um sich mit dem Thema spielerisch auseinander zu setzen, werden zum  Schluss Arbeitsblätter und Spiele eingesetzt.




Arbeitslos und in Urlaub fahren? – Das geht!

Sommerzeit, Ferienzeit. Mit dem Beginn der Sommerferien planen auch viele Arbeitslose eine Auszeit vom Alltag. Was manche allerdings nicht wissen: Wer bei der Arbeitsagentur für die Suche nach einer neuen Stelle registriert ist, muss grundsätzlich für Bewerbungen, Vorstellungsgespräche und Fortbildungsmaßnahmen zur Verfügung stehen. Ein Urlaub mit Freunden oder der Familie ist dennoch möglich, muss aber mit der zuständigen Arbeitsagentur abgestimmt werden.

Jeder Arbeitslose ist grundsätzlich verpflichtet, täglich unter seiner Anschrift erreichbar zu sein. Wer trotzdem mit der Familie oder Freunden einige Tage ausspannen möchte, muss hierzu rechtzeitig die Zustimmung der zuständigen Agentur für Arbeit einholen.

Der Urlaubsantrag ist dabei kurz vor Reiseantritt zu stellen und kann bewilligt werden, wenn keine Beeinträchtigung der Vermittlungsaussichten zu erwarten ist. Dies ist entweder persönlich in den Agenturen für Arbeit Hamm oder den Geschäftsstellen in Unna, Kamen und Lünen möglich oder telefonisch unter der kostenfreien Hotline 0800 4 5555 00.

Bei einer Urlaubsdauer bis zu 21 Tagen im Kalenderjahr kann für den gesamten Zeitraum Arbeitslosengeld weitergezahlt werden. Zu beachten bleibt: Bei einem längeren, aber genehmigten Urlaub, gibt es ab dem 22. Kalendertag keine Leistungen mehr von der Arbeitsagentur. Bei einer Ortsabwesenheit von zusammenhängend mehr als sechs Wochen im Jahr wird die Zahlung bereits ab dem ersten Urlaubstag eingestellt.

Die vorherige Meldung lohnt, denn wer sich ohne Urlaubsgenehmigung auswärts aufhält, muss mit einer Rückforderung des gezahlten Arbeitslosengeldes rechnen.

Ausführliche Informationen bietet auch das Merkblatt 1 – für Arbeitslose. Es kann im Internet unter www.arbeitsagentur.de > Bürgerinnen und Bürger > Arbeitslosigkeit > Arbeitslosengeld aufgerufen werden. Auch unter der kostenfreien Hotline 0800 4 5555 00 gibt es nähere Informationen zum Thema.

Online-Urlaubsmeldung

Sie haben einen Urlaub geplant oder sind aus anderen Gründen für einen gewissen Zeitraum nicht zu Hause und stehen der Arbeitsvermittlung nicht zur Verfügung? Mit Hilfe der Online-Mitteilungen können Sie diese Anliegen auch online erledigen. (siehe www.arbeitsagentur.de > eServices)




Unternehmer diskutieren über Förderprogramme, Breitbandausbau und Beschäftigung von Flüchtlingen

Öffentliche Finanzierungsprogramme, Breitbandausbau und die Beschäftigungsmöglichkeiten von Asylbewerbern in heimischen Unternehmen waren die Themenschwerpunkte des 12. Unternehmerstammtisches am vergangenen Dienstagabend im Schützen- und Heimathaus.

Gut besucht war wieder der Unternehmerstammtisch von Stadt und IHK. Foto: Computer-Zauber Falkenberg
Gut besucht war wieder der Unternehmerstammtisch von Stadt und IHK. Foto: Computer-Zauber Falkenberg

„Die gut 60 Gäste zeigen uns, dass wir mit den ausgewählten Themen wieder einmal den richtigen Riecher gehabt haben“, gaben sich Bürgermeister Roland Schäfer und der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK Dortmund Wulf-Christian Ehrich hochzufrieden mit dem Verlauf der Gemeinschaftsveranstaltung von Stadt und IHK.

Felix Tenkmann, Bankdirektor der NRW.BANK gab in seinem Referat einen Einblick in die Vielschichtigkeit öffentlicher Förderprogramme, die auch in Zeiten der Niedrigzinsphase durchaus ihre Berechtigung haben.

Jens Büchting von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Unna und der städtische Wirtschaftsförderer Walter Kärger berichteten über die aktuellen Planungen zum Breitbandausbau im Kreis Unna und der Stadt Bergkamen. Sowohl der Kreis Unna als auch die Stadt Bergkamen haben erst in der letzten Woche Förderbescheide des BMVI für Breitbandplanungen erhalten.

In einem dritten Themenschwerpunkt informierten Monika Kotzur vom Integration Point der Agentur für Arbeit und Roland Froch als Bereichsleiter Markt und Integration des Jobcenters Kreis Unna über die Beschäftigungsmöglichkeiten von Flüchtlingen als Hospitanten und Praktikanten.

„Die zahlreichen und intensiven Diskussionsbeiträge und Fragen im Anschluss an die jeweiligen Vorträge aber auch die informellen Gespräche im Anschluss zeigen einmal mehr, wie engagiert die Bergkamener Unternehmerschaft neuere Entwicklungen beobachtet und einschätzt“, waren sich Roland Schäfer als auch Wulf-Christian Ehrich sicher, eine interessante Veranstaltung gesehen zu haben.

 

Wer die Vorträge noch einmal in Ruhe nachlesen will, kann dies in Kürze auf der Homepage der Stadt Bergkamen tun. Sie werden unter der Rubrik „Aktuelles“ bereitgestellt.

 




Langfristig buchbare Kurzzeitpflegeplätze: Im Kreis Unna demnächst Mangelware

Alte und hilfebedürftige Menschen sollen so lange wie möglich in der vertrauten Umgebung leben können. Der Kreis setzt deshalb seit langem auf „ambulant vor stationär“. Allerdings: Solitäre Kurzzeitpflegeplätze fehlen in der Region und der Kreis kann selbst nicht gegensteuern.

Deshalb wurde Landrat Michael Makiolla vom Kreistag in der Juni-Sitzung beauftragt, sich gegenüber den Bundestagsabgeordneten der Region – und damit dem Bundestag als Gesetzgeber – zumindest für eine bessere finanzielle Absicherung dieses Angebotes über die Pflegekassen einzusetzen.

Viele Pflegeheime haben sogenannte „eingestreute“ Kurzzeitpflegeplätze. Hier können Pflegebedürftige z. B. nach Ende eines Krankenhausaufenthaltes und vor Rückkehr in die heimischen vier Wände übergangsweise für einige Wochen gepflegt und betreut werden. Vorteil: Der Mix zwischen kurzfristig buchbarer Kurzzeitpflege und regulären dauerhaft genutzten Heimplätzen lässt sich für die Einrichtungen besser finanziell austarieren.

Anders sieht das bei Einrichtungen der solitären Kurzzeitpflege aus. Sie bieten als Einzige auch langfristig zu buchende Plätze z. B. für den Fall an, dass die betreuende Familie in Urlaub fahren möchte. Das bedeutet erfahrungsgemäß: In den Ferien ist Hochsaison, außerhalb gibt es bei fortlaufenden Kosten eine geringe Nachfrage. Dies wiederum führt seit Jahren zu finanziellen Problemen der Einrichtungen mit dem Ergebnis, dass sie Plätze abbauen – und dann zu Hochzeiten die Nachfrage nicht befriedigen können – oder sogar ganz streichen.

Genau dies steht in Selm an. Dort schließt die Caritas die Kurzzeitpflege St. Elisabeth mit 26 Plätzen zum 31. August. Damit stehen kreisweit nur noch 35 langfristig buchbare Plätze zur Verfügung.

Zu wenig, wie der Kreistag einstimmig befand und nun auf dem Wege des eindringlichen Appells in Richtung Bund auf gesetzliche Änderungen bei der Pflegeversicherung und vor allem bei den Finanzierungsmodalitäten hofft.

Für Hans Zakel, den Sozialplaner des Kreises, ist klar: „Bei einer wachsenden Zahl von pflegebedürftigen Menschen müssen die pflegenden Angehörigen so viel wie möglich entlastet werden. Geschieht dies nicht, wird die Zahl der Pflegeheimbewohner noch massiver steigen.“