Am kommenden Samstag ist es wieder so weit: Der Wandertag 2016 des TuS Weddinghofen steht ins Haus. Wie jedes Jahr geht es auf einen Rundkurs, der die Wanderer quer durch Bergkamen führt. Dies bietet die Chance, sich bei hoffentlich guten Wetter zu bewegen und auf das ein oder andere Gespräch. Zum Mitwandern sind alle herzlichst eingeladen. Unterwegs gibt es einen kleinen Imbiss. Los geht es am Parkplatz der Pfalzschule in Weddinghofen um 10 Uhr.
Vorteile durch Vielfalt: Am Bayer-Standort Bergkamen arbeiten Menschen aus 12 Ländern
„Bei Bayer haben alle Menschen – unabhängig von ihrer Herkunft, Religion oder Weltanschauung – dieselben Chancen. Wir legen großen Wert darauf, niemanden auszugrenzen“, betonte Standortleiter Dr. Stefan Klatt anlässlich der bundesweiten Aktion „Woche der Industrie“. Klatt machte zudem deutlich, dass die Integration von Mitarbeitern ausländischer Herkunft oder mit anderem kulturellen Hintergrund im eigenen Interesse ist: „Die personelle Vielfalt ist eine Bereicherung für das gesamte Unternehmen und trägt darüber hinaus langfristig dazu bei, die Folgen des demographischen Wandels auszugleichen.“
„Industriebetriebe bilden den Kern der deutschen Wirtschaft. Sie erwirtschaften 90 Prozent der Exporte und einen fast genauso hohen Anteil an den Investitionen in Forschung und Entwicklung. Zudem hängen 15 Millionen Arbeitsplätze von ihnen ab“, heißt es in einer aktuellen Mitteilung von Bayer Bergkamen zur laufenden „Woche der Industrie“. „Doch der Beitrag zur Innovationskraft, zum Wohlstand und zur Beschäftigung ist nicht alles. Das produzierende Gewerbe leistet noch viel mehr. Beispielsweise indem es gesellschaftliche Verantwortung übernimmt und Migranten qualifizierte Arbeitsplätze bietet.“
Bayer-Mitarbeiterin Keylan Suarez de Armas
„Mir war schon früh bewusst, dass ich in Deutschland bessere berufliche Perspektiven als in meiner Heimat habe.“ So wie der gebürtigen Kubanerin Keylan Suarez de Armas, die in Spanien Chemieingenieurwesen studiert und später bei Bayer in Bergkamen eine Tätigkeit als Technische Assistentin in einem Produktionsbetrieb aufgenommen hat, ergeht es vielen Menschen. Sie sind jung, gut ausgebildet, hochmotiviert und bereit, Verantwortung zu übernehmen – und dennochauf dem heimischen Arbeitsmarkt so gut wie chancenlos. Um eine Beschäftigung zu finden, sind sie daher gezwungen, ins Ausland zu ziehen.
Bayer-Mitarbeiter Calixte Kenmognie
Bayer-Mitarbeiter Calixte Kenmognie hat ähnliche Erfahrungen gemacht. Bereits während der Schulzeit in Kamerun reifte sein Plan, später in Deutschland zu studieren und zu arbeiten: „Ich war schon immer technisch interessiert. Und Deutschland ist auf diesem Gebiet für seine hervorragenden Studien- und Arbeitsbedingungen international bekannt.“ Um seinen Traum zu realisieren, hat er freiwillig mehrere Jahre das Goethe-Institut in Jaunde, der Hauptstadt Kameruns, besucht. „Die dort erworbenen Sprachkenntnisse haben mir den Einstieg an der Uni in Dortmund sehr erleichtert.“
Bayer-Mitarbeiter Hüseyin Savran
Gute Sprachkenntnisse waren auch für den Türken Hüseyin Savran und Konstantinos Selkos aus Griechenland der Schlüssel zum beruflichen Erfolg. Während Savran als Sohn einer Einwandererfamilie in Bergkamen-Rünthe aufwuchs, kam Selkos im Alter von neun Jahren nach Castrop-Rauxel ohne jemals zuvor auch nur ein Wort deutsch gesprochen zu haben. Doch das änderte sich schnell: „An der Hauptschule, die ich dort besucht habe, gab es eine ganze Klasse mit griechischen Kindern, die natürlich auch speziellen Deutschunterricht erhalten hat.“
Bayer-Mitarbeiter Konstantinos Selkos
Schon nach zwei Jahren musste Selkos auf demselben Sprachniveau wie seine deutschen Mitschüler sein. Eine harte Zeit also, die seinen weiteren Lebensweg geprägt hat. Auch Hüseyin Savran hat es gelernt, bei Schwierigkeiten nicht zu resignieren, sondern sie als Herausforderung zu begreifen. Mit dieser Einstellung hat es der gelernte Chemikant bei Bayer in Bergkamen zum Meister im größten Produktionsbetrieb für pharmazeutische Wirkstoffe gebracht. Savran: „Meine Aufgaben und die Zusammenarbeit mit den Kollegen gefallen mir so gut, dass ich auch meinen Sohn davon überzeugt habe, eine Ausbildung bei Bayer zu beginnen.“
Von 17. Bis 25. September findet erstmals die Woche der Industrie unter dem Motto „Wir haben noch viel vor“ statt. Die Woche der Industrie steht unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Die Woche der Industrie wurde vom Bündnis Zukunft der Industrie initiiert. In diesem Bündnis haben sich 16 Partner aus Industrie- und Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zusammengeschlossen, um gemeinsam für Industrieakzeptanz zu werben.
Fakten zu Internationalität und Vielfalt bei Bayer
Die Bayer AG hat bereits 2009 die Charta der Vielfalt unterzeichnet. Diese Initiative zur För-derung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen wird von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel als Schirmherrin und der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flücht-linge und Integration, Aydan Özoğuz, unterstützt.
Bayer bestätigt mit der Unterzeichnung das Ziel, Anerkennung, Wertschätzung und Einbezie-hung von Vielfalt in der Unternehmenskultur voranzubringen. Gleichzeitig bekennt sich das Unternehmen dazu, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbei-terinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Na-tionalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.
Bayer engagiert sich seit Langem auf unterschiedlichen Ebenen für Internationalität und Viel-falt. Dieser Grundsatz ist im Leitbild und in den Werten des Konzerns festgeschrieben. Bayer ist überzeugt, dass personelle Vielfalt eine Bereicherung für das Unternehmen und Toleranz eine Grundvoraussetzung für ethisch verantwortungsvolles Handeln ist.
An den deutschen Bayer-Standorten arbeiten 3.913 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Insgesamt sind im Konzern 143 Nationalitäten vertreten. In Bergkamen arbeiten Menschen aus zwölf verschiedenen Ländern.
Von den 53 Auszubildenden, die bei Bayer in Bergkamen am 1. September dieses Jahres ins Berufsleben gestartet sind, verfügen acht über eine ausländische Staatsangehörigkeit (ein Mazedonier, sieben Türken).
VHS sucht Lehrkräfte und Dozenten
Die VHS Bergkamen ist auf der Suche nach Lehrerinnen und Lehrern mit zweitem Staatsexamen für die Sekundarstufe I und/oder II für die Unterrichtsfächer Englisch, Deutsch, Biologie und Gesellschaftslehre.
Seit fast 30 Jahren bietet die VHS staatlich anerkannte Lehrgänge zum nachträglichen Erwerb von Schulabschlüssen der Sekundarstufe I an. Hier haben Jugendliche, die die 10-jährige Schulpflicht erfüllt haben, die Chance, einen staatlich anerkannten Schulabschluss nachzuholen oder einen höheren Schulabschluss zu erwerben. Die Lerngruppen sind sowohl vom Wissensstand als auch von der Altersstruktur sehr heterogen. Die VHS sucht daher Lehrkräfte, denen die Arbeit mit jungen Erwachsenen am Herzen liegt und die bereit sind, in einem Vormittags- oder Abendlehrgang zu unterrichten.
Des Weiteren ist die VHS Bergkamen auf der Suche nach qualifizierten Dozenten, die das Team auf freiberuflicher Basis verstärken. Vor allem werden Kursleiter in den Programmbereichen Fremdsprachen und EDV / berufliche Bildung gesucht.
Wer Spaß am Unterrichten hat und an einer Tätigkeit auf Honorarbasis bei der VHS Bergkamen interessiert ist, kann sich mit der VHS-Leitung Sabine Ostrowski oder deren Stellvertreterin Manuela Sieland-Bortz, Telefon 02307 / 284950 oder Email vhs@bergkamen.de, in Verbindung setzen.
SPD-Antrag: Fußballer sollen im Nordbergstadion einen neuen Kunstrasen bekommen
Vor fast 20 Jahren wurde der Kunstrasenplatz im Nordbergstadion in Bergkamen-Mitte in Betrieb genommen. Jetzt ist es an der Zeit, ihn rundum zu erneuern. Das meinen nicht nur die Fußballer des FC TuRa Bergkamen, sondern auch die SPD-Fraktion. Ihr Vorsitzender Bernd Schäfer hat am Montag den Antrag für die nächste Ratssitzung auf den Weg gebracht, 400.000 Euro für einen modernen Kunstrasenbelag aus städtischen Mittel nzur Verfügung zu stellen.
Bernd Schäfer (r.) und Kay Schulte (2.v.r.) mit der Spitze des FC TuRa Bergkamen im „Sandkasten“ des Nordbergstadions.
Vor 20 Jahren war dieser Kunstrasenplatz auf der Höhe der Zeit. Doch dank intensiver Nutzung durch den Fußballverein und durch die Schulen hat der Zahn der Zeit mächtig am Grün genagt. Er ist platt getreten, hart wie Beton und zudem rutschig. Daraus resultiert eine hohe Verletzungsgefahr. „Ich halte bei jedem Spiel immer einen Meter Pflaster bereit“, erklärt FC TuRa-Geschäftsführer Friedhelm Runge.
Was natürlich fast genauso weh tut, sind die Sticheleien der Gästeteams. „Was, in diesem Sandkasten sollen wir spielen“, rufen sie, wie Runge weiter berichtet. Nach Überzeugung des TuRa-Vorstands wäre eine gründliche Sanierung schon vor drei oder vier Jahren fällig gewesen.
„Aufgrund der deutlichen Fortschritte bei der Qualität von Kunstrasenplätzen in den vergangenen Jahren sind wir zuversichtlich, mit dieser Investition unsere Fußballerinnen und Fußballer auch in Zukunft mit modernen Wettkampfstätten ausstatten zu können“, heißt es in dem vom Fraktionsvorsitzenden Bernd Schäfer, Sportausschussvorsitzenden Rüdiger Weiß und dem Vorsitzenden der SPD Mitte Kay Schulte unterzeichneten Antrag.
Da für die Arbeiten warme Temperaturen benötigt werden, ist damit zu rechnen, dass neue Kunstrasen nach der Saison 2016/17 im Sommer des kommenden Jahres verlegt wird.
1482 Starts beim XLII. Internationalen Schwimmfest der TuRa-Wasserfreunde
Das XLII. Internationale Schwimmfest der Wasserfreunde TuRa Bergkamen am vergangenen Sonntag war sowohl für die Schwimmer als auch für die Wasserfreunde als Veranstalter wieder einmal ein großer Erfolg. Der Wettkampf war mit 21 Vereinen, 278 Aktiven bei 1.482 Starts noch besser besetzt, als im Vorjahr.
Die erfolgreichen Schwimmerinnen und Schwimmer der TuRa-Wasserfreunde
Bei 24 spannenden Wettkämpfen fielen die Entscheidungen direkt. Für die vier Junior-Finale (Jg.2006-2004) und die vier offenen Finale (Jg.2003 und älter) über die 50m Strecken mussten sich die Teilnehmer erst in Vorläufen qualifizieren. Nur die jeweils fünf schnellsten Schwimmer marschierten dann, musikalisch und vom rhythmischen Klatschen der Zuschauer begleitet, zu ihren Startblöcken und wurden dort auch noch einmal einzeln vorgestellt, bevor sie dann in spannenden Finalläufen um die Podestplätze kämpften.
Für internationales Flair sorgten die befreundeten Schwimmer von ED-Vo und Argo aus den Niederlanden und aus Polen kamen der Aquarius Slupsk und Skalar Slupsk.
Des Weiteren waren die SG Aumund–Vegesack und SV Bremen 1910 vom Landesschwimmverband Bremen vertreten.
Die TuRaner freuten sich über die Teilnahme von 14 weiteren Vereinen, zu denen sie schon seit langem eine Wettkampffreundschaft pflegen. Hierzu gehören: der SV Kamen, die SF Unna 01/10, SG Dortmund, SG Eintracht Ergste, SG Lünen, der SSV Meschede, SC Heessen, SV Plettenberg 51, SV TuS 1925 Herten, das Swim Team Hamm, der TUS Westfalia Hombruch, TV Werne 03 Wasserfreunde, der VFL Kemminghausen und die Warendorfer SU.
Um ihren Gästen das Wochenende so angenehm wie möglich zu gestalten, sorgten viele fleißige Helfer wieder für ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken. Außerdem richteten sie für die Vereinsvertreter der Vereine, die in Bergkamen übernachteten einen Kameradschaftsabend aus, an dem alle den ersten Wettkampftag beim gemütlichen Beisammensein gemeinsam ausklingen ließen.
Am Sonntag wurde beim Einmarsch der Nationen jeder teilnehmende Verein noch einmal einzeln vorgestellt.
Die Ehrengäste des Schwimmfests.
Als besonderen Ehrengast freuten sich die Wasserfreunde in diesem Jahr ihren Bürgermeister Roland Schäfer begrüßen zu dürfen. In einer kurzen Ansprache lobte der Bürgermeister die Wasserfreunde für ihre gelungene Veranstaltung. Des Weiteren stellte er fest, wie wichtig Städtefreundschaften sind, die die TuRaner gerade durch ihre regelmäßigen Schwimmfeste, aber auch durch ihre Gegenbesuche bei befreundeten Schwimmvereinen im In-und Ausland aufrecht erhalten. Zudem trage der Verein natürlich dazu bei, dass möglichst viele Kinder das Schwimmen erlernen, was in der heutigen Zeit besonders wichtig sei.
Als weitere Ehrengäste begrüßten die Wasserfreunde von den GSW Herrn Baudrexel (Geschäftsführer) und Herrn Müller (Bäderleitung), Herrn Voigt (Stadtsportgemeinschaft), Herrn Wiggermann (Kreis Unna), Herr Rocholl (SPD), Herr Eder (CDU) und Frau Kroll-Baues (Bündnis 90/Die Grünen). Selbstverständlich überreichten sie auch in diesem Jahr die Medaillen und Preise an die Gewinner der 50m-Finalläufe. Anschließend verbrachten die Ehrengäste bei Kaffee und Kuchen noch etwas Zeit gemeinsam mit den Wasserfreunden.
Zum zehnten Mal wurde als ewiger Wanderpokal der Karl-Ernst-Teipel-Gedächtnis-Pokal an die Sieger der Mannschaftswertung durch Frau Ingrid Teipel überreicht. Über 40 Jahre ist der Name Karl-Ernst Teipel mit dem Bergkamener Schwimmsport verbunden. Karl-Ernst Teipel rief auch das Internationale Schwimmfest ins Leben. In diesem Jahr ging der Pokal an die Warendorfer SU, Zweiter wurde die SG Lünen. Die Wasserfreunde belegten zwar den dritten Platz, werden aber bei dieser Wertung nicht berücksichtigt und somit rückte die SG Aumund-Vegesack nach.
Die 23 Schwimmerinnen und 17 Schwimmer der Wasserfreunde waren natürlich auch dieses Mal wieder sehr erfolgreich. Sie erschwammen sich gemeinsam 56 Podestplätze und 120 persönliche Bestzeiten. Zudem waren sie noch achtmal in den Finalläufen vertreten.
Die Ergebnisse der TuRaner: Ann-Kathrin Teeke (Jg.2000) gewann Gold über 100 und 200m Rücken und über 100m Schmetterling, Silber über 200m Freistil, Bronze über 100m Freistil und wurde im Finale über 50m Rücken Fünfte; Victoria Reimann (Jg.2004) gewann Gold über 100m Rücken und 100m Freistil, Silber über 100m Lagen und wurde in den Junior-Finalen Zweite über 50m Brust und 50m Freistil, Dritte über 50m Rücken und Vierte über 50m Schmetterling; Marco Steube (Jg.2003) gewann Gold über 100m Schmetterling und 100m Brust, Silber über 100m Lagen,100 und 200m Freistil; Alexander Mengin (Jg.2006) gewann Gold über 100 und 200m Rücken, Silber über 100m Lagen und 100m Freistil; Maximilian Weiß (Jg.2002) gewann Gold über 100m Schmetterling und 200m Lagen, Bronze über 100m Lagen und 100m Freistil; Saskia Nicolei (Jg.2003) gewann Gold über 100m Rücken, Silber über 100m Lagen, 100 und 200m Brust; Yannick Wallny (Jg.2000) gewann Gold über 100m Brust, Silber über 200m Brust und 200m Lagen, Lisa Weber (Jg.2002) gewann Gold über 100m Freistil, Silber über 100 und 200m Brust und wurde Vierte im Finale über 50m Brust; Lisa-Marie Kardatzki (Jg.2001) gewann Silber über 100 und 200m Brust und 200m Schmetterling, Bronze über 100m Schmetterling; Felix Wieczorek (Jg.2002) gewann Silber über 100m Lagen, 100 und 200m Rücken; Patrick Scholze (Jg.2005) gewann Silber über 100m Schmetterling und 100m Rücken; Julian Noel Bracht (Jg.2006) gewann Silber über 200m Brust, Bronze über 100m Lagen; Tan Hieu Mach (Jg.1991) gewann Silber über 100m Schmetterling; Luisa Blank (Jg.2005) gewann Bronze über 100m Lagen und 200m Rücken; Alexa Haase (Jg.2004) gewann Bronze über 200m Brust und Kevin-Noah Kaminski (Jg.2003) gewann Bronze über 100m Freistil.
Lennox Nüsken (Jg.2004) wurde Fünfter im Finale über 50m Rücken und Matthias Hilse (Jg.1986) wurde Fünfter im Finale über 50m Brust.
Das erfolgreiche Team komplettierten mit guten Leistungen und vielen persönlichen Bestzeiten Anoj Amirthalingam, Carina Blank, Lara Boden, Felix Brenne, Lisa Marie Ebel, Jule Externbrink, Svea Harre, Anna Habbes, Jana Heckel, Felix Christian Kneifel, Moritz Kneifel, Melissa Masur, Hannah Neumann, Isabel Scholze, Charin Schulz, Leonie Sophie Weichhold und Richard Zeiser.
Bei den Staffelwettbewerben über 4x50m Lagen weiblich mit Ann-Kathrin Teeke, Saskia Nicolei, Lisa Weber und Victoria Reimann; 4x 50m Lagen männlich mit Moritz Kneifel, Matthias Hilse, Tan Hieu Mach und Yannick Wallny; über 4x 50m Freistil männlich mit Tan Hieu Mach, Felix Christian Kneifel, Yannick Wallny und Felix Brenne und über 4x 50m Freistil weiblich mit Lisa Weber, Ann-Kathrin Teeke, Saskia Nicolei und Hannah Neumann sicherten sich die Wasserfreunde vier Dritte Plätze.
Nach dieser gelungenen Veranstaltung freuen sich die Wasserfreunde schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.
Ein besonderer Dank gilt allen fleißigen Helfern, ohne die dieses schöne Wochenende nicht möglich gewesen wäre.
Eingeschränkter Service der Arbeitsagentur Kamen am Donnerstag
Wegen krankheitsbedingter Personalausfälle ist das Kundenportal / Eingangszone der Arbeitsagentur in Kamen am Donnerstag, 22. September, ab 12 Uhr geschlossen. Kundinnen und Kunden mit vereinbarten Terminen sind nicht betroffen, die Termine finden statt.
Am 22. September schließt die Eingangszone der Agentur für Arbeit Kamen bereits ab 12 Uhr. In dringenden Fällen können die Kundinnen und Kunden den eService auf arbeitsagentur.de nutzen. Foto: Nathalie Neuhaus
Außerdem muss mit längeren Wartezeiten gerechnet werden, da nicht alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kundenservice vor Ort zur Verfügung stehen. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen Arbeitslosmeldungen am nächsten Werktag, am Freitag den 23. September, entgegen. Den Antragstellern entstehen dadurch keine Nachteile. In dringenden Fällen können unsere Kundinnen und Kunden auch gerne unsere kostenlose Service-Hotline nutzen oder unseren eService“, empfiehlt Claudia Hermsen, operative Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Hamm. Unter der kostenlosen Service-Nummer 0800 4 5555 00 können Fragen rund um Arbeitslosigkeit und Arbeitslosengeld beantwortet werden. Zusätzlich kann rund um die Uhr auch der eService auf www.arbeitsagentur.de genutzt werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich bei der Agentur für Arbeit Unna, Nordring 14-18, oder bei der Agentur für Arbeit Lünen, Münsterstraße 45, persönlich zu melden.
Lange Nacht der Jugendkultur im Yellowstone mit Slup, Distance in Embrace & Co.
Das Bergkamener Motto „Get Loud For The Youth Culture“ wird am kommenden Samstag, 24. September, live in die Tat umgesetzt. Musiker und Besucher schlagen gemeinsam Krach für die Jugendkultur.
Die Bergkamener Band „Petra Pan“ spielt während der „Langen Nacht der Jugendkultur“ am Samstag im Yellowstone.
Mit den Jugendlichen des Workshops „Konzertgruppe“ der Jugendkunstschule Bergkamen entsteht unter fachkundiger Anleitung ein buntes und kurzweiliges Konzertprogramm im Jugendzentrum Yellowstone in Oberaden. Nachwuchsbands teilen sich mit bereits renommierten Bands die Bühne. Präsentiert wird die Veranstaltung von der Jugendkunstschule in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und dem Musiklabel Horror Business Records.
Die beiden Höhepunkte des Abends sind Distance in Embrace, die ihr neues Album „The Worst Is Over Now“ vorstellen werden und die Lokalmatadore von Slup. Mit ihrem tanzbaren Reggaepunk ist das Trio nicht nur bei dem jungen Organisatoren-Team beliebt.
Aus der Region kommen noch Meals on Wheels (Deutschpunk) und AREA44 (Rap, Hip Hop). Das lokale Bergkamener Standbein ist die Band Petra Pan. David, Sven, Rebecka & Fea proben regelmäßig im Yellowstone, spielen an dem Abend ihr erstes Konzert und haben die „Lange Nacht“ als Teilnehmer des Workshops Konzertgruppe der Jugendkunstschule Bergkamen mitorganisiert.
Der Bergkamener Singer/Songwriter Rasputin Douglas spielt während der Umbaupausen – bei schönem Wetter auch draußen.
Der Einlass ist um 19.00 Uhr. Das Konzert beginnt um 20.00 Uhr. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.
Noch Karten für „Der Fischer, seine Frau und das Fischstäbchen“ im studio theater
Für das Eröffnungsstück der Kindertheatersaison 2016/17 des Jugendamtes am Dienstag, 4. Oktober, „Der Fischer, seine Frau und das Fischstäbchen“ sind noch Karten erhältlich. Das Theater „Kreuz & Quer“ aus Duisburg interpretiert hier das berühmte Grimmsche Märchen neu.
Der Fischer, seine Frau und das Fischstäbchen“ mit dem Theater „Kreuz & Quer“ aus Duisburg.
Und darum geht es: Gebrr sitzt am liebsten im Badezimmer und angelt in der Badewanne. Doch heute ist Samstag und am Samstag ist Grimms Badetag. Sie würde schon die Angel weglegen, wenn Grimm ihr denn ein Märchen vorlesen würde, am besten eines das von Fischen und Angeln handelt und natürlich darf ein Kuss am Ende nicht fehlen.
Und welches Märchen liegt da näher als das vom „Fischer und seiner Frau“? In dem gibt es zwar kein Küsschen am Ende, aber das kann Gebrr sich am Ende auch so ergattern.
So wird Gebrr zum Fischers Fritze und Grimm zur seiner ständig unzufriedenen Frau Helene, das Badezimmer zum großen weiten Meer und die Badewanne mal zum Fischerboot und mal zum Königspalast.
Am Ende spielen die beiden glücklich und zufrieden in der Badewanne mit dem Seifennäpfchen-Dampfer, knabbern Fischstäbchen und singen ein schönes Lied vom zufriedenen Leben.
Beginn ist um 15.00 Uhr, die Aufführung dauert etwa eine Stunde. Eintrittskarten zum Preis von 3 € (Gruppen ab 10 Personen: 2,50 €) sind im Kinder- und Jugendbüro (Rathaus, Zimmer 208) erhältlich. Weitere Informationen gibt es dort unter 02307/965-381.
Die Theaterreihe des Jugendamtes für Kinder ab 3 Jahren bietet in der Saison 2016/17 außerdem noch folgende Stücke an:
• „Rumpelstilzchen“ (L’una Theater) am 09.11.2016
• „Die kleine Hexe feiert Weihnachten“ (Wittener Kinder- und Jugendtheater) am 20.12.2016
• „Des Kaisers neue Kleider“ (Theater Tom Teuer) am 25.01.2017
• „Das tapfere Schneiderlein“ (Trotz-Alledem-Theater) am 22.02.2017
• „Rumpelfrosch im Glück“ (Theater 1+1) am 15.03.2017
Unbekannter wird vom Zug erfasst und erliegt seinen schweren Verletzungen
Wer kennt eine Person, der dieses Kleidungsstück gehört?
Aktualisierung: Die Identität der am Montagabend verstorbenen Person steht für die Polizei fest. Es handelt sich um einen 32-jährigen Mann aus Lünen.
Eine bis jetzt nicht identifizierte Person wurde am Montagabend auf der ICE-Strecke Dortmund-Münster in Höhe der A2 von einem Zug erfasst und tödlich verletzt. Obwohl sofort eine Notbremsung eingeleitet wurde, konnte ein Zusammenstoß nicht mehr verhindert werden. Die Person verstarb unmittelbar an den Folgen der erlittenen Verletzungen.
In unmittelbarer Nähe der Unglücksstelle fand die Polizei abgelegte Oberbekleidung, darunter eine schwarze Hose und ein T-Shirt mit dem Aufdruck „AC/DC“.
Hinweise zu den abgebildeten Kleidungsstücken und Angaben zur Identität des Verstorbenen nimmt die Kriminalwache zu jeder Tageszeit unter der Rufnummer 0231-132 7441 entgegen.
Der Zugverkehr der betroffenen Bahntrasse war in beiden Richtungen von ca. 17.40 bis 20 Uhr gesperrt.
Die Ermittlungen dauern an.
Vorsicht Fußgänger: Die Stadt hat jetzt auch ein Elektro-Auto
Nach zwei Tretrollern und zwei E-Bikes hat die Stadtverwaltung mit dem Smart Fortwo electric drive das erste umweltfreundlich Auto angeschafft. Bürgermeister Roland Schäfer und Amtsleiter Zentrale Dienste Thomas Hartl präsentierten den Gebrauchtwagen. Neu, das sind sich beide einig, hätten sie ihn nicht angeschafft. E-Autos seien noch viel zu teuer, erklären sie. Die Wirtschaftlichkeitsbeurteilung fällt auch beim ADAC oder bei Auto Bild vernichtend aus.
Bürgermeister Roland Schäfer und Thomas Hartl stellen den neuen gebrauchten E-Smart der Stadtverwaltung vor.
Gekostet hat der neue Gebrauchte 10.000 Euro. Das sei ein Schnäppchen, wie der Bürgermeister meint. Hinzu kommt die Monatsmiete für die Batterie von 65 Euro. In Fahrt gebracht hat der Kleinwagen einen Stromverbrauch, der etwa 1,5 Liter Diesel entspricht. Für Fahrten innerhalb des Kreises Unna sei die Reichweite mit einer Stromladung von 145 Kilometern ausreichend, meint Thomas Hartl.
Die Ladestation in der Garage mit der Mahnung, vor dem Start das Kabel aus der Steckdose am Auto zu ziehen.
Immer innerstädtischen Verkehr könnte der leise 75 PS starke Flitzer zu einer Gefahrenquelle für Fußgänger werden. „Viele schauen nicht nach rechts und links, wenn sie die Straße überqueren wollen, sondern verlassen sich auf ihr Gehör“, sagte Roland Schäfer. Doch da kommt nicht viel. Im Auto vernehmen der Fahrer und der Beifahrer allenfalls die Rollgeräusche der Reifen und das Gebläse der Klimaanlage.
Strom erhält das städtische E-Auto aus einer ganz normalen Steckdose. Doch das dauert mindestens sieben Stunden. Wenn der Smart Fortwo electric drive in der Garage steht, muss er also die Nacht produktiv nutzen.
Seminar der Arbeitsagentur für Berufsrückkehrende und Wiedereinsteigende
Verantwortung für Kinder oder pflegebedürftige Angehörige? Für einige Menschen wird dies zur Vollzeitaufgabe. Sie entscheiden sich bewusst für eine Pause auf unbestimmte Zeit. Wer den Schritt zurück in den Beruf wagen will, hat im September gleich vier Mal die Möglichkeit an dem Seminar „Zurück in den Beruf“ teilzunehmen.
Martina Leyer berät in ihrem Seminar Frauen und Männer, die nach einer längeren Pause wieder in den Beruf einsteigen wollen. Foto: Foto: Nathalie Neuhaus
An den Standorten der Agentur für Arbeit in Kamen, Unna und Schwerte informiert die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Hamm, Martina Leyer, ab 9.30 Uhr welche Möglichkeiten es für den beruflichen Wiedereinstieg gibt und stellt den aktuellen und regionalen Arbeitsmarkt vor.
Familie und Beruf miteinander vereinbaren? Im Seminar „Zurück in den Beruf“ zeigt Martina Leyer den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wie es geht. Mit der Frage „Was habe ich dem Arbeitgeber zu bieten?“ beginnt Sie ihre Veranstaltung. Die Teilnehmer stellen sich der Reihe nach vor und beschreiben kurz ihre Lebenssituation. „Was haben Sie vor Ihrer „Auszeit“ gemacht? Aus welcher Branche kommen Sie?“ Martina Leyer hört den Teilnehmern genau zu, um sie schon während des Seminars individuell zu beraten und ihnen erste Tipps zu geben. „Es ist wichtig, sich bei der Planung nicht zu sehr einzuschränken. Damit ist man sich oft selbst im Weg und schließt womöglich interessante Stellenangebote aus, ohne sich darauf zu bewerben“, rät die Seminarleiterin. In der zweieinhalbstündigen Veranstaltung analysiert sie gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern deren persönliche Stärken und Schwächen. „Gerade vielen jungen Müttern ist es gar nicht bewusst, dass die Organisation einer Familie vergleichbar mit den Aufgaben in einem Unternehmen ist. Je nach Unternehmen müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter flexibel auf bestimmte Situationen reagieren. Auch ein gutes Zeitmanagement ist von großem Vorteil“, erklärt die Beauftragte für Chancengleichheit. „Genau diese Fähigkeit können sie für den Wiedereinstieg nutzen. Denn oft bringen Berufsrückkehrende Erfahrungen mit, die Berufseinsteiger noch gar nicht erworben haben.“
Die Seminare finden an vier Terminen statt:
21. September in der Agentur für Arbeit Kamen, Ostring 19, Raum 258
23. September in der Agentur für Arbeit Unna, Nordring 14, Raum 315
29. September in der Agentur für Arbeit Schwerte, Hüsingstr. 2, Raum 22
Die Veranstaltung beginnt jeweils um 9.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Angesprochen sind insbesondere Berufsrückkehrende, die noch keine konkrete Idee haben, sich den Wiedereinstieg aber vorstellen können.
Neben dem Seminar bietet Martina Leyer auch Einzelberatungen an. Interessierte Frauen und Männer können mit ihr unter der Telefonnummer 02381/910 – 2167 oder per E-Mail (Hamm.BCA@arbeitsagentur.de) Kontakt aufnehmen.