Gesundheitshaus Lünen am Donnerstag geschlossen
Das Gesundheitshaus des Kreises Unna in Lünen bleibt am Donnerstag, 1. Dezember wegen eines Personalwechsels und diverser Außentermine geschlossen. Darauf weist die Kreisverwaltung Unna hin.
Das Gesundheitshaus des Kreises Unna in Lünen bleibt am Donnerstag, 1. Dezember wegen eines Personalwechsels und diverser Außentermine geschlossen. Darauf weist die Kreisverwaltung Unna hin.
Wie in den vergangenen Jahren bereiten sich auch in diesem Jahr die musikalischen Gruppen und die MusiklehrerInnen des Städt. Gymnasiums Bergkamen und der Musikschule auf die traditionelle Weihnachtsmusik am 16. und 21. Dezember vor.
Es findet in diesem Jahr bereits die 47. Weihnachtsmusik im Gymnasium Bergkamen statt. Auf dem Programm steht u. a. traditionell die Aufführung der „Sternendreher“ der Jahrgangsstufe 5. Wie immer werden sehr viele Engel, Hirten und Könige auftreten. Beim „Transeamus“ wird das Publikum wieder herzlich zur Mitwirkung eingeladen sein.
Außerdem werden die beiden Orchesterklassen 6 a/b und 5c gemeinsam mit der Streicher-AG der Jahrgänge 6 bis 8 Weihnachtslieder präsentieren. Alle beteiligten Ensembles werden sowohl besinnlich als auch beschwingt auf das Weihnachtsfest einstimmen.
Die Aufführungen beginnen jeweils um 19.00 Uhr am Freitag, 16. Dezember 2016, und am Mittwoch, 21. Dezember, im PZ des Städtischen Gymnasiums.
Zu diesen beiden Veranstaltungen laden wir neben den Mitgliedern der Schulgemeinde alle Ehemaligen und ihre Familien, alle Freunde der Schule und die interessierte Bergkamener Bevölkerung herzlich ein.
Nummerierte Platzkarten für die Aufführungen zum Preis von 4 € für Erwachsene bzw. 2 € für Kinder und Jugendliche sind im Sekretariat des Städt. Gymnasiums erhältlich.
Ab 18.00 Uhr bietet der Förderverein des Gymnasiums im Foyer des Pädagogischen Zentrums einen Imbiss und alkoholfreie Getränke zum Verkauf an, so dass die Gelegenheit besteht, vor dem Konzert ein kleines Abendessen einzunehmen. Der Einlass zum Konzert ins PZ wird ab 18.30 Uhr sein.
Im Anschluss an die Weihnachtsmusik führen wir in diesem Jahr eine Sammlung für einen örtlichen Verein durch.
Die Temperaturen gehen nachts unter die Null-Marke. Wer am frühen Morgen ins Auto steigt, sollte ab sofort mit einer rutschigen Fahrbahn rechnen. Der erste Glatteisunfall in der noch jungen Wintersaison im Bereich der Kreispolizei Unna ereignete sich am Montagfrüh in Holzwickede.
Gegen 7.05 Uhr fuhr ein 50-jähriger Holzwickeder auf der Massener Straße in Richtung Holzwickede. In Höhe Hausnummer 3 wollte er einem geparkten VW Bulli ausweichen, verlor dabei aber auf glatter Fahrbahn die Kontrolle über seinen Ford Transit und kollidierte mit dem Bulli. Durch den Aufprall schob er ihn gegen einen Holzzaun, der dadurch ebenfalls beschädigt wurde. Der Fahrer verletzte sich leicht und wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden von etwa 10 300 Euro.
Die Mitglieder des Bundes- und Landtags aus der Kreisregion Unna folgten der Einladung des Jobcenter-Geschäftsführers Uwe Ringelsiep und besuchten die Behörde für einen Informationsaustausch.

Quelle: Jobcenter Kreis Unna, Katja Mintel
Gemeinsam mit Torsten Göpfert, Sozialdezernent des Kreises Unna, Thomas Helm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hamm, und Christian Scholz, stellvertretender Geschäftsführer des Jobcenters Kreis Unna, berichtete Ringelsiep zum aktuellen Sachstand der Arbeitsergebnisse und den Planungen für das kommende Jahr. Besonderes Interesse galt dabei den Themen „Senkung der Jugendarbeitslosigkeit“, „Integration von geflüchteten Menschen“ und dem Thema „Berufliche Bildung für Arbeitsuchende“.
„Ein solcher Informationsaustausch ist enorm wichtig für uns“, so Ringelsiep. „Denn Ziel solcher Gespräche ist es, eine größtmögliche Transparenz zu allen Akteuren des Arbeitsmarkts herzustellen.“ Arbeitsagentur-Chef Helm ergänzt: „Letztendlich ist das gute Integrationsergebnis dieses Jahres auch auf eine gut funktionierende Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Politik zurückzuführen. Um erfolgreich eine schnelle berufliche Integration zu erzielen, sind kurze Wege und funktionierende Netzwerke absolut erforderlich.“ Sozialdezernent Göpfert sieht das ebenso und spricht sich daher für ein weiteres Zusammentreffen mit den Beteiligten im kommenden Jahr aus.
Am Samstag drangen unbekannte Täter zwischen 1.30 Uhr und 16 Uhr in eine Holzhütte der Winterwelt am Kamener Markt ein. Hieraus entwendeten sie zahlreiche Wertmarken und mehrere Flaschen Alkohol.
Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.
Vorsicht vor Taschendieben ist in den Nahverkehrszügen wieder geboten. Besonders dreist war ein Täter am Samstag, der in der RE1 von Hamm über Kamen nach Dortmund einem schlafenden Reisenden die Hosentasche mit einer Rasierklinge aufschlitzte und das iPhone stahl.

Dem mutmaßlichen Täter auf die Spur kam die Bundespolizei, als der 18-jährige Marokkaner sich in einem Buchladen im Dortmunder Hauptbahnhof mit mehreren Energydrinks und Tabak versorgen wollte, und dabei erwischt wurde. Bei seiner Durchsuchung wurde später das iPhone des schlafenden Bahnreisenden entdeckt.
Bundespolizisten brachten den Dieb zur Wache. Da die Menüführung des Smartphones auf Deutsch eingestellt war, der 18-Jährige jedoch der deutschen Sprache nicht mächtig war und er das Gerät nicht entsperren konnte, keimte der Verdacht auf, dass es sich um Diebesgut handeln könnte. Als das Gerät dann auch noch klingelte und die Anruferin ausschloss, dass es sich bei dem Marokkaner um den Besitzer des Geräts handelte, wurde weiter ermittelt.
Wie sich herausstellt, wurde das Telefon einem 24-jährigen Mann aus Hamm gestohlen. Dieser war am frühen Morgen im RE 1 von Hamm über Kamen nach Dortmund unterwegs gewesen und in dem Zug eingeschlafen. Ein Taschendieb schnitt mittels einer Rasierklinge die Hosentasche des Hammers auf (siehe Bild) und konnte so das iPhone unbemerkt entwenden.
Ob es sich bei dem 18-Jährigen auch um den Dieb aus dem RE handelt, müssen weitere Ermittlungen ergeben. Der 24-jährige Bahnkunde aus Hamm holte später sein Eigentum bei der Bundespolizei ab.
Die Bundespolizei leitete gegen den 18-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls ein.
In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei vor dem Ideenreichtum der Taschendiebe.
Tipps: So schützen Sie sich vor Taschendiebstahl
Großer Bahnhof am 1. Advent im Schacht III in Rünthe: Die Bergkamener Eisenbahnfreunde hatten zu ihrer 27. Eisenbahnausstellung und Spielzeugbörse eingeladen.
Der Besucherandrang war wie jedes Jahr groß. Kinder wie Erwachsene konnten sich an den nicht ganz billigen Modellanlagen sattsehen. Merklich zurückgegangen ist aber die Schar der Anbieter. Eine Reihe von Händlern ist inzwischen in Rente gegangen. Ihnen fehlt der Nachwuchs, die ihre Geschäfte übernehmen könnte. Ein anderer Grund ist sicherlich auch, dass gerade am 1. Advent auch in einigen andere Städten Modellbahnausstellungen die Besucher anlockten.
Erneut forderten ferngesteuerte Lkw und Baumaschinen die Besucher. Mit etwas Geschick ließ sich ein Bagger per Funk auf die Ladefläche eines Tiefladers. Autos wie auch Modelleisenbahnen und Zubehör boten zahlreiche Händler zum Kauf an. Die Väter konnten sich so manchen ihrer Kindheitsträume erfüllen.
Ursprünglich waren übrigens die Eisenbahnfreunde ein Kamener Verein. Dort fanden sie allerdings keine geeigneten Clubräume, in den auch größere Anlage aufgebaut werden konnten. Beheimatet sind sie jetzt unter dem Dach der Schillerschule an der Bambergstraße in Bergkamen-Mitte. Wer am 1. Advent keine Gelegenheit hatte, zum Schacht III zu kommen, kann dort gern vorbeischauen. Nähere Infos gibt es in Kürze auf der neu gestalteten Homepage der Bergkamener Eisenbahnfreunde. Sie ist zurzeit noch eine „Baustelle“, doch es gibt dort eine Kontaktadresse mit Telefonnummer.
Am Donnerstag, 1. Dezember, wird in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil die Ausstellung „Reduzierte Lebensräume“ mit Malerei und Zeichnungen von Eva Simmet eröffnet. Die Kamenerin arbeitet als Malerin, Illustratorin und Dozentin. Ihre Arbeit spiegelt die Auseinandersetzung mit dem Hier und Jetzt, dem Menschsein sowie der Umwelt wider. Ihre Themen behandeln die Umweltproblematik, reduzierte Lebensräume, entwurzelt sein, inneren Kampf, Glaubenskrisen und Hoffnung.

Die Themen ihrer Allegorien erschließen sich nicht unbedingt auf den ersten Blick. Sie berühren tiefer liegende Ebenen des Bewusstseins. Diese Bilder werfen Fragen auf, die Antworten bleiben offen. Dem Betrachter bleibt genügend Freiraum zur Beschreitung eigener Gedankenwege. Den Weg zur Entschlüsselung erleichtert die klassische realistische Technik, die durch sparsam eingesetzte abstrakte Elemente unterstützt und abgerundet wird. Die Ausstellung ist bis zum 5. Februar des nächsten Jahres zu sehen. Zur Eröffnung am Donnerstag um 19.00 Uhr sind alle Kunstinteressierte herzlich eingeladen.
Überaus zufrieden ist der CDU-Kreisverband Unna mit den Platzierungen seiner drei Landtagskandidaten auf der Landesreserveliste der Christdemokraten für die Landtagswahl im Mai 2017.
Bei der Landesvertreterversammlung der CDU-NRW am vergangenen Samstag in Mönchengladbach wurde die heimische Landtagsabgeordnete Ina Scharrenbach auf Platz acht gewählt. Bei der letzten Landtagswahl im Jahr 2012 stand die Kamenerin noch auf Platz 15 der Landesliste. Spitzenkandidat der CDU-NRW ist der amtierende CDU-Landes- und Fraktionschef Armin Laschet aus Aachen.
Der Kreisvorsitzende der Union im Kreis Unna und Landtagskandidat im Nordkreis, Marco Morten Pufke (Bergkamen) schaffte es auf Platz 63 und die CDU-Kandidatin Bianca Dausend (Schwerte), die im Südkreis Unna antritt, auf Platz 81 der 114 Plätze umfassenden Landesreserveliste.
„Während sich zur letzten Landtagswahl unsere drei Landtagskandidaten noch mit den Plätzen 15, 81 und 109 begnügen mussten, können wir diesmal insgesamt weitaus bessere Listenplätze verbuchen. Dies macht uns stolz und hoffnungsfroh, mit einem guten personellen Vorschlag auch unseren Beitrag für einen Regierungswechsel im Mai 2017 leisten zu können“, erklärt der CDU-Kreisverband Unna. Der Landesreserveliste kommt insoweit eine Bedeutung zu, da Bewerber um ein Landtagsmandat, die nicht im Wahlkreis direkt gewählt werden, über die Platzierung auf der Landesliste nach dem Wahlergebnis der jeweiligen Partei noch in Düsseldorfer Landtag einziehen können.
Weltweit wird der Internationale Frauentag am 8. März gefeiert. Er ist ein Tag für die Rechte der Frauen, für den Frieden und eine humane Gesellschaft. Der Internationale Frauentag soll in Bergkamen auch zum 33. Mal gefeiert werden.
Um erste Ideen für die Ausgestaltung des Frauentages in Bergkamen im Jahre 2017 zu sammeln und vielleicht schon ein Thema festzulegen, sind alle interessierten Frauen sowie die Vertreterinnen von Frauenverbänden, -vereinen und –gruppen zum ersten Vorbereitungstreffen eingeladen.
Es findet statt am Donnerstag, 1. Dezember, um 18:30 Uhr im Lesecafé der Stadtbibliothek, Am Stadtmarkt 1 in Bergkamen.
Der Bergkamener Internationale Frauentag wird unter Federführung der Gleichstellungsstelle der Stadt Bergkamen in Kooperation mit vielen Frauenverbänden und –gruppen begangen. In Bergkamen wird der Internationale Frauentag seit 1984 jährlich im März groß gefeiert. Die Frauen nehmen diesen Tag zum Anlass, um ihre Forderungen und Themen öffentlich zu machen. Mit unterschiedlichen Schwerpunkten geht es dabei nach wie vor um die Forderung nach Gleichberechtigung und Verwirklichung von Chancengleichheit für Frauen.
Soll es nun die Kugel mit dem goldenen oder silbernen Glitter sein? Oder doch lieber die glänzende rote oder die matte rote vom hölzernen Weihnachtsbaum? Die Qual der Wahl war groß am Wochenende bei „Kunstnachten“. Immerhin lag in jeder Christbaumkugel eine Zahl und damit das Kunstwerk, das für fünf oder zehn Euro erworben wurde – nicht ahnend, worum es sich dabei genau handelte. Und: Es war das letzte „Kunstnachten“ der Künstlergruppe „sohle1“.


Wer sich überwand und einfach am Weihnachtsbaum zugriff, lag eigentlich immer goldrichtig. Nieten gab es nicht, dafür Kunst in jedem Fall. Und mit dem Geld wird die Restaurierung eines beschädigten Kunstwerks von Kampmann unterstützt. Skulpturen, die das Stadtbild prägen und mit den Jahren gelitten haben. Mehr als zwei Drittel der 84 gespendeten Kunstwerke für diese Aktion waren bereits am Samstag verkauft. Am Sonntag war das letzte Drittel schon nach einer Stunde weg. Eifrig wurden neue Spenden zusammengetragen, denn die Nachfrage riss nicht ab. „Diese Aktion war wirklich ein toller Erfolg“, resümiert Vorstandsmitglied Silke Kieslich.

Überhaupt war die Künstlergruppe mit ihrem letzten „Kunstnachten“ zufrieden. Postkarten aus Radierungen und Gemälden, zu kleinen Kunstwerken umgewandelte Sektkorken auf Flaschen oder kleine Tonfiguren und auch das eine oder andere Gemälde fanden ihre Käufer. Zusätzlich gab es viele interessierte Fragen und angeregte Gespräche. Dennoch sucht die Künstlergruppe jetzt nach 19 Jahren nach einem neuen Konzept. Denn: „Die Konkurrenz durch die anderen Weihnachtsmärkte ist einfach zu groß geworden“, schildert Silke Kieslich. Jetzt geht es ans Überlegen und auf die Suche nach neuen Ideen. Für einen Neuanfang bietet sich 2017 perfekt an, denn das ist das Jubiläumsjahr der Künstlergruppe. Dann steht auch noch ein besonderes Vorhaben mit der Neuauflage einer Hafenaktion ins Haus. Wann die genau stattfinden wird – 2017 oder 2018 –, das steht noch nicht fest.

Bildhauerarbeiten, Ölgemälde, Fotografien, Radierungen, Drucke, Aquarelle, Zeichnungen, Holzfiguren und Skulpturen aus Stahl: Auch beim letzten „Kunstnachten“ gab es einen Einblick in die Vielfalt des Schaffens der 30 Mitglieder der Kunstwerkstatt sohle 1. Darunter auch Literatur und die gewohnt humorvoll skurrilen Perspektiven auf manche weihnachtliche Absurdität aus der Feder und dem Munde von Dieter Treeck.
Hier liest Dieter Treeck seine traditionelle Weihnachtsgeschichte

Als Gast hatte Renate Wollenberg einen ganz besonderen Stand bestückt. Ihr Vater war lange Jahre Mitglied der Künstlergruppe – bis der gelernte Bergmann 2009 starb. Sie verwaltet nunmehr seinen Nachlass: Hunderte von Radierungen und rund 100 farbige Bilder vom Ölgemälde bis zum Aquarell. Rüdiger Wollenberg malte schon als Kind und war nicht mit Leib und Seele Bergmann, sondern wie viele andere auch aus der Not der Zeit heraus. Die Kunst war sein Gegenpol. In seinem Atelier konnte er das ausleben, was ihm wirklich Spaß machte. „Meine Bilder sind meine Kinder“, beschrieb er gern seine Beziehung zur Kunst. „Ich merke inzwischen, dass es mir mit seinen Bildern fast genauso geht“, schildert Renate Wollenberg.