Praktische Rechtskunde: 10er der Willy-Brandt-Gesamtschule besuchen das Amtsgericht

Am Dienstag erhielten die Schüler/innen des Jahrgangs 10 der Willy-Brandt-Gesamtschule eine praktische Unterweisung in Sachen Strafrecht. Die Exkursion fand im Rahmen des Rechtskundeunterrichts statt und wurde von Rechtsanwalt Frank Meinefeld organisiert.

foto-amtsgericht-1Die Schüler und Schülerinnen erhielten an einem Vormittag Einblicke in vier Verhandlungen und waren als Zuschauer hautnah bei der Zeugenvernehmung und Urteilsfindung mit von der Partie. In den öffentlichen Verhandlungen des Strafrichters ging es um recht unterschiedliche Vorwürfe, angefangen beim Diebstahl, Fahren ohne Fahrerlaubnis bis hin zur Anstiftung zum Medikamentendiebstahl und Nötigung.

Die Schüler und Schülerinnen hatten dabei Gelegenheit, sowohl das Verfahren und die daran beteiligten Personen, als auch die relevanten juristischen Fragestellungen genau unter die Lupe zu nehmen. Interessant waren dabei vor allem die spätere Analyse des Urteils und der Begründung des jeweils verhängten Strafmaßes. Dabei wurde den Schülern und Schülerinnen schnell klar, wie schwierig es mitunter sein kann, die Glaubhaftigkeit verschiedener Zeugenaussagen möglichst objektiv zu bewerten und eine angemessene Strafe zu finden. Es war ein sehr lehrreicher und informativer Vormittag.




21-jähriger Bergkamener bei Auffahrunfall leicht verletzt

Leicht verletzt wurde ein 21-jähriger Audi-Fahrer aus Bergkamen bei einem Auffahrunfall am Mittwochmorgen auf der Dortmunder Straße. Er war dort gegen 7.15 Uhr stadteinwärts unterwegs und musste mit seinem Auto vor einer roten Ampel an der Kreuzung Dortmunder Straße/Fangstraße/Zum Torksfeld anhalten. Ein 20-jähriger Hammer fuhr ihm mit seinem Fiat Ducato auf. An den beiden Fahrzeugen entstanden Sachschäden von etwa 1000 Euro.




Drogen, Verfolgungsfahrt, Widerstand: Beamte konnten sich nur durch einen beherzten Sprung retten

Am Dienstagnachmittag lieferte sich nach einem mutmaßlichen Drogenkauf ein 31-jähriger Fröndenberger mit der Polizei eine wilde Verfolgungsjagd durch die Dortmund Innenstadt. Mit wenig Erfolg: kam es in der Innenstadt nach einem vermeintlichen Drogenkauf zu einer Verfolgungsfahrt durch die Innenstadt. Bei der anschließenden Festnahme leistete er erheblichen Widerstand.

Gegen 16.40 Uhr beobachteten zivile Beamte in der Borsigstraße, wie eine unbekannte Person in ein Fahrzeug auf den Beifahrersitz stieg und augenscheinlich dem Fahrer etwas übergab. Kurz darauf stieg die Person wieder aus dem Fahrzeug und ging in Richtung Osten. Das Fahrzeug fuhr in Richtung Westen davon. Die Beamten fuhren dem Pkw hinterher, bis das Auto auf einem Parkstreifen in der Heiligengartenstraße zum Stehen kam.

Bei der anschließenden Kontrolle machte der Fahrzeugführer zunächst Anstalten aus dem Pkw zu steigen, nur um dann mit Vollgas zu flüchten. Der kontrollierende Beamte musste schnell nach hinten ausweichen, um schwerwiegende Verletzungen zu vermeiden. Der Flüchtende fuhr anschließend im Kreuzungsbereich Heiligartenstraße / Nordstraße über eine rote Ampel.

Aufgrund der hohen Geschwindigkeit verlor der Fahrer dann augenscheinlich die Kontrolle über das Fahrzeug und geriet in den Gegenverkehr der Nordstraße. Mehrere Autos mussten eine Notbremsung einleiten, um einen Unfall zu verhindern. Von der Nordstraße fuhr er entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung in die Kielstraße. Aufgrund eines entgegenkommenden Autos lenkte er sein Gefährt auf den Gehweg. Mehrere Passanten suchten Schutz in Hauseingängen. Verletzt wurde niemand.

Im Bereich Kielstraße / Münsterstraße führte der Flüchtige verkehrsbedingt eine Vollbremsung durch. Die Beamten griffen zu und nahmen den Tatverdächtigen unter erheblichem Widerstand fest.

Im Auto fanden die Beamten vermeintliches Betäubungsmittel in der Form einer kleinen Menge weißen Pulvers, verpackt in Folie. Zuvor hatte der Tatverdächtige während der Flucht einen gleichgearteten Gegenstand aus dem Auto geworfen.

Ein freiwillig durchgeführter Drogenvortest verlief bei dem 31-jährigen Fröndenberger positiv. Der Führerschein wurde sichergestellt. Zudem erwartet der Fröndenberger jetzt eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollzugsbeamte, Gefährdung des Straßenverkehrs sowie Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.




Kommissar Zufall hilft Bundespolizei: 39-jähriger Kamener verbingt Weihnachten im Knast

„Kommissar Zufall“  am Dienstag tatkräftig der Bundespolizei. Sie kontrollierten in Dortmund zwei Männer – davon einer aus Kamen, der bereits einiges auf dem Kerbholz hat. Ihn erwischten sie außerdem noch mit eine Portion Heroin.

Gegen 12:00 Uhr kontrollierten Bundespolizisten einen 39-jährigen Mann aus Kamen. Dabei stellte sich heraus, dass dieser mit gleich zwei Haftbefehlen gesucht wurde. Durch das Amtsgericht in Koblenz wurde er bereits im Juni 2012 wegen Betrugs zu einer Geldstrafe von 248,- Euro verurteilt. Den Betrag hatte der 39-Jährige bislang jedoch nie gezahlt.

Im März dieses Jahres wurde er erneut, diesmal vom Kamener Amtsgericht, wegen Schwarzfahrens zu einer Geldstrafe von 700,- Euro verurteilt. Auch hier war er der Zahlungsverpflichtung nicht nachgekommen. In der Wache konnten Einsatzkräfte zudem noch Heroin bei ihm sicherstellen, was dem Kamener zusätzlich ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Drogenbesitzes einbrachte.

Weil er die geforderten 948,- Euro nicht zahlen konnte, wurde der Mann zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 85 Tagen in die Dortmunder JVA eingeliefert.

Nur wenige Stunden später wurde ein 28-jähriger Algerier am Haltepunkt Dortmund Stadthaus überprüft. Zuvor hatte er eine S-Bahn ohne Fahrausweis genutzt. Bei der Überprüfung des Wohnsitzlosen Mannes, der über gleich drei verschiedene Identitäten verfügte, stellte sich heraus, dass nach ihm per Haftbefehl gesucht wurde.

Das Amtsgericht in Kirchheim (Baden Württemberg) hatte ihn wegen Diebstahls im Juli dieses Jahres zu einer Geldstrafe von 600,- Euro verurteilt. Auch er hatte die geforderte Strafe nie beglichen. Da er dies auch gestern nicht tat, wurde er für die nächsten 60 Tage in die Dortmunder JVA eingeliefert.




Französische Partnerstadt sucht wieder deutsche Studentinnen und Studenten

Als deutsche Studentin bzw. deutscher Student zum Studieren nach Paris? Für viele ein Traum, aber aus finanziellen Gründen in seiner Realisierung nicht immer ganz einfach. Dank des Erasmus-Stipendiums wird vielen inzwischen zwar ein Auslandsstudium ermöglicht, aber auch hiermit sind die Möglichkeiten in finanzieller Hinsicht sehr eingeschränkt.

Ein Angebot aus der Bergkamener Partnerstadt Gennevilliers könnte da der/dem einen oder anderen Studierenden gelegen kommen .

Gennevilliers, das direkt vor den Toren von Paris liegt, möchte bereits bei seiner jungen Generation Interesse für die deutsche Sprache wecken und sucht deshalb deutsche Studentinnen bzw. Studenten, die in Paris studieren, ihre eigenen Fremdsprachenkenntnisse verbessern wollen und gerne mit Kindern arbeiten.

Auf „spielerische Art und Weise“ sollen Kinder im Alter zwischen 6 und 11 Jahren aus Schulen und Freizeitzentren an ca. 6 Stunden in der Woche muttersprachlichen Unterricht erhalten.

Die Bergkamener Partnerstadt ist auf der Suche nach Interessenten sowohl für die restlichen Monate des Schuljahres 2016/2017 (bis ca. Juli 2017) als auch für das gesamte Schuljahr 2017/2018.

Als Gegenleistung für diese Tätigkeit bietet die Stadt Gennevilliers den Muttersprachlerinnen bzw. Muttersprachlern, die vorzugsweise aus Bergkamen oder der Region kommen, ein kleines Entgelt sowie ein kostengünstiges, möbliertes Appartement, das man sich im Rahmen einer Wohngemeinschaft mit anderen Mietern teilt.

Die Interessenten sollten über französische Sprachkenntnisse auf dem Niveau B1 gemäß dem „Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen“ (GER) verfügen und sich in üblicher Weise (Bewerbung, Lebenslauf, Motivationsschreiben) in französischer Sprache direkt bei der Stadt Gennevilliers bewerben.

Bei Interesse erteilt die Städtepartnerschaftsbeauftragte, Angelika Joormann-Luft, (Tel.: 02307/965-202, a.joormann-luft@bergkamen.de) weitere Auskünfte und stellt den Kontakt zu den Ansprechpartnern der französischen Partnerstadt Gennevilliers her.




Vortrag im Stadtmuseum: Entstehung und Wandlungen von Völkerstereotypen seit der Antike

Zu dem Vortrag „Der trinkfreudige Germane, „der geistig behäbige Westfale“ – Entstehung und Wandlungen von Völkerstereotypen seit der Antike“ lädt das Stadtmuseum Bergkamen in Kooperation mit der Römergruppe „Classis Augusta Drusiana“ am Freitag, 16. Dezember, um 19 Uhr alle Interessierten herzlich ein.

Das Wissen über andere Völker stützte sich in Antike und Mittelalter fast nur auf die Berichte von Drittzeugen, beispielsweise von Handelsreisenden. Sie schilderten vage und oft phantasievoll eine ferne Welt voller biologischer, ethnologischer und anthropologischer Wunder. Die Verschriftlichung dieser ‘Informationen’ in der kaiserzeitlichen geographischen Fachliteratur führte allerdings zu einer Festschreibung dieser Inhalte. Die Darstellungen in den antiken Quellen beeinflussten zunächst auch weitgehend die aufkommende ethnologische Wissenschaft. Nach einem langen Entwicklungsprozess ging man auf dem Feld der Völkerbeschreibung immer mehr über das Fremde in seiner wahren Form wahrzunehmen und zunehmend gerechter zu bewerten. Denn viele Kategorien der Wahrnehmung von Fremdkulturen sind nicht einfach vorgegeben, sondern historisch beeinflusst. „Der trinkfreudige Germane“ ist dafür ein gutes Beispiel.

Dr. Matthias Laarmann ist Studiendirektor am Immanuel-Kant-Gymnasium in Dortmund. In seinen wissenschaftlichen Publikationen widmet er sich vor allem der klassischen Antike und deren Fortleben bis in unsere Zeit.

Der Eintritt zu diesem Vortrag beträgt 3,00 €.




Superintendent bekennt sich zu „Schwarzgelb“: BVB-Geschichten geben Flüchtlingen Halt

Mit den Worten: „Wir sind eine große schwarzgelbe Familie, die alle Kulturen, Sprachen, Religionen und Hautfarben in sich trägt …“ stellte Dr. Reinhard Rauball, Präsident von Borussia Dortmund, das neue Buch „Schwarzgelbe Freunde – überall auf der Welt“ aus dem Verlag „Die Werkstatt“ vor. Zur großen BVB-Fanfamilie gehört auch der Superintendent des Kirchenkreises Unna Hans-Martin Böcker, der in dem Werk seine ganz persönliche Geschichte erzählt.

Buchautor Uwe Schedlbauer (l.) spendete dem Flüchtlingsbeauftragten Joel Zombou (m.) und Superintendent Hans-Martin Böcker (r.) druckfrische BVB-Bücher
Buchautor Uwe Schedlbauer (l.) spendete dem Flüchtlingsbeauftragten Joel Zombou (m.) und Superintendent Hans-Martin Böcker (r.) druckfrische BVB-Bücher

Er ist einer von über 50 Personen, die in dem Buch von Uwe Schedlbauer und Andreas Goldberg ihre Fußballgeschichte erzählen. Auf über 160 bebilderten Seiten kommen Promis, Profis aber auch ganz normale Fans zu Wort. Entstanden ist eine Dokumentation mit viel schwarzgelbem Herzblut und viel Freundschaft. „Wir wollten ein Zeichen setzen. Ein Zeichen für Freundschaft, für ein Miteinander, für gelebte Integration“, erklärt Buchautor Uwe Schedlbauer, selbst seit Jahrzehnten BVB-Fan. Neben Fans aus unzähligen Ländern kommen auch aktuelle BVB-Stars wie Christian Pulisic oder Neven Subotic sowie ehemalige Dortmunder Größen wie Erdal Keser und Leonardo Dede zu Wort.

Für ein Miteinander zwischen den verschiedenen Kulturen nimmt Joel Zombou, Koordinator für Flüchtlingsarbeit und Ehrenamt im Evangelischen Kirchenkreis Unna, jetzt auch ein paar Bücher mit in seine Arbeit. Sein Büro befindet sich bekanntlich im Treffpunkt des Bergkamener Flüchtlingshelferkreises „HausFrieden“ auf dem Nordberg.,.

 „Viele Flüchtlinge sind begeisterte Fußballfans“, erzählt er. Der Sport verbinde und gebe Kraft. Zusammen könne man im Buch lesen bzw. Geschichten vorlesen. So berichten auch Reshat aus dem Kosovo, Arbi aus dem Iran, Yoshi aus Japan und Guilherme aus Brasilien, wie sie als Flüchtlinge durch den BVB eine neue Heimat in Deutschland fanden oder was sie alles unternehmen, um ihren BVB im Ausland sehen zu können.

Infos: Das Buch ist im Buchhandel erhältlich: ISBN 978-3-7307-0300-7; Preis: 16,90 Euro




Verlängerte Öffnungszeiten des Hallenbads und der Eissporthalle in den Weihnachtsferien

Das Hallenbad in Bergkamen.
Das Hallenbad in Bergkamen.

Traditionsgemäß sind das Hallenbad Bergkamen-Mitte und die Eissporthalle in Weddinghofen in den Weihnachtsferien an den Werktage länger geöffnet: das Hallenbad dann Montag bis Freitag von 11 bis 21 Uhr (bis auf den 2. Weihnachtsfeiertag) und die Eissporthalle von 11 bis 17.30 Uhr.

Geschlossen ist das Hallenbad am Heiligen Abend, am 1. Weihnachtsfeiertag, am Silvestertag und Neujahr . Die Eissporthalle schließt ebenfalls am Heiligen Abend, 1. Weihnachtsfeiertag und Silvester.

Hier die Öffnungszeiten aller GSW-Freizeiteinrichtungen im Überblick:

Hallenbad Kamen Mitte Hallenbad Bergkamen Bad Bönen Sauna Bönen Eissporthalle Bergkamen
Freitag, 23.12.2016 06.30 – 21.00 Uhr 11.00 – 21.00 Uhr 10.00 Uhr – 21.00 Uhr 10.00 – 23.00 Uhr 11.00 – 17.30 Uhr und 19.00 -22.00 Uhr Disco
Samstag, 24.12.2016 geschlossen geschlossen geschlossen geschlossen geschlossen
Sonntag, 25.12.2016 geschlossen geschlossen geschlossen geschlossen geschlossen
Montag, 26.12.2016 08.00 – 13.00 Uhr 08.00 – 13.00 Uhr 10.00 – 18.00 Uhr 10.00 – 20.00 Uhr 13.00 – 17.30 Uhr
Dienstag, 27.12.2016 06.30 – 17.00 Uhr* 11.00 – 21.00 Uhr 11.00 – 21.00 Uhr 10.00 – 22.00 Uhr 11.00 – 17.30 Uhr
Mittwoch, 28.12.2016 06.30 – 21.00 Uhr 11.00 – 21.00 Uhr 11.00 – 21.00 Uhr 10.00 – 22.00 Uhr 11.00 – 17.30 Uhr
Donnerstag, 29.12.2016 06.30 – 17.00 Uhr 11.00 – 21.00 Uhr 11.00 – 21.00 Uhr 10.00 – 22.00 Uhr 11.00 – 17.30 Uhr
Freitag, 30.12.2016 06.30 Uhr – 21.00 Uhr 11.00 – 21.00 Uhr 11.00 – 21.00 Uhr 10.00 – 23.00 Uhr 11.00 – 17.30 Uhr und 19.00 – 22.00 Uhr Disco
Samstag, 31.12.2016 geschlossen geschlossen geschlossen geschlossen geschlossen
Sonntag, 01.01.2017 geschlossen geschlossen geschlossen geschlossen 13.00 – 17.30 Uhr
Montag, 02.01.2017 14.00 – 21.00 Uhr 11.00 – 21.00 Uhr 11.00 – 21.00 Uhr 10.00 – 22.00 Uhr 11.00 – 17.30 Uhr und 19.30 – 22.00 Uhr Oldie-Time
Dienstag, 03.01.2017 06.30 – 17.00 Uhr* 11.00 – 21.00 Uhr 10.00 – 22.00 Uhr 10.00 – 22.00 Uhr 11.00 – 17.30 Uhr
Mittwoch, 04.01.2017 06.30 – 21.00 Uhr 11.00 – 21.00 Uhr 11.00 – 21.00 Uhr 10.00 – 22.00 Uhr 11.00 – 17.30 Uhr
Donnerstag, 05.01.2017 06.30 – 17.00 Uhr 11.00 – 21.00 Uhr 11.00 – 21.00 Uhr 10.00 – 22.00 Uhr 11.00 – 17.30 Uhr
Freitag, 06.01.2017 06.30 Uhr – 21.00 Uhr 11.00 – 21.00 Uhr 11.00 – 21.00 Uhr 10.00 – 23.00 Uhr 11.00 – 17.30 Uhr und 19.00 -22.00 Uhr Disco
Samstag, 07.01.2017 08.00 – 18.00 Uhr 08.00 – 13.00 Uhr 10.00 – 18.00 Uhr 10.00 – 22.00 Uhr 14.00 – 17.30 Uhr
Sonntag, 08.01.2017 08.00  – 13.00 Uhr 08.00 – 18.00 Uhr 10.00 – 18.00 Uhr 10.00 – 20.00 Uhr 10.00 Uhr – 13.00 Uhr und 14.00 – 17.30 Uhr



Hallenbad und Eissporthalle schließen Freitag früher

Wegen einer innerbetrieblichen Veranstaltung bei den GSW sind am kommenden Freitag, 15. Dezember, das Hallenbad Bergkamen-Mitte und die Eissporthalle in Weddinghofen bereits ab 17 Uhr geschlossen. Das gilt auch für die Bäder und Sauna in Kamen und Bönen.




Vorgezogenes Weihnachtsgeschenk: 1,7 Mio. Euro zusätzlich vom Land für die Wasserstadt Aden

Bürgermeister Roland Schäfer und Erster Beigeordneter Dr.-Ing. Hans-Joachim Peters freuen sich, dass das Land für die Wasserstadt Aden mehr Geld bereitstellt. In der vergangenen Woche hat die Bezirksregierung Arnsberg der Stadt mitgeteilt, dass die Gesamtförderung um 1,7 Mio. € auf insgesamt 12,6 Mio. € aufgestockt wird.

Wasserstadt Aden
So könnte die Wasserstadt Aden einmal aussehen.

„Diese Erhöhung zeigt, welche Unterstützung und Anerkennung das Projekt Wasserstadt Aden in der Bezirksregierung Arnsberg und im Städtebau-Ministerium genießt,“ so der Erste Beigeordnete. Ihre Vertreter hatten sich zuletzt beim 1. Spatenstich am 21. Mai 2016 von der guten Lage des Projektes und der Leistungsfähigkeit der Stadt bei der Umsetzung überzeugt.

Erstmalig wird mit der Wasserstadt Aden ein neuer See direkt an eine Bundeswasserstraße angebunden. Durch dieses Alleinstellungsmerkmal betritt die Stadt Bergkamen Neuland. Mit der Innovationsleistung ist ein umfangreicher Beteiligungs- und Abstimmungsprozess verbunden. Mit der zusätzlichen Förderung soll die Moderation, Optimierung und Verkürzung dieses Prozesses sowie eine gutachterliche Begleitung finanziert werden.




Antrag ist gestellt: Haus Jockenhöfer in Rünthe wird abgerissen

Der Bergkamener Ausschuss für Umwelt Bauen und Verkehr will sich am heutigen Mittwoch mit dem Thema „Umgang der Stadt mit Schrottimmobilien“ beschäftigen. Ein Kapitel der umfangreichen Vorlage ist dem Haus Jockenhöfer in Rünthe gewidmet. Diskutieren brauchen die Politiker diesen speziellen Fall nicht mehr: Wie 1. Beigeordneter Dr. Hans-Joachim Peters am Dienstag bestätigte, liegt ihm jetzt von der Eigentümergesellschaft der Antrag auf Abriss des Gebäudes vor.

Der Abrissantrag liegt im Rathaus vor: das Haus Jockenhöfer an der Werner Straße in Rünthe.
Der Abrissantrag liegt im Rathaus vor: das Haus Jockenhöfer an der Werner Straße in Rünthe.

Die Arbeiten dafür sollen bereits Anfang 2017 gestartet werden. Wie die Gesellschaft das Grundstück an der Kreuzung von Werner Straße und Westenhellweg künftig nutzen will, darüber liegen ihm keine Erkenntnisse vor. Nur eins ist klar: Großflächiger Einzelhandel ist an dieser verkehrstechnisch sehr günstigen Stelle nicht möglich.

Das Haus Jockenhöfer hat eine ähnlich lange Leidensgeschichte wie der City-Wohnturm. Nachdem vor mehr als einem Vierteljahrhundert der Gaststättenbetrieb aufgegeben wurde, erwarb ein Bergkamener Investor das Gebäude. Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingswelle im Zuge der Balkankriege wurde es als Flüchtlingsunterkunft an die Stadt vermietet.

Die gravierenden Bauschäden am Haus Jockenhöfer sind nicht zu übersehen.
Die gravierenden Bauschäden am Haus Jockenhöfer sind nicht zu übersehen.

Diese Episode wurde durch einen Großbrand beendet, durch den mehrere Kinder starben und weitere Bewohner verletzt wurden. Befürchtungen, es könnte sich hier um einen fremdenfeindlichen Anschlag handeln, bewahrheiteten sich nicht. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass Auslöser eine brennende Zigarette war, die ein Bewohner in einem Erdgeschosszimmer, vermutlich, weil er eingeschlafen war, in einen Papierkorb fallen ließ. Der Mann wurde später vom Landgericht Dortmund zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Zuletzt gab es in dem Gebäude in einem Seitentrakt ein Friseurgeschäft, das aber auch vor Jahren aufgegeben wurde.