JederBus: Einfach Bus-Fahren – Fragen und Antworten in leichter Sprache

Seit fünf Jahren kümmert sich das Pro-jekt JederBus um Barrierefreiheit im ÖPNV. Ziel ist es, beeinträchtigten Menschen das Bus fahren leichter zu machen. Sie sollen „ÖPNV-mobiler“ werden. Denn: Mobil sein heißt, frei zu sein, um selbständig seine Ziele zu erreichen.

Ein wichtiges Teilprojekt von JederBus beschäftigt sich mit leichter Sprache. Es macht die Veröffentlichungen der VKU leichter verständlich. Deshalb hat JederBus bereits mehrere Flyer in leichter Sprache entwickelt.

Die Flyer:
• „Einfach Bus fahren“
• „Einfach Taxibus fahren
• „Das SozialTicket“
sind ein großer Erfolg. Auch viele Menschen außer-halb der gedachten Zielgruppen, kommen mit den Flyern in leichter Sprache besser zurecht.

Deshalb hat JederBus in den letzten Monaten eine umfassende Broschüre in leichter Sprache entwickelt. Entstanden ist die Broschüre in Zusammenarbeit mit der Agentur „leicht gesagt“ und der Grafikerin Carla Miller aus Unna. Sie ist im DIN A5-Format und 60 Seiten lang. Die Broschüre beschäftigt sich mit allen Fragen rund ums Bus fahren. Der Leser bekommt Antworten auf Fragen wie:
• Welche Tickets gibt es?
• Woher weiß ich wann der Bus fährt?
• Wie geht das mit dem TaxiBus?
• Wo bekomme ich eine Fahrkarte?
• Wie fahre ich mit dem Rollator oder Rollstuhl Bus?
• Wo bekomme ich Hilfe?
• Kann ich meinen Hund mitnehmen?
• Und vieles mehr….

Die Broschüre beantwortet auch schwierige Fragen mit einfachen Worten klar und deutlich. Bilder und Zeichnungen unterstützen den Text.

Die starke Nachfrage zeigt, dass die leichte Sprache Menschen mit den verschiedensten Lesefähigkeiten anspricht.
Zudem berät das Projekt andere Abteilungen der VKU, um für alle Medien möglichst einfache Sprache zu benutzen. So soll auch der Internet-Auftritt weiterhin überprüft und überarbeitet werden.

Sie erhalten die Broschüre bei fahrtwind, in den Vorverkaufsagenturen oder bei der VKU – Projekt JederBus; Telefon 0 23 07 / 209-68 oder ga-by.freudenreich@vku-online.de.




Bündnis für Bildung: Bayer kooperiert mit Hochschule Hamm-Lippstadt und Willy-Brandt-Gesamtschule

Bayer-Mitarbeiterin Petra Schwerdtfeger (l.) erläutert den Studentinnen die Geräte, die bei analytischen Arbeiten im Labor erforderlich sind. Foto: Bayer AG

Sie verfügen über unterschiedliche Vorzüge, Aufgaben und Ausrichtungen – dennoch verfolgen sie ein gemeinsames Ziel: Mit dem Bayer-Standort Bergkamen, der Hochschule Hamm-Lippstadt und der Willy-Brandt-Gesamtschule haben sich drei starke Akteure zu einem regionalen Bildungsbündnis zusammengeschlossen. Die Initiative zu dieser Partnerschaft ging von der der Wirtschaftsförderung Kreis Unna aus, die zusätzlich die Abstimmung untereinander koordiniert und sich auch operativ einbringt.

Bayer setzt auf lebenslanges Lernen

„Viele Berufe erfordern breitere oder höhere Qualifikationen – dieses ist ein klar erkennbarer Trend. In gleichem Maße gewinnen Bildung und entsprechende Vorbereitung auch an den Schulen an Bedeutung“, unterstreicht Dr. Timo Fleßner, Leiter des Bayer-Standortes Bergkamen. Er begrüßt es daher ausdrücklich, dass sich talentierte Bayer-Auszubildende über Fortbildungsmöglichkeiten außerhalb des Unternehmens informieren – beispielsweise an der Hochschule Hamm-Lippstadt. „Im Optimalfall kehren sie nach dem Studium zu Bayer zurück – mit erweiterten Chancen auf Führungspositionen und mit noch besseren Entwicklungsperspektiven.“

Karrierechancen und Wissenstransfer

Von einer erfolgreichen Zukunft der Bildungskooperation sind alle Beteiligten überzeugt. Auch Prof. Dr. Stefanie Sielemann, die sich an der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) unter anderem mit instrumenteller analytischer Chemie befasst. „Viele Studierende stellen sich früher oder später die Frage, welchen Karriereweg sie nach ihrem Examen verfolgen sollen. Der Austausch mit Chemikern, die über Berufserfahrung in der Industrie verfügen, kann dabei eine wichtige Hilfe sein.“ Schon der erste Besuch von HSHL-Studierenden bei Bayer in Bergkamen bestätigte diese Ansicht. Die Nachwuchswissenschaftler erhielten konkrete Anregungen und Orientierung für die Zeit nach dem Studium. Umgekehrt profitiert auch Bayer von der stärkeren Vernetzung mit der HSHL, denn wissenschaftliche Erkenntnisse prägen immer mehr Berufsbilder. Ihr rascher Transfer ist entscheidend, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können.

Erkenntnisgewinn durch Experimentieren

Für die Schülerinnen und Schüler der Willy-Brandt-Gesamtschule steht ein anderer Aspekt im Mittelpunkt der Kooperation: das eigenständige Experimentieren. In den Laboren der Bayer-Ausbildung und jenen der HSHL führten die Jugendlichen unter fachlicher Anleitung eigene Versuche durch – und erweiterten auf diese Weise ihre Kenntnisse naturwissenschaftlicher Zusammenhänge. Dabei bestätigte sich, dass viele aus dem Unterricht bekannte Inhalte erst durch die praktischen Erfahrungen im Labor wirklich klar werden. Das unterstreicht den Stellenwert der Kooperation als sinnvolle Ergänzung des schulischen Lehrplans.

Die Bedeutung dieser praxisnahen Einblicke betont auch die Wirtschaftsförderung Kreis Unna, denn nur eine frühzeitige Auseinandersetzung mit verschiedenen Karrierewegen bietet Orientierung und schafft Durchblick, für alles was nach dem Schulabschluss auf die Schülerinnen und Schüler wartet. Daher unterstützt die Wirtschaftsförderung gerne weitere Schulen, die dem Beispiel der Willy-Brandt-Gesamtschule folgen möchten. Kontakt: Julian Pflichtenhöfer, Telefon: 02303 27-2090, E-Mail: j.pflichtenhoefer@wfg-kreis-unna.de




Hauseigentümer aufgepasst: Alle Gebäude sollen vermessen werden

So sieht es aus, wenn Luftbilder mit der Liegenschaftskarte abgeglichen werden: Der Anbau und die Garage sind noch nicht vermerkt und grau hinterlegt. Grafik Kreis Unna

Ein neuer Wintergarten, der Anbau für mehr Wohnfläche oder eine neue Garage – wer sein Haus vergrößern möchte, der muss es auch neu vermessen lassen. Diese Gebäudeeinmessungspflicht besteht seit 1972. Davor errichtete Gebäude werden vom Fachbereich Vermessung und Kataster kostenlos eingemessen.

„Circa 2.000 Gebäude bzw. Gebäudeteile sind noch nicht in der Liegenschaftskarte dargestellt“, erklärt Matthias Neumann-Redlin, Sachgebietsleiter für Vermessungen und Raumbezug beim Kreis Unna. „Dazu führen wir in den nächsten zwei Jahren vermehrt Gebäudeeinmessungen im gesamten Kreis Unna durch.“

Information für Eigentümer
Das heißt, dass die Mitarbeiter zu den Eigentümern fahren, deren Gebäude noch nicht eingemessen sind, sich mit Dienstausweis vorstellen und über das Vorhaben informieren. „In der Regel wissen die Eigentümer aber bereits, dass ihr Gebäude noch nicht eingemessen ist – überraschend dürfte der Besuch von uns also in den wenigsten Fällen sein“, sagt der Sachgebietsleiter. „In einigen Fällen müssen allerdings auch die benachbarten Grundstücke betreten werden, um den Bezug zu anderen Gebäuden oder Vermessungspunkten herzustellen.“

Der Nachweis der Gebäude im Liegenschaftskataster ist nicht nur ein wertvoller Beitrag zur Rechtssicherheit der Eigentümer, sondern ist auch als Planungsgrundlage öffentlicher und privater Planungsträger von hoher Bedeutung. Daher greifen die Mitarbeiter auch auf aktuelle Luftbilder zurück, um noch nicht eingemessene Gebäude durch einen Vergleich mit der Liegenschaftskarte zu identifizieren.

Einmessen lassen – aber wie?
Ist ein seit 1972 errichtetes Gebäude noch nicht eingemessen, wird der Eigentümer dazu aufgefordert, einen Antrag auf Gebäudeeinmessung zu stellen. Dann muss er entweder einen öffentlich bestellten Vermessungsingenieur oder das Sachgebiet Vermessung und Raumbezug beauftragen, die Vermessung durchzuführen.

Allgemeinen Informationen zum Verfahren gibt es auch im Sachgebiet Vermessung und Raumbezug bei Sachgebietsleiter Matthias Neumann-Redlin unter Tel.: 02303 / 27-19 68 oder per E-Mail an matthias.neumann-redlin@kreis-unna.de. PK | PKU




Verlängerung der Vollsperrung der „Nördlichen Lippestraße“

In der „Nördlichen Lippestraße“ kommt es zu einer Verlängerung der Vollsperrung. Die Asphaltierungsarbeiten sind bereits abgeschlossen, es müssen allerdings noch die Straßensei-tenränder wiederhergestellt werden.

Hier befinden sich bis zur endgültigen Fertigstellung 30 bis 50 cm tiefe Sturzkanten, die dazu führen, dass die Straße weiterhin gesperrt bleiben muss. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 24.08.2018 andauern, so dass spätestens zum Schulbeginn die Straße wieder voll befahrbar und fertiggestellt ist.




Brandstiftung in der ehemaligen Heideschule – Polizei sucht nach weiteren Zeugen

Am Donnerstagabend bemerkte ein Zeuge gegen 20.50 Uhr Rauch, der aus der seit Jahren ungenutzten ehemaligen Heidehauptschule an der Berliner Straße drang und verständigte die Feuerwehr. Im Gebäude hatten unbekannte Täter an mehreren Stellen alte Möbelstücke und andere Dinge in Brand gesetzt.

Die Brände wurden von der Feuerwehr gelöscht. Nach ersten Ermittlungen haben die Täter sich durch ein mit Holz verkleidetes Fenster Zutritt zum Gebäude verschafft.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




L821: Sperrung der Jahnstraße in Bergkamen-Heil jetzt auch für Fußgänger und Radfahrer

Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr sperrt ab Montag (6.8.) nach Absprache mit Stadt, Polizei und Feuerwehr die Jahnstraße ab der Datteln-Hamm-Kanalbrücke bis zur Waldstraße für Fußgänger und Radfahrer. Die Maßnahme dient dem Schutz der Fußgänger und Radfahrer, da in dem unmittelbaren Baustellenbereich Jahnstraße mit Großgeräten gearbeitet wird.

Die eingerichtete Umleitung verläuft über die Hans-Böckler –Straße, Rotherbachstraße, Heiler Kirchweg und die Königslandwehr Straße und ist mit gelber U-Beschilderung ausgewiesen.

Für den Kraftfahrzeugverkehr ist die Verbindung bereits seit Anfang Juli 2018 gesperrt. Zur Beseitigung des höhengleichen Bahnüberganges Jahnstraße L821 wird ein Brückenbauwerk über die Gleise der Deutschen Bahn hergestellt. Die Jahnstraße wird verlegt und verläuft zukünftig über die neue Brücke.




Marina-Besucher tranken für einen guten Zweck – Veltins spendet für den Förderverein des Stadtmuseums

Spendenübergabe am Stadtmuseum (v.l.): Kai-Uwe Semrau, Karsten Quabeck, Axel Bierbrodt von der Fa. Veltins und Beante Tebbe.

Im Rahmen der „Sommerbelebung der Marina Rünthe“ haben  hatte das Stadtmarketing am vergangenen
Samstag die Veranstaltung „Old Times – Rock´n Roll meets H-Kennzeichen“ eingeladen. Dazu wurde passenderweise auch den „Getränke-Oldtimer“ der Firma Veltins begrüßt, ein alt gedienter Mercedes-Benz L319 aus den 1960er Jahren mit Grevensteiner Landbier in der Kühlung.

Schon um kurz nach 20.00 Uhr waren alle 26 Kisten leer – pro Flasche war € 1,00 für einen „guten Zweck“ zu entrichten. Der Gesamtbetrag in Höhe von € 520,00 wird dem Förderverein des Bergkamener Stadtmuseums zu Gute kommen. „Der Veranstaltungstitel „Old Times“ und das Stadtmuseum – dass passt gut zusammen!“ so Stadtmarketing-Leiter Karsten Quabeck.

Axel Bierbrodt von der Fa. Veltins übergab am Freitagmorgen den Scheck an die Geschäftsführerin des Museumsfördervereins Beate Tebbe. Der Vorstand freue sich sehr über diese Spende. Er werde in seiner Septembersitzung über die sinnvolle Verwendung des Geldes beraten, erklärte sie.

Axel Bierbrodt nutzte natürlich die Gelegenheit, sich das Bergkamener Stadtmuseum von innen anzusehen. Er ließ sich von Museumsmitarbeiter Kay-Uwe Semrau die zurzeit laufenden Umbauarbeiten erklären.




Trockenheit ist kein Problem: Lippe und Schifffahrtskanäle helfen sich gegenseitig mit Wasser aus

Überleitungsbauwerk in Hamm zwischen Lippe (rechts) und Kanal (links) an der Schleuse Hamm. Foto: Luftbild Hans Blossey

Die lange anhaltende Trockenheit führt es deutlich vor Augen: Wasser ist auch in Deutschland ein begrenztes Gut – und entsprechend kostbar. Vor diesem Hintergrund haben der Bund und das Land NRW vor 50 Jahren, am 8. August 1968, ein Abkommen geschlossen, aus dem schließlich der Wasserverband Westdeutsche Kanäle (WWK) hervorging. Das Abkommen sorgt für die Speisung der Schifffahrtskanäle in unserer Region mit Lippe-Wasser, solange die Lippe genügend Wasser führt, und reichert im Gegenzug in trockenen Zeiten den Fluss mit Kanalwasser an.

Die Geburtsstunde des WWK war die Unterzeichnung des „Abkommens über die Verbesserung der Lippewasserführung, die Speisung der westdeutschen Kanäle mit Wasser und die Wasserversorgung aus ihnen“ durch den damaligen Bundesverkehrsminister Georg Leber und NRW-Landwirtschaftsminister Diether Deneke.

Anlagen in Hamm und Datteln
Der Wasseraustausch zwischen Lippe und Kanälen funktioniert in der Praxis so: In Hamm, wo Lippe und Datteln-Hamm-Kanal auf einem längeren Abschnitt direkt nebeneinander liegen, erfolgt die Überleitung des Wassers in beide Richtungen: Liegt die Wasserführung der Lippe unter einem Abfluss von 10.000 Litern pro Sekunde, wird der Fluss mit Wasser aus dem Kanal angereichert. Das nützt einerseits der Tier- und Pflanzenwelt im Fluss, die mit einer stabilen Wasserführung wesentlich besser gedeiht. Andererseits wird auf diese Weise die Wasserentnahme der Kraftwerke aus der Lippe gesichert. Hat die Lippe dagegen genügend Wasser, wird dieses im Bedarfsfall energiesparend aus dem Fluss in den Schifffahrtskanal übergeleitet.

Zwei „Ketten“ aus Pumpwerken am Rhein-Herne-Kanal und am Wesel-Datteln-Kanal haben unterschiedliche Aufgaben. Die erste Kette pumpt das Wasser für die Lippe-Anreicherung aus dem Rhein bis nach Westfalen hoch. Die zweite Kette stellt den Mitgliedern des Verbandes, u.a. Kraftwerke, Industrie- und Gewerbebetriebe, Bergbau, Land-wirtschaft und Wasserversorger, Brauchwasser für vielfältige Zwecke zur Verfügung. Die Fernsteuerzentrale der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) in Datteln sorgt seit 35 Jahren dafür, dass dieses System reibungslos funktioniert.

In der Regel gibt die Lippe aufs Jahr gerechnet deutlich mehr Wasser an die Kanäle ab, als sie umgekehrt aus diesen bezieht. Im Jahr 2016 beispielsweise wurde die Lippe an 129 Tagen mit rund 30 Mio. Kubikmeter Kanalwasser angereichert, weil ab dem Spätsommer nur noch wenig Niederschlag fiel. Im regenreichen Winter und Frühjahr desselben Jahres gab die Lippe an 235 Tagen insgesamt 226 Mio. Kubikmeter Wasser an die Schifffahrtskanäle ab.

Lippe-Pegel kaum gesunken
In diesem Sommer ist die Anreicherung der Lippe mit Kanalwasser geradezu ein Segen für den Fluss. Während die Pegelstände in anderen Gewässern bedenklich gesunken sind, ist der Wasserstand der Lippe am Bemessungspegel in Dorsten innerhalb der letzten acht Wochen von rund 4,70 m Ende Mai gerade mal um 15 Zentimeter auf aktuell 4,54 m gesunken. In der Zeit von Ende Mai bis Ende Juli 2018 wurden insgesamt rund 10,5 Milliarden Liter Wasser (genau: 10.510.596 Kubikmeter) aus den Kanälen in die Lippe gepumpt. Dabei gab es nur zwischen Ende Mai und Mitte Juni kurze Unterbrechun-gen.

Wasserschatz sinnvoll verteilt
Damit wurde durch den Vertrag von 1968 die Verteilung des Wasserschatzes der Lippe viel sinnvoller geregelt als jemals zuvor. Denn die Lippe hat eine stark schwankende Wasserführung, die schon im 19. Jahrhundert durch Wasserentnahme aus dem Fluss noch verschärft wur-de. 1904 wurde dann eine Mindestwasserführung von nur 2.200 Litern pro Sekunde festgelegt, ab 1938 waren es 7.500 Liter. Seit den 1950-er Jahren gab es weitergehende Überlegungen, wie der Abfluss der Lippe vergleich-mäßigt werden könnte. Dabei waren sogar Talsperren ähnlich wie an der Ruhr im Gespräch – ein Plan, der zugunsten des Wasseraustauschs mit den Schifffahrtsstraßen fallen gelassen wurde.

Das Konzept des Wasserverban-des Westdeutsche Kanäle, dessen Geschäftsführung traditionell beim Lippeverband liegt, hat sich über die vergangenen 50 Jahre bewährt. Auf der einen Seite ist der Betrieb der Schifffahrtskanäle wirtschaftlicher geworden. Auf der anderen Seite hat die Natur in und an der Lippe deutlich profitiert.

Lippeverband
Der Lippeverband ist ein öffentlich-rechtliches Wasserwirtschaftsunternehmen, das effi-zient Aufgaben für das Gemein-wohl mit modernen Manage-mentmethoden nachhaltig erbringt und als Leitidee des eige-nen Handelns das Genossen-schaftsprinzip lebt. Das Verbandsgebiet umfasst das Ein-zugsgebiet der mittleren und unteren Lippe.

Der Lippeverband wurde 1926 gegründet. Seine Aufgaben sind in erster Linie die Abwasserent-sorgung und -reinigung, Hochwasserschutz durch Deiche und Pumpwerke und die Gewässerunterhaltung und -entwicklung. Dazu gehört auch die ökologische Verbesserung technisch ausgebauter Nebenläufe. Darüber hinaus kümmert sich der Lippeverband in enger Abstimmung mit dem Land NRW um die Renaturierung der Lippe. Dem Lippeverband gehören zur Zeit 157 Kommunen und Unternehmen als Mitglieder an, die mit ihren Beiträgen die Verbandsaufgaben finanzieren.
www.eglv.de
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Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung in Rünthe

Anne Kappelhoff

In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 9. August von 10 bis 12 Uhr statt. Die Pflegeberaterin Anne Kappelhoff ist im Haus der Mitte in Rünthe, Kanalstraße 7 zu erreichen. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist unter 0 23 89 / 781 957 möglich.

Bei der kostenlosen und anbieterunabhängigen Beratung geht es um Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Ebenfalls parat haben die Berater Adressen und Informationen über ortsnahe Angebote oder zur Finanzierung von Hilfsangeboten Informationen gibt es auch zu Hilfeangeboten, die pflegende Angehörige eines an Demenz erkrankten Menschen entlasten können.

Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, später noch Fragen hat oder einen Hausbesuch vereinbaren möchte, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 060 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei).

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU




A2: Sperrung in Richtung Hannover für Lkw am Sonntag in der Baustelle bei Kamen/Bergkamen

Am Sonntag, 5. August, besteht in der Zeit von 6 bis 14 Uhr in der Baustelle zwischen den Anschlussstellen Dortmund-Lanstrop und Kamen/Bergkamen in Fahrtrichtung Hannover ein Lkw-Fahrverbot über 30 Tonnen.

Für den Lkw-Verkehr werden mehrere Umleitungsmöglichkeiten eingerichtet. Der Grund für diese Lkw-Sperrung liegt in der Behelfsumfahrung der Baustelle, die vorwiegend der Schwerverkehr nutzt. Die Brücken in dieser Behelfsumfahrung müssen gewartet werden. Über das alte Brückenbauwerk können Lkw nicht mehr fahren, da das Bauwerk nicht mehr die Lasten aufnehmen kann.




Königsball in Oberaden

Das amtierende Oberadener Königspaar Frank I. und Kirsten I. Einhaus.

Die Mitglieder des Schützenvereins Oberaden fiebern ihrer wichtigsten Veranstaltung in diesem Jahr entgegen – dem Königsball, der am Samstag, 25. August zu Ehren des amtierenden Majestätenpaares Frank I. und Kirsten I. Einhaus gefeiert wird.

Zum Einräumen des Foyers der Realschule Oberaden, in dem der Königsball gefeiert wird, treffen sich die Schützenschwestern und –brüder am Freitag, 24. August um 14.00 Uhr, um das Foyer in einem festlichen Ambiente erstrahlen zu lassen.

Am Samstag, 25. August beginnt um 19.00 Uhr der Königsball im Foyer der Realschule mit der Begrüßung der Gäste durch den I. Vorsitzenden Dieter Heuer. Anschließend werden das Oberadener Majestätenpaar Frank I. und Kirsten I. Einhaus den Tanz eröffnen.

Besonders hinweisen möchte der Schützenvereinsvorstand, dass es sich bei dem Königsball um eine öffentliche Veranstaltung handelt, zu der die Bevölkerung herzlich eingeladen ist. Der Eintritt ist frei – für Speisen und Getränke ist bestens gesorgt.

Da das Foyer am Sonntag, 26. August um 10.00 Uhr wieder ausgeräumt wird, bittet der Vorstand um tatkräftige Unterstützung durch die Oberadener Schützenschwestern und –brüder.