Hausbewohner stört Einbrecher am Espenweg – Fahndung bleibt erfolglos
Am Samstag versuchte gegen 3.05 Uhr ein bislang unbekannter Täter, in ein Reihenhaus im Espenweg in Bergkamen einzudringen. Hierzu versuchte der Täter zunächst die Jalousien vor einem auf Kipp stehendem Fenster hoch zu schieben. Durch die entstandenen Geräusche aufmerksam geworden, wollte der sich in dem Haus befindliche Bewohner nach dem Rechten sehen und störte den Täter bei der Tatausführung. Der Täter flüchtete daraufhin unerkannt.
Eine Personenbeschreibung liegt nicht vor. Sofort eingeleitete polizeiliche Fahndungsmaßnahmen verliefen negativ.
SPD-Fraktion verknüpft den Verkauf des Schachts III in Rünthe an Bedingungen
In seiner nächsten Sitzung soll der Bergkamener Stadtrat am Donnerstag den Verkauf des Schachts III in Rünthe an die FAKT AG offiziell. Ihre Zustimmung will die SPD-Fraktion aber an die Erfüllung mehrerer Voraussetzungen knüpfen.
Vor allem müsse die künftige Nutzung des Schachts III nachbarschaftsverträglich sein, erklärte Fraktionsvorsitzender Bernd Schäfer. Von der Nutzung dürfe kein übermäßiger Lärm ausgehen. Auch dürften die Anlieger nicht durch ein hohes Fahrzeugaufkommen gestört werden.
Eine weitere wesentliche Bedingung ist, dass der neue Eigentümer die bisherigen Nutzer des Schachts III übernimmt. Dazu gehören laut Schäfer die Werkstatt des Pertheswerks und die Rünther Vereine mit ihren Umkleideräumen. Der Verein für Kinder- und Jugendhilfe Bergkamen, der im Schacht III eine Spielgruppe für Kinder anbietet, soll in zentraler Lager in Rünthe neue Räume erhalten. Überlegt wird, hierfür ungenutzte Räume der ehemaligen Hellwegschule herzurichten..
Diese Nutzung will offensichtlich die SPD auf für den Fall sichern, falls die FAKT AG das denkmalgeschützte Gebäude verkaufen will. In die Verträge mit der Stadt Bergkamen soll ein Passus eingearbeitet werden, nachdem der Stadt ein Vorkaufsrecht eingeräumt wird.
In der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am Dienstag will die Verwaltung das künftige Nutzungskonzept für den Schacht III erläutern.
Bergkamener Neuseelandhaus hat jetzt einen neuseeländischen Eigentümer
Ausschnitt aus der Homepage des neuen Eigentümers des Bergkamener Neuseelandhauses.
Die Manuka Health New Zealand Limited hat 100 Prozent der Geschäftsanteile an der Neuseelandhaus GmbH vom bisherigen Alleingesellschafter Reinhard Kuhfuß erworben. Über den Kaufpreis haben die beteiligten Parteien Stillschweigen vereinbart. Bei der Transaktion handelt es sich um eine der wenigen Direktinvestitionen eines Unternehmens aus Neuseeland in Deutschland.
Die Neuseelandhaus GmbH mit Sitz in Bergkamen ist ein Spezialhändler für Manuka-Honig, einen Blütenhonig, den Bienen in Neuseeland aus dem Nektar der Manuka-Pflanze gewinnen. Der Händler vertreibt zudem weitere neuseeländische Produkte. Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen der größte Händler für Manuka-Produkte in Mitteleuropa und hat seine Umsätze seit seiner Gründung auf circa 16 Millionen Euro im Jahr 2018 gesteigert.
Die Manuka Health New Zealand Limited mit Sitz in Te Awamutu (Neuseeland) ist ein Produzent von Manuka- und Bienen-Erzeugnissen. Die Produkte sind in 45 Ländern erhältlich. Mit dem Kauf der Anteile an der Neuseelandhaus GmbH will Manuka Health seine Marktposition in Deutschland und Österreich festigen und eine Grundlage für die weitere Expansion des Geschäftes in der gesamten Europäischen Union schaffen. Die bisherigen Geschäftsführer von Neuseelandhaus, Reinhard Kuhfuß und Oliver Rube, werden weiterhin in der Verantwortung bleiben und das Team in den nächsten Jahren führen.
Neuer AWO Unterbezirk Ruhr-Lippe-Ems gegründet: Karin Schäfer stellv. Vorsitzende
Hartmut Ganzke (6. v.r.) führt ab dem 1.1.2019 gemeinsam mit seinem Vorstandsteam den neuen Unterbezirk Ruhr-Lippe-Ems. Foto: AWO
Am heutigen Samstag trafen sich 50 Delegierte der Arbeiterwohlfahrt (AWO) aus den Kreisverbänden Unna, Warendorf und Hamm, um einen neuen Unterbezirk für die Organisation der hauptamtlichen Angebote und Dienstleistungen zu gründen.
Vor dem Hintergrund der großen gesellschaftlichen Herausforderungen und der gleichzeitig schwieriger werdenden Rahmenbedingungen, hatten die drei Kreisverbände bereits im Juli die entsprechenden Beschlüsse gefasst, um die hauptamtlichen Kräfte zu bündeln und sich gemeinsam stark für die Region aufzustellen. Die beiden Unterbezirke Unna und Hamm-Warendorf passen vor diesem Hintergrund sehr gut zusammen. Die Aufgabenfelder ergänzen sich. An einigen Stellen wie bei den AWO Töchtern Bildung+Lernen gGmbH und DasDies Service GmbH wird seit langem erfolgreich zusammengearbeitet.
Der Unterbezirk Ruhr-Lippe-Ems wird nach der ab dem 01.01.2019 wirksamen Fusion rund 2.000 Mitarbeitende haben und ein Umsatzvolumen von etwa 67 Millionen Euro erreichen. Große Arbeitsschwerpunkte sind u.a. die rund 50 Kindertageseinrichtungen und die ambulanten Gesundheitsdienste.
In zwei Talkrunden zu Beginn der Konferenz, haben der AWO Bezirksvorsitzende Michael Scheffler, Landrat Michael Makiolla, die Kamener Bürgermeisterin Elke Kappen und die Hammer Bürgermeisterin Monika Simshäuser die Bedeutung der AWO deutlich gemacht. Dies gelte einerseits als professionelle und verlässliche Anbieterin von sozialen Dienstleistungen , als auch für die soziale ehrenamtliche Struktur in der Region. Auch vor dem Hintergrund erstarkender Stimmen und Stimmungen aus dem rechten Lager, sei die AWO mit ihrer langen demokratischen Geschichte ein wichtiger Verband und Gegenpol.
Ehrenamtlich zuständig für den neuen Unterbezirk ist ein elfköpfiger Vorstand, dem der Unnaer Landtagsabgeordnete Hartmut Ganzke vorsitzt und der aus Vertreter*innen aus allen Kreisverbänden besteht. Die Konferenz hat allen einstimmig das Vertrauen ausgesprochen.
Ganzke machte in seiner Vorstellungsrede deutlich, wie wichtig die Mitarbeitenden für den Erfolg des neuen Unterbezirks sind. „Die Mitarbeitenden sind mit ihrer Kompetenz der Garant für die gute Arbeit zum Nutzen der Menschen sowie die positive Entwicklung der AWO in der Region.“ Gemeinsam mit den vielen ehrenamtlich Tätigen wolle man auch ein starkes soziales Sprachrohr sein.
Eine besondere Ehre wurde den noch amtierenden Unterbezirksvorsitzenden Wilfried Bartmann (Unna) und Günter Harms (Hamm-Warendorf) zu teil. Beide wurden aufgrund ihres jahrzehntelangen Engagements von der Konferenz einstimmig zu Ehrenvorsitzenden gewählt und können somit auch zukünftig die Vorstandsarbeit begleiten.
Der neu gewählte Vorstand im Überblick
Vorsitzender:
Hartmut Ganzke MdL
Stellv. Vorsitzende:
Marc Herter MdL, Burkhard Knepper, Wolfram Kuschke, Karin Schäfer
Beisitzer*innen:
Peter Barsnick, Christiane Klanke, Andrea Kleene-Erke, Julian-André Koch, Wolfgang Rickert, Roswitha Ritter
24. Tag des Apfels zieht die Apfelfans in Massen an
Dass die Pomologen einmal ratlos aussehen, kommt nicht oft vor. Die Bücher werden gewälzt. Immer wieder verschwindet ein Stück Apfel in den Mündern. „Vielleicht bringen Sie beim nächsten Mal ein paar mehr Früchte mit – und finden noch etwas darüber heraus, wie lange es den Baum schon gibt“, schlagen sie der Frau vor, die drei kleine rotgelbe Äpfel vor sich aufgebaut hat. Heute beim Tag des Apfels lässt sich jedenfalls nicht feststellen, um welche Apfelsorte es sich genau handelt. Und die Schlange am Stand der Apfelexperten ist noch lang.
Ein Kraftakt ist jeder Durchgang an der Presse für den leckeren frischen Apfelsaft.
Einer der Pomologen bei der schmackhaften Arbeit.
Lang ist auch die Schlange vor dem Stand der VKU. Hier lassen sich alle genau erklären, wo sie in den Taxi Bus T36 einsteigen können, der sie direkt zur Ökologiestation bringt. 30 Minuten vorher anrufen, für Gruppen einen Tag vorher – schon steht der Service bereit. „Toll, dass es so etwas jetzt endlich gibt“, sagt ein Mann, der öfter Besucher ist. Nicht nur für Veranstaltungen ist das Angebot seit dem 1. September in Programm. „Wir haben dabei auch an die FSJler gedacht“, schildert Sabine Schröder. Am Samstag ist der Taxibus für den Tag des Apfels jedenfalls schon rege genutzt worden.
Im T-Shirt am Stockbrot-Feuer: Das Wetter beim Tag des Apfels war sensationell.
Für manchen wäre das Angebot vielleicht auch die bessere Alternative gewesen. Organisator Michael Bub hat alle Hände voll zu tun, Falschparker mitten aus Zufahrten zu komplimentieren. „Beim Behindertenparkplatz haben wir inzwischen aufgegeben“, sagt er. „Hier ist einfach nichts zu machen, die Fläche steht regelmäßig voll.“ Unter anderem auch mit Fahrrädern, die sich entlang der Mauern fast stapeln. Radwege verschwinden unter Fahrzeugen. Die gesamte Straße ist fast bis nach Rünthe hinein zugeparkt. Kein Wunder, ist der Sommer zum 24. Tag des Apfels doch noch einmal auferstanden mit praller Sonne und T-Shirt-Wetter.
Im Takt der Stelldrums durch die Stände schieben
Ran an den Kürbis. Auch das war ganz schön harte Arbeit.
Deshalb kommen die vielen Helfer an der Presse für den frischen Apfelsaft auch kaum hinterher. Schinken vom Wollschwein, Fleisch vom Wildrind: Auch exotische Genüsse warten zwischen Apfelkompott, Apfelmus, Apfelgelee oder Apfelschnaps und duftender Apfelseife. Die Kinder streicheln sich durch die Gehege des Kaninchenzuchtvereins, höhlen Kürbisse aus, drehen Seile, basteln Herbstschmuck. Die Jury für den Apfelkuchenwettbewerb ist diesmal schnell fertig mit ihrer Verköstigung. Nur zwei Kuchen sind eingereicht worden. Die Gewinnerin kann ihre eigene Kreation noch nicht einmal probieren, sie hat eine Getreideallergie.
Chili in allen Varianten: Dafür ist der „Chili-Mann“ mitten in der Nacht aufgestanden, damit er seinen ersten Stand beim Tag des Apfels bestücken kann.
Die Steeldrums geben fast den Takt an, um sich mit der wogenden Menge durch die gut 60 Stände zu schieben. Hier hat sich zum ersten Mal „der Chili-Mann“ aufgebaut – ganz spontan. Um 2 Uhr ist er aufgestanden, um das Chile-Dinkel-Brot zu backen. Die vielen Chutneys und Öle sind zum Glück schon fertig. Die haben vor Jahren so viele Gäste des gelernten Kochs begeistert, dass er ihren Rat angenommen hat und vor einem Jahr den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt hat. Aus dem eigenen Garten und von einer befreundeten Gärtnerei kommen seine Chili-Schoten. Vor allem online laufen seine Produkte bereits prima. An den Wochenenden ist er aber auch mit dem Stand unterwegs, um seine Produkte über Castrop-Rauxel hinaus bekannt zu machen. Wie beim Tag des Apfels.
Fand viele begeisterte Anhänger: Der Birnenbrand der Ökostation
Bekannt ist der Birnenbrand des Umweltzentrums noch nicht wirklich. Dabei gibt es die Spirituose schon seit gut vier Jahren, allerdings nur vor Ort am Westenhellweg. Jetzt ist auch noch ein Quitten-Apfelbrand dazugekommen, der in einer Brennerei im Sauerland aus dem Obst aus dem Kreis Unna hergestellt wird. Für die gerade einmal 80 Flaschen fanden sich am Samstag einige begeisterte Anhänger.
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Wohnungseinbruch in der Heinrich-Jasper-Straße: Bargeld und Schmuck gestohlen
Am Samstag verschafften sich in der Zeit zwischen 18.30 und Mitternacht sich unbekannte Täter unbefugt Zutritt zu einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Heinrich-Jasper-Straße in Bergkamen-Mitte. Es wurde Bargeld und Schmuck entwendet.
Wer hat etwas Verdächtiges beobachtet. Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 921 0.
IG BCE Weddinghofen lädt zum „Politischen Frühschoppen“ ein
Die IG BCE-Ortsgruppe Weddinghofen lädt am Samstag, 20. Oktober, um 11 Uhr zum „Politischen Frühschoppen“ ins Vereinsheim des Kleingartenvereins Krähenwinkel ein. Gemeinsam bei einer Brotzeit und kühlen Getränken soll mit Bergkamener Kommunalpolitikern diskutiert werden.
Hierbei geht es unter anderem um Fragen wie:
Wo drückt uns in Weddinghofen der Schuh?
Was gefällt mir, was kann man besser machen?
Wie schätzt man die allgemeine politische Lage ein?
Wie präsentiert sich Weddinghofen in der Zukunft?
Zu diesem „Politischen Frühschoppen“ sind nicht nur Mitglieder, sondern alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen.
GSW starten Kursprogramm in den Hallenbädern: Vor allem in Bergkamen sind noch Restplätze frei
Die GSW bieten in den Hallenbädern in Kamen, Bönen und Bergkamen ein vielfältiges und anspruchsvolles Angebot an Fitnesskursen für Erwachsene und Schwimmkurse für Kinder sowie Anfänger an. Ende Oktober startet das neue Kursprogramm. Es sind noch einige Restplätze im Fitnessprogramm der Hallenbäder in Bönen und Bergkamen frei:
1) Aqua Rücken Fit in Bönen: Mo um 11.15 Uhr / Start: 29.10.18
2) Aufbau-Schwimmkurs in Bönen: Sa um 11.00 Uhr oder 12.00 Uhr / Start: 03.11.18
3) BEBoard-Kurs in Bergkamen: Di um 18.30 Uhr oder 19.00 Uhr / Start: 30.10.18
4) Anfängerschwimmkurs in Bergkamen: Di und Fr um 14 Uhr / Start: 02.11. u. 27.11.18
5) Folge-Schwimmkurs für Kinder kurz vor dem Seepferdchen: Di um 16 Uhr / Start: 30.10.18
6) Aquacircuit in Bergkamen: Do um 18.30 Uhr / Start: 08.11.18
7) Aqua Rücken Fit in Bergkamen: Do um 19.30 Uhr / Start: 08.11.18
Unter www.gsw-freizeit.de kann man sich über die verschiedenen Kurse informieren und gleich ganz einfach online buchen. Aber auch über die zentrale Buchungshotline 02307 978-222 werden Anmeldungen gerne entgegengenommen.
SPD-Fraktion bleibt bei ihrer „alten“ Haltung zur L 821n
Schulstraße in Weddinghofen.
Sicher ist, dass in der nächsten Sitzung des Stadtrats wieder heiß über den Bau der L 821n diskutiert werden wird. Sicher ist aber auch, nachdem die SPD-Mehrheitsfraktion sich auch die SPD positioniert hat, dass es keinen Ratsbeschluss geben wird, dass sich die Stadt Bergkamen gegen den Bau der Umgehungsstraße ausspricht. Ein entsprechender Antrag der Grünen liegt vor.
Für seine Fraktion gelte weiterhin der bestehende Ratsbeschluss, betonte am Freitag SPD-Fraktionschef Bernd Schäfer. Der lautet, ja zur L 821n nur dann, wenn es auch auf der Kamp- und Schulstraße zu wesentlichen Entlastungen kommt. Als Mindestanforderungen nannte Schäfer ein Tempo-Limit von 30 km/h und ein Durchfahrtsverbot für den Schwerlastverkehr.
Beides hatte Straßen.NRW für ihre Landesstraße 664 bisher abgelehnt. Nach einem erneuten Brief an die Landesregierung im Sommer, hieß es aus dem Verkehrsministerium, dass die Frage nach einer Herabstufung der L664 auf Bergkamener Stadtgebiet prüfe. Mitentscheidend sei hier, wie sich die Stadt Kamen zu Herabstufung stelle. Die Stadt Kamen will die Folgen einer Herabstufung nun gutachterlich prüfen lassen.
Auch wenn die Herabstufung nicht kommen sollte, will Erster Beigeordneter Dr. Hans-Joachim Peters nicht lockerlassen. Es müsse zumindest eine Geschwindigkeitsreduzierung möglich sein. Die gebe es schließlich auch auf der Lünener Straße auf Kamener Stadtgebiet. Auch dort ist die Lünener Straße eine Landesstraße. Eine „Lex Kamen“ dürfe es nicht geben, erklärte Peters in der jüngsten Sitzung des Bergkamener Ausschusses für Umwelt, Bauen und Verkehr.
Empfang für 40 Gartenfreunde aus Weißrussland: Hilfen für junge Tschernobyl-Opfer seit 24 Jahren
Empfang für 40 Gartenfreund aus Weißrussland im Bergkamener Rathaus.
Erste Beigeordneter Dr. Hans-Joachim Peters begrüßte am Freitagmorgen eine 40-köpfige Reisegruppe der Gartenfreunde aus Belarus (Weißrussland) in Empfang. Organisiert wurde das Treffen über den Landesverband Westfalen und Lippe der Kleingärtner e.V. in Verbindung mit dem Bezirksverband Hamm-Kreis Unna.
Der Landesverband Westfalen und Lippe der Kleingärtner e.V. unterstützt seit vielen Jahren das seit 1994 bestehende Kinderzentrum NADESHDA in Belarus. Dieses Zentrum ist ein naturverbundener
Rehabilitationsort für Kinder im Alter von 6-17 Jahren, die aus durch Tschernobyl „verstrahlten“ Gebieten stammen. Im Rahmen dieser Unterstützung finden regelmäßig gegenseitige Besuche statt. Dieses Jahr wieder in Deutschland.
Der Empfang im Ratstrakt war einer von vielen schönen Programmpunkten, den die Reisegruppe in der Zeit vom 30.09. – 06.10. auf dem Reiseplan hatten.
Der Erste Beigeordnete begrüßte die Anwesenden und erläuterte den Ort des Treffens genauer. Anschließend folgte ein kurzer Vortrag zur Stadt Bergkamen sowie zu den Aufgaben des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, bei dem Dr. Hans-Joachim Peters im Fachausschuss für Städtebau und Umwelt auf nationaler Ebene aktiv ist.
Seit 24 Jahren finden im Kinderzentrum NADESHDA in Belarus Kinder im Alter von 6-17 Jahren Erholung, pädagogische und medizinische Betreuung. Sie essen gesundes Obst und Gemüse, das in den Gärten des Kinderzentrums wächst.
Heute können gleichzeitig 280 Kinder aus den verstrahlten Gebieten im Zentrum untergebracht werden. Der medizinische Bereich wurde erneuert und die Mensa erweitert. Im Sinne einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Entwicklung wurde die Energieversorgung des Zentrums auf erneuerbare Energien (Holzhäcksel, Solar, Photovoltaik) umgestellt.
Der umweltverträgliche Anbau von Obst und Gemüse sichert die Versorgung der Kinder mit frischen Gartenprodukten, angebaut in einer strahlungsfrei gebliebenen Zone, ohne synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel. Die Entwicklung dieses Projektes haben die Kleingärtner aus Westfalen-Lippe von Beginn an unterstützt: durch Beratung, Saatgut und Spendengelder. Kleingärtner aus der Region Hamm waren von Anfang an als Aufbauhelfer mit dabei. Sie haben beherzt mit angepackt, die ersten Obstgehölze gepflanzt und gepflegt. So ist ein ökologisch-gärtnerisches Unternehmen entstanden, das in Belarus landesweit als Pilotprojekt anerkannt wird. Der Landesverband, viele Verbände, Vereine und Gartenfreunde unterstützen das Projekt auch im Rahmen der Aktion „Taten statt Weihnachtskarten“. In der Weihnachtszeit verzichten wir auf den Versand unserer obligatorischen Weihnachtsgrüße und spenden für NADESHDA.
Der Bergkamen-Krimi in der Marina Rünthe – Sunil Mann liest „Gossenblues“
Erfolgsautor Sunil Mann schreibt den Bergkamener Kurzkrimi.
Internationale Spannung an der Marina Rünthe! Von London direkt nach Bergkamen reist der
Schweizer Autor Sunil Mann, im Handgepäck natürlich seinen Kurzkrimi für Bergkamen, den er exklusiv für die „Mord am Hellweg“-Anthologie „Henkers.Mahl.Zeit“ geschrieben hat und nun an seinem „Tatort“ vorstellt.
Der Sohn indischer Einwanderer wuchs in der Schweiz auf, arbeitet als Flugbegleiter und Autor in Zürich, lebt und schreibt demnächst aber mit einem Atelierstipendium der Stiftung „Landis & Gyr“ (2018/19) in London.
Neben seinem Kurzkrimi liest er außerdem aus seinem aktuellsten Krimi „Gossenblues“. 2018 nominiert für den Zürcher Krimipreis bietet Band 7 der erfolgreichen Reihe um den indisch-stämmigen Zürcher Privatdetektiv Vijay Kumar wieder Lesegenuss vom Feinsten: Ein gut konstruierter, rasanter Plot,
flotte Sprache und viel Wortwitz treffen auf Sunil Manns feine Beobachtungsgabe hinsichtlich des aktuellen politischen Geschehens und der gesellschaftlichen Zustände Zürichs. Kein Wunder, dass er zu den profiliertesten Krimiautoren der Schweiz zählt!