Kunstvoll schnitzen im Herbst: Aufbaukurs „Grünholzschnitzen“ am 11. Oktober

Das Umweltzentrum Westfalen gGmbH und die Naturförderungsgesellschaft Kreis Unna e. V. bieten am Sonntag, den 11. Oktober 2026, von 11:00 bis 14:00 Uhr in der Ökologiestation des Kreises Unna in Bergkamen einen spannenden Aufbaukurs für Kinder ab 8 Jahren zum Thema Grünholzschnitzen an. In diesem Workshop können die Teilnehmenden ihre im Grundkurs erworbenen Kenntnisse weiter vertiefen: Unter fachkundiger Anleitung entstehen kleine Schnitzarbeiten aus heimischem Holz, bei denen Kreativität, Konzentration, Koordination und Willenskraft gefördert werden.

Die Teilnahmegebühr beträgt 32 Euro, darin sind sowohl Honorar als auch Materialkosten enthalten. Anmeldungen sind bis Donnerstag, den 02. Oktober, möglich – bei Heike Barth vom Umweltzentrum Westfalen unter Tel. 02389 9809 17 oder per E-Mail an heike.barth@uwz-westfalen.de. Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind wettergerechte Kleidung, eine lange Hose sowie geschlossene Schuhe trägt und Getränke mitbringt; falls vorhanden, auch ein eigenes Schnitzmesser.

 




Führung durch den Römerpark am Sonntag ist abgesagt worden

Die ursprünglich für Sonntag geplante Gästeführung durch den Bergkamener Römerpark ist abgesagt worden. Es bleibt aber die Führung durch das herbstliche Rünthe am Mittwoch.

 Herbstliches Rünthe mit anschließender Werksführung bei EisBerger – Mittwoch, 30.09.2026

 Die Gästeführung lädt zu einem Spaziergang durch den charmanten Ortsteil ein. Spannende historische Hintergründe und besondere Sehenswürdigkeiten sind Teil der Führung. Das erfrischende Highlight folgt zum Schluss – eine Führung durch die EisBerger Eismanufaktur. Exklusive Einblicke hinter die Kulissen des beliebten Eisherstellers sind garantiert.

  • Termin: Mittwoch, 30.09.2026
  • Beginn: 15:00 Uhr
  • Dauer: ca. 2,5 Stunden
  • Treffpunkt „Alte Apotheke“, Kanalstraße 9, Rünthe
  • Hunde dürfen leider nicht mitgebracht werden
  • Leitung: Marie-Luise Kilinski und Detlef Göke

Eine Anmeldung ist bis Mittwoch, 30.09.2026, 11:00 Uhr möglich.

Allgemeine Information zu den Führungen:

Die Teilnahme an einer der Führungen kostet 5,00 Euro pro Person, für Kinder bis zu zwölf Jahren sind diese kostenfrei. Wer teilnehmen möchte, sollte witterungsangepasste Bekleidung tragen.

Anmeldungen sind telefonisch (02307-963 357), persönlich in der Touristeninformation (Hafenweg 10d) und per Mail (tourismus@bergkamen.de) vorzunehmen.




VHS-Veranstaltung „Demokratie beginnt bei uns“: Zuhören, diskutieren, Verantwortung übernehmen

Unter dem Motto „Demokratie beginnt bei uns“ hatte die VHS am Dienstagabend zu einer Talkrunde über die Bedeutung von Demokratie, gesellschaftlichem Zusammenhalt und Beteiligung eingeladen. Bürgerinnen und Bürger aus Bergkamen kamen im Treffpunkt zusammen, um sich im Demokratie-Talk über Grundlagen und Herausforderungen demokratischen Zusammenlebens in ihrer Stadt zu informieren.

Die Volkshochschule hatte dazu keine Politiker eingeladen, sondern engagierte Bürger. Einer der vier Talkgäste war zum Beispiel Sami Miri. Er hat deutsche und marokkanische Wurzeln, war einige Jahre Schülersprecher der Willy-Brandt-Gesamtschule und ist jetzt Jugendvertreter der IGBCE der Bayer AG in Bergkamen. Außerdem engagiert er sich im Bürgerverein „Wir in Rünthe“.

Außerdem nahmen Jochen Wehmann, früher Kommunalpolitiker, und heute Presbyter für Finanzen der Martin-Luther-Kirchengemeinde sowie die beiden Lehrer David Heinze und Jan Groesdonk vom Städtischen Gymnasium Bergkamen am Talk teil. Die beiden Pädagogen begleiten die Anti-Rassismus AG an der Schule.

Der Journalist Michael Dörlemann und der ehemalige Bergkamener Feuerwehrchef Dietmar Luft moderierten den Talk vor 70 Teilnehmenden. Er bot Einblicke in das tägliche Engagement der Gäste für Demokratie und Toleranz. Es ging um Respekt, Meinungsvielfalt und die Bedeutung von Beteiligung an Entscheidungsprozessen – zum Beispiel für Jugendliche.  In vielen Beiträgen wurde deutlich, dass es an vielen Stellen notwendig ist, sich für Demokratie und Toleranz einzusetzen.

So war „Demokratie beginnt bei uns“ nicht nur das Motto des Abends, sondern auch die Aufforderung, Demokratie im Alltag aktiv zu gestalten. Ob im Verein, in der Schule, am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft oder im kommunalen Umfeld – überall gibt es Möglichkeiten, sich einzubringen und gemeinsam Verantwortung für das Zusammenleben zu übernehmen.

Zum Abschluss waren sich alle einig: Eine demokratische Gesellschaft braucht Menschen, die zuhören, diskutieren, Verantwortung übernehmen und sich einmischen. Demokratie beginnt deshalb nicht erst an der Wahlurne – Demokratie beginnt bei uns!




Martin-Luther-Kirchengemeinde: Erntedankfest im Naturfreibad Heil

Die Martin-Luther-Kirchengemeinde Bergkamen lädt im Oktober zu folgenden Gottesdiensten ein:

 

Sonntag, 04.10.2026 – Erntedankfest

10.30 Uhr – Naturfreibad Heil – Gottesdienst mit Pfrin. Markmann

Sonntag, 11.10.2026
09.30 Uhr – Christuskirche – Gottesdienst (mit Abendmahl) mit Pfrin. Markmann

Sonntag, 18.10.2026
10.30 Uhr – Martin-Luther-Kirche – Gottesdienst mit Pfr. Kuhlemann

Sonntag, 25.10.2026
09.30 Uhr – Christuskirche – Gottesdienst mit Pfrin. Markmann

Samstag, 31.10.2026 – Reformationstag
18.00 Uhr – Martin-Luther-Kirche – Festgottesdienst (mit Abendmahl) mit Pfr. Kuhlemann



Vom Träumen und Arbeiten – Fotoausstellung verbindet Bergkamener Arbeitsgeschichte mit Fragen nach Heimat und Zugehörigkeit

Antrag auf Arbeitserlaubnis. Foto: Emine Ercihan

Was bedeutet Heimat? Wo beginnt Zugehörigkeit und was bleibt, wenn ein vertrauter Ort verlassen werden muss? Die Ausstellung Vom Träumen und Arbeiten von Emine Ercihan und Lukas Zander widmet sich vom 11. Oktober bis zum 6. Dezember 2026 im Stadtmuseum Bergkamen den Themen Sehnsucht, Arbeit, Migration und Heimat.

Ausgangspunkt der Fotoausstellung ist die Geschichte der Arbeitsmigration in Bergkamen. Zwei künstlerische Positionen nähern sich dabei aus unterschiedlichen Perspektiven der Frage, was Menschen bewegt, wenn sie aufbrechen, ankommen und nach einem Ort suchen, den sie Heimat nennen können.

Emine Ercihan beschäftigt sich in ihrer Arbeit Antrag auf Arbeitserlaubnis mit Menschen der sogenannten „ersten Gastarbeitergeneration“. Die Künstlerin zeigt Porträts von Menschen aus ihrem privaten Umfeld und macht damit persönliche Erinnerungen und Erfahrungen von Migration sichtbar. Ihre Arbeit erzählt von Hoffnungen und dem Wunsch nach einem Leben voller Möglichkeiten, aber auch von Verlust und dem Zurücklassen vertrauter Orte. Heimat erscheint dabei nicht nur als etwas, das verloren gehen kann, sondern ebenso als etwas, das neu entsteht.

Lukas Zander richtet mit seiner Arbeit Eine tragische Liebesgeschichte vor traumhafter Kulisse den Blick stärker nach innen. Sehnsucht wird hier als emotionaler Zustand erfahrbar – als Suche nach Nähe, Identität und Geborgenheit. Im Zusammenspiel der beiden künstlerischen Ideen wird deutlich, dass Sehnsucht ganz unterschiedliche Formen annehmen kann: Sie kann existenziell, sozial oder persönlich sein.

Durch die Verbindung mit der Geschichte Bergkamens entsteht zugleich ein Dialog zwischen individuellen Lebenswegen und regionaler Identität. Die Ausstellung lädt dazu ein, über die eigenen Vorstellungen von Heimat nachzudenken und danach zu fragen, was Zugehörigkeit ausmacht.

Eine besondere Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung ist eine Lesung am Mittwoch, 28. Oktober 2026, um 19 Uhr im Wolfgang-Fräger-Raum des Stadtmuseums Bergkamen.

Zu Gast sind die Autorinnen Gamze Kubaşik und Christine Werner. Gemeinsam mit Semiya Şimşek haben sie das Buch Unser Schmerz ist unsere Kraft verfasst. Darin schildern sie die Ermordung ihrer Väter durch die rechtsextreme Terrorzelle NSU aus der Perspektive der Hinterbliebenen und erzählen von den tiefgreifenden Auswirkungen der Taten auf ihr Leben.

Die Lesung erweitert die Ausstellung um eine eindringliche Perspektive: die der Angehörigen rechter Gewalt. Fragen nach Heimat und Zugehörigkeit verbinden sich dabei mit Erfahrungen von Ausgrenzung, Verlust und gesellschaftlicher Verantwortung.

So wird sichtbar, dass Heimat nicht für alle Menschen selbstverständlich ein Ort der Sicherheit und Zugehörigkeit ist. Die Veranstaltung eröffnet einen Raum für unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven darauf, was Heimat bedeuten kann – und wie Zugehörigkeit erlebt, behauptet oder auch infrage gestellt wird.

Mit Vom Träumen und Arbeiten verbindet die Galerie „sohle 1“ damit Kunst, persönliche Geschichten und die regionale Vergangenheit Bergkamens mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen. Ausstellung und Lesung laden dazu ein, über Migration, Erinnerung, Verlust, Sehnsucht und die Bedeutung von Heimat ins Gespräch zu kommen.

Ausstellung Vom Träumen und Arbeiten
Emine Ercihan und Lukas Zander
11. Oktober bis 6. Dezember 2026

Ausstellungseröffnung 11.10.2026, 11.00 Uhr

Lesung Unser Schmerz ist unsere Kraft
Gamze Kubaşik und Christine Werner
Mittwoch, 28. Oktober 2026, 19:00 Uhr
Wolfgang-Fräger-Raum im Stadtmuseum Bergkamen




Die Linke: Öffnungszeiten des Fraktionsbüros

Das Fraktionsbüro der Linken ist ab sofort Mittwochs & Donnerstags von 15-18 Uhr besetzt.




Zoff bei Penny: Ex-Mieter vor Gericht

von Andreas Milk
Am frühen Abend des 13. November 2025 sind sich im Penny-Markt an der Bergkamener Landwehrstraße zwei Männer begegnet, die Probleme miteinander hatten: ein Hauseigentümer und ein früherer Mieter. Der Mieter saß jetzt wegen Bedrohung vor dem Kamener Strafrichter. Im Kassenbereich des Marktes soll er seinen Kontrahenten aufgefordert haben, draußen zu warten, dann „hau ich dir auf die Fresse“. Draußen sei der Satz gefallen: „Ich stech‘ dich ab!“ Aber: „Das war definitiv nicht so“, behauptete der Mann nun im Gerichtssaal.

Ursprünglich hatte er nach der Anzeige durch den Ex-Vermieter einen Strafbefehl bekommen: 30 Tagessätze à 15 Euro sollte er zahlen. Die Tagessatzhöhe von 15 Euro ist dabei denkbar gering: Sie ist am Kamener Amtsgericht für Bezieher von Grundsicherung üblich. Der Bergkamener verdient aber Geld in der Logistik.

Bei Penny sei es sein Vermieter gewesen, der ihn angeschrien habe – nicht umgekehrt, sagte er. Hintergrund ist ein lange schwelender Streit um eine heruntergekommene Wohnung, einen mutwillig herbeigeführten Wasserschaden, aus dem Fenster geworfenen Müll und noch so manches andere. Der Vermieter erklärte dem Richter, dass der andere Mann ihm bei Penny eine Red-Bull-Dose ins Gesicht habe schlagen wollen. Der (Ex-) Hausbesitzer ist frustriert: Mit der Auswahl seiner Mieter habe er reichlich Pech gehabt. Mittlerweile sei das Haus weg; er selbst stehe kurz vor der Insolvenz.

Ende des Strafverfahrens gegen den Ex-Mieter: Er zog den Einspruch gegen den Strafbefehl zurück, nachdem der Richter signalisiert hatte, die Angaben des Vermieters seien glaubhaft – und die Tagessatzhöhe doch sehr, sehr günstig. Oder eben: zu günstig. Um sich eine höhere Strafe zu ersparen, akzeptierte der Angeklagte also die 450 Euro. Er hat reichlich Grichtserfahrung: Es gibt Vorstrafen, unter anderem wegen Beleidigung, Bedrohung, Betrug.




Herbstferienaktionen voller Bewegung und Farbe in der Jugendkunstschule

Foto: Nicola Manitta

In diesem Jahr bietet die Jugendkunstschule im Pestalozzihaus gleich drei Kunstprojekte für drei verschiedene Altersstufen an: für Kinder ab 8 Jahren, ab 10 Jahren und für Jugendliche ab 15 Jahren.

In der ersten Herbstferienwoche können Kinder ab 10 Jahren bei „P!nk Panther!“ kreativ werden. Vom 19.-22. Oktober, in der Zeit von 10:30 bis 15:00 Uhr geht es um die gemeinsame Gestaltung einer Wand im Pestalozzihaus mit Graffiti und sogenannten Paste-ups. Geleitet wird das kostenfreie Kulturrucksack-Projekt von der Kunstvermittlerin Nicola Manitta, die extra aus Bielefeld „eingeflogen“ wird.

Bei dem Kunstprojekt „Let´s try better” kooperiert die Jugendkunstschule mit dem Kinder- und Jugendbüro: Jugendliche ab 15 Jahren entwickeln zusammen mit der Künstlerin Klara Ratajczak und dem Künstler Jörg Rost Ideen für ihre und unsere Zukunft. Mittels sogenannter Visionboards, Maskenbau, Reels und Upcycling wird gestaltet, gespielt, gedreht und gewerkelt. Das kostenfreie Projekt findet vom 19.-23. Oktober, täglich von 12:00 bis 16:00 Uhr statt. Veranstaltungsort ist im Freiraum, Lessingstraße 7, Bergkamen-Mitte.

Der bewegte Zirkus-Workshop rund um Akrobatik und Jonglage mit Andrea Kruck ist für Kinder ab 8 Jahren. Dieser findet in der zweiten Herbstferienwoche statt und ist bereits ausgebucht. Deshalb ist eine schnelle Anmeldung für die beiden anderen Projekte ratsam.

Alle Informationen zu den Angeboten der Jugendkunstschule sowie eine digitale Anmeldemöglichkeit findet sich auf der Website www.jugendkunstschule.bergkamen.de.

Interessierte können sich bei Fragen an die Jugendkunstschule wenden, telefonisch unter 02307/288848 und 965462 oder per E-Mail an jugendkunstschule@bergkamen.de.

 




Finanzlage der Stadt hat sich deutlich verschärft: Kämmerin Sandra Diebel erlässt Haushaltssperre

Stadtkämmerin Sandra Diebel

Die finanzielle Situation der Stadt Bergkamen hat sich im laufenden Haushaltsjahr deutlich verschärft. Der aktuelle Budgetbericht prognostiziert für 2026 eine drastische Verschlechterung des Jahresergebnisses gegenüber der bisherigen Planung. Vor diesem Hintergrund hat Kämmerin Sandra Diebel in Absprache mit Bürgermeister Thomas Heinzel mit Wirkung zum 22. September 2026 eine hauswirtschaftliche Sperre ausgesprochen.

Mit der Haushaltssperre reagiert die Stadt frühzeitig auf die erhebliche Verschlechterung der Finanzlage. Ziel ist es, zusätzliche Belastungen im verbleibenden Haushaltsjahr konsequent zu begrenzen und die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt so weit wie möglich zu erhalten.

Wesentliche Ursachen der Verschlechterung liegen in Bereichen, auf die die Stadt selbst nur begrenzten Einfluss hat. Insbesondere steigende Aufwendungen im Sozial- und Betreuungsbereich belasten den Haushalt. Für die Haushaltsführung der Stadt bedeutet die Sperre eine deutlich restriktivere
Ausgabensteuerung.

Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet die Haushaltssperre jedoch keinen Stillstand der Stadtverwaltung. Gesetzlich vorgeschriebene Leistungen und die Erfüllung bestehender Verpflichtungen bleiben gewährleistet. Gleichzeitig wird die Stadt bei allen darüber hinausgehenden Ausgaben deutlich strengere Maßstäbe anlegen.

Die Haushaltssperre gilt zunächst bis auf Weiteres. Die Kämmerin wird die Entwicklung der Haushaltslage fortlaufend überprüfen und gemeinsam mit dem Bürgermeister und dem Verwaltungsvorstand bewerten, welche weiteren Schritte erforderlich sind.




Mord am Hellweg in Bergkamen – Westfalen trifft Wien

Wien, bekannt als die Stadt der prächtigen Fassaden, Kaffeehäuser und kaiserlichen Geschichte. Doch hinter der eleganten Kulisse lauern Verbrechen, Geheimnisse und so manche Abgründe. Genau dorthin führt die Lesung „Westfalen trifft Wien“ im Rahmen von „Mord am Hellweg“ am Donnerstag,08.10.2026, im Wolfgang-Fräger-Raum des Stadtmuseums.

Zu Gast sind die Wiener Autorin Beate Maly und der gebürtige Sauerländer und heutige Wahlwiener Fabian Navarro. Gemeinsam plaudern sie über ihre aktuellen Romane, ihre Arbeit als Schriftsteller und natürlich über ihre ganz unterschiedlichen Blicke auf Wien.

Beate Maly entführt in „Raub in der Wiener Werkstätte“ ins Wien der Jahrhundertwende. Eine mysteriöse Diebstahlserie erschüttert die Stadt, wertvoller Schmuck verschwindet und ein Einbruch endet tödlich. Oberkommissar Max von Krause und die junge Fälscherin Lili Feigl kommen einem Geheimnis auf die Spur, das tiefer reicht als zunächst gedacht. Beate Maly, die 2025 mit dem Bronzenen Homer ausgezeichnet wurde, verbindet dabei historische Atmosphäre mit einem packenden Kriminalfall.

Fabian Navarro. Foto: Petra Weixelbraun

In „Vienna Falling“ lässt Fabian Navarro dagegen buchstäblich die Erde unter Wien aufbrechen: Vor dem Stephansdom verschwindet der deutsche Tourist Jürgen spurlos in einer plötzlich entstandenen Erdspalte. Seine Frau Renate macht sich auf die Suche und erhält dabei Unterstützung von einem etwas zweifelhaften Geisterjäger. Gemeinsam steigen sie hinab in die Wiener Unterwelt und stoßen auf ein jahrhundertealtes Komplott, bei dem Zeit und Raum aus den Fugen geraten.

Zwei Romane, zwei Perspektiven, eine faszinierende Stadt: Während Beate Maly ins historische Wien eintaucht, führt Fabian Navarro sein Publikum in die geheimnisvolle Unterwelt unter dem Stephansdom. Was beide Geschichten verbindet, ist die Lust am Erzählen – spannend, überraschend und mit einem guten Schuss Wiener Humor.

Durch den Abend führt Kulturjournalist Stefan Keim, für die musikalische Begleitung sorgt Jörg Budde am Saxofon.

Ein Abend für alle, die Krimis lieben, Wien einmal von seinen geheimnisvollen Seiten entdecken möchten und Lust auf gute Literatur mit bester Unterhaltung haben.

Jetzt Tickets sichern und eintauchen in ein Wien, das man so schnell nicht vergisst!

Eine Veranstaltung der Reihe „Möpkentod – Westfalen kriminell“, mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Westfalen-Initiative und des Sparkassenverbands Westfalen-Lippe.

Tickets unter: tickets.bergkamen.de oder https://www.mordamhellweg.de/tickets

Weitere Infos unter: https://www.mordamhellweg.de

 




Stadt Bergkamen ruft zur Teilnahme am ADFC-Fahrradklima-Test 2026 auf

Wie fahrradfreundlich ist Bergkamen? Noch bis zum 30. November 2026 können Bürgerinnen und Bürger beim ADFC-Fahrradklima-Test ihre Erfahrungen und Einschätzungen zum Radverkehr in Bergkamen abgeben. Die Stadt Bergkamen ruft dazu auf, sich an der rund zehnminütigen Befragung zu beteiligen.

„Wer regelmäßig mit dem Fahrrad in Bergkamen unterwegs ist, kennt die Situation im Alltag am besten und kann beurteilen, was bereits gut funktioniert und wo noch Verbesserungsbedarf besteht“, stellt Carina Rademacher, Mobilitätsmanagerin und Radverkehrsbeauftragte der Stadt Bergkamen, fest. „Deshalb sind die Rückmeldungen aus der Bevölkerung für uns besonders wertvoll.“

Der ADFC-Fahrradklima-Test wird alle zwei Jahre durchgeführt und gibt Radfahrenden die Möglichkeit, die Bedingungen für den Radverkehr vor Ort zu bewerten. Gefragt wird unter anderem nach Sicherheit, Komfort, dem Zustand und der Führung von Radwegen sowie dem Miteinander mit anderen Verkehrsteilnehmenden. Die Ergebnisse zeigen, wie die Situation des Radverkehrs aus Sicht der Menschen wahrgenommen wird und geben Hinweise darauf, wo weiterer Handlungsbedarf besteht.

Beim vergangenen Fahrradklima-Test im Jahr 2024 erreichte Bergkamen eine Gesamtnote von 3,65 und konnte sich damit gegenüber dem Ergebnis von 2022 verbessern. In der entsprechenden Ortsgrößengruppe belegte Bergkamen Platz 87 von 429. Positiv bewertet wurden unter anderem die Erreichbarkeit des Stadtzentrums und die Möglichkeit, mit dem Fahrrad zügig voranzukommen.

„Das Ergebnis von 2024 hat gezeigt, dass Bergkamen im Vergleich zum vorherigen Test Fortschritte gemacht hat. Gleichzeitig ist die Förderung des Radverkehrs eine dauerhafte Aufgabe“, betont der technische Beigeordnete Jens Toschläger. „Deshalb wollen wir auch in diesem Jahr wissen, wie die Menschen den Radverkehr in Bergkamen erleben. Je mehr Menschen teilnehmen, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse für unsere weitere Arbeit.“

Eine Besonderheit des diesjährigen Fahrradklima-Tests ist die erstmals angebotene eigene Befragung für Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahren. Damit soll auch die Perspektive junger Menschen auf das Radfahren im Alltag stärker berücksichtigt werden. Die Teilnahme an der Jugendbefragung dauert ebenfalls rund zehn Minuten.

Die Teilnahme am Fahrradklima-Test ist bis zum 30. November 2026 online unter https://fkt.adfc.de/ möglich. Auch Personen, die regelmäßig in Bergkamen mit dem Fahrrad unterwegs sind, aber nicht in der Stadt wohnen, können ihre Erfahrungen einbringen.

Die Ergebnisse des Fahrradklima-Tests 2026 werden im Frühjahr 2027 veröffentlicht.