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Boot drohte zu versinken

Bergkamen-Rünthe. Mit einer Schwimmboje ist ein Sportboot Sonntagnacht auf dem Datteln-Hamm-Kanal zusammengestoßen. Dabei wurde das Boot stark beschädigt.

Foto: Ulrich Bonke
Foto: Ulrich Bonke

Foto Ulrich Bonke
Foto Ulrich Bonke

Die Bootsbesatzung war – aus Richtung Lünen kommend – nach 3 Uhr auf dem Weg zur Marina Rünthe, als ihr Sportboot in der Dunkelheit eine Schwimmboje touchierte. „Das passierte etwa 2 Kilometer vor der Marina Rünthe“, berichtet Dirk Kemke, Leiter der Löschgruppe Rünthe (Freiwillige Feuerwehr Bergkamen).

Die Bootsbesatzung, die mit ihrem Boot nur für ein paar Tage Gast in der Marina Rünthe war, schaffte es noch irgendwie, mit dem Boot den Liegeplatz zu erreichen. Allerdings war bis zu diesem Zeitpunkt schon einiges Wasser ins Boot gelaufen. „Die Eigentümer konnte ihr Boot über Wasser halten, weil sie mit der bootseigenen Bilgenpumpe das Wasser ständig abgepumpt haben“, sagte Dirk Kemke. Gleichzeitig hatten die in „Seenot“ geratenen Bootsleute die Feuerwehr um Hilfe gerufen, die kurz nach 3.20 ihr in der Marina eintraf.

„Wir haben vom Steg aus mit einer weiteren Pumpe geholfen, dass Boot leer zu pumpen. Danach hat unser Team mit dem Motorboot das beschädigte Boot zum Kran gezogen. Dort wurde das Boot aus dem Wasser gehoben“, schilderte Kemke.

Die Schädigungen an dem Boot sind nicht unerheblich. Als es aufgebockt wurde, sah man, dass es an zwei Stellen stark beschädigt ist. „Das Wichtige aber ist, dass der Tank nicht beschädigt worden ist. Es sind also keine Treibstoffe ins Wasser gelangt“, sagte Kemke, der mit seiner Mannschaft nach knapp zwei Stunden wieder abrücken konnte.

Die Wasserpolizei will nun die Strecke noch einmal abfahren, wo der Unfall passiert ist. Sie hält es eher für unwahrscheinlich, dass eine Schwimmboje solche Schäden anrichten kann. Nun will man nach größeren Steinen oder Ähnlichem suchen.




Bergschäden – der Kampf geht weiter

Bergbauschäden waren in Bergkamen, einst größter Bergbaustandort Europas, jahrelang an der Tagesordnung. Risse in Wänden, schiefe Türen, gebrochene Leitungen. Viele Betroffene kämpfen immer noch um ihr Geld. Jetzt gibt es Neuigkeiten aus dem Landgericht Bochum – und die sind nicht gerade erfreulich. Der Aktionskreis Wohnen und Leben Bergkamen war als Prozeßbeobachtung beim Landgericht Bochum in der Sache „Güte- und Verhandlungstermin Klage gegen die RAG Deutsche Steinkohle auf Schadensersatz wg. Bergbau bedingter Erschütterungen“. Vorsitzender Karlheinz Röcher berichtet:
„In NRW haben einzelne Bürger Klagen gegen die RAG auf Schadensersatz wg. jahrelanger Bergbau bedingter Erschütterungen eingereicht. Sie werden dabei von den Vertretungen der Bergbaubetroffenen unterstützt.
Beim Landgericht Bochum ging es am Donnerstag (24.07.) um die Klage eines Dorstener Bürgers mit der Forderung auf Ausgleichszahlung i.H.v. 8.524,80 EUR für unzumutbare Beeinträchtigungen von April 2005 – November 2008, also um einen Zeitraum von 3,5 Jahren. Vertreten wird er durch den Rechtsanwalt Klaus Friedrichs aus Voerde, der auch einer der Sprecher des Landesverbandes der Bergbaubetroffenen in NRW (LVBB) ist.
Der Aktionskreis Wohnen und Leben Bergkamen e.V. war durch den Vereinsvorsitzenden als Prozeßbeobachter vertreten, weil ein Vereinsmitglied in gleicher Sache beim Amtsgericht Kamen Klage gegen die RAG eingereicht hat und das Verfahren seit dem 05. Mai mit einem Güte- und Verhandlungstermin eröffnet und zwischenzeitlich ein Gerichtsgutachten in Auftrag gegeben worden ist.
Der vorsitzende Richter der Landgerichts-Kammer in Bochum, Ritter, gestaltete den Beginn des Termins für die mehr als 30 mitangereisten Mitglieder der Dorstener Bürgerinitiative (BISBU) mit einer so nicht erwarteten Maßnahme: Nur 2/3 konnten im Sitzungssaal bleiben, weil keine ausreichende Bestuhlung vorhanden war, Stehen und die Benutzung von die gesamte Sitzungsdauer nicht benötigten Sonderplätzen für Zeugen und Sachverständige nicht erlaubt wurde. Kein gutes Signal für die Betroffenen, was sich auch in der weiteren Verhandlungsführung des Gerichtes zeigen sollte.
Für den vorsitzenden Richter konnte die Klägerseite bislang nicht substantiert vortragen, dass bei den in der Klageschrift aufgeführten Erschütterungsereignissen die Betroffenheit des Klägers und die beklagte Unzumutbarkeit des Ereignisses (insbesondere in den Nachtstunden) vorlag. Andererseits argumentierte der Richter, dass es auf die individuelle Betroffenheit letztlich nicht ankomme, sondern der ‚gemeine Durchschnittsmensch‘ mit seinem Empfinden der Maßstab sei. Es seien keine Messungen am Objekt der Kläger vorgenommen worden und die Messungen an der ca. 200m entfernten Grundschule seien nicht übertragbar. Eine kaum zu lösende Problemstellung vor Gericht, zumal aus Sicht der Klägervertretung die RAG in Verbindung mit der staatlichen Bergbehörde, Abt. 6 der Bezirksregierung in Arnsberg, zum Zeitpunkt der Erschütterungsereignisse jedes Ansinnen der Dorstener Bürger(initaitive) auf Einrichtung von Messstationen zur Ermittlung der Wirkung auf den Menschen abgelehnt hatten.
Seitens der Politik fand in dieser Frage überhaupt keine Unterstützung für die Bergbaubetroffenen statt.
Vor Gericht ist die Klägerseite – so der vorsitzende Richter – in der Pflicht, den Beweis für die Unzumutbarkeit anzutreten, um einen Schadensersatzanspruch durchzusetzen zu können. Dieses sei kostenintensiv und könnte den Kläger wirtschaftlich überfordern – er schlage deshalb einen Vergleich vor. Der anwaltliche Vertreter der RAG sah dafür keinen Spielraum, da die ins Spiel gebrachte Summe von 2.500 EUR eine ‚Welle Nachahmer‘ finden würde, die auch sachlich überhaupt nicht zu rechfertigen wäre.
Die Klägerseite beantragt ihrerseits die Überprüfung der zugrunde gelegten DMT-Werte durch einen unabhängigen Sachverständigen. Eine Entscheidung des Gerichtes ergeht in den nächsten Tagen.
Als Prozeßbeobachter dämmert einem die Erkenntnis, dass die Gerichte mit der Angelegenheit überfordert sein könnten bzw. dem Anliegen der Kläger aufgrund der rechtlichen Vorgaben durch das Bundesberggesetz nicht angemessen entsprechen können. Sollte sich herausstellen, dass den Bergbau-Betroffenen systematisch die Beweismöglichkeiten vorenthalten wurden, so hat die Politik die Verantwortung dafür zu übernehmen und einen (materiellen) Interessenausgleich beim Verursacher RAG durchzusetzen. „
Kontaktdaten des Aktionskreis Wohnen und Leben Bergkamen e.V.:
Karlheinz Röcher
02389-535302
0177-8780397

www.aktionskreis-bgk.de
www.die-buergerenergiewende.de
www.energiewende-ruhr.de
www.gegen-gasbohren.de
www.rag-montan-immobilien.de/geschaeftsfelder/erneuerbare-energien/
http://www.windplanung-navi.de




Bus- und Bahnfahren wird teurer

Wegen gestiegener Kosten erhöhen die Verkehrsunternehmen in der Verkehrsgemeinschaft Ruhr-Lippe zum 1. August ihre Preise. Die Preiserhöhung beträgt durchschnittlich 2,3 Prozent. Betroffen sind auch die Busse der VKU. In diesem Jahr, so teilt die VKU mit, gebe es aber eine „positive Überraschung für die Fahrgäste von Bus und Bahn: Die TagesTickets, die einen Tag lang für beliebig viele Fahrten mit Bus und Bahn gültig sind, werden im Preis gesenkt.“

Damit möchten die Verkehrsunternehmen die Menschen ansprechen, die bisher Bus und Bahn gelegentlich nutzen. Gegenüber dem EinzelTicket sind die Tages-Tickets bis zu 20 Prozent preiswerter, sodass mit den TagesTickets Fahrten zum Einkaufsbummel und zum Besuch von Freizeiteinrichtungen deutlich attraktiver werden.

VKU Busse

Besonders günstig wird es für die Fahrgäste, die nach 9 Uhr außerhalb der Verkehrsspitze starten. Und selbst zwei Personen fahren künftig günstiger mit dem 9 Uhr-TagesTicket für fünf Personen als mit Einzel- oder 4er-Tickets. Die Preise der übrigen Tickets und Abonnements in der Verkehrsgemeinschaft Ruhr-Lippe steigen um durchschnittlich 2,3 Prozent.

Bereits erworbene Einzel-, 4er-, Tages-, und GruppenTickets können trotz des Tarifwechsels noch bis Ende Oktober genutzt werden. Danach ist eine Erstattung möglich.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Tel. 0 180 3 / 50 40 30 (0,09 €/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunkpreise max. 0,42 €/Min.).




Krimi der Woche – Ehre für Heinrich Peuckmann

Eine ehrenvolle Auszeichnung erhielt Heinrich Peuckmanns neuer Kriminalroman „Angonoka“. Von der größten europäischen Autorenvereinigung „Das Syndikat“ wurde er jetzt zum „Buch der Woche“ gewählt.

Heinrich Peuckmann
Heinrich Peuckmann

Ab Sonntag, 20. Juli, wird der Kriminalroman auf der Homepage des „Syndikats“ vorgestellt.

das-syndikat.com

Der Krimi, in dem es um die Machenschaften der Tiermafia geht, hat seit Erscheinen im März dieses Jahres viel Aufsehen erregt. Tierschutzverbände und Zoos haben auf ihn hingewiesen oder wollen das noch tun, seine Premierenlesung hatte Peuckmann auf der Buchmesse in Leipzig. Bei seinen Recherchen hat Peuckmann festgestellt, wie rücksichtslos Mafiabanden in der Natur wildern und die letzten Tiere ihrer Art einfangen und verkaufen. Einen der Morde, die in Peuckmanns Krimi geschildert werden, hat es sogar wirklich gegeben.




Abwassergebühren 9 Prozent unter dem Landesdurchschnitt

Unlängst wurde der diesjährige Gebührenvergleich des Bundes der Steuerzahler für die Abwassergebühren in den NRW-Kommunen veröffentlicht. Der Lippeverband hat die Zahlen einmal für unsere Einzugsgebiete ausgewertet. „Und da sieht es nach wie vor erfreulich aus“, sagt Pressesprecher Michael Steinbach. 

rp_lippe1-300x212.jpgWie der Bund der Steuerzahler NRW in seiner aktuellen Vergleichsstudie aufzeigt, sind die Unterschiede bei den kommunalen Abwasser- und Abfallgebühren von Ort zu Ort zum Teil groß. Nach wie vor aber liegen die Abwassergebühren im Emscher- und im Lippeverbands-Gebiet spürbar unter dem Landesdurchschnitt, sagt Pressesprecher Michael Steinbach. 

Wie eine Detailauswertung der Studie des Steuerzahlerbundes zeigt, sind die kommunalen Abwassergebühren im Lippeverband-Gebiet deutlich günstiger als der Landesdurchschnitt.

Region Kamen / Bergkamen

Das Lippeverbandsgebiet beginnt östlich von Hamm bei Lippborg und erstreckt sich bis zur Mündung in den Rhein bei Wesel. Wie der Lippeverband ermittelt hat, zahlt in den Anliegerkommunen der 4-Personen-Musterhaushalt mit 630 Euro im Jahr immer noch rund neun Prozent weniger als die Haushalte im Landesdurchschnitt.

Unverändert zählen die Gemeinden Raesfeld und Reken, die Mitglieder des Lippeverbandes  sind, bei den Entwässerungsgebühren zu den fünf preiswertesten Kommunen in ganz NRW. An der Spitze liegt unangefochten Reken. Hier kommt die Musterfamilie mit nur 246 Euro an Entwässerungsgebühren im Jahr aus.

Ähnlich sieht es im Emscherbereich aus: Dort liegen die kommunalen Abwassergebühren  im Durchschnitt sogar um mehr als zehn Prozent günstiger als der Durchschnitt der Kommunen in Nordrhein-Westfalen insgesamt.

Während ein 4-Personen Musterhaushalt im NRW-Mittel 692 Euro pro Jahr für Kanalnetz, Regenwasserableitung und Abwasserreinigung zahlt, beträgt dieser Wert im Einzugsgebiet der Emscher nach Berechnungen der Emschergenossenschaft durchschnittlich 617 Euro.

Rund 40 Prozent dieser Gebühreneinnahmen geben die Städte weiter an die Emschergenossenschaft  für die Abwasserreinigung in den Kläranlagen sowie – von Jahr zu Jahr bedeutsamer – den Transport des Wassers in den neuen Emscher-Kanälen, welche die offene Abwasserableitung Zug um Zug ersetzen.

Der Gebührenvorteil im Emschergebiet war vor Jahrzehnten noch deutlich größer, er wird nach und nach „abgeschmolzen“ durch die gewaltigen Investitionen in Kläranlagen, Kanäle und Regenwasserbehandlungsanlagen, die für das neue, saubere Emscher-System gebaut werden müssen.




Weinfest – Veranstalter stellen sich auf sommerliche Temperaturen ein

Sommer pur! Plätscherndes Wasser, Sonne und Wein! Herz, was willst Du mehr? Denn von heute bis Sonntag (20. Juli) gibt es den 3. „Weingenuss am Wasser“ in der Marina Rünthe. 

Weingenuss am Wasser (12)Die Veranstalter stellen sich auf sommerliche Temperaturen ein…

Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf eine neue ästhetische Gestaltung des Hafenplatzes freuen – und dabei wird auch der Sonnenschutz nicht zu kurz kommen. Über das 400 qm große Traversendach mit abertausenden Lichtern werden stilvoll angebrachte Stoffbahnen die hoffentlich zahlreichen Weinfreunde vor der Sonne schützen.

Darüber hinaus wird eine Strandsituation mit Palmen und Sand geschaffen – für die Gemütlichkeit der Gäste trägt außerdem eine kleine Anzahl von Strandkörben bei.

Für den täglichen musikalischen Rahmen sorgen diesjährig gleich drei Formationen bzw. Einzelkünstler. Am heutigen Freitag spielt das Akustik-Trio „Janina“ überwiegend bekannte Songs aus den Bereichen Latin/Pop, Soul, Reggae, Country, Folk und vieles mehr.

Die „SOS – Mobilband“ (Sultans of Swing) – bekannt aus den beiden Vorjahren – hat ihr Kommen für den Samstag zugesagt. Ausgerüstet mit Kontrabass, Akustikgitarre, Trömmelchen und Kazoo spielt das Quartett um Matze Rothenberg Hits der letzten Jahrzehnte. Und dabei gehen sie natürlich auch gern auf die musikalischen Wünsche der Gäste ein.

Am Sonntag spielt der aus England stammende Alleinunterhalter „Nigel Prickett“ – von ihm hören wir Folk, Irish Folk, Rock und Pop. In seiner Playlist finden sich u.a. Songs von Robbie Williams, Bryan Adams, Eric Clapton, Simply Red, Beatles und Simon & Garfunkel.

Für zwischenzeitliche Aufheiterung wird der Karikaturist „Mirror Man“ am Samstag und Sonntag sorgen. Mit sympathischen Karikaturen wird der Schnellzeichner mit der langen Nase alle Weinfest-Gäste sicherlich begeistern. Die Gäste dürfen sich auf ihr vielleicht nicht ganz ernst gemeintes Selbstportrait freuen – und das für alle kostenfrei!

Die Liste der angebotenen Weine ist groß. Deutsche und italienische Gaumenfreuden können die Besucherinnen und Besucher erleben (unser Bild wurde 2013 aufgenommen).

Dazu wird ein entsprechendes kulinarisches Speisenangebot vorgehalten – bei den sommerlichen Temperaturen haben Sie die Wahl zwischen der leichten italienischen oder der etwas deftigeren deutschen Küche – da ist für Jeden was dabei.

Das Veranstalter-Team um Karsten Quabeck freut sich auf eine kleine aber feine Veranstaltung in der Marina Rünthe – genießen Sie die Sonnenstunden am Wasser.




Feuerwehr rückte in Oberaden aus

Oberaden. Rauchentwicklung in einer Wohnung an der Hermannstraße 2. So lautete am Donnerstagmorgen um 7.37 Uhr ein Notruf.rp_Feuerwehr-Symbolbild-700x452-300x193.jpgDa auch eine Person in der vermissten Wohnung vermutet wurden, rückten sofort die Löschgruppen Oberaden, Heil und Weddinghofen der Freiwilligen Feuerwehr Bergkamen aus. .

„Als wir ankamen, kam schon der Rauch aus einem Fenster im 2. Stock“, sagt Martin Schmidt von der Löschgruppe Oberaden.

Die Nachbarin, die die Feuerwehr alarmiert hatte, besaß einen Zweitschlüssel zu der verrauchten Wohnung und händigte diesen der Feuerwehr aus. Diese stürmte dann mit einem C-Rohr und unter schwerem Atemschutz die Wohnung, fand aber keine Person in der Wohnung mehr vor.

In der Küche allerdings war der Elektroherd nicht ausgeschaltet. Und auf dem Herd lag Plastik.

„Wir konnten die Rauchentwicklung schnell beheben. Danach haben wir die Wohnung quergelüftet.“ Insgesamt aber habe der Bewohner der Wohnung viel Glück gehabt, dass die Nachbarin so aufmerksam war, sagt Martin Schmidt.  „Es handelte sich erst um einen Entstehungsbrand. Das hätte schlimm enden können.“




Hubert Hüppe informierte Senioren über neues Pflegestärkungsgesetz

 

Bergkamen/Bönen. Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe besuchte am Dienstag die Seniorenzentren der AWO in Bergkamen und Bönen.

Hubert Hüppe (ganz vorne links) besuchte Seniorenzentren der AWO. Foto: CDU Bürgerbüro
Hubert Hüppe (ganz vorne links) besuchte Seniorenzentren der AWO. Foto: CDU Bürgerbüro

In beiden Einrichtungen führte Hüppe sowohl Gespräche mit der Heim- und Pflegeleitung, als auch mit Bewohnerinnen und Bewohnern. Hubert Hüppe ist als Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages für den  Bereich Pflege verantwortlich.

Derzeit befindet sich das Pflegestärkungsgesetz im Gesetzgebungsverfahren, das ab dem 1. Januar 2015 viele Verbesserungen mit sich bringt. So wird sich die Anzahl der Betreuungskräfte nach Inkrafttreten des Gesetzes in den beiden Einrichtungen wesentlich erhöhen. Betreuungskräfte können sich ganz und gar auf die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner konzentrieren und werden nicht in der Grundpflege eingesetzt. Intensive Gespräche und gemeinsame Aktivitäten, wie Brettspiele oder Spaziergänge werden durch die Aufstockung des Personals künftig häufiger möglich sein.

„Was wir uns am meisten wünschen, ist, dass wir jemanden haben, der auf uns eingeht und mit dem wir sprechen können“, erklärt eine Bewohnerinnen. Diesem Wunsch wird mit dem neuen Gesetz nachgekommen. „Mir ist wichtig, regelmäßig in die Einrichtungen zu gehen, um Informationen aus erster Hand zu bekommen. Mich interessieren dabei in erster Linie die Sorgen der Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch die Situation der Pflegekräfte“, betont Hubert Hüppe MdB.

Insgesamt zeigten sich die Bewohnerinnen und Bewohner zufrieden mit den Einrichtungen in denen sie ihren Lebensabend verbringen. Neben ernsten Themen war der Gewinn der Fußballweltmeisterschaft das Thema des Tages. In beiden AWO Häusern hatten die Heimleitungen Public Viewing organisiert. „Wir sind immer bemüht auf die Wünsche der älteren Herrschaften einzugehen“, erklärten die Heimleiter unisono.

Hubert Hüppe fand abschließend lobende Worte für beide Einrichtungen: „Ganzheitliche Pflege ist mehr als das korrekte Ausfüllen von Formularen und die obligatorische Grundpflege. In Tagen wie diesen gehört es auch dazu, dass Beamer und Leinwand aufgebaut werden und gemeinsam Fußball geguckt wird.“




Bahnübergang in Oberaden wird voll gesperrt

Oberaden/Heil. Achtung! Autofahrer! Der Bahnübergang an der Jahnstraße wird eine Woche lang voll gesperrt.

Hamm-Osterfelder-Bahnlinie in Heil.
Hamm-Osterfelder-Bahnlinie in Oberaden/Heil.

Bekanntlich führt die Deutsche Bahn AG derzeit großflächige Baumaßnahmen im Bereich der Güterbahnstrecke in Oberaden durch. Im Zuge dessen wird unter anderem auch der Bahnübergang an der Jahnstraße komplett erneuert. Dazu wird dieser in der Zeit vom 23.07.2014 bis 30.07.2014 voll gesperrt.

Es wird eine entsprechende großräumige Umleitung über die Lünener Straße und Hammer Straße eingerichtet. Fußgänger und Fahrradfahrer können die Baustelle jedoch passieren. Darauf weist die Stadtverwaltung Bergkamen hin.

 




1. Spatenstich im Logistikpark

Bergkamen. Der erste Spatenstich ist gesetzt. Die Herbert Heldt KG beginnt mit den Bauarbeiten im Logistikpark A2.

1. Spatenstich im Logistikpark: von links nach rechts: Mario Kling, Vertrieb Goldbeck; Rainer Dykierek, Bauleiter Goldbeck; Horst Brüggemann, Architekt GC Gruppe; Dagmar Böhme, Goldbeck; Karin Rose, zuständige Abteilungsleiterin der WFG Kreis Unna; Roland Klein, Geschäftsführer der Herbert Heldt KG und Rudi Klein, Seniorchef der Herbert Heldt KG. Foto: WFG
1. Spatenstich im Logistikpark: von links nach rechts: Mario Kling, Vertrieb Goldbeck; Rainer Dykierek, Bauleiter Goldbeck; Horst Brüggemann, Architekt GC Gruppe; Dagmar Böhme, Goldbeck; Karin Rose, zuständige Abteilungsleiterin der WFG Kreis Unna; Roland Klein, Geschäftsführer der Herbert Heldt KG und Rudi Klein, Seniorchef der Herbert Heldt KG. Foto: WFG

Der erste Spatenstich eines großen Bauvorhabens wird traditionell von Hand gesetzt. Das ließ sich auch Roland Klein, Geschäftsführer der Herbert Heldt KG, am Dienstag, 15. Juli,  im Logistikpark A2 nicht nehmen. Die weiteren Erdbewegungen überließen die Verantwortli chen dann aber doch lieber den richtigen Baggern.

Gemeinsam mit den Verantwortlichen des Planungsbüros Goldbeck, der Wirtschaftsförderung Kreis Unna und dem Bauleiter vor Ort wurde so der Startschuss für die Errichtung der 21.000 Quadratmeter großen Logistik- und Lagerhalle mit einem vorgesetzten 3-geschossigen Bürogebäude gegeben.

Zuerst werden die Erdarbeiten durchgeführt. „Voraussichtlich werden wir diese in fünf bis sechs Wochen abschließen können und dann mit dem Austellen der Betonfertigteile beginnen“, erklärt Mario Kling vom Planungsbüro Goldbeck West GmbH das weitere Vorgehen auf der Baustelle. Die Fertigstellung der Gebäude und somit der Umzug der Herbert Heldt KG nach Bergkamen ist dann etwa für Pfingsten 2015 geplant.

„Für uns laufen die Planungen ja bereits seit Monaten. Da ist es schön, wenn man endlich auch sehen kann, dass sich was tut“, freut sich Roland Klein über den Baubeginn.

Hintergrund:
Die Herbert Heldt KG aus Dortmund verlagert ihren Logistikstandort nach Bergkamen. Der Gebäudetechnik-Großhändler hat im November 2013 den gesamten ersten Bauabschnitt des Logistikparks A 2, mit einer Größe von ca. 95.000 m2, gekauft. Auf der Fläche soll eine Logistik- und Lagerhalle, sowie ein Büro- und Verwaltungsgebäude entstehen.
Mit dem traditionsreichen Betrieb, der seine Kunden bereits seit über 50 Jahren mit Pro- dukten und Dienstleistungen aus dem Bereich Sanitär-, Heizungs-, Klima/Lüftungs-, Dach- und Elektrotechnik versorgt, ziehen auch 180 Arbeitsplätze nach Bergkamen.




Bürgermeister: Keine Sprechstunden in den Sommerferien

Bergkamen. Während der Sommerferien fallen die Sprechstunden des Bürgermeisters der
Stadt Bergkamen im Rathaus aus. Die nächste Sprechstunde findet am 26. August 2014 um 15.00 Uhr statt. Um Terminabsprache unter der Tel.-Nr. 02307/965-221 wird gebeten.