Gründung einer Parkinson-Selbsthilfegruppe geplant

Betroffene planen in Schwerte die Gründung einer Selbsthilfegruppe zum Thema „Parkinson“. Die Treffen sollen regelmäßig ein- bis zweimal im Monat in Schwerte stattfinden. Interessierte Betroffene sind herzlich eingeladen, in diesem neuen Gesprächskreis mitzumachen und ihn aktiv mitzugestalten. Weitere Informationen gibt es bei der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen des Kreises Unna (K.I.S.S.) im Treffpunkt Gesundheit in Schwerte. Ansprechpartnerin ist Susanne Götz. Zu erreichen ist sie unter Tel. 0 23 04 / 240 70-22, E-Mail: susanne.goetz@kreis-unna.de. Alle Anfragen werden vertraulich behandelt. PK │PKU




Seenotrettung: Kreis Unna soll „Sicherer Hafen“ werden

Die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen möchte, dass der Kreis Unna und seine zehn Kommunen Mitglied im Städtebündnis „Sichere Häfen“ werden und hat eine entsprechende Prüfung beantragt. Ziel der Mitgliedschaft ist die Erklärung und grundsätzliche Zusage, dass der Kreis und seine Kommunen aus Seenot gerettete Flüchtlinge aufnehmen werden. Der Kreistag soll prüfen, ob eine Mitgliedschaft möglich ist. Außerdem bitten die Kreisgrünen den Landrat, in der Bürgermeisterkonferenz für diese Mitgliedschaft zu werben.

Begründung: „Schon im Sommer 2018 lag das zivile Rettungsschiff ,,Lifeline“ mit über 230 Personen an Bord vor der europäischen Küste im Mittelmeer. Trotz der Zusage mehrerer europäischer Länder und Städte wurde dem Schiff das Einlaufen in einen Hafen verweigert. Mit Blick auf die Ereignisse im Juni und Juli dieses Jahres im Einsatz der Schiffe ,,See Watch 3″, ,,Alex“ und ,,Alan Kurdi“ hat sich an der ungeklärten Situation in Bezug auf die Seenotrettung im Mittelmeer nichts geändert.

Bereits 2018 erklärten sich über 50 Städte mit der lnitiative ,,Seebrücke – schaft sichere Häfen“ solidarisch und verabschiedeten mit der Potsdamer Erklärung die Zusage und die Bereitschaft, dass die unterzeichnenden Gebietskörperschaften aus Seenot gerettete Flüchtlinge auch aufnehmen können. Gleichzeitig wurde die Bundesregierung aufgefordert, die aufnahmewilligen Städte in Anlehnung eines an den rechtsstaatlichen Grundsätzen ausgerichteten Verteilungsschlüssels bei der praktischen Aufnahme, der Unterbringung und der Finanzierung zu unterstützen.

Um Missverständnissen zu begegnen, umfasst die Aufnahmebereitschaft unter dem Grundsatz der Gleichbehandlung, insbesondere den Zugang zu einem fairen, rechtsstaatlichen Asylverfahren. Der CSU-Entwicklungsminister Gerd Müller hat unter dem Eindruck unzumutbarer, unmenschlicher Zustände von Elendslagern im Bürgerkriegsland Libyen die bisherige Position der Bundesregierung deutlich verändert und sich nun für sofortige Rettungseinsätze ausgesprochen. Aktuell liegt die Seenotrettung ausschließlich in den Händen ziviler NGO-Schiffe.

Der Kreis Unna hat bisher eine an rechtsstaatlichen Grundsätzen ausgerichtete Migrationspolitk betrieben und als erster Kreis in NRW eine ,,Ausländerrechtliche Beratungskommission“ ins Leben gerufen. Die Mitgliedschaft im Städtebündnis wäre Ausdruck einer humanitären Geste verbunden mit einer konkreten Hilfe gegenüber aus Seenot geretteten Menschen und gleichzeitig ein starkes Signal gegenüber der zunehmenden Sprachlosigkeit menschenverachtenden Einstellungen und Aussagen.“




Im August keine Schulungsabende für Schiedsrichter

Im August finden keine Schulungsabende für die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter des heimischen Kreises statt. Es geht erst am 2. September in Unna, am 9. September in Kamen/Bergkamen und am 16. September in Hamm mit den Ausbildungsabenden weiter.

Im September startet der nächste Lehrgang für Interessenten am Hobby „Schiedsrichterei“, der ab Freitag, 13.09.19, in der Mensa der Regenbogenschule in Bergkamen-Rünthe beginnt. Die Abschlussprüfung erfolgt am 27.09.19 im Römerbergstadion in Bergkamen-Oberaden.

Anmeldungen können ab sofort auf www.srunnahamm.de vorgenommen werden.




Haltestellenverlegung Lütge Heide

Wegen einer Baumaßnahme kann die Haltestelle „Lütge Heide“ in Kamen bis auf weiteres durch die Buslinie C22 der VKU nicht bedient werden. Die Ersatzhaltestelle befindet sich um die Ecke in der Straße „Siegeroth“.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung:

Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.fahrtwind-online.de oder über die fahrtwind App (kostenloser Download im Google Play Store oder im App Store).




Bombenentschärfung: Behinderungen im Busverkehr

Wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe wird es in Bergkamen am Dienstag, 6. August, ab 10 Uhr zu starken Behinderungen im Busverkehr der VKU kommen. Betroffen sind die Linien R12, R13, S20, S30, R81, S81 und alle Taxibusse. Die Haltestellen „Gymnasium“, „Wasserpark“ und „Ernst-Schering-Straße“ entfallen an diesem Tag.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung:

Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.fahrtwind-online.de oder über die fahrtwind App (kostenloser Download im Google Play Store oder im App Store).




Start des ZWAR Netzwerks Bergkamen

Das ZWAR Netzwerk Bergkamen ist gestartet. Am Donnerstag, 8. August, um 19 Uhr referiert Juditha Siebert, Leiterin Integrationsbüro der Stadt Bergkamen und zuständig für das Projekt, im Evangelischen Männerforum Weddinghofen über die Angebote und das Netzwerk. Das Projekt ZWAR „Zwischen Arbeit und Ruhestand“ steht für Selbstbestimmung, Selbstorganisation, bürgerschaftliches Engagement, gesellschaftliche Teilhabe und Partizipation für Menschen ab 50. Also im Übergang von Erwerbs- und Familienarbeit in die erwerbsfreie und nachfamiliäre Lebensphase. Also genau der Lebensphase, in der sich auch ein Großteil der Mitglieder des Männerforums befindet. Die Veranstaltung im Martin-Luther-Haus ist wie immer öffentlich! Gäste sind willkommen.




Gastfamilie in Bergkamen für Santiago aus Ecuador gesucht

Deutsch lernen und sich sozial engagieren – das sind die Pläne von Santiago aus Ecuador, der Ende August für zehn Monate nach Deutschland kommt. Der 18-Jährige wird einen Freiwilligendienst absolvieren und das Team des Lernbauernhofs Schulte-Tigges in Dortmund-Derne unterstützen. Nun fehlt noch eine geeignete Unterkunft für ihn – Freiwillige leben in der Regel in Gastfamilien in der Nähe ihres Einsatzortes. Aus diesem Grund sucht die gemeinnützige Austauschorganisation Experiment e.V. für Santiago für den Zeitraum vom 31. August 2019 bis zum 28. Juni 2020 eine Gastfamilie in Bergkamen. Eine Aufnahme nur für die ersten Monate wäre ebenfalls möglich.

Santiago interessiert sich sehr für Kunst und Musik und macht auch selbst gerne Musik. In seiner Heimat Ecuador hat er sich bereits in verschiedenen gemeinnützigen Projekten engagiert. Seit etwa fünf Monaten lernt er Deutsch und spricht außerdem gut Englisch. Gerne würde er in Bergkamen bei einer Gastfamilie wohnen, um einen möglichst kurzen Weg zum Hof Schulte-Tigges zu haben.

Gastfamilie kann fast jeder werden – egal ob Alleinerziehende, Paare mit und ohne Kinder oder Patchwork-Familien, egal ob in der Stadt oder auf dem Land. Wichtig sind Humor, Neugier und Toleranz sowie die Bereitschaft, den Gast als Familienmitglied auf Zeit aufzunehmen.

Wer Interesse hat, Gastfamilie für Santiago zu werden, kann sich in der Geschäftsstelle von Experiment e.V. in Bonn melden. Ansprechpartnerin ist Eva Meseck (0228-95722-39, meseck@experiment-ev.de). Weitere Informationen für Gastfamilien gibt es unter www.experiment-ev.de./gastfamilie-werden.

Über Experiment e.V.: Das Ziel von Experiment e.V. ist seit über 85 Jahren der Austausch zwischen Menschen aller Kulturen, Religionen und Altersgruppen. Experiment e.V. ist gemeinnützig und das deutsche Mitglied von „The Experiment in International Living“ (EIL). 2018 reisten 2.199 Teilnehmende mit Experiment e.V. ins Ausland und nach Deutschland. Ein Drittel davon erhielt Stipendien. Kooperationspartner sind u.a. das Auswärtige Amt, die Botschaft der USA, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der Deutsche Bundestag, das Goethe-Institut und die Stiftung Mercator.




Einbruch und Sachbeschädigungen auf dem Gelände der Freilichtbühne

In der Zeit zwischen Dienstag, 30. Juli, 21.30 Uhr, und Donnerstag, 1. August, 8.30 Uhr verschafften sich unbekannte Täter Zutritt auf das Gelände der Freilichtbühne Werne. Sie kletterten vermutlich über den Zaun und brachen auf dem Gelände mehrere Holzhütten auf, die als Kiosk-, Popcorn- und Waffel-Verkaufsstand genutzt werden. Beute machten sie nicht. Offenbar wurden lediglich einige Süßwaren und Getränke verzehrt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt.

Zeugen, die etwas Verdächtiges bemerkt haben oder sonst Angaben zu dem Vorfall machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei Werne unter der Rufnummer 02389 921 3420 oder unter 02303 921 0 zu melden.




Gebäude Gedächtnis-/Zentrumsstraße bekommen Hausanschlüsse

Die GSW errichten für die Häuser Gedächtnisstr. 19 bis 23 ab Montag, 5. August, neue Stromhausanschlüsse. Die GSW investieren darüber hinaus in die Zukunft und die Versorgungssicherheit, denn gleichzeitig werden dort die Niederspannungs- und Mittelspannungskabel erneuert.

Die Arbeiten finden ab der kommenden Woche in Zentrums- und Gedächtnisstraße statt. Die Dauer wird auf mehrere Wochen geschätzt. Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen. Die Bewohner werden vor Stromabschaltungen explizit informiert.

Mit dieser Maßnahme wird die Neukonzeptionierung der Stromversorgung des Turmarkaden-Areals von den GSW zügig angegangen und umgesetzt.




Klimaschützer demonstrieren

Am Freitag, 2. August, werden rund 1500 Demonstranten für die Umweltbewegung „Fridays for future“ in Dortmund demonstrieren. Als öffentliche Aktionen haben die Initiatoren einen Aufzug in der Dortmunder Innenstadt, mehrere Standkundgebungen sowie in zwei Fällen das „Swarming“ angemeldet.

Der Aufzug der über 1000 Aktivisten wird sich in der Zeit von 9 bis 11.15 Uhr von der Katharinenstraße in den Bereich der Kleppingstraße/Europabrunnen bewegen und anschließend am Platz der alten Synagoge enden. Ab 11 Uhr bis 12.15 Uhr werden zusätzlich rund 20 Standkundgebungen zum Thema „Klimaschutz“ in der Dortmunder Innenstadt durchgeführt.

Ebenfalls mit der Dortmunder Polizei kooperiert sind zwei Kurztermine zum sogenannten „Swarming“ Dabei werden die Demonstranten an der Kreuzung Südwall/Hohe Straße in der Dortmunder Innenstadt bei Grünphasen für Fußgänger auf die Fahrbahn treten und Flugblätter an die haltenden Autofahrer verteilen. Die beiden Swarming-Termine sind für 11.15 Uhr und 11.45 Uhr kooperiert, dauern rund fünf Minuten und werden selbstverständlich aus Sicherheitsgründen durch die Polizei begleitet.

Vereinzelt kann es durch die Versammlungen/Aktionen zu kleineren Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.




Gründung einer Selbsthilfegruppe Schlaganfall geplant

Betroffene sowie Angehörige planen in Schwerte die Gründung einer Selbsthilfegruppe zum Thema „Schlaganfall“. Im Vordergrund soll der Erfahrungsaustausch stehen. Darüber hinaus soll die Selbsthilfegruppe die Möglichkeit bieten, Verständnis unter Gleichbetroffenen, gegenseitige Stärkung und Stütze zu erfahren sowie wertvolle Tipps und Ratschläge zu erhalten. Die Treffen sollen regelmäßig ein- bis zweimal im Monat in Schwerte stattfinden.

Interessierte sind herzlich eingeladen, in dem geplanten Gesprächskreis mitzumachen und ihn aktiv mitzugestalten. Weitere Informationen gibt es bei der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen im Kreis Unna (K.I.S.S.) im Treffpunkt Gesundheit in Schwerte. Ansprechpartnerin ist Susanne Götz, Tel. 0 23 04 / 240 70-22, E-Mail: susanne.goetz@kreis-unna.de. Alle Anfragen werden vertraulich behandelt. PK │PKU