Mit dem Fahrrad durch Bergkamen-Mitte

Eine Erkundung des Südens des Stadtteils Bergkamen-Mitte mit dem Fahrrad steht am kommenden Sonntag, 18. Mai, auf dem Programm des Gästeführerrings Bergkamen.

Gestartet wird zu der etwa zweieinhalbstündigen Rundfahrt, zu der alle interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich willkommen sind,  mit eigenen Fahrrädern um 10 Uhr vor dem Rathaus-Haupteingang gegenüber dem Ratstrakt am Rathausplatz (Busbahnhof).

Sachkundig geführt wird die Fahrrad-Gruppe von Gästeführer Gerd Koepe. Der Schwerpunkt der Führung liegt dieses Mal im Bergkamener Süden, wo Gerd Koepe u. a. sehr anschaulich und originell über „Höfe und Menschen im früheren Bergkamener Dorf“ zu erzählen weiß. Da er aus einem reichen Fundus eigener Erlebnisse und Erfahrungen als Zeitzeuge schöpfen kann, dürften selbst „alte“ Bergkamener von ihm während der Radtour noch manche Neuigkeiten erfahren können.

Für die Teilnahme an der etwa zweieinhalbstündigen Rundfahrt ist pro Person ein Kostenbeitrag von 3,- Euro zu entrichten. Für Kinder bis zu zwölf Jahren ist die Teilnahme an der Wanderung kostenfrei.




Tagesveranstaltung „Märchen vergisst man nicht“

„Märchen vergisst man nicht“ lautet der Titel der Tagesveranstaltung für pflegende Angehörige von Demenz erkrankten Menschen am  Mittwoch,  14. Mai, von 10 bis 15 Uhr im Ratstrakt, Saal 1.

Gabriele Schumann, psychologische Beraterin wird als Referentin den Teilnehmerinnen neue Wege in der Betreuung von demenz erkrankten Erwachsenen aufzeigen. Mit Hilfe von Märchenerzählungen soll die Lebensqualität der Betroffenen erhöht werden und als kreativ-therapeutische Intervention den Alltag von demenziell Erkrankten, ihren Angehörigen und den Pflegenden erleichtern. Ohne zu verkindlichen und mit dem Anspruch, zwar erkrankte aber erwachsene Personen zu betreuen, wird die Referentin mit ausgewählten, zielgruppengerechten Märchen einen Zugang zum Langzeitgedächtnis von Demenzpatienten aufzeigen und eine Brücke in die Erinnerung bauen.




VHS-Kurs: Singen ist gesund

Die Menschen singen seit jeher einfach aus Freude und erleben dabei ein schönes Gemeinschaftsgefühl. Mittlerweile ist es auch wissenschaftlich nachgewiesen: Beim Singen vertieft sich die Atmung. Schon nach kurzer Zeit fließt der Atem langsamer und geht tiefer. Das Zwerchfell wird aktiviert und massiert die Bauchorgane. Schon beim einfachen „Vokale-Tönen“ gibt es ein Zusammenschwingen innerer Körperrhythmen, wie es sonst nur im Tiefschlaf möglich ist. Das bedeutet, dass die Atmung, der Blutdruck und der Herzrhythmus sich harmonisieren, was sich in körperlichem Wohlgefühl bemerkbar macht.

Wie man diese positive Wirkung auf den eigenen Körper erzielt, kann man in dem Volkshochschulkurs „Singen ist gesund!“ am Samstag, 14. Juni, von 10.00 bis 12.15 Uhr im VHS-Gebäude „Treffpunkt“ erlernen. Die Dozentin Gabriele Meinke ist ausgebildete Atem- und Entspannungslehrerin und rundet dieses Angebot mit einfachen Atem- und Körperübungen ab. „Dieser Kurs richtet sich an Menschen, die Freude am Singen haben und einfach mitmachen möchten“, sagt Gabriele Meinke. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten bequeme Kleidung tragen, die bei den Körperübungen nicht hinderlich ist.“

Für die Teilnahme an dieser Veranstaltung mit Kursnummer 3111 ist ein Kursentgelt in Höhe von 6,00 € zu entrichten. Eine vorherige Anmeldung bei der VHS ist erforderlich. Anmeldungen nimmt das VHS-Team persönlich während der Öffnungszeiten montags bis freitags von 08.30 – 12.00 Uhr und montags, dienstags und donnerstags von 14.00 – 16:00 Uhr im Volkshochschulgebäude „Treffpunkt“, Lessingstr. 2, 59192 Bergkamen, entgegen. Eine Anmeldung per Telefon ist unter der Rufnummer 02307 / 284952 oder 284954 möglich. Online können Interessierte sich jederzeit online über http://vhs.bergkamen.de anmelden.




Realschule Oberaden präsentiert die Kinderoper „Der fliegende Holländer“

Die Sporthalle der Realschule Oberaden wird am kommenden Montag, 19. Mai, zum Opernhaus. Die  Realschule präsentiert dort ab 11.30 Uhr die Kinderoper „Der fliegende Holländer“.




Giftmüll unter Tage: Info-Veranstaltung von BergAUF

BergAUF lädt am kommenden Freitag, 16. Mai, um 19 Uhr zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema „Giftmüll unter Tage – eine tickende Zeitbombe?!“ in den Treffpunkt an der Lessingsstraße ein. Werner Engelhardt (BergAUF)  wird über die Ergebnisse der sehr aufschlussreichen Akteneinsicht bei der Stadtverwaltung Bergkamen zum Thema Giftmüllverbringung berichten. Der Landwirt Schulze-Bergcamen wird die Probleme für die Landwirtschaft durch die Giftbelastung des Gruben- und Grundwassers darlegen.

Dazu heißt es in einer Pressemitteilung von BergAUF:

„Giftmüll „sicher eingeschlossen“ wie das Öl in Gronau?

Insgesamt mindestens 1,6 Mio. t. hochgiftigen Sondermülls wurden in den 1990er Jahren von der RAG in 11 verschiedene Bergwerke im Ruhrgebiet eingelagert. Über 160.000 t wurden im Bergwerk Haus Aden/Monopol in verschiedenen Baufeldern verbracht, das zu dem Zeitpunkt bereits Verbundbergwerk war.

Laut RAG sei das Gift alles „sicher eingeschlossen“.  Das hält BergAUF für eine reine Schutzbehauptung! Denn  bereits die Machbarkeitsstudie von 1991, auf die sich die RAG bei der Giftmüllverbringung beruft, weist darauf hin,  „daß unter den im potentiellen Deponiebereich herrschenden Bedingungen eine Eluierung (dt.: Herauslösung – d. Verf.) von Schadstoffen aus dem unbehandelten Material generell nicht ausgeschlossen werden kann.“ Und weiter, dass mit einem Schadstoffaustrag aus den nach Untertage verbrachten Materialien in die Grundwässer (…)  zu rechnen ist, sofern diese die abgelagerten Stoffe durchströmen können.“

(Quelle: Studie zur Eignung von Steinkohlenbergwerken im rechtsrheinischen Ruhrkohlenbezirk zur Untertageverbringung von Abfall- und Reststoffen – Prof. Dipl.-Ing. B. Jäger, Prof. Dr. P. Obermann, Prof. Dr.-Ing. F.L. Wilke – Düsseldorf 1991)

Deshalb warnt die Studie schon damals:

„Spätestens nach endgültigem Einstellen des Bergbaus ist mit einem Wiederanstieg des jetzt durch die Wasserhaltungen künstlich abgesenkten Grundwasserspiegels bis zu einem völligen Oberstauen der aufgelassenen Grubenräume zu rechnen. (…) Es ist daher nach dem Besorgnisgrundsatz davon auszugehen, daß auf diesem Wege auch ein Schadstofftransport mit den Eluaten aus den in das Steinkohlengebirge verbrachten Rest- bzw. Abfallstoffen bis in das oberflächennahe Grundwasser möglich ist, jedenfalls nicht mit einer solchen Zuverlässigkeit ausgeschlossen werden kann, daß keine potentielle Gefährdung der Umwelt bestünde.“ (ebd.)

Deshalb wurde BergAUF durch die Ankündigung der RAG aufgeschreckt, den Grubenwasserspiegel auf 500 m Tiefe ansteigen zu lassen. Spätestens dann nämlich besteht eine akute Gefahr für die Bevölkerung im Ruhrgebiet und für die Wasserversorgung durch die eingelagerten Gifte. Wie „sicher“ alles ist, zeigt sich derzeit auch in Gronau, wo in 1000 m Tiefe „sicher“ gebunkertes Öl  plötzlich großflächig Ackerflächen vergiftet und Landwirte ihrer Existenz beraubt.   

Im Rahmen der Veranstaltung, die gemeinsam mit der Bergarbeiterinitiative „Kumpel für AUF – Gruppe Ost“ durchgeführt wird,  werden zunächst die Fakten und technischen Details der Giftmülldeponierung dargelegt. Werner Engelhardt (BergAUF)  wird über die Ergebnisse der sehr aufschlussreichen Akteneinsicht bei der Stadtverwaltung Bergkamen zum Thema Giftmüllverbringung berichten. Der Landwirt Schulze-Bergcamen wird die Probleme für die Landwirtschaft durch die Giftbelastung des Gruben- und Grundwassers darlegen.

Alles in allem ausreichend Stoff für eine spannende Diskussion und Beratung darüber, was wir tun können, um das Schlimmste zu verhindern.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.“




Bewohner riechen Gas: Es war ein Schwelbrand im Keller

Zu einem vermeintlichen Gasalarm in einem Mehrfamilienhaus an der Straße Am Römerberg rückte am Sonntagabend kurz vor 20 Uhr die Löschgruppe Oberaden mit Unterstützung der Löschgruppe  Heil aus.

Die Bewohner hatten sich schon gegenseitig gewarnt und im Freien vor dem Haus auf die Feuerwehrleute gewartet. Unter schwerem Atemschutz führten die Rettungskräfte Messungen im Keller durch. Gas konnte die Geräte allerdings nicht feststellen. Dafür entdeckten die Feuerwehrleute einen Schwelbrand. Ihn löschten sie ohne große Schwierigkeiten.

Das feine Näschen einiger Bewohner des Mehrfamilienhauses hat offensichtlich einen Brand mit größerem Schaden verhindert.




Unbekannte töten in Kleingartenanlage 31 Hühner und einen Hahn

In Lünen hat es in einer Kleingartenanlage zwischen Grenzstraße und Steinstraße am Wochenende zwei Fälle von getötetem Federvieh gegeben. Unbekannte Täter sind in zwei Nächten in zwei Gärten eingebrochen und haben insgesamt 31 Hühner sowie einen Hahn getötet. Zudem wurden weitere fünf Hühner und eine Gans gestohlen.

Eine Kleingartenbesitzerin hatte am Montagmorgen die Polizei gerufen, weil Unbekannte in der Nacht in ihren Garten eingedrungen waren. Die 69-jährige Lünerin hält dort in zwei Gehegen Hühner und Gänse.

Offenbar waren die Täter über den Zaun geklettert und töteten insgesamt 14 Hühner. Einem Huhn wurde der Kopf abgetrennt, die restlichen Tiere starben durch massive Gewalteinwirkung.

Die Besitzerin gab zusätzlich an, dass fünf Hühner sowie eine Gans entwendet wurden.

Während die Beamten der Lüner Polizei die Strafanzeige aufnahmen, meldete sich ein weiterer Gartenbesitzer, der einen ähnlichen Fall schilderte. Er hatte am Samstagmorgen entdeckt, dass in seinem Garten 17 Hühner und ein Hahn getötet worden waren – augenscheinlich ebenfalls durch massive Gewalteinwirkung.

Zeugen werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst in Dortmund unter der Rufnummer 0231/132-7441 in Verbindung zu setzen.




Dämmerschoppen im IGBCE-Heim

Die IGBCE lädt am Mittwoch, 14. Mai, um 17.30 Uhr zum Dämmerschoppen ins IGBCE-Heim, Rotherbachstraße 144, ein. Es geht um die weitere städtebauliche Entwicklung in Oberaden. Referent ist Bürgermeister Roland Schäfer. Dazu gibt es Bier und Bratwurst zu zivilen Preisen.




Pflege- und Wohnberatung in Bergkamen

Die nächste Pflege- und Wohnberatung in Bergkamen findet am Donnerstag, 15. Mai statt. Die Fachleute des Kreises stehen Ratsuchenden von 10 bis 12 Uhr im Rathaus, Rathausplatz 1 (Raum 608 in der 6. Etage) zur Verfügung. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist unter 0 23 07 / 96 52 18 möglich. Falls sich weitere Fragen ergeben, sind die Fachleute unter Tel. 0 23 07 / 289 90 60 zu erreichen.

Bei der Beratung können Fragen rund um das Thema Pflege und Wohnen gestellt werden. Da kann es z.B. um den Antrag auf Leistungsgewährung gehen, um die Grundlagen, nach denen der Medizinische Dienst der Krankenkassen seine Begutachtung durchführt, um die Frage, wie sich Pflegebedürftige auf diese Begutachtung vorbereiten können oder auch um die Finanzierung und Abrechnung eines ambulanten Pflegedienstes oder die Finanzierung des Pflegeheimplatzes. Aber auch Ratsuchende, die Fragen nach technischen Hilfsmitteln oder einer Wohnraumanpassung, wie z. B. einem barrierefreien Badezimmer haben, können die gemeinsame Sprechstunde aufsuchen.

Die Beratung erfolgt trägerübergreifend, also unabhängig von der Zugehörigkeit der Ratsuchenden zu einer Kranken- oder Pflegekasse. Die „Hilfe aus einer Hand“ ist kostenfrei, neutral und persönlich.

Wer den Termin nicht wahrnehmen kann oder im Anschluss weitere Fragen hat, erreicht die Mitarbeiterinnen der Pflege- und Wohnberatung des Kreises Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 289 90 60 oder 0800 / 27 200 200 (kostenfrei).

Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.kreis-unna.de – Kreis & Region – Soziales – Pflege- und Wohnberatung.




Hundefreilaufwiese eine Woche geschlossen

Wegen Bau- und Reparaturarbeiten ist die Hundefreilaufwiese an der Werner Straße ab Donnerstag für eine Woche geschlossen.

Am 1. Juli.2009 wurde die an der Werner Straße in Bergkamen-Overberge gelegene Hundefreilauffläche durch Bürgermeister Roland Schäfer ihrer Bestimmung übergeben und in der Folgezeit von den Bergkamener Hundehaltern gut angenommen.

Nach nunmehr fünfjähriger Nutzung sind ab 14.05.2014 umfangreiche Arbeiten auf der Anlage geplant. Die bestehende Toranlage wird baulich um eine zusätzliche „Schleuse“ erweitert. Dadurch soll künftig noch besser gewährleistet werden, dass Hunde das eingezäunte Gelände nicht versehentlich verlassen.

Außerdem sind Arbeiten zur Verbesserung der Bodenqualität vorgesehen, um auch bei nasser Witterung eine Nutzung besser zu ermöglichen.

 

Die Arbeiten werden voraussichtlich ca. eine Woche andauern. Während dieser Zeit ist die Nutzung der Anlage nicht möglich. Die Stadtverwaltung bittet daher um Verständnis.




Sanfte Massage für das Baby

Ein neuer Kurs zum Thema „Babymassage“ findet in der Elternschule im Hellmig Krankenhaus ab Dienstag, 13. Mai, von 16 bis 17 Uhr statt.  Babymassage ist geeignet für Eltern mit Kindern im Alter von vier Wochen bis sehs Monaten. Interessierte können sich bei Marianne Künstle unter der Telefonnummer 0231 9221252 oder per e-mail an
elternschule@klinikum-westfalen.de anmelden. Die Kosten für den Kurs betragen 40 € für fünf mal 60 Minuten.