Rünther Dorfmeisterschaft wird ins nächste Jahr verschoben

Die Organisatoren haben die ursprünglich für den 20. Juni geplante Rünther Dorfmeisterschaft ins kommende Jahr verschoben.

„Es macht absolut keinen Sinn die Rünther Dorfmeisterschaft am 20.6.2020 durchzuführen. Dies auch unabhängig davon, dass es die aktuelle Verordnung des Landes NRW gar nicht zulassen würde. Aus Rücksicht auf die Gesundheit aller wird die Dorfmeisterschaft am 20.6.20 auf 2021 (Datum noch unbekannt) verschoben. Wir hoffen und wünschen Dir und uns, dass wir dann im kommenden Jahr umso freudiger einen Dorfmeister küren!“ so der 1. Vorsitzende des SuS Rünthe Dietmar Wurst.




Ein ganz besonderer Gruß: Jährliche Muttertagsaktion der SPD Bergkamen Mitte setzt ein Zeichen

Samstagvormittag vor Muttertag – das ist in jedem Jahr der Zeitpunkt für eine blumige Aktion der SPD aus Bergkamen-Mitte. Zuverlässig wie die dann meist scheinende Sonne überreichen die Mitglieder des Ortsvereins rote Rosen an Interessierte in Bergkamens Stadtmitte. „Diese Aktion wird von allen in Bergkamen geschätzt!“, sagt Ortsvereinsvorsitzender Kay Schulte. „Nicht nur die Frauen und Mütter freuen sich über diese Aufmerksamkeit!“

Auch in diesem Jahr wird der Ortsverein die blumigen Grüße verteilen – natürlich unter den notwendigen hygienischen Voraussetzungen.  „Die Rosen für die Mitarbeiterinnen der Seniorenheime und Pflegeeinrichtungen in Stadtmitte haben in diesem Jahr eine wichtige Bedeutung. Mit ihnen soll auch das Signal ausgehen: wir werden nicht vergessen, was ihr besonders in diesen schwierigen Zeiten für die Bewohner der Heime gemacht habt, welche Aufmerksamkeit ihr Euren Mitbewohnern geschenkt habt und wie hoch die Mehrbelastung für jeden einzelnen gewesen ist!“ stellt Kay Schulte fest.

Seit langen Jahren sei den Sozialdemokraten in Bergkamen-Mitte die zuverlässige Präsenz „Vor-Ort“- in Mitte wichtig – leider habe das „Ostereier“-Event dieses Jahr auf Grund der Corona-Auflagen nicht stattfinden können, sagt Schulte weiter.

Das gesamte Team des Ortsvereins Bergkamen Mitte bereitet sich daher auf den Start der Dankaktion am 09.05.2020, ab 9.30 Uhr vor: die blühenden roten Präsente wollen sorgfältig vorbereitet werden.




„Spiel ohne Grenzen“ im Stadtteil Overberge wird abgesagt!

Nach der traurigen Nachricht über den Tod des Hauptausrichters, Ortsvorsteher Uwe Reichelt, hat sich der erweiterte Organisatorenkreis darauf verständigt, das sog. Spiel der Vereine für dieses Jahr ersatzlos abzusagen.

Die beliebte Veranstaltung – von Uwe Reichelt im Bergkamener Jubiläumsjahr 2016 ins Leben gerufen – hätte dieses Jahr zum dritten Mal auf dem Rasensportplatz im Bergkamener Stadtteil Overberge unter Beteiligung etlicher Vereine stattgefunden. Im Vordergrund dieser Veranstaltung standen nicht nur Punkte und Siege, sondern der Spaß und vor allem das Miteinander.




Erlangung des Gesundheitszeugnisses: Wegen Corona Belehrung durch Arbeitgeber

Restaurants, Altenheime oder Kindergärten: In diesen und vielen anderen Bereichen darf nur arbeiten, wer ein sogenanntes Gesundheitszeugnis vorweisen kann. Wegen der zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geltenden Kontaktsperre finden im Kreis zurzeit aber keine mündlichen Belehrungen nach dem Infektionsschutzgesetz statt. Damit Betroffene dennoch arbeiten können, hat der Kreis eine Übergangsregelung erarbeitet.

Nach dieser Planung führt der Arbeitgeber im Rahmen der ohnehin vorgeschriebenen regelmäßigen Schulungen zur Lebensmittelhygiene auch die Belehrung über die Tätigkeits- und Beschäftigungsverbote gemäß Infektionsschutzgesetz durch. Die Schulungen und Erlehrungen dokumentiert der Arbeitgeber dann schriftlich. Dafür stehen Merkblätter des Robert-Koch-Institutes (RKI) auf der Internetseite des RKI (www.rki.de) bereit.

PK | PKU




Auch in Zeiten der „Corona-Krise“ können sich Zuwanderer weiterhin beraten lassen

Das Team der AWO Migrationsdienste ist auch weiterhin im Kontakt mit den Zuwander*innen, Organisationen und Institutionen. Allerdings erfolgen krisenbedingt Anpassungen an den tatsächlichen Bedarf und die rechtlichen Möglichkeiten.

Die Mitarbeiter*innen stehen auch hier zu den gewohnten Zeiten per Telefon, E-Mail, Messenger-Dienst und Videochat als Ansprechpartner*innen zur Verfügung.  Die niederschwelligen Integrationsangebote werden digital auf einer benutzerfreundlichen Lernplattform durchgeführt. Hier gibt es nicht nur Online-Aufgaben und/oder -Materialien, welche Kursteilnehmer alleine zuhause erledigen, sondern es findet es ein reger Austausch im virtuellen Raum statt.

Alle Kontaktinformationen:

AWO UB RLE

Migrationsdienste

Präsidentenstraße 46

59192 Bergkamen

www.awo-rle.de

 

Ansprechpartner*innen:

Integrationsagentur:

Irina Kholyavitskaya – Tel.: 02307- 83320

Oxana Haffner – Mob. Tel. : 0173-5756458

integrationsagentur-bergkamen@awo-rle.de

Migrationsberatung für Erwachsene in Bergkamen:

Sonay Özel – Tel.: 02307- 83320

mbe-bergkamen@awo-rle.de

In Lünen:

Andrea Dumberger – Tel.: 02315 3219172

mbe-luenen@awo-rle.de

Jugendmigrationsdienst:

Violetta Robbert – 02307 557665 ; Mob. Tel.: 0174 3056647

Eugenia Zimmer – 02307 557665

jmd-bergkamen@awo-rle.de

 




Fußverkehrs-Check abgeschlossen: Vieles ist in Ordnung – Verbesserungen sollen kurz- und mittelfristig angegangen werden

Die Stadt Bergkamen stellt den Endbericht und somit auch die Ergebnisse des Fußverkehrs-Check der Öffentlichkeit zur Verfügung

In Bergkamen sind viele Wege des alltäglichen Lebens schnell und komfortabel zu Fuß zu bewältigen. Dies ist eines der vielfältigen Ergebnisse, welche aus dem geförderten Landesprojekt „Fußverkehrs-Check NRW 2019“ hervorgegangen ist. Unter 25 Bewerbern hatte sich die Stadt Bergkamen durchgesetzt und im Juni 2019 den Zuschlag zur Durchführung eines Fußverkehrs-Check erhalten. NRW Verkehrsminister Hendrik Wüst überreichte Bürgermeister Roland Schäfer und neun weiteren Kommunen die entsprechende Urkunde.

Der Check ist ein Angebot des „Zukunftsnetz Mobilität NRW“, dem landesweiten Unterstützungsnetzwerk für nachhaltige Mobilitätsentwicklung, von dessen Mitgliedschaft die Stadt Bergkamen nun erneut profitieren konnte. Der Fußverkehrs-Check wurde im Rahmen von zwei Workshops und zwei Stadtteilbegehungen durchgeführt, welche vom Verkehrsplanungsbüro „Planersocietät“ organisiert und moderiert wurden. Gemeinsam mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern sowie Vertretern der Stadtgesellschaft und Lokalpolitik wurde die Fußverkehrsinfrastruktur in Rünthe und Oberaden unter die Lupe genommen. Die auf diesem Weg gewonnenen Erkenntnisse und entwickelten Maßnahmen wurden von der Planersocietät in einem Endbericht zusammengefasst und der Stadt Bergkamen im Frühjahr 2020 zur Verfügung gestellt. Der Beigeordnete und Kämmerer, Marc Alexander Ulrich, äußert sich zufrieden über die Durchführung des Fußverkehrs-Checks: „Gehen ermöglicht die optimale Wahrnehmung der Stadtlandschaft sowie die Teilhabe an sozialen Kontakten und wirkt sich als umweltschonendste Art der Fortbewegung positiv auf die Gesundheit aus. Auf der Grundlage des Endberichts möchten wir deshalb im gesamten Stadtgebiet Maßnahmen umsetzten, um die Bürgerinnen und Bürger vermehrt zum zu Fuß gehen animieren.“

Der nun vorliegende Endbericht formuliert ein kompaktes Maßnahmenpaket, welches darauf abzielt den Fußverkehr innerhalb der Untersuchungsräume in Rünthe und Oberaden zu fördern. Sämtliche Maßnahmenvorschläge werden in jedem Einzelfall von der Verwaltung geprüft und nach positiver Bewertung zielorientiert umgesetzt. Kurzfristige Maßnahmen, wie etwa das Aufstellen von Verkehrsschildern oder Markierungsarbeiten, sollen zeitnah in Angriff genommen werden. Für die Umsetzung mittelfristiger Maßnahmen und langfristiger Maßnahmen, welche umfassendere bauliche Arbeiten erfordern, ist eine Beteiligung der Politik wie gewohnt notwendig. Zudem müssen entsprechende Haushaltsmittel bereitgestellt werden. Die Umsetzung jeder Maßnahme und dessen Priorität  unterliegt dem jeweiligen finanziellen Aufwand sowie der Möglichkeit zur Einbindung in zukünftig ohnehin vorgesehene Baumaßnahmen.

„Die breite Beteiligung der Öffentlichkeit war ein besonders wichtiger Baustein, um Erfahrungswerte über die alltägliche Situation der Fußgänger in Rünthe und Oberaden zu erhalten. Der intensive Austausch mit vielzähligen Bewohnern der beiden Ortsteile hat bereits zur Umsetzung einzelner Maßnahmen beigetragen.“, betont der Leiter des Amtes für Planung, Tiefbau und Umwelt, Thomas Reichling. Gemeint ist die Verbesserung der Beleuchtung rund um den Sportplatz „Schacht III“ und die Verlegung eines Fußgängerüberwegs im Bereich der Feuerwehrwache an der Jahnstraße. Beide Planungen wurden schon während des Prozesses angestoßen und befinden sich aktuell in der Umsetzung.

Das vom „Zukunftsnetz Mobilität NRW“ verfolgte Ziel, die Förderung des Fußverkehrs mit Hilfe des Fußverkehrs-Checks weiter in den Fokus von Stadtverwaltung und Lokalpolitik zu rücken, sieht Reichling als erreicht und bezeichnet den Endbericht als Wegbeschreibung zu mehr und komfortableren Fußverkehr in Bergkamen. Die ersten Schritte sind bereits gemacht.

Der gesamte Bericht kann auf der Internetseite der Stadt Bergkamen als pdf-Datei heruntergeladen werden:

https://www.bergkamen.de/wirtschaft-bauen-verkehr-umwelt/verkehr/fahrradfreundliches-bergkamen/

Startseite > Wirtschaft, Bauen, Verkehr, Umwelt > Verkehr > Fußgänger- und Fahrradfreundliches Bergkamen > Fußverkehrs-Check




Seniorenheim „Haus Sophia“: Blumengrüße zum Muttertag vom SPD-Ortsverein Wedddinghofen-Heil

Anlässlich des anstehenden Muttertags und der aktuellen Coronabedingungen hat sich der SPD Ortsverein Weddinghofen-Heil entschlossen, den Bewohnerinnnen und Bewohnern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Seniorenheims „Haus Sophia“ (Lüttke Holz 26) jeweils einen Blumengruß zu überreichen.

„Wegen der Situation der älteren Menschen sowie der oft zitierten Leistung der pflegenden Menschen in den entsprechenden Berufen, möchten wir damit ein kleines Zeichen der Solidarität und Anerkennung aussenden“, so Ortsvereinsvorsitzender Jens Schmülling.




Gemeindebüro der Ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde Bergkamen geschlossen

Das Gemeindebüro in Oberaden ist am Dienstag, 5. Mai, nicht zu erreichen.



Kreis warnt vor „gemeinem Holzbock“: Gefahr durch Zeckenstich

Zecken können einem den Aufenthalt im Freien mehr als nur vermiesen. Die kleinen Blutsauger übertragen Viren und Bakterien, die schwere Erkrankungen verursachen können. Weil Bekleidung allein nicht ausreicht, gibt die Gesundheitsbehörde Tipps zum Schutz vor einem Zeckenstich.

Die Blutsauger sitzen auf Gräsern, Farnkraut und im niedrigen Gebüsch. Dort warten sie auf ein Opfer – das können Spaziergänger, Jogger oder Hunde sein. Wer also den Waldweg verlässt oder sich auf einer Bank ausruht, der läuft Gefahr, gestochen zu werden. „Sportler, die auf der grünen Wiese rasten, leben besonders gefährlich. Denn Schweiß zieht Zecken magisch an“, sagt Amtsarzt Dr. Roland Staudt.

Schutz und Erste Hilfe
Hier helfen z. B. in der Apotheke erhältliche Mittel zum Einreiben der Haut, die den Menschen geruchmäßig für Zecken „unattraktiv“ machen. „Wer eine Zecke an seinem Körper entdeckt, sollte sie möglichst schnell mit einer Pinzette, einem Zeckenhebegerät oder den Fingern aus der Haut heraushebeln, um das Übertragungsrisiko von Krankheitserregern zu verringern“, rät Dr. Staudt.

Aber Achtung: Niemals den Leib der Zecke drücken oder quetschen. Das Tier wird dadurch gestresst und leitet den Darminhalt, der Krankheitserreger enthalten kann, durch den Stichkanal in den Körper des Opfers. Auf keinen Fall, so der Kreismediziner, sollte Öl oder Klebstoff auf die Zecke getropft werden.

Hilfe auch beim Arzt
Bleibt beim Heraushebeln ein Teil der Zecke, der als Saugrüssel ausgeformte Stachel oder ein Teil davon in der Haut, sollte er vom Arzt entfernt werden. Auch wenn sich die Stichstelle rötet, ist der Gang zum Arzt ratsam, da das ein Hinweis auf eine bakterielle Infektion (Borreliose) sein könnte.

Gegen die von Zecken übertragene virale FSME-Erkrankung gibt es eine Schutzimpfung. „Alle, die im Sommer in den Süden Deutschlands oder nach Österreich fahren oder in Südosteuropa, Osteuropa und rund um die mittlere Ostsee Urlaub machen, sollten über eine FSME-Schutzimpfung nachdenken“, sagt Dr. Staudt.

Weitere Informationen und Tipps zu dem Thema gibt der Hausarzt. Er ist auch der erste Ansprechpartner bei einem Zeckenstich, der sich nicht einfach selbst behandeln lässt. PK | PKU




Bürgerintiative fordert für Bergkamen Nutzung des „Klimaschutz Planers“ der EnergieAgentur.NRW

Die Bürgerinitiative „L821n Nein!“ sich ab sofort mit einem weiteren Ziel auseinandersetzen: Bis zum Jahr 2030 soll Bergkamen nur noch so viel Treibhausgase erzeugen, wie sie wieder von der Natur ausgeglichen werden können.

„Der erste Schritt ist eine CO2 Bilanz für Bergkamen, eine Bestandaufnahme, um weitere Maßnahmen abzuleiten“, erklärt der Sprecher der Bürgerinitiative Andreas Worch. Die BI wird, anlehnend an den § 24 Gemeindeordnung NRW und den § 6 der Hauptsatzung der Stadt
Bergkamen, eine Anregung an den Rat der Stadt Bergkamen einreichen.

Das Ziel soll die Nutzung des „Klimaschutz Planers“ der EnergieAgentur.NRW sein. Das Land NRW hat für alle interessierten Kommunen eine Lizenz erworben. „Der bisherige „Energiebericht“ der Stadt Bergkamen greift hier leider zu kurz, da dort nur die öffentlichen Gebäude erfasst werden. Es gibt inzwischen 102 gleichartige Projekte in NRW und somit  eine reichhaltige Erfahrung. Die BI möchte aber nicht nur den Ratsbeschluss forcieren, sondern steht auch bei der Umsetzung des Projektes mit Rat und Tat zur Verfügung. Wir würden sehr gerne konstruktiv mitarbeiten“, sagt Andreas Worch.




Essig und Salz tabu: Unkrautvernichter sind Gift fürs Wasser

Viele Hobbygärtner werden im Frühjahr mit Blick rund ums Haus feststellen: Unkraut vergeht nicht. Wer unerwünschten Bewuchs loswerden möchte, sollte allerdings einige Regeln beachten. Darauf macht der Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises Unna aufmerksam.

Auf allen befestigten Flächen wie gepflasterten Einfahrten oder Plattenwegen, Dächern oder Garageneinfahrten sowie auf geneigten unversiegelten Flächen (auch Steingärten) ist der Einsatz von Unkrautvernichtern tabu. Und das aus gutem Grund: „Chemische Unkrautmittel dürfen nicht auf Flächen angewendet werden, von denen Wasser direkt oder indirekt in Gewässer oder den Kanal abläuft“, erläutert Marten Brodersen, Leiter des Sachgebietes Wasser und Boden des Kreises Unna.

Denn die Wirkstoffe der so genannten Pflanzenschutzmittel können dabei abgeschwemmt und so in Oberflächengewässer eingetragen werden. Zudem können viele Wirkstoffe nicht in den Kläranlagen abgebaut werden und landen über deren Abläufe in den Gewässern. Verboten ist übrigens auch der Einsatz von Hausmittelchen wie Essig, Salz oder Zitronensäure auf befestigten Flächen.

Bußgelder drohen
Pflanzenschutzmittel dürfen nur auf so genannten Kulturflächen eingesetzt werden. Dazu zählen beispielsweise Beete und Rasenflächen. Erlaubt sind hier nur speziell zugelassene Mittel, die entsprechend der Anleitung dosiert werden müssen. Verstöße gegen die Vorschriften des Pflanzenschutzgesetzes können mit empfindlichen Bußgeldern geahndet werden.

Fugenkratzer und heißes Wasser
Gärtner rücken Unkraut auf befestigten Flächen am besten mit mechanischen Verfahren zu Leibe. Neben dem Hacken und Jäten oder dem Einsatz von Fugenkratzern und rotierenden Bürsten leisten beispielsweise gegen Moos auch ein fester Besen und heißes Wasser bei der Beseitigung gute Dienste. Auch Hochdruckreiniger sind für die Unkrautbeseitigung insbesondere von Moos auf Dach- und Pflasterflächen geeignet. Mit Abflämmgeräten sollte wegen der Verletzungs- und gerade auch der Brandgefahr besonders vorsichtig umgegangen werden.

„Die Unkrautbekämpfung ohne chemische Hilfsmittel kann mühsam sein“, räumt Marten Brodersen ein und unterstreicht gleichzeitig: „Sie ist aber zum Schutz der Gewässer unverzichtbar.“ Schließlich werde aus Gewässern Trinkwasser gewonnen – unser wichtigstes Lebensmittel. PK | PKU