Tresor gestohlen und in die Seseke geworfen

Am Samstag wurde die Polizei durch einen aufmerksamen Dortmunder Bürger über einen Tresor informiert, den er in Oberaden in der Seseke entdeckt hatte. Kurz zuvor habe er ein lautes Platschen vernommen und gesehen, wie drei unbekannte Personen in Richtung Niederaden wegliefen.

Mit Hilfe der Feuerwehr konnte der Tresor aus der Seseke geborgen werden. Polizeiliche Ermittlungen ergaben, dass der Tresor in der Zeit von Freitag, 8:00 Uhr, bis Samstag, 16 Uhr, aus einem Wohnungseinbruch in Oberaden stammte. Dort drangen unbekannte Täter durch ein Fenster in ein Reihenhaus in der Straße Auf der Lette ein.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.




Zweite Miete klettert kräftig

Es war zu befürchten: Die „zweite Miete“ wird 2015 kräftig steigen. Allein für die Abwasserentsorgung muss ein durchschnittlicher 4-Personen-Haushalt pro Monat mit einer Mehrbelastung von 11,20 Euro rechnen. Hinzu kommen 0,70 Euro für die graue und 0,12 Euro für die grüne Tonne. Geringfügig gehen die Gebührensätze lediglich bei der Straßenreinigung und dem Winterdienst um 7 bis 9 Cent pro laufender Meter Straße zurück.

Unterm Strich bedeutet dies, dass die „Familie Mustermann“ im kommenden Jahr mit etwa 130 Euro zusätzlich belastet wird. Hierbei ist allerdings ein Posten noch nicht berücksichtigt: die Grundsteuer B. Hier hatte die Stadt vor einem Jahr auf die ursprünglich geplante Anhebung des Hebesatzes von 450 auf 480 Prozent verzichtet. Vermutlich wird diese Steigerung wegen der schlechten Finanzlage der Stadt jetzt nachgeholt. Möglicherweise wird noch etwas draufgesattelt.

Die Gebührenhaushalte wird der Betriebsausschuss am 8. Dezember vorberaten. Die endgültige Entscheidung, auch über die Anhebung der Grundsteuer, fällt dann der Stadtrat am 11. Dezember. Im Detail sind die neuen Gebührensätze und Berechnung in den Vorlagen für den Betriebsausschuss nachzulesen und zwar hier.




45. Weihnachtsmusik des Gymnasiums Bergkamen

Wie in den vergangenen Jahren bereiten sich auch in diesem Jahr die musikalischen Gruppen und die MusiklehrerInnen des Städt. Gymnasiums Bergkamen und der Musikschule auf die traditionelle Weihnachtsmusik vor.

Es findet in diesem Jahr bereits die 45. Weihnachtsmusik im Gymnasium Bergkamen statt. Auf dem Programm steht u. a. traditionell die Aufführung der „Sternendreher“ der Jahrgangsstufe 5. In diesem Jahr werden, wie im vergangenen Jahr, bedingt durch die große Jahrgangsstufe sehr viele Engel, Hirten und Könige auftreten. Beim „Transeamus“ wird das Publikum wieder herzlich zur Mitwirkung eingeladen sein.

Außerdem werden die beiden Orchesterklassen 5 a und 6 a gemeinsam mit der Streicher-AG der Jahrgänge 6 bis 8 Weihnachtslieder präsentieren.Alle beteiligten Ensembles werden besinnlich als auch beschwingt auf das Weihnachtsfest einstimmen.

Die Aufführungen sind jeweils um 19 Uhr am Freitag, 12. Dezember 2014, und am und Donnerstag, 18. Dezember, im PZ des Städtischen Gymnasiums.

Zu diesen beiden Veranstaltungen lädt das Gymnasium neben den Mitgliedern der Schulgemeinde alle Ehemaligen und ihre Familien, alle Freunde der Schule und die interessierte Bergkamener Bevölkerung herzlich ein.

Nummerierte Platzkarten für die Aufführungen zum Preis von 4 € für Erwachsene bzw. 2 € für Kinder und Jugendliche sind im Sekretariat des Städt. Gymnasiums erhältlich.

Ab 18 Uhr bietet der Förderverein des Gymnasiums im Foyer des Pädagogischen Zentrums einen Imbiss und alkoholfreie Getränke zum Verkauf an, so dass die Gelegenheit besteht, vor dem Konzert ein kleines Abendessen einzunehmen. Der Einlass zum Konzert ins PZ wird ab 18.30 Uhr sein.

Im Anschluss an die Weihnachtsmusik führt das Gymnasium wir auch in diesem Jahr wieder eine Sammlung für das Sozialwerk der evangelischen Gemeinde in Bogotá (Kolumbien) durch.




Organist ist krank – 1. Adventskonzert fällt aus

Das erste Konzert in der Reihe der Adventsmusiken der Friedenskirchengemeinde in der Thomaskirche Overberge muss leider ausfallen. Der Organist Felix Hielscher ist krank.




Frauensalon im Advent – Frauen brauchen Schokolade!

Der nächste Frauensalon am kommenden Mittwoch, 3. Dezember, ab 19:30 Uhr dreht sich um ein süßes Thema: „Frauen brauchen Schokolade!“. Der Eintritt kostet 5 Euro. Karten gibt es im Gemeindebüro, Ebertstraße 20. Referentin ist Manuela Fischer, natürlich eine Schokoladenliebhaberin. Für die passende Musik sorgt Mona Lichtenhof.

Der Weg der Schokolade reicht von der Entdeckung der Kakaopflanze bis zur vielfältigen Herstellung für den vielseitigen Schokoladengenuss. Wie gehen wir mit Schokolade um? Vorlieben und Bedenken rund um die Schokolade sind vielfältig.

Ein genussvoller schokoladiger Frauensalon zur Adventszeit!




Energiesparen lohnt sich – In 12 Jahren Stadtkasse um 11 Mio. € entlastet

Seit 2001 arbeitet die kommunale Energiebewirtschaftung der Stadt Bergkamen. Durch die systematische und ganzheitliche Energiebewirtschaftung der  städtischen Liegenschaften konnten die städtischen Haushalte um ca. 11 Mio. Euro (bezogen auf 1995) entlastet werden, so teilt der für die Gebäudebewirtschaftung zuständige 1. Beigeordnete Dr.-Ing. Peters erfreut mit. „Gelder die für dringende und notwendige Aufgaben der Stadt bzw. zur Haushaltskonsolidierung verwendet werden konnten.“

Die regelmäßig veröffentlichten Energieberichte zeigen die Aktivitäten und Erfolge der kommunalen Energiebewirtschaftung. In dem nun vorliegenden 11. Energiebericht ist die Entwicklung der Kosten und Verbräuche von 2001 bis einschließlich 2013 beschrieben.

Gegenüber dem Jahr 1995 konnte zwar der Energieverbrauch der kommunalen Gebäude um ca. 34 % (rd. 11.000 MWh) gesenkt werden. Die Energiekosten stiegen im gleichen Zeitraum jedoch um 21 % (rd. 407.000 €). „Ohne die Maßnahmen der Bergkamener Energiebewirtschaftung wären die Kosten  für Energie- und Wasserbeschaffung im Verbrauchsjahr 2013, gegenüber dem Basisjahr, rd. 1.177.000 € bzw. 50,87 % höher gewesen als tatsächlich abgerechnet“, so Dr. Peters.

An den verbrauchten Energie- und Wassermengen der kommunalen Liegenschaften zeigt sich der Erfolg der Bergkamener Energiebewirtschaftung am deutlichsten. Seit 1995 sank der Verbrauch an Heizenergie um 33,44 %, der Stromverbrauch um 35,63 % und der Wasserverbrauch um 57,93 %. Der Ausstoß des klimaschädlichen CO2-Gases ist an den kommunalen Liegenschaften seit 1995 um 42,33 % gesunken. Das sind fast 49.000 Tonnen CO2, die in den letzten 12 Jahren (bezogen auf 1995), nicht in die Umwelt gelangt sind.




Kleinwagen überschlägt sich – zwei Schwerverletzte

Ein Kleinwagen hat sich am Donnerstagabend auf der Jahnstraße in Oberaden überschlagen. Beide Insassen wurden schwer verletzt.

Wie die Polizei mitteilt, fuhr gegen 18 Uhr eine 80-jährige Bergkamenerin mit ihrem Seat Mii auf der Jahnstraße stadtauswärts, als sie aus unbekannten Gründen in Höhe der Hausnummer 43 a nach rechts von der Fahrbahn abkam und gegen ein geparktes Fahrzeug prallte. Dabei überschlug sich der Seat und blieb auf dem Dach liegen. Die 80-Jährige und ihre 67-jährige Beifahrerin aus Bergkamen wurden mit Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand Sachschaden in Höhe von 9000 Euro.




Info-Veranstaltung zum Starkregen – Aktionskreis kritisiert RAG

Zu drei Info-Veranstaltungen zum Thema „Starkregen“ hatte die Stadtverwaltung eingeladen. Im Nachklang gibt es herbe Kritik durch den „Aktionskreis Wohnen und Leben Bergkamen e.V.“ an die RAG. Sie hätte als Hauptverursacher an diesen Veranstaltungen teilnehmen müssen, erklärt der Vorsitzende des Aktionskreises, Karl-Heinz Röcher.

Wörtlich heißt es in der Erklärung des Aktionskreises: „Die von der Stadt Bergkamen organisierten Infoveranstaltungen zum Thema ‚Starkregenereignisse in 2014, ihre Folgen und mögliche Schutzmaßnahmen“ waren offensichtlich ein voller Erfolg – bezogen auf die gut gefüllten Veranstaltungsräume durch betroffene Bürger.

Dies ist eigentlich das einzig erfreuliche Ergebnis dieser ‚Bürgerbeteiligung‘, denn der ursächlich Beteiligte an der Verstärkung der Auswirkungen des Klimawandels in der Region, der Steinkohlenbergbau, war aus ‚unternehmensstrategischen Gründen‘ (Verlautbarung der RAG lt. Presseberichte) überhaupt nicht anwesend. Letztlich wird es auch darum gehen, wer die notwendigen und möglichen Schutzmaßnahmen bezahlt. Deshalb ist es ein Armutszeugnis für die Stadt Bergkamen und auch dieser Landesregierung, wenn sie nicht in der Lage ist/sind, dieses mit öffentlichen Mitteln seit 1968 hochsubventionierte ‚Volksunternehmen‘ zu solchen Veranstaltungen zu bewegen.

Für uns bleibt die Forderung, dass die mit der Problematik befaßten und vom Bürger bezahlten Institutionen (Stadtverwaltung/SEB – Lippeverband – RAG Deutsche Steinkohle) ihre Erkenntnisse öffentlich zugänglich machen und die interessierten und betroffenen Bürger in die Lage versetzt werden, eine nachvollziehbare sachliche Analyse zu treffen. Dann erst kann es zu einer wirklichen Bürgerbeteiligung kommen und die Kosten gerecht verteilt werden. Dass der Bergbau da wesentlich in die Pflicht genommen werden muß, ist völlig klar – so haben das wohl auch zahlreiche Bürger in den Veranstaltungen zum Ausdruck gebracht.“




Sachbeschädigung und Einbruch – zwei Schnellimbisse in Rünthe betroffen

In der Nacht zu Donnerstag zerstörten unbekannte Täter zwei Kunststoffscheiben eines Imbisstandes Am Römerlagerin Rünthe bei Kaufland. Zudem schütteten sie einen Sack Altkleider vor dem Stand aus und verteilen die Kleidungsstücke.

An der Rünther Straße wurde die Schiebetür eines Imbisses gewaltsam geöffnet. Im Inneren beschädigten die Täter zahlreiches Inventar. Wer hat etwas bemerkt?

Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Tempo 50 und Überholverbot auf einem Teilstück der Hansastraße

Zumindest eine Teilerfolg wird es für die Einwohneranregung von Oliver Loschek geben. Er und viele Mitunterzeichner fordern, auf der Hansastraße in Overberge ein Überholverbot und eine Temporeduzierung auf 50 km/h einzuführen. Diskutiert wird über diese Forderung und über die Empfehlung am kommenden Mittwoch im Ausschuss für Umwelt, Bauen und Verkehr. Die endgültige Entscheidung fällt eine Woche später der Haupt- und Finanzausschuss.

Die Verwaltung schlägt daher vor, dem ersten Teil des  Bürgerantrags teilweise zu folgen. Nicht die gesamte Hansastraße, sondern das Teilstück von der Hammer Straße bis zum nördlichen Auslaufende der Friedhofstraße soll mit einem Überholverbot (ausgenommen landwirtschaftliche Fahrzeuge) belegt werden.

Ganz folgen will die Verwaltung dem zweiten Teil des Antrages, den Einmündungsbereich mit der Friedhofstraße mit 50 km/h auszuweisen. Grund sei die Unübersichtlichkeit im Bereich der Doppelkurve vor der Gaststätte Grundhöfer.

Darüber hinaus soll in Abstimmung mit dem Kreis Unna der Straßenseitengraben der Hansastraße im Bereich der Hausnummern 53 bis 64 mit zwei Grabenverrohrungen versehen werden, um den Fußgängern des dortigen Wohnbereiches ein Mitbenutzen des Radweges zu gewähren, ohne dabei fußläufig die Fahrbahn in Anspruch nehmen zu müssen.

Anlass für diesen Bürgerantrag sind mehrere Verkehrsunfälle auf der Hansastraße. In einem war Oliver Loschek selbst verwickelt: Er erhielt als Fußgänger am Straßenrand einen heftigen Schlag am Arm durch den Rückspiegel eines überholenden Fahrzeugs. Weitere Infos zu diesem Unfall gibt es hier. Die gesamte Stellungnahme der Verwaltung ist hier nachzulesen.




Raubüberfall auf Juwelier – Polizei sucht weitere Zeugen

Die Polizei sucht nach einem Überfall auf ein Juweliergeschäft an der Waltroper Straße in Lünen am Dienstagabend um 17.55 Uhr, Zeugen, die Hinweise auf die flüchtigen Täter geben können.

Nach Angaben einer 61-jährigen Angestellten des Geschäfts verließ sie den Laden um kurz vor 18 Uhr, als sie plötzlich von hinten gepackt, ihr Mund zugehalten und sie in den Laden zurückgedrängt wurde. Zwei unbekannte, maskierte Männer drohten der Frau Gewalt an und zwangen sie so den Tresor, Vitrinen und Schränke zu öffnen.

Mit Schmuck, Gold und Bargeld in bislang unbekannter Höhe flüchtete das Duo nach der Tat aus der Hintertür, vermutlich durch einen Garten in Richtung Karl-Marx-Straße.

Die Beiden wurden von der geschockten Angestellten wie folgt beschrieben:

  • 1. Tatverdächtiger: ca. 190cm groß, muskulös, dunkel gekleidet, Stoffmaske über dem Gesicht, sprach mit südländischem Akzent
  • 2. Tatverdächtiger: etwas kleiner als der andere, bekleidet mit einem roten Sweatshirt, mit Stoffmaske maskiert, sprach dialekt- und akzentfrei Deutsch

Hinweise von Zeugen werden unter der Rufnummer des Kriminaldauerdienstes der Polizei Dortmund 0231 – 132 7441 entgegen genommen.