Urkunden für die Teilnehmerinnen am Rucksackprogramm an der Gerhart-Hauptmann-Schule

Ein Schuljahr lang haben sich Mütter mit türkischem Migrationshintergrund mit Kindern in den ersten oder zweiten Klassen einmal in der Woche im Mehrzweckraum der Gerhart-Hauptmann-Grundschule im Rahmen des Rucksackprogramms getroffen. Nun sollen am Mittwoch, dem 10. Juni, um 9.00 Uhr die engagierten Mütter als Anerkennung für ihren Fleiß die Teilnahmeurkunden erhalten. Sprachförderung und Elternbildung stehen im Mittelpunkt dieses Programms, welches durch das Kommunale Integrationszentrum (KI) Kreis Unna für Kindertageseinrichtungen und Grundschulen entwickelt wurde.

Durch dieses Programm wird die Grundschule in ihrer Sprachförderung unterstützt, und durch diese Form der Elternbildung ergibt sich auch die Chance zur verbesserten Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern.

Der Grundgedanke des Rucksackprogramms geht davon aus, dass viele Kinder aus Zuwandererfamilien über die gesamte Schullaufbahn nur über unzureichende Deutsch-kenntnisse verfügen. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit einer frühzeitigen Sprachförderung, die die Bedeutung der Erstsprache für den erfolgreichen Erwerb der Zweitsprache mit berücksichtigt. So sollen die türkischen Kinder, für die dieses Programm als Modellprojekt konzipiert worden ist, in der Grundschule in der deutschen und türkischen Sprache und zusätzlich zu Hause durch die Eltern in der türkischen Sprache gefördert werden.

Unter Anleitung von Frau Güngör, einer vom Kommunalen Integrationszentrum Kreis Unna geschulten Elternbegleiterinn, haben die Eltern ein Schuljahr lang an Themen des Unterrichts ihrer Kinder gearbeitet. Hierdurch wurden die Mütter dazu befähigt, die in der Schule vermittelten Themen mit ihren Kindern in der Muttersprache noch einmal aufzugreifen. Durch diese Parallelität wird unter anderem auch die Kommunikation zwischen Eltern und Kindern und zwischen Eltern und Grundschule gefördert.

Außerdem wurden auch pädagogische Fragestellungen diskutiert. Die Arbeit der Mütter wurde außerdem von der Grundschullehrerin Simone Gralka, Klassenlehrerin einer zweiten Klasse, und von dem Türkischlehrer Halil Özdemir unterstützt. Beide nahmen an den wöchentlichen Treffen teil.

„Das Rucksackprogramm soll in den nächsten Schuljahren fortgeführt werden. Das kommunale Integrationszentrum Kreis Unna (als Nachfolgerin der RAA) wird die Grundschule organisatorisch und inhaltlich während der Zeit des Rucksackprojektes weiter begleiten“, erklärt Schulleiter Walter Teumert.




„Kleine Forscher“ erhalten an Gesamtschule zum Abschluss Urkunden und Buchgeschenke

Am 10. Juni trifft sich zum letzten Mal in diesem Jahr die Arbeitsgemeinschaft „Kleine Forscher“ an der Willy-Brandt-Gesamtschule. Die „Kleinen Forscher“ sind Bergkamener Grundschüler, die so in die Welt der Naturwissenschaften hineinschnuppern. Erneut bekommen die Kinder auch diesmal eine Urkunde und ein kleines Buchpräsent.

Die Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen richtete im Schuljahr 2013/2014 in Kooperation mit den lokalen Grundschulen die schulformübergreifende Arbeitsgemeinschaft „Kleine Forscher“ ein. In dieser experimentieren, forschen und lernen rund 25 Grundschulkinder der vierten Klasse wöchentlich in verschiedenen naturwissenschaftlichen, interdisziplinär angelegten Themengebieten. So werden in der an der Willy-Brandt-Gesamtschule stattfindenden Arbeitsgemeinschaft Fragestellungen aus den Bereichen der Chemie, Biologie, Physik, Technik und Geographie behandelt. Dabei steht jeder Projekttag unter einem übergeordneten Thema (z.B. „Kunststoffe“, „Feuer und Flamme“, „Im Kriminallabor“, „Winterliches“, „Nachhaltigkeit – Wir denken auch an morgen“, „Elektrizität“ oder „Stärke – eine starke Verbindung?!“). Die für jeden Versuchstag erstellten Versuchsskripte sind immer identisch strukturiert: Nach einer – teilweise gemeinsam mit den SchülerInnen erarbeiteten – Fragestellung folgen eine Versuchsanleitung, eine vorstrukturierte Beobachtung und die Beantwortung der Fragestellung.

Das Ziel dieses Angebotes liegt darin, den jungen SchülerInnen ergänzend zum regulären Schulunterricht den Erwerb naturwissenschaftlicher Kompetenzen (scientific literacy) zu ermöglichen und das Interesse der Kinder an der Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Phänomenen und Fragestellungen zu fördern. Es geht nicht darum, Inhalte des naturwissenschaftlichen Unterrichts der weiterführenden Schulen vorwegzunehmen. Der Spaß am Experimentieren und am naturwissenschaftlichen Arbeiten steht im Vordergrund. Betreut wird die Arbeitsgemeinschaft von zwei Lehrkräften der Willy-Brandt-Gesamtschule im Team-Teaching.




38-jähriger Lüner randaliert mit Messer und Hammer – zwei Verletzte

Mit einem Hammer und einem Messer hatte sich ein 38-jähriger Randalierer am Samstagnachmittag (6. Juni) in Lünen bewaffnet. Nach einem Gerangel konnten Beamte der Polizei Dortmund ihn vorläufig festnehmen.

Zeugen hatten gegen 16.10 Uhr die Polizei gerufen, weil ein Mann auf der Borker Straße mehrere Personen bedrohte. Als die Beamten eintrafen, fanden sie den 38-Jährigen in einem Streitgespräch mit einem Zeugen vor. In seinen Händen hielt er ein Messer sowie einen Hammer. Beruhigen ließ sich der Mann weder von dem Zeugen noch von den Beamten, ging auf diese schließlich auch los.

Ein weiterer Zeuge des Geschehens, ein 26-jähriger Lüner, nutzte jedoch einen Moment der Unachtsamkeit des 38-Jährigen und brachte ihn von hinten zu Fall. Die Beamten schritten sofort ein, konnten den Mann schließlich auf dem Boden fixieren und seiner Waffen entledigen. Dabei leistete der Lüner heftigen Widerstand. So heftig, dass bei dem Handgemenge zwei Zeugen – der 26-Jährige sowie ein 27-jährigen Lüner – verletzt wurden.

Die Beamten nahmen den 38-Jährigen vorläufig fest und brachten ihn ins Polizeigewahrsam. Ein Strafverfahren gegen ihn wegen gefährlicher Körperverletzung wurde eingeleitet.




6. GWA-Buchtauschbörse startet Dienstag auf dem Bergkamener Wertstoffhof

Unter dem Motto biete Krimi suche Abenteuerroman, startet am Dienstag, den 9. Juni 2015 die 6. Buchtauschbörse auf dem GWA – Wertstoffhof in der Justus-von-Liebig-Straße 7. „Wir sind ganz gespannt wie viele Bücher in diesem Jahr wieder abgegeben und getauscht werden,“ so Abfallberaterin Regine Hees von der GWA, „und wir hoffen, dass diese Aktion genauso  gut läuft wie in den letzten fünf Jahren.

In der Sammelphase vom 9. Juni bis 13. Juni 2015 können Leseratten gut erhaltene Bücher – Kinderbücher, Romane, Krimis oder Kochbücher – abgeben. „Zeitungen, Zeitschriften und Bücher aus Schule und Studium werden nicht angenommen“, betont Regine Hees.

Zudem weist sie darauf hin, dass die Abgabemenge auf 30 Bücher pro Person begrenzt ist.

Für jedes abgegebene Buch gibt es einen Gutschein, der in der Tauschphase vom 16. Juni bis 20. Juni 2015 gegen neuen Lesestoff eingelöst werden kann. Die Gutscheine sind auch an Freunde und Bekannte übertragbar.

 

Der Bergkamener Wertstoffhof ist dienstags und freitags von 10 bis 18 Uhr, mittwochs und donnerstags von 10 bis 15 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr geöffnet.

 

Weitere Fragen beantworten gerne die Fachleute der GWA unter (  0 800 400 1 400 – montags bis donnerstags von 8.30 bis 17 Uhr und freitags von 8.30 bis 15.00 Uhr.




Stadtmuseum Bergkamen lädt zum Familiensonntag ein

Im Rahmen der Ausstellung „Von Asciburgium bis Oberaden. Leben in römischen Lagern“ lädt das Stadtmuseum Bergkamen am 7. Juni 2015 von 14 – 17 Uhr zu einem weiteren Familiensonntag ein. Nach einer kostenfreien Führung durch die Sonderausstellung um 14 Uhr wartet auf die kleinen und großen Besucher die römische Werkstatt. Hier können römische Duftfläschchen sowie Schmuck aus Ton und Holzperlen selbst hergestellt werden.

Vor 2000 Jahren errichteten die Römer am Rhein das Kastell Asciburgium, um die Grenze zwischen dem Römischen Reich und den freien Germanen im Osten zu bewachen. In unmittelbarer Nähe entwickelte sich ein Lagerdorf. Hier ließen sich Frauen und Kinder der Soldaten nieder. Kaufleute betrieben regen Handel und Handwerker boten ihre Dienste an. Diese Dorfgemeinschaft bildet einen Schwerpunkt der Sonderausstellung im Stadtmuseum Bergkamen. Die Darstellung des Alltagslebens der Legionäre im Kastell weist zudem zahlreiche Parallelen zum größten römischen Militärlager nördlich der Alpen auf, dessen Spuren sich in Bergkamen-Oberaden befinden.

Weitere Informationen erteilt das Stadtmuseum unter 02306/306021-0. Die Materialkosten betragen 1,50 €.




VKU setzt Sonderbusse zum Hafenfest ein für einen Euro im Stadtgebiet

Die Stadt warnt eindringlicg davor, zum Hafenfest am kommenden Wochenende mit dem Pkw anzureisen. Eine Alternative ist der Bus.

Mit dem Bus zum Hafenfest am  Samstag, 6., und Sonntag, 7. Juni? Kein Problem: Die VKU bietet folgende, zusätzliche Fahrten zum Fahrplanangebot an:

Am Samstag, 6. Juni

  • Sonderfahrten auf der R81 von Marina Rünthe nach Kamen um 21:52, 0:00 und 0:50 Uhr sowie 0:30 Uhr nach Werne

  • Sonderfahrten auf der R11/R12 von Marina Rünthe nach Oberaden stündlich von 19:45 bis 0:45 Uhr

  • Parkplatz-Shuttle zwischen dem Scheringparkplatz (Justus-Liebig-Str.) – Parkplatz der Gesamtschule Bergkamen und dem Hafengelände in 15-Minuten-Takt

Am Sonntag gibt es folgende, zusätzliche Fahrten:

  • Marina Rünthe nach Oberaden stündlich von 10:45 bis 20:45 Uhr

  • Parkplatz-Shuttle zwischen dem Scheringparkplatz (Justus-Liebig-Str.) – Parkplatz der Gesamtschule Bergkamen und dem Hafengelände in 15-Minuten-Takt

Am Samstag und am Sonntag gilt ein Sondertarif von 1,– EUR pro Person und Fahrt auf dem Stadtgebiet Bergkamen.

Der Parkplatzshuttle kostet ebenfalls 1,– EUR pro Person für die Hin- und die Rückfahrt.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 I 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung: Festnetz 20 ct/ mobil max. 60 ct) oder im Internet www.vku-online.de.




Heilpädagogisches Reiten in Heil – Tag der offenen Tür

Zu einem „Tag der offenen Tür“ lädt die Ergotherapiepraxis  Mareike Langner an der Südlichen Lippestraße in Heil am Samstag, 13. Juni, von 14 bis 17 Uhr ein. Das besondere Angebot der Praxis ist heilpädagogisches Reiten. Das kann man sich an diesem Tag genau ansehen. Dazu gibt es Kinderspiele und Ponyreiten

Heilpädagogisches ReitenZu den Praxisräumen haben Mareike Langner und ihr Mann vor rund sieben Jahren auf dem 4700 Quadratmeter großen Grundstück in direkter Nachbarschaft zur Kleingartenanlage „Haus Aden“ eine 15 mal 30 Meter große Reithalle nebst Pferdestall errichtet.

Auslöser für diesen sicherlich mutigen Schritt war für Mareike Langner die Erkenntnis, dass es für heilpädagogisches Reiten zwar einen Bedarf gibt, aber keine ausreichenden Angebote – in Bergkamen schon gar nicht. Deshalb hatte sie vorher eine entsprechende Zusatzausbildung absolviert.

Reiten wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf Menschen aus. Es trainiert den Körper, es wird aber auch die Konzentrationsfähigkeit gestärkt und es hilft, Ängste zu überwinden. Zusätzlich lernen insbesondere Kinder im Umgang mit den Vierbeinern, Verantwortung zu übernehmen. Ein Pferd muss schließlich auch versorgt werden. Seit August wird diese Arbeit durch einen Förderverein „Mit Pferde(n) stärken e.V.“ unterstützt.

Dies alles können sich die Besucher des „Tages der offenen Tür“ am 13. Juni genau ansehen und vom Team von Mareike Langner genau erklären lassen. Dazu gibt es Kinderspiele und  Ponyreiten .




Löschgruppe Heil lädt zum Frühschoppen am Fronleichnamstag ein

frühschoppenAb Donnerstag soll es ja wettertechnisch einen kleinen Vorgeschmack auf den Sommer geben. Hier kommt sicherlich den Ausflüglern die Einladung der Löschgruppe Heil zu ihrem traditionellen Frühschoppen am Fronleichnamstag ab 11 Uhr am Gerätehaus an der Nördlichen Lippestraße gerade recht. Bei dieser Gelegenheit kann man sich auch über die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr im Allgemeinen und insbesondere der Löschgruppe Heil informieren. Willkommen sind alle Bergkamener Bürgerinnen und Bürger.




Verschiebung der Abfuhrtage wegen Fronleichnam

Durch den Feiertag Fronleichnam verschieben sich die Abfuhrtage für Bioabfall, Papier und Wertstoffe.

Die Abfuhr erfolgt demnach an folgenden Tagen:

Wochentag Bioabfall Papier Wertstoffe
Montag Bezirk A Bezirk 1 Bezirk 1
Dienstag Bezirk B Bezirk 3 Bezirk 2
Mittwoch Bezirk C Bezirk 5 Bezirk 3
Donnerstag Fronleichnam Keine Müllabfuhr
Freitag Bezirk D Bezirk 7 Bezirk 4
Samstag Bezirk 9 Bezirk 5

Der EBB bittet alle Bürgerinnen und Bürger darum, diese Verschiebung der Abfuhrtage zu beachten.




BergAUF-Infoveranstaltung „Kein Fracking in Bergkamen und anderswo“

„Kein Fracking in Bergkamen, Herbern, Hamm und anderswo!“Das ist der Titel einer Veranstaltung des überparteilichen Kommunalwahlbündnisses BergAUF Bergkamen am 2. Juni in der Mensa der Hellwegschule in Rünthe, Rünther Straße 80. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.

„Wir als BergAUF“, so der Vorstandssprecher von BergAUF, Richard Bauer, „setzen uns seit Jahren gegen diese Methode der ‚unkonventionellen Gasförderung‘ ein, weil es eine Hochrisikotechnologie ist und wir zudem das Gas nicht brauchen, sondern eine rasche Abkehr von den fossilen Brennstoffen“.

Das Argument der Befürworter, Fracking gäbe es schon seit 50 Jahren, will Bauer nicht so stehen lassen. „Wenn wir heute von Fracking sprechen“, sagt er, „dann geht es um die Gasgewinnung mit horizontal abgelenkten Bohrungen. Dabei wird ein Cocktail aus riesigen Mengen Wasser, Tonnen von Sand und chemischen Stoffen unter sehr großem Druck ins Erdreich gepresst. Das ist mit dem seit Jahrzehnten betriebenen einfachen Aufbrechen von Bohrungen bei der konventionelle Erdgasförderung nicht zu vergleichen.“ Die Folge seien Vergiftung des Grundwassers, Erdbeben, erhöhte Radioaktivität, eine Ruinierung ganzer Landstriche und vieles Mehr.

Zurecht sei die Bevölkerung aufgebracht, in Umfragen lehnen große Mehrheiten diese Art der Gasförderung ab, überall entwickelt sich Gegenwehr.

Auf der Veranstaltung wird Werner Engelhardt, der nicht nur Stadtrat in Bergkamen ist, sondern auch Mitglied im Bundesvorstand der Umweltgewerkschaft, sach- und fachkundig über das Thema „Fracking“ referieren. Danach gibt es ausreichend Gelegenheit zur Diskussion.

Dabei wird es sicher auch um die Frage gehen, ob ab September auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerks Radbod in Hamm Fracking-Methoden zum Einsatz kommen, wenn dort nach Gas gebohrt werden soll.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei!




Bergkamenerin stürzt mit ihrem Motorrad und verletzt sich schwer

Am Sonntag fuhr gegen 14 Uhr eine 34-jährige Bergkamenerin mit ihrem Motorrad auf der Capeller Straße von Werne in Richtung Capelle. In Höhe des Höltingwegs verlor sie in einer Rechtskurve die Kontrolle über ihr Krad und kam nach links von der Straße ab. Hierbei zog sie sich schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen zu und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden von etwa 700 Euro. Die Capeller Straße musste für die Dauer der Unfallaufnahme in beide Richtungen gesperrt werden.