Polizei sucht Messerstecher mit Glatze und vielen Gesichtpiercings

Am frühen Neujahrsmorgen kam es gegen 2:00 Uhr in Schwerte auf der Reichshofstraße aus bisher nicht geklärten Umständen zu einer zunächst verbalen Auseinandersetzung, anschließend zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen.In deren Verlauf wurde ein 19jähriger Schwerter durch eine bisher unbekannte männliche Person durch einen Messerstich am Hals verletzt.

Der 19-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht nicht. Fünf weitere Personen im Alter von 18 bis 36 Jahren ebenfalls aus Schwerte, erlitten durch Schläge und Tritte leichte Verletzungen. Die genauen Tatumstände konnten bisher nicht geklärt werden.

Der flüchtige, unbekannte Messerstecher wird wie folgt beschrieben: – männlich – ca. 180 cm groß – Glatze – dunkel gekleidet – viele Piercings im Gesichtsbereich

Hinweise werden an die Kriminalpolizei Schwerte unter 02304 / 921-3320 erbeten.




Vermutlich unter Drogen: 21-Jähriger überschlägt sich auf der A2 mehrfach mit seinem Auto

Ein 21-jähriger Mann aus Dinslaken hat sich am Dienstagabend mit seinem Auto auf der A 2 in Richtung Hannover mehrfach überschlagen und dadurch schwer verletzt. Augenscheinlich stand er unter Drogeneinfluss.

Der junge Fahrer war gegen 20 Uhr mit seinem Hyundai auf dem mittleren Fahrstreifen der A 2 in Richtung Hannover unterwegs. Ersten Zeugenangaben zufolge überholte er hinter der Anschlussstelle Hamm einen Sattelzug. Dieser fuhr auf dem rechten Fahrstreifen. Aus bislang nicht abschließend geklärter Ursache verlor der 21-Jährige dann beim Einscheren nach rechts die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er fuhr zunächst rechts auf die Grünfläche und prallte dann gegen die Schutzplanke. Nach diesem Aufprall überschlug sich der Hyundai mehrfach und blieb schließlich auf der Fahrbahn liegen.

Ein Rettungswagen brachte den Fahrer in ein Krankenhaus.

Augenscheinlich stand der 21-Jährige unter dem Einfluss von Drogen. Auch in seiner Kleidung befand sich offenbar Betäubungsmittel, welches die Beamten sicherstellten. Zudem ermittelt die Polizei wegen des Verdachts des Fahrens ohne Führerschein.




Maskierter Räuber schlägt Geldbotin nieder und nimmt ihr das Geld ab

Eine Geldkurierin ist am Dienstagabend von mindestens einem Unbekannten auf der Löwen-Köster-Straße/Ecke Cappenberger Straße in Lünen überfallen worden. Der Mann verletzte die Frau leicht und entkam unerkannt mit Bargeld.

Die 21-jährige Kurierin befand sich gegen 22 Uhr gerade vor einem Geldinstitut auf der Löwen-Köster-Straße, als ein Fremder sie ansprach und Bargeld forderte. Noch ehe sie sich versah, schlug der Räuber sie nieder. Mit einer noch unbekannten Menge an Bargeld suchte der Tatverdächtige das Weite – nach ihm fahndet nun die Polizei.

Laut Zeugenangaben soll der augenscheinlich deutsche Täter rund 25 Jahre alt, groß und schlank sein. Zur Tatzeit trug er als Maskierung einen Schal vor seinem Gesicht. Er hatte eine Jeanshose an.

Hinweisgeber werden dringend gesucht! Wer hat gegen 22 Uhr auf der Löwen-Köster-Straße/Ecke Cappenberger Straße Verdächtiges beobachtet? Bitte melden Sie sich beim Kriminaldauerdienst unter: 0231-132-7441.




Bewohnerin schaltet Licht an und die Einbrecher flüchten

Am Dienstag hebelten unbekannte Einbrecher zwischen 15.30 Uhr und 20.30 Uhr eine Terrassentür eines Einfamilienhauses an der Schulstraße auf. Vermutlich wurden sie von einer Hausbewohnerin, die das Licht einschaltete, gestört und flüchteten unerkannt. Sie waren nach ersten Feststellungen nicht ins Gebäude gelangt. Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Steuern sparen: Freistellungsauftrag nur noch mit Steuer-ID gültig

Zum Jahreswechsel gibt es eine Menge Neues. Sparer sollten unbedingt beachten, dass ab 1. Januar 2016 Freistellungsaufträge nur noch mit der Steuer-ID gültig sind. Die alten Freistellungsaufträge verlieren dann für das Finanzamt die Gültigkeit. 25 Prozent Abgeltungssteuer werden dann von den Zinserträgen abgezogen. Die Steuer-ID findet am zum Beispiel auf dem aktuellen Einkommenssteuerbescheid.
Kapitalerträge sind in Höhe von bis zu 801 Euro (Ledige) bzw. 1.602 Euro (Ehegatten und Lebenspartner) steuerfrei (sogenannter Sparer-Pauschbetrag). Sofern Sie keinen Freistellungsauftrag einreichen bzw. Ihre Kapitalerträge den eingereichten Freistellungsauftrag übersteigen, führt das Geldinstitut die Abgeltungsteuer auf die Kapitalerträge in Höhe von 25 Prozent ans Finanzamt ab – zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer. Natürlich kann der Sparer-Pauschbetrag auch in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Doch wer es dann vergisst, verschenkt Geld ans Finanzamt.

Kunden der Volksbank Kamen-Werne setzen sich am besten mit dem ServiceCenter 02307 oder 02389 967-0 in Verbindung. Bei der Sparkasse Bergkamen-Bönen lässt sich ein Freistellungsauf auch bequem zu Hause erstellen. Besonders einfach geht es, wer das Konto online verwaltet. Nach der Anmeldung geht man in den Servicebereich und dort auf den Eintrag „Freistellungsauftrag“. Wichtige Daten sind bereits vorausgefüllt. Eigentlich braucht nur noch die Steuer-ID eingefügt zu werden. Per Mausklick wird ein PDF-Antrag erstellt. Der muss dann nur noch ausgedruckt, unterschrieben und abgeschickt werden. Der direkte Link zur Freistellungsseite befindet sich hier.




Zwei Leichtverletzte bei Unfall im Kreisverkehr

Zwei Pkw-Fahrer sind am Montagabend bei einem Verkehrsunfall in Bergkamen-Mitte leicht verletzt worden.

Gegen 21.40 Uhr wollte ein 20-jähriger Werner mit seinem Ford von der Fritz-Husemann-Straße in den Kreisverkehr fahren, um dann weiter in die Erich-Ollenhauer-Straße zu einzubiegen. Dabei übersah er die Vorfahrt des 18-jährigen Opel Fahrer aus Meinerzhagen, der sich in dem Kreisverkehr befand. Beide wurden leichtverletzt und zunächst in ein Krankenhaus gebracht. Bei dem Unfall entstand außerdem Sachschaden in Höhe von 3000 EUR.




Bezirksregierung: Sicherheit hat beim Silvesterfeuerwerk Vorrang

Damit das Silvesterfeuerwerk ein farbenfrohes und sicheres Event zum Jahreswechsel wird, gibt die Bezirksregierung Arnsberg wichtige Tipps für den Verkauf und das Abbrennen von Feuerwerkskörpern:
In der Zeit vom 29. bis zum 31. Dezember ist der Verkauf der begehrten Feuerwerkskörper erlaubt, abgebrannt werden dürfen sie jedoch nur am 31. Dezember und am 1. Januar. Wichtig ist es jedoch, die Sicherheitshinweise zu beachten, so dass es in der Silvesternacht keine Unfälle durch Böller, Kracher und Co. gibt.

„Feuerwerkskörper ohne Zulassung sind tabu! Das Abrennen derartiger Feuerwerkskörper birgt das Risiko von schwersten Verletzungen“, warnt daher Klaus Dreisbach von der Bezirksregierung Arnsberg. Die Experten raten, nur solche Feuerwerkskörper zu kaufen, die mit einem CE-Zeichen versehen sind und über eine Zulassungsnummer der Bundesanstalt für Materialprüfung (BAM), beispielweise BAM-F2-0001 oder 0589-F2-0001 verfügen. Die Verbraucherinnen und Verbraucher sollten die Gebrauchsanweisung der Feuerwerkskörper unbedingt beachten und vor allem keine „Experimente“ oder Mutproben eingehen.

„Feuerwerkskörper der Kategorie 2 gehören nicht in die Hände von Kindern, sondern dürfen ausschließlich an Personen über 18 Jahre abgegeben werden. Auch das Feuerwerk der Kategorie 1 darf nur an Personen ab 12 Jahre verkauft werden“, so Klaus Dreisbach. Für den Gebrauch von so genannten Mehrschussbatterien geben die Experten ebenfalls Tipps: Sie müssen nämlich so aufgestellt werden, dass sie nicht umfallen können. „Einmal angezündet, lassen sie sich nicht mehr stoppen.
Besonders gefährlich ist das Aufsammeln nicht explodierter Böller. Hier sind die Zündschnüre meist komplett abgebrannt, sodass ein weiterer Zündversuch meist zur sofortigen Explosion führt.

Händlerinnen und Händler, die Fragen zur Aufbewahrung oder zum Verkauf von Silvesterfeuerwerk haben, steht die Bezirksregierung Arnsberg unter folgenden Telefonnummer zur Verfügung: 02931/820.
Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter: www.arbeitsschutz.nrw.de oder unter www.komnet.nrw.de




Polizei und Ordnungsamt stoppen um Mitternacht Lagerverkauf für Silvesterfeuerwerk

Wenn es ums Silvesterfeuerwerk und um scheinbare Schnäppchen geht, drehen offensichtlich viele Menschen durch. Rund tausend davon hatten sich um Mitternacht auf und am ehemaligen Aldi-Parkplatz am Häupenweg in Weddinghofen versammelt. Eine Firma aus Kamen hatte dort einen Lagerverkauf für Böller und Raketen angekündigt. Losgehen sollte es um 0 Uhr am 29. Dezember, dem Erstverkaufstag für solch explosive Artikel.

Doch dazu kam es nicht. Die Polizei und das Bergkamener Ordnungsamt schritten ein. Zahlreiche Nachbarn hatten sich über das (Verkehrs)-Chaos beschwert, dass die nächtlichen Feuerwerksfreunde im Alten Dorf angerichtet hatten. Der Verkauf wurde gestoppt.

Ob überhaupt etwas über den Ladentisch gegangen ist, ist unklar. Im Umfeld gingen jedenfalls einige Böller hoch. Möglicherweise hatten sich einige die Wartezeit mit Knallern aus den Vorräten des vergangenen Jahres verkürzen wollen.




Kiosk-Einbruch an der Overberger Sporthalle

Am Sonntag lösten unbekannte Täter gegen 20.30 Uhr einen Alarm am Kiosk der Sporthalle an der Overbergstraße aus. Bei der Tatortaufnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass ein Fenster zum Kiosk aufgehebelt worden war. Nach ersten Feststellungen wurde nichts entwendet. Die Sporthalle und die Umkleidekabinen wurden nicht betreten. Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Bei Hochzeitsfeier in Hamm fliegen die Fäuste

Es sollte der schönste Tag im Leben eines jungen Paares werden, doch es wurde ein Albtraum, den der Bräutigam selber beendete.

Am Sonntag wurde gegen 21:30 Uhr die Polizei zu einer Veranstaltungshalle am Hellweg in Hamm gerufen. Unter den rund 300 Gästen der Feier war es aus ungeklärter Ursache zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen rund 60 Gästen gekommen, die allerdings alsbald auch vereinzelt handgreiflich fortgesetzt wurde.

Gegenüber der Polizei, die mit gleich mehreren Einsatzfahrzeugen vor Ort war, wurden allerdings keinerlei Angaben zu strafrechtlich relevanten Vorgängen gemacht, geschweige denn konnten die Schläger festgestellt werden. Nachdem der Streit immer wieder aufflammte, entschloss sich der Bräutigam gegen 22:00 Uhr, die Hochzeitsfeier abzubrechen. Er forderte die Gäste zum Verlassen der Lokalität auf. Durch die eingesetzten Polizeikräfte wurde die Abreise der teilweise aggressiv auftretenden Gäste überwacht. Gegenüber einem Gast musste ein Platzverweis erteilt und durchgesetzt werden.




Schlägerei im Regionalexpress – drei Kamener festgenommen

Zu einer Massenschlägerei soll es laut Zeugenaussagen am 1. Weihnachtsfeiertag in einem Regionalexpress von Dortmund nach Hamm gekommen sein. Dabei soll auch eine abgebrochene Glasflasche als Waffe eingesetzt worden sein. Im Rahmen einer Nahbereichsfahndung konnten Einsatzkräfte der Bundespolizei drei Tatverdächtige aus Kamen vorläufig festnehmen.

Gegen 03:00 Uhr wurde der Polizeileitstelle eine Massenschlägerei im Regionalexpress (RE 10151 Dortmund – Hamm) gemeldet. Daraufhin wurde angeordnet, den Zug am Kamener Bahnhof zu stoppen. Einsatzkräfte ermittelten auf Grund von Zeugenaussagen, dass es in dem Zug zu einer verbalen Auseinandersetzung, zwischen mehreren Personen gekommen war. Im weiteren Verlauf hätten sich dann bis zu 10 Personen geschlagen. Dabei wäre auch eine abgebrochene Bierflasche zum Einsatz gekommen. Durch diese wurde mindestens eine Person an der Hand verletzt.

Die Täter flüchteten beim Halt in Dortmund Scharnhorst aus dem Zug. Bundespolizisten fahndeten im Bereich Scharnhorst nach den flüchtigen Personen und konnten drei Tatverdächtige (22, 24, 24) vorläufig festnehmen. Gegen die Festnahme wehrte sich ein 22-jähriger Mann aus Kamen dermaßen, dass er überwältigt und zu Boden gebracht werden musste. Zur Identitätsfeststellung wurden sie zur Wache gebracht.

Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden durch die Schlägerei mindestens drei Personen verletzt. Gegen die drei Tatverdächtigen, die allesamt aus Kamen stammen, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Gegen den 22-Jährigen zusätzlich eine Strafanzeige wegen Widerstands. Die Ermittlungen dauern an!