Kreispolizei fahndet nach verhinderter Räuberin

Am Mittwoch betrat gegen 18 Uhr eine mit einem Schal und einer Baseballkappe maskierte Frau ein Schreibwarengeschäft mit Postfiliale am Willy-Brandt-Platz. Unter Vorhalt einer Pistole begab sie sich zum Postschalter und forderte die Herausgabe von Bargeld aus der Kasse und dem Tresor. Als der 64-ährige Geschäftsinhaber ihr erklärte, er habe kein Bargeld, flüchtete sie aus dem Geschäft in Richtung Teichstraße.

Die Täterin wird wie folgt beschrieben: etwa 170 bis 180 cm groß, stabile Figur, hellblonde, schulterlange Haare. Sie war mit einer schwarzen Jogginghose und einer schwarzen Jacke bekleidet. Zur Maskierung trug sie einen schwarzen Schal vor dem Gesicht und eine schwarze Baseballkappe. Bei der verwendeten Waffe soll es sich um eine schwarze, längere Pistole gehandelt haben.

Wer kann weitere Angaben zum versuchten Raub oder der Täterin machen? Hinweise bitte an die Polizei in Werne unter der Rufnummer 02389 921 3420 oder 921 0.




EC-Betrüger im BVB-Dress ist identifiziert

Der mutmaßliche EC-Betrüger im BVB-Dress ist identifiziert. Ihm wirft die Polizei vor, am 5. September vergangenen Jahres mit einer gestohlenen EC-Karte knapp 1000 Euro an einem Geldautomaten der Commerzbank auf dem Hansaplatz abgehoben zu haben. Der entscheidende Tipp kam innerhalb kurzer Zeit im Rahmen der Öffentlichkeitsfahndung ab 4. Januar. Die Veröffentlichung bei uns hatte eine sehr große Resonanz hervorgerufen.

Der schnelle Erfolg der Fahndung liegt vermutlich weniger an seiner auffälligen Kleidung als an dem klar erkennbaren Portrait des mutmaßlichen Täters, das die Überwachungskamera des Geldautomaten geliefert hatte.

Aus rechtlichen Gründen haben wir das Foto auf unserer Nachrichtenseite „bergkamen-infoblog.de“ und auf unserer Facebook-Seite „Bergkamener Nachrichten“ gelöscht. Wer den Facebook-Eintrag geteilt hatte, sollte den Post ebenfalls löschen.




Auch in Dortmund Frauen sexuell belästigt – Sonderkommission ermittelt

In der Silvesternacht sind auch in Dortmund drei Frauen sexuell von „arabisch aussehenden“ Männern belästigt worden. Offensichtlich hatten sie es auf die Handtaschen abgesehen. Die Polizei bringt diese Delikten in Zusammenhang mit der sogenannten „Antanzmasche“. Hier wurde bereits im September 2015 mit der Bildung einer weiteren Sonderkommission reagiert.

Neben der Einrichtung dieser neueren Sonderkommission zusätzlich zur bereits 2013 eingesetzten Ermittlungskommission „Tasche“ hatte die Dortmunder Polizei auch im Jahr 2013 die Einsatztrupps, d.h. verdeckt vorgehende Polizeibeamte, zur Bekämpfung der Straßenkriminalität verstärkt.

Mit der sog. „Antanzmasche“ versuchen zunehmend organisierte Tätergruppen, – vornehmlich aus dem nordafrikanischen Raum – ihre Opfer durch körperliche Ablenkung zu überrumpeln und ihnen währenddessen die Wertsachen zu stehlen. Die körperliche Ablenkung erfolgt zumeist durch Anrempeln oder eben durch das Antanzen. Die Täter haben es abgesehen auf Geldbörsen, Handys oder Schmuck.

Der Polizei Dortmund sind aktuell zwei Fälle aus der Silvesternacht zur Anzeige gebracht worden, bei denen die Täter ihre Opfer zusätzlich sexuell belästigten:

Eine Dortmunderin hatte am Montag angezeigt, dass sie in der Silvesternacht auf der Kampstraße in der Dortmunder Innenstadt von mehreren arabisch aussehenden Männern auf sexueller Basis belästigt worden wäre.

In einem weiteren Fall erstatteten zwei Frauen aus Hamm ebenfalls am Montag Strafanzeige, weil sie in der Silvesternacht in Dortmund durch mehrere Männer belästigt wurden. Die ebenfalls „südländisch“ aussehenden Männer sollen dabei versucht haben, den Frauen die Handtaschen zu entreißen.

Zur Aufklärung dieser beiden Fälle hat die Dortmunder Polizei die seit September 2015 bestehende Sonderkommission personell noch einmal aufgestockt.

„Die Dortmunder Polizei ist durch die Vorgänge in Köln hoch sensibilisiert und wird in engem Kontakt mit den Kölner Kollegen die weitere Entwicklung der dortigen Ermittlungen sehr aufmerksam verfolgen.

Denn jeder Eingriff in das sexuelle Selbstbestimmungsrecht von Frauen wird von der Dortmunder Polizei ohne Ansehen der Person oder der Herkunft der Tatverdächtigen konsequent verfolgt – eine Selbstverständlichkeit“, erklärte am Donnerstag die Dortmunder Polizei.




Einbruch in Reihenhaus: Nachbarn reagieren nicht auf Alarm

Am Mittwoch hebelten unbekannte Einbrecher gegen 18 Uhr eine Terrassentür eines Reihenhauses an der Wilhelm-Raabe-Straße in Weddinghofen auf. Sie lösten dabei kurzzeitig einen Alarm aus, der aber von Nachbarn zunächst nicht als solcher erkannt wurde. Die Täter durchsuchten das Haus und entwendeten nach ersten Feststellungen ein Laptop.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Verfolgungsjagd durch die Hammer Innenstadt

Einer ganzen Palette von Straftaten ist ein 23-jähriger BMW-Fahrer verdächtig, der am Mittwoch vor der Polizei flüchtete. Eine Streife wollte den Hammer gegen 11.20 Uhr zwecks allgemeiner Verkehrskontrolle auf der Sedanstraße anhalten. Der 23-Jährige ignorierte jedoch die Stoppsignale und gab Gas.

Mit überhöhter Geschwindigkeit ging es über die Hohe Straße in die Heinrich-Reinköster-Straße. Dort sprang ein Fußgänger zurück auf den Gehweg, um nicht überfahren zu werden. Der BMW-Fahrer fuhr über die Bismarckstraße wieder in die Sedanstraße. Auch hier musste sich eine Fußgängerin von der Fahrbahn retten, die sie gerade überqueren wollte. An der Kreuzung Feidikstraße hielt der Mann an und flüchtete zu Fuß weiter. Die Polizeibeamten konnten ihn einholen und gefesselt zur Wache bringen.

Es stellte sich heraus, dass er keinen Führerschein hat und offensichtlich unter Drogeneinfluss stand. Deshalb war eine Blutprobe fällig. Das Auto war zur Fahndung ausgeschrieben, weil es unterschlagen war. Die Kennzeichen waren gestohlen und gehörten nicht zu dem BMW, der zudem nicht versichert und versteuert ist. Er wurde abgeschleppt.

Die gefährdeten Fußgänger werden gebeten, sich bei der Polizei Hamm unter der Telefonnummer 02381 916-0 zu melden




Lüner wollte sich mit Beil ein Bild über die Lage in Köln machen

Ein kurioser Fall beschäftigte am Dienstag die Mitarbeiter der Bundespolizei in Gelsenkirchen. Nach einer „Schwarzfahrt“ kontrollierten Beamte einen 26-jährigen Mann aus Lünen. Dieser erklärte, dass er auf dem Weg nach Köln sei, um sich dort ein Bild von den aktuellen Ereignissen der Silvesternacht zu machen. In seiner Jacke stellten die Beamten ein Küchenbeil sicher. Auf Grund von Stimmungsschwankungen wurde er später in eine Klinik eingeliefert.

Gegen 10:00 Uhr nutzte der 26-Jährige eine S-Bahn von Dortmund nach Gelsenkirchen. Weil er weder im Besitz eines Fahrausweises, noch eines Ausweisdokumentes war, informierten Bahnmitarbeiter die Bundespolizei im Gelsenkirchener Hauptbahnhof. Einsatzkräfte nahmen den Mann daraufhin, zur Identitätsfeststellung, mit zur Wache. Dort stellten sie im Rahmen einer Durchsuchung, ein circa 30 cm langes Küchenbeil, in der Jackentasche des 26-Jährigen, sicher.

Auf Nachfrage, warum er das Beil mit sich führe, entgegnete der Mann den Bundespolizisten:“ Ich bin auf dem Weg nach Köln um mir ein Bild von den sexuellen Belästigungen zu machen. Das Beil benötige ich dazu“.

Auf Grund seines sprunghaften Verhaltens, wurde der 26-Jährige, nach Rücksprache mit einem Arzt und dem Gelsenkirchener Ordnungsamt, in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Bundespolizei leitete gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Beförderungserschleichung ein.




Polizei sucht Eigentümer einer „Bergwerk Ost-Uhr“

In Untersuchungshaft sitzt ein 46-jähriger Moldawier, der verdächtigt wird, 21 Wohnungseinbrüche in Hamm begangen zu haben. Die Polizei in Montabaur nahm den Mann Ende November 2015 fest. Die Beamten in Rheinland-Pfalz ermittelten, dass er im gesamten Bundesgebiet tätig war. Die Spurenauswertung dauert noch an.

Wem gehört diese Uhr?
Wem gehört diese Uhr?

Die Taten in Hamm geschahen zwischen dem 24. Juli und dem 3. August 2015 in den Stadtteilen Herringen, Pelkum und Bockum-Hövel. Möglicherweise trieb er auch in Bergkamen und Kamen sein Unwesen. Der Einbrecher kam immer nachts und hebelte Kellertüren oder Fenster auf. Er hatte es nicht nur auf Bargeld und Schmuck abgesehen, sondern stahl auch Lebensmittel und Kleidung.

Am 3. August 2015 wurde bei einem Einbruch in der Straße Im Sundern ein Audi A 4 gestohlen. Danach endete die Tatserie in Hamm. Die Polizei stellte bei dem 46-Jährigen Schmuck und eine Uhr mit der Aufschrift „Bergwerk Ost LP-AGU-ID“ sicher. Der Eigentümer dieser Sachen ist noch unbekannt. Hinweise nimmt die Polizei Hamm unter der Telefonnummer 02381 916-0 entgegen.




Lippeverband: Dezember war deutlich zu trocken

Der Dezember 2015 war überdurchschnittlich trocken – dies haben die Niederschlagsmessungen der beiden regionalen Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband ergeben. Damit stand der Dezembermonat im völligen Kontrast zum vorangegangenen November, der noch überdurchschnittlich nass ausfiel.

Im Einzugsgebiet der Emschergenossenschaft zwischen Holzwickede im Osten und Duisburg/Dinslaken im Westen wurden im Dezember 2015 zirka 51 Millimeter Niederschlag registriert. Dies sind im Vergleich zum langjährigen 120-jährigen Mittel (72 mm) 21 mm weniger Niederschlag, welches einer Abweichung von etwa minus 29 Prozent entspricht. Somit waren die registrierten Niederschlagsmengen auf einem unterdurchschnittlichen Niveau. Es war deutlich zu trocken!

Zum Vergleich: Im November hatte es an der Emscher mit 128 Millimetern fast doppelt so viel geregnet als üblich – und so viel wie seit 1945 nicht mehr!

Auch an der Lippe zu trocken

Im Einzugsgebiet des Lippeverbandes zwischen Hamm im Osten und Wesel im Westen wurden im Dezember 2015 etwa 38 Millimeter Niederschlag registriert. Dies sind im Vergleich zum langjährigen 120-jährigen Mittel (68 mm) 30 mm weniger Niederschlag, welches einer Abweichung von etwa minus 44 Prozent entspricht. Hier waren die registrierten Niederschlagsmengen somit ebenfalls auf einem unterdurchschnittlichen Niveau. Es war folglich auch an der Lippe deutlich zu trocken!

Zum Vergleich: Im November fiel mit rund 113 Millimetern noch 77 Prozent mehr Regen als im November üblich.

 




Jugendamt sucht Pflegefamilien für jugendliche Flüchtlinge – zwei Info-Abende

Im Zuge der Flüchtlingswanderungen kommen auch in Bergkamen immer mehr minderjährige Flüchtlinge an, die ohne Begleitung ihrer Eltern eingereist sind. Das Jugendamt hat die Aufgabe, sich um Versorgung, Unterbringung und Betreuung dieser Jugendlichen zu kümmern. Sie erhalten einen Vormund, werden in geeigneten Jugendhilfeeinrichtungen untergebracht und durchlaufen eine sog. Clearingphase zur Klärung der weiteren Perspektive. Im Anschluss daran kann die Aufnahme in einer Pflegefamilie für einige der Jugendlichen eine geeignete Form der weiteren Unterbringung sein, birgt sie doch aufgrund der besonderen familiären Zuwendung große Vorteile für die ersten Schritte im fremden Land.  Wer darüber nachdenkt, einen jugendlichen Flüchtling aufzunehmen, sollte

  • ausreichend Platz und Zeit haben, um einen Jugendlichen für längere Zeit in den eigenen Alltag zu integrieren,
  • aufgeschlossen sein für fremde Kulturen, Religionen und Mentalitäten,
  • Erziehungserfahrung haben und vor Pubertät nicht zurückschrecken,
  • bereit und mobil genug sein, den Jugendlichen bei vielen Wegen zu begleiten,
  • mit dem Vormund, Fachkräften und Behörden zusammenarbeiten können,
  • in der Lage sein, einen Jugendlichen bei der Integration, aber auch bei Kontakten zu Landsleuten und Familie zu unterstützen,
  • belastbar und geduldig sein und sich auf eine unklare Perspektive einlassen können.

Pflegeeltern erhalten Beratung durch den Pflegekinderdienst des Jugendamtes und bei Bedarf durch weitere Fachkräfte. Sie werden in Gesprächen und im Kontakt mit anderen Pflegefamilien auf ihre Aufgabe vorbereitet. Sie erhalten Pflegegeld und weitere Beihilfen.

Interessierte können sich direkt beim Pflegekinderdienst des Jugendamtes melden (02307/965-252 o. 965-409, info@bergkamen.de) und erste Informationen bereits telefonisch oder per E-Mail erhalten. Außerdem werden die Jugendamtsmitarbeiter an zwei Infoabenden Fragen zum Thema beantworten und auch Bewerbungen interessierter Familien entgegennehmen: Dienstag, 12. Januar und Donnerstag 21. Januar

jeweils 19 Uhr, im Familientreff in der ehemaligen Pestalozzischule, Pestalozzistraße 6, in Bergkamen-Mitte.

 




Unfallopfer gestorben – Polizei sucht weiterhin unbekannten Taxifahrer

Ein 65-jähriger Motorradfahrer ist jetzt seinen schweren Verletzungen erlegen, die er sich bei einem Unfall auf der Kurt-Schumacher-Straße in Lünen am 11. Dezember um 12 Uhr zugezogen hatte. Der mutmaßliche Unfallverursacher ist weiterhin flüchtig und wird von der Polizei gesucht.

Der 65-jährige Lüner war am 11. Dezember um 12 Uhr mit seinem Zweirad auf dem rechten Fahrstreifen der Kurt-Schumacher-Straße in Richtung Norden unterwegs. Zeugenangaben zufolge fuhr ein Taxi zur gleichen Zeit auf dem linken Fahrstreifen, schräg vor dem Motorrad. Plötzlich wechselte das Taxi vom linken auf den rechten Fahrstreifen.

Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, bremste der 65-Jährige sein Fahrzeug stark ab. Das Zweirad kam daraufhin ins Schleudern und der Mann aus Lünen stürzte schließlich. Hierbei verletzte er sich schwer. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus.

Die unbekannte Fahrerin oder der unbekannte Fahrer im Taxi fuhr einfach weiter.

Die Polizei sucht dringend weitere Zeugen: Wenn Sie Hinweise zum flüchtigen Taxi oder dessen Fahrerin/ Fahrer geben können, melden Sie sich bitte bei der Polizeiwache in Lünen unter: 0231-132-3121.




Bergkamener mit 3,7 Promille am Steuer und fährt auf

Mit 3,7 Promille saß am Montagnachmittag ein 28-jähriger Bergkamener am Steuer. Das konnte nicht gutgehen.

Am Montag gegen 17 Uhr fuhr laut Polizei ein 35-jähriger Werner auf der Werner Straße in Richtung Werne. An der Kreuzung Landwehrstraße hielt er bei Rot an. Ein hinter ihm fahrender 28-jähriger Bergkamener bemerkte das Abbremsen nicht und fuhr auf den haltenden PKW auf. Der Werner wurde durch den Aufprall leicht verletzt. Bei der Unfallaufnahme stellten die eingesetzten Polizeibeamten fest, dass der Bergkamener deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Ein erster Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,70 Promille. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde beschlagnahmt. „Führerscheinpflichte Kraftfahrzeug3 darf der Bergkamener in der nächsten Zeit nicht mehr fahren“, versichert die Polizei.