Stadt verschickt Bescheide über Grundbesitzabgaben und Hundesteuer

In den nächsten Tagen werden rund 20.000 Bürger und Bürgerinnen Post von der städtischen Steuerabteilung erhalten. Aus wirtschaftlichen und organisatorischen Gründen werden die Grundbesitzabgaben- und Hundesteuerbescheide mit getrennter Post verteilt.

In der Zeit vom 14. Januar bis 5. Februar werden die Hundesteuerbescheide im Stadtgebiet verteilt. Die Hundesteuer bleibt in der Höhe unverändert und ist für das Kalenderjahr am 1. Juli zu entrichten.

Am Montag, 18. Januar gehen rund 17.000 Bescheide über Grundbesitzabgaben zur Verteilung an die Deutsche Post. Der Versand erfolgt über eine externe Firma.

Die Hebesätze für die Grund- und Gewerbesteuern bleiben unverändert. Die Abwassergebühr nach Verbrauch wird geringfügig (0,46 %) erhöht. Die Abfallbeseitigungsgebühren erhöhen sich für Restabfälle um 1,52 %. Für die Entsorgung von Bioabfällen reduzieren sich die Gebühren um 7,78 %.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Festsetzung der Abwassergebühr nach Verbrauch auf der Grundlage des Frischwasserverbrauchs des Vorvorjahres basiert. Somit ist der Frischwasserverbrauch des Jahres 2014 maßgebend. Die Bescheide enthalten auf der Rückseite zum besseren Verständnis ergänzende Hinweise, so dass sich in vielen Fällen eine Fragestellung erübrigt.

Es wird empfohlen der städtischen Finanzbuchhaltung für die Einziehung der Abgaben eine Ermächtigung zu erteilen. Der entsprechende Vordruck (SEPA-Lastschriftmandat) ist auf der Internetseite der Stadt Bergkamen hinterlegt, und zwar hier.

Bei einem Verkauf eines Hauses bzw. Grundstückes ist es für eine Eigentumsumschreibung innerhalb des Jahres erforderlich, Auszüge des Kaufvertrages vorzulegen. Aufgrund gesetzlicher Regelung erfolgt die Mitteilung des Finanzamtes über einen Eigentumswechsel mit Wirkung zum 01.01. des Folgejahres.




Info-Abend für Eltern über neuen fünften Jahrgang am Gymnasium

Am Mittwoch, 13. Januar, lädt das Städtische Gymnasium Bergkamen alle interessierten Eltern um 19 Uhr zu einem Informationsabend über den neuen fünften Jahrgang ins Pädagogische Zentrum (PZ) der Schule ein. Der Tag der offenen Tür folgt dann am Samstag, 16. Januar, von 8.30 bis circa 12 Uhr.

Beim Infoabend am kommenden Mittwoch haben interessierte Eltern wieder die Möglichkeit vorab alle für Sie wichtigen Informationen zu Unterricht und Schulleben zu erhalten. Nach einer kurzen Begrüßung durch Schulleiterin Bärbel Heidenreich können die Eltern erstmals verschiedenste Info-Stände anzusteuern. „Somit können sie sich individuell genau über die Themen informieren, die Ihnen besonders am Herzen liegen. So werden beispielsweise Stände zur Orchesterklasse, Inklusion, Sprachföderung, Übermittagsangebote und -betreuung vor Ort zu finden sein“, erklärt Unterstufenkoordinator Sascha Rau.

 




Letzte Ausgabe im Buchhandel: Jahrbuch des Kreises wird eingestellt

Das jüngste ist das letzte: Gemeint ist das Jahrbuch des Kreises Unna. Die aktuelle Ausgabe mit dem Titel „Heimat und Fremde“ ist vor Weihnachten erschienen, neue Auflagen sind nicht geplant. Wer das „Jahrbuch 2016“ als heimatgeschichtlichen Schatz erwerben möchte, wird noch im Buchhandel fündig.

Mit Heimat und Fremde beschäftigt sich das Jahrbuch 2016. Foto: Kreis Unna
Mit Heimat und Fremde beschäftigt sich das Jahrbuch 2016. Foto: Kreis Unna

Gestartet hatte die vom Kreis Unna finanziell unterstützte Reihe Ende 1979 mit dem „Kreisheimatbuch 1980“. Die Umbenennung in „Jahrbuch des Kreises Unna“ erfolgte mit der Ausgabe für das Jahr 2000.

Finanziell unterstützt wurde die Publikation vom Kreis Unna. Er stellte zuletzt gut 8.700 Euro als Jahreszuschuss zur Verfügung und war mit 1.600 Exemplaren bei einer Gesamtauflage von 3.300 Stück schließlich auch der größte Abnehmer.

Heimatfreunde, die sich ein Exemplar der letzten Ausgabe sichern möchten, können Band 37 der heimatgeschichtlichen Reihe für 9,80 Euro im Buchhandel erwerben (ISBN: 978-3-944430-04-1). Inhaltlich geht es unter dem Titel „Heimat und Fremde“ um Aus- und Einwanderungsgeschichten aus Vergangenheit und Gegenwart.




Kreispolizei fahndet nach verhinderter Räuberin

Am Mittwoch betrat gegen 18 Uhr eine mit einem Schal und einer Baseballkappe maskierte Frau ein Schreibwarengeschäft mit Postfiliale am Willy-Brandt-Platz. Unter Vorhalt einer Pistole begab sie sich zum Postschalter und forderte die Herausgabe von Bargeld aus der Kasse und dem Tresor. Als der 64-ährige Geschäftsinhaber ihr erklärte, er habe kein Bargeld, flüchtete sie aus dem Geschäft in Richtung Teichstraße.

Die Täterin wird wie folgt beschrieben: etwa 170 bis 180 cm groß, stabile Figur, hellblonde, schulterlange Haare. Sie war mit einer schwarzen Jogginghose und einer schwarzen Jacke bekleidet. Zur Maskierung trug sie einen schwarzen Schal vor dem Gesicht und eine schwarze Baseballkappe. Bei der verwendeten Waffe soll es sich um eine schwarze, längere Pistole gehandelt haben.

Wer kann weitere Angaben zum versuchten Raub oder der Täterin machen? Hinweise bitte an die Polizei in Werne unter der Rufnummer 02389 921 3420 oder 921 0.




EC-Betrüger im BVB-Dress ist identifiziert

Der mutmaßliche EC-Betrüger im BVB-Dress ist identifiziert. Ihm wirft die Polizei vor, am 5. September vergangenen Jahres mit einer gestohlenen EC-Karte knapp 1000 Euro an einem Geldautomaten der Commerzbank auf dem Hansaplatz abgehoben zu haben. Der entscheidende Tipp kam innerhalb kurzer Zeit im Rahmen der Öffentlichkeitsfahndung ab 4. Januar. Die Veröffentlichung bei uns hatte eine sehr große Resonanz hervorgerufen.

Der schnelle Erfolg der Fahndung liegt vermutlich weniger an seiner auffälligen Kleidung als an dem klar erkennbaren Portrait des mutmaßlichen Täters, das die Überwachungskamera des Geldautomaten geliefert hatte.

Aus rechtlichen Gründen haben wir das Foto auf unserer Nachrichtenseite „bergkamen-infoblog.de“ und auf unserer Facebook-Seite „Bergkamener Nachrichten“ gelöscht. Wer den Facebook-Eintrag geteilt hatte, sollte den Post ebenfalls löschen.




Auch in Dortmund Frauen sexuell belästigt – Sonderkommission ermittelt

In der Silvesternacht sind auch in Dortmund drei Frauen sexuell von „arabisch aussehenden“ Männern belästigt worden. Offensichtlich hatten sie es auf die Handtaschen abgesehen. Die Polizei bringt diese Delikten in Zusammenhang mit der sogenannten „Antanzmasche“. Hier wurde bereits im September 2015 mit der Bildung einer weiteren Sonderkommission reagiert.

Neben der Einrichtung dieser neueren Sonderkommission zusätzlich zur bereits 2013 eingesetzten Ermittlungskommission „Tasche“ hatte die Dortmunder Polizei auch im Jahr 2013 die Einsatztrupps, d.h. verdeckt vorgehende Polizeibeamte, zur Bekämpfung der Straßenkriminalität verstärkt.

Mit der sog. „Antanzmasche“ versuchen zunehmend organisierte Tätergruppen, – vornehmlich aus dem nordafrikanischen Raum – ihre Opfer durch körperliche Ablenkung zu überrumpeln und ihnen währenddessen die Wertsachen zu stehlen. Die körperliche Ablenkung erfolgt zumeist durch Anrempeln oder eben durch das Antanzen. Die Täter haben es abgesehen auf Geldbörsen, Handys oder Schmuck.

Der Polizei Dortmund sind aktuell zwei Fälle aus der Silvesternacht zur Anzeige gebracht worden, bei denen die Täter ihre Opfer zusätzlich sexuell belästigten:

Eine Dortmunderin hatte am Montag angezeigt, dass sie in der Silvesternacht auf der Kampstraße in der Dortmunder Innenstadt von mehreren arabisch aussehenden Männern auf sexueller Basis belästigt worden wäre.

In einem weiteren Fall erstatteten zwei Frauen aus Hamm ebenfalls am Montag Strafanzeige, weil sie in der Silvesternacht in Dortmund durch mehrere Männer belästigt wurden. Die ebenfalls „südländisch“ aussehenden Männer sollen dabei versucht haben, den Frauen die Handtaschen zu entreißen.

Zur Aufklärung dieser beiden Fälle hat die Dortmunder Polizei die seit September 2015 bestehende Sonderkommission personell noch einmal aufgestockt.

„Die Dortmunder Polizei ist durch die Vorgänge in Köln hoch sensibilisiert und wird in engem Kontakt mit den Kölner Kollegen die weitere Entwicklung der dortigen Ermittlungen sehr aufmerksam verfolgen.

Denn jeder Eingriff in das sexuelle Selbstbestimmungsrecht von Frauen wird von der Dortmunder Polizei ohne Ansehen der Person oder der Herkunft der Tatverdächtigen konsequent verfolgt – eine Selbstverständlichkeit“, erklärte am Donnerstag die Dortmunder Polizei.




Einbruch in Reihenhaus: Nachbarn reagieren nicht auf Alarm

Am Mittwoch hebelten unbekannte Einbrecher gegen 18 Uhr eine Terrassentür eines Reihenhauses an der Wilhelm-Raabe-Straße in Weddinghofen auf. Sie lösten dabei kurzzeitig einen Alarm aus, der aber von Nachbarn zunächst nicht als solcher erkannt wurde. Die Täter durchsuchten das Haus und entwendeten nach ersten Feststellungen ein Laptop.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Verfolgungsjagd durch die Hammer Innenstadt

Einer ganzen Palette von Straftaten ist ein 23-jähriger BMW-Fahrer verdächtig, der am Mittwoch vor der Polizei flüchtete. Eine Streife wollte den Hammer gegen 11.20 Uhr zwecks allgemeiner Verkehrskontrolle auf der Sedanstraße anhalten. Der 23-Jährige ignorierte jedoch die Stoppsignale und gab Gas.

Mit überhöhter Geschwindigkeit ging es über die Hohe Straße in die Heinrich-Reinköster-Straße. Dort sprang ein Fußgänger zurück auf den Gehweg, um nicht überfahren zu werden. Der BMW-Fahrer fuhr über die Bismarckstraße wieder in die Sedanstraße. Auch hier musste sich eine Fußgängerin von der Fahrbahn retten, die sie gerade überqueren wollte. An der Kreuzung Feidikstraße hielt der Mann an und flüchtete zu Fuß weiter. Die Polizeibeamten konnten ihn einholen und gefesselt zur Wache bringen.

Es stellte sich heraus, dass er keinen Führerschein hat und offensichtlich unter Drogeneinfluss stand. Deshalb war eine Blutprobe fällig. Das Auto war zur Fahndung ausgeschrieben, weil es unterschlagen war. Die Kennzeichen waren gestohlen und gehörten nicht zu dem BMW, der zudem nicht versichert und versteuert ist. Er wurde abgeschleppt.

Die gefährdeten Fußgänger werden gebeten, sich bei der Polizei Hamm unter der Telefonnummer 02381 916-0 zu melden




Lüner wollte sich mit Beil ein Bild über die Lage in Köln machen

Ein kurioser Fall beschäftigte am Dienstag die Mitarbeiter der Bundespolizei in Gelsenkirchen. Nach einer „Schwarzfahrt“ kontrollierten Beamte einen 26-jährigen Mann aus Lünen. Dieser erklärte, dass er auf dem Weg nach Köln sei, um sich dort ein Bild von den aktuellen Ereignissen der Silvesternacht zu machen. In seiner Jacke stellten die Beamten ein Küchenbeil sicher. Auf Grund von Stimmungsschwankungen wurde er später in eine Klinik eingeliefert.

Gegen 10:00 Uhr nutzte der 26-Jährige eine S-Bahn von Dortmund nach Gelsenkirchen. Weil er weder im Besitz eines Fahrausweises, noch eines Ausweisdokumentes war, informierten Bahnmitarbeiter die Bundespolizei im Gelsenkirchener Hauptbahnhof. Einsatzkräfte nahmen den Mann daraufhin, zur Identitätsfeststellung, mit zur Wache. Dort stellten sie im Rahmen einer Durchsuchung, ein circa 30 cm langes Küchenbeil, in der Jackentasche des 26-Jährigen, sicher.

Auf Nachfrage, warum er das Beil mit sich führe, entgegnete der Mann den Bundespolizisten:“ Ich bin auf dem Weg nach Köln um mir ein Bild von den sexuellen Belästigungen zu machen. Das Beil benötige ich dazu“.

Auf Grund seines sprunghaften Verhaltens, wurde der 26-Jährige, nach Rücksprache mit einem Arzt und dem Gelsenkirchener Ordnungsamt, in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Bundespolizei leitete gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Beförderungserschleichung ein.




Polizei sucht Eigentümer einer „Bergwerk Ost-Uhr“

In Untersuchungshaft sitzt ein 46-jähriger Moldawier, der verdächtigt wird, 21 Wohnungseinbrüche in Hamm begangen zu haben. Die Polizei in Montabaur nahm den Mann Ende November 2015 fest. Die Beamten in Rheinland-Pfalz ermittelten, dass er im gesamten Bundesgebiet tätig war. Die Spurenauswertung dauert noch an.

Wem gehört diese Uhr?
Wem gehört diese Uhr?

Die Taten in Hamm geschahen zwischen dem 24. Juli und dem 3. August 2015 in den Stadtteilen Herringen, Pelkum und Bockum-Hövel. Möglicherweise trieb er auch in Bergkamen und Kamen sein Unwesen. Der Einbrecher kam immer nachts und hebelte Kellertüren oder Fenster auf. Er hatte es nicht nur auf Bargeld und Schmuck abgesehen, sondern stahl auch Lebensmittel und Kleidung.

Am 3. August 2015 wurde bei einem Einbruch in der Straße Im Sundern ein Audi A 4 gestohlen. Danach endete die Tatserie in Hamm. Die Polizei stellte bei dem 46-Jährigen Schmuck und eine Uhr mit der Aufschrift „Bergwerk Ost LP-AGU-ID“ sicher. Der Eigentümer dieser Sachen ist noch unbekannt. Hinweise nimmt die Polizei Hamm unter der Telefonnummer 02381 916-0 entgegen.




Lippeverband: Dezember war deutlich zu trocken

Der Dezember 2015 war überdurchschnittlich trocken – dies haben die Niederschlagsmessungen der beiden regionalen Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband ergeben. Damit stand der Dezembermonat im völligen Kontrast zum vorangegangenen November, der noch überdurchschnittlich nass ausfiel.

Im Einzugsgebiet der Emschergenossenschaft zwischen Holzwickede im Osten und Duisburg/Dinslaken im Westen wurden im Dezember 2015 zirka 51 Millimeter Niederschlag registriert. Dies sind im Vergleich zum langjährigen 120-jährigen Mittel (72 mm) 21 mm weniger Niederschlag, welches einer Abweichung von etwa minus 29 Prozent entspricht. Somit waren die registrierten Niederschlagsmengen auf einem unterdurchschnittlichen Niveau. Es war deutlich zu trocken!

Zum Vergleich: Im November hatte es an der Emscher mit 128 Millimetern fast doppelt so viel geregnet als üblich – und so viel wie seit 1945 nicht mehr!

Auch an der Lippe zu trocken

Im Einzugsgebiet des Lippeverbandes zwischen Hamm im Osten und Wesel im Westen wurden im Dezember 2015 etwa 38 Millimeter Niederschlag registriert. Dies sind im Vergleich zum langjährigen 120-jährigen Mittel (68 mm) 30 mm weniger Niederschlag, welches einer Abweichung von etwa minus 44 Prozent entspricht. Hier waren die registrierten Niederschlagsmengen somit ebenfalls auf einem unterdurchschnittlichen Niveau. Es war folglich auch an der Lippe deutlich zu trocken!

Zum Vergleich: Im November fiel mit rund 113 Millimetern noch 77 Prozent mehr Regen als im November üblich.