Einbruch in Kiosk – Täter werfen die Scheibe ein

Am frühen Freitagmorgen in der Zeit von 02.00 bis 06.20 Uhr haben bisher unbekannte Täter vermutlich mit einem Stein die Scheibe eines Kiosk in der Schulstraße am Kreisverkehr mit der Gedächtnisstraße  eingeschlagen. Der oder die Täter sind durch das Loch in den Geschäftsraum gelangt. Dabei verlor ein Täter wahrscheinlich seine Mütze. Bisher konnten als Diebesgut nur Zigaretten angegeben werden. Wer hat etwas Verdächtiges bemerkt ? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Bald 200 Webcams an NRW-Autobahnen

Auf 200 Webcams will der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen sein Angebot im Rahmen seines Verkehrsportals im Internet (www.verkehr.nrw.de) noch in diesem Jahr ausweiten. Das kündigte Dr. Hanno Bäumer, der Leiter der Straßen.NRW-Verkehrszentrale in Leverkusen, in dieser Woche an. 500.000 Euro werden dabei in diese Technik investiert.

140 Webcams gibt es bislang entlang der 2.200 Kilometer Autobahnen in NRW. Sie erlauben den Nutzern des Verkehrsportals aktuelle Einblicke in die Verkehrslage an neuralgischen Punkten im Straßennetz. Dazu gehört zum Beispiel das Autobahnkreuz Dortmund-Unna, das Kamener Kreuz allerdings nicht.

Die Kennzeichen der Autos sind dabei nicht lesbar. 12.000 Nutzer verzeichnet das Verkehrsportal täglich. Mit dem Portal hat die Straßen.NRW-Verkehrszentrale im vergangenen Jahr zahlreiche Informationsangebote zur Verkehrslage, zu Baustellen, Sperrungen von Autobahnen, Fahrplänen und Routing-Services gebündelt und stellt sie den Verkehrsteilnehmern „auf einen Klick“ zur Verfügung.




Aktionsbündnis macht weiter: Höhere Bundesbeteiligung an Sozialkosten

Das parteiübergreifende Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ kämpft weiter für eine Neuordnung der kommunalen Finanzsysteme und damit für mehr Gerechtigkeit zwischen reichen und strukturschwachen Regionen wie etwa dem Kreis Unna. Davon würde auch die Stadt Bergkamen erheblich profitieren.

Kreisdirektor und Kämmerer Dr. Thomas Wilk vertritt den Kreis Unna im Aktionsbündnis und war 2015 an den Gesprächen mit der Bundesregierung beteiligt. Daraus und aus der parallel geführten Plenardebatte im Bundestag weiß er: „Der Bund hat verstanden, dass er strukturell unterfinanzierte Kommunen so ausstatten muss, dass sie wieder finanzielle Gestaltungsspielräume erhalten.“

Die bis einschließlich 2017 bereitgestellte sogenannte Übergangsmilliarde bringe Entlastungseffekte, dürfe in Berlin aber nicht als „Anfang vom Ende“ einer Unterstützung missverstanden werden. Die Zeit des Übergangs müsse vielmehr für die Entwicklung neuer, nachhaltiger Finanzsysteme genutzt werden, appelliert Kreisdirektor Dr. Wilk auch an die heimischen Bundestagsabgeordneten, sich in Berlin für die Belange der Heimatregion einzusetzen.

Mehr noch: Wilk weiß sich mit den Kämmerern der anderen Aktionskommunen einig, dass die begonnene Debatte fortgesetzt werden muss. Nächstes Ziel: eine weitere Plenardebatte in Berlin – diesmal im Deutschen Bundesrat.

„Beim Bund, den Ländern und wohlhabenden Kommunen sprudelt das Geld aus den Steuerquellen. Den finanzschwachen Regionen steht angesichts steigender Sozialkosten aber weiter das Wasser bis zum Hals“, veranschaulicht Kreisdirektor und Kämmerer Wilk die Situation.

Hoffnung schöpft deshalb nicht nur er aus der Diskussion um eine Erhöhung der Bundesbeteiligung an den Kosten der Unterkunft (KdU) für Bezieher von Arbeitslosengeld II (Alg II) von derzeit 26,4 auf 39,6 Prozent. „Das würde für den laufenden Haushalt bei KdU-Gesamtkosten von 96,6 Millionen Euro unterm Strich eine Entlastung von rund zwölf Millionen Euro bedeuten“, rechnet Wilk vor.

Die Behauptung aus Bundestagskreisen, der Bund würde durch die 100-prozentige Finanzierung der Grundsicherung im Alter und bei dauerhafter Erwerbsminderung genug tun, kann der Kreisdirektor und Kämmerer nicht nachvollziehen, weil diese Rechnung andere, vom Kreis allein zu tragende finanzielle Belastungen ausblende.

„Würde sich der Bund an allem sozialen Transferleistungen mit 50 Prozent beteiligen, würde sich die Belastung für den Kreis von derzeit etwa 124 Millionen Euro gut um die Hälfte reduzieren“, unterstreicht Wilk. Das wäre mehr als gerecht, denn: „Es sind Bundesgesetze, die gesamtgesellschaftliche Aufgaben betreffen, für die wir als Kommunen aber oft genug fast ganz allein bezahlen müssen.“




Gymnasium: Öffentliche Probe des B-Orchesters für Viertklässler

Am Mittwoch, 27. Januar, findet ab 12 Uhr eine öffentliche Probe des B-Orchesters des Städtischen Gymnasiums Bergkamen für interessierte Viertklässlerinnen und Viertklässler statt. Das B-Orchester wird den Schülerinnen und Schülern im Pädagogischen Zentrum Ausschnitte aus dem aktuellen Programm präsentieren. Die Grundschüler dürfen aber auch Instrumente ausprobieren, um sich eventuell für ein Instrument zu entscheiden, welches sie gern lernen möchten.

Um Schülerinnen und Schüler frühzeitig für das Spielen eines Instrumentes und für die Mitwirkung im Bachkreis Bergkamen zu begeistern, gibt es seit dem Schuljahr 2011/2012 eine Eingangsklasse am Städtischen Gymnasium, in dem die Kinder ein Orchesterinstrument erlernen oder fortführen können, die so genannte Orchesterklasse. Eltern und ihre Kinder müssen sich schon bei der Anmeldung für den Besuch einer Orchesterklasse entscheiden. „Deshalb sollen die Kinder schon im Vorfeld die Möglichkeit bekommen, die Orchesterarbeit kennenzulernen und Instrumente auszuprobieren“, erklärt Musiklehrerin Dorothea Langenbach.

Den Bachkreis Bergkamen gibt es seit über 40 Jahren am Städtischen Gymnasium. Das sind zwei Jugendsinfonieorchester von Klasse 5-9 bzw. 9-Q2.

 




Stadtmeisterschaft „Sportliches Schießen“

Die Schießgruppe Overberge wird ab Freitag, 12. Februar 2016, die Stadtmeisterschaft „Sportliches Schießen“ ausrichten. In den Disziplinen Luftpistole, Luftgewehr und Kleinkaliber geht es bis zum 28. Februar um den Titel eines Stadtmeisters. Die Siegerehrung wird am Samstag, 19. März, ab 16.00 Uhr,  in der Schießanlage in der Schillerschule stattfinden.

  1. Luftgewehr/ Luftgewehr Auflage und Luftpistole/ Luftpistole Auflage

           Termin:        Freitag,      12. Februar 2016, 17:30 – 20:30 Uhr

Sonntag,   14. Februar 2016, 10:00 – 14:00 Uhr

Austragungsort: Schießstand Schillerschule, Bambergstraße 79,

2.  Sportpistole – Kleinkaliber

Termin:          Mittwoch, 24. Februar 2016, 16:00 – 20:00Uhr

Austragungsort: RSA Overberge, Hansastraße 99

3.  KK Sportgewehr Auflage

Für aktiv gemeldete Schützen/innen und allen Bergkamener Bürger/innen.

Termin:          Freitag,    26. Februar 2016, 16:00 – 20:00 Uhr

Sonntag, 28. Februar 2016, 10:00 – 14:00 Uhr

Austragungsort: RSA Overberge, Hansastraße 99

Anmeldung für die Wettkämpfe: schiessgruppe@sg-overberge.de

Teilnahmeberechtigt bei diesen Meisterschaften ist jede/r Bergkamener Bürger/in und aktive Schützen, die Bergkamener Vereine angehören.

Folgende Mannschaftssieger erhalten einen Gutschein der Stadt Bergkamen:

Mannschaftssieger Luftgewehr offene Klasse

Mannschaftssieger Luftpistole Sportschützen

Mannschaftssieger Luftpistole Auflage Sportschützen

Mannschaftssieger Luftgewehr Sportschützen

Mannschaftssieger Luftgewehr Auflage Sportschützen

Mannschaftssieger Kk Auflage offene Klasse

Mannschaftssieger Kk Auflage Sportschützen

Mannschaftssieger Sportpistole Sportschützen 




Ayurveda-Seminar für Einsteiger – Anmeldefrist verlängert

Unter dem Motto „Aufbruch in eine neue Erfahrung“ findet am 29. Und 30. Januar in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil ein zweitägiges Intensivseminar für „Einsteiger“ in Ayurveda statt. Sabine Geisler bietet theoretische und praktische Einheiten mit dem Schwerpunkt Ernährung. Eingeführt wird in die altindischen Weisheiten und das natürliche Heilsystem für Gesundheit und Balance von Körper und Seele, beginnend mit dem ayurvedischen Grundprinzip, den Tages-, Jahres- und Lebenszeitrhythmen. Beim gemeinsamem Kochen und Genießen eines Abendessens werden vielfältige Gewürze und deren Wirkungen erläutert.

Nach Bestimmung der Konstitutionen stehen deren unterschiedlichen Typen mit ausführlichen Lebensstil – und Ernährungsempfehlungen an. Anschließend informiert die Referentin über Gunas (Eigenschaften) von Gewürzen und Lebensmitteln sowie ungesunde Nahrungsmittelkombinationen. Ein Drei – Gänge – Menü unter ayurvedischen Gesichtspunkten wird gemeinsam zubereitet und verzehrt. Das Seminar dauert am Freitag von 17.30 bis 21.30 Uhr und am Samstag von 11.00 bis 15.00 Uhr und kostet 75,- € einschließlich Seminarunterlagen und Rezepten. Eine Lebensmittelumlage von 5,-€ je Teilnehmer, einschließlich Gewürzmischungen und Ghee zum Mitnehmen, wird zusätzlich erhoben. Informationen zur Dozentin, die als praktische Ayurveda Therapeutin und Krankenschwester in der Naturheilkunde ausgebildet ist, finden sich unter www.naturheilkunde-geisler.de. Eine Anmeldung ist bis zum 25. Januar unter 0 23 89 – 98 09 11 (auch Anrufbeantworter) beim Umweltzentrum Westfalen möglich.




Kaczmarek: Gewaltexzesse wie in Köln dürfen sich nicht wiederholen

Am Mittwoch traf sich der heimische Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek mit dem Vorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei im Kreis Unna, Wilhelm Kleimann und seinem Stellvertreter Olaf Schneider-Rothe. Aufgrund der sexuellen Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht in Köln hatte man kurzfristig ein Treffen in Unna vereinbart.

„Es wird eine lückenlose Aufklärung der Geschehnisse in der Silvesternacht geben. Die Täter müssen ohne jede Einschränkung zur Rechenschaft gezogen werden. Es liegt nun in der Verantwortung der Politik, alles zu tun, dass sich solche Gewaltexzesse nicht wiederholen.“ erklärte Oliver Kaczmarek.

Die Gesprächsteilnehmer stimmten darin überein, dass nur professionelle Kräfte der Polizei, der Ordnungsämter und der Justiz für die öffentliche Sicherheit sorgen können. Dazu müssen Bund und Land mehr Geld zur Verfügung stellen. „Die Landesregierung hat bereits einen 15-Punkte-Plan vorgestellt, um Schwerstkriminalität zu bekämpfen. Und auch die Bundesregierung wird ihren Beitrag dazu leisten. Als SPD-Bundestagsfraktion fordern wir, dass bis 2019 rund 12.000 zusätzliche Polizistinnen und Polizisten eingestellt werden müssen – 6000 bei der Bundespolizei und 6000 bei den Ländern. Eine gut ausgebildete Polizei, die die bestehenden Gesetze wirksam umsetzt ist wichtiger als der Ruf nach neuen Gesetzen allein.“ fügte der Bundestagsabgeordnete hinzu.




Wenn pflegende Angehörige ausfallen

Die meisten pflegebedürftigen Menschen werden zu Hause von ihren Ehepartnern und von Familienmitgliedern betreut. Doch was passiert, wenn pflegende Angehörige z.B. wegen Krankheit oder wegen eines Krankenhausaufenthaltes ausfallen?

Pflegeberaterin Andrea Schulte. Foto C. Rauert – Kreis Unna
Pflegeberaterin Andrea Schulte. Foto C. Rauert – Kreis Unna

„In solchen Fällen übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung anteilig die Kosten für eine häusliche Vertretung oder für die Kurzzeitpflege in einer Pflege-Einrichtung“, weiß Andrea Schulte von der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna.

Bereits seit Anfang letzten Jahres wurden die Leistungsbeträge für die Verhinderungspflege (= Ersatzpflege) und für die Kurzzeitpflege auf jeweils 1.612 Euro jährlich angehoben. Beide Leistungen können flexibel miteinander kombiniert werden.

Das bedeutet konkret: Bis zu 50 Prozent der Kurzzeitpflege-Leistung können auch für Verhinderungspflege verwendet werden. „Neben den 1.612 Euro können also weitere 806 Euro beansprucht werden“, informiert Andrea Schulte und erklärt weiter: „Das Geld kann zur Sicherstellung der häuslichen Pflege für einen ambulanten Pflegedienst oder für eine private Betreuungsperson eingesetzt werden.“

Umgekehrt gilt: Sofern die Leistungen der Verhinderungspflege nicht in Anspruch genommen wurden, kann der volle Leistungsbetrag für eine Kurzzeitpflege verwendet werden. Damit stehen jährlich für den bis zu achtwöchigen Aufenthalt in einer Kurzzeitpflege-Einrichtung insgesamt bis zu 3.224 Euro zur Verfügung. „Kurzzeitpflege wird häufig genutzt, wenn Angehörige wegen eines Krankenhausaufenthaltes oder Urlaub ausfallen und die Pflegebedürftigen nicht alleine zu Hause bleiben können“, unterstreicht die Pflegeberaterin.

Für weitere Fragen stehen die Mitarbeiterinnen der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna täglich von 9 bis 12.30 Uhr und donnerstags von 14 bis 17 Uhr im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen oder telefonisch unter Tel. 0 23 07 / 28 99 060 bzw. 08 00 / 27 200 200 zur Verfügung. Ein Kontakt ist auch per E-Mail an pwb.kamen@kreis-unna.de möglich.




Angebliche Dachdecker stehlen älterer Dame das Ersparte

Vorsicht bei Fremden, die sich als Dachdecker ausgeben und ins Haus wollen! Diesen Rat oft erteilten Rat der Polizei bei sogenannten „Haustürgeschäften“ beherzigte am Montag eine ältere Dame in Heeren-Werve nicht. Und das hatte böse Folgen.

Gegen 12.00 Uhr klingelten zwei Männer bei der älteren Dame in der Heinrich-Kempchen-Straße in Heeren. Sie gaben sich als Dachdecker aus und gelangten unter dem Vorwand, dass sie Schäden am Dach des Hauses festgestellt hätten, in die Wohnung. Während der eine Mann die Dame in ein angebliches Beratungsgespräch verstrickte, gab der zweite vor, das Dach von innen auf mögliche Schäden zu untersuchen. Als sich die beiden später entfernten, stellte die Frau fest, dass aus einem Schrank im Wohnzimmer ein Umschlag mit Bargeld entwendet wurde.

Die beiden Männer werden wie folgt beschrieben: der eine ca. 40 Jahre alt, 170 bis 180 cm, sportliche Statur, gepflegtes Erscheinungsbild, bekleidet mit einer grauen Fleecejacke und einem Baseball-Cappy. Der zweite war deutlich jünger, ca. 20 Jahre alt, gleiches äußeres Erscheinungsbild und ebenfalls mit einem Baseball-Cappy.

Eventuell waren die Personen mit einem Fahrzeug unterwegs, auf dem eine Leiter befestigt war. Die Polizei sucht Zeugen, die das Duo am Montagmittag oder in zeitlicher Nähe im Bereich Heeren gesehen haben und wiedererkennen würden

Wer kann Angaben machen? Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Unna unter der Rufnummer 02303 921 4266 oder die Polizei Kamen unter 02307 921 3220 oder 921 0.




Diawechsel im Lichtkunstwerk auf dem Rathauskreisel – Künstler diskutiert mit Bürgern

Lichtkunst auf dem Rathauskreisel: Andreas M. Kaufmann "No agreement today - no agreement tomorrow"
Lichtkunst auf dem Rathauskreisel: Andreas M. Kaufmann „No agreement today – no agreement tomorrow“

Im Volksmund heißt sie manchmal etwas spöttisch „Waschtrommel. Doch die Stadt Bergkamen besitzt ein einzigartiges Kunstwerk: Die Medienskulptur von Andreas M Kaufmann im Verkehrskreisel am Rathaus ist nicht nur Licht-Kunstwerk, sondern auch Gegenstand regelmäßiger Gespräche des Künstlers mit der Bergkamener Bevölkerung.

Am 1. Februar 2016 ist es wieder soweit: Ab 19 Uhr lädt der Künstler im Elisabeth-Haus, Parkstrasse 2 a die Bergkamenerinnen und Bergkamener ein, mit ihm darüber zu diskutieren, welche Menschen im vergangenen Jahr 2015 besonders präsent waren und deshalb einen Platz unter den Dias in der
Medienskulptur verdient haben. Mediale Präsenz ist Kaufmanns erste Priorität, ob die jeweiligen Personen auch wirklich wirkmächtig waren, spielt dagegen eine eher untergeordnete Rolle.

Nicht umsonst heißt seine Skulptur „no agreement today – no agreement tomorrow“ (in etwa „Keine
Übereinstimmung heute, keine Übereinstimmung morgen“). Der Titel als Verweis auf die Begriffe „Zustimmung“ bzw. „Übereinkommen“ verfolgt dabei eine ironische und zeitkritische Intention: Die in der Medienskulptur kreisenden Porträts von Menschen (und ihre typischen Gesten) sind aus dem
ursprünglichen Kontext ihrer Darstellung herausgelöst und in einen neuen Zusammenhang gesetzt. Der Künstler will so zeigen, dass in den Massenmedien zwar eine Selbstdarstellung möglich ist, echte Kommunikation und echtes Verständnis allerdings nicht. Auch die Entscheidung, wer für das neue Bild
die Medienskulptur, im Bergkamener Volksmund auch gern „Waschtrommel“ genannt, verlassen muss, wird der Künstler mit den Anwesenden diskutieren.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mit eigenen Vorschlägen an der Veranstaltung teilzunehmen. Organisiert wird der Abend vom Kulturreferat der Stadt Bergkamen in
Kooperation mit der KAB, Katholischen Arbeiterbewegung Bergkamen.




GWA-Wertstoffhof nimmt Schadstoff-Kleinmengen von kleinen Betrieben an

Die GWA – Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft Kreis Unna mbH bietet für Kleingewerbe und öffentliche Einrichtungen einen Service in Form einer Schadstoff-Kleinmengen-Sammlung an. An festen Terminen stehen die GWA-Schadstoffannahmestellen in Bergkamen, Bönen, Fröndenberg-Ostbüren, Holzwickede, Kamen-Heeren-Werve, Lünen/Brückenkamp, und Schwerte zur Annahme von Schadstoffen wie z. B. Altfarben bzw. -lacke, Säure- und Laugengemische, Lösemittel sowie ausgedienten Batterien oder PU-Schaumdosen für Gewerbebetriebe zur Verfügung.

SchadstoffabfälleDer nächste Termin am GWA-Wertstoffhof in Bergkamen ist am 26. Januar von 10 bis 17 Uhr.

Ein Faltblatt enthält sowohl den Terminplan für die in diesem Jahr stattfindenden Sammeltermine für Betriebesowie den kompletten Annahmekatalog inklusive Preisliste und informiert über die Annahmekriterien. Das Faltblatt wird auf Wunsch gerne zugesandt und steht auch im Internet unter www.gwa-online.de zum Ausdruck zur Verfügung.

„Das Angebot richtet sich an alle Betriebe, bei denen weniger als 2.000 kg gefährlicher Abfälle im Jahr anfallen“, so Ralf Thiemann, bei der GWA für die Schadstoffsammlung verantwortlich.

Bei der Abgabe ist unbedingt zu beachten, dass die Abfälle nur in geschlossenen Behältern angenommen werden, die nicht größer als 30 Liter und nicht schwerer als 30 Kilogramm sind. Darüber hinaus sind die angelieferten Abfälle so zu beschreiben, dass auf eine Analyse verzichtet werden kann.

Weitere Informationen sind bei der GWA-Abfallberatung am Infotelefon unter 0 800 400 1 400 (gebührenfrei im Kreis Unna ) – montags bis donnerstags von 8.30  bis 17.00 Uhr und freitags von 8.30 bis 15.00 Uhr – sowie im Internet unter www.gwa-online.de erhältlich.