EntsorgungsBetriebBergkamen bietet Grünschnittabfuhr an

Die Biotonne ist für die Grünschnitt-Entsorgung ungeeignet.
Die Biotonne ist für die Grünschnitt-Entsorgung ungeeignet.

Auch im Frühjahr 2016 bietet der EntsorgungsBetriebBergkamen (EBB) wieder eine Grün­schnittabfuhr an. In der Zeit ab dem 14. März wird dann durch den EBB der Grünschnitt bis zu einer Menge von ca. 5 cbm pro Haushalt abgeholt. Die Gebühr für diesen zusätzlichen Abfuhrservice beträgt 10 €. Anmeldungen sind bis zum 2. März möglich.

Ebenfalls besteht die Möglichkeit am Wertstoffhof an der Justus-von-Liebig-Straße Grünschnitt für eine Zusatz­gebühr von 1,00 € bis 20,00 € abzugeben (je nach Menge).

Nicht geeignet sind kleine Abfallgefäße, die zudem per Greifarm durch das Seitenlader-Abfallsammelfahrzeug aufgenommen werden müssen.




Schläger bedrohen Familie mit einem Dachdeckermesser

Am Mittwochmittag hat es gegen 12.30 Uhr eine tätliche Auseinandersetzung auf der Hertinger Straße in Höhe des Marktes in Unna gegeben. Zwei Männer provozierten einen 43-jährigen Mann, der mit seiner Familie in der Stadt unterwegs war.

Im Verlauf der zunächst verbalen Auseinandersetzung schlug einer der beiden Verdächtigen auf den Familienvater ein, der sich wehrte. Auch der zweite Verdächtige schlug daraufhin das Opfer, der bei der Schlägerei ein Dachdeckermesser aus seiner Arbeitskleidung verlor. Dieses nahm einer der Täter an sich bedrohte die Familie damit. Beide Männer flüchteten danach in Richtung Gürtelstraße. Nach eigenen Angaben war der 43-jährige zum Glück nicht verletzt.

Die Täter werden von der Familie wie folgt beschrieben: beide etwa 25 – 30 Jahre, der erste 175 cm, schlank, schwarze Haare, Vollbart, buschige Augenbrauen. Bekleidet war er mit einer schwarzen Jacke mit Fellkragen, dunkler Hose und schwarzen Nike Turnschuhen. Er sprach gebrochen deutsch. Der zweite Mann hatte eine kräftigere Figur, hellere Haare, er sprach arabisch. Bekleidet war er mit einer helleren Kapuzenjacke.

Im Rahmen der Fahndung wurden am Unnaer Busbahnhof zwei syrische Männer überprüft, auf die die Beschreibung passte. Das Messer wurde nicht bei Ihnen gefunden. Ob die beiden Verdächtigen der Schlägerei auch mit einem kurz zuvor versuchten Handtaschenraub in der Bahnhofstraße in Verbindung stehen, kann noch nicht gesagt werden. Dort hatten zwei Männer versucht, einer 76-jährigen Frau die Umhängetasche zu entreißen. Die Dame reagierte aber reaktionsschnell und schlug die Täter mit dem Regenschirm und lauten Schreien in die Flucht. Zur Beschreibung konnte sie nur angeben, dass beide dunkel gekleidet waren.

Zeugen des versuchten Raubes, die die Täter näher beschreiben können werden gebeten sich bei der Polizei zu melden. Hinweise bitte an die Polizei Unna unter 02303 921 3120 oder 921 0.




Wohn- und Pflegeberatung im Rathaus

Mit Eintritt eines Pflegefalles stehen Betroffene und Angehörige vor vielen Fragen. Hilfe gibt es vor Ort in den Sprechstunden der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna. In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 4. Februar von 10 bis 12 Uhr statt. Die Pflegeberaterin Anne Kappelhoff ist im Rathaus, Rathausplatz 1, Raum, 600, zu erreichen. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist unter 0 23 07 / 965-218 möglich.

Bei der Beratung geht es um alle Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung, zum Pflegetagebuch oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. Informationen gibt es auch zu den Leistungen, die an einer Demenz erkrankten Menschen zustehen.

Auch wer einen Gesprächskreis für pflegende Angehörige, einen ambulanten Pflegedienst, eine Tages- oder Kurzzeitpflegeeinrichtung oder ein Pflegeheim sucht, bekommt Adressen und Informationen über Orts nahe Angebote. Außerdem werden Fragen zur Finanzierung dieser Hilfeangebote beantwortet. Die Beratung ist kostenlos und anbieterunabhängig.

Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, später noch Fragen hat oder einen Hausbesuch vereinbaren möchte, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 060 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei).

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung).




„Aladin und die Wunderlampe“ bereits ausverkauft

Die Abschlussvorstellung der Kindertheatersaison 2015/16 „Aladin und die Wunderlampe“ am 24. Februar im studio theater ist bereits ausverkauft. Eintrittskarten sind weder im Vorverkauf noch an der Tageskasse erhältlich.

Mit der Aufführung des Trotz-Alledem-Theaters aus Bielefeld endet eine erfolgreiche Kindertheatersaison mit rund 1.200 Besuchern und vielen zufriedenen und lachenden Kindergesichtern. Die Theaterreihe wird im Oktober 2016 fortgesetzt. Das neue Programm wird derzeit zusammengestellt und rechtzeitig bekannt gegeben.

 




?Stalking-Fall am Supermarkt: Freispruch nach drei Strafanzeigen

von Andreas Milk

Er ließ sich deutlich anmerken, dass er den Angeklagten gern verurteilt hätte – wegen Nachstellung, also Stalking. Vielleicht auch wegen fahrlässiger Körperverletzung. Aber der Kamener Amtsrichter Martin Klopsch sah am Ende nur einen Freispruch als angemessen an. Etwas Anderes gebe der Gesetzestext nicht her.

Der Fall: Im Februar 2015 erstattete die Verkäuferin eines Bergkamener Supermarktes Strafanzeige gegen einen heute 75 Jahre alten Mann. Der lauere ihr in seinem Auto regelmäßig auf, verfolge ihren Wagen ein Stück auf dem Nachhauseweg, um schließlich abzubiegen und zu verschwinden. Bis zum nächsten Mal. Es war die dritte Anzeige der Verkäuferin gegen den Rentner seit dem Jahr 2012. Zwei Verfahren waren eingestellt worden. Diesmal nun wollte die Staatsanwaltschaft die Sache durchziehen.

Dass das Verhalten des Rentners – milde ausgedrückt – merkwürdig und lästig war: Darüber herrschte Einigkeit unter den übrigen Prozessbeteiligten. Bloß: Der entscheidende Paragraph im Strafgesetzbuch sagt, strafbar sei ein solches Verhalten erst, wenn das Opfer in seiner Lebensgestaltung beeinträchtigt wird. Die Verkäuferin allerdings gab an, das treffe auf sie nicht zu: Sie habe weder ihre Gewohnheiten noch die Route ihres Heimwegs geändert. Dass eine solche Standhaftigkeit des Opfers vor Gericht dem Täter nutzt: kurios, aber gesetzmäßig. In einem ärztlichen Attest ist zwar von einer psychischen Belastung der Supermarkt-Mitarbeiterin die Rede. Aber auch das brachte letztlich nichts: 1997 hatte die Frau einen Schlaganfall erlitten, nimmt seitdem ein stimmungsaufhellendes Medikament.

Dass es ihr ohne den Stalker inzwischen besser ginge, lässt sich vermuten – aber kaum beweisen.
Der Angeklagte übrigens hatte dem Richter gesagt, die Begegnungen mit der Verkäuferin seien durchweg Zufälle gewesen. Dass es so häufig passiert sei, liege eben daran, dass er seine Einkäufe nahezu täglich erledige, statt sich auf Vorrat einzudecken. Er habe als Ruheständler ja reichlich Zeit.
Seine Verteidigerin redete ihm nach Verhandlungsende zu, sein Verhalten zu ändern.

Richter Klopsch empfahl der Verkäuferin, notfalls einen Anwalt einzuschalten und zivilrechtliche Schritte zu prüfen. „Es tut mir ein bisschen leid, dass es heute so ausgeht.“




Brandstifter stellt sich der Polizei

Die Brandstiftung im Keller eines Wohnhauses in der Nacht zu Dienstag am Nordring ist geklärt. Ein junger Kamener gestand die Tat. Er vertraute sich einer anderen Person an, die ihn dazu bewegen konnte, sich bei der Polizei zu stellen.

In der Nacht zum Mittwoch stellte er sich dann der Polizei in Unna. Dort wurde er zunächst festgenommen. In den Vernehmungen räumte er die Tat ein. Bei dem Brand wurden einige Bewohner des Hauses verletzt und mussten im Krankenhaus versorgt werden. Die Staatsanwaltschaft verzichtete auf eine Vorführung beim Haftrichter. Der Kamener wurde danach aus dem Gewahrsam entlassen.




ver.di Seniorengruppe besucht DFB-Museum und Brauerei

Eine eintägige Busfahrt der ver.di-Senioren Hamm/Unna am 16. Februar 2016 führt nach Dortmund. Die Besichtigung des DFB-Museums und einer Dortmund Brauereien inklusive Umtrunk stehen auf dem Programm.

Für diese Fahrt sind noch einige Plätze frei. Interessenten für die noch freien Plätze wenden sich bitte telefonisch an den ver.di Bezirk Hamm/Unna, Tel.: 02381/92052-13.

 




Reise durch die Welt der internationalen Folklore mit dem Zupforchester Bergkamen

Am Sonntag, 14. Februar, lädt das Orchester zu einer Reise durch die Welt der internationalen Folklore in der Ökologiestation in Heil ein. Ein besonderes Highlight ist die Einbindung von Solisten und Ensembles aus unterschiedlichen Bereichen der Musikschule.

Es werden u.a. folkloristisch gefärbte Werke aus der Klassik, wie die „Slawischen Tänze“ von Antonín Dvo?ák, in einer Bearbeitung für Klarinette und Zupforchester zu hören sein, traditionelle Folklore aus der Türkei unter Mitwirkung des Ba?lama-Ensembles, sowie altenglische Volkslieder, bei denen der neugegründete Jazz- und Popchor der Musikakademie „Let’s Sing“, sich vom Orchester begleiten lässt. Auch der Nachwuchs wird bei diesem Konzert zu seinem Recht kommen. So wird das Kinder-Zupforchester der Musikschule sein Können demonstrieren.

Konzertbeginn ist um 11.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, es wird jedoch um freiwillige Spenden zur Unterstützung der Orchesterarbeit gebeten. Für das leibliche Wohl wird in der Pause mit Kaffee, Kuchen und kalten Getränken gesorgt sein.

Im Herbst letzten Jahres feierte das Zupforchester der Musikschule sein 40-jähriges Bestehen mit einem großen Festkonzert in der Auferstehungskirche in Weddinghofen. Nun haben die jugendlichen und erwachsenen Mitglieder des Orchesters unter der Leitung von Melanie Scharne, Ralf Beyersdorff und Philipp Schlüchtermann wiederum ein neues Programm einstudiert. Die Arrangements für dieses Konzert wurden von den Orchesterleitern, sowie dem Fachbereichsleiter Burkhard Wolters, welcher moderierend durch das Programm führen wird, speziell für die verschiedenen Besetzungen geschrieben.

 




Zwei künftige Lernanfänger von der Overberger Grundschule abgewiesen

408 Bergkamener Kinder werden mit dem Ende der Sommerferien Schulpflicht. 12 wurden bei auswärtigen Schulen angemeldet, 396 an den Bergkamener Grundschulen. Bei zwei Kindern müssen sich allerdings die Eltern anders entscheiden. Bei der Overberger Grundschule wurde bei der Anmelderunde im vergangenen Jahr die zulässige Zahl von 56 neuen Erstklässler überschritten. Schulleiterin Melanie Ludwig musste sie deshalb abweisen.

Trotzdem werden die beiden Eingangsklassen in Overberge mit jeweils 28 Kindern die Schülerstärksten sein. Dahinter folgt allerdings dichtauf die Gerhart-Hauptmann-Grundschule mit 26, bzw. 27 Kindern in ihren neuen 1. Klassen. Die kleinste Klassenstärke gibt es bei der Oberadener Preinschule mit 16 und 17 Kindern. Das „Mittelfeld“ bilden die Schillerschule, die Pfalzschule und die Freiherr-von-Ketteler-Schule mit 21 bis 24 Kindern. Die genaue Verteilung zeigt die untenstehende Tabelle.

Fünf Schülerinnen und Schüler sind noch nicht angemeldet worden. Es handelt sich um Kinder von Flüchtlingen, die zurzeit gezielt vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Unna angesprochen werden. Aufgrund der Wohnortnähe sind vier Kinder der Gerhart-Hauptmann-Grundschule und ein Kind der Pfalzschule in der Statistik zugeordnet worden. Die Zahl der Flüchtlingskinder, für die nach den Sommerferien der sogenannte „Ernst des Lebens“ beginnt, ist größer. Keine Schulpflicht besteht übrigens für die Kinder von Flüchtlingsfamilien, die zurzeit in der Unterkunft am Wellenbad untergebracht sind. Diese Einrichtung soll bekanntlich bereits im März aufgelöst werden.

 

Schule Anmeldungen Klassen Schüler/innen pro Klasse
G.-Hauptmann-Schule 53 2 26/27
Schillerschule 70 3 23/24
Pfalzschule 70 ** 3 23/24
Jahnschule 64 3 21/22
Preinschule 31 2 15/16
Overberger Schule 56 2 28



Müllsammelaktion in Weddinghofen – Helfer gesucht

Die Siedlergemeinschaft An der Landwehr  führt am Samstag, den 12. März, eine Müllsammelaktion in Weddinghofen durch. Start ist um 9.30 Uhr an der Pfalzschule. Wer die Siedler dabei unterstützen möchte, sollte sich per E-Mail melden, weil wir für den anschließenden Imbiss die Helferzahl benötigt wird. Die E-Mail-Adresse lautet: gue.koelzow@gswcom.biz.




Schnelle Gerichtsverfahren für straffällige Asylbewerber auch im Kreis Unna

Kurzen Prozess machen jetzt auch die Gerichte im Kreis Unna bei straffällig gewordenen Asylbewerbern. Zwischen Tat und Urteil lagen beim jüngsten Fall gerade einmal eine Nacht im Polizeigewahrsam.

Am späten Montagvormittag ist die Polizei zu einem Geschäft in der Margot-Röttger-Straße in Schwerte gerufen worden. Dort wurde ein 41-jähriger Mann nach einem versuchten Taschendiebstahl festgehalten. Eine aufmerksame Zeugin hatte beobachtet, wie er versuchte, einer Frau etwas aus der Kleidung zu entnehmen.

Der Algerier war zuletzt in einer Unterkunft in Eslohe untergebracht. Da er bereits mehrfach wegen Diebstahlsdelikten in anderen Städten auffällig geworden war, wurde er zunächst in Gewahrsam genommen. Einen Tag später, am Dienstag,  26. Januar, verurteilte ihn das Amtsgericht Schwerte im Rahmen des beschleunigten Verfahrens zu einer Geldstrafe.