Karnevalisten feiern unter verstärktem Polizeischutz

Nicht nur im Rheinland wird jedes Jahr euphorisch Karneval gefeiert. Auch in Dortmund gibt es jedes Jahr begeisterte „Jecken“. Insbesondere der Rosenmontagszug zieht tausende Bürger auf die Straßen.

Die Dortmunder Polizei bereitet sich – insbesondere nach dem in der Silvesternacht in Köln aufgetretenen Phänomen – intensiv auf das bevorstehende lange Karnevalswochenende vor. Hierfür wurden die zur Verfügung stehenden Kräfte für die Karnevalstage deutlich erhöht.

„Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger hat höchste Priorität. Insbesondere durch (offene und verdeckte) Präsenz vor Ort werden wir unseren Beitrag zum Schutz der Menschen in Dortmund und Lünen sicherstellen. Unser Augenmerk richten wir auf Örtlichkeiten, an denen verdächtige Personengruppen in Erscheinung treten. Gegen Straftäter wird die Dortmunder Polizei niederschwellig und konsequent vorgehen“, erklärt die Dortmunder Polizei

„Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, dass alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft und Nationalität, in Dortmund ein fröhliches und unbeschwertes Karnevalsfest erleben können!“ begründet der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange die Einsatzmaßnahmen der Polizei. Lange weiter: „Dortmund ist seit vielen hundert Jahren eine weltoffene Stadt, in der unterschiedliche Kulturen und Religionen friedlich zusammen leben und feiern können. Dass dieses so bleibt, dazu leistet die Dortmunder Polizei in Abstimmung mit der Stadt Dortmund ihren Beitrag.“

Die Polizei bittet die Bürgerinnen und Bürger sie frühzeitig darüber zu informieren, wenn sie verdächtige Wahrnehmungen haben: „Scheuen Sie sich nicht den Notruf „110“ zu wählen oder die Polizeibeamten auf der Straße direkt anzusprechen, wenn Sie Hilfe brauchen oder jemanden sehen, der Hilfe benötigt!“




Kripo ermittelt – Gartenhütte brennt nieder

Der Brand einer Gartenhütte an der Jahnstraße rief am Montagabend kurz nach 23 Uhr die Freiwillige Feuerwehr auf den Plan. Als die 23 Rettungskräfte der Löschgruppe Oberaden eintrafen, brannte die Hütte bereits in voller Ausdehnung. Zur Verstärkung wurde dann die Löschgruppe Heil gerufen.

Trotzdem war die Gartenhütte nicht mehr zu retten. Sie brannte völlig nieder. Glücklicherweise war der Abstand zu den Nachbarhütten so groß, dass sie nicht gefährdet waren.

Da Brandstiftung nicht auszuschließen ist, hat die Kripo die Ermittlungen aufgenommen.




Baumfäll- und -pflegeaktion an der Schulstraße im Bereich des Lüttke Holzes

Baumfäll- und -pflegemaßnahmen am Waldrand des Lüttke Holzes werden am kommenden Mittwoch und Donnerstag auf der Schulstraße zu Verkehrsbehinderungen führen – auch für Fußgänger und Radfahrer. Betroffen ist ein 150 Meter langes Stück links und rechts der Einmündung Pfalzstraße.

Im Bereich der Schulstraße wird eine Wanderbaustelle mit Ampelanlage eingerichtet, so dass es hier kurzzeitig zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Der Fußgängerverkehr wird weiträumig umgeleitet. Die Wegeanbindungen durch das Waldgebiet „Lüttkeholz“, die in Richtung Schulstraße führen sind während der 2-tägigen Maßnahme für Fußgänger und Radfahrer gesperrt.

Und noch ein  Hinweis an die Bevölkerung: Halten Sie sich zur eigenen Sicherheit in jedem Fall an die vorhandenen Absperrungen bzw. an etwaige Anweisungen der Baustellenleitung oder des Forstpersonals.




Polizei sucht mit Fotos unbekannte Geldabheberin

Die Polizei sucht eine unbekannte Frau mit Kopftuch. Sie versuchte am 13. Oktober 2015 vergeblich an einem EC-Automat in Kamen Geld abzuheben. Dabei wurde sie fotografiert.

tatverd_chtigemitkopftuchamgakamenAm 13. Oktober 2015 gegen 16:00 Uhr saß eine 63jährige Ahlenerin im Restaurant eines Möbelhauses am Kamen Karree. Ihre Handtasche hing dabei über der Stuhllehne. Eine noch unbekannte Person entwendete in einem unbeobachteten Moment die Handtasche. Wenig später versuchte eine weibliche Person mit der EC-Karte der Geschädigten, die sich in der Handtasche befand, Bargeld an einem Geldautomaten in Kamen abzuheben. Dabei wurde die Karte einbehalten. Die verhinderte Geldabheberin wurde von der Videoüberwachungsanlage aufgenommen. Auf Beschluss des Amtsgerichts Dortmund veröffentlicht die Polizei nun Lichtbilder. Wer kennt die abgebildete Frau? Hinweise nimmt die Polizei in Kamen unter der Telefonnummer 02307/921 – 3220 oder 921- 0 entgegen.




Einbrecher laden jede Mengen Textilien in ihren Lkw

In der Zeit von Freitagnachmittag, 15.30 Uhr, bis Montagmorgen 7.00 Uhr sind unbekannte Täter in eine Lagerhalle für Textilien in der Industriestraße in Rünthe eingedrungen. Dazu hebelten sie zunächst eine Fluchttür zur Halle auf und öffneten danach das Rolltor von innen. Anschließend fuhren sie einen LKW in das Gebäude. Mit einem Gabelstapler beluden sie das Fahrzeug mit Kartons, in denen sich Textilien befanden. Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Bergkamener fährt gegen geparkten Pkw – Blutprobe

Am Sonntagabend fuhr gegen 22 Uhr ein 47 jähriger Fahrzeugführer aus Bergkamen auf der Rotherbachstraße, kam gegenüber Hausnummer 139 nach links von der Fahrbahn ab und prallte dort in einen geparkten PKW. Der Fahrer verletzte sich bei dem Unfall und muss stationär in einem Krankenhaus behandelt werden. Es entstand ein Sachschaden von etwa 12 000 Euro.

Am Unfallort konnte bei dem 47 Jährigen deutlich Alkoholgeruch wahrgenommen werden. Daher wurde ihm ein Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt.




Nächtliche Verbindungssperrung im Kamener Kreuz und Kamen Zentrum

In der Nacht von Dienstag (2.2.) auf Mittwoch (3.2.) ist von 23.30 bis 4.30 Uhr im Kamener Kreuz die direkte A2-Verbindung aus Oberhausen auf die A1 nach Köln gesperrt. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm erneuert dort Schutzplanken. Eine Umleitung ist mit Rotem Punkt ausgeschildert.

In der gleichen Nacht  ist in A1-Fahrtrichtung Köln von 22 bis 1 Uhr keine Ausfahrt in Kamen-Zentrum möglich. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm erneuert auch dort Schutzplanken. Eine Umleitung ist ebenfalls mit Rotem Punkt ausgeschildert.




Angetrunkener Patient im Engelshemd will Polizisten beißen

Ein angetrunkener, randalierender 26-Jähriger Patient hat in einem Dortmunder Krankenhaus für einen Einsatz der Polizei gesorgt, bei dem er massiven Widerstand leistete. Zwei Polizisten wurden dabei verletzt

Der Dortmunder musste auf Grund seiner Alkoholisierung und weiterer Symptome in das Knappschaftskrankenhaus eingeliefert werden. Der 26-Jährige suchte dort, lediglich mit einem Patientenhemd („Engelshemdchen“) bekleidet, die Cafeteria auf. Eine Krankenschwester bat ihn, sich anzuziehen oder sich auf sein Zimmer zu begeben.

Die Bitte der Krankenschwester quittierte der 26-Jährige damit, dass er einen Putzeimer auslehrte. Anschließend nutzte er den Eimer als Wurfgeschoss in Richtung der Krankenschwester Daraufhin erging sich der Patient in verbalen Entgleisungen. Dem Eimer ließ er zudem mehrere leere Dessertschalen folgen, die wiederum allesamt in die Richtung der Krankenschwester flogen. Glücklicherweise verfehlten sämtliche Wurfgeschosse ihr Ziel und niemand wurde getroffen.

Die Polizei wurde deshalb alarmiert. Den Einsatzkräften begegnete der Mann äußerst aggressiv und mit einer Glasflasche in der Hand. Da alle kommunikativen Mittel nicht fruchteten, wollten die Beamten den renitenten 26-Jährigen ergreifen. Hierdurch entwickelte sich ein Handgemenge mit vier Beamten. Einen  schleuderte er mit hoher Wucht gegen eine Tür. Der Mann versuchte immer wieder, die Polizisten zu beißen und schlug einem weiteren Beamten mit dem Ellbogen auf die Nase.

Trauriges Ergebnis: Zwei Polizeibeamte wurden leicht verletzt, verblieben jedoch glücklicherweise dienstfähig. Der 26-Jährige musste in ein anderes Krankenhaus verlegt werden. Im Rahmen der Ermittlungen gaben Zeugen an, dass er bereits auf der Station durch verbale Entgleisungen aufgefallen war.

Den 26-Jährigen erwartet jetzt eine Strafanzeige wegen des Verdachts der versuchten schweren Körperverletzung, der Sachbeschädigung und des Widerstandes gegen Polizeibeamte.




40-jähriger Kamener auf regennasser A1 schwer verunglückt

Bei einem Unfall auf der A 1 am Samstagabend ist ein Fahrer bei einem Alleinunfall schwer verletzt worden.

Der 40-jährige Kamener fuhr gegen 21.30 Uhr die A1 in Richtung Köln. In Höhe Autobahnkreuz Schwerte kam er auf der nassen Fahrbahn ins Schleudern und prallte an der Schutzplanke vorbei in die Böschung. Von dort rutschte das Fahrzeug weiter in Richtung Auffahrt Schwerte. Das Fahrzeug stieß dann wahrscheinlich gegen einen Betonschacht und überschlug sich, schleuderte über die Auffahrt und kam circa 50 Meter weiter in einer Böschung zum Stillstand.

Der Fahrer wurde schwer verletzt. Ein Rettungswagen brachte ihn ein Krankenhaus. Es besteht Lebensgefahr.




Wilde Flucht vor der Polizei endet vor einem Baum – BMW-Fahrer hat viele Gründe

Ein Schwerstverletzter, ein Schwerverletzter und zwei Leichtverletzte, sowie etwa 20000 Euro Sachschaden ist die Bilanz nach einem schweren Verkehrsunfall am frühen Sonntagmorgen in Hamm. Es besteht der Verdacht mehrerer Straftaten. Der Unfallverursacher wurde festgenommen.

Gegen 1.50 Uhr beabsichtigte die Besatzung eines Funkstreifenwagens einen BMW auf dem Bockumer Weg zu kontrollieren. Der 25-jährige Fahrer missachtete die Anhaltezeichen und flüchtete mit sehr hoher Geschwindigkeit über den Bockumer Weg in Richtung Westen. Aufgrund der Geschwindigkeit des BMW brachen die Polizeibeamten die Verfolgung innerhalb kürzester Zeit ab. Dennoch verringerte der 25-Jährige seine Geschwindigkeit nicht und kam von der Fahrbahn ab. Er prallte gegen einen Baum und einen geparkten Seat. Während der BMW des Flüchtigen in Höhe der Thorner Straße zum Stehen kam, schleuderte der Seat gegen eine Schaufensterscheibe einer dort ansässigen Fahrschule.

In dem BMW befanden sich über den Unfallfahrer hinaus drei weitere Insassen. Ein 20-jähriger Mitfahrer wurde lebensgefährlich, ein 23-Jähriger und ein 25-Jähriger leicht verletzt. Der Unfallfahrer wurde ebenfalls schwer verletzt. Die jungen Männer wurden in die umliegenden Krankenhäuer gebracht. Die total beschädigten Fahrzeuge wurden sichergestellt.

Die Feuerwehr setzte vier Rettungswagen, zwei Notärzte und einen Rüstzug ein. Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich heraus, dass gegen den 25-jährigen Fahrer zwei Haftbefehle vorliegen. Er war alkoholisiert und besitzt keine gültige Fahrerlaubnis. Eine Blutprobe wurde entnommen. Der BMW gilt als unterschlagen. An dem Fahrzeug waren zudem andere Kennzeichen angebracht. In dem Fahrzeug und bei dem Fahrer wurden Betäubungsmittel aufgefunden. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.




Einbrecher stehlen Schmuckkoffer

Am Samstagabend drangen in der Zeit von 21.00 Uhr bis 22.00 Uhr bislang unbekannte Täter durch ein Balkonfenster in eine Wohnung an der Fritz-Steinhoff-Straße ein. Hier erbeuteten sie einen Schmuckkoffer mit Schmuck im Wert eines 4-stelligen Eurobetrages. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Kamen unter der Telefonnummer 02307 – 921 – 3220 oder die Polizei in Unna unter 02303 – 921 0 entgegen.