Wegen des Rosenmontagszugs in Dortmund fährt die SchnellBus-Linie S30 am Montag, 8. Februar, von 13 bis 19 Uhr nicht in die Dortmunder Innenstadt, sondern zur Stadtbahn-Haltestelle Grevel. Hier besteht die Umsteigemöglichkeit in die U-Bahn-Linie 42 in die Westfalenmetropole.
Der letzte Bus der S30 in die Dortmunder Innenstadt fährt um 12:17 Uhr ab Bergkamen, Busbahnhof. Erst die Busse um 18:47 Uhr und 19:47 Uhr fahren wieder bis „Dortmund, Reinoldikirche“ bzw. „Hauptbahnhof/ZOB.“
Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 I 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung: Festnetz 20 ct/ mobil max. 60 ct) oder im Internet www.vku-online.de.
Ostereier färben am Feuer für Kinder ab 7 Jahre
Am Samstag, 19. März findet in der Zeit von 10.00 – 14.00 Uhr die Aktion „Ostereier färben am Feuer“ für Kinder ab 7 Jahre in der Ökologiestation statt.
Ostern steht vor der Tür! Genau der richtige Zeitpunkt um Eier zu färben. Am Feuer rühren die Kinder Farben aus Kräutern, Rinde und Wurzeln an und verzieren die Eier nach eigenen Ideen und Wünschen. Spiele rund um das Thema Ostern runden die gemeinsamen Stunden im Freien ab.
Die Kinder sollten regenfeste und warme Kleidung tragen und Kartons zum Transport der Eier mitbringen.
Die Kosten für diese Veranstaltung betragen 25 Euro (inkl. Material). Maximal können 20 Kinder an dieser Aktion teilnehmen. Durchgeführt wird die Veranstaltung von Sandra Bille (Wildnispädagogin) und Heike Barth (Naturerlebnis-Pädagogin).
Anmeldungen ab sofort bei Dorothee Weber-Köhling (02389-980913) oder umweltzentrum_westfalen@t-online.de
Baugrundstücke bleiben in Bergkamen günstig
Die Grundstückspreise im Kreisgebiet blieben 2015 weitgehend stabil. Zu diesem Fazit kam der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Unna bei seiner Bodenrichtwertsitzung 2016. Nach wie vor sind Baugrundstücke in Bergkamen mit einem Preis von 90 bis 145 Euro pro Quadratmeter günstig zu haben.
Die Bodenrichtwerten in den Kommunen des Kreises Unna.
Bodenrichtwerte sind Anhaltspunkte für den Wert eines Grundstücks. Sie werden einmal im Jahr vom Gutachterausschuss festgelegt. Dafür wurden aktuell 2.556 Kaufverträge ausgewertet. „Das entspricht einem Geldumsatz von 385 Millionen Euro“, erklärt Eva Börger, die Vorsitzende des Gutachterausschusses, und vermittelt so eine Vorstellung von der finanziellen Dimension.
Der durchschnittliche Preis pro Quadratmeter Bauland des individuellen Wohnungsbaues im Kreis Unna blieb weitgehend stabil. Der Gutachterausschuss weist insgesamt 1.006 Bodenrichtwertzonen aus.
Die durchschnittlich erzielten Kaufpreise für Bauland lagen im vergangenen Jahr zwischen 135 Euro pro Quadratmeter in Fröndenberg und 195 Euro pro Quadratmeter in Schwerte. Diese Werte ermittelte der Gutachterausschuss anhand der Kauffälle aus dem vergangenen Jahr.
Der Durchschnittspreis für landwirtschaftlich genutzte Flächen sank im Jahr 2015 von 4,82 Euro (2014) pro Quadratmeter auf 4,40 Euro pro Quadratmeter. 2013 hatte er bei 4,55 Euro gelegen. Um eine bessere Übersicht über den Grundstücksmarkt im landwirtschaftlichen Bereich zu bekommen, wurde eine Dreiteilung des Zuständigkeitsgebietes durchgeführt. So betragen die entsprechenden Bodenrichtwerte für den Nordbereich (Selm und Werne) rund 5,90 Euro pro Quadratmeter, für den Mittelbereich (Bergkamen, Kamen und Bönen) rund 4,40 Euro pro Quadratmeter und für den Südbereich (Fröndenberg, Holzwickede und Schwerte) rund 3,70 Euro pro Quadratmeter.
Das langjährige Mittel für forstwirtschaftlich genutzte Flächen beträgt rund 1,10 Euro pro Quadratmeter. Für das Jahr 2015 liegt der entsprechende Bodenrichtwert bei 1,20 Euro pro Quadratmeter.
Hintergrund:
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte ist für das Kreisgebiet (ohne Lünen und Unna) zuständig. Die Geschäftsstelle des Ausschusses ist beim Kreis im Fachbereich Vermessung und Kataster angesiedelt.
Die neuen Bodenrichtwerte sind ab sofort in der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses im Kreishaus Unna, Friedrich-Ebert-Straße 17, 59425 Unna, Zimmer B. 608, Telefon 0 23 03 / 27-11 68 zu erfragen. Der Grundstücksmarktbericht und die aktuellen Bodenrichtwerte sind ab dem 15. März auch über die Internetseite www.boris.nrw.de abzufragen.
SPD-Bundestagsabgeordnete unterstützen Forderung der Bürgermeister nach Entlastung bei Flüchtlingskosten
Zu der Debatte um die weitere Entlastung der Kommunen für die Unterbringung von Flüchtlingen erklären die beiden SPD-Bundestagsabgeordneten für den Kreis Unna Oliver Kaczmarek (Wahlkreis Unna I) und Michael Thews (Wahlkreis Unna II-Hamm):
„Wenn für die Kommunen in den nächsten Monaten u.a. bei den Kosten der Unterkunft zusätzliche Belastungen durch die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen entstehen, muss der Bund sie dabei unterstützen. Wir begrüßen es, dass der Landrat und die Bürgermeister die Initiative ergriffen haben, um mit den Bundestagsabgeordneten der Region über Lösungen zu diskutieren und haben unsere Position heute in der Bürgermeisterkonferenz zum Ausdruck gebracht.
Die vom Landrat des Kreises Unna Michael Makiolla eingebrachte Forderung nach einer stärkeren Bundesbeteiligung bei den Kosten der Unterkunft halten wir für einen sinnvollen Vorschlag. Damit würden insbesondere strukturschwächere Kommunen entlastet. Am Ende muss aber klar sein: wenn Flüchtlinge Ansprüche nach dem SGB II erhalten, müssen die Kommunen noch einmal durch den Bund entlastet werden.
Die anderen kommunalen Entlastungen, die der Bund seit der Regierungsbeteiligung der SPD vereinbart hat, dürfen mit diesen Aufgaben nicht vermischt werden. Denn der Bund verfolgt eine klare Strategie zur Entlastung der Kommunen, die bereits vor der Zunahme der Flüchtlingszahlen vereinbart wurde:
Zur allgemeinen Entlastung der Kommunen werden ihnen ab 2018 aus dem Bundeshaushalt 5 Mrd. Euro jährlich zugewiesen. In 2014 und 2015 gab es bereits 1 Mrd. Euro jährlich und in diesem Jahr mehr als 2 Mrd. Euro.
Zur Stärkung der kommunalen Investitionsfähigkeit hat der Bund ein Investitionsprogramm in Höhe von 3,5 Mrd. Euro aufgelegt. Der Bund beteiligt sich dauerhaft und strukturell an den Kosten für Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen bis zum Abschluss des BAMF-Verfahrens in Höhe von 670 Euro pro Monat. Das Land Nordrhein-Westfalen stockt diese Summe auf 833 Euro auf. Zudem hat der Bund 350 Mio. Euro für die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge zugesagt.
Zu diesen bereits bestehenden drei Eckpunkten muss eine Säule kommen, die die Kommunen einerseits nach Abschluss des BAMF-Verfahrens unterstützt. Andererseits ist es dringend notwendig, endlich ein schlüssiges Integrationspaket zu schnüren, damit möglichst viele Flüchtlinge nach Klärung ihres Aufenthaltsstatus in die Lage versetzt werden, in den Arbeitsmarkt zu kommen.
Zu diesen bereits bestehenden drei Eckpunkten muss eine Säule kommen, die die Kommunen einerseits nach Abschluss des BAMF-Verfahrens unterstützt. Andererseits ist es dringend notwendig, endlich ein schlüssiges Integrationspaket zu schnüren, damit möglichst viele Flüchtlinge nach Klärung ihres Aufenthaltsstatus in die Lage versetzt werden, in den Arbeitsmarkt zu kommen.
Fällkran legt über 100 Jahre alte Eichen um
Der Fällkran hat an der Schulstraße gegenüber dem Kfz-Betrieb Ritter seine Arbeit aufgenommen.
Bis voraussichtlich morgen wird er einen etwa 10 Meter breiten Streifen auf einer Länge von etwa 150 Metern freilegen. Die Schulstraße ist hier nur halbseitig befahrbar. Der Verkehr wird durch eine Baustellenampel geregelt. Der Fußweg durch das Lüttke Holz in Richtung Gymnasium ist für diese beiden Tage gesperrt.
Schwarzer Ford C Max an der Hochstraße gestohlen
Am Dienstag entwendeten unbekannte Täter in der Zeit von 13.10 Uhr bis 16.20 Uhr einen schwarzen Ford C Max, der an der Hochstraße auf einem Stellplatz parkte. Zur Tatzeit waren an dem PKW die amtlichen Kennzeichen UN-LQ 406 angebracht. Wer kann Angaben zum Diebstahl oder zum Verbleib des Fahrzeugs machen? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.
Brennender Kühlschrank löst Großalarm der Feuerwehr aus
Ein Küchenbrand in einem 4-Familien-Haus an der Freiherr-vom-Stein-Straße in Oberaden sorgte am Dienstag um 13.34 Uhr für einen Großalarm der Freiwilligen Feuerwehr. Da die Rettungsleitstelle davon ausgehen musste, dass Menschenleben in Gefahr ist, heulten in den Stadtteilen Oberaden, Weddinghofen und Heil die Sirenen.
Ursache für den Brand war, wie sich später herausstellte, ein Defekt im Kühlschrank in der Küche. Er wurde heiß und fing Feuer. Brennender Kunststoff sorgte dann dafür, dass die gesamte Erdgeschosswohnung verraucht und verrußt wurde. Sie ist deshalb nicht bewohnbar. Glücklicherweise waren die Mieter, eine junge Familie, nicht zu Hause.
Das Feuer selbst hatte die Feuerwehr schnell unter Kontrolle. Etwas hektisch wurde es, als es hieß, in der Wohnung befinde sich noch ein Kind. Zuvor hatte ein Trupp der Feuerwehr unter Atemschutz die Wohnung kontrolliert und nichts gefunden. Auch ein weiterer Trupp, der dann noch einmal in die Wohnung geschickt wurde, entdeckte niemanden.
Zum Standard gehört seit vielen Jahren, dass die Feuerwehr sehr schnell die Wohnungstüren zu den Treppenhäusern mit dem sogenannten „Rauch-Stopp“ verschließt. Deshalb blieb auch am der Freiherr-vom-Stein-Straße das Treppenhaus und die übrigen drei Wohnung weitestgehend rauchfrei. Dadurch war es möglich, die Mieter, die sich noch im Haus befanden, ohne Schwierigkeiten übers Treppenhaus ins Freie zu führen.
Nach Abschluss der Löscharbeiten und nachdem die betroffene Wohnung gründlich gelüftet worden war, konnten die drei Mietparteien wieder in ihre Wohnung zurück. Die Erdgeschosswohnung der jungen Familie ist hingegen unbewohnbar.
Der Einsatz dauerte für die Löschgruppen Oberaden, Weddinghofen und Heil rund eineinhalb Stunden. Im Einsatz waren außerdem die Besatzungen von zwei Rettungswagen, der Notarzt und Polizeikräfte.
Sexuelle Nötigung im Regionalexpress – Fahndung mit einem Phantombild
Nach einer sexuellen Nötigung in einem Regionalexpress am 31. Oktober 2015 sucht die Polizei nun mit einem Phantombild nach dem Tatverdächtigen.
Wer kennt diesen Mann?
Der unbekannte Mann reiste Zeugenaussagen zufolge im Zug zum Auswärtsspiel des BVB nach Bremen. Während der Fahrt griff der Tatverdächtige einer 24-jährigen Zugbegleiterin mehrere Sekunden an die Brüste. Mindestens zwei weitere Männer hielten die Frau dabei von hinten fest. Erst nach massiver Gegenwehr konnte sie sich schließlich losreißen.
Mit dem beigefügten Phantombild sucht die Polizei nun Hinweise auf die Identität des Haupttäters. Zeugen melden sich bitte bei der Kriminalwache der Dortmunder Polizei unter 0231-132-7441.
Bergkamener Bevölkerungszahl wieder über 50.000
Die Bevölkerung Bergkamens ist im Jahr 2015 weiter angestiegen. Das hat die aktuelle Auswertung der Einwohnerzahlen im Bürgerbüro der Stadt Bergkamen ergeben. Zum 31.12.2015 waren im Melderegister 50.035 Einwohnerinnen und Einwohner registriert.
Ein Vergleich der Sterbefälle (601) mit den Geburten (392) im Jahr 2015 lässt erkennen, dass diese gestiegenen Einwohnerzahlen nur durch einen Zuzug von außen erzielt werden konnte. Einen wesentlicher Beitrag kommt den Bergkamen zugewiesenen Flüchtlingen mit rund 600 zu. Nicht enthalten sind die Flüchtlinge, die in der Landeseinrichtung am Wellenbad für einige Wochen untergebracht sind.
1999m hatte Bergkamen fast 53.000 Einwohner. Seitdem gab es bei den Stadtteilen nur in Overberge bis heute einen leichten Anstieg um 12 auf 3.676 Einwohner.
Einbruch in unbewohntes Haus an der Goekenheide
In der Nacht auf Dienstag zwischen 22.30 und 07.30 Uhr sind bisher unbekannte Täter in ein unbewohntes Haus in der Goekenheide eingestiegen. Dazu schlugen sie eine Fensterscheibe ein und öffneten durch das Loch das Fenster. In dem Haus befinden sich nur noch einige Kartons der ehemaligen Bewohnerin. Ob etwas entwendet wurde, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 7320 oder 921 0.
Versuchter Autodiebstahl – Täter fährt mit Abschleppwagen vor
Ganz schön dreist: Am Montag versuchte ein Autodieb einen Pkw auf seinen Abschleppwagen zu laden. Der Eigentümer des Fahrzeugs bemerkt die Aktion noch rechtzeitig.
Nichtsahnend parkte am Montagabend gegen 19 Uhr ein Bönener seinen schwarzen 1er BMW auf dem Parkplatz am Schulzentrum an der Bachstraße. Während er zusammen mit seinem Sohn auf dem Sportplatz trainierte, sah er einen Abschleppwagen vorfahren, der genau vor seinem Pkw anhielt. Als dann der Fahrer die Radkappen abmontierte und ein Seil am Fahrzeug befestigen wollte, machte der der Bönener lautstark auf sich aufmerksam und lief in Richtung seines BMW. Der Fahrer des Abschleppwagens flüchtete daraufhin mit seinem LKW in Richtung Bahnhofstraße.
Der Mann soll der Beschreibung nach etwa mittelalt gewesen sein und trug eine graue Kapuzenjacke. Auf der Ladefläche des Abschschleppfahrzeugs sollen bereits ein roter und ein dunkler Pkw gestanden haben. Wer kann weitere Angaben zu dem versuchten Diebstahl oder dem unbekannten Abschleppwagen machen? Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.