NABU-Vortrag von Klaus–Bernhard Kühnapfel: Naturbeobachtungen in Sachsen

Sachsen bietet sehr gute Möglichkeiten Tiere und Pflanzen zu entdecken, die in unseren Breiten längst verschwunden sind. Besonders artenreich ist die Oberlausitz mit ihren zahlreichen Teichen. Hier leben Fischotter, Kraniche, Seeadler und zahlreiche Wasservögel, Amphibien und Libellen. In der umliegenden Heide der Oberlausitz hat die Wiederbesiedlung mit dem Wolf in Deutschland begonnen. Zudem kommen wärmeliebende Insekten und Pflanzen vor.

Am Montag, 15. Februar, stellt Klaus-Bernhard Kühnapfel vom NABU nicht nur diese Gebiete vor, sondern auch die Sächsische Schweiz mit ihren Felsbiotopen und Tafelbergen, das Erzgebirge und die bunten Blumenwiesen des Vogtlands, die zahlreichen Insekten Lebensraum bieten. Außerdem Moor und Heide sowie die großen Auen von Elbe und Mulde, wo der Biber überlebt hat und sich heute wieder ausbreitet. Der Vortrag in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil beginnt um 19.30 Uhr.




Polizei: Karnevalisten feiern friedlich

Mit dem gestrigen Rosenmontag sind auch in Dortmund und Lünen die Karnevalsfeierlichkeiten größtenteils zu Ende gegangen. Trotz der Absage des Rosenmontagszuges in Dortmund hat die Polizei auch an diesem Tag wieder deutlich Präsenz gezeigt.

Eine vorläufige Bilanz zeigt: Die Karnevalisten in Dortmund und Lünen konnten die tollen Tage offenkundig friedlich genießen. Zwar haben die eingesetzten Beamtinnen und Beamten auch am Rosenmontag wieder zahlreiche Personen und Fahrzeuge kontrolliert – insgesamt knapp 800. Herausragende Sachverhalte wurden der Polizei jedoch nicht bekannt.

Die Einsatzkräfte nahmen insgesamt 26 Personen vorläufig fest. Bei dem Großteil dieser Personen bestand der Verdacht des illegalen Aufenthalts.

Zwei weitere junge Männer (15 und 17, aus Dortmund) mussten den Weg ins Polizeigewahrsam antreten, weil sie im Verdacht stehen an einer Körperverletzung beteiligt gewesen zu sein. Diese hatte sich am Montag gegen 19.30 Uhr an der Kampstraße ereignet. Dort tanzte eine 27-jährige Dortmunderin gerade mit einer Freundin im Bereich einer Passage, als aus einer Gruppe junger Männer einer auf sie zuging und mit ihr tanzte. Dabei berührte er sie offenbar am Po. Als sie ihn daraufhin zurückstieß, trat er den Zeugenaussagen zufolge zu. Es kam zu einer kurzen Rangelei, nach der die Männer flüchteten. Den Haupttatverdächtigen (15) und einen weiteren Mann aus der Gruppe konnten die Beamten im Rahmen der Fahndung vorläufig festnehmen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie in die Obhut ihrer Erziehungsberechtigten gegeben. Die Frau wurde bei der Rangelei leicht verletzt.

Verstärkte Verkehrskontrollen in Hamm

Obwohl trotz des abgesagten Karnevalsumzuges knapp 600 bis 700 Jecken im Festzelt auf dem Marktplatz in Hamm feierten, verlief der Rosenmontag für die Einsatzkräfte der Hammer Polizei recht ruhig. Im Rahmen der Einsätze wurden drei Personen in Gewahrsam genommen und mussten die Nacht bei der Polizei verbringen. Den Anfang machte ein junger Mann an seinem Geburtstag, da er immer wieder randalierte. Ebenfalls in einer der Zellen landete ein alkoholisierter 23-Jähriger, der immer wieder das Fest störte. Der dritte im Bunde war ein 20-jähriger Hammer, der betrunken auf dem Marktplatz mit Flaschen um sich warf. Auch er musste in der Ausnüchterungszelle schlafen.

Weiterhin kamen die Verkehrskontrollen seit Weiberfastnacht nicht zu kurz. So wurden durch die Polizei bis einschließlich Rosenmontag 1197 Autofahrer kontrolliert, von denen 396 pusten mussten. Acht von ihnen waren mit Alkohol am Steuer unterwegs und bei sieben Personen besteht der Verdacht auf Drogeneinfluss, so dass Blutproben entnommen wurden. Weiterhin musste ein Autofahrer seinen Führerschein abgeben und wird die nächste Zeit zu Fuß gehen. Zu alkoholbedingten Verkehrsunfällen ist es an Rosenmontag nicht gekommen.

Im Vergleich zum Karneval 2015: Letztes Jahr wurden 1036 Fahrzeuge überprüft, von denen 343 Autofahrer pusten mussten. Jedoch waren nur fünf mit Alkohol und einer mit Drogeneinfluss am Steuer unterwegs. Bei der Verkehrsunfallbilanz waren zwei alkoholbedingte Unfälle mit Sachschaden zu verzeichnen




Polizei sucht nach Handtaschenraub Pirat als Zeugen

Nach einem Handtaschenraub in der Nacht zu Dienstag auf der Kamener Straße in Werne sucht die Polizei einen als Pirat verkleideten Mann als Zeugen.

In der Nacht zu Dienstagverließ gegen 3.45 Uhr eine 35-jährige Frau aus Werne eine Gaststätte an der Kamener Straße. Während sie auf ein Taxi zuging, riss plötzlich ein unbekannter Mann an ihrer Handtasche. Als sie diese nicht los ließ, schlug er ihr auf den Arm und konnte ihr nun die Tasche entwenden und flüchten. Der Vorfall könnte von einem als Pirat verkleideten Mann, der zur gleichen Zeit auch die Gaststätte verlassen hatte, beobachtet worden sein. Die Handtasche konnte in Tatortnähe wieder aufgefunden werden. Ein Handy und ein Schlüsselbund wurden entwendet.

Der Täter soll etwa 25 bis 30 Jahre alt und etwa 175 cm groß gewesen sein. Er soll kurze braune Haare gehabt haben.

Hinweise bitte an die Polizei in Werne unter der Rufnummer 02389 921 3420 oder 921 0.




Theaterkurs des Gymnasiums bringt es: Woody Allens Frage nach dem Sein

Höchst philosophisch wird es am 12. und 13. Februar im Pädagogischen Zentrum des Städtischen Gymnasiums Bergkamen, wenn der Theaterkurs der Jahrgangsstufe Q2 dort jeweils um 19.30 Uhr sein aktuelles Stück im PZ aufführt. „Gott“ lautet der Titel der skurrilen Komödie, die Mitte der 70er Jahre in New York zur Uraufführung kam. Autor Woody Allen, den meisten eher als genialer Filmregisseur bekannt, zeigt in seinem Stück, dass er auch auf der Theaterbühne seinen ganz eigenen Humor verbreiten kann. Mit einem nicht zu übersehenen Augenzwinkern stellt er sich den wesentlichen Fragen des Seins.

Es ist eine Stück im Stück, das wiederum in einem Stück spielt und dringend nach einem Schluss verlangt. Und nach Antworten auf die wesentlichen Fragen der Menschheit: „Gibt es einen Gott?“ und wenn nicht, sind wir dann selbst für alles verantwortlich? Ist es das Schicksal, das über uns alle bestimmt oder vielleicht der Auto, und kann mit einem geeigneten Schluss das Athener Dramatikerfestival – nebst der versprochenen Kiste Ouzo – gewonnen werden? Im Ringen um ein glückliches Ende treffen die Hauptakteure Diabetes und Hepatitis auf viele wirkliche und unwirkliche Gestalten, für Überraschungen ist reichlich gesorgt.

Wie es wohl ausgeht? Das weiß nur Gott allein! Oder alle, die zum Preis von 4 Euro eine Eintrittskarte erwerben. Das kann an der Abendkasse oder im Vorverkauf im Sekretariat des Städtischen Gymnasiums Bergkamen geschehen.

„Sinnlos, Nichtssagend – Den Schluss, meine Ich“- damit beginnt die turbulente Suche von Geschichte und schon sind die Zuschauer mitten drin im Ringen um ein glückliches Ende.

 




Tagesausflüge in den Osterferien: AquaMagis und Fort Fun

Zwei Tagesausflüge bietet das Kinder- und Jugendbüro in den kommenden Osterferien an: Erst geht es in das Erlebnisbad „AquaMagis“ in Plettenberg und eine Woche später in den Freizeitpark Fort Fun nach Bestwig.

Am Mittwoch, 23. März, startet der Ausflug nach Plettenberg. Das „AquaMagis“ bietet für jede Altersklasse das passende Angebot. Familien mit Kindern haben die Möglichkeit, sich im Kinderbereich zu vergnügen, während für Rutschenliebhaber insgesamt neun Rutschen zur Verfügung stehen. Neben der „Black-Hole“-Rutsche, die eine komplette Fahrt im Dunkeln ermöglicht, ist sicherlich der „Aqua-Looping“ ein ganz besonderer Höhepunkt. Hier fällt man fast senkrecht in die Tiefe, um dann mit Schwung durch den Looping zu rutschen.

Abfahrt ist um 9. Uhr am Hallenbad an der Lessingstraße. Der Teilnehmerpreis beträgt 12 € pro Person. Kinder bis einschließlich 12 Jahren müssen von einer Aufsichtsperson begleitet werden.

Der Freizeitpark Fort Fun in Bestwig ist dann am Mittwoch, 30. März das Ziel. Der Park hat sich in den letzten Jahren laufend verwandelt und steht zum ersten Mal seit langer Zeit wieder auf dem Programm des Kinder- und Jugendbüros. Über 40 Attraktionen warten auf die Besucher. Von der klassischen Marienkäferbahn bis hin zur modernen Achterbahn und Europas längster Sommerrodelbahn in einem Freizeitpark ist für jeden etwas dabei. Abfahrt ist um 08.30 Uhr am Hallenbad. Der Teilnehmerpreis beträgt 20 € pro Person. Auch bei dieser Fahrt müssen Kinder bis einschließlich 12 Jahren von einer Aufsichtsperson begleitet werden.

Anmeldungen für beide Fahrten nimmt ab sofort das Kinder- und Jugendbüro (Rathaus, Zimmer 208) entgegen. Weitere Informationen gibt es dort unter 02307/965381.

 




Raubüberfall in Karneval-Kostümen

Ein 43-jähriger Mann ist am Montagabend in der Nähe der Haltestelle Schulte-Rödding in Dortmund-Eving (U42-Hier sollte Rosenmontag die S30 aus Bergkamen enden.) überfallen worden. Die Polizei ruft nun mögliche Zeugen dazu auf sich zu melden. Allerdings gibt es eine Besonderheit: Einer der Räuber sah aus wie ein grüner Teddybär.

Der 43-jährige Dortmunder ging auf dem Fußweg der Bayrischen Straße in Richtung Derner Straße, als ihn gegen 22 Uhr plötzlich drei unbekannte Männer angriffen. Die Täter rissen den Geschädigten zu Boden und durchsuchten ihn. Nachdem sie das Handy, die Geldbörse samt Inhalt und den Schlüssel des Opfers geraubt hatten, flüchteten die Männer unerkannt.

Die Beschreibung der flüchtigen Räuber ist knapp aber außergewöhnlich. Sie waren alle drei mit Karnevals-Kostümen verkleidet. Während zwei Kostüme nicht näher beschrieben werden können, blieb einer der Männer besonders in Erinnerung: Er trug zur Tatzeit ein flauschig wirkendes, grünes Teddy-Kostüm mit einer Applikation im Brustbereich.

Hinweise von Zeugen nimmt die Kriminalwache der Dortmunder Polizei unter Tel. 0231-132-7441 entgegen.




Orchideen-Ausstellung mit Service bei Röttger

OrchideenIm Rahmen der traditionellen Orchideen-Ausstellung bietet das Gartencenter Röttger am kommenden Samstag 13. Februar, einen besonderen Service an: Orchideen-Fans können ab 9 Uhr ihre Orchideenpflanzen umtopfen lassen. Der Umtopf-Service  ist gratis, die Spezial-Orchideenerde wird nicht berechnet –  und wer Fragen zu den exotischen Pflanzen hat, kann diese
auch gern mit Röttgers Fachfrauen besprechen.




Bäume drohen auf die Werner Straße zu stürzen

Bisher zwei Sturmeinsätze musste am Montagabend die Löschgruppe Rünthe fahren.

Werner Straße
Foto: Feuerwehr

Um 20.12 Uhr wurden die Einsatzkräfte zum Hellweg gerufen. An der Aral-Tankstelle hatte sich durch den Sturm ein Werbeplakat gelöst. Um 21.44 Uhr ging es dann zu Werner Straße, dort drohten mehrere Bäume in Höhe der Bahnunterführung auf die Fahrbahn zu stürzen.




Ü-Eier als Drogendepot – Bergkamener mit Marihuana erwischt

Mehrere Drogenverstöße stellten Einsatzkräfte der Bundespolizei Samstagabend im Dortmunder Hauptbahnhof fest. Bundespolizisten kontrollierten dort mehrere Personen, die alle ein Musikkonzert in der Westfalenhalle besucht hatten.

Dabei wurden bei drei Männern (17/ 17/ 23) aus Jülich, Großefehn und Südbrookmerland Amphetamine sichergestellt. Bei drei weiteren Personen (16/ 20/ 23) aus Bergkamen, Rückeroth und Viersen wurde Marihuana sichergestellt. Die Drogen wurden in Geldbörsen und einem Rucksack aufgefunden. Vier der Männer hatten Überraschungseier zum Drogendepot umfunktioniert.

Gegen alle Personen leitete die Bundespolizei Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.




Bus fährt am Busbahnhof Fußgängerin über den Fuß

Am Montagmorgen überquerte gegen 6.45 Uhr eine 26-jährige Fußgängerin aus Bergkamen einen Bereich des Busbahnhofes am Rathausplatz. Zur gleichen Zeit fuhr ein 53-jähriger Busfahrer aus Hamm vom Rathausplatz auf der Busbahnhof und spürte plötzlich eine für ihn ungewöhnliche Busbewegung. In der Dunkelheit hatte er die Fußgängerin nicht bemerkt, die mit einem Fuß unter seinen linken Vorderreifen geraten war. Die Fußgängerin wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.




Karneval in Dortmund und Lünen: 20 Festnahmen

Die Dortmunder Polizei hat auch am Karnevalswochenende in Dortmund und Lünen deutliche Präsenz gezeigt. Mehrere hundert Einsatzkräfte sind an diesen Tagen in beiden Innenstädten unterwegs.

In den Nächten von Freitag auf Samstag (5./6. Februar) und von Samstag auf Sonntag (6./7. Februar) haben die Beamten insgesamt über 2.400 Personen- und Fahrzeugkontrollen durchgeführt. Bislang führte die starke Polizeipräsenz zu 20 vorläufigen Festnahmen im Dortmunder/Lüner Stadtgebiet – vorwiegend wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts, aber auch wegen bestehender Haftbefehle. Gegen einen überprüften Mann bestanden insgesamt sieben Haftbefehle.

Zudem nahmen die Polizeibeamten sechs Anzeigen wegen Körperverletzung auf, in einem Fall auch wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Zudem sprachen sie fast 40 Platzverweise aus. Eine Person kam diesem nicht nach und wurde in Gewahrsam genommen.

Auch in der kommenden Nacht und am Rosenmontag wird die Dortmunder Polizei deutliche Präsenz an neuralgischen Punkten zeigen und konsequent gegen potenzielle Straftäter vorgehen.