Pflege- und Wohnberatung im Rathaus

Mit Eintritt eines Pflegefalles stehen Betroffene und Angehörige vor vielen Fragen. Hilfe gibt es vor Ort in den Sprechstunden der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna.

In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 7. April, von 10 bis 12 Uhr statt. Die Pflegeberaterin Anne Kappelhoff ist im Rathaus, Rathausplatz 1, Raum 600, zu erreichen. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist unter Tel. 0 23 07 / 965-218 möglich.

Bei der Beratung geht es um alle Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung, zum Pflegetagebuch oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. Informationen gibt es auch zu den Leistungen, die an einer Demenz erkrankten Menschen zustehen.

Auch wer einen Gesprächskreis für pflegende Angehörige, einen ambulanten Pflegedienst, eine Tages- oder Kurzzeitpflegeeinrichtung oder ein Pflegeheim sucht, bekommt Adressen und Informationen über ortsnahe Angebote. Außerdem werden Fragen zur Finanzierung dieser Hilfeangebote beantwortet. Die Beratung ist kostenlos und anbieterunabhängig.

Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, später noch Fragen hat oder einen Hausbesuch vereinbaren möchte, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 060 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei).

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung).




Zwei Veranstaltungen für Klavierfans

Das Klavier als Instrument und eine Sonate für Klavier von Wolfgang Amadeus Mozart stehen im Mittelpunkt von zwei Veranstaltungen der Musikakademie Bergkamen in der Galerie „sohle 1“ im Stadtmuseum, Jahnstr. 31, in Bergkamen-Oberaden am 20. und 27. April.

Johannes Wolff, Pianist und Dozent der Musikschule Bergkamen, gibt in seinem Vortrag „Das Klavier im 18. Jahrhundert“ am Mittwoch, 20. April, ab 19.30 Uhr Einblick in die Entstehungsgeschichte des Klaviers. Der Vortrag wird ergänzt durch Musikbeispiele aus der Musik des 18. Jahrhunderts und kostet 8 Euro Eintritt. Das Klavier wurde um 1700 in Florenz erfunden. Im Laufe der nächsten einhundert Jahre entwickelte es sich zum Universalinstrument für Musiker und Komponisten. Es verdrängte bald die Vorgängerinstrumente Clavichord und Cembalo.

Bach, Haydn und Mozart und das Pianoforte

Es dauerte über ein halbes Jahrhundert, bis das Pianoforte soweit ausgereift war, dass es den Anforderungen der ausübenden Musiker gerecht werden konnte. Bach, der das Pianoforte, auch Hammerklavier genannt, auf einer Reise zu Friedrich dem Großen kennenlernte, hielt nicht sehr viel davon. Haydn und Mozart dagegen bevorzugten es gegenüber dem Cembalo.

Johannes Wolf
Johannes Wolf

Eine Woche später, am Mittwoch, 27. April, folgt ein Gesprächskonzert für alle Freunde klassischer Klaviermusik und Fans von Wolfgang Amadeus Mozert. Beginn ist 19.30 Uhr, der Eintritt beträgt 7,50 Euro. Hier spielt Johannes Wolff die Klaviersonate A-Dur KV 331. Sie ist vor allem wegen ihres letzten Satzes, dem „Türkischen Marsch“, berühmt geworden. „Doch auch die Variationen des 1. Satzes gehören zu den schönsten und raffiniertesten Variationssätzen, die Mozart je geschrieben hat“, schwärmt der Pianist. Bei dem Gesprächskonzert erläutert er, wie Mozart seine Komposition angelegt hat und warum diese Klaviersonate eine Sonderstellung in seinem Schaffen einnimmt.

Kaffee und türkische Musik als Mode in Wien

„Wien wurde im 16. und 17. Jahrhundert zweimal von den Osmanen belagert. Nachdem die Belagerungen erfolgreich überstanden waren, haben die Osmanen den Wienern nicht nur den Kaffee, sondern auch mit ihrer für europäische Ohren sehr fremden Musik einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Es wurde Mode, Musik mit türkischem Einschlag zu komponieren. Mozart hat das nicht nur in seinem Türkischen Marsch, sondern auch in der „Entführung aus dem Serail“ getan, die etwa zur gleichen Zeit entstanden ist“, berichtet Wolff.

Anmeldungen für beide Veranstaltungen nimmt die Musikschule Bergkamen ab sofort bis jeweils eine Woche vor den Terminen unter Tel. 02306/307730 entgegen.




Einbruch in Overberger Grundschule: Schließfächer im Lehrerzimmer aufgebrochen

In der Zeit von Mittwoch, 30. März, auf Donnerstag, 31. März, haben Unbekannte in der Zeit zwischen 17 und 7 Uhr ein Klassenzimmerfenster der Overberger Grundschule an der Kamer Heide aufgehebelt. Durch das Fenster stiegen sie in das Gebäude ein. Im Lehrerzimmer wurden die Schließfächer der Lehrer und in angrenzenden Räumen weitere Behältnisse aufgebrochen. Über die Beute kann zur Zeit noch nichts gesagt werden. Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Frühjahrsputz in Overberge startet Samstag

Auch in diesem Jahr wird es wieder eine Müllsammelaktion „Sauberes Overberge“ geben. Alle Vereine sowie Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, beim Frühjahrsputz in Overberge mitzuhelfen.

Am Samstag, 2. April, findet die traditionelle Müllsammelaktion ab 10 Uhr statt. Treffpunkt ist das Feuerwehrgerätehaus in Overberge, Hansastraße. Wie in den vergangen Jahren haben schon viele Vereine, Verbände sowie die Overberger Grundschule ihre Teilnahme zugesagt. Nach getaner Arbeit sind alle Helfer zum Grillen am Feuerwehrgerätehaus eingeladen.

Ortsvorsteher Uwe Reichelt hofft, dass sich auch viele Bürgerinnen und Bürger aus Overberge an der Müllsammelaktion beteiligen. Für Fragen steht Reichelt unter 02307 / 80779 zur Verfügung.




Standesamt wegen Fortbildung geschlossen

Aufgrund einer Fortbildung ist das Standesamt am Dienstag, 5. April, geschlossen. Am Mittwoch, 6. April, stehen die Mitarbeiter zu den gewohnten Öffnungszeiten von 8.30 Uhr bis 12 Uhr zur Verfügung.




Von der „stillen Reserve“ zur neuen Fachkraft

Für viele Menschen ist es ein besonderer Schritt, sich bewusst dafür zu entscheiden, der Arbeitswelt zeitweise den Rücken zu kehren. Gründe dafür können die eigene Familienplanung sein, aber auch die Pflege von Familienangehörigen. Wer den Weg zurück in den Beruf antreten will, kann sich bei Martina Leyer, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Hamm, informieren und beraten lassen.

Im Seminar „Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt“ gibt Martina Leyer den Teilnehmerinnen und Teilnehmern individuelle Tipps, wie sie Familie und Beruf miteinander vereinbaren können. Mit der Frage „Was habe ich dem Arbeitgeber zu bieten?“ beginnt die Veranstaltung. Die Teilnehmer stellen sich der Reihe nach vor und beschreiben kurz ihre Lebenssituation. Was haben sie vor ihrer „Auszeit“ gemacht? Aus welcher Branche kommen sie?

Martina Leyer hört den Teilnehmern zu, um sie schon während des Seminars individuell zu beraten und ihnen erste Tipps zu geben. „Es ist wichtig, sich bei der Planung nicht zu sehr einzuschränken. Damit ist man sich oft selbst im Weg und schließt womöglich interessante Stellenangebote aus, ohne sich darauf zu bewerben“, rät die Seminarleiterin. In der zweieinhalbstündigen Veranstaltung analysiert sie gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern persönlichen Stärken und Schwächen. „Gerade vielen jungen Müttern ist gar nicht bewusst, dass die Organisation einer Familie vergleichbar mit dem Management eines Unternehmens ist“, erklärt die Beauftragte für Chancengleichheit. „Genau diese Fähigkeit können sie für den Wiedereinstieg nutzen. Denn oft bringen Berufsrückkehrende Erfahrungen mit, die Berufseinsteiger noch gar nicht erworben haben.“

Im März findet die Veranstaltung im Kreis Unna an zwei Terminen statt:

  • 6. April in Kamen (Ostring 19; Raum 258)
  • 21. April in Unna (Nordring 12 im Gebäude der Kreishandwerkerschaft)

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 9.30 Uhr. Eine Anmeldung für das Seminar ist nicht erforderlich. Angesprochen sind insbesondere Berufsrückkehrende, die noch keine konkrete Idee haben, sich den Wiedereinstieg aber vorstellen können. Seit Ende Februar gibt es auch eine Wiedereinstiegsberaterin, die sich darauf spezialisiert hat, Wiedereinsteiger und Berufsrückkehrer zu beraten und zu unterstützen. Interessierte erhalten nähere Informationen in dem Seminar oder direkt in der Agentur für Arbeit.

Neben dem Seminar bietet Leyer auch Einzelberatungen an. Interessierte Frauen und Männer können sie unter der Telefonnummer 02381/910 – 2167 oder per E-mail (Hamm.BCA@arbeitsagentur.de) erreichen.

Als Berufsrückkehrer gelten Männer und Frauen, die wegen der Betreuung aufsichtsbedürftiger Kinder oder pflegebedürftiger Angehöriger ihre Erwerbstätigkeit mindestens ein Jahr unterbrochen haben und innerhalb eines Jahres nach Beendigung der Betreuungssituation in die Erwerbstätigkeit zurückkehren wollen. Dies gilt gleichermaßen für Angestellte einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, Selbständige, Beamte, Auszubildende, mithelfende Familienangehörige und Arbeitslose.




Seminarreihe für ehrenamtliche Betreuer

Ehrenamtliche Betreuer setzen schon lange auf Rat und Fortbildungen durch die vor Ort ansässigen Betreuungsvereine und die drei Betreuungsstellen im Kreis Unna. Für sie und für alle, die Betreuer werden wollen, bietet die zuständige Arbeitsgemeinschaft im Frühjahr eine Seminarreihe an.

„Angesprochen sind alle, die gern soziale Verantwortung für Einzelne übernehmen, die bereit sind, andere von ihrer Lebenserfahrung profitieren zu lassen und monatlich ein paar Stunden Zeit zur Verfügung stellen möchten“, sagt Klaus Hellwig, der Leiter der Betreuungsstelle des Kreises Unna.

Um alle Interessierten auf ihre wichtige Aufgabe vorzubereiten und bereits ehrenamtlich tätige Betreuer zu unterstützen, lädt die Arbeitsgemeinschaft der Betreuungsvereine und -stellen im Kreis Unna zu drei Seminaren unter dem Titel „Rechtliche Betreuung – ein Ehrenamt mit unterschiedlichen Facetten“ ein. An den drei Dienstagen 5., 12. und 19. April, stehen jeweils von 18 bis 20 Uhr im Sitzungstrakt des Kreishauses unterschiedliche Themen auf dem Programm.

Anmeldungen nimmt Klaus Hellwig in der Betreuungsstelle des Kreises Unna bis zum 31 März unter Tel. 0 23 03 / 27-12 51, per Fax an 0 23 03 / 27-35 51 oder per E-Mail an klaus.hellwig@kreis-unna.de entgegen.

Weitere Informationen zum Thema rechtliche Betreuung mit dem aktuellen Veranstaltungskalender  finden sich im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff: Betreuungsstelle).




428 BergkamenerInnen nutzen Elterngeld

Bei jungen Familien bleibt das Elterngeld ein beliebtes Angebot: Im vergangenen Jahr nahmen 2.923 Frauen und 802 Männer die Leistung in Anspruch. Damit verzeichnet die Elterngeldstelle des Kreises nach wie vor eine große Nachfrage.

Allerdings halten sich Väter weiterhin stark zurück, mehr Elternzeit zu nehmen als die Mindestzeit von zwei Monaten: Gerade einmal 48 der rund 800 Männer nahmen sich 2015 ein ganzes Jahr Auszeit vom Beruf, um sich um den Nachwuchs zu kümmern. „Die Mehrheit der Männer“, berichtet Sandra Waßen, Fachbereichsleiterin Familie und Jugend des Kreises, „kehrt bereits nach den so genannten zwei Partnermonaten wieder an den Arbeitsplatz zurück.“ Konkret war das im vergangenen Jahr bei 643 Männern der Fall.

Mit insgesamt 3.725 Empfängern ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahr, in dem 3.885 Männer und Frauen Elterngeld bezogen, leicht gesunken. 2013 lag diese Zahl noch deutlich niedriger, nämlich bei 3.332 Empfängern.

Das Elterngeld, das bis zu 14 Monate nach der Geburt des Kindes gewährt wird, beträgt grundsätzlich zwischen 65 und 67 Prozent des durchschnittlichen Nettoeinkommens der letzten zwölf Monate vor der Geburt. Es werden mindestens 300 Euro und höchstens 1.800 Euro gewährt.

Auf konstant hohem Niveau bleibt neben der Zahl der Empfänger auch die Zahl der 2015 neu bewilligten Anträge: 3.707 (2014: 3.853) positive Bescheide verschickte der Fachbereich im vergangenen Jahr. Nur 30 Anträge (2014: 21) wurden abgelehnt. Mit 864 (813) Bescheiden wurden die meisten Elterngeldanträge in Lünen bewilligt, gefolgt von Unna mit 590 (599), Bergkamen mit 428, darunter 347 Frauen und 81 Männer (468), Schwerte mit 427 (482) und Kamen mit 374 (416). In Werne gab es 287 (318) neue Bewilligungen, in Selm 240 (253), in Bönen 181 (175), in Holzwickede 164 (159) und in Fröndenberg/Ruhr 152 (170).

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Kreises unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff: Elterngeld) und bei der Elterngeldstelle des Kreises Unna, Hansastraße 4 in Unna. Die zuständigen Mitarbeiter sind zu erreichen unter Tel. 0 23 03 / 27 -29 58 bis -32 58, oder per E-Mail an elterngeld@kreis-unna.de.




Maskierter Mann überfällt Spielhalle

Am Samstag, 26. März, betrat eine mit einem roten Tuch maskierte, männliche Person um 23.30 Uhr eine Spielhalle an der Jahnstraße in Bergkamen-Oberaden und forderte von der anwesenden Kassiererin unter Vorhalt einer Schusswaffe die Herausgabe von Bargeld. Die Kassiererin flüchtete aus dem Kassenbereich, woraufhin der Täter ohne Beute flüchtete.

Der Täter kann wie folgt beschrieben werden: männlich, ca. 180 cm groß, bekleidet mit einer schwarzen Mütze und einem roten Tuch vor Mund und Nase, dunkle Jacke und heller Hose.

Hinweise an die Polizei in Kamen unter 02307 – 921-3220.




Betrunken gegen Baum gefahren

Am frühen Ostermontag, 28. März, befuhr um 4.15 Uhr ein 22-jähriger Mann aus Bergkamen mit seinem Auto die Erich-Ollenhauer-Straße in Fahrtrichtung Oberaden. In Höhe der Einmündung In der Schlenke kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Wie durch ein Wunder wurde der junge Mann nicht verletzt.

Laut Zeugenaussagen wollte der Bergkamener keine Hilfe und auch keine Polizei. Anschließend flüchtete er vom Unfallort. Polizeiliche Ermittlungen führten letztlich zu dem jungen Mann aus Bergkamen, der als Fahrer des verunglückten Pkw identifiziert werden konnte. Der Bergkamener stand unter Einfluss alkoholischer Getränke, worin laut Polizei die Ursache für den Unfall liegen könnte. Eine Blutprobe wurde entnommen und der Führerschein sichergestellt. Der stark beschädigte Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro.




Rote Ampel missachtet: 40-Jährige verletzt

Am Samstagnachmittag, 26. März, kam es um 15.30 Uhr im Kreuzungsbereich der Lünener Straße / Jahnstraße zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Nach jetzigem Stand der polizeilichen Ermittlungen befuhr eine 40-jährige Frau aus Kamen mit ihrem Pkw die Lünener Straße in Richtung Lünen. Sie beabsichtigte, an der Kreuzung Jahnstraße bei Grünlicht weiter geradeaus zu fahren. Zur gleichen Zeit befuhr eine ebenfalls 40-jährige Kamenerin die Mühlenstraße in Richtung Jahnstraße mit Ziel Oberaden. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision beider Fahrzeuge, wobei aufgrund von Zeugenaussagen davon auszugehen ist, dass die Frau mit Fahrtziel Oberaden bei Rotlicht in den Kreuzungsbereich eingefahren war.

Infolge des Zusammenstoßes wurde die Frau, die in Richtung Oberaden unterwegs war, verletzt und musste ins Krankenhaus gebrachte werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit, sie wurden abgeschleppt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 13.000 Euro.