„Werktags“-Führung über die Halde und durch den Korridorpark

Die Halde Großes Holz, der Aussichtspunkt „Adener Höhe“ sowie der Korridorpark stehen im Mittelpunkt einer ausgedehnten „Werktags“-Führung, die morgigen Mittwoch, 27. April, von den Bergkamener Gästeführern Marie-Luise Kilinski und Klaus Lukat angeboten wird. Treffpunkt für Interessierte ist um 10 Uhr der Parkplatz an der Erich-Ollenhauer-Straße am Fuß der Halde, wo die Rundwanderung gut zweieinhalb Stunden später auch wieder endet.
Die Teilnahme kostet drei Euro pro Person, für Kinder bis zu zwölf Jahren ist sie kostenfrei. Die Führung findet allerdings nur statt, wenn mindestens fünf Personen teilnehmen.



17-Jähriger ohne Führerschein erwischt

Am ganz frühen Sonntagmorgen versuchte ein 17- jähriger Kleinkraftradfahrer aus Bergkamen, sich in Hamm einer Verkehrskontrolle der Polizei zu entziehen. Gegen 1.30 Uhr erhöhte er auf der Kamener Straße seine Geschwindigkeit, als er von Beamten angehalten werden sollte. Kurze Zeit später erwischte ihn die Polizei. Es schob brav seine Yamaha zu Fuß. Da er nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war, wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Der Minderjährige wurde von seinen Erziehungsberechtigten abgeholt.




A2 in der Nacht gesperrt: Drei Pferde waren ausgebüchst

Drei ausgebüchste Pferde hielten eine Vielzahl uniformierter „Cowboys wider Willen“ aus Hamm, Unna und der Autobahnpolizei Dortmund in der Nacht zum Sonntag auf Trab.

Ein Autofahrer hatte der Einsatzleitstelle der Polizei in Hamm drei freilaufende Pferde auf dem Parkplatz eines großen Möbelhauses an der Werler Straße/Unnaer Straße in Hamm-Rhynern mitgeteilt. Da des Nächtens gegen 1:35 Uhr durchaus davon ausgegangen werden kann, dass die Pferde wohl eher auf einer Weide denn auf einem Parkplatz ihre Nachtruhe verbringen sollten, trachteten die eingesetzten Polizeibeamten danach, sie dem grünen Geläuf wieder zuführen zu können.

Doch die drei Ausreißer wollten nicht mitspielen und machten sich fluchtverdächtig auf der nahe gelegene Autobahn 2 in Richtung Bönen aus dem Staub. Weil zu befürchten war, dass blechverkleidete, gummibereifte und pferdestarke Karossen mit den Vierbeinern unerwünschten Kontakt aufnehmen würden, musste die Autobahn zwischen den Anschlussstellen Hamm und Bönen vorübergehend gesperrt werden.

So „um den Spaß gebracht“, kehrten die Vierbeiner reumütig auf den Parkplatz zurück und ließen sich dort in Ermangelung mehrerer Lassos widerstandslos an die als Kandarre zweckentfremdeten Dienstkoppel agiler Polizeibeamter nehmen. Mithilfe eines pferdesachverständigen Nachbarn wurden die Tiere nach dem einstündigen Ausflug ihrer Heimat wieder zugeführt.

Der Pferdehalter wurde informiert. Er kümmerte sich schließlich um seine vierbeinigen Freunde – und um die sichere Wiederherstellung des defekten Weidezaunes. Übrigens war das nicht der einzige tierische Einsatz am frühen Sonntagmorgen, denn kurze Zeit später marschierten zwei Rehe durch ein Wohngebiet am Pilsholz. Allerdings waren die schon geflüchtet, als die Polizei eintraf.




Europäische Impfwoche: Impfung ist der beste Schutz gegen Masern

Die Europäische Impfwoche vom 24. bis 30. April soll das Bewusstsein für die Bedeutung von Impfungen schärfen. In diesem Jahr stehen die Bekämpfung von Masern und Röteln im Mittelpunkt. Darauf weist die Kreis-Gesundheitsbehörde hin.

Der Kreis engagiert sich bereits seit fast 15 Jahren mit der Kampagne „Kreis Unna – besser geimpft!“ für eine weitere Verbesserung des Impfschutzes in der Bevölkerung. „Unser besonderer Fokus liegt bei den Kindern und Jugendlichen“, erklärt Dr. Petra Winzer-Milo.

Der von ihr geleitete Kinder- und Jugendgesundheitsdienst berät und informiert jährlich mehr als 10.000 Eltern von Kita- und Schulkindern über den altersentsprechenden Impfschutz. In ausgewählten Schulen und Jahrgängen wird regelmäßig auch ein aktives Impfangebot gemacht.

„Diese Bemühungen sind sicher auch ein Grund dafür, dass der Impfschutz bei den Kindern hier im Kreis sehr gut ist“, so Dr. Winzer-Milo. Von den im Schuljahr 2015/2016 eingeschulten Kindern legten fast 96 Prozent ihr Impfbuch vor. Nur 39 Kinder (1,2 Prozent) hatten keine Impfung gegen Masern. 91 Prozent hatten den kompletten, aus zwei Impfungen bestehenden Schutz. Das ist besonders gut, denn der vollständige Impfschutz hält lebenslang.

„In Einzelfällen ist auch nach zweimaliger Impfung eine Erkrankung möglich. Der Verlauf ist dann jedoch milde und es kommt nicht zu im schlimmsten Fall auch tödlich endenden Komplikationen“, so die Medizinerin.

Sollten Erwachsene keine Masern gehabt haben und nicht geimpft sein, empfiehlt Dr. Winzer-Milo, die Impfung nachzuholen, denn „Kinderkrankheiten“ wie Masern können auch Erwachsene bekommen. „Und dann ist der Verlauf meistens recht heftig. Besonders Lehrer, Erzieher, Eltern und Großeltern sollten sich – und damit die in ihrer Obhut befindlichen Kinder – schützen und sich impfen lassen. Der erste Schritt ist einfach: „Schauen Sie in Ihren Impfpass und lassen Sie sich beraten“, so Dr. Petra Winzer-Milo.




Schnupperstunde Kangoo-Jump beim TuS Weddinghofen

Die nächste Schnupperstunde für das neue Sportartangebot des TuS Weddinghofen Kangoo-Jump steht an. Am Freitag, 29. April, haben alle Interessierten die Möglichkeit, sich im Kangoo-Jump zu versuchen. Los geht’s um 18 Uhr in der Turnhalle der Pfalzschule. Wir freuen uns auf Sie!

Weitere Informationen zum Kangoo-Jump über: Tel.: 02307 – 67874 / tus-weddinghofen.de oder auf Facebook (TuS Weddinghofen 1959 e.V.)“




Junge Union: Nur die Wirtschaft kann Arbeitsplätze schaffen

Nur die Wirtschaft könne Arbeitsplätze schaffen. Und der Kreis Unna müsse wirtschaftsfreundlicher werden. Das ist die Kernbotschaft einer Pressemitteilung des Vorsitzenden der Jungen Union Kreis Unna Stephan Wehmeier. Zuvor hatte Landrat Michael Makiolla gefordert, das Ruhrgebiet zur Modellregion zu machen mit dem Ziel, Langzeitarbeitslosigkeit nachhaltig zu bekämpfen.

Hier die Mitteilung im Wortlaut:

Als Reaktion auf den Vorstoß von Landrat Michael Makiolla zur Schaffung einer „Modellregion Ruhrgebiet  gegen Langzeitarbeitslosigkeit“ fordert die Junge Union Kreis Unna den Landrat auf, Prioritäten zu setzen und sein Amt als Chef-Wirtschaftsförderer des Kreises Unna im öffentlichen Auftritt wie im Verwaltungshandeln auszufüllen.

„Programm 4712“ (2005), „JobStart 400“ (2006), „JobSozial 100“ (2007), „JobStart“ (2007), „JobOffensive
50+“ (2008), „JobPerspektive“ (2008), „Chancen nutzen“ (2009), „Bürgerarbeit“ (2011), „Förderprogramm
FAV“ (2012), „Modellprojekt Integrationsorientierung“ (2013) und „JobInitiative!“ (2015) sind nur ein
Ausschnitt der Programme, Projekte und Initiativen, die in den letzten Jahren im Kreis Unna zur
Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit durchgeführt wurden.

Landrat Michael Makiolla hat sich nun öffentlichkeitswirksam aufgemacht, ein weiteres aus
Bundesmitteln finanziertes „Modellprojekt Ruhrgebiet“ zu fordern, um den „Chancenlosen“ mit einem
„öffentlich geförderten Arbeitsmarkt“ eine Chance zu geben. Abgesehen von den grundsätzlichen
Problemen der Schaffung eines dauerhaften, künstlichen zweiten bzw. dritten Arbeitsmarktes, handelt es sich wieder nur um Symptomlinderung und nicht um Bekämpfung der Ursachen – dem Mangel an
Arbeitsplätzen.

„Feinsteuerung und Auflage des x-ten Arbeitsmarktprogrammes ist Aufgabe der Fachleute in
Kreisverwaltung und Jobcenter,“ so JU Kreisvorsitzender Stephan Wehmeier. Wir fordern Landrat Makiolla auf, den eigenen Anspruch – wirtschaftsfreundlicher Kreis in Nordrhein-Westfalen zu werden – endlich ernst zu nehmen. Der Landrat sollte sich dabei nicht nur am Ruhrgebiet, wo unter Blinden schon der Einäugige König ist, orientieren, sondern den Blick auf die Erfolgsrezepte seiner Amtskollegen in Münsterund Sauerland wenden.

Nicht die öffentliche Hand, nur Unternehmen schaffen Arbeitsplätze. Landrat Makiolla muss seine
Hausaufgaben machen und nicht mit steuerfinanzierten Scheinlösungen die Sozialstruktur des Kreises
Unna verfestigen. „Der Strukturwandel kann nicht auf Ewigkeit als Entschuldigung für verfehlte
Wirtschaftspolitik herhalten,“ so Wehmeier abschließend.




Autos an der Hochstraße zerkratzt

Am Freitag wurden zwischen 11.00 und 13.00 Uhr zwei PKW, die vor dem Hause Hochstraße 97 abgestellt waren, durch unbekannte Personen zerkratzt. Es handelt sich hierbei um einen grünen Opel Tigra mit LÜN-Kennzeichen und einen silbernen Skoda Fabia mit UN-Kennzeichen. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 1.300 Euro. Wer etwas Verdächtiges festgestellt hat, kann Hinweise bei der Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307-921-7320 oder bei der Polizei in Kamen unter den Rufnummern 02307-9210 oder 921-3220 abgeben.




Bergkamener sitzt in Haft: Alte Premium-Autos auf Jung getrimmt

Nach monatelangen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Polizei Dortmund ist es am Mittwoch gelungen, zwei Hauptverdächtige einer bundesweit agierenden Betrügerbande aus Bergkamen und Lünen festzunehmen.

Immer wieder die gleiche Masche. Offensichtlich hochwertige Fahrzeuge bekannter Premiummarken werden zum geringen Preis angeboten. Selbst Kfz-Experten fiel der Schwindel lange nicht auf. Der Kilometerstand der aufgekauften Fahrzeuge wurde deutlich heruntergedreht, Fahrzeugteile mit hoher Abnutzung (z.B. Lenkräder, Pedalgummis und Schalthebel) wurden ausgetauscht. Dazu kamen gefälschte Servicehefte, die den Schwindel komplett machten.

Nun wurde dem Treiben der kriminellen Bande ein Ende gesetzt. Durch Ermittlungen der Dortmunder Ermittlungsgruppe im gesamten Bundesgebiet als auch der Niederlande konnten zwei mutmaßliche Täter an ihren Wohnanschriften in Lünen und Bergkamen festgenommen werden. Insgesamt wurden elf Objekte mit entsprechenden Beschlüssen durchsucht. Dabei stellten die Ermittler umfangreiches Beweismaterial, darunter mehr als 70 Kennzeichenschilder, unzählige Verkaufsverträge, Computer und Bargeld sicher. Die beiden Tatverdächtigen befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.




Mit 141 km/h durch die A2-Baustelle

Den Vogel hat beim Blitz-Marathon der Polizei am Donnerstag im Kreis Unna der Verkehrsteilnehmer „abgeschossen“, der mit 141 km/h an der Messstelle in der A2-Baustelle zwischen Kamen/Bergkamen und Dortmund-Nordost raste. Bekanntlich sind dort nur 80 km/h erlaubt.

Rund 100.000 Fahrzeuge passierten am Donnerstag die Messstellen des Polizeipräsidiums Dortmund. 1806 Fahrerinnen und Fahrer waren zu schnell. 24 von ihnen haben jetzt ein Fahrverbot.

Im Bereich des Polizeipräsidiums Dortmund waren dieses 141 km/h allerdings nicht der Rekord. Den holte sich eine Motorradfahrerin auf der Brackeler Straße. Sie überschritt die zulässige Höchstgeschwindigkeit von erlaubten 100 km/h um vorwerfbare 69 km/h. Auch sie muss jetzt mit einem Fahrverbot leben.




Kalb aus Schlachthof ausgerissen – Auf der Flucht erschossen

Am Freitagmorgen ist gegen 9 Uhr ist ein Schlachtkalb aus dem Unnaer Schlachthof ausgerissen und löste einen größeren Einsatz der Polizei aus. Das Tier machte sich bei der Anlieferung selbstständig und flüchtete durch die Büroräume des Schlachthofes nach draußen.

Nachdem es zunächst durch den Indupark wanderte, bestand die Gefahr, dass es auf die nahegelegene Autobahn A 44 lief. Diese musste daher für kurze Zeit gesperrt werden. Dadurch kam es auf den Autobahnen rund um Unna zu längeren Staus. Ebenfalls musste zeitweise der Zubringer zur A 44 gesperrt werden. Das Kalb änderte danach seine Richtung und lief in Richtung Innenstadt.

Nach der Überquerung der B 1 lief es über die Morgenstraße und Lessingstraße in die Körnerstraße. Zwischenzeitlich wurde ein Jäger hinzugezogen, um das Tier notfalls zu erlegen. Da das Kalb zeitweise auch nicht mehr in Sicht war, befand sich außerdem ein Polizeihubschrauber über dem Gebiet, um es wieder zu orten.

Das Tier hatte mittlerweile im Wohngebiet um die Körnerstraße einige Zäune beschädigt und ließ keine Personen an sich herankommen. Sobald diese sich näherten, setzte es seine Flucht fort. Da die Polizei die Gefahr sah, dass das Tier wieder auf stark befahrene Straßen lief, wurde es schließlich im Vorgarten eines Hauses in der Körnerstraße durch den Jäger erschossen.




Konfirmationen in der Friedens- und in der Auferstehungskirche

Pfarrer Bernd Ruhbach führt in diesem Jahr zwei Konfirmandengruppen in der Friedenskirche zu ihrem ersten Abendmahl. Die erste Gruppe wurde am vergangenen Sonntag konfirmiert. Für die zweite Gruppe wird es dort am kommenden Sonntag, 24. April, um 10.30 Uhr „ernst“.

Konfirmiert wurden, bzw. werden: Robin Becker, Carla Bruckelt, Felix Evers, Joel Gemmel, Leon Greil, Christine Hartmann, Jessica Hartmann, Nico Jahn, Maximilian Jagielki, Julian Mahnke, Justin Mecklenbrauck, Daniel Müller, Samuel Olenberg, Phil Richter, Laureen Schneegans, Dustin Schneegans, Lena Telgenkämper, Pascal Trohl, Theresa Turk, Luca Veenstra, Maximilian Weiß, Marie Weißhoff, Laura Wrede, Stefan Zimmermann.

Traditionsgemäß werden die ev. Jugendlichen, die die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule in Heil besuchen, in der Auferstehungskirche in Weddinghofen konfirmiert. Die sind am kommenden Sonntag: Gina-Marie Baumgart, Raphael Blettermann, Mike Fuchs, Julian Hindemitt, Lina Kümmel, Simon Losse, Justin Staendike, Steven Staendike, Tobias Zeitler, Benjamin Zirwes. Dieser Gottesdienst mit Pfarrer Christoph Maties beginnt um 10 Uhr.