Ministerin Löhrmann besucht Kommunales Integrationszentrum in Weddinghofen

Das Kommunale Integrationszentrum Kreis Unna (KI) mit Sitz in Bergkamen ist nicht nur Anlaufstelle für alle Fragen zum Thema, sondern auch Motor für eine im Alltag stattfindende Integration – sei es in den  Kindergärten und Schulen im Kreis, in der Familie oder am Arbeitsplatz.

Schulministerin Sylvia Löhrmann
Schulministerin Sylvia Löhrmann

Davon wird sich NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann am Mittwoch, 25. Mai, bei einem Besuch im Kommunalen Integrationszentrum des Kreises selbst ein Bild machen und sich über die Arbeit des KI informieren. Schulministerin Sylvia Löhrmann wird im Anschluss an diese Veranstaltung die Regionale Bildungskonferenz in Unna besuchen. Sie nimmt dort an einer Podiumsdiskussion teil




Autoknacker schneiden Schiebetür eines Transit auf

In der Nacht zu Donnerstag schnitten unbekannte Täter an einem an der Uferstraße in Oberaden abgestellten Ford Transit eine Schiebetür auf und verschafften sich so Zugang zum Fahrzeug. Sie entwendeten daraus einen Trennschleifer.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Elternbeiträge zur Offenen Ganztagsschule sollen kräftig steigen

Die Elternbeiträge für den Besuch der Offenen Ganztagsschule an den Bergkamener Grundschulen sollen mit Beginn des Schuljahrs 2017/18 großenteils kräftig steigen. Das sieht ein Vorschlag der Verwaltung zu, der am kommenden Dienstag dem Ausschuss für Schule, Sport und Weiterbildung zur Beratung vorliegt. Unverändert bleibt der Monatsbeitrag für die „Verlässliche Grundschule“ bei 26 Euro.

Betroffen davon sind alle Eltern, die ein Bruttojahreseinkommen von mehr als 25.000 Euro beziehen. Bis 37.500 Euro Jahreseinkommen klettert der Elternbeitrag von 30 auf 50 Euro, bis 50.000 von 50 auf 80 Euro und bis 62.500 von 100 auf 110 Euro.

Zusätzlich werden eine neue Beitragsstufe und eine neue Beitragsobergrenze eingeführt. Aktuell bezahlen Eltern die mehr als 62.500 Euro verdienen, einheitlich 100 Euro. Künftig werden sie mit 140 Euro zur Kasse gebeten, wenn sie bis zu 77.000 Euro verdienen. Alles, was darüber liegt, zahlt dann 180 Euro.

Ob diese Beitragserhöhung auch zu höheren Einnahmen führt, bleibt abzuwarten. Das wird sich erst im Herbst entscheiden, wenn die Eltern ihre Kinder für die „Offene Ganztagsschule“

Im Schuljahr 2017/18 verbindlich anmelden. Im vergangenen Schuljahr verursachte die Offene Ganztagsschule in Bergkamen Kosten von etwas mehr als eine Million Euro. Davon haben die Eltern 310.000 Euro durch ihre Beiträge getragen. Das Land gab einen Zuschuss von 443.000 Euro. Der Rest, 26,5 Prozent, stammt aus der Stadtkasse.

Zu Beginn des Schuljahres 2015/16 besuchten 424 Schulkinder das Angebot der „Verlässlichen Grundschule“ und 437 das der „Offenen Ganztagsgrundschule“. Dies entspricht 51,1 % der insgesamt 1693 Bergkamener Grundschüler/innen.




Mit dem Rad an die Lippe

Am Sonntag, 22. Mai, zeigt der Arbeitskreis Umwelt und Heimat Lünen die Schönheit und Schutzbedürftigkeit des größten zusammenhängenden Naturschutzgebietes im Kreis Unna. Die familienfreundliche Radtour beginnt um 9.30 Uhr auf dem Parkplatz am Stadttheater Lünen, Kurt-Schumacher-Straße.

Auf der Nordseite geht es Richtung Buddenburg durch die Auenlandschaft an der Lippe und zurück auf der Südseite, insgesamt ca. 10 Kilometer ohne größere Steigungen. Zahlreiche heimische Singvögel sind zu sehen und zu hören. Mit etwas Glück bezaubert sogar der Gesang der Nachtigall. Etwa um 12.00 Uhr ist man wieder zurück am Stadttheater. Teilnehmer sollten an angemessene Kleidung und ein Fernglas denken.




Bezirkspokal-Endrunde in der Overberger Sporthalle

Der Ball dreht sich wieder! Am Sonntag, 22. Mai, werden um 11 Uhr die ersten Spiele um den Bezirkspokal angepfiffen.  Aus dem Bereich Westfalen-Süd des Westfälischen-Volleyball-Verbandes kommen die jeweiligen Mannschaften nach Bergkamen um in der Overberger Sporthalle, Hansastraße 99, den Pokal für sich zu erspielen.

Bei uns zu Gast sind die jeweiligen Staffelsieger in ihren Ligen: Soester TV, TV Gerthe, OSC Hamm, SV Siegen-Giersberg und der TV Brilon.

Der TuS Weddinghofen 1959 e.V. freut sich auch in diesem Jahr, wieder Ausrichter zu sein und mit einer Mannschaft im Spiel um den Pokal dabei zu sein.




Einbrecher schieben Rollladen hoch und sehen den Hausherrn

Am Dienstagabend schoben zwei unbekannte Täter gegen 20.50 Uhr an einem Einfamilienhaus am Holunderweg in Overgerge zwei Rollladen hoch. Als sie den Hausbewohner sahen, flüchteten sie zu Fuß vom Grundstück. Sie sollen etwa 25 Jahre alt und von südländischem Aussehen gewesen sein.

Wer hat noch Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Offenes Skatturnier der SPD Overberge

Der SPD-Ortsverein Overberge lädt am kommenden Samstag, 21. Mai, alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem offenen Skatturnier in die Gaststätte „Almrausch“ (ehem. Haus Schmülling) ein. Einlass ist um 13.30 Uhr. Los geht es um 14 Uhr.



Urmel in der Stadtbibliothek

 

Am Samstag, 21. Mai, liest die Lesepatin Erika Haller allen kleinen Leseratten ab vier Jahren in der Stadtbibliothek aus dem Buch „Urmel fliegt zum Mond“ von Max Kruse (Autor) und Günther Jakobs (Illustrationen) vor.

In dieser Geschichte landet ein Außerirdischer auf Titiwu! Urmel und seine Freunde sind begeistert. Sie dürfen nämlich im Raumschiff mitfliegen – bis zum Mond. Davon hat das Urmel schon lange geträumt. Was es auf dem Mond erlebt, hätte es allerdings niemals erwartet …

Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr.




Führung durch die Marina Rünthe

Gerade während der Frühlings- und Sommermonate herrscht im Marina-Sportboothafen im Stadtteil Rünthe stets ein besonders reges und geschäftiges Leben. Viele Besucherinnen und Besucher genießen dann das maritim und mediterran anmutende Flair des Hafens. Gäste, die mehr über den Hafen und seine Besonderheiten  erfahren möchten, finden regelmäßig in Detlef Göke vom Gästeführerring Bergkamen einen sachkundigen Führer, der anschaulich und interessant über den Sportboothafen zu berichten weiß.
Auch am kommenden Sonntag, 22. Mai, steht Detlef Göke  um 11 Uhr wieder im Westen des Hafengebietes am Wendeplatz vor dem Restaurant „Am Yachthafen“ (California) am Hafenweg bereit, um dann alle interessierten Besucher und Besucherinnen von dort aus wieder mit auf einen etwa zweistündigen Gang  durch den Hafen mitzunehmen.
Unter dem Motto „Lastkähne, Motoryachten, der Kanal und ein Hafen“ wird Detlef Göke den weit über die Grenzen Bergkamen hinaus bekannten Hafen in  Rünthe mit all seinen Einrichtungen und Angeboten genauer vorstellen.
Für die Teilnahme an dem etwa zweistündigen Rundgang ist pro Person ein Kostenbeitrag von drei Euro zu entrichten. Für Kinder bis zu zwölf Jahren ist die Teilnahme frei.
Die Führung findet nur statt, wenn sich bis zu ihrem Beginn  mindestens fünf  interessierte Personen am Ausgangspunkt einfinden.



Viel Einzelhändler im Kreis atmen auf: Bezirksregierung stoppt Factory Outlet Center in Werl

Die Bezirksregierung Arnsberg als zuständige Genehmigungsbehörde hat mit Datum vom 12.05.2016 die 85. Änderung des Flächennutzungsplans der Wallfahrtsstadt Werl wegen des Verstoßes gegen Ziele der Raumordnung und Landesplanung versagt. Mit der Änderung sollten die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Zulassung des seit einigen Jahren diskutierten Factory Outlet Center (FOC) geschaffen werden.

Auf einer circa 12 ha großen landwirtschaftlichen Fläche im Bereich östlich der Anschlussstelle Werl-Zentrum der BAB 445 und südlich der Umgehungsstraße B 1 war ein Herstellerdirektverkaufszentrum mit einer Verkaufsfläche von bis zu 13.800 qm in 70 Shop-Einheiten beabsichtigt. Neben einer Anbindung an die BAB-Anschlussstelle sollte ein Parkplatz mit rund 1.650 Stellplätzen entstehen.

In einem FOC verkaufen Hersteller von Markenartikeln vor allem Zentren relevante Sortimente wie Bekleidung, Sportartikel sowie Schuh- und Lederwaren. Das Einzugsgebiet eines FOC ist überregional und umfasst eine Distanz von 90 PKW-Fahrminuten.

Das geplante FOC verstößt gegen Ziele der Landes- und Regionalplanung zur Steuerung von großflächigen Einzelhandelsbetrieben, die von den Gemeinden zu beachten sind. Im Kern geht es bei diesen Zielen um den Schutz der gewachsenen Innenstädte mit oft kleinteiligem Einzelhandel vor Großprojekten auf der „grünen Wiese“, die dem innerstädtischen Einzelhandel Kaufkraft nehmen und so seine Existenz gefährden können.

Steuerung großflächiger Einkaufsformen

Die landesplanerischen Regelungen dienen nicht der generellen Verhinderung großflächiger Einkaufsformen, sondern sollen gewährleisten, dass eine Steuerung im Hinblick auf geeignete integrierte Standorte, Größenordnungen, Sortimente und Verkaufsflächen sowie verträgliche Auswirkungen stattfindet.

Die Planungen für das FOC Werl haben im Vorfeld bei den Kommunen in der Region wegen der zu erwartenden Auswirkungen auf die eigenen Innenstädte zu erheblicher Unruhe und großen Befürchtungen geführt.




Eltern und Experten: Mehr Personal und Geld für Bildung in den Kitas

Was macht gute Bildungsarbeit im Elementarbereich aus? Dieser Frage ging das Bündnis für Familie im Kreis Unna in einem Fachgespräch zur Bildung im Elementarbereich nach. Über 50 Interessierte folgten der Einladung.

Besonders erfreut war Hermann Schiefer, Koordinator im Handlungsfeld Bildung, Betreuung und Erziehung des Bündnisses für Familie, über den Gäste-Mix. „Eltern, Fachleute aus Kindertageseinrichtungen, Tagesmütter, Vertreter der Verwaltung und aus der heimischen sowie der Landespolitik waren dabei. Sie haben damit gezeigt, wie wichtig ihnen im Vorfeld der gesetzlichen Neufassung des Kinderbildungsgesetzes NRW der regionale Dialog ist“, so Schiefer.

Prof. Dr. Rainer Strätz, ein ausgewiesener Experte der frühkindlichen Bildung, beantwortete in seiner Einführung die Frage: „Wie lernen Kinder, wer und was bildet sie?“ mit anschaulichen Beispielen. Er machte deutlich, dass die Quelle aller frühkindlichen Bildungsprozesse die Lust am eigenen Entdecken und Erforschen ist. Durch Versuch und Irrtum erarbeiten sich die Kinder erste Einsichten in die Gesetzmäßigkeiten der Welt.

Die Nachhaltigkeit solcher Bildungsprozesse wird dadurch gefördert, dass sich pädagogische Fachkräfte und Eltern regelmäßig darüber verständigen, mit welchen Phänomenen Kinder sich gerade auseinandersetzen und welche Art von Unterstützung für sie dabei hilfreich ist. „Die Bedeutung von Bildungserwerb bereits im Elementarbereich kann gar nicht überschätzt werden“, unterstrich Prof. Strätz.

Nach dem wissenschaftlichen Einstieg ins Thema wurde es in der Diskussion konkret. Angesichts der Tatsache, dass auch kleine Kinder sehr individuell lernen, wurde eine bekannte Forderung erneut unterstrichen. „Eine aufs einzelne Kind zugeschnittene Förderung erfordert kleine Gruppen und damit mehr Personal und mehr Finanzsicherheit.“ Darüber hinaus wurden Fragen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf angesprochen, sowie zum Mangel an Plätzen für Kinder über drei Jahren.

Abschließend konnten die Teilnehmenden aus einer Aufstellung von Forderungen an die Landespolitik ihre Favoriten durch Punktevergabe auswählen. Die höchste Wertung erreichte die Forderung nach einer besseren Personalausstattung und Bereitstellung ausreichender Finanzen. Darüber hinaus war den Anwesenden wichtig, dass die Ausbildungsstandards an die gestiegenen Anforderungen im Bereich der Elementarbildung angepasst werden und eine landesweite Vereinheitlichung der Elternbeiträge angestrebt wird.