Geldautomat in einem Lebensmittelgeschäft gesprengt

Wieder ist in Bönen ein Geldautomat in der Nacht zu Freitag gesprengt worden. Diesmal stand das Gerät in einem Lebensmittelgeschäft.

Durch einen lauten Knall wurden die Anwohner an der Bahnhofstraße in der Nacht zu Freitag gegen 3.30 Uhr geweckt. Unbekannte hatten sich zunächst Zutritt zum Vorraum eines Lebensmittelgeschäftes verschafft. Hier leiteten sie Gas in den Geldautomaten ein und sprengten ihn.

Durch die Explosion wurde ein erheblicher Sachschaden am Geldautomaten und im Vorraum angerichtet. Der Geldausgabeschacht konnte geöffnet werden und die Täter flohen mit einem Teil des Geldes. Nach Zeugenaussagen flüchteten zwei Männer mit einem Motorroller über den Parkplatz in südliche Richtung. Die Sprengmittel ließen sie am Tatort zurück.

Bei Eintreffen der Polizei brannten die Zuführungsschläuche der Gasflaschen und der Teppichboden. Beides konnte zügig gelöscht werden. Nach erster Schätzung entstand ein Sachschaden von etwa 50 000 Euro.

Die Täter werden wie folgt beschrieben: 1. Person: schlank, groß mit auffällig langen Beinen, bekleidet mit dunkelblauer Jeanshose und schwarzer Sturmhaube. 2. Person: kräftige Statur, dunkel gekleidet, trug ebenfalls eine schwarze Sturmhaube.

Möglicherweise haben sich weitere Täter mit einem PKW in Tatortnähe aufgehalten.

Wer hat noch Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.




Lkw legt sich bei einem Ausweichmanöver auf die Seite: Zwei Verletzte und 200.000 Euro Sachschaden

Zwei leichtverletzte Personen und Sachschaden in Höhe von ca. 200.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles auf dem Cappenberger Damm in Selm an der Ortsgrenze in Werne, in dem am Donnerstagnachmittag ein Lkw-Fahrer aus Bergkamen verwickelt war.

Wie die Polizei berichtet, fuhr der  30-jähriger Lkw-Fahrer aus Bergkamen gegen 16.35 Uhr auf dem Cappenberger Damm in nördliche Richtung, als ihm ein weißer Kleintransporter entgegenkam, der zum Teil die Gegenfahrbahn benutzte. Daraufhin wich der Lkw-Fahrer nach eigenen Angaben nach rechts aus und geriet hier auf die unbefestigte Bankette. Der 30-jährige lenkte anschließend seinen Lkw zurück auf die Fahrbahn. Der LKW schaukelte sich aufgrund der Lenkbewegung auf und stürzte auf die Fahrerseite.

Eine 20-jährige Frau versuchte mit ihrem Auto, dem quer liegenden Lkw auszuweichen. Dabei wurde ihr Pkw von einem ausschwenkenden Fahrzeugteil des Lkw getroffen und geriet dann in den Straßengraben. Der Fahrer des LKW und die Pkw-Fahrerin wurden durch den Unfall leicht verletzt. Der Fahrer des Kleintransporters entfernte sich vom Unfallort.

Die Bergungsarbeiten  dauerten bis gegen 22 Uhr. Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe, welche angrenzendes Erdreich und auch die dort verlaufende Funne verunreinigten, wurde neben der Feuerwehr und dem Ordnungsamt der Stadt Werne auch die untere Wasserbehörde hinzugezogen. Mit dem Aushub des verunreinigten Bodens wurde eine Fachfirma beauftragt. Diese Arbeiten konnten am Donnerstagabend nicht vollständig beendet werden. Darüber hinaus wurde die Fahrbahnoberfläche des Cappenberger Damm nicht unerheblich beschädigt. Auch hier sind erforderliche Arbeiten noch durchzuführen, über die im Laufe des Freitagvormittags entschieden wird.




Tod eines 22-Jährigen: Tatverdächtiger hat sich selbst umgebracht

Vor etwas mehr als einem Jahr wurde am 21. Juni 2015 in Dortmund-Marten ein stark verwester Leichnam gefunden (Wir berichteten.). Der Tote wurde inzwischen dank umfangreicher Ermittlungen durch Polizei und Staatsanwaltschaft identifiziert, wegen des Selbstmords eines Tatverdächtigen am 17. Juni dieses Jahres scheint eine restlose Aufklärung des Tötungsdelikts jetzt  sehr unwahrscheinlich zu sein.

Die Ermittlungen ergaben weiter, dass es sich bei dem Toten um einen 22-jährigen Mann aus Ahlen handeln muss. Er soll vor seinem Tod bei einem Schaustellerbetrieb in Dortmund angeheuert haben. Er soll sich weiterhin auf dem Gelände, auf dem letztes Jahr der Leichnam gefunden wurde, mit einem anderen Schaustellerangestellten einen Wohnwagen geteilt haben. Dieser soll ihn zuletzt lebend gesehen haben.

Dieser Angestellte konnte inzwischen identifiziert werden. Es handelt sich dabei um einen 37-jährigen Mann aus Norddeutschland. Am 14. Juni 2016 wurde er durch Polizeibeamte der Kriminalpolizei aus Dortmund vernommen. Er hat die Tat bestritten.

Drei Tage nach der Vernehmung hat sich der 37-Jährige in einem Hotelzimmer in Norddeutschland umgebracht. Er hat keinen Abschiedsbrief hinterlassen. DNA-Spuren konnten trotz umfangreicher Untersuchungen nicht  gesichert werden. „Anhaltspunkte auf weitere Tatverdächtige haben sich im Zuge der Ermittlungen nicht ergeben“, erklären Polizei und Staatsanwaltschaft.




Raubüberfall auf Discounter in Bönen: Kassierer mit Pistole und Küchenmesser bedroht

Am Mittwochabend betraten um kurz vor 22 Uhr zwei mit Sturmhauben maskierte Täter einen Discounter an der Heinrich-Wieschoff-Straße in Bönen. Zielgerichtet gingen sie auf einen 18-jährigen Kassierer zu und bedrohten ihn und einen Kunden mit einer Pistole und einem Messer. Sie forderten den Angestellten auf, die Kasse zu öffnen, was dieser auch tat. Einer der Täter griff hinein und packte Geld in eine mitgebrachte blaue oder grüne Plastiktüte. Dann flüchteten beide Täter durch den Ausgang über den Parkplatz.

Nach Zeugenaussagen stiegen sie in Höhe der Straße Am Piplingsgraben in einen silbernen VW Golf 5 und fuhren in Richtung Hammer Straße davon. Vermutlich befand sich ein weiterer Mittäter im Fahrzeug. Die Täter werden wie folgt beschrieben: Beide etwa 170 bis 180 cm groß und mit Sturmhauben maskiert. Einer trug einen grauen, der andere einen schwarzen Jogginganzug. Die Täter waren mit einer kleinen, schwarzen Pistole und einem Küchenmesser bewaffnet.

Wer hat noch Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.




Schulfest an der Willy-Brandt-Gesamtschule

Am Samstag, 2. Juli, findet traditionsgemäß das diesjährige Schulfest an der Willy-Brandt-Gesamtschule von 10  bis 14 Uhr statt.

An diesem Tag begrüßt der 6. Jahrgang im Studiotheater die neuen Schülerinnen und Schüler, die nach den Sommerferien die 5. Klassen  besuchen werden, mit einem bunten Bühnenprogramm. Auf dem gesamten Schulgelände sind Stände, die zu Sport, Spiel und Wettbewerben einladen, aufgebaut. Für das leibliche Wohl sorgt die schuleigene Mensa und zusätzlich werden im neuen Schulgarten viele leckere Köstlichkeiten angeboten.




Gymnasium ehrt engagierte Schülerinnen und Schüler

Zahlreiche Schülerinnen und Schüler engagieren sich über den Unterricht hinaus am Städtischen Gymnasium Bergkamen. Sei es beispielsweise als Leiter einer AG, als Mitglied im Schulsanitätsdienst oder als Teil einer der vielen erfolgreichen Schulmannschaften.  Am Donnerstag, 7. Juli, möchte das SGB diesen herausragenden Einsatz auszeichnen und lädt deshalb von 12 Uhr bis ca. 13.30 Uhr zur „Bestenehrung“ ins Pädagogische Zentrum der Schule ein.

Zuvor konnten Kollegium und Schülerschaft auch Vorschläge einreichen, wer denn an kommenden Donnerstag auf der Bühne für sein besonderes Engagement geehrt werden soll.

Für den musikalischen Rahmen dieser Feierstunde wird das B-Orchester des Bachkreises unter der Leitung von Bettina Jacka sorgen.




Lesepaten-Vormittag in der Stadtbibliothek: Was passiert, wenn es brennt?

„Was passiert, wenn es brennt?“  So lautet der Titel für den kommenden Lesepaten-Vormittag am Samstag, 2. Juli, ab 11 Uhr  in der Stadtbibliothek.

Lesepatin Gabriele Scholz wird zunächst gemeinsam mit Christiane Dolch  von der Freiwilligen Feuerwehr aus dem o.a. Buch eine Geschichte rund um  die Arbeit der Feuerwehr vorlesen.
Anschließend wird mit den Kindern erarbeitet, wie richtiges Verhalten im Brandfall aussehen kann.
Um sich mit dem Thema spielerisch auseinander zu setzen, werden zum  Schluss Arbeitsblätter und Spiele eingesetzt.




Arbeitslos und in Urlaub fahren? – Das geht!

Sommerzeit, Ferienzeit. Mit dem Beginn der Sommerferien planen auch viele Arbeitslose eine Auszeit vom Alltag. Was manche allerdings nicht wissen: Wer bei der Arbeitsagentur für die Suche nach einer neuen Stelle registriert ist, muss grundsätzlich für Bewerbungen, Vorstellungsgespräche und Fortbildungsmaßnahmen zur Verfügung stehen. Ein Urlaub mit Freunden oder der Familie ist dennoch möglich, muss aber mit der zuständigen Arbeitsagentur abgestimmt werden.

Jeder Arbeitslose ist grundsätzlich verpflichtet, täglich unter seiner Anschrift erreichbar zu sein. Wer trotzdem mit der Familie oder Freunden einige Tage ausspannen möchte, muss hierzu rechtzeitig die Zustimmung der zuständigen Agentur für Arbeit einholen.

Der Urlaubsantrag ist dabei kurz vor Reiseantritt zu stellen und kann bewilligt werden, wenn keine Beeinträchtigung der Vermittlungsaussichten zu erwarten ist. Dies ist entweder persönlich in den Agenturen für Arbeit Hamm oder den Geschäftsstellen in Unna, Kamen und Lünen möglich oder telefonisch unter der kostenfreien Hotline 0800 4 5555 00.

Bei einer Urlaubsdauer bis zu 21 Tagen im Kalenderjahr kann für den gesamten Zeitraum Arbeitslosengeld weitergezahlt werden. Zu beachten bleibt: Bei einem längeren, aber genehmigten Urlaub, gibt es ab dem 22. Kalendertag keine Leistungen mehr von der Arbeitsagentur. Bei einer Ortsabwesenheit von zusammenhängend mehr als sechs Wochen im Jahr wird die Zahlung bereits ab dem ersten Urlaubstag eingestellt.

Die vorherige Meldung lohnt, denn wer sich ohne Urlaubsgenehmigung auswärts aufhält, muss mit einer Rückforderung des gezahlten Arbeitslosengeldes rechnen.

Ausführliche Informationen bietet auch das Merkblatt 1 – für Arbeitslose. Es kann im Internet unter www.arbeitsagentur.de > Bürgerinnen und Bürger > Arbeitslosigkeit > Arbeitslosengeld aufgerufen werden. Auch unter der kostenfreien Hotline 0800 4 5555 00 gibt es nähere Informationen zum Thema.

Online-Urlaubsmeldung

Sie haben einen Urlaub geplant oder sind aus anderen Gründen für einen gewissen Zeitraum nicht zu Hause und stehen der Arbeitsvermittlung nicht zur Verfügung? Mit Hilfe der Online-Mitteilungen können Sie diese Anliegen auch online erledigen. (siehe www.arbeitsagentur.de > eServices)




Langfristig buchbare Kurzzeitpflegeplätze: Im Kreis Unna demnächst Mangelware

Alte und hilfebedürftige Menschen sollen so lange wie möglich in der vertrauten Umgebung leben können. Der Kreis setzt deshalb seit langem auf „ambulant vor stationär“. Allerdings: Solitäre Kurzzeitpflegeplätze fehlen in der Region und der Kreis kann selbst nicht gegensteuern.

Deshalb wurde Landrat Michael Makiolla vom Kreistag in der Juni-Sitzung beauftragt, sich gegenüber den Bundestagsabgeordneten der Region – und damit dem Bundestag als Gesetzgeber – zumindest für eine bessere finanzielle Absicherung dieses Angebotes über die Pflegekassen einzusetzen.

Viele Pflegeheime haben sogenannte „eingestreute“ Kurzzeitpflegeplätze. Hier können Pflegebedürftige z. B. nach Ende eines Krankenhausaufenthaltes und vor Rückkehr in die heimischen vier Wände übergangsweise für einige Wochen gepflegt und betreut werden. Vorteil: Der Mix zwischen kurzfristig buchbarer Kurzzeitpflege und regulären dauerhaft genutzten Heimplätzen lässt sich für die Einrichtungen besser finanziell austarieren.

Anders sieht das bei Einrichtungen der solitären Kurzzeitpflege aus. Sie bieten als Einzige auch langfristig zu buchende Plätze z. B. für den Fall an, dass die betreuende Familie in Urlaub fahren möchte. Das bedeutet erfahrungsgemäß: In den Ferien ist Hochsaison, außerhalb gibt es bei fortlaufenden Kosten eine geringe Nachfrage. Dies wiederum führt seit Jahren zu finanziellen Problemen der Einrichtungen mit dem Ergebnis, dass sie Plätze abbauen – und dann zu Hochzeiten die Nachfrage nicht befriedigen können – oder sogar ganz streichen.

Genau dies steht in Selm an. Dort schließt die Caritas die Kurzzeitpflege St. Elisabeth mit 26 Plätzen zum 31. August. Damit stehen kreisweit nur noch 35 langfristig buchbare Plätze zur Verfügung.

Zu wenig, wie der Kreistag einstimmig befand und nun auf dem Wege des eindringlichen Appells in Richtung Bund auf gesetzliche Änderungen bei der Pflegeversicherung und vor allem bei den Finanzierungsmodalitäten hofft.

Für Hans Zakel, den Sozialplaner des Kreises, ist klar: „Bei einer wachsenden Zahl von pflegebedürftigen Menschen müssen die pflegenden Angehörigen so viel wie möglich entlastet werden. Geschieht dies nicht, wird die Zahl der Pflegeheimbewohner noch massiver steigen.“




A1: Fahrbahnsanierung im Bereich Rastanlage Lichtendorf und Schwerte am Wochenende

Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm sperrt am Freitag (1.7.) ab 20 Uhr die Auf- und Abfahrt der Tank- und Rastanlage Lichtendorf in Fahrtrichtung Köln. Gleichzeitig wird ab 20 Uhr der rechte Fahrstreifen gesperrt, ab 23 Uhr steht dann nur noch ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die Arbeiten sollen am Samstag (2.7.) um 10 Uhr beendet sein.

Samstag (2.7.) ab 19 Uhr sperrt Straßen.NRW die Ausfahrt in Fahrtrichtung Köln der Anschlussstelle Schwerte. Gleichzeitig wird um 19 Uhr der rechte Fahrstreifen gesperrt, ab 22 Uhr steht dann nur noch ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die Arbeiten sollen am Sonntagmorgen (3.7.) um 11 Uhr beendet sein.

Straßen.NRW saniert für drei Millionen Euro seit Mitte Juni in Nachtbaustellen die A1 zwischen Dortmund/Unna und Westhofen. In den beiden Nächten am Wochenende saniert die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm knapp vier Kilometer der rechten Fahrspur.




Keinen Alkohol bekommen – Kunde kommt als Räuber zurück

Ein unbekannter junger Mann hat Dienstagabend eine Tankstelle überfallen, nachdem er zuvor dort keinen Alkohol bekommen hatte.

Gegen 20.55 Uhr betrat ein junger Mann eine Tankstelle in Dortmund-Lanstrop. Er nahm sich hochprozentigen Alkohol aus dem Regal und ging damit zur Kasse. Der 22-jährige Angestellte hinter dem Tresen wollte sich aufgrund des jungen Aussehens des Kunden dessen Ausweis zeigen lassen.

Den konnte der durstige Kunde jedoch nicht vorzeigen. Wohl oder übel musste er unverrichteter Dinge die Tankstelle verlassen. Allerdings nur kurz, denn um 21.25 Uhr kehrte der junge Mann zurück, wohlweislich unmaskiert.

Nach Angaben des 22-Jährigen drohte er damit, ihm eine Kugel in den Kopf zu schießen, falls er nicht hinter dem Tresen bleiben würde. Eine Waffe konnte der Angestellte zwar nicht erkennen, trotzdem verhielt er sich aber ruhig. Der Täter nahm sich zwei Flaschen Schnaps aus dem Regal und flüchtete in Richtung des nahegelegenen Kleingartens.

Der Räuber wird als 170-175 cm großer Mann beschrieben. Er war zwischen 16 und 18 Jahre alt und hatte braune kurze Haare sowie eine dünne Statur. Zur Tatzeit trug er eine blaue Jeans und ein graues T-Shirt sowie an den Füßen schwarze Schuhe.

Hinweise bitte an die Kriminalwache unter 0231-132-7441.