Polizei stoppt Dealer auf dem Motorroller: Er stand offensichtlich selbst unter Drogen

Die Polizei ermittelt gegen einen 22-Jährigen aus Lüdinghausen, der am Freitagnachmittag  eine Reihe von unterschiedlichen Delikten inklusive eines Widerstandes gegen Polizeibeamte begangen hat. Der junge Mann fiel einer Streifenwagenbesatzung gegen 14 Uhr durch seine „unangemessene Fahrweise“ auf einem Motorroller auf der Münsterstraße in Lünen auf. Sie entschlossen sich, den Mann der offenbar auch Ohrhörer während der Fahrt trug zu kontrollieren.

Auf Nachfragen konnte sich der Rollerfahrer nicht ausweisen. Eine Durchsuchung seines Rucksacks nach Personalpapieren blieb hinsichtlich seiner Daten erfolglos, allerdings stießen die Beamten auf eine Feinwaage, zwei Tütchen mit augenscheinlichem Marihuana und mehrere leere Portionstütchen.

Aufgrund von körperlichen Anzeichen des Drogenkonsums (stark geweitet Pupillen) und des damit verbundenen Verdachts des Fahrens unter Einfluss von Betäubungsmitteln, wurde dem Lüdinghauser ein freiwilliger Drogentest angeboten. Hierbei verhielt er sich verbal aggressiv und enthemmt gegenüber den Polizeibeamten. Eine Fahrt zur Wache zur Sachverhaltsklärung und ggfs. Entnahme einer Blutprobe verweigerte der Mann – plötzlich schlug seine aggressive Grundhaltung in einen Angriff auf die Polizeibeamten um: Bei seiner versuchten Festnahme gelang es ihm, einen der Beamten von sich zu schubsen und eine Beamtin am Arm zu ergreifen und leicht zu verletzten. Trotz des Einsatzes von Pfefferspray gelang dem Tatverdächtigen kurzzeitig die Flucht.

Zivile Unterstützungskräfte griffen ihn kurz nach dem Vorfall auf. ER wurde festgenommen und der Polizeiwache zugeführt. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten weiteres Betäubungsmittel in seiner Socke auf. Ein Atemalkoholtest verlief negativ. Eine Blutprobe wurde angeordnet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann von der Wache entlassen.

Gegen ihn wird wegen des Verdachts – Handeln mit Betäubungsmitteln – Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln – Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Darüber hinaus wurde dem Straßenverkehrsamt eine entsprechende Meldung zugeleitet. „Eine Überprüfung des jungen Mannes hinsichtlich seiner Geeignetheit am Straßenverkehr teilzunehmen scheint zwingend erforderlich“, erklärt die Polizei.




Nach Randale beim Public Viewing Polizistin verletzt

Das Public Viewing am Samstagabend auf dem Alten Markt in Kamen wurde von einem unschönen Zwischenfall überschattet. Ein 19-Jähriger aus Unna randalierte und pöbelte andere Besucher der Veranstaltung an. Daraufhin wurde ihm von der Polizei ein Platzverweis erteilt.

Da er dem Platzverweis nicht nachkam, wurde er in Polizeigewahrsam genommen. Dabei wurde eine Polizistin leicht verletzt. Weiterhin wurden die Beamten fortwährend beleidigt und bedroht. Der 19-Jährige konnte die Polizeiwache Kamen, nachdem er sich offensichtlich wieder „abgekühlt“ hatte. am Sonntagmorgen wieder verlassen.




Sommerparty im Freibad Kamen bei normalem Eintrittspreis

Am Samstag, 9. Juli, veranstalten die GSW zusammen mit dem Pool-Party-Team Zephyrus von 13:30 bis 18:30 Uhr eine Sommerparty im Freibad in Kamen. Wichtigste Zutat für dieses Sommer-Spektakel ist zweifelsohne der Gerätepark, der aus dem Freibad ein optimal gestaltetes Spielparadies macht.
Im Wasser laden aufblasbare Elemente in verschiedensten Farben und Formen, etwa in Gestalt von Seeungeheuern, Wasserschildkröten, Riesenkraken oder Disco-Hasen sowie Party-Löwen, zum turbulenten Toben ein.
Dazu gesellen sich herausfordernde Aqua-Laufmatten, zahllose Bälle und Entchen und andere Geräte, die ihre Nutzer teils wortwörtlich Kopf stehen lassen – so etwa die sogenannten Water-Globes, mit dem hamsterradartigen Antrieb.
An Land ist derweil ebenso für Unterhaltung gesorgt, denn neben den Modulen für das kühle Nass hat das Team auch allerlei Attraktionen für die anliegende Liegewiese im Gepäck. Torwand, Dribbel-Parcours für Fußballfreunde, Kriechtunnel, Springseile, Rasen-Ski, Pedalos, Stelzen und Balancierbalken sowie Hüpfsäcke sind dabei.
An der brandneuen PUSTEFIX-Spielestation warten zahlreiche neue Seifenblasen-Highlights wie zum Beispiel die Bubble Rocket, welche nur durch einen Tritt auf den Abschusssockel einen tollen Schweif Seifenblassen hinter sich lässt, auf kleine und große Fans.
Doch nicht nur das Animationsteam hält die Laune hoch, auch ein Moderator führt durch die Veranstaltung und eigener DJ sorgt für die passende Musikuntermalung, die bei einer Pool-Party nicht fehlen darf. Im Plattenkoffer hat er die aktuellen Songs aus den Charts sowie zahlreiche zeitlose Sommer-Hits und ist somit für fast jeden Liedwunsch der Gäste vorbereitet.
Erlebnishungrige Wasserratten sollten sich diese Party definitiv nicht entgehen lassen, zumal an diesem Tag nur der reguläre Eintrittspreis gilt.Alle Informationen zu den Bädern der GSW sind auf der Internetseite unter www.gsw-freizeit.de oder telefonisch unter 02307 978-314 erhältlich.



Fernwärme wird in Weddinghofen modernisiert: Keine Heizung und Warmwasser am Mittwoch

Am Mittwoch, 6. Juli, modernisieren die GSW eine Fernwärmeversorgungsleitung in Bergkamen-Weddinghofen. Die Sperrung von Heizungs- und Warmwasserenergie dauert von 8:00 Uhr bis voraussichtlich 18:00 Uhr.

Folgende Bereiche werden für diesen Zeitraum vom Netz getrennt: Gedächtnissstraße, Fritz-Erler-Straße, Kleiweg, Ernst-Reuter-Straße, Erich-Ollenhauer-Straße, Fritz-Steinhoff-Straße, Hubert-Biernat-Straße, Heinrich-Deist-Straße, Lüttke Holz, Gymnasium Bergkamen.




A1: Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen und zwei Verletzten

Auf der A 1 ist es am Freitagnachmittag zu einem Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen gekommen. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt.

Zum Unfallzeitpunkt gegen 15.05 Uhr war eine 20-jährige Frau aus Münster mit ihrem Auto auf dem linken Fahrstreifen der A 1 in Fahrtrichtung Dortmund unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Hamm-Bockum/Werne und Hamm/Bergkamen staute sich der Verkehr. Aus diesem Grund bremste die Frau ihr Fahrzeug ab. Ein ihr folgender 19-jähriger Coesfelder bemerkte das offenbar zu spät. Trotz Vollbremsung fuhr er mit seinem Auto auf das der 20-Jährigen auf. Dadurch wurde ihr Wagen auf den Sprinter eines 36-jährigen Franzosen geschoben. Im Anschluss fuhr zudem noch ein 51-jähriger Iserlohner mit seinem Fahrzeug auf das des Coesfelders auf.

Bei dem Unfall wurden der 19-Jährige und der 36-Jährige leicht verletzt. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 11.000 Euro. Der linke Fahrstreifen der A 1 musste an der Unfallstelle bis ca. 16.30 Uhr gesperrt bleiben.




12 Uhr mittags: Angetrunken beim Ausparken ein Auto gerammt und geflüchtet

Diese Unfallflucht wird einem 64-jährigen Bergkamener jede Menge Ärger einbringen. Er hatte am Freitag sein Auto an der Barbarastraße in Oberaden abgestellt. Als er gegen 12.02 Uhr wieder ausparken wollte, hatte er wohl nicht mehr ganz die Kurve gekriegt und dabei einen ebenfalls geparkten Pkw gerammt.

Anschließend machte er sich in seinem Fahrzeug auf und davon, ohne sich um den von ihm angerichteten Schaden zu kümmern. Der war beträchtlich. Die Polizei schätzt ihn auf 3500 Euro.

Sein Pech war, dass die Polizei den 64-Jährigen trotz der Flucht als Unfallfahrer ermitteln konnte. Als die Beamten ihn anschließend zu Hause besuchten, wurde ihnen sofort klar, warum sich der Mann so schnell aus dem Staub gemacht hatte. Er war erheblich angetrunken.

Eine Folge war, dass der Bergkamener sich im Krankenhaus die Entnahme einer Blutprobe gefallen lassen musste. Die andere: Die Polizei stellte seinen Führerschein sichere. Was da noch auf ihn zukommt, wird der dem Schreiben der Staatsanwaltschaft entnehmen können, das in absehbarer Zeit in seinem Briefkasten liegen wird.




Pflege- und Wohnberatung in Bergkamen: Kostenfrei und neutral

Mit Eintritt eines Pflegefalles stehen Betroffene und Angehörige vor vielen Fragen. Hilfe gibt es vor Ort in den Sprechstunden der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna.

In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 7. Juli  von 10 bis 12 Uhr statt. Die Pflegeberaterin Anne Kappelhoff ist im Rathaus, Rathausplatz 1, Raum 600, zu erreichen. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist unter Tel. 0 23 07 / 965-218 möglich.

Bei der Beratung geht es um alle Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung, zum Pflegetagebuch oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. Informationen gibt es auch zu den Leistungen, die an einer Demenz erkrankten Menschen zustehen.

Auch wer einen Gesprächskreis für pflegende Angehörige, einen ambulanten Pflegedienst, eine Tages- oder Kurzzeitpflegeeinrichtung oder ein Pflegeheim sucht, bekommt Adressen und Informationen über Orts nahe Angebote. Außerdem werden Fragen zur Finanzierung dieser Hilfeangebote beantwortet. Die Beratung ist kostenlos und anbieterunabhängig.

Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, später noch Fragen hat oder einen Hausbesuch vereinbaren möchte, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 060 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei).

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung).




Blutspendetermine des DRK im Juli

Das Deutsche Rote Kreuz, Ortsverein Bergkamen e. V., veranstaltet im Monat
Juli 2016 folgende Blutspendetermine:

  • Samstag, 09.07.2016, 11.00 – 16.30 Uhr in der  Sporthalle Overberge, Hansastraße, Bergkamen-Overberge und
  • Freitag, 29.07.2016, 15.00 – 20.00 Uhr im
    Gemeindezentrum, Kanalstr. 7, Bergkamen-Rünthe.

Im August finden keine Blutspendetermine statt.




Geldautomat in einem Lebensmittelgeschäft gesprengt

Wieder ist in Bönen ein Geldautomat in der Nacht zu Freitag gesprengt worden. Diesmal stand das Gerät in einem Lebensmittelgeschäft.

Durch einen lauten Knall wurden die Anwohner an der Bahnhofstraße in der Nacht zu Freitag gegen 3.30 Uhr geweckt. Unbekannte hatten sich zunächst Zutritt zum Vorraum eines Lebensmittelgeschäftes verschafft. Hier leiteten sie Gas in den Geldautomaten ein und sprengten ihn.

Durch die Explosion wurde ein erheblicher Sachschaden am Geldautomaten und im Vorraum angerichtet. Der Geldausgabeschacht konnte geöffnet werden und die Täter flohen mit einem Teil des Geldes. Nach Zeugenaussagen flüchteten zwei Männer mit einem Motorroller über den Parkplatz in südliche Richtung. Die Sprengmittel ließen sie am Tatort zurück.

Bei Eintreffen der Polizei brannten die Zuführungsschläuche der Gasflaschen und der Teppichboden. Beides konnte zügig gelöscht werden. Nach erster Schätzung entstand ein Sachschaden von etwa 50 000 Euro.

Die Täter werden wie folgt beschrieben: 1. Person: schlank, groß mit auffällig langen Beinen, bekleidet mit dunkelblauer Jeanshose und schwarzer Sturmhaube. 2. Person: kräftige Statur, dunkel gekleidet, trug ebenfalls eine schwarze Sturmhaube.

Möglicherweise haben sich weitere Täter mit einem PKW in Tatortnähe aufgehalten.

Wer hat noch Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.




Lkw legt sich bei einem Ausweichmanöver auf die Seite: Zwei Verletzte und 200.000 Euro Sachschaden

Zwei leichtverletzte Personen und Sachschaden in Höhe von ca. 200.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles auf dem Cappenberger Damm in Selm an der Ortsgrenze in Werne, in dem am Donnerstagnachmittag ein Lkw-Fahrer aus Bergkamen verwickelt war.

Wie die Polizei berichtet, fuhr der  30-jähriger Lkw-Fahrer aus Bergkamen gegen 16.35 Uhr auf dem Cappenberger Damm in nördliche Richtung, als ihm ein weißer Kleintransporter entgegenkam, der zum Teil die Gegenfahrbahn benutzte. Daraufhin wich der Lkw-Fahrer nach eigenen Angaben nach rechts aus und geriet hier auf die unbefestigte Bankette. Der 30-jährige lenkte anschließend seinen Lkw zurück auf die Fahrbahn. Der LKW schaukelte sich aufgrund der Lenkbewegung auf und stürzte auf die Fahrerseite.

Eine 20-jährige Frau versuchte mit ihrem Auto, dem quer liegenden Lkw auszuweichen. Dabei wurde ihr Pkw von einem ausschwenkenden Fahrzeugteil des Lkw getroffen und geriet dann in den Straßengraben. Der Fahrer des LKW und die Pkw-Fahrerin wurden durch den Unfall leicht verletzt. Der Fahrer des Kleintransporters entfernte sich vom Unfallort.

Die Bergungsarbeiten  dauerten bis gegen 22 Uhr. Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe, welche angrenzendes Erdreich und auch die dort verlaufende Funne verunreinigten, wurde neben der Feuerwehr und dem Ordnungsamt der Stadt Werne auch die untere Wasserbehörde hinzugezogen. Mit dem Aushub des verunreinigten Bodens wurde eine Fachfirma beauftragt. Diese Arbeiten konnten am Donnerstagabend nicht vollständig beendet werden. Darüber hinaus wurde die Fahrbahnoberfläche des Cappenberger Damm nicht unerheblich beschädigt. Auch hier sind erforderliche Arbeiten noch durchzuführen, über die im Laufe des Freitagvormittags entschieden wird.




Tod eines 22-Jährigen: Tatverdächtiger hat sich selbst umgebracht

Vor etwas mehr als einem Jahr wurde am 21. Juni 2015 in Dortmund-Marten ein stark verwester Leichnam gefunden (Wir berichteten.). Der Tote wurde inzwischen dank umfangreicher Ermittlungen durch Polizei und Staatsanwaltschaft identifiziert, wegen des Selbstmords eines Tatverdächtigen am 17. Juni dieses Jahres scheint eine restlose Aufklärung des Tötungsdelikts jetzt  sehr unwahrscheinlich zu sein.

Die Ermittlungen ergaben weiter, dass es sich bei dem Toten um einen 22-jährigen Mann aus Ahlen handeln muss. Er soll vor seinem Tod bei einem Schaustellerbetrieb in Dortmund angeheuert haben. Er soll sich weiterhin auf dem Gelände, auf dem letztes Jahr der Leichnam gefunden wurde, mit einem anderen Schaustellerangestellten einen Wohnwagen geteilt haben. Dieser soll ihn zuletzt lebend gesehen haben.

Dieser Angestellte konnte inzwischen identifiziert werden. Es handelt sich dabei um einen 37-jährigen Mann aus Norddeutschland. Am 14. Juni 2016 wurde er durch Polizeibeamte der Kriminalpolizei aus Dortmund vernommen. Er hat die Tat bestritten.

Drei Tage nach der Vernehmung hat sich der 37-Jährige in einem Hotelzimmer in Norddeutschland umgebracht. Er hat keinen Abschiedsbrief hinterlassen. DNA-Spuren konnten trotz umfangreicher Untersuchungen nicht  gesichert werden. „Anhaltspunkte auf weitere Tatverdächtige haben sich im Zuge der Ermittlungen nicht ergeben“, erklären Polizei und Staatsanwaltschaft.