Verdächtiger Koffer: Bahnhof gesperrt

Am Freitag, den 15. Juli, gegen 15.30 Uhr wurde durch einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn in einem Zug, der im Bahnhof Schwerte hielt, ein verdächtiger Koffer festgestellt. Durch den Mitarbeiter wurde diese bereits aus dem Zug herausgeholt, nachfolgend räumte und sperrte er den Bahnsteig. Nach erfolgter Nachschau durch die hinzugezogene Polizei konnte festgestellt werden, dass es sich hierbei um einen transportablen Gaskocher handelte. Zudem konnte die Besitzerin ermittelt werden, welche diesen in der Eile im Zug vergessen habe. Nachfolgend wurde die knapp 30 Minuten dauernde Sperrung des Bahnhofs wieder aufgehoben.




Im Auto eingeklemmt: drei Personen verletzt

Am Freitag, 15. Juli,  gegen 23.45 Uhr ereignete sich auf der Dortmunder Straße in Unna-Massen ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos. Ein 65-jähriger Kamener fuhr mit seinem Pkw Mini von einer Hofeinfahrt nach links auf die Dortmunder Straße in Richtung Kamen. Hierbei übersah er einen von rechts kommenden Alfa Romeo eines 39-jährigen Dortmunders, welcher ebenfalls in Richtung Kamen fuhr. Es kam zu Kollision der beiden Fahrzeuge, der Alfa Romeo fuhr ungebremst auf den plötzlich einbiegenden Mini aus. Dieser wurde durch den Aufprall zunächst ca. 50 Meter auf der Straße nach Norden geschoben, bevor er nach links von der Fahrbahn abkam, durch einen Graben rutschte und nachfolgend einen Zaun durchstieß. Der Alfa Romeo kam nach rechts von der Fahrbahn ab und auf einer Wiese zum Stehen. Der Fahrer des Mini und zwei Insassen – eine 50-jährige Frau aus Kamen und 27-jährige Frau aus Unna – wurden in dem Mini eingeklemmt, konnten aber von der ebenfalls eingesetzten Feuerwehr befreit werden. Der mit Schnittwunden im Gesicht schwerverletzte Mann und die beiden leicht verletzten Frauen wurden zur weiteren ärztlichen Versorgung ins Krankenhaus in Unna gebracht. Die stark unfallbeschädigten Autos mussten abgeschleppt werden, die Dortmunder Straße wurde für eineinhalb Stunden voll gesperrt. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 17.000 Euro.




Raub mit Pfefferspray

Am Samstag, 17. Juli,  gegen 00.20 Uhr wollte ein 25-jähriger Mann aus Unna den S-Bahnhof Unna-West über die Treppe zur Mühlenstraße verlassen. Hierbei hielt er sein Mobiltelefon in der Hand. Am oberen Treppenabsatz befanden sich zwei Personen mit einem Fahrrad. Als er diese passierte, verspürte er Brennen im Auge, gleichzeitig wurde ihm von der Person mit dem Fahrrad das Telefon entrissen. Diese flüchtete dann in Richrung Hochstraße, die andere Person lief in Richtung Hansastraße.

Der Geschädigte begab sich dann zunächst zur ärztlichen Behandlung ins Krankenhaus, bevor er zwei Stunden später die Polizei in Unna zur Anzeigenerstattung aufsuchte. Beschreibung 1. Person (mit Fahrrad): männlich, ca. 26 – 27 Jahre alt, ca. 170 cm groß, schlanke Statur, lange schwarze Haare, dunkler Drei-Tage-Bart, Bekleidet mit schwarzer Lederjacke und weißer Jeanshose Beschreibung 2. Person (zu Fuß): männlich, etwa 24 – 25 Jahre alt, ca. 190 cm groß, muskulöse Statur, kurze braune Haare mit blonden Strähnchen, Bekleidet mit dunkler Jacke und Jeanshose Wer etwas Verdächtiges beobachtet hat, kann dieses bei der Polizei in Unna unter der Rufnummer 02303 – 9210 oder 02303- 921-3120 melden.




Kleiderkammer in den Ferien geschlossen

Die Kleiderkammer des Flüchtlingshelferkreises Bergkamen in der Lassallestraße ist während der Ferienzeit bis 28. August geschlossen. In dieser Zeit ist keine Annahme von Sach- und Kleiderspenden für Flüchtlinge möglich. Der Flüchtlingshelferkreis bittet auch darum, die Sachen nicht einfach vor die Kleiderkammer zu stellen. Wer Spenden für Flüchtlinge abgeben möchte, kann sich in dieser Zeit direkt an die Johanniter in der Zeltstadt wenden.




Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung

Mit Eintritt eines Pflegefalles stehen Betroffene und Angehörige vor vielen Fragen. Hilfe gibt es vor Ort in den Sprechstunden der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna.

In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 21. Juli von 10 bis 12 Uhr statt. Die Pflegeberaterin Anne Kappelhoff ist im Rathaus, Rathausplatz 1, Raum 600 zu erreichen. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist unter 0 23 07 / 965-218 möglich.

Bei der Beratung geht es um alle Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung, zum Pflegetagebuch oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. Informationen gibt es auch zu den Leistungen, die an einer Demenz erkrankten Menschen zustehen.

Auch wer einen Gesprächskreis für pflegende Angehörige, einen ambulanten Pflegedienst, eine Tages- oder Kurzzeitpflegeeinrichtung oder ein Pflegeheim sucht, bekommt Adressen und Informationen über Orts nahe Angebote. Außerdem werden Fragen zur Finanzierung dieser Hilfeangebote beantwortet. Die Beratung ist kostenlos und anbieterunabhängig.

Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, später noch Fragen hat oder einen Hausbesuch vereinbaren möchte, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 060 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei).

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung).




Hotline für Fragen zu Insektenspray und Co.

Das Land hat eine Hotline geschaltet, bei der Verbraucher mögliche Mängel bei Biozidprodukten wie Desinfektionsmitteln, Insektensprays oder Schimmelentfernern melden oder sich Rat im Umgang damit holen können. Darauf weist der Kreis Unna hin.

Die Hotline ist unter er Rufnummer 02 11 837-19 24 montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Sie wurde vom NRW-Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales geschaltet. Es ist zuständig für den Arbeitsschutz und die Marktüberwachung, unter anderem von technischen Produkten und Chemikalien.

Biozide sind Chemikaliengemische, die nicht nur für Bakterien, Insekten oder Schimmelsporen tödlich sind, sondern auch Mensch und Umwelt belasten können. Sie dienen dazu, auf chemischem oder biologischem Weg Schadorganismen wie etwa Motten, Mäuse, Schimmel oder Bakterien abzuschrecken, unschädlich zu machen oder zu zerstören.

Die Produkte sind im Handel frei erhältlich, können aber reizend oder sensibilisierend sein. Mögliche Mängel können sein: Auf dem Etikett des Grünbelag-Entferners ist angegeben, dass der Inhalt schwere Augenschäden verursachen kann, aber der Verschluss scheint nicht kindergesichert zu sein. Die Gebrauchsanweisung für den Mäuseköder gibt es nur in englischer Sprache. Das Desinfektionsmittel verursacht rote Flecken auf der Haut.

Neben Fragen stehen die Mitarbeiter an der Hotline auch für Beratung und Information rund um den Umgang mit Bioziden zur Verfügung.




Radtour mit Gästeführer Gerd Koepe: „Weddinghofen früher und heute“

„Weddinghofen früher und heute“ – unter diesem Motto steht eine Fahrrad-Führung des Gästeführerrings Bergkamen, die Gästeführer Gerd Koepe am kommenden Sonntag, 17. Juli, durchführen wird. Gestartet wird zu dieser etwa zweieinhalbstündigen Rundfahrt, zu der alle interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich willkommen sind, mit eigenen Fahrrädern um 10 Uhr an der Töddinghauser Straße auf dem „Platz der Partnerstädte“ vor dem Rathaus.

Gerd Koepe wird die Fahrrad-Gruppe begleiten und im Rahmen der Tour die Geschichte und die Besonderheiten des Stadtteils, der seit 1966 zu Bergkamen gehört, vorstellen. Dabei zeichnet er an etlichen Wegstationen die Entwicklung und den Wandel Weddinghofens vom bäuerlichen Dorf zur späteren Bergbaugemeinde und zum heutigen Stadtteil Bergkamens nach. Dabei fehlen weder das Waldgebiet Mühlenbruch und Haus Velmede noch das „alte Dorf“ und die längst aus dem Ortsbild verschwundene Zeche Grimberg III/IV, im Volksmund auch „Schacht Kuckuck“ genannt.

Für die Teilnahme an der etwa zweieinhalbstündigen Rundfahrt ist pro Person ein Kostenbeitrag von 3,00€ zu entrichten. Für Kinder bis zu zwölf Jahren ist die Teilnahme an der Wanderung kostenfrei. Die Fahrt endet voraussichtlich gegen 12:45 Uhr wieder am Anfangspunkt vor dem Rathaus.

Die Radwanderung findet allerdings nur statt, wenn sich mindestens fünf interessierte Personen am Ausgangspunkt einfinden.




55-jähriger Radfahrer auf der Luise-Schröder-Straße schwer verletzt

Am Dienstag fuhr gegen 15 Uhr eine 78-jährige Bergkamenerin mit ihrem Pkw auf der Luise-Schröder-Straße in Richtung Gedächtnisstraße. In Höhe des Wasserparks überquerte nach Angaben der Polizei plötzlich ein 55-jähriger Radfahrer aus Bergkamen die Straße. Die Frau konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und die Fahrzeuge stießen zusammen. Der Radfahrer, der keinen Helm trug, wurde bei dem Unfall so schwer verletzt, dass er zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden musste.




Sonnenbrandgefahr durch Arzneimittel

Einige Arzneimittel vertragen sich nicht mit dem Sonnenlicht und können sonnenbrandartige Nebenwirkungen verursachen. Weil die Reaktion zeitlich verzögert eintreten kann, gibt Amtsapothekerin Birgit Habbes beim Kreis Unna ein paar Hinweise.

„Ob ein Arzneimittel Hautreaktionen auslöst, hängt unter anderem von dem Wirkstoff, dem Hautzustand und der Lichtmenge ab“, erklärt die Amtsapothekerin. Zu den Auslösern gehören z.B. einige Wirkstoffe aus der Gruppe der Antibiotika (z.B. Ciprofloxacin oder Tetracyclin), der Schmerzmittel (z.B. Naproxen oder Diclofenac), der Anti-Depressionsmittel (z.B. Johanniskraut,Amitriptylin oder Imipramin) und der Medikamente, die auf das Herz-Kreislauf-System (z.B. Captopril, Simvastatin) wirken. Ob ein Arzneimittel riskant ist, kann im Beipackzettel nachgelesen oder in der Apotheke erfragt werden.

Wenn die Gefahr einer sogenannten phototoxischen Nebenwirkung besteht, sollte möglichst wenig Licht an die Haut kommen. „Man kann die Haut ganz einfach mit Kleidung schützen. Hilfreich ist auch die Einnahme eines Arzneimittels mit kurzer Halbwertzeit abends statt morgens“, so Birgit Habbes.

In der Mittagszeit sollte die Sonne gemieden werden. Ein ausreichender Sonnenschutz mit hohem UV A-Schutz sei zudem ebenso wichtig wie der Verzicht auf den Solariumsbesuch. „Wer ein Medikament mit phototoxischen Stoffen länger einnehmen muss, sollte für die Fenster in der Wohnung oder im Auto über spezielle UV-undurchlässigen Folien nachdenken“, gibt Amtsapothekerin Birgit Habbes einen praktischen Tipp.




Automatisierte Notfall-SMS löst in Rünthe große Suchaktion aus – „Vermisste“ sitzt mit Freundin in einem Café

Eine automatisiert versandte Notfall-SMS führte am heutigen Dienstagnachmittag gegen 15:30 Uhr zu umfangreichen Suchmaßnahmen nach einer 55-jährigen Kamenerin in Bergkamen-Rünthe im Bereich Westenhellweg.

Der Ehemann der vermeintlich Vermissten erhielt über ein auf dem Smartphone der Frau installiertes Programm eine Text- und Bildnachricht, die den Schluss zuließ, dass für diese eine Gefahr für Leib und Leben besteht.

Da Rückrufe von der Kamenerin nicht entgegengenommen wurden und erste Suchmaßnahmen durch insgesamt fünf Streifenwagenbesatzungen erfolglos verliefen, wurde zur Absuche von Freiflächen im Bereich des Westenhellweg / ehemalige Mülldeponie ein Polizeihubschrauber hinzugezogen.

Im Laufe der zweistündigen Suche ergaben weitere Ermittlungen, dass sich die 55-Jährige während der Suchmaßnahmen in Begleitung einer Freundin in einem Café in der Marina-Rünthe aufgehalten hat. Aufgrund dieser Erkenntnisse, wurden die Suchmaßnahmen daraufhin gegen 17:30 Uhr eingestellt.

Die Kamenerin teilte anschließend mit, dass sie den Versand der Notfall-SMS überhaupt nicht mitbekommen und ihr Mobiltelefon wie immer lautlos geschaltet habe.

Den Einsatz des Polizeihubschraubers habe sie allerdings im Café sitzend beobachtet.




Großer Flohmarkt in der Stadtbibliothek

Vom 16. Juli bis zum 06. August 2016 lädt ein Flohmarkt in die Stadtbibliothek Bergkamen, Am Stadtmarkt 1, zum Stöbern ein. Zum Preis von je 0,50 Euro werden Sachbücher, Romane und Spiele angeboten.