Kunstrasen statt Ausbau der Nördl. Lippestraße: Ortsvorsteherin befürchtet Aufstand der Heiler Bürger

Ortsvorsteherin Rosemarie Degenhardt befürchtet einen Aufstand der Heiler Bürgerinnen und Bürger, wenn der Stadtrat am Donnerstag tatsächlich den im Doppelhaushalt für 2017 verankerten Ausbau der Nördl. Lippestraße tatsächlich verschieben sollte. Diese Straße sei viel zu schmal, um die Verkehre zur Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule aufzunehmen. Außerdem befinde sie sich in einem miserablen Zustand.

Das zeitliche Verschieben des Straßenbaus hat die SPD-Fraktion mit ihrem Antrag ins Spiel gebracht, das Nordbergstadion mit einem neuen Kunstrasen auszustatten. 400.000 Euro werden dafür benötigt, zur Verfügung stehen allerdings bisher im Doppel-Haushalt für die Unterhaltung von Sportstätten lediglich 200.000 Euro zur Verfügung. Der Rest solle laut SPD durch die Verschiebung des Ausbaus der Nördlichen Lippestraße aufgebracht werden. Wie SPD-Fraktionschef Bernd Schäfer am Dienstag bestätigte, soll die Planung für den Straßenbau in Heil 2017 erfolgen und der tatsächliche Ausbau ein Jahr später in 2018.

Die Ortsvorsteherin und CDU-Stadtverordnete betonte am Dienstag wie auch ihr Fraktionsvorsitzender Thomas Heinzel, dass sie die Notwendigkeit der Erneuerung des Kunstrasenplatzes nicht in Frage stellen würde. Allerdings müsse die Restfinanzierung auf anderen Wegen erfolgen.

Thomas Heinzel vermisst zum Beispiel die Prüfung, ob die noch benötigten 200.000 Euro im Budget des Bereichs „Schule, Sport und Weiterbildung“ vorhanden seien. Außerdem fehlt ihm ein Gesamtkonzept. „Wie ist der Zustand der anderen Kunstrasenplätze und wann müssen sie saniert werden?“, fragt er. So befinde sich seines Wissens nach der Kunstrasenplatz in Rünthe in einem nicht viel besseren Zustand.




CDU plädiert für höhere Vergnügungssteuer bei Geldspielgeräten

Anfang 2017 soll die Berechnung der Vergnügungssteuer für Geldspielgeräte in Bergkamen auf einer anderen Basis erfolgen. Hier möchte bei dieser Gelegenheit die CDU-Fraktion die Steuerschraube noch ein bisschen stärker anziehen, als es die Verwaltung ohnehin geplant hat.

Künftig soll, so der Plan, die Vergnügungssteuer nicht mehr auf der Basis des Einspielergebnisses., sondern auf der Basis des Spieleinsatzes erfolgen. Hier schlägt die Verwaltung dem Stadtrat vor, der darüber am Donnerstag entscheidet, den Steuersatz auf 4,7 Prozent des Spieleinsatzes festzulegen. Hieraus könnte n sich Mehreinnahmen von knapp 100.000 Euro pro Jahr ergeben. Genau lasse sich das aber nicht prognostizieren, betont die Verwaltung.

Dieser neue Steuersatz geht für CDU-Fraktionschef Thomas Heinzel nicht weit genug. Seine Fraktion schlägt vor, 5,5 Prozent anzusetzen. Dieser Steuersatz sei durch das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen quasi „abgesegnet“ worden. Erhoben werden diese 5,5 Prozent von der Stadt Dortmund.

Der CDU gehe es gar nicht mal um die zu erwartenden Mehreinnahmen, betonte Heinzel. Vielmehr gehe es darum, die Spielhallen und damit auch die Spielsucht in Bergkamen zurückzudrängen.




Weißer VW Amorak beim Autohändler an der Werner Straße gestohlen

In der Nacht zu Dienstag haben unbekannte Täter sich Zutritt zum Ausstellungshof eines Autohauses an der Werner Straße verschafft. Sie entwendeten einen weißen, nicht zugelassenen VW Amarok.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Blutsspuren am Güterzug – Bundespolizei sucht Bahnstrecke im Großraum Lünen ab

Am Dienstagmorgen (27. September) bemerkte auf der Hamm-Osterfelder Bahnlinie ein Triebfahrzeugführer eines Güterzuges einen Schlag. Alarmierte Einsatzkräfte der Bundespolizei suchten daraufhin den Streckenabschnitt ab. Eine Person fanden sie nicht, dafür ein verendetes Reh.

Gegen 00:45 Uhr befuhr der Güterzug die Strecke Waltrop – Lünen. Im Bereich der Verbandstraße in Lünen bemerkte er einen Schlag. Weil er bei einer Untersuchung des Zuges im Bahnhof Lünen Süd Blutspuren am Triebfahrzeug feststellte, suchten Einsatzkräfte der Bundespolizei den Streckenabschnitt ab. Darum wurde die Strecke von 00:50 Uhr bis 02:12 Uhr gesperrt, wodurch es zu erheblichen Beeinträchtigungen im Betriebsablauf kam.

Im Bereich der Verbandstraße wurden die Einsatzkräfte dann auch fündig. Glücklicherweise fanden sie keine Person, sondern ein verendetes Reh. Dieses wurde im Gleisbereich von dem Güterzug erfasst.

Der Güterzug konnte anschließend seine Fahrt wieder aufnehmen.




Zwei Turnhallen und das Lernschwimmbecken in Heil vorübergehend geschlossen

Vor Beginn der Herbstferien starten verschiedene Baumaßnahmen in Sporteinrichtungen, die für die Bergkamener Sportvereine Einschränkungen im Vereinssport mit sich bringen.

Das Lehrschwimmbecken der Bodelschwinghschule, das sich im Eigentum des Kreises Unna befindet, wird ab Dienstag, 4. Oktober, bis einschließlich Freitag, 11. November, geschlossen.
Dort finden Arbeiten im Beckenbereich statt.

Die Turnhalle der Pfalzschule wird in der ersten Woche der Herbstferien nicht für den Vereinssport zur Verfügung stehen. Dort werden Fenster in Umkleideräumen und im Toilettenbereich ausgetauscht.

Auf die Turnhalle II des Städt. Gymnasiums muss neben dem Vereinssport auch der Schulsport verzichten. Dort beginnen am 4. Oktober verschiedene Arbeiten an den Sanitäreinrichtungen, der Heizungsanlage und an den Fenster- und Türelementen, die eine Schließung der Turnhalle bis voraussichtlich, Freitag,  4. November, erforderlich machen.




CDU-Kaffeeklatsch und Oktoberfest am Samstag

Selbstgebackene Kuchen und leckeren Kaffee erwarten die Besucherinnen und Besucher des CDU Kaffeeklatsches am Samstag, den 1. Oktober 2016 um 15:30 Uhr im DRK Heim am Hallenbad in Bergkamen-Mitte. Die Bergkamener CDU will ihren Freunden und Mitgliedern den Nachmittag etwas versüßen und laden herzlich zum Klönen und gemütlichen Beisammensein ein.
Ab 18:00 Uhr begrüßtdie CDU an gleicher Stelle den Herbst bei der zweiten Auflage ihres beliebten Oktoberfestes. Damit auch richtige Oktoberfeststimmung aufkommt, ist für bayerische Musik und zünftige Spezialitäten gesorgt.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zu Kaffeeklatsch und Oktoberfest eingeladen. Wir bitten um Anmeldung bei Festwirtin Susanne Eisenhuth: susanne.eisenhuth@cdu-bergkamen.de, 02307/86778.



10. Overberger Weihnachtsmarkt: Vorbereitungstreffen

Der inzwischen 10. Overberger Adventsmarkt wird am am Samstag, 26. November 2016, wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher auf das Gelände der Grundschule an der Kamer Heide locken.
Zu einem Vorbereitungstreffen lädt Ortsvorsteher Uwe Reichelt alle Vereinsvertreter und Privatpersonen am Donnerstag, 6. Oktober, um 19 Uhr in die Gaststätte Almrausch an der Landwehrstraße ein.



Werkzeugmaschinen aus Transporter gestohlen

In der Nacht zu Dienstag haben unbekannte Täter an einem an der Preinstraße in Oberaden abgestellten weißen Renault Master eine Seitenscheibe eingeschlagen. Sie drangen in das Fahrzeug ein und entwendeten daraus mehrere Werkzeugmaschinen. Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Mit Piercing zum MRT? – Tipps für Patienten mit Körperschmuck

Tattoos und Piercings sind für viele ein wichtiger Körperschmuck. Doch was ist, wenn eine Operation oder ein Termin für eine bildgebende Diagnostik ansteht? Amtsapothekerin Birgit Habbes hat einige generelle Tipps zusammengestellt.

Operation: Piercing durch Platzhalter ersetzen

Amtsapothekerin Birgit Habbes
Amtsapothekerin Birgit Habbes

Vor einem operativen Eingriff müssen alle aus Metall (z. B. Stahl, Titan) oder Edelmetall bestehenden Schmuckstücke entfernt werden. Das hat mit ihrer Leitfähigkeit zu tun. Werden beispielsweise bei einer Operation verletzte oder durchtrennte Blutgefäße durch Strom verödet, kann es in der Umgebung eines Piercings zu schweren Verbrennungen kommen, da der menschliche Körper wegen seines hohen Wassergehaltes eine sehr gute Leitfähigkeit besitzt.

Direkt im OP-Bereich darf sich ohnehin kein Piercing befinden, da es Wundinfektionen verursachen könnte. Dies gilt insbesondere für den Mund- und Nasenbereich. „Bei Zungenpiercings ist zudem die Verletzungsgefahr beim Einführen des Beatmungsschlauchs im Rahmen einer Vollnarkose sehr hoch“, erläutert Amtsapothekerin Birgit Habbes.

Schwierig sind auch transdermale Implantate, sogenannte Microdermals oder Dermal Anchors. Zwar lässt sich das am Gewindestab befestigte Schmuckstück abschrauben, für das Implantat wäre aber in den meisten Fällen ein Hautschnitt notwendig.

Röntgen, CT und MRT

Auch vor Röntgenaufnahmen und der Computertomografie (CT) müssen Piercings entfernt werden. „Die Schmuckstücke würden auf den Bildern als dunkle Flecken oder Schatten erscheinen und könnten die Untersuchungsergebnisse verfälschen“, verdeutlich Birgit Habbes.

Da der bei einer MRT eingesetzt Magnet-Resonanztomograf einen starken Magneten enthält, dürfen sich in der zu untersuchenden Region keine Metallteile oder Magneten (z. B. magnetische Zahnimplantate) befinden. Das nichtmagnetische Titan ist dagegen problemlos.

Moderner Gelenkersatz, Knochenplatten oder Herzschrittmacher können MRT-tauglich sein. Ob das für ältere Modelle gilt, muss genau abgeklärt werden.

Riskant können großflächige Tätowierungen mit einem hohen Anteil eisenhaltiger Farben wie Rot oder Schwarz sein. Sie können sich im MRT erwärmen oder anschwellen. Außerdem ist es möglich, dass die darunterliegende Körperregion nicht deutlich genug zu erkennen ist. „Viele Praxen und Kliniken lege auch hier deshalb Wert auf eine Einzelfallentscheidung“, weiß die Amtsapothekerin.




Polizei sucht Zeugen: Vier Männer greifen Mann im RE 1 an und steigen am Kamener Bahnhof aus

Zu einer handfesten Auseinandersetzung kam es am Samstagmorgen im RE 1 zwischen Hamm und Dortmund. Unbekannte griffen einen 56-jährigen Mann aus Mönchengladbach an. Die Bundespolizei sucht nun Zeugen der Tat.

Gegen 03:20 Uhr besuchte der 56-Jährige die Zugtoilette im RE 1 (Hamm – Dortmund). Als er das WC wieder verließ und zu seinem Sitzplatz zurückkehren wollte, sollen vier Männer ihn bedrängt haben. Nach Angaben des Mönchengladbachers hätten ihn zwei Männer festgehalten, mindestens eine weitere Person hätte dann auf ihn eingeschlagen.

Weil er sich losreißen konnte und durch den Zug flüchtete, blieb der 56-Jährige ohne größere Verletzungen. Die Täter hätten anschließend den Zug, beim Halt in Kamen, verlassen. In Dortmund stellte das Opfer Strafanzeige bei der Bundespolizei.

Diese bittet nun Zeugen des Vorfalls, der sich im RE 1 zwischen Nordbögge und Kamen ereignet haben soll, sich mit der Bundespolizei unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 in Verbindung zu setzen. Nach Angaben des Opfers soll es sich bei den Tätern um Nordafrikaner gehandelt haben.




Polizei sucht Besitzerin einer rot-schwarzen Schmuckschatulle

Schmuck2Am 29. August ist an der Feldstraße in Unna in Höhe der Abfahrt B 1 aus Richtung Dortmund eine schwarz-rote Schmuckschatulle gefunden worden. Bisher konnte sie noch keiner Straftat zugeordnet werden. Die Polizei sucht die Besitzerin. Sie wird gebeten, sich unter 02303 921 3220 oder 921 0 bei der Polizei in Kamen melden.

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