Ampel ausgefallen: Unfall mit fünf Verletzten und 30.000 € Sachschaden

Fünf Leichtverletzte und fast 30000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Sonntagabend auf der Kreuzung Buckenstraße/Lünener Straße bei ausgefallener Ampel ereignet hat.

Ein 40-jähriger Dortmunder war gegen 19.30 Uhr mit seinem Toyota Avensis auf der Buckenstraße in Richtung Kamen-Methler unterwegs. Bei gelbem Blinklicht der Ampel fuhr er in die Kreuzung ein. Dabei stieß er mit dem Opel Zafira einer 32-Jährigen zusammen, die die vorfahrtberechtigte Lünener Straße in Richtung Kamen befuhr. Die Kamenerin, ihr 33-jähriger Beifahrer sowie eine 37-Jährige und zwei Mädchen im Alter von acht und neun Jahren aus dem Toyota mussten ambulant behandelt werden. Beide Autos wurden abgeschleppt.




Rollerfahrer im Kreisel an der Friedenskirche umgefahren

Bei einem Unfall im Kreisverkehr an der Friedenskirche wurde am Freitagnachmittag gegen 15:34 Uhr ein Rollerfahrer umgefahren.

Der 32 Jahre alte Bergkamener war mit seinem Roller die Töddinghauser Straße in Fahrtrichtung  stadteinwärts unterwegs gewesen. Im Kreisverkehr in Höhe der Friedenskirche sei er dann von einer 43 Jahre alten Pkw-Fahrerin aus Lünen übersehen worden. Durch den Zusammenstoß wurden beide Beteiligten leicht verletzt, der Roller war nicht mehr fahrbereit.




Auffahrunfall auf der Ebertstraße: 22-Jährige verletzt

Durch einen Auffahrunfall auf der Ebertstraße in Bergkamen-Mitte wurde am Freitagnachmittag eine 22-jährige Frau aus Hamm leicht verletzt.

Die Hammerin fuhr nach Mitteilung der Polizei gegen 14.20 Uhr mit ihrem Pkw auf der Eberstraße in Fahrtrichtung Nordosten. Hierbei musste sie ihren Pkw verkehrsbedingt abbremsen. Ein 21 Jahre alter Bergkamener, der sich hinter der Hammerin befand, konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr auf den vor ihm stehenden Pkw auf. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Die Hammerin wurde durch den Unfall leicht verletzt und mittels RTW einem Krankenhaus zugeführt




Ein Einbruch in Overberge und sechs Versuche in Heil

Bisher unbekannte Täter gelangten am Freitagabend zwischen 18.40 und 23 Uhr in ein Einfamilienhaus am Wacholderweg in Overberge. Sie hebelten die Terrassentür auf  und durchsuchten alle Räume. Hinweise übe die Beute liegen bisher nicht vor.

Ebenfalls am Freitag versuchten Unbekannte die erfolglos die sechs Hauseingangstüren eines in U-Form verlaufenden Mehrfamilienhauses aufzubrechen. Beute machten sie dabei nicht. Es wurde kein Diebesgut entwendet.




Sperrung der Ebertstraße führt zu Umleitung und Haltestellenausfall

Wegen der Verlegung des Wochenmarkts wegen der Aufbauarbeiten für die Bergkamener Herbstkirmes wird die Ebertstraße/Nordberg am Donnerstag, 6. Oktober, ab Dienstbeginn bis ca. 15 Uhr gesperrt. Es kommt zu Haltestellenausfällen. Betroffen sind die Linien R11, S20, 128 und 193.

Die Haltestellen „Am Stadtmarkt“, „Ebertstraße/Nordberg“ und „Am Stadion“ entfallen. Die Haltestelle „In den Kämpen“ entfällt für die Linie R11 ebenfalls. Als Ersatzhalt dient die Haltestelle „Bergkamen Busbahnhof“. Die Ersatzhaltestelle für die Linien S20, 128 und 193 ist „In den Kämpen“.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 I 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung: Festnetz 20 ct/ mobil max. 60 ct) oder im In-ternet www.vku-online.de.




A2: Engpass in der Baustelle bei Bergkamen in Richtung Hannover

Ab heute Abend (30. September) um 19 Uhr bis Sonntagabend (2. Oktober) um 22 Uhr stehen dem A2-Verkehr bei Bergkamen in Richtung Hannover nur zwei Fahrstreifen zur Verfügung. In dieser Zeit werden Arbeiten an der Fahrbahn sowie an der vorhandenen Verkehrsführung durchgeführt. Die Autobahnniederlassung Hamm muss dafür den dritten provisorischen Fahrstreifen aus Sicherheitsgründen sperren. Somit läuft der Verkehr durch die übergeleitete Fahrspur sowie über die rechte Spur. Bei schlechtem Wetter können die Arbeiten bis Montagnachmittag (3.10.) dauern. Mit starkem Stau ist zu rechnen. Verkehrsteilnehmer, die sich auskennen, sollten diesen Bereich großräumig umfahren.




Einbrecher kommt mit dem Drahtesel: Wer kennt dieses Fahrrad?

Im Zusammenhang mit einer Reihe von Einbrüchen ist in Werne ein weiteres Fahrrad gefunden worden. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen, die Angaben zum möglichen Besitzer des Rads machen können.

Wer kennt dieses Fahrrad?
Wer kennt dieses Fahrrad?

In der Nacht vom 30. auf den 31. August ist in Werne an der Wesseler Straße drei Mal eingebrochen worden. Am Tatort wurde ein Fahrrad gefunden, mit dem ein Täter zum Tatort gefahren sein könnte. Am 11. September entdeckte das Opfer eines der früheren Einbrüche Hinweise auf seinem Grundstück, die auf einen weiteren Einbruchversuchs deuten könnten. Er hatte allerdings keine Personen sehen können. In der Nähe des Hauses, am Weg Uhlenbusch und an der Überführung Düsbecke, fand er erneut ein Fahrrad.

Es handelte sich um ein Damenrad der Marke Batavus, Flying Dutchman, 28 er Größe in braun. Auf dem Gepäckträger war ein schwarzer Korb befestigt. Wer kennt dieses Fahrrad? Hinweise an die Polizei Werne unter 02389 921 3420 oder 921 0.




Brand im Universitätsklinikum Bergmannsheil: Notfallnummern für Angehörige von Patienten eingerichtet

Im Universitätsklinikum Bergmannsheil ist in der Nacht zu Freitag gegen 2.35 Uhr ein Brand ausgebrochen, bei dem zwei Menschen ums Leben kamen. Mindestens 16 Menschen sind verletzt, drei von ihnen schwer.  Folgende Notfallrufnummern sind vom Bergmannsheils für Angehörige von Patienten eingerichtet worden: 0234 / 302 6114, 0234 / 302 6116, 0234 / 302 6118

Nach den bisherigen Erkenntnissen ist das Feuer in einem Patientenzimmer in der 6. Etage entstanden. Es hatte sich danach auf die gesamte Station ausgebreitet. Die Feuerwehr Bochum ist mit über 200 Einsatzkräften vor Ort, massive Einsatzkräfte aus dem gesamten Ruhrgebiet wurden zur Unterstützung angefordert. Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmer den Einsatzraum großräumig zu umfahren!




Zwei Schwerverletzte nach Unfall zwischen Roller und Fahrradfahrer

Zwei Schwerverletzte sind nach einem Verkehrsunfall zwischen einem Radfahrer und einem Rollerfahrer am Donnerstagnachmittag auf dem Ostenhellweg in Rünthe zu beklagen.

Ein 56-jähriger Werner war dort nach Angaben der Polizei gegen 15.40 Uhr mit seiner 125er-Honda in Richtung Lünen unterwegs. Dabei erfasste er einen 74-jährigen Pedelec-Fahrer aus Bergkamen, der an einer Verkehrsinsel die Straße überqueren wollte. Der 56-Jährige war rechts an einem Auto vorbeigefahren, das für den Radfahrer gewartet hatte.

Beide Männer mussten zur stationären Behandlung in Krankenhäuser eingeliefert werden. An der Unfallstelle landete ein Rettungshubschrauber. Die Polizei sperrte den Ostenhellweg an der Kreuzung Schachtstraße während der Unfallaufnahme in beide Richtungen. Der Gesamtsachschaden beträgt etwa 1000 Euro.




Zeugen führen auf die richtige Spur: Blitzeinbrecherbande festgenommen

Die Polizei Recklinghausen hat eine überörtlich aktive Blitzeinbrecherbande festgenommen. Nach intensiven, monatelangen Ermittlungen wurden die sieben Tatverdächtigen im Alter von 19 bis 45 Jahren aus Essen, Bochum und Dortmund durch die Ermittlungskommission „Mieter“ dingfest gemacht. Sie hatten in wechselnder Tatbeteiligung Einbrüche in Tankstellen und Geschäften begangen, unter anderem auch im östlichen Revier.

Vor ihren Einbrüchen baldowerten sie die Tatorte aus. Nachts kamen sie mit Leihfahrzeugen zurück und schlugen die Scheiben der Eingangstüren ein. Sie rafften in den Verkaufsräumen Zigaretten und Tabakwaren zusammen und flüchteten. Bei den Einbrüchen waren sie meist maskiert. In einem Fall in Arnsberg flüchteten die Täter nach einem Blitzeinbruch in ein Geschäft rücksichtslos und rammten das Auto eines Zeugen. Dieser hatte es den Tätern in den Weg gestellt.

Bei vielen Tatorten gaben Zeugen wertvolle Hinweise zur jeweiligen Zusammensetzung der Bande bei den Einbrüchen. Dabei wurden den Ermittlern immer wieder zwei der Tatverdächtigen als „einer sehr groß und der andere sehr klein“ beschrieben. Bei den erkennungsdienstlichen Maßnahmen nach den Festnahmen am 30. Juni 2016 stellten die Ermittler die Körpergrößen der Tatverdächtigen fest. Dabei maßen sie bei einem der mutmaßlichen Einbrecher eine Größe von 1,64 m, sein Komplize war 1,98 m groß.

Weitere Zeugen trugen mit ihren Beobachtungen zur An- oder Abreise der Tatverdächtigen und zu den benutzten Leihfahrzeugen dazu bei, dass Tatzusammenhänge hergestellt und Ermittlungsansätze verfestigt werden konnten. Die Beobachtungen konnten die Ermittler mit ihren Feststellungen und den gesicherten Spuren abgleichen und so den Tatverdacht erhärten.

Insgesamt werden der Bande 30 Einbrüche von November 2015 bis Juni 2016 in ganz Nordrhein-Westfalen vorgeworfen. Bei den Durchsuchungen fanden die Ermittler in den Wohnungen neben einer Vielzahl von Zigarettenschachteln auch noch Drogen. Die Ermittlungen gegen die Bande sind jetzt abgeschlossen. Die Ergebnisse der Ermittlungen sind der Staatsanwaltschaft in Essen übergeben worden. Nach der Festnahme wurde gegen vier Tatverdächtige Untersuchungshaftbefehle erlassen.




Raub im Rotlichtviertel – Leichtbekleidete Damen schreien Täter an und alarmieren die Polizei

Nach einem versuchten Raub auf der Linienstraße in der Nacht auf den heutigen Donnerstag  hat die Polizei in Dortmund drei Männer festgenommen. Dabei war es dem engagierten Verhalten von Zeuginnen zu verdanken, dass die Tatverdächtigen ohne Beute blieben.

So hat sich ein 30-jähriger Dortmunder den nächtlichen Ausflug ins Rotlichtviertel mit Sicherheit nicht vorgestellt. Ersten Ermittlungen zur Folge wurde er gegen 0.55 Uhr unvermittelt von einem Trio angesprochen und gegen eine Hauswand gedrückt. Zwei Unbekannte hielten ihn fest, der Dritte im Bunde durchsuchte ihn.

Dies geschah jedoch nicht ungesehen. Die leicht bekleideten Damen reagierten geistesgegenwärtig und schrien die Männer an. Zudem riefen sie die 110. Als Folge ließen die Tatverdächtigen den Dortmunder los und flohen in unterschiedliche Richtungen. Weit kamen sie nicht. Ein 29-Jähriger lief den Beamten direkt in die Arme. Die anderen beiden Männer (18 und 24 Jahre) fand die Polizei wenig später.

Bei der Durchsuchung fiel dann auf, dass es vermutlich nicht der erste Raubzug des Trios war. Zumindest wollten sie nichts zu den zwei fremden Handys und dem Klappmesser in der Hosentasche sagen.

Noch in der Nacht brachten die Kollegen die drei alkoholisierten Männer in die Gewahrsamszelle. Die Ermittlungen dauern an.