Umleitung für VKU-Linien zum Lichtermarkt

GSW Lichtermarkt 2014 (Foto: Patrick Opierzynski) 11
GSW Lichtermarkt 2014 (Foto: Patrick Opierzynski) 11

Wegen des Lichtermarktes in der Bergkamener Innenstadt fahren die VKU-Linien R11, S20, 128, 193, T35 und T36 am Freitag, 28.10.2016, ab 14 Uhr bis Dienstende eine Umleitung. Hierbei entfallen die Haltestellen „Am Stadtmarkt“, „Ebertstraße/Nordberg“, „Am Stadion“ und für die Li-nie R11 die Haltestelle „In den Kämpen“.

Als Ersatz werden die Haltestellen „Bergkamen Bus-bahnhof“ und „In den Kämpen“ von den Linien S20, 128 und 193 angefahren.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 I 50 40 30 (elektronische Fahr-planauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbin-dung: Festnetz 20 ct/ mobil max. 60 ct) oder im In-ternet www.vku-online.de.




Musikrevue „Back To The Sixties – Born To Be Bergkamen“ wird auf Frühjahr 2017 verschoben

Das Kulturreferat der Stadt Bergkamen teilt mit, dass die für den Samstag, 5. November im Bergkamener studio theater geplante Musikrevue  „Back To The Sixties – Born To Be Bergkamen“ aus organisatorischen Gründen  leider verschoben werden muss.

Ein Nachholtermin ist für Frühjahr 2017  geplant und wird schnellstmöglich bekanntgegeben. Die Karten behalten ihre  Gültigkeit für die Nachholveranstaltung oder können jederzeit im Kulturreferat der Stadt Bergkamen zurückgegeben werden.




In Kathie`s Café gibt es am Freitag zum Frühstück ein 10er Bus-Ticket

Ein Cafe und ein Verkehrsbetrieb, wie passt das zusammen? Wenn man genauer hinschaut, ergänzen sich die Service-Leistungen für ihre Kunden optimal – speziell bei einem Cafe in direkter Nähe einer Bushaltestelle.

Kathie`s Cafe aus Bergkamen backt nicht nur sehr gutes Brot, Brötchen und Kuchen, sondern ist auch Vorverkaufs-Agentur für VKU-10erTickets.

Als Aktion bietet das Cafe ein besonderes Frühstück  unter dem Motto „VKU-Frühstück – Ein Frühstück mit Bus-Ticket für alle, die gerne Bus fahren“. Die VKU beteiligt sich als Kooperationspartner an diesem Frühstück mit einer speziellen Serviceleistung. Die ersten 100 Frühstücks-Kunden bekommen ein Busticket aus dem 10erTicket  zu dem Frühstück von der VKU geschenkt. Mit dem Ticket können die Kunden eine Busfahrt innerhalb von ganz Bergkamen unternehmen.

Außerdem gibt´s VKU-Infos, ein Give-away  und einen VKU-Aufkleber gratis zum Frühstück.  Wer also beim Frühstück schnell zugreift, kann ein echtes Schnäppchen schlagen.

Hintergrund:

Die VKU hat mit Einführung der 10erTickets sein Vorverkaufsnetz in Bergkamen auf 8 Vorverkaufs-Agenturen weiter ausgebaut. Außerdem möchte sich die VKU als kundenfreundliches Unternehmen präsentieren und ermöglichen, dass die Menschen unserer Region ihre Bustickets ganz bequem mit ihren alltäglichen Einkäufen erwerben können.




Polizei dementiert Meldungen über angebliche Horror-Clowns im Kreis Unna

Die Meldungen über in Clownmasken agierende Täter, die unbeteiligte Personen erschrecken oder sogar körperlich angreifen, gehen derzeit durch alle Medien. So erreichen auch die Kreispolizeibehörde Unna täglich Anfragen zu in den sozialen Netzwerken verbreiteten Hinweisen auf das angebliche Auftreten solcher Clowns. So auch in der Bergkamener Facebook-Gruppe, nach denen Horror-Clowns ihr Unwesen auf dem Nordberg oder auch in Oberaden treiben würden.

Diese Meldungen sind für die Kreispolizei Unna ein „Fake“:  „Bisher kann keiner dieser Fälle in unserem Bereich polizeilich bestätigt werden“, erklärt die Behörde am Dienstag.

Hier sind die aktuellen Verhaltenshinweise des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen zu diesem Thema:

Verhaltenshinweise im Zusammenhang mit körperlichen Angriffen durch in Clownmaskierung agierende Täter

Auch in Deutschland häufen sich die Meldungen über als Clown kostümierte Menschen, die es sich offenbar zum Ziel gesetzt haben, unbeteiligte Passanten zu erschrecken. Dabei kommt es immer wieder auch zu gewalttätigen Angriffen. Hierbei handelt es sich um einen Trend, der in den USA seit mehreren Jahren bekannt ist und nunmehr vermehrt auch in Deutschland anzutreffen ist.

Die Maskierung als Clown bewirkt, dass es in der Regel keine Hinweise auf die Identität des Angreifers gibt. Zur weiteren Erkenntnisgewinnung, die zur Aufklärung von Straftaten führen kann, zählen auch Hinweise zu Fluchtrichtungen und weitere Detaillangaben. Die Polizei ist daher auf die Mithilfe von Zeugen angewiesen. In Einzelfällen wird berichtet, dass die unbekannten Angreifer Waffen mit sich führen.

  • Beachten Sie bitte in jedem Fall die allgemeinen Hinweise der Polizei:
    Vorausschauendes Verhalten ermöglicht Ihnen, Gefahren zu erkennen und ihnen frühzeitig aus dem Weg zu gehen.
  • Treffen Sie selbst auf eine für Sie bedrohlich wirkende Gruppe, dann ist es möglicherweise
    die bessere Entscheidung, dieser Gruppe auszuweichen und einen längeren Weg in Kauf zu nehmen. Einer empfundenen Gefahr aus dem Weg zu gehen ist niemals ein Zeichen von Feigheit, sondern zeugt von „gesundem Menschenverstand“.
  • Auch wenn Sie keine Gefahr für sich sehen, aber bedrohliche Gruppen von Personen feststellen, scheuen Sie sich nicht, die Polizei über „110“ zu verständigen!

Es kursieren jedoch auch Falschmeldungen, sogenannte Fakemeldungen. Daher gilt: Lassen Sie sich nicht durch Meldungen in den sozialen Netzwerken beeinflussen. Hierunter sind unter anderem auch sogenannte „Prank1-Videos“ zu finden. Ein zusätzliches Teilen solcher Videos kann weitere Teile der Bevölkerung verunsichern. Daher bittet die Polizei, dass Sie solche Videos nicht teilen.

Kommentare in den sozialen Netzwerken und zu Online-Presseveröffentlichungen rufen verstärkt zur Selbstjustiz gegenüber den vermeintlichen als Clowns verkleideten Angreifern auf. Die Polizei warnt ausdrücklich vor Selbstjustiz. Sie ist in allen Fällen strafbar.

Nicht jede als Clown verkleidete Person will Sie tatsächlich angreifen. In den meisten Fällen liegt die Intention des Maskierten im „bloßen“ Erschrecken und hat lange Tradition, insbesondere um die Zeit des 31. Oktober eines Jahres (Halloween). Auch das bloße Erschrecken kann schon strafrechtlich relevante Konsequenzen haben, wenn sich der so Erschreckte als Folge z. B. verletzt.




Festnahme nach Einbruch in ein Autozentrum – Kompletträder lagen zum Abtramsport bereit

Mindestens drei Täter brachen in der Nacht zu Dienstag in ein Autozentrum an der Werner Straße ein. Sie hatten es auf Kompletträder abgesehen. Diesen Plan durchkreuzte allerdings die Polizei.

In der Nacht zu Dienstag bemerkte ein Zeuge gegen 0.30 Uhr verdächtige Geräusche vom Gelände eines Autozentrums an der Werner Straße. Hier hatten Unbekannte zwei Elemente der Umzäunung entfernt und auf dem Gelände zwei Garagen aufgebrochen. Die hier gelagerten Kompletträder legten sie zum Abtransport bereit. Bei Eintreffen der Polizei flüchteten drei Personen vom Tatort. Ein 29 jähriger, in Unna wohnhafter Tatverdächtiger konnte im Rahmen der Fahndung festgenommen werden. Seine beiden Mittäter konnten flüchten. Ein am Tatort zurückgebliebener PKW wurde sichergestellt.

Der Tatverdächtige wurde nach seiner Vernehmung auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wieder entlassen. Die Ermittlungen zum Sachverhalt dauern an.




Beim Bauern in der Lippeaue – Hofbesuch in Bergkamen-Heil

Auch im dichtbesiedelten Ruhrgebiet gibt es Bauernhöfe. Wie seit Jahrhunderten wird zum Beispiel das Grünland an der Lippe zwischen Lünen und Hamm für die Milchviehhaltung genutzt. Die Bedingungen haben sich allerdings erheblich verändert.  Am Dienstag, 8. November, ab 16.30 Uhr zeigt der Bauer bei einem etwa einstündigen Rundgang über seinen Hof in den Lippeauen in Bergkamen-Heil die Rinder- und Schweinehaltung auf Weiden und in Ställen. Er berichtet aus der Geschichte und über die Herausforderungen unserer Zeit für die bäuerliche Landwirtschaft.

Die Exkursion ist auch für Kinder sehr interessant! Sie können hier erfahren, dass Lebensmittel nicht einfach aus dem Supermarktregal kommen, sondern wie und wo sie produziert werden. Eine verbindliche Anmeldung ist unter 0 23 89-98 09 11 (auch Anrufbeantworter) beim Umweltzentrum Westfalen möglich.




Führung „Mühlenbruch“ und Haus Velmede am kommenden Sonntag

Eine geführte Rundwanderung durch das Wald- und Naturschutzgebiet „Mühlenbruch“ bis zum Gut „Haus Velmede“ und zurück bietet der Bergkamener Gästeführerring am kommenden Sonntag, 30. Oktober, an. Gestartet wird zu der Tour um 10.00 Uhr auf dem Wanderparkplatz „Mühlenbruch“ an der Lünener Straße gegenüber der Einmündung der Straße Goekenheide an der Grenze zwischen den Stadtteilen Weddinghofen und Oberaden, wo sie später auch wieder endet.

Die Führung der Wanderung übernimmt Stadtarchivar Martin Litzinger, der den Teilnehmerinnen und Teilnehmern allerlei Wissenswertes aus der Geschichte des Stadtteils Weddinghofen, des Gutes Velmede, des zugehörigen Privatfriedhofes und der Familie von Bodelschwingh sowie den früheren adligen Besitzerfamilien erzählen wird.

Für die Teilnahme an der etwa zweieinhalbstündigen Rundwanderung ist pro Person ein Kostenbetrag von drei Euro zu entrichten. Für Kinder bis zu zwölf Jahren ist die Teilnahmekostenfrei. Wer mitwandern möchte, sollte festes Schuhwerk und witterungsangepasste Bekleidung anziehen.  Die Führung findet allerdings nur statt, wenn sich bis zu ihrem Beginn  mindestens fünf  interessierte Personen am Ausgangspunkt einfinden.

 




Rostocker Problemfans im RE 6 lösten Großeinsatz der Polizei aus

Diese Fahrt im Regionalexpress 6 nach Kamen und anderen Bahnhöfen hatten sich die Reisenden am Samstag ganz anders vorgestellt. Zu ihnen hatten sich rund 150 Problemfans des FC Hansa Rostock gesellt, die natürlich den Sieg gegen den Tabellenführer in Duisburg auch ein wenig feierten. Viele von ihnen verließen auf der Rückfahrt in Dortmund den RE6, um in schnellere Züge in Richtung Heimat umzusteigen. Das wollte die Bundespolizei mit einem Großaufgebot im Dortmunder Hauptbahnhof verhindern.

Einsatzkräfte der Bundespolizei hatte die Fans bereits im Zug  begleitet. Weil sich auf der Fahrt nach Dortmund Hinweise verdichteten, dass die Rostocker Fernverkehrszüge ohne erforderlichen Fahrschein nutzen wollten, wurde die Dortmunder Bundespolizei alarmiert.

Da es in der Vergangenheit bereits mehrfach zu unberechtigter Nutzung von Schnellzügen durch Fußballfans gekommen war und es dabei auch zu Bedrohungen von Bahnmitarbeitern und Reisenden kam, zog die Bundespolizei Einsatzkräfte aus dem Ruhrgebiet zusammen. Zusätzlich unterstützen Einsatzkräfte der Dortmunder Polizei im Hauptbahnhof. Hierdurch sollte verhindert werden, dass die Fans im Schutze einer großen Gruppe unberechtigt schnellere Fernverkehrszüge nutzen konnten.

Nachdem der Zug gegen 19:40 Uhr verspätet den Dortmunder Hauptbahnhof erreichte, verließen die hoch aggressiven Problemfans geschlossen den Zug. Durch die Einsatzkräfte konnte das Verlassen des Bahnsteigs und die Nutzung von Fernverkehrszügen verhindert werden.

Circa 30 Rostocker, die über einen Fahrausweis für einen schnelleren Zug in Richtung Norddeutschland besaßen, durften den Bahnsteig verlassen und diesen nutzen.

Die restlichen Problemfans wurden auf dem Bahnsteig gehalten und konnten nach mehreren Lautsprecherdurchsagen dazu bewogen werden, den vorgesehenen Zug in Richtung Minden zu nutzen. Hierbei wurden sie durch die Bundespolizei begleitet.

Durch das Verhalten der Fans kam es in der Zeit von 19:40 Uhr bis 20:45 Uhr zu erheblichen Einschränkungen im Dortmunder Hauptbahnhof.

 




Rechtsextremisten blenden Polizisten in Zivil mit gesundheitsgefährdenden Stroboskoplampen

Im Rahmen der verstärkten Polizeipräsenz in Dorstfeld haben am Sonntag Rechtsextreme zwei Zivilkräfte der Polizei mit Stroboskoplampen geblendet und verletzt.

„Es war ein gezieltes Vorgehen von Rechtsextremen gegen die ständige Präsenz der Polizei in Dortmund-Dorstfeld“, wertet die Polizei diesen Vorfall. Gegen 1.45 Uhr traten zwei Rechtsextreme, ein Mann und eine Frau, auf den zivilen Streifenwagen der Polizei zu und blendeten die Beamten bei völliger Dunkelheit mit einer sehr hellen Stroboskoplampe. Die Polizisten stiegen daraufhin aus und wurden gezielt als Polizeibeamte massiv beleidigt. Dabei wurden die Beamten weiterhin gezielt geblendet.

Die beiden Gestalten hinter der Lampe entfernten sich nun schnellen Schrittes und versuchten durch zwischenzeitliches Blenden die Polizei abzuschütteln. Kurze Zeit später hielten die Beamten einen Mann fest, worauf dieser versuchte, den Beamten zu schlagen. Der 25-jährige Dortmunder wurde zu Boden gebracht und fixiert. Dies nahm der weibliche Part zum Anlass mit einem gezielten Tritt gegen den Beamten zu antworten. Der Beamte konnte ausweichen und die 26-jährige Dortmunderin verlor das Gleichgewicht und stürzte zu Boden. Selbst auf dem Boden versuchte sie weiterhin die Beamten zu treten. Schließlich konnte sie überwältigt werden. Nachdem sie sich beruhigt hatte, ihre Personalien festgestellt wurden, wurde sie vor Ort entlassen.

Der 25-Jährige hingegen wurde zur Personalienfeststellung zur Wache Huckarde gebracht. Nach Beendigung der Maßnahme sollte er entlassen werden, jedoch weigerte er sich die Polizeiwache zu verlassen. Erst ein Platzverweis für die Wache brachte ihn dann doch zum Gehen.

Die beiden Polizeibeamten wurden durch das Blenden der Lampe verletzt und im Krankenhaus ambulant behandelt. Bei der Lampe handelte es sich um eine Stroboskoplampe mit gesetzlichem Warnhinweis bezüglich Gesundheitsgefährdung.

Das polizeibekannte Pärchen aus der rechtsextremistischen Szene Dortmund erwartet jetzt eine Anzeige wegen Gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte und Beleidigung.

„Die Polizei wird auch weiterhin mit verstärkten Kräften in Dorstfeld Präsenz zeigen“, betont die Polizei Dortmund.




Info-Versanstaltung zum Radschnellweg 1 am Dienstag in der Schützenheide

Der geplante RS1 soll als erster Radschnellweg einen Ballungsraum durchziehen. Die geplante Strecke von Duisburg bis Hamm beträgt ca. 100 Kilometer; davon im Kreis Unna 20 km. Die Städte Bergkamen und Kamen werden dadurch auf der Trasse der ehemaligen Klöcknerbahn mit rund 14 km Radschnellweg profitieren.

Mit ausreichend breiten Fahrbahnen für jede Richtung, einem separiertem Gehweg, beleuchtet, möglichst kreuzungsfrei, gut ausgeschildert und asphaltiert wird er ein Vorbild für weitere Radschnellwegprojekte in Deutschland sein.

Dieses noch vor wenigen Jahren als Vision freundlich belächelte Projekt geht mittlerweile in großen Schritten der Realisierung entgegen. Aktuell sind entsprechende Beschlüsse am 06. Oktober 2016 im Landtag (Straßen- und Wegegesetz des Landes NRW) und gestern am 19.10.2016 im Ausschuss für Verkehr im Deutschen Bundestag gefallen. Der Sprecher der ADFC-Ortsgruppe Kamen/Bergkamen Heinrich Kissing: „Damit erkennt die Politik an, dass Radschnellwege ein neues erstzunehmendes Infrastrukturelement zur Bündelung und Beschleunigung von Radverkehren sind. Sie werden zukünftig ein Rückgrat eines zukunftsfähigen Radverkehrs sein.“

Der ADFC Ortsverband BergKamen möchte daher Interessierte und Kommunalpolitiker zu einer Informationsveranstaltung am Dienstag, 25. Oktober, um 18.00 Uhr, im Schützen- und Heimathaus, An der Schützenheide 17, in Bergkamen zu dem Vorhaben des „schnellsten Fahrradweges durch Kamen und Bergkamen“ einladen. Als kompetenter Gesprächspartner und Hauptreferent wird Martin Tönnes, Bereichsleiter Planung beim Regionalverband Ruhr, an diesem Abend zur Verfügung stehen.

Mit dem Radschnellweg RS1 ist eine deutliche Entlastung vom Autoverkehr zu erwarten. Die Machbarkeitsstudie rechnet mit 51.000 Radfahrern täglich. Im Kreis Unna werden je nach Abschnitt zwischen 1.000 und 3.000 Radler pro Tag erwartet. „In den beteiligten Städten wird der Radverkehr zunehmen. Dazu ist es erforderlich, dass geeignete Anbindungen und Zugänge zum RS1 in unseren Städten geplant werden“, so der ADFC. „Die interessierte Öffentlichkeit, Vertreter der Verwaltungen und die Kommunalpolitiker aller Fraktionen der Städte Kamen und Bergkamen sind herzlich eingeladen, mit uns dieses ehrgeizige und zukunftsgerichtete Projekt gemeinsam zu diskutieren.“




Hier ist die richtige Telefonnummer des Saftmobils

Bei der Ankündigung des Tags des Apfels auf der Ökologiestation hat das Umweltzentrum Westfalen einen Zahlendreher bei der Telefonnummer des Saftmobils fabriziert. Die korrekte Telefonnummer lautet: 0 29 21 – 51 32 3.

Bald ist es wieder so weit, die Ökologiestation feiert ihren Tag des Apfels. Am Samstag den 29. Oktober von 12.00 bis 18.00 Uhr locken zahlreiche Stände mit regionalen Produkten Jung und Alt nach Bergkamen-Heil. Um 14.00 Uhr wird eine besondere Neuheit vorgestellt: der Verkaufsautomat „Frischdachs“, der der Bevölkerung auf der Ökologiestation eine große Palette frischer Landprodukte von heimischen Produzenten bietet – und das rund um die Uhr und sieben Tage in der Woche.

Natürlich findet wieder der Apfelkuchenwettbewerb statt: bis 14.00 Uhr können Freizeitkonditoren ihre Kuchen abgeben. Nach professioneller Geschmacksprobe werden dann um 15.00 Uhr die preiswürdigen Backwerke ausgezeichnet.

Ein Geruchserlebnis der besonderen Art erwartet die Besucher der Apfelausstellung. Viele kaum noch bekannte Sorten werden präsentiert. Zwei Pomologen, also ausgebildete Apfelkundige, bestimmen die unbekannten Sorten aus dem Garten. Mitgebrachte Äpfel können am Saftmobil direkt zu Saft-im-Schlauch gepresst werden. Hier ist eine Voranmeldung unter 0 29 21 – 51 32 3 unbedingt erforderlich!

Ein großer Markt regionaler Produkte, die Pflanzenbörse mit außergewöhnlichen Angeboten, und Informationsstände zu Natur- und Umweltschutz laden ein zum Schlendern, Verweilen, Informieren und Kaufen. Auch die Umweltberatung der Verbraucherzentrale ist wieder mit Einkauftstipps zu regionalem und saisonalen Obst und Gemüse dabei. Die Schnäpse eines der wenigen westfälische Obstbrenner eignen sich hervorragend als Digestiv nach einem Neuland Steak oder dem Heckrindgulasch von der Biostation. Auch zu empfehlen: Reibekuchen am DRK-Stand, Biobackkartoffen, Linsen- und Kürbissuppe, begleitet von einem Bier der Unnaer Brauzwerg Brauerei oder ein Stückchen Landfrauen-Torte mit einer Tasse Kaffee. Natürlich gibt es für Kinder zahlreiche Möglichkeiten zu Spiel und Spaß. Für die musikalische Unterhaltung sorgt in diesem Jahr die Steeldrum Marchingband mit heißen karibischen Rhythmen, auch bei -eventuell- kühlem Wetter.