Schwerpunkteinsatz gegen Raser: Bergkamener war 35 km/h zu schnell

Damit hatte wohl der 30-jährige Bergkamener in der Nacht zu Samstag bei seiner Fahrt mit dem Daimler auf dem Burgwall nicht gerechnet: Trotz bitterer Kälte und Dunkelheit führte die Polizei dort Geschwindigkeitsmessungen durch. Kaum anders ist sein Verhalten zu verstehen, dass er mit 85 km/h unterwegs war, obwohl dort nur Tempo 50 erlaubt ist. Die Quittung laut Bußgeldkatalog: 160 Euro und einen Monat Fahrverbot.

Erneut haben Einsatzkräfte des Verkehrsdienstes der Dortmunder Polizei im Innenstadtbereich von Dortmund Verkehrskontrollen durchgeführt. In der Zeit von Freitag (20.1.), 19 Uhr bis Samstag (21.1.), 2 Uhr überprüften die Beamten insgesamt 64 Fahrzeuge.

Hierbei konnten sie auf dem Hiltropwall einen 23-Jährigen aus Lüdenscheid mit seinem BMW mit 90 km/h messen – bei erlaubten 50 km/h.

Auf dem Burgwall fuhr ein 30-Jähriger aus Bergkamen mit seinem Daimler bei erlaubten 50 km/h mit 85 km/h durch die Geschwindigkeitskontrolle. Auf den Bergkamener folgte ein 30-Jähriger aus Dortmund mit gemessenen 80 km/h.

Insgesamt wurden über 1.600 Fahrzeuge im gesamten Wallbereich gemessen. Hierbei wurden 28 Überschreitungen festgestellt. Auf der Bornstraße ahndeten die Beamten 11 Geschwindigkeitsüberschreitungen.

64 Fahrzeuge wurden angehalten und überprüft. In diesen wurden 68 Fahrzeuginsassen kontrolliert. Es kam insgesamt zu 21 Platzverweisen, dreimal zur Untersagung der Weiterfahrt. 61 Mal wurden Verwarnungsgelder ausgesprochen, insgesamt 24 Mal schrieben die Beamten Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

„Raser“ gefährden nicht nur sich, sondern auch Unbeteiligte. Daher wird die Polizei Dortmund auch weiterhin im Innenstadtbereich insbesondere die Einhaltung der Geschwindigkeitsgebote kontrollieren. Wir möchten, dass Sie sicher und gesund nach Hause kommen!




Besatzung eines Rettungswagens mit einem Baseballschläger bedroht

Am Dienstagmorgen wurde die Besatzung eines Rettungswagens in Lünen an der Virchowstraße auf ihrem Weg zu einem Einsatz in einem Mehrfamilienhaus mit einem Baseballschläger bedroht.

Zeugenaussagen zufolge eilten die Retter gegen 8.15 Uhr zu einer Dachgeschosswohnung als ihnen plötzlich ein 68-jähriger Lüner im Flur in der ersten Etage, mit einem Baseballschläger den Aufgang verwehrte. Dieser gestikulierte wild mit dem Baseballschläger vor dem Gesicht einer Rettungskraft. Nach kurzer Zeit verschwand der Aggressor wieder in seiner Wohnung. Verletzt wurde dabei niemand.

Die Retter nahmen zunächst ihren Einsatz wahr und zogen im Anschluss polizeiliche Hilfe hinzu. Die Polizeibeamten suchten unverzüglich die Wohnung des aggressiven Seniors auf. Eigenen Angaben nach wollte der 68-jährige lediglich im Hausflur für Ruhe sorgen. Der selbstgeschnitzte Baseballschläger des selbsternannten Ordnungshüters wurde durch die Polizeibeamten sichergestellt.




Stephan Polplatz in bundesweiten „Arbeitskreis Baubetriebshöfe“ berufen

Der Verband Kommunale Unternehmen e. V. hat dem Team des Dezernates für Bauen und Stadtentwicklung eine weitere Bestätigung der Fachkompetenz zugesprochen: Der Leiter des Baubetriebshofes Bergkamen und stellvertretende Betriebsleiter des EBB Stephan Polplatz (52) wurde in den neu gegründeten bundesweiten „Arbeitskreis Baubetriebshöfe“ berufen.

Gemeinsam mit insgesamt 20 Kolleginnen und Kollegen sollen dort Grundlagen der weiteren Entwicklung der kommunalen Betriebshöfe entwickelt werden. Zudem soll der Arbeitskreis in einen ständigen Fachausschuss innerhalb des Verbandes münden. Erster Beigeordneter Dr.-Ing. Hans-Joachim Peters: „Der Mannschaft des Baubetriebshofes bzw. des EBB an der Bambergstraße eilt weit über Bergkamen hinweg ein guter Ruf voraus. Die Berufung von Stephan Polplatz in den bundesweiten Arbeitskreis sehe ich als Anerkennung der vom Team geleisteten Arbeit. Außerdem können auch wir im Rahmen des interkommunalen Austausches von den Erfahrungen und Tipps der anderen lernen.“

Zum ersten Vorsitzenden des Arbeitskreises wurde übrigens der Leiter der städt. Betriebe Heidenheim an der Brenz, Hans-Jürgen Schiffner, gewählt; der „Wahl Baden-Württemberger“ hat seine Wurzeln in Kamen / Bergkamen und war nach seiner Schulzeit auf dem Bergwerk Neu-Monopol und bei einem großen Bergkamener Chemieunternehmen beschäftigt.




Kreativwettbewerb für Jugendliche: Was tun gegen Hass und Hetze?

Populistische Strömungen, gezielte Falschmeldungen, die Verbreitung von Hass und Hetze in den sozialen Netzwerken – Phänomene unserer Zeit, die zunehmend das gesellschaftliche Miteinander beeinflussen. Aber wie damit umgehen? Was können wir alle tun, um die Demokratie und die demokratische Kultur zu stärken? „Diese Fragen nimmt die SPD-Bundestagsfraktion zum Anlass für einen jährlichen Kreativwettbewerb für Jugendliche“, teilt der SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek mit.

Solidarität, Respekt vor der Meinung anderer und Achtung der Menschenwürde – all das sind Werte, auf denen das friedliche Zusammenleben in unserer Gesellschaft und die Stabilität unserer Demokratie beruhen. Doch in letzter Zeit scheinen diese Werte im öffentlichen Diskurs und im gesellschaftlichen Miteinander immer öfter in den Hintergrund zu rücken.

Wie schaffen wir es, den Zusammenhalt und das respektvolle Miteinander in unserer Gesellschaft wieder zu stärken – und warum ist das so wichtig? Die SPD-Bundestagsfraktion möchte im Rahmen des Otto-Wels-Preises für Demokratie 2017 von jungen Menschen erfahren, welche Ideen, Gedanken und Antworten sie auf diese Frage haben. Es geht um unser derzeitiges und zukünftiges Miteinander und um unsere demokratische Kultur. „Gerade für die junge Generation besteht die Chance, das gesellschaftliche Leben und den Umgang miteinander wesentlich mitzuprägen“, erklärt Kaczmarek.

Unter dem Titel „Miteinander statt Ausgrenzung“ ruft die SPD-Bundestagsfraktion junge Menschen auf, ihre Ideen und Gedanken dazu in kreativen Beiträgen zu verarbeiten.

Der Wettbewerb richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 20 Jahren. Drei Wettbewerbsaufgaben stehen zur Auswahl. Die Jugendlichen können beispielsweise eine Kampagne gegen Hass und Hetze in den sozialen Netzwerken entwerfen oder sich mit der Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus auseinandersetzen. Bei der Umsetzung der Aufgabe können unterschiedliche Darstellungsformen wie Reden, Grafiken oder Videos gewählt werden.

„Die Gewinnerinnen und Gewinner laden wir im März zur Preisverleihung nach Berlin ein“, kündigt Kaczmarek an. Für die drei besten Arbeiten winken attraktive Preise.

Ausschreibung und Teilnahmeformular sind unter http://www.spdfraktion.de/themen/otto-wels-preis-demokratie-2017 abrufbar. Einsendeschluss ist der 1. März 2017.

Die SPD-Bundestagsfraktion verleiht 2017 zum fünften Mal den „Otto-Wels-Preis für Demokratie“. Anliegen dieses Preises ist es, die Erinnerung an die Schrecken der Nazi-Herrschaft wachzuhalten und das gesellschaftliche Bewusstsein dafür zu schärfen, dass die Grundlagen unserer Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sowie des friedlichen Zusammenlebens immer wieder erneuert und gefestigt werden müssen.

 




Wasser ok: Schwimmbad der Bodelschwingh-Schule Heil öffnet Anfang nächster Woche wieder

Die Wartezeit ist vorbei: Anfang nächster Woche werden die beiden Schwimmbäder an der Karl-Brauckmann-Schule in Holzwickede und an der Friedrich von Bodelschwingh-Schule in Bergkamen wieder öffnen. Darauf weist der Fachbereich Bauen beim Kreis hin.

Die beiden Bäder waren wegen umfangreicher Bauarbeiten seit September geschlossen. In den letzten Tagen wartete der Kreis noch auf die Ergebnisse der Ende der zweiten Januarwoche gezogenen und vom Hygieneinstitut Gelsenkirchen untersuchten Wasserproben. Sie liegen nun vor und weisen keinerlei mikrobiologische Befunde auf. Damit ist der Weg für Schüler und Vereine in die beiden Bäder der kreiseigenen Förderschulen wieder frei.

In den letzten Monaten waren in beiden Schwimmbädern unter anderem Schwallwasserbehälter und Rohrleitungen erneuert sowie die Hubböden gewartet worden.




Diebstahl aus Kleintransporter – Baumaschinen gestohlen

In der Nacht zu Dienstag sollen Unbekannte an einem an der Bahnhofstraße abgestellten Renault Kleintransporter die Heckscheibe eingeschlagen und anschließend von der Ladefläche mehrere Baumaschinen entwendet haben.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Wasserfreunde richten Kreismeisterschaften aus

Am kommenden Wochenende richten die Wasserfreunde TuRa Bergkamen die 42. Meisterschaften des Kreises Unna im Schwimmen aus.

Insgesamt 225 Schwimmerinnen und Schwimmer aus acht Vereinen absolvieren 1049 Einzel- und 39 Staffelstarts um einen der begehrten zu erlangen. Die Bergkamener Bürger sind natürlich wie immer herzlich eingeladen, sich die spannenden Wettkämpfe anzuschauen. Für das leibliche Wohl halten die fleißigen Helfer wie immer ein reichhaltiges Buffet direkt am Eingang des Hallenbades bereit.

An beiden Tagen findet kein öffentlicher Badebetrieb statt.




Polizei sucht mit Fotos einen Dieb und EC-Karten-Betrüger

Mit Fahndungsfotos sucht die Polizei Hamm einen tatverdächtigen Dieb und EC-Karten-Betrüger.

Wer kennt diesen Mann?
Wer kennt diesen Mann?

Der Mann hat am 30. September 2016 einer 87-jährigen Hammerin im Aldi-Markt an der Dortmunder Straße die Geldbörse gestohlen und mit ihrer EC-Karte Geld an einem Geldautomaten der Volksbank im Lippe-Carree abgehoben. Hierbei erbeutete er insgesamt 1240 Euro. Da sonstige Ermittlungsansätze ausgeschöpft sind, hat das Amtsgericht Dortmund nun die Veröffentlichung der Bilder angeordnet. Wer Hinweise zu dem abgebildeten Tatverdächtigen geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei Hamm unter der Telefonnummer 02381 916-0 zu melden.




54-Jähriger rastet aus und geht Sicherheitsdienst-Mitarbeiter aus Kamen an die Gurgel

Ein 54-jähriger Dortmunder rastete Samstagabend in einem Schnellrestaurant am Dortmunder Hauptbahnhof aus und würgte einen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes. Bundespolizisten nahmen ihn vorläufig fest.

Gegen 19:00 Uhr wurden Bundespolizisten auf eine körperliche Auseinandersetzung vor einem Schnellrestaurant, am Dortmunder Hauptbahnhof, aufmerksam. Wie sich herausstellte, hatte ein 47-jähriger Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes den Mann aus den Verkaufsräumen verwiesen, weil dieser sich gegenüber Kunden und Personal aggressiv verhielt.

Weil der Dortmunder den mehrfachen Aufforderungen das Restaurant zu verlassen nicht nachkam, ergriff der Security-Mitarbeiter den „Aggressor“ und führte ihn aus dem Restaurant. Daraufhin sei dieser mit beiden Hände an die Kehle des 47-Jährigen aus Kamen gegangen und habe ihn gewürgt. In der anschließend körperlichen Auseinandersetzung beschädigte er noch seine Jacke.

Nachdem sich die Auseinandersetzung vor das Geschäft verlagert hatte, nahmen Bundespolizisten den äußerst aggressiven Dortmunder vorläufig fest und brachten ihn zur Wache. Dort griff der mit 1,6 Promille alkoholisierte 54-Jährige einen Bundespolizisten mit Faustschlägen an, wodurch dieser leicht verletzt wurde.

Das brachte ihm einen Platz in der Ausnüchterungszelle ein. Zudem wurde gegen ihn ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruch, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Widerstand eingeleitet.




Jahresbilanz der Erstaufnahmeeinrichtung Massen: Viele Asylsuchende kommen aus Syrien

Die Erstaufnahmeeinrichtung Unna-Massen ist eine von insgesamt acht in Nordrhein-Westfalen. Im Jahr 2016 haben sich dort im Vergleich zum Vorjahr deutlich weniger asylsuchende Menschen registrieren lassen. Das geht aus der Jahresbilanz der EAE hervor.

So wurden im vergangenen Jahr in der EAE 8.343 Menschen registriert. Zum Vergleich: Seit die EAE zum 1. Juli 2015 ihren Betrieb aufnahm, wurden allein bis zum 31. Dezember 2015 insgesamt 15.970 Personen registriert – also innerhalb eines halben Jahres nahezu doppelt so viele wie im gesamten Jahr 2016.

„Die meisten Menschen, die sich im vergangenen Jahr als Asylsuchende registrieren ließen, kamen aus Syrien, Afghanistan, dem Irak sowie den Westbalkan-Staaten Albanien und Serbien in die Erstaufnahmeeinrichtung“, erklärt der zuständige Sachgebietsleiter beim Kreis Unna, Frank Hoose.

Die Erstaufnahmeeinrichtung in Unna-Massen wird vom Kreis im Auftrag und auf Kosten des Landes betrieben. Hier werden Flüchtlinge unmittelbar nach ihrer Ankunft in Deutschland registriert, gesundheitlich untersucht und geröntgt. Dazu bleiben die Asylsuchenden etwa fünf bis sieben Tage in der Erstaufnahmeeinrichtung, bevor sie anschließend in zentrale Unterbringungseinrichtungen gebracht werden. Anschließend werden sie einer Stadt oder Gemeinde zugewiesen.

Im Laufe des vergangenen Jahres hat es bei der Registrierung deutliche Verbesserungen gegeben: „Seit April haben wir die nötige Technik, um die Menschen mit Fingerabdruck und Foto eindeutig zu identifizieren“, unterstreicht Fachbereichsleiter Ferdinand Adam. „Und diese Daten werden mit anderen Behörden abgeglichen.“

Neben der Registrierung kümmern sich die Mitarbeiter in der Erstaufnahmeeinrichtung unter anderem auch um die enge Abstimmung mit dem Jugendamt der Stadt Unna zur Feststellung des Alters und Unterbringung unbegleiteter minderjähriger Ausländer und die Aufnahme der Asylsuchenden in das System zur bundesweiten Verteilung nach dem so genannten Königssteiner Schlüssel.




Achtung: Anträge zur Gesellenprüfung rechtzeitig einreichen!

Alle Auszubildenden der Handwerksbetriebe im Einzugsgebiet der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe (Kreis Soest, Kreis Unna sowie Stadt Hamm), die bis zum 30. September 2017 ihre Ausbildungszeit beenden, müssen ihr Gesellenprüfungsgesuch bis spätestens 16. Februar 2017 bei der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe einreichen. Dies gilt auch für Auszubildende, die ihre Prüfung wiederholen oder eine vorzeitige Prüfung beantragen wollen.

Antragsformulare sind in den Geschäftsstellen der Kreishandwerkerschaft erhältlich:

  • (für den Kreis Soest) Haus des Handwerks, Am Handwerk 4, 59494 Soest;
  • (für die Stadt Hamm) Haus des Handwerks, Sedanstraße 13, 59065 Hamm;
  • (für den Kreis Unna) Haus des Handwerks, Nordring 12, 59423 Unna.

Verspätet oder unvollständig eingereichte Prüfungsgesuche können nicht berücksichtig werden. Dem Antrag sind daher unbedingt alle auf dem Formular vermerkten Unterlagen vollständig beizufügen. Damit alle Prüflinge die gleichen Voraussetzungen erhalten wird besonders genau auf die Einhaltung des letzten Anmeldetermins am 16. Februar 2017 geachtet.