Trickdiebe und unseriöse Haustürgeschäft sind Thema beim ev. Männerverein Weddinghofen

Der Ev. Männerverein Weddinghofen lädt am Donnerstag, 9. Februar, um 19 Uhr zu einer interessanten Informationsveranstaltung in das Martin-Luther-Haus. Die Seniorenberater der Kreispolizei Wolfgang Scholze und Klaus Bennemann berichten über die Machenschaften von Werbern und anderen Tricks, mit denen an der der  Haustür Geschäfte gemacht werden.

Wie kann man sich dagegen wehren, was ist zu unternehmen, wenn man sich auf diese Angebote eingelassen hat. Wie versuchen fremde Personen sich Zutritt ins Haus oder in die Wohnung
zu verschaffen? In der Regel wollen sie nichts Gutes. Situationen dieser  Art werden die Berater aufzeigen und Verhaltensregeln empfehlen. Gäste sind wie immer herzlich willkommen.




Röttger bietet den Orchideenfreunden einen kostenlosen Umtopfservice an

Am kommenden Samstag, 11. Februar, bietet das Gartencenter Röttger in Overberge wir im Rahmen der Orchideen-Wochen einen Umtopfservice. Ab 10 Uhr können die Orchideenfreunde ihre Pflanzen bringen.an,

Der Umtopfservice ist gratis. Die Orchideen werden gepflegt und geschnitten. Auch das spezielle Orchideensubstrat wird nicht. Des Weiteren können die Fachfrauen des Gartencenters direkt zu Fragen rund um die Orchideen „gelöchert“  werden.

Bei kühlen Temperaturen bitter Röttger darum, die Orchideen für den Transport einzupacken, zum Beispiel in einem abgedeckten Wäschekorb.




Einbruch an der Rünther Straße – Schmuck gestohlen

Am Sonntag hebelten Unbekannte in der Zeit zwischen 14.40 Uhr und 22 Uhr ein Fenster eines Einfamilienhauses an der Rünther Straße auf und stiegen in das Haus ein. Sie durchsuchten mehrere Räume und entwendeten nach ersten Feststellungen Schmuck.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Unfallflucht – Fahrerin gefährdet Fußgänger an der Schützenheide

Am Sonntag ging eine Familie aus Bergkamen gegen 16.10 Uhr An der Schützenheide spazieren. Von der Werner Straße bog dann ein Pkw in die Straße ein und fuhr, nach Angaben der Mutter, mit hoher Geschwindigkeit weiter. Um auf sich aufmerksam zu machen, sei sie später dann in die Fahrbahnmitte gegangen und der Pkw habe angehalten. Es sei zu einem kurzen verbalen Streit gekommen, bei dem die Fahrerin abschließend geäußert habe, man soll die Straße frei machen, sie hätte es eilig. Dann fuhr sie an und streifte dabei die 40-jährige Mutter an der Hand. Diese wurde dabei leicht verletzt. Der Pkwhabe anschließend seine Fahrt in Richtung Legienstraße fortgesetzt.

Bei dem beteiligten Fahrzeug soll es sich um einen silbernen VW Touran, besetzt mit zwei dunkelhaarigen Frauen im Alter von etwa 20 Jahren gehandelt haben.

Wer kann weitere Angaben zum Unfall machen? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




„Wir räumen auf …!“ 33. internationalen Frauentag in Bergkamen

„Wir räumen auf …!“ Mit diesem Motto macht sich das Bergkamener  Frauentagsteam auf, den 33. internationalen Frauentag in Bergkamen gebührend zu feiern.

Den 12. März hatte das Team schon beim letzten Mal terminlich festgezurrt, der  Sektempfang ab 10:30 Uhr im Treffpunkt in Bergkamen an der Lessingstr. war auch klar und so konnten die engagierten Frauen sich ganz der inhaltlichen Gestaltung des Ablaufs widmen. 

Der Ablauf am 12. März ist wie immer klar strukturiert. Nach dem Sektempfang wird Jule Vollmer ab 11 Uhr auftreten – in zwei Blöcken- und einen ausführlichen Blick auf ihr Programm „Aufgeräumt“ präsentieren. Im Programm geht es um die Hauptperson Felicitas – die aufräumt. Wer kennt das nicht? Erinnerungsstücke sammeln – die Jahre vergehen und irgendwann beschließt Frau – auszumisten. 

Felicitas setzt die Aufräumaktion anlässlich ihres nicht so ganz geglückten 23. Hochzeitstages an . Dabei befördert sie die interessantesten Dinge zu Tage. Und jedes Stück hat seine eigene Geschichte – Felicitas erzählt und besingt sie mit viel Humor und Selbstironie.

Ein witziges, philosophisches, berührendes und ermutigendes, vor allem aber menschliches Spiel einer Frau mit ihren Erinnerungen – einer Frau, die vom Leben noch viel erwartet … Jule Vollmer wie sie ihr Publikum kennt und liebt. Skurrile Geschichten und schwarzer Humor präsentiert mit Witz, Leidenschaft und gekonntem Entertainment.

Nach dem ersten künstlerischen Block wird es die  Grußworte geben. Danach kommt die symbolische und kostenlose „Los-Aktion – Aufgeräumt“, die mit Witz und Ironie Themen der Gleichstellung durch den Ablauf der jüngeren Geschichte verfolgt. Der Aktion folgen Imbiss, gute Gespräche und Infos.

„Aufgeräumt“ geht es dann hinein in den zweiten Auftritt von Jule Vollmer. Die Matinee wird gegen 13:30 Uhr beendet sein. 

Der Einlass zur Veranstaltung am 12. März ist ab 10:30 Uhr im Treffpunkt in Bergkamen  an der Lessingstraße.

Der Eintritt beträgt 3 Euro.

Weltweit wird der internationale Frauentag am 8. März gefeiert. Er ist ein Tag für die Rechte der Frauen, für den Frieden und eine humane Gesellschaft. Dieser Tag wird dazu benutzt, um auf Themen aufmerksam zu machen, die für Frauen von besonderer Bedeutung sind.

Der Bergkamener Internationale Frauentag wird unter Federführung der Gleichstellungsstelle der Stadt Bergkamen in Kooperation mit vielen Frauenverbänden und –gruppen begangen.

 




Island: Fotoausstellung in der Ökologiestation

Seit Jahren führen landschaftsfotografische Workshops des Umweltzentrum Westfalen unter der Leitung von Dr. Janine Teuppenhayn nach Island. Im Juli 2016 fand eine Reise durch den Norden der Insel speziell für Fotografiebegeisterte statt. Dabei standen auch Vogelbeobachtungsplätze (Vogelfelsen, Seen und Moore) auf dem Programm. Da es auf Island kaum natürliche Feinde gibt, kommen zahlreiche Seevögel, Wiesen- und Watvögel sowie eine große Vielfalt an Wassergeflügel und Tauchern auf den weiten Weg, um dort zu brüten. Auch die herrliche Landschaft (Fjordküsten, Basaltsäulen, Schluchten, Wasserfälle, Seen) sowie Pflanzen rundherum luden zum Ablichten ein.

Eine Auswahl der fotografischen Reiseergebnisse wird bis zum 2. April in dieser Ausstellung präsentiert, die vielleicht auch noch den einen oder die andere zur Teilnahme an der diesjährigen Reise nach Island motiviert, denn es gibt noch einige wenige freie Plätze.

Zur Eröffnung am Donnerstag, 9. Februar, um 19.00 Uhr sind alle Islandinteressierte herzlich eingeladen.

 




Renovierungsabfälle richtig entsorgen: Wohin mit Farbresten und Co?

Die Frühlingszeit wird von vielen Bürgern genutzt um Wände, Türen und Fensterrahmen mit einem neuen Anstrich zu versehen. Im Anschluss stellt sich dann oftmals die Frage: Wohin mit Farbresten, Abdeckfolie und alten Pinseln? Die GWA-Abfallberatung hat für die richtige Entsorgung ein paar Regeln zusammengestellt.

Viele Farben und Lacke enthalten umweltbelastende Lösemittel. Flüssige Farb- und Lackreste müssen deshalb bei den Schadstoffannahmestellen entsorgt werden. Komplett ausgehärtete Farbreste können zum Restmüll gegeben werden. Leere Farbdosen und Farbeimer gehören in die Wertstofftonne.

Benutzte Abdeckfolie, Putzlappen, ausgediente Pinsel und Farbgitter gehören in die graue Restmülltonne. Sie werden bei der Schadstoffsammlung nicht angenommen.

Tipp: Beim Kauf sollte man auf lösemittelhaltige Farben und Lacke ganz verzichten. Mittlerweile bieten manche Hersteller lösemittelarme, wasserlösliche Lacke und Dispersionsfarben an. Umweltverträgliche lösemittelfreie Produkte sind erkennbar am Umweltzeichen „Blauer Engel“. Werden wasserlösliche Farben verwendet spart man sich auch den Einsatz von Terpentin und Pinselreinigern.

Außerdem sollte nur die tatsächlich benötigte Menge an Lacken und Farben gekauft werden. Restbestände sind nach langer Lagerzeit häufig nicht mehr brauchbar. Will man Reste z.B. für Ausbesserungsarbeiten aufbewahren, sollten diese gut verschlossen, kühl, aber frostfrei gelagert werden.

Weitere Auskünfte zum Thema, zu Öffnungszeiten und Standorten der Schadstoffsammelstellen gibt es am gebührenfreien Servicetelefon der GWA-Abfallberatung unter der Rufnummer 0 800 400 1 400 – montags bis donnerstags von 08.30 bis 17.00 Uhr und freitags von 8.30 bis 15.00 Uhr.

Informationen gibt es auch auf der GWA – Homepage unter www.gwa-online.de .




Unterhaltsvorschuss soll ausgeweitet werden: Erst das Gesetz, dann der Antrag

Der Bund will Alleinerziehende stärker unterstützen. Deshalb soll der Kreis derjenigen, die Anspruch auf einen Unterhaltsvorschuss haben, sowie die Laufzeit der Zahlungen ausgeweitet werden. Das Gesetz wird voraussichtlich ab 1. Juli gelten. Und erst danach können auch Anträge gestellt und bearbeitet werden. Darauf weist der Kreis hin.

Die Verwaltung bittet gleichzeitig um Verständnis, dass sie nicht im Vorgriff auf ein offiziell noch nicht existierendes Gesetz handeln, also bereits jetzt gestellte Anträge für bisher nicht oder nicht mehr berechtigte Kinder „auf Vorrat“ bearbeiten oder entscheiden kann.

Bislang wird der Unterhaltsvorschuss bis zum 12. Lebensjahr bzw. für längstens sechs Jahr gezahlt. Diese beiden Einschränkungen sollen künftig entfallen. Stattdessen sollen Alleinerziehende für ihre Kinder 18 Jahre lang durchgängig Leistungen beantragen können. Das heißt: Auch Kinder über 12 Jahre bzw. mit bereits sechsjähriger Unterstützungsdauer werden wieder leistungsberechtigt.

Sobald eine Antragstellung möglich ist, wird der Kreis darüber informieren, z.B. im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Unterhaltsvorschuss). (PK)




Landschaftspläne werden weiter realisiert: Baumreihen und Hecken auch in Bergkamen gepflanzt

Grüner Kreis Unna: Mehr als 3.200 laufende Meter Feldhecken und Baumreihen wurden im letzten Jahr zur Umsetzung von Landschaftsplänen gepflanzt. Dies hat der Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises für seine Jahresbilanz ermittelt.

Schwerpunkte der Pflanzaktionen waren die Landschaftsplanbereiche Fröndenberg mit 870 laufenden Metern (2015: 0), Kamen-Bönen (787 laufende Meter, 2015: 72), Unna (535 laufende Meter, 2015: 3.551) und Selm (528 laufende Meter, 2015: 817). Im Landschaftplangebiet Werne-Bergkamen wurden 424 laufende Meter gepflanzt (2015: 824) und in Holzwickede 69 (2015: 0). In Lünen und Schwerte fanden im letzten Jahr keine Pflanzungen statt.

Durch die Pflanzungen werden Festsetzungen in den acht Landschaftsplänen im Kreis umgesetzt. Die Pläne weisen Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiete aus und setzen Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen fest, wie z. B. das Anlegen von Hecken, Baumreihen, Feldgehölzen und Kleingewässern, um ökologisch wertvolle Flächen zu sichern und ökologisch minderwertige Flächen zu verbessern.

Auch über die Landschaftsplanung hinaus betreibt der Kreis Naturschutz. Die Pflege kreiseigener Naturschutzflächen und die kostenfreie Abgabe von Pflanzgut für Obstwiesen schlug 2016 mit rund 20.000 Euro zu Buche (2015: 22.000 Euro). Stolze 35.000 Euro investierte der Kreis 2016 in die Pflege von Naturdenkmalen im Innenbereich (2015: 8.000 Euro).

Darüber hinaus arbeitet der Kreis in Sachen Naturschutz mit Landwirten zusammen: Im Rahmen des sogenannten „Vertragsnaturschutzes“ erhalten Landwirte für die naturnahe Bewirtschaftung von Grünland und für die extensive Nutzung von Ackerland Ausgleichszulagen. 2016 wurden auf diese Weise wie schon 2015 insgesamt rund 300 Hektar naturnah bewirtschaftet. Die Gesamtkosten beliefen sich 2016 auf rund 190.000 Euro (2015: 191.000 Euro). (PK)




Fragestunde für Flüchtlingshelfer: Ansprechpartner beim Kreis stellen sich vor

Bei der ehrenamtlichen Arbeit in der Flüchtlingshilfe entstehen immer wieder neue Fragen. Das Kommunale Integrationszentrum Kreis Unna (KI) weitet die bisherige Fragestunde deshalb aus. Das erste Treffen mit etwas anderem Konzept findet am 21. Februar in Unna statt.

Zum Auftakt der Veranstaltung werden die Bereiche beim Kreis vorgestellt, an die sich Ehrenamtliche mit ihren Fragen wegen der Begleitung von Geflüchteten wenden können. Der Fachbereich Öffentliche Sicherheit und Ordnung wird von seinem Leiter Ferdinand Adam vorgestellt, der Fachbereich Arbeit und Soziales von deren Chef Norbert Diekmännken. Über die Arbeit des Jobcenters Kreis Unna informiert der stellvertretende Geschäftsführer Christian Scholz.

Im zweiten Teil der Veranstaltung beantworten Experten die Fragen der ehrenamtlichen Helfer und Interessierten. Damit die Antworten auch passgenau sind, bittet das KI um Zusendung von Fragen bzw. Anmeldung zur Veranstaltung bis zum 7. Februar an anne.nikbin@kreis-unna.de. Für Rückfragen steht Anne Nikbin auch unter Tel. 0 23 07 / 92 488 75 zur Verfügung.

Die Fragerunde selbst findet am Dienstag, 21. Februar von 14.30 bis 17 Uhr in der Aula der Werkstatt im Kreis Unna, Obere Husemannstraße 10 in Unna statt. (PK)




Feuerwehr rückte im Kreisgebiet 2016 über 5.300 Mal aus

Wenn sie im Einsatz sind, geht es häufig um Leben und Tod. Die rund 2.100 ehrenamtlichen und 220 hauptberuflichen Feuerwehrleute im Kreisgebiet waren 2016 bei 5.351 Einsätzen (2015: 5.176; 2014: 5.224; 2013: 4.374) als Retter in der Not zur Stelle.

Zum Einsatzspektrum gehörten im vergangenen Jahr wieder Zimmer-, Wohnungs-, und Hausbrände. Außerdem passierten im Verkehrsknotenpunkt Kreis Unna, insbesondere auf den durchs Kreisgebiet führenden Autobahnen und Landstraßen, wie in den vergangenen Jahren auch wieder zahlreiche schwere Verkehrsunfälle und Fahrzeugbrände.

Einen Teil der Kosten des Feuerschutzes können die Städte und Gemeinden aus der Feuerschutzpauschale bestreiten. Das Geld fließt ihnen aus Mitteln der Feuerschutzsteuer zu, die auf die Prämien für Feuer-, Gebäude und Hausratversicherungen erhoben wird.

Die Verteilung der landesweit zur Verfügung stehenden Gelder erfolgt nach einem Einwohner- und Flächenschlüssel (57 Prozentanteil Einwohnerzahl | 43 Prozent Fläche). Insgesamt wurden dem Kreis sowie den Städten und Gemeinden Fördermittel in Höhe von knapp 695.000 Euro (2015: rund 696.500 Euro) ausgezahlt. Der Anteil des Kreises lag wie im vergangenen Jahr auch bei rund 12.500 Euro. Bergkamen hat 75.666,24 Euro erhalten. (PK)