„Kunstwerkstatt sohle 1“ bestätigt Vorstand und bereitet sich aufs Jubiläum vor

Die Jahreshauptversammlung der „Kunstwerkstatt sohle 1“ Bergkamen hat den bisherigen Vorstand mit Silke Kieslich (künstlerisches Projektmanagement), Susanne Jonas (Geschäftsführung) und Helmut Ladeck, der schon seit  vielen Jahren bewährt und zuverlässig die Kassenangelegenheiten betreut, bestätigt.

Modifizierungen an der Vereinssatzung wurden vorgenommen, indem für langjährige und verdiente Mitglieder, die aus Altersgründen kürzer treten müssen, eine Ehrenmitgliedschaft geschaffen wurde. Darüber hinaus wurden die Jahresplanungen für das Jubiläumsjahr 2017 konkretisiert.

So können die Besucher zur Vernissage der Jahresausstellung „Wegmarke Weg“ am 2. Juli um 11 Uhr nicht nur die schon Tradition gewordenen Elemente der Begrüßung durch den Bürgermeister und der Lesung von Dieter Treeck erwarten, sondern darüber hinaus auch eine „Zuschaueraktion“ …  Zudem konnte zur musikalischen Umrahmung das Duo Mona (Lichtenhof) und Dieter (Dasbeck) gewonnen werden.

Auch die Finissage am 20. August ab 11 Uhr wartet mit einer Besonderheit auf: Frau Dr. Ellen Markgraf wird den künstlerischen Rückblick gestalten und für den letzten Blick auf die Werke noch einmal Impulse der Betrachtung setzen.

Die weiteren beiden Veranstaltungen des Jubiläumsjahres stehen unter dem Motto „Wasser und Feuer“.

Zur Erinnerung: am 2. September ab 15:00 Uhr bis 3.9. 17:00 Uhr gibt es „Kunst im Hafen“ zu sehen, heißt es beim Jubiläumsfest „Leinen los – jetzt wird gefeiert!“ und einen Monat später, am 7. und 8. Oktober wird es an der Ökologiestation feurig …




Die Atriumhäuser im Legionslager Oberaden – Römischer Luxus in Bergkamen: Vortrag im Stadtmuseum Bergkamen

Die außergewöhnliche Bebauung im Legionslager Oberaden steht im Mittelpunkt des Vortrags von Dr. Kees Peterse, Nimwegen (Niederlande), am Freitag, dem 17. März, um 19.00 Uhr im Stadtmuseum Bergkamen.

In seinem Vortrag referiert Dr. Peterse über seine Forschungsarbeiten im Zusammenhang mit den Luxushäusern, den Atriumhäusern im Römerlager Oberaden. Dabei stellt er eines dieser Villen genauer vor und erläutert die Bedeutung der untersuchten Architektur. Der Referent des Abends erforschte in den vergangenen Jahren viele römische Lippelager und versteht sich als Fachmann für die Einzigartigkeit der römischen Architektur in Westfalen. Aufgrund der intensiven wissenschaftlichen Recherchen konnten zwischenzeitlich Computerrekonstruktionen angefertigt werden. Die Ergebnisse der Forschungsarbeiten stellt Dr. Peterse in seinem Vortrag zum ersten Mal öffentlich dar.

In Bergkamen-Oberaden bestand von 11 – 7 v. Chr. eines der größten römischen Militärlager in Europa mit einer Größe von 56 ha. Seit 12 v. Chr. begann unter Drusus, dem damaligen Statthalter Galliens, ein lang andauernder Krieg zwischen Rom und den östlich des Rheins siedelnden germanischen Stämmen. In diesem Zuge diente das Oberadener Lager als militärisches Zentrum. Der Bau des Lagers im Spätsommer des Jahres 11 v. Chr. muss auf die einheimische Bevölkerung wie ein Schock gewirkt haben. In Windeseile stampften römische Soldaten eine riesige Militärstadt aus dem Boden. Eine fast 2,7 km lange Holz-Erde-Mauer mit Türmen und ein tiefer Graben schützte die Innenbebauung, wie Baracken für die antiken Krieger und andere außergewöhnliche Gebäude, die bisher noch in keinem anderen Legionslager nachgewiesen worden sind.

Der Vortrag ist eine gemeinsame Veranstaltung des Vereins der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Bergkamen e.V. und des Stadtmuseums Bergkamen sowie der Gruppe „Classis Augusta Drusiana – Römerfreunde Bergkamens“.

Der Eintritt zu diesem Vortrag beträgt 3,00 €.




SPD Bergkamen-Mitte ehrt Jubilare

Wie in jedem Jahr möchte der SPD-Ortsverein Bergkamen-Mitte seine langjährigen Mitglieder für ihre Treue ehren. Die diesjährige Jubilarfeier findet am Sonntag, 19. März, um 11.00 Uhr im Treffpunkt an Lessingstraße statt. Die Ehrung wird vom Landtagsabgeordneten Rüdiger Weiß vorgenommen.




Wilde Verfolgungsjagd nach Autorennen auf dem Wallring – 22-Jährige durch einen Ampelmast gestoppt

Am späten Dienstagabend haben sich zwei Pkw ein Rennen auf dem Dortmunder Wallring geliefert. Allerdings überholten sie dabei einen zivilen Streifenwagen. Die anschließende Flucht eines Opels endete vor einem Ampelmast. Die 22-jährige Fahrerin erlitt nur leichte Verletzungen. Ihr Beifahrer hatte noch mehr Glück: Er blieb unversehrt.

Die zivil gekleideten Beamten fuhren gegen 23.30 Uhr auf dem Schwanenwall in Richtung Norden. Plötzlich schossen links und rechts zwei Pkw mit hoher Geschwindigkeit an den Kollegen vorbei. Mit Blaulicht und Martinshorn nahmen sie die Verfolgung der beiden Fahrzeuge auf. An der Kreuzung Schwanenwall/Bornstraße kam ein Verkehrsteilnehmer schließlich zur Vernunft und bremste seinen Pkw ab. Das andere Auto, ein blauer Opel, beschleunigte hingegen und raste bei Rotlicht über die Kreuzung. Nur mit großer Mühe blieben die Kollegen an dem flüchtenden Pkw dran.

Die Verfolgungsfahrt führte über den nördlichen Wallring, ehe der Pkw in die Rheinische Straße einbog. Über die Ritterstraße und Brinkhoffstraße kehrte der Opel wieder auf den Königswall zurück. Mit hoher Geschwindigkeit ging es weiter in Richtung Osten. An der Kreuzung Burgwall/Bornstraße nahm die rasante Fahrt ein Ende. Die Linkskurve in Richtung Bornstraße war die letzte für den flüchtenden Pkw. Der Opel prallte mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Ampelmast. Durch die Kollision knickte der Ampelmast ein, der Pkw wurde total beschädigt.

Die Fahrerin, eine 22-jährige Dortmunderin, verletzte sich leicht. Ihr 23-jähriger Beifahrer blieb wie durch ein Wunder unverletzt.

Bei der Verfolgungsfahrt missachtete die Frau über ein Dutzend rote Ampeln. Dabei kam es zu mehreren gefährlichen Situationen. So konnten mindestens drei umsichtige Fahrzeugführer eine Kollision durch Vollbremsungen verhindern.

Die Begründung der 22-Jährigen für ihre rücksichtslose Flucht schießt jedoch den Vogel ab: Sie habe Angst gehabt, bei einer Kontrolle wegen des illegalen Straßenrennens ihren Führerschein zu verlieren. Die Mühe hätte sie sich sparen können – der Lappen ist weg.

Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 30.000 Euro.




Raubüberfall auf eine Apotheke – Die Polizei sucht Zeugen

Wer war am Dienstagmittag auf dem Westenghellweg in der Dortmunder Innenstadt und kann vielleicht der Polizei bei der Aufklärung eines Raubüberfalls auf eine Apotheke in der Nähe der Potgasse helfen?Der mutmaßliche Täter flüchtete unerkannt.

Ersten Ermittlungen zufolge betrat ein Mann gegen 12.25 Uhr die Apotheke am Westenhellweg, nahe der Potgasse. Zielstrebig ging er im Verkaufsraum auf eine 38-jährige Mitarbeiterin zu, die hinter einer der Kassen stand. Der Tatverdächtige sagte, dass es sich um einen Überfall handle und zeigte auf eine augenscheinliche Schusswaffe in seinem Hosenbund.

Nachdem er einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag erhalten hatte, verließ der Unbekannte die Apotheke wieder und flüchtete auf dem Westenhellweg in östliche Richtung.

Zeugenangaben zufolge war der Tatverdächtige etwa 170 cm groß, hatte eine normale Statur sowie einen leicht dunklen Hautton. Bekleidet war er mit einer dunklen Jacke, einer dunklen Kapuze, einer blauen Jeans und braunen oder schwarzen Turnschuhen. Zudem trug der Mann während der Tat eine verspiegelte Sonnenbrille und sprach akzentfreies Deutsch.

Zeugen melden sich bitte bei der Kriminalwache in Dortmund unter 0231-132-7441.




537 zugewiesene Flüchtlinge leben zurteit in Bergkamen – Es fehlen Wohnungen für anerkannte Asylbewerber

Zurzeit werden 537 Flüchtlinge durch die Stadt Bergkamen betreut. Das geht aus einem Bericht hervor, den Sozialdezernentin Christine Busch dem Ausschuss für Familie, Soziales, Gesundheit und Senioren am kommenden Dienstag vorlegen wird.

Das sind weiterhin weniger Flüchtlinge, als sie eigentlich aufnehmen müsste. Wie bereits berichtet, gab es in der Zeit, in der die Zentrale Unterbringungseinrichtung am Wellenbad bestand, weitestgehend keine Zuweisungen an die Stadt. Das führte dazu, dass sich die Zahl der Flüchtlinge von 620 im November 2015 auf 443 im Januar dieses Jahres verringerte. Gründe für diesen Rückgang sind einerseits die Rückführung von Personen, deren Asylantrag abgelehnt wurde, und der Wechsel der Zuständigkeit zum JobCenter für anerkannten Flüchtlinge.

Die Stadt hat Ende vergangenen Jahres mit der Bezirksregierung eine Zielvereinbarung über die Aufnahme von Flüchtlingen abgeschlossen, bis das „Soll“ wieder erreicht wird. Dazu führte dazu, dass im vergangenen Monat 120 Flüchtlinge Bergkamen zugewiesen wurden. Im Augenblick rechnet die Verwaltung mit nur noch geringfügigen Zuweisungen bis maximal 10 Personen.

Hauptproblem für die Stadt und für das JobCenter ist, für anerkannte Asylbewerber in Bergkamen Wohnungen zu finden. Sie werden deshalb weiterhin in den städtischen Unterkünften untergebracht. Die Kosten dafür werden auch vom JobCenter getragen. Dadurch fehlen aber der Stadt die Plätze zur Unterbringung für neu zugewiesene Flüchtlinge.

Vor allem Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten Syrien und Irak haben durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Aufenthaltstitel oder eine Anerkennung als Asylbewerber erhalten. Abgeschoben wurden hauptsächlich Menschen die aus Albanien nach Bergkamen gekommen waren.




Auch Bergkamen-Mitte räumt auf: Müllsammelaktion am Samstag

Wie in vielen anderen Ortsteilen und Städten schon geschehen, wird an diesem Wochenende der Ortsteil Mitte vom Müll befreit. Zu diesem Frühjahrsputz lädt der SPD-Ortsverein Bergkamen-Mitte alle Bürgerinnen und Bürger ein.

Am kommenden Samstag, 18. März, findet ab 10 Uhr die schon traditionelle Müllsammelaktion statt. An diesem Tage sollen wieder der Stadtpark und das Nordfeld gesäubert werden. Treffpunkt am oberen Teil des Marktplatzes Bergkamen-Mitte ist um 10.00 Uhr. Nach der Veranstaltung sind alle fleißigen Helfer zum Dank für Ihre Teilnahme zu einer deftigen Erbsensuppe eingeladen.

Wie in den vergangenen Jahren haben eine Vielzahl von Vereinen und ihre Teilnahme zugesagt. Vorsitzender Kay Schulte hofft, dass auch viele Mitbürgerinnen und Mitbürger zu dieser gemeinsamen Veranstaltung kommen werden. Bei Interesse können Einzelheiten beim Vorsitzenden Kay Schulte, Tel.: 02307/8 84 77, erfragt werden.

 




Auto-Dieb fuhr direkt in die Radarfalle! Polizei fahndet mit Foto

Vielleicht kann jemand aus Bergkamen der Dortmunder Polizei helfen:

Wer kennt diesen Mann?

Am 11. Juni 2016 gegen 20:30 Uhr entwendete eine unbekannte Person einen Golf V von dem Parkplatz vor dem Hotel Am Ampelstück 2 in Lütgendortmund. Kurze Zeit später um 21.21 Uhr wurde der vermeintliche Pkw-Dieb auf der Brackeler Straße 27 in Fahrtrichtung Osten „geblitzt“. Das Foto des Tatverdächtigen wurde jetzt zur Öffentlichkeitsfahndung freigegeben.

Wer kennt die auf dem Foto abgebildete Person? Bitte melden Sie sich bei der Kriminalwache unter 0231-132-7441!




Info-Veranstaltumg zum Thema „Klimaschutz und Energiewende mit Bürgerbeteiligung“

Der Aktionskreis Wohnen und Leben Bergkamen e.V. lädt am kommenden Mittwoch, 22. März, um 19 Uhr zu einer Informationsveranstaltung mit dem Thema „Klimaschutz und Energiewende mit Bürgerbeteiligung“ Mensa der Regenbogenschule (ehemals Hellweg-Hauptschule) in Rünthe ein.

Mit dieser Veranstaltung versucht der Aktionskreis eine Zwischenbilanz seiner Aktivitäten in diesem Bereich seit Oktober 2016 in Gesprächen mit der Bergkamener Politik zu ziehen und mit weiteren Impulsen die Bürgerbeteiligung beim Thema „Klimaschutz und Energiewende“ in Bergkamen voran zu bringen.

Der Referent des Abends, Projektleiter Guido Wallraven von der Klimakommune Saerbeck im Münsterland, will mit zahlreichen Beispielen aus seiner Kommune darlegen, wie so etwas funktionieren kann.

http://www.klimakommune-saerbeck.de/city_info/webaccessibility/index.cfm?region_id=408&waid=315

Als weiteren Impuls sieht der Aktionskreis seinen Aufruf zur Diskussion mit dem Titel „Unsere Energie in Bergkamen“, die allen Ratsfraktionen zugegangen ist. Desweiteren hat der Aktionskreis allen Stadtverordneten eine persönliche Einladung zu der Veranstaltung zukommen lassen.

 




EC-Karte gestohlen: Polizei sucht mit Foto unbekannten Geldabheber

Die Polizei sucht diesen Mann.

Die Polizei sucht mit Lichtbildern nach einem unbekannten Geldabheber. Der Mann steht im Verdacht, am 15. Dezember 2015 mit der Debitkarte einer 63-jährigen Dortmunderin einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag abgehoben zu haben. Die Karte war der Frau vermutlich nur wenige Minuten vorher in einem Fastfood-Restaurant am Westenhellweg gestohlen worden.

Am Geldautomaten hielt eine Überwachungskamera den Mann auf Bildern fest. Die Polizei fragt nun: Kennen Sie ihn und können Angaben zu seiner Identität und/oder seinem Aufenthaltsort machen? Dann melden Sie sich bitte beim hiesigen Kriminaldauerdienst unter Tel. 0231/132-7441.




Auffahrunfall vor einer „roten“ Ampel – 68-jähriger Bergkamener hatte Glück

Am Dienstag fuhr gegen 10 Uhr ein 52-jähriger Holzwickeder auf der Hochstraße in Kamen in Richtung Lünener Straße. Ein vor ihm fahrender 68-jähriger Bergkamener bremste sein Fahrzeug an einer roten Ampel bis zum Stillstand ab, was der Holzwickeder zu spät bemerkte. Er fuhr mit seinem Fahrzeug auf und verletzte den Bergkamener leicht. Eine ärztliche Behandlung am Unfallort musste nicht erfolgen. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 6 000 Euro.