Noch Plätze frei beim „Seife selber sieden“ in der Ökologiestation

Am Donnerstag, 22. Juni, kann man in der Ökologiestation in Bergkamen die Herstellung einer ganz individuellen Seife lernen.

Zunächst wird neutrale flüssige Seifensubstanz produziert, die man dann mit den bevorzugten Farb- und Duftzutaten verrührt. Auch das spätere Schneiden und Prägen wird vorgeführt. Vorerfahrung ist nicht notwendig, jeder Teilnehmer kann ca. 500g Seife mit nach Hause nehmen. Das Material bringt der Kursleiter Martin Hallermann mit.

Die Veranstaltung, die um 19.00 Uhr beginnt und etwa eineinhalb Stunden dauert, kostet 20,00 € inklusive Material und ist auch für Kinder geeignet! Eine Anmeldung ist unter 0 23 89 – 98 09 11 (auch Anrufbeantworter) oder 0 23 89 – 9 80 90 beim Umweltzentrum Westfalen möglich.




Kreis Unna warnt: Rohmilch vor dem Trinken abkochen

Wer seine Lebensmittel direkt beim Bauern kauft, weiß, wo sie herkommen. Bei Rohmilch sollte man allerdings besondere Vorsicht walten lassen, rät das Veterinäramt des Kreises Unna. Denn der Verzehr roher Milch kann ernsthaft krank machen.

„Rohmilch kann mit Krankheitserregern wie EHEC belastet sein“, sagt Dr. Anja Dirksen, Leiterin des Sachgebietes Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung. Und EHEC-Infektionen können neben schweren Durchfällen kolikartige Bauchschmerzen, Erbrechen und Fieber verursachen. Ein lebensbedrohlicher Verlauf ist ebenso wenig auszuschließen wie bleibende Schäden.

Wegen dieses Risikos ist der Verkauf von Rohmilch beispielsweise in Supermärkten grundsätzlich verboten. Eine Ausnahme gilt für die Abgabe von „Milch ab Hof“. „Landwirte, die Milch ab Hof anbieten, müssen an der Abgabestelle allerdings den deutlichen Hinweis: ‚Rohmilch, vor dem Verzehr abkochen‘ anbringen“, erläutert Dr. Dirksen. Außerdem müssen sie der Behörde die Abgabe zuvor angezeigt haben.

Durch das starke Erhitzen werden krankmachende Keime wie EHEC oder das Bakterium Campylobacter abgetötet, das in Deutschland zu den häufigsten Erregern von Durchfallerkrankungen zählt. Dafür muss allerdings für mindestens zwei Minuten eine Temperatur von 70 Grad Celsius oder höher erreicht werden. Wer auf pasteurisierte und ultrahocherhitzte Milch zurückgreift, geht in jedem Fall auf Nummer sicher.

Nach einem Besuch auf dem Bauernhof wie auch im Streichelzoo empfiehlt das Veterinäramt übrigens, die Hände gründlich zu waschen. Denn die Gefahr in Form des EHEC-Bakteriums kann auch in den Ausscheidungen von Wiederkäuern wie Rindern, Schafen und Ziegen und verunreinigter Erde schlummern. „Vor allem vor dem Verzehr von Speisen und Getränken sollte man sich die Hände gründlich mit Wasser und Seife waschen und sorgfältig abtrocknen“, rät Dr. Dirksen.

Weitere Informationen zum Schutz vor Lebensmittelinfektionen gibt es auf der Internetseite des Kreises unter www.kreis-unna.de, Suchbegriff: Lebensmittelinfektionen. Informationen zu meldepflichtigen Erkrankungen wie EHEC finden sich ebenfalls unter www.kreis-unna.de, Suchbegriff: Infektionskrankheiten und auf der Internetseite des Bundesinstituts für Risikobewertung www.bfr.bund.de.  PK | PKU

 
Hintergrund:
Der effektivste Schutz vor einer Infektion ist die ausreichende Hygiene. Deshalb sollten folgende Grundregeln bei der Zubereitung von Speisen unbedingt eingehalten werden:

Rohmilch vor dem Verzehr abkochen; pasteurisierte und ultrahocherhitzte Milch ist als sicher anzusehen.

Hände vor der Zubereitung von Speisen und nach Kontakt mit rohem Fleisch gründlich mit Wasser und Seife waschen und sorgfältig abtrocknen.

Rohes Fleisch getrennt von anderen Lebensmitteln lagern und zubereiten, auch beim Grillen (dabei auch verschiedene Bretter, Teller, Zangen verwenden).

Flächen und Gegenstände nach Kontakt mit rohem Fleisch, Verpackungen oder Tauwasser sofort gründlich reinigen und abtrocknen.

Lappen und Handtücher nach der Zubereitung von rohem Fleisch möglichst auswechseln und bei mindestens 60 °C waschen.

Rohes Gemüse und Obst vor dem Konsum schälen oder zumindest gründlich waschen.




IG BCE Oberaden lädt zum Dämmerschoppen ein

Am Dienstag, 13. Juni, um 17:00 Uhr lädt die IGBCE-OG Oberaden zur Infoveranstaltung mit dem Thema Chemie-gestern, heute, morgen ins IGBCE-Haus in Oberaden ein. Referent: Heinz Georg Webers. Im Anschluss findet der Dämmerschoppen mit Wurst und Getränken statt.




Streifzüge durch Musical , Pop und Jazz im studio theater

Gesangsschülerinnen und -schüler, der Projektchor der Musikakademie Bergkamen und die Band „Buck & Bones“ präsentieren am kommenden Sonntag  zum dritten Mal eine Gesangsrevue im studio theater Bergkamen.

Die Vokalabteilung der Musikschule Bergkamen lädt nach den Erfolgen der letzten beiden Jahre erneut zu einer Gesangsrevue am Sonntag, 11. Juni 2017 um 16.00 Uhr in das studio theater bergkamen ein. Elf Gesangstalente der Musikschule, die in den Vokalklassen von Jane Franklin und Rudolf Helmes Unterricht erhalten, werden die Zuhörer musikalisch in die Welt der Klassik, des Musical, des Pop und des Jazz entführen.

Als besondere Gäste werden sich rund 40 Sängerinnen und Sänger des Projekt-Chores der Musikakademie präsentieren. Zum Abschluss eines Workshops werden sie gemeinsam mit der Band „Buck & Bones“ Songs von Duke Ellington und den Beatles musizieren. Ein besonderer musikalischer Höhepunkt wird der von allen gemeinsam gesungene Song  „What The World Needs Now Is Love“ sein.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt zu diesem abwechslungsreichen Konzert ist frei.




Glasrecycling in Lünen-Lippolthausen – Exkursion mit dem Umweltzentrum

Etwa 100.000 Tonnen Altglas werden jährlich bei der Reiling-Ruhrglas Recycling in Lünen-Lippolthausen zur Aufbereitung angeliefert, gesammelt im Kreis Unna, Dortmund, Hagen, Teilen des Märkischen Kreises, Wuppertal und bis nach Olpe und Höxter.

Wie das Problem der Fraktionierung nach Farben gelöst wird und welche Schwierigkeiten durch Steingut oder Porzellan in Altglascontainern entstehen, wird während einer Führung am Mittwoch, 21. Juni, von 14.00 bis 15.30 Uhr erläutert. Es muss geschlossenes Schuhwerk mit Strümpfen getragen werden. Eine Anmeldung ist bis zum 14. Juni unter 0 23 89 – 98 09 11 (auch Anrufbeantworter) oder 0 23 89 – 98 09 0 beim Umweltzentrum Westfalen möglich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!




Nächtliche Ruhestörung an der Bruktererstraße endet im Krankenhaus

In der Nacht zu Dienstag wurde die Polizei gegen 01:30 Uhr von genervten Anwohnern der Bruktererstraße zu Hilfe gerufen. Diese beklagten sich über aktuell andauernde nächtliche Ruhestörungen, die vom dortigen Spielplatz kamen.

Bei Eintreffen der Polizei rannten drei männliche Personen davon in Richtung „Am Wieckenbusch“. Eine halbe Stunde später wurde die Polizei von der Besatzung eines Rettungswagens zur Unterstützung gerufen. Die Rettungswagenbesatzung kümmerte sich gerade um einen 16-jährigen Kamener. Ermittlungen ergaben, dass dieser offenbar bei der nächtlichen Flucht vom Spielplatz versucht hatte, ein Tor zu einem Garten in der Straße „Am Wieckenbusch“ zu überklettern. Dabei verletzte er sich jedoch am Bein. Er wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.




Amtsapothekerin rät zur Vorsicht: Sonnenbrandgefahr durch Arzneimittel

Einige Arzneimittel vertragen sich nicht mit dem Sonnenlicht und können sonnenbrandartige Nebenwirkungen verursachen. Weil die Reaktion zeitlich verzögert eintreten kann, gibt Amtsapothekerin Birgit Habbes ein paar Hinweise.

„Ob ein Arzneimittel Hautreaktionen auslöst, hängt unter anderem von dem Wirkstoff, dem Hautzustand und der Lichtmenge ab“, erklärt die Amtsapothekerin. Zu den Auslösern gehören z.B. einige Wirkstoffe aus der Gruppe der Antibiotika (z.B. Ciprofloxacin oder Tetracyclin), der Schmerzmittel (z.B. Naproxen oder Diclofenac), der Anti-Depressionsmittel (z.B. Johanniskraut, Amitriptylin oder Imipramin) und der Medikamente, die auf das Herz-Kreislauf-System (z.B. Captopril, Simvastatin) wirken. Ob ein Arzneimittel riskant ist, kann im Beipackzettel nachgelesen oder in der Apotheke erfragt werden.

Wenn die Gefahr einer sogenannten phototoxischen Nebenwirkung besteht, sollte möglichst wenig Licht an die Haut kommen. „Man kann die Haut ganz einfach mit Kleidung schützen. Hilfreich ist auch die Einnahme eines Arzneimittels mit kurzer Halbwertzeit abends statt morgens“, so Birgit Habbes.

In der Mittagszeit sollte die Sonne gemieden werden. Ein ausreichender Sonnenschutz mit hohem UV A-Schutz sei zudem ebenso wichtig wie der Verzicht auf den Solariumsbesuch. „Wer ein Medikament mit phototoxischen Stoffen länger einnehmen muss, sollte für die Fenster in der Wohnung oder im Auto über spezielle UV-undurchlässigen Folien nachdenken“, gibt Amtsapothekerin Birgit Habbes einen praktischen Tipp. PK |




Unbekannte stehlen an der Rünther Straße eine Estrich-Maschine

In der Nacht zu  Dienstag haben Unbekannte gegen 03.45 Uhr eine Estrichmaschine vom Gelände einer Firma an der Rünther Straße gestohlen.

Sie brachen das mit einem Schloss gesicherte Tor der Zufahrt zur Firma auf und koppelten den Anhänger an einen mitgeführten Pritschenwagen an. Anschließend entfernten sie sich in unbekannte Richtung.

Wer hat etwas Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter 02307 921 7320 oder 921 0.




Step-Aerobic Schnupperstunde beim TuS

Kommenden Donnerstag, 8. Juni, ist es wieder soweit, eine neue Schnupperstunde Step-Aerobic findet beim TuS Weddinghofen statt. In der Zeit von 19:00 bis 20:00 Uhr bietet die TuS-Übungsleiterin Heike Berentz die Möglichkeit, näher kennenzulernen und auszuprobieren. Dazu laden wir alle Interessierten herzlich in die Turnhalle der Pfalzschule in Weddinghofen ein.

Bei Rückfragen rund um das Angebot, steht unsere Geschäftsführerin Ellen Wiemhoff unter Tel.: 02307 67874 oder per Mail ellen.wiemhoff@tus-weddinghofen.de. Alle weiteren Info’s zur unseren Angeboten auf tus-weddinghofen.de oder auf Facebook.

 




Geschichte und Geschichten zu Weddinghofen beim ev. Männerverein

Der Ev. Männerverein Weddinghofen lädt zur Monatsversammlung am Donnerstag, 8. Juni, um 19:00 Uhr ins Martin-Luther-Haus ein. Thema: die Geschichte und Geschichten zu Weddinghofen, als der heutige Stadtteil noch selbständige Gemeinde war. Mit der Entwicklung des Bergbaus hat sich eine aufstrebende Gemeinde gebildet. Der Gästeführer Gerd Koepe zeigt Bilder aus der Gemeinde und erzählt dazu Geschichten aus dem kirchlichen wie auch kommunalen Gemeindeleben von Weddinghofen.

Eine Zeitreise mit über Jahrzehnte zusammen getragener Bilder, von bekannten, aktuellen und vielleicht schon in Vergessenheit geratenen Orten. Von Velmede bis Töddinghausen, ein Bilderstreifzug durch die Gemeinde Weddinghofen.

Anschließend noch die Vorstellung der Tagesfahrt am Sonntag dem 13. August 2017 ins Weserbergland.

 

Wie immer sind Gäste herzlich willkommen.




Fahrrad-Themenführung „Bergkamen – eine Stadt mit Kunst“

Kunststandorte im Stadtgebiet Bergkamens sind am kommenden Samstag, 10. Juni, wieder die Ziele einer Fahrrad-Themenführung von Gästeführer Klaus Holzer vom Bergkamener Gästeführerring. Um 14.00 Uhr startet Holzer an diesem Tag gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern zu der Fahrrad-Wanderung, in deren Verlauf eine Auswahl von Kunstwerken im öffentlichen Raum angesteuert und genauer in Augenschein genommen wird. Der Treffpunkt für Interessierte ist vor dem Haupteingang des Rathauses, Rathausplatz, in Bergkamen-Mitte

Im Rahmen der Führung wird Holzer ganz unterschiedlichen Aspekten nachgehen. Seine inhaltliche Zielsetzung bei dieser Führung erläutert Klaus Holzer so: „Alte Städte beziehen ihre Identität gewöhnlich aus ihrer mittelalterlichen Herkunft. Bergkamen dagegen ist eine junge Stadt, die ihre Identität auf vielen Gebieten erst selbst suchen und finden musste. Besonders wichtig in dieser Hinsicht waren u. a. die Bergkamener Bilderbasare der 1970er Jahre. Ohne sie und ihre Grundideen hätte Bergkamen heute wohl sehr viel weniger Kunstwerke im öffentlichen Raum. Manche dieser Kunstwerke fallen auf, wie z.B. die Lichtkunstwerke, andere  dagegen sind nicht so bekannt. Hier setzt diese Fahrradrundfahrt an. Es sollen Kunstwerke im öffentlichen Raum besucht und erläutert und dadurch vielleicht das Gefühl für die Bedeutung von Kunst im öffentlichen Raum geschärft werden.“

Die Teilnahme an der etwa dreistündigen Rad-Führung kostet fünf Euro pro Person, für Kinder bis zu zwölf Jahren ist sie kostenfrei. Die Führung findet allerdings nur statt, wenn zu Beginn mindestens fünf Personen anwesend sind.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.