„Spalten, behauen, schnitzen“ – Ferien-Holzworkshop für Kinder und Jugendliche im Römerpark

In den Herbstferien bietet das Stadtmuseum Bergkamen vom 23. bis 27. Oktober jeweils von 10 bis 15 Uhr für interessierte Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren einen außergewöhnlichen Holzworkshop im Römerpark Bergkamen an.

Das Material „Holz“ eignet sich hervorragend zum Herstellen von unterschiedlichen Gegenständen. Die zahlreichen Verarbeitungsmöglichkeiten kannten seit langer Zeit auch die Germanen. Sie nutzen das Holz beispielsweise für Holzschindeln, fertigten daraus Alltagsgegenstände und stellten Speere her. Die alten germanischen Techniken der Holzverarbeitung probieren die Teilnehmer/innen in dem Workshop aus. Sie spalten und behauen u.a. Holz für Speere, stellen Holzschwerter her und schnitzen eigene Löffel.  Begleitet wird die Ferienaktion, die im Rahmen des Landesprojektes „Kulturrucksack NRW“ stattfindet, vom erfahrenen Holzbildhauer und Tischlermeister Jörg Steinhauer.

Die Teilnahmegebühr einschließlich Material beträgt 15 €. Für einen kleinen Mittags-imbiss wird gesorgt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen nimmt das

Stadtmuseum Bergkamen unter der Telefonnummer 02306/3060210 entgegen.




Info-Stände von Bündnis 90 / Die Grünen

Im Wahlkampfendspurt können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger beim Ortsverband Bergkamen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN an folgenden Wahlkampfständen informieren:

Donnerstag, 21.09.2017 – 10:00 – 13:00 Uhr
Stadtmarkt/Alfred-Gleissner-Platz

Samstag, 23.09.2017 – 10:00 – 13:00 Uhr
Schulstr. (auf Höhe des Lebensmitteldiscounters)




Kaczmarek auf dem Bergkamener Wochenmarkt

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek ist am Donnerstag, 21. September, von 11 bis 12 Uhr am Infostand der SPD auf dem Marktplatz in Bergkamen, um mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und über Inhalte und politische Positionen der SPD zu informieren. Am Samstag, 23. September, besucht Kaczmarek von 9 bis 10 Uhr den Infostand der SPD auf dem Nordberg.




Klinikum Westfalen: Woche für das Leben klärt auf zum Thema Krebs

Die Diagnose Krebs hat für Betroffene und ihr Umfeld trotz großer Fortschritte bei der Erforschung dieser Erkrankungen und neuer therapeutischer Möglichkeiten oft Schrecken und Dramatik behalten. Mit der ersten „Woche für das Leben“ vom 25. bis 30. September will das Krebszentrum des Klinikums Westfalen zusammen mit Selbsthilfegruppen und Kooperationspartnern aufklären, informieren und auch Mut machen.

Am Montag, 25. September, geht es ab 18 Uhr in den Vortragssälen des Knappschaftskrankenhauses Dortmund, Am Knappschaftskrankenhaus 1, um moderne Strategien gegen den Krebs, um aktuelle diagnostische und therapeutische Möglichkeiten. Der Ärztliche Direktor und Leiter des Krebszentrums, des ersten zertifizierten onkologischen Zentrums in NRW überhaupt, Prof. Dr. Karl-Heinz Bauer informiert über die Arbeit eines solchen Zentrums und über aktuelle chirurgische Therapien. Priv.-Doz. Dr. Jens Rodenwaldt, Chefarzt der Radiologischen Klinik des Hauses, schildert diagnostische Verfahren zur Identifizierung und Beobachtung von Krebserkrankungen. Dr. Peter Ritter, Chefarzt der Klinik für Onkologie, nimmt Stellung zu aktuellen Entwicklungen der medikamentösen Optionen. Dr. Heidemarie Tonscheidt, Chefärztin der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie, zeigt auf, welche Optionen heute Strahlenbehandlungen bieten.

Am Dienstag, 26. September, geht es ab 18 Uhr an gleicher Stelle um spezifische Fragen rund um Darmkrebserkrankungen. Referent ist Prof. Dr. Thomas Griga, Chefarzt und Leiter des Darmkrebszentrums.

Am Mittwoch, 27. September, referiert ab 18 Uhr Oberarzt Dr. Simon Wang über Risiken und Chancen bei Lungenkrebserkrankungen.

m Donnerstag, 28. September, informiert ab 18 Uhr Dr. Frank Schmolling, Chefarzt und Leiter des Brustzentrums über besondere Aspekte von Brustkrebserkrankungen.

Am Freitag, 29. September, referiert Dr. Stefan Orth, Chefarzt und Leiter des Prostatazentrums schon ab 16.30 Uhr über Behandlungskonzepte bei Prostatakrebs.

Die Vorträge sind allgemeinverständlich gehalten, im Anschluss besteht die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen. Vor und nach den Vorträgen warten im Foyer weitere Informationsmöglichkeiten und Beratungsangebote von Selbsthilfegruppen. Anmeldungen sind nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos.

Den Schlusspunkt setzt am Samstag, 30. September, von 11 bis ca. 14 Uhr der Aktionstag am Phönixsee. Hier präsentieren sich alle Selbsthilfegruppen, die mit dem Krebszentrum des Klinikums Westfalen zusammenarbeiten, das Krebszentrums selbst und weitere Kooperationspartner. Neben Beratung, Tombola und Stärkungsangeboten geht es hier um die Möglichkeit, Anteilnahme und Solidarität mit an Krebs erkrankten Patienten auszudrücken. Der Erlös kommt örtlichen Selbsthilfegruppen zu Gute.




56-Jährige durch Explosion schwer verletzt: Beim Wechseln der Sauerstoffflasche fürs Beatmungsgerät geraucht

Am Montag hat eine 56-jährige Frau in Oberaden bei einer Verpuffung Verbrennungen im Gesicht erlitten.

Gegen 10.15 Uhr erhielten Feuerwehr und Polizei Nachricht über eine Explosion in einem Einfamilienhaus in der Burgstraße. In dem Haus wurde die verletzte Frau angetroffen. Sie gab an, dass sie die Sauerstoffflaschen an ihrem Beatmungsgerät gewechselt hat. Da sie gleichzeitig dabei rauchte, kam es zu einer Verpuffung, die zu den Verletzungen führten. Die 56-Jährige wurde in eine Spezialklinik gebracht. Das Haus wurde nicht beschädigt. Das Beatmungsgerät wurde durch die Feuerwehr gesichert.




Befürworter der L 821n werfen Gegnern „gezielte Falschinformationen“ vor

In einer schriftlichen Stellungnahme wirft die Bürgerintiative „Pro L 821n jetzt!“ der Bürgerinitiative gegen den Bau der Umgehungsstraße und den Grünen „gezielte Falschinformationen“ während der Informationsveranstaltung am 1. September in der Realschule Oberaden vor.

Konkret geht es um die Aussage, dass die Pumpen am Kuhbach es nicht schaffen würden, bei Starkregen auch die zusätzlichen Wassermengen von der geplanten Umgehungstraße zu bewältigen. Im Wortlauf schreibt der Sprecher der BI „Pro L 821n jetzt!“ Thomas Schauerte:

Der Bürgerinitiative Pro L821n jetzt! liegen Informationen vor, nach denen auf der Bürgerversammlung gegen die Ortsumgehungsstraße L821n, zu der Bündnis 90/ Die Grünen, sowie die Bürgerinitiative L821n Nein am 01. September 2017 eingeladen hatten, gezielt Falschinformationen verbreitet wurden. Ein politisches Interesse zu den anstehenden Wahlen  seitens der Bündnis 90/ Die Grünen, die mit diesen Aussagen auf der Versammlung auf sich aufmerksam gemacht haben, scheinen anscheinend ebenfalls eine Rolle zu spielen.

Auf den ersten Blick erscheint es sicherlich so, als wenn hier die BI Pro L821n jetzt! zu einem redaktionellen Gegenschlag ausholt, jedoch wird der Leser bei den aufgeführten Fakten sicherlich nachdenklich gestimmt.

Was ist passiert? Auf der Bürgerversammlung am 01. September diesen Jahres, hatte sich der Landwirt Hermann Schulze-Bergcamen als angemeldeter Redner der Versammlung ausgiebig zum Thema Entwässerungsprobleme am Pumpwerk Bergkamen-Kuhbach A+B (Lippeverband), durch versiegelte Flächen von ca. 70.000 m² der L821n sowie ca. 60.000 m² der ebenfalls geplanten Waldsiedlung, geäußert. In ernster Tonlage wurde den 249 Zuhörern der Versammlung durch den Landwirt ausgiebig dargestellt, dass das Pumpwerk Bergkamen-Kuhbach A+B, das am geologisch gesehen tiefsten Punkt des Pantenweges vom Lippeverband zur Abwasser-und Regenwasserableitung betrieben wird, keinerlei zusätzlichen Wassermengen, wie sie durch eine L821n oder eine Waldsiedlung anfallen würden, aufnehmen bzw. abpumpen könne. Dieses Pumpwerk sollte nach Angaben des Redners lediglich eine technisch bedingte Höchstpumpleistung von 490 m³/ Stunde (vierhundertneunzig) haben.  Mit mathematischem Geschick wurden in den Ausführungen bei einem Starkregenereignis von 30 Liter/ Stunde die Einheiten Quadratmeter, Liter und Stunden zu einem Wert von zusätzlichen 4.000 m³/ Stunde (viertausend) durch die beiden geplanten Baumaßnahmen aufgearbeitet. Außerdem wurde die Aussage getätigt, dass auf Anfrage beim Lippeverband, die Pumpenleistung dieser Anlage auch für die beiden geplanten Bauprojekte als ausreichend dimensioniert betrachtet wird. Jetzt erstarrten die Gesichter der Anwohner, Oberaden würde somit durch den Bau der L821n meterhoch geflutet. Unterstütz wurde der Redner in seinen Aussagen durch den Bergkamener Ortsverbandsvorsitzenden Bündnis 90/ Die Grünen Rolf Humbach. Jetzt war neben der „Monsterstraße L821n“ als Bauwerk auch noch der Untergang von Teilen Oberadens in den Wassermassen der L821n als Horror-Vision in den Köpfen platziert. Fast perfekt inszeniert…

Wir als BI Pro L821n jetzt! haben uns nach dieser Versammlung vom 01.09.2017, an der wir ebenfalls zahlreich vertreten waren, die Frage gestellt, ob die in der Versammlung dargestellte Abwasserproblematik der L821n in Kombination mit der Waldsiedlung den Tatsachen entspricht. Aus vertraulichen Kreisen wurde uns E-Mail-Verkehr aus August 2017 zwischen Bündnis 90/ Die Grünen und Lippeverband zugesandt. Zur sachlichen Klärung nahmen wir am 04.09.2017 direkten Kontakt zum Lippeverband in Dortmund auf. Der zuständige Betriebsleiter war über unseren Anruf recht erstaunt, denn er hatte Bündnis 90/ Die Grünen doch rechtzeitig vor dem 01.09.2019 per E-Mail auf deren 6 Fragen geantwortet. Hierbei wurde vom Lippeverband die Pumpenleistung des Pumpwerk Bergkamen-Kuhbach A+B mit 8,6 m³/ Sekunde, dies entspricht 30.900 m³/ Stunde (dreissigtausend) angegeben. Auch die Wassermengender der geplanten L821n und Waldsiedlung wurden vom Lippeverband mit der derzeitigen Pumpenanlage, die über vier 900 kVA-Mittelspannungstransformatoren  (entspricht rund 3.600.000 Watt elektrischer Anschlussleistung!), als schadlos ableitbar deklariert.

Wie hier wider besseren Wissens diese Falschinformationen verbreitet wurden, zeigt ganz deutlich, wer und mit welchen Methoden hier gespielt wird. Das Urteil mag sich hier jeder Leser selber bilden. Unter Betrachtung dieser Tatsachen, steht die Aussage unseres Bürgermeisters, dass den Bürgern  „Sand in die Augen“ gestreut wurde, in einem ganz anderen Licht.

Aus welchem Grund sich der Landwirt Schulze-Bergcamen zu solch einer Darstellung hinreißen ließ, ist durchaus fraglich. Ihm als erfahrenen Landwirt hätte die von ihm dargestellte Pumpenleistung des Pumpwerk Bergkamen-Kuhbach A+B von 490 m³/ Std. doch schwer ins Grübeln bringen müssen. Bringt eine Hochleistungs-Güllepumpe, angetrieben über einen handelsüblichen Traktor, eine Pumpenleistung von rund 340 m³/ Stunde.“           




Fit werden und fit bleiben – Neuer Kurs beim TuS Weddinghofen

Sie sitzen viel, bewegen sich zu wenig, fühlen sich manchmal ein bisschen unbeweglich und verspannt? Dann ist dieser Kurs bestimmt das richtige für Sie. An acht Freitagen können sie, in der Turnhalle der Pfalzschule Bergkamen, neuen Schwung, Aktivität und Beweglichkeit in ihr Leben bringen. Sie setzen sich aktiv mit ihrem Gesundheitsverständnis auseinander. In der Gruppe erlernen sie Übungen zur Kräftigung, Beweglichkeit und zu ganzheitsfördernde Alltags-und Freizeitbewegungen.

Nach regelmäßigem Besuch des Kurses können Teilnehmer einen Teil der Kursgebühr (70 €) von der Krankenkasse erstattet bekommen. Der Kurs startet am kommenden Freitag, 22. September, von 17 bis 18 Uhr in der Turnhalle der Pfalzschule.

Anmeldung bis 20.09.2017 unter 02307/67874 oder sbierkaemper@web.de




31-jähriger Bewohner durch Brand eines Bauernhauses in Methler schwer verletzt

In der Nacht zu Sonntag wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gegen 2.20 Uhr zum Brand eines Bauernhauses in die Straße Altenmethler in Methler gerufen. Dabei wurde ein 31-jähriger Hausbewohner schwer verletzt. Er wurde zunächst durch die Rettunngskräfte vor Ort versorgt und anschließen zu einem Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr löschte den Brand; es entstand erheblicher Sachschaden. Die Kriminalpolizei Dortmund hat die Ermittlungen übernommen.




Vandalismus am Aussichtsturm an der Ökologiestation – Zeugen gesucht

Am Samstag informierten Zeugen gegen 18.55 Uhr die Polizei über eine Gruppe von vier jungen Männern, die offenbar Feuer am Aussichtsturm machten. Bevor die Polizei eintraf, flüchteten die vier Personen – drei mit dem Fahrrad, einer mit einem schwarzen Roller. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Apfelbaum abgerissen, eine Parkbank durch Feuer beschädigt und der Aussichtsturm Nähe Ökologiestation Westenhellweg mit Graffiti beschmiert wurden. Die Sachschadenhöhe wird auf 500 Euro geschätzt. Hinweise nimmt die Polizei in Kamen (Tel.: 02307/9213222) entgegen.




Mülltonne brennt – Zeugen gesucht

Am Freitagabend wurden Polizei und Feuerwehr gegen 20.44 Uhr in die Wichernstraße in Rünthe gerufen. Dort brannte eine Mülltonne. Das Feuer beschädigte auch einen Gartenzaun sowie das Holz eines Balkons. Die Sachschadenhöhe wird auf 2000 Euro geschätzt. Ob vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung vorliegt, kann derzeit noch nicht festgestellt werden. Hinweise nimmt die Polizei in Kamen (Tel.: 02307/9213222) entgegen.




Verkehrsunfall auf Parkplatz unter Alkoholeinfluss: Führerschein weg

In der Nacht zu Samstag fuhr ein 21-jähriger Bergkamener gegen 3 Uhr auf einen Parkplatz an der Justus-Liebig-Straße, um dort seinen Wagen einzuparken. Hierbei fuhr er aus ungeklärten Gründen gegen den parkenden Pkw eines 20-jährigen Bergkameners, in dem dieser noch saß und mit einem Bekannten sprach. Die hinzugerufenen Polizeibeamten bemerkten Alkoholgeruch in der Atemluft des 21-jährigen. Als ein Atemalkoholtest entsprechend ausfiel, wurden ihm eine Blutprobe und sein Führerschein abgenommen. Die Sachschadenhöhe an beiden Fahrzeugen wird auf 6000 Euro geschätzt.