Filzen in der Ökostation

Filzbegeisterte Menschen mit Grundkenntnissen im Nassfilzen haben am Sonntag, 12. November, die Möglichkeit, einen Tag lang gemeinsam kreativ zu sein. Unter Anleitung von Monika Ullherr-Lang entstehen Accessoires wie Handstulpen, Täschchen, Hüllen für Gläser, Gefäße oder Taschen, Kopfbedeckungen, Schals, Kissen, Sitzfilze und vieles mehr. Der großzügige Raum in der Ökologiestation in Heil bietet hierfür reichlich Platz. Das gemeinsame Filzen lässt am Entstehungsprozess unterschiedlicher „Produkte“ teilhaben und liefert so neue Ideen für weitere Filzstücke – und mit Sicherheit Lust auf mehr Filz.

Mitzubringen sind: zwei bis drei Handtücher, Schreibzeug, Schere und Noppenfolie als Schablone und Unterlage sowie, falls vorhanden, eigene Filzwolle und eigene Filzprodukte, Filzbücher – und alles, was sich sonst kreativ verarbeiten lässt, wie Stoffe, Steine etc.. Die Gemeinschaftsveranstaltung von Volkshochschule Bergkamen und Umweltzentrum Westfalen beginnt um 9.30 und endet um 17 Uhr. Die Kosten betragen 30 Euro je Teilnehmer, zuzüglich Materialkosten von etwa 10 Euro,  je nach Verbrauch. Eine Anmeldung ist bei der Volkshochschule Bergkamen möglich, auch online unter vhs.bergkamen.de. Informationen unter 0 23 07 – 28 49 54.




Kinderkleider- und Spielzeugbasar in der Ökostation

Kinder gehören bekanntlich zu den am schnellsten wachsenden Lebewesen überhaupt. Kaum wurde ein Hemd oder eine Hose gekauft, ist der oder die liebe Kleine schon wieder herausgewachsen. Und auch das Interesse an Spielzeug hält nur in seltenen Fällen über mehr als eine Saison an.

Was wäre also näherliegend, als einen Markt mit kaum gebrauchten und getragenen Dingen zu organisieren? Das tut – natürlich auch im Sinne praktizierten Umweltschutzes durch längere Nutzung – die Ökologiestation in Bergkamen-Heil, Westenhellweg 110. Am Samstag, 11. November, haben dort Eltern von 14 bis 17 Uhr die Chance, genau das zu finden, was sie schon immer gesucht haben, egal ob Kinderkleidung oder Spielzeug. Nur wenig gebraucht, aber trotzdem deutlich preiswerter als beim Neuerwerb. Weitere Informationen bei Agnès Teuwen unter 0 23 89 – 98 09 12.




Ehrenamtliche sammeln für Erhalt von Kriegsgräbern

Gräber von Kriegsopfern erhalten und pflegen – dieser Aufgabe hat sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) gewidmet. Und weil der gemeinnützige Verein seine Arbeit zu einem großen Teil aus Spenden finanziert, finden jedes Jahr Haus- und Straßensammlungen statt.

Auch vom 1. bis zum 20. November sind wieder viele ehrenamtliche Helfer unterwegs und sammeln Spenden für den Erhalt der Kriegsgräber und die Friedensarbeit – auch im Kreis Unna. Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, ist Schirmherr des Volksbunds.

Ministerpräsident und stellvertretender Landrat mit Appell

Laschet wirbt mit einem Aufruf für die Unterstützung durch BürgerInnen im Kreis Unna: „Wie wertvoll Frieden ist, machen uns die zahlreichen Konflikte und Kriege in der Welt bewusst, aber auch die Erinnerung an die beiden Weltkriege, die allein in Europa viele Millionen Opfer forderten. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. hält die Erinnerung daran wach.“

Auch Martin Wiggermann, stellvertretender Landrat und Vorsitzender des Kreisverbands Unna VDK, ruft dazu auf, den Volksbund zu unterstützen: „Es geht um mehr als nur das traditionelle Sammeln von Spenden für die Gräberpflege. Im Mittelpunkt der aktuellen Arbeit des Volksbundes steht, durch Erinnerung Bildungsarbeit für den Frieden von heute und morgen zu leisten.“ PK | PKU




Hausmusik reloaded: Familien-Musizieren für Menschen ab vier Jahren

Einen Familienworkshop für Groß und Klein bietet die Musikakademie Bergkamen an drei aufeinander folgenden Sonntagen an. Am 12. November von 11.30 bis 12.30 Uhr laden die Kursleiter Kreske Hamer und Buck Wolters zum erstenmal zum generationsübergreifenden Musizieren ein.

Fachbereichsleiter, Gitarrenlehrer und Autor Buck Wolters zeigt anhand seines neuen Buches „Sing’s mal anders“, wie bekannte Lieder mit einfachen Mitteln auf Gitarre oder Klavier begleitet werden können. Dabei spielt es keine Rolle, ob Kinder oder Erwachsene die einfachen Instrumentalparts übernehmen, die bereits mit geringen Vorkenntnissen ausführbar sind.

„Es können aber auch andere Instrumente mitmachen, individuelle Arrangements können für jedes Instrument erstellt werden. Musizieren ohne Leistungsanspruch, jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten, aber mit viel Freude am gemeinsamen Tun und Erleben: das ist das Hauptanliegen dieses Kurses“, sagt Wolters. „Notenkenntnisse für die ‚Großen‘ sind nicht unbedingt erforderlich. Jeder, der keine Noten lesen, aber nach Akkordsymbolen begleiten kann (z. B. auf der Gitarre), ist auch herzlich eingeladen mitzumachen. Die ‚Kleinen‘ brauchen natürlich noch keine Notenkenntnisse.“

Der Workshop „Hausmusik reloaded“ läuft vom 12. bis 26. November 2017 in 3 Lektionen, jeweils Sonntag von 11.30 bis 12.30 Uhr. Veranstaltungsort ist die Preinschule in Bergkamen-Oberaden. Die Kosten für den Workshop betragen 50,00 € für ein Paar (groß und klein, das 2. Kind ist frei). Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Anmeldungen nimmt die Musikschule Bergkamen bis zum 6. November 2017 telefonisch unter Nummer 02306/307730 entgegen. Bitte geben Sie dabei an, welche(s) Instrument(e) gespielt werden.




Zeitpaten gesucht

Der Runde Tisch KiZ sucht Frauen und Männer für das Projekt „Zeitpaten“. Menschen, die sich und ihre Gaben und Fähigkeiten einbringen möchten, gehen in Kindertageseinrichtungen und Schulen und verbringen dort Zeit mit Kindern und bringen ihnen Aufmerksamkeit entgegen. Beim Vorlesen, Üben, Backen, Basteln, eben nach Begabung und Neigung.

Den Zeitrahmen bestimmen die Paten und Patinnen selbst. Die ersten Zeitpaten sind schon länger tätig und berichten von begeisterten Kindern, die sich freuen auf die Zeit mit ihnen. Aber es werden noch mehr gesucht. Auch für Kindertageseinrichtungen und Schulen in Oberaden und Heil. Wer Interesse hat oder weitere Infos zu diesem Projekt haben möchte, melde sich bitte in der Zeit von montags bis donnerstags bei den Koordinatorinnen unter der Telefonnummer 01578 275 5214. Irene Jung und Eike Wagner freuen sich auf einen Anruf.




Eltern-Kind-Turnen im Familienzentrum „Tausendfüßler“

Im Vordergrund des Eltern-Kind-Turnens des Familienzentrums „Tausendfüßler“ steht der Spaß an der Bewegung und dem gemeinsamen Ausprobieren. Neue Spielmöglichkeiten, die es zu Hause und so auch im Kindergartenalltag nicht gibt, z. B. ein Schwungtuch und verschiedene Großgeräte, sollen ausprobiert werden, immer mit dem Wissen, dass die Kinder die Eltern stärkend und unterstützend im Rücken haben.

Am 2. November startet die siebenwöchige Eltern-Kind-Turngruppe in der Turnhalle der Albert-Schweitzer-Schule, zu der Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren mit ihren Eltern eingeladen sind. Beginn ist jeweils um 14 Uhr. Ende ist um 15 Uhr.

Es wird um Anmeldung bis zum 30. Oktober gebeten, entweder persönlich im Familienzentrum oder telefonisch unter der Rufnummer 02307-80141.

 




Einbruch in Kindergarten an Büscherstraße

In der Nacht zu Donnerstag, 26. Oktober, hebelten unbekannte Einbrecher ein Fenster eines Kindergartens an der Büscherstraße auf und gelangte dadurch in das Gebäude. Hier brachen sie eine weitere Tür auf. Nach ersten Feststellungen wurde nichts entwendet.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Standesamt am kommenden Montagnachmittag geschlossen

Am Montag, 30. Oktober, wird ein notwendiges Update der Standesamts-Software installiert. Daher ist das Standesamt an diesem Tag ausschließlich vormittags von 8.30 Uhr bis 12 Uhr geöffnet.

„Aus rechtlichen Gründen muss das Update vor dem 1. November 2017 installiert werden“, sagt Patricia Höchst, zuständige Amtsleiterin der Stadtverwaltung. „Wegen der Feiertage bleibt unserem EDV-Dienstleister somit keine andere Möglichkeit, als das Update am Montagnachmittag einzuspielen.“

Ab Donnerstag,  2. November, steht das Standesamt wieder wie gewohnt zu den allgemeinen Öffnungszeiten des Rathauses (montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr und montags und donnerstags von 14 bis 16 Uhr) mit seinem vollen Dienstleistungsangebot zur Verfügung.




Führung durch den „Mühlenbruch“ zum Haus Velmede

Eine geführte Rundwanderung durch das Wald- und Naturschutzgebiet „Mühlenbruch“ bis zum Gut „Haus Velmede“ und zurück bietet der Bergkamener Gästeführerring am kommenden Sonntag,  29. Oktober, an. Gestartet wird zu der Tour um 10 Uhr auf dem Wanderparkplatz „Mühlenbruch“ an der Lünener Straße gegenüber der Einmündung der Straße Goekenheide an der Grenze zwischen den Stadtteilen Weddinghofen und Oberaden, wo sie später auch wieder endet.

Die Führung der Wanderung übernimmt Stadtarchivar Martin Litzinger, der den Teilnehme-rinnen und Teilnehmern allerlei Wissenswertes aus der Geschichte des Stadtteils Weddinghofen, des Gutes Velmede, des zugehörigen Privatfriedhofes und der Familie von Bodelschwingh sowie der anderen früheren adligen Besitzerfamilien erzählen wird. Beantwortet wird dann u. a. auch die Frage, warum und seit wann das Waldgebiet überhaupt „Mühlenbruch“ heißt ?

Für die Teilnahme an der etwa zweieinhalbstündigen Rundwanderung ist pro Person ein Kostenbetrag von drei Euro zu entrichten. Für Kinder bis zu zwölf Jahren ist die Teilnahme kostenfrei. Wer mitwandern möchte, sollte festes Schuhwerk und witterungsangepasste Bekleidung anziehen. Die Führung findet allerdings nur statt, wenn sich bis zu ihrem Beginn mindestens fünf interessierte Personen am Ausgangspunkt einfinden.




Ganzheitliches Heilen mit Atemtraining

Chronischen Erkrankungen nehmen zu. Oft wird unser Lebensstil als Auslöser für diese „Zivilisationskrankheiten“ genannt. Ein ganzheitlicher und grundlegender Ansatz könnte vielleicht Hilfe bringen. Eine Basisfähigkeit des Organismus ist die Atmung. Nur wenn die Eigenschaften der Atmung der biologischen Norm entsprechen, kann der Körper genügend Energie bereitstellen für alle Stoffwechselvorgänge. Am Dienstag, 7. November, stellt Gisela Plugge in der Ökologiestation in Bergkamen eine russische Heilmethode vor, die davon ausgeht, dass die Atmung des heutigen Menschen gestört ist. Die zentrale Aussage lautet: Viel atmen macht krank, wenig atmen macht gesund – was auch in Atemübungen der Yogi berücksichtigt wird.

Im Vortrag werden Methoden des Atemtrainings vorgestellt, es wird erklärt, wie und warum sie wirken, und es werden Anregungen für den Alltag gegeben. Auch auf den Begriff „Endogene Atmung“  wird eingegangen. Die Referentin beschäftigt sich seit mehr als 10 Jahren mit diesen Atemtrainingsmethoden, hat Bücher russischer und kanadischer Autoren übersetzt und leitet die Atmosana-Schule. Der zweistündige Vortrag beginnt um 19 Uhr und kostet 5 € pro Teilnehmer. Eine Anmeldung ist unter 0 23 89 – 98 09 11 (auch Anrufbeantworter) möglich.




„Gefahrbaumfällung“ im Lüttkeholz

Entlang der kompletten Außengrenzen des Bergkamener Waldgebietes Lüttkeholz (Ost- und Westteil) werden vom morgigen Donnerstag, 26., an bis voraussichtlich Samstag, 28. Oktober, Bäume gefällt. Wie Christiane Günther, Revierleiterin beim Regionalverband Ruhr (RVR), mitteilt, habe eine kürzlich durchgeführte Baumkontrolle ergeben, dass in einem 30 Meter breiten Streifen zur jeweiligen Außengrenze des Waldes eine Mehrzahl von Bäumen unterschiedlichste Schäden aufwiesen. Pilzbefall, Fäulen, Risse, Wachstumsdefizite und Wuchsanomalien an Bäumen führten dazu, dass ihre Stand- und Bruchsicherheit dauerhaft nicht mehr gewährleistet sei.

Für die Durchführung der Baumfällaktion sind rund drei Tage angesetzt. Im Lüttkeholz komme es dann abschnittsweise zu Sperrungen, wie der RVR mitteilt, der die Bevölkerung bittet: Halten Sie sich zur eigenen Sicherheit in jedem Fal an die vorhandenen Absperrungen, laufen Sie bitte nicht querfeldein durch den Waldbestand, meiden Sie am besten weiträumig den Arbeitsbereich und halten sie sich bitte an etwaige Anweisungen der Baustellenleitung des Forstpersonals.

Hintergrund der Aktion: Die jährlichen Baumkontrollen basieren auf einer für den Forstbereich des RVR gültigen Dienstanweisung „Verkehrssicherung“. Der allgemeinen Verkehrssicherung folgend, hat jeder auf seinem Grundstück die allgemeine Rechtspflicht, die notwendigen Vorkehrungen zum Schutz Dritter zu schaffen, d.h. für einen verkehrssicheren Zustand zu sorgen. Das schließt den verkehrssicheren Zustand der Bäume ein. Der Baumeigentümer ist grundsätzlich verpflichtet, Schäden durch Bäume an Personen und Sachen zu verhindern.

„Um diese potentielle Gefahrenquelle für Verkehrsteilnehmer öffentlicher Straßen, angrenzende Anwohner, dem städt. Gymnasium, Sportplatz und Friedhof – gerade auch im Hinblick auf die derzeitig herrschenden Stürme – dauerhaft zu beseitigen, sollen die schadhaften Bäume entfernt werden“, so der RVR. Anders verhält es sich innerhalb des Waldgebietes. Hier sagt der Gesetzgeber eindeutig, dass das Betreten hinsichtlich waldtypischer Gefahren auf eigene Gefahr geschieht.

Da die Ausgangslage für die Durchführung der Maßnahme laut Günther „nicht ganz einfach“ sei – wegen der innerörtlichen Straße, dem Nahbereich zu Wohnbebauung und Schule, der starken Frequenzierung durch Waldbesucher – komme als Arbeitsgerät nur ein Fällbagger infrage. Der Fällbagger verbinde technische Innovation mit Effizienz: „Sein Mulitfunktionsgreifer mit Fällaggregat erledigt das Halten, Sägen, Wegheben und Ablassen von Ast- und Stammstücken in einem Arbeitsgang. Die erforderlichen Sicherheitsbereiche sind kleiner als bei herkömmlichen Fällmethoden. Großräumige Absperrungen entfallen weitgehend. Fällarbeiten mit Fällbagger bergen weniger Sicherheitsrisiken als andere Fällmethoden.“