Krankenhäuser in Kamen, Werne und Lünen organisieren ihre Pflegeausbildung neu

Gesetzliche Vorgaben zur Neuorganisation der Pflegeausbildung schaffen eine neue Herausforderung für die Akteure im Gesundheitswesen. Die bisher im Westfälischen Ausbildungsinstitut Gesundheitsberufe Lünen e.V. (WAGL) verbundenen Partner Katholisches Klinikum Lünen/Werne und Klinikum Westfalen wollen deshalb die Weichen stellen für neue Strukturen für eine moderne Pflegeausbildung in den eigenen Einrichtungen.

In beiden Klinikgesellschaften wird Pflegeausbildung weiterhin angeboten, nur der Theorieanteil soll jeweils neu organisiert werden. Das Katholische Klinikum Lünen/Werne wird sein Ausbildungsengagement künftig in Kooperation mit dem Canisius Campus – Katholische Akademie für Gesundheitsberufe in Dortmund fortsetzen. Das Klinikum Westfalen plant die Übertragung der theoretischen Ausbildung an die Pflegeschule am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum. Alle bisher am WAGL begonnenen oder noch beginnenden Ausbildungen werden wie gewohnt dort abgeschlossen.

Das Katholische Klinikum Lünen/Werne und das Klinikum Westfalen betonen das gute Ausbildungsniveau in der Region, das durch die Neuausrichtungen noch gestärkt werden soll. In der Summe werden mehr Ausbildungsplätze geschaffen, um dem großen Bedarf an Pflegekräften Rechnung zu tragen. Zugleich bleibt die hohe Qualität der Ausbildung gesichert.

Interessenten an einer Ausbildung in Pflegeberufen im Klinikum Westfalen mit seinen Standorten in Lünen, Kamen, Dortmund-Brackel und Lütgendortmund können sich künftig direkt an die Pflegedirektion des Klinikums Westfalen in Dortmund (Am Knappschaftskrankenhaus 1, 44309 Dortmund) wenden oder das Bewerberportal unter www.klinikum-westfalen.de nutzen.

Interessenten an einer Ausbildung in Pflegeberufen im Katholischen Klinikum Lünen/Werne mit seinen Standorten in Lünen und Werne können sich künftig direkt an die Pflegedirektion am Standort St.-Marien-Hospital Lünen (Altstadtstraße 23, 44534 Lünen) oder an die Pflegedirektion am Standort St. Christophorus-Krankenhaus Werne (Am See 1, 59368 Werne) wenden oder das Bewerberportal unter www.klinikum-luenen.de bzw. www.krankenhaus-werne.de nutzen.
Kontakt Westfälisches Ausbildungsinstitut Gesundheitsberufe Lünen e.V.: Altstadtstraße 24, 44534 Lünen, Tel. 02306 – 756062-0




Erste polizeiliche Bilanz nach Friederike – Vier Leichtverletzte nach Sturmtief

Teilweise über 160 Einsätze hatte die Leitstelle der Kreispolizei zur Hauptsturmzeit auf ihrem Tableau. Nach einer ersten Bilanz kam es zwischen 5.00 und 13.00 Uhr durch „Friederike“ zu 15 Verkehrsunfällen mit Sach- und drei mit Personenschaden. Bei denen wurden drei Personen leicht verletzt.

Am Röhrberg in Bönen kippte ein Lkw um, eine Frau wurde dabei leicht verletzt. In Schwerte, auf dem Holzener Weg fiel ein Baum auf den Pkw einer 71-jährigen Frau. Die wurde ins Krankenhaus gebracht. Der geschätzte Schaden lag bei etwa 15.000 Euro. Ein 74 jähriger Holzwickeder fuhr gegen 10.40 Uhr auf der Massener Straße als plötzlich, etwa 150 Meter südlich der Goethestraße, ein Baum auf seinen Pkw fiel. Der Fahrer konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien, wurde aber leicht verletzt zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden wird auf etwa 6000 Euro geschätzt.

In Selm, auf der Borker Straße wurde bei dem Sturz eines Baumes auf einen PKW eine Person verletzt. In allen Kommunen des Kreises kam es zu Schäden, weil Bäume umstürzten. In Unna waren zeitweise die Friedrich-Ebert-Straße und der Verkehrsring durch diese blockiert. In Bergkamen wurden durch den Sturm Dächer abgedeckt, in Kamen-Methler wehte ein Altkleider-Container auf die Fahrbahn. In Fröndenberg-Ostbüren kippte der Giebel eines Neubaus um, ein daneben stehender Kran wackelte zwar bedenklich, blieb jedoch stehen. In Strickherdicke, auf der Unnaer Straße wurde ein Anhänger durch den Wind umgeworfen. Er fiel auf einen Zaun.

Gefahr bestand auch durch umherfliegende Gegenstände, die nicht gut genug gesichert waren. In mehreren Städten flogen Trampoline durch die Gegend. Auch zur Abholung bereit gelegte Weihnachtsbäume machten sich selbstständig und verursachten Schäden.

Ab 14.00 Uhr schwächte sich der Wind etwas ab und die Einsatzzahlen gingen zurück.




Praxis-Reihe für Erwachsene in der Ökologiestation: Trommeln für Anfänger

An insgesamt fünf Terminen werden die Schlagtechniken (Open / Bass / Slap) gespielt, wodurch sehr tiefe als auch sehr hohe Töne erzeugt werden können. Durch das Erlernen der Schlagtechniken und Rhythmen werden auf spielerischem Weg Koordination und Konzentration gefördert. Auf leichten Übungen aufbauend wird jeder in den lebendigen Rhythmus einer Gruppe eingebunden und kann improvisierend seinen Gefühlen Ausdruck verleihen.

Dieser Praxis-Workshop findet an den Freitagen 23. Februar; 2./9./16. + 23. März 2018 jeweils 18.30 – 20.00 Uhr in der Ökologiestation statt. Der Teilnehmerbeitrag für die Veranstaltungsreihe beträgt 50 Euro je Teilnehmer. Maximal können 15 Personen an der Veranstaltung teilnehmen. Leiter des Workshops ist Volker Hardebusch.

Veranstaltungsort ist die Ökologiestation Bergkamen-Heil. Veranstalter sind das Umweltzentrum Westfalen und Naturförderungsgesellschaft Kreis Unna e. V.
Anmeldungen ab sofort beim Umweltzentrum Westfalen(02389-98090) oder umweltzentrum_westfalen@t-online.de.




Sturmtief Friederike: Jobcenter Berrgkamen seit 12 Uhr geschlossen

Aufgrund des Unwetters schließen alle Geschäftsstellen des Jobcenters Kreis Unna am heutigen Donnerstag um 12.00 Uhr.
Kundinnen und Kunden können sich mit Ihren Anliegen an das Service Center unter 02303 2538-0 wenden.




Sturmwarnung!!!: Kreis Unna bereitet sich auf Orkantief vor

Für den Kreis Unna liegt seit Mittwoch eine amtliche Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor. Danach ist mit orkanartigen Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h zu rechnen. Die Rettungsleitstelle des Kreises Unna und die Feuerwehren sind daher alarmiert.

„Wir haben die Feuerwehren im Kreis Unna schon gestern Abend informiert“, sagt Thomas Heckmann, Leiter der Rettungsleitstelle Kreis Unna. „Der Sturm soll mittags seinen Höhepunkt erreichen. Die Rettungskräfte sind vorbereitet.“

Und das nicht ohne Grund: Der DWD warnt vor möglichen Gefahren wie entwurzelten Bäumen, herabfallenden Ästen, Dachziegeln und Gegenständen. Der Aufenthalt im Freien soll daher möglichst vermieden werden.

Bezirksregierung reagiert
Auch die Bezirksregierung Arnsberg hat auf die Warnungen reagiert: Eltern wurde es freigestellt, ihre Kinder heute zur Schule zu schicken: „Grundsätzlich entscheiden die Eltern, ob der Weg zur Schule zumutbar ist oder ob er unter den gegebenen Bedingungen als zu gefährlich erscheint.“ Bleibt das Kind zuhause, muss aber die Schule darüber informiert werden.

Wer mit Bus und Bahn unterwegs ist, sollte sich zudem vorab informieren, ob es zu Ausfällen kommt. Die Busse der Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU) fahren derzeit noch planmäßig. Die aktuelle Lage wird aber auch dort beobachtet. Über mögliche Störungen informiert die VKU unter www.vku-online.de. Wer mit der Bahn fahren möchte, sollte vorab einen Blick auf www.bahn.de werfen.

Aktuelle Lage im Blick halten
Bürger im Kreis Unna können sich außerdem beim DWD über die aktuelle Lage informieren: Er informiert aktuell und umfassend über die aktuelle Wetterlage unter www.dwd.de und warnt vor möglichen Gefahren.

Über die Warn-APP „NINA“ des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) kann jeder auch mobil auf dem Laufenden bleiben. Die APP schickt aktuelle Warnungen und auch Verhaltenstipps an das Smartphone. Mehr dazu gibt es unter www.bbk.bund.de.
Aktuelle Informationen sind auch bei der Bezirksregierung Arnsberg unter www.bezreg-arnsberg.nrw.de zu finden.
PK | PKU




SPD-Ortsverein Weddinghofen-Heil geht in Klausur

SPD Ortsverein Weddinghofen-Heil geht in Klausur

Am kommenden Samstag, 20. Januar, geht der SPD OV Weddinghofen-Heil auf seine Klausurtagung nach Ascheberg. Auf der Agenda steht, neben aktuellen Themen, vor allem die Ausrichtung der zukünftigen Arbeit des neu gegründeten Ortsvereins.

Zur Erarbeitung neuer Konzepte, um politische Botschaften für die Bürgerinnen und Bürger besser vermittelbar zu gestalten, hat der Ortsverein des Weiteren externen Sachverstand im Rahmen eines Seminars hinzugezogen. Die Klausurtagung ist ganztägig angelegt, Teilnehmer sind die Mitglieder des Gesamtvorstandes des SPD Ortsvereins Weddinghofen-Heil. Treffpunkt zur gemeinsamen Abreise mit dem Bus ist am 20. Januardas Albert-Schweitzer-Haus in Weddinghofen um 9 Uhr.




Grauer Passat vom Gelände eines Autohauses und ein silberfarbener Passat aus Parkhaus gestohlen

In der Nacht zu Mittwoch hat ein unbekannter Täter das Gelände eines Autohauses an Stadtgrenze von Bergkamen und Kamen an der Bergkamener Straße (Verlängerung der Bambergstraße) betreten und von dort einen grauen VW Passat entwendet.

Videoaufzeichnungen lassen erkennen, dass der Täter gegen 1.50 Uhr bisher unbekannte Kennzeichen montierte und dann mit dem PKW davonfuhr.

Bereits am Dienstag haben unbekannte Täter zwischen 5.20 Uhr 14 Uhr einen silbernen VW Passat aus dem Parkhaus am Kamener Bahnhof entwendet. An dem im 1. Parkdeck abgestellten Fahrzeug waren zur Tatzeit die amtlichen Kennzeichen UN-KW 8787 angebracht.

Hinweise zum Diebstahl oder Verbleib der Fahrzeuge bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.




„Zugabe 2017 – Der kabarettistische Jahresrückblick“ nahezu ausverkauft

Die Kabarettveranstaltung mit Florian Schroeder und Volkmar Staub am kommenden Donnerstag, 18. Januar, im studio theater ist nahezu ausverkauft. Sie präsentieren „Zugabe 2017 – Der kabarettistische Jahresrückblick“. Wenige Restkarten sind noch per Vorbestellung oder an der Abendkasse erhältlich.

Tickets und weitere Informationen gibt es im Kulturreferat Bergkamen unter:
02307/ 965 464.




Gua Sha Praxisworkshop in der Ökologiestation

Gua Sha ist eine volksheilkundliche Methode aus der östlichen naturheilkundlichen Medizin. In der Traditionellen Chinesischen Medizin ist diese Schabetechnik auf der Haut als Erstmaßnahme bei vielen Krankheiten verbreitet.

Behandelt werden z.B. Kopfschmerzen und Migräne, Schmerzen und Steifheit der Muskeln, Bronchitis und Asthma. Die Anwendung erfordert keine komplexe medizinische Diagnose und ist einfach zu handhaben.

Übersetzt bedeutet Gua Sha etwa „den Schmerzdrachen jagen“. Sabine Geisler, Krankenschwester in der Naturheilkunde und Ayurvedatherapeutin, stellt am Mittwoch, 31. Januar in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil Gua Sha vor. Nach einer Einführung wird die Partnermethode aneinander geübt, es sollten also immer zwei vertraute Personen gemeinsam teilnehmen. Ein kleines Kissen und zwei Handtücher sind mitzubringen.

Die Anmeldung für die etwa zweistündige Veranstaltung, die um 19.30 Uhr beginnt und 15,00 € je Teilnehmer kostet, ist bis zum 24. Januar unter 0 23 89 – 98 09 11 (auch Anrufbeantworter) beim Umweltzentrum Westfalen möglich. Informationen zur Dozentin findet man unter www.naturheilkunde-geisler.de




Kioskeinbruch an der Ebertstraße: Zigaretten gestohlen

In der Nacht zu Mittwoch haben unbekannte Täter an einem Kiosk an der Eberststraße aus einer Wand aus Glasbausteinen einen Stein herausgeschlagen. Durch das Loch haben sie eine noch unbekannte Anzahl von Zigarettenschachteln entwendet.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Kreis weist auf Baumschutz hin: Bäume und Büsche sind oft geschützt

Wenn Bäume und Büsche im Weg stehen, greifen viele zu Kettensäge, Axt und Astschere. Was sie dabei nicht ahnen: Stehen diese in der freien Landschaft, ist das Fällen und Trimmen von Grün nicht erlaubt. Das gilt für alle Bäume und Gehölze – unabhängig von Art, Umfang und Größe.

„Die freie Landschaft ist der Bereich, der sich außerhalb von Ortschaften befindet und wird daher auch Außenbereich genannt“, sagt Mario Masell vom Fachbereich Natur und Umwelt. „Die Ortschaft selbst ist der Innenbereich. Die Grenzen sind nicht leicht zu erkennen. Ein Blick in den Geoservice des Kreises oder auch ein Anruf können Klarheit bringen.“

Unwissenheit schützt nicht vor Strafe
Wer ohne sich zu informieren zu Kettensäge, Axt und Astschere greift, dem droht ein Bußgeld. Grundstückseigentümer, die an der Grenze zum Außenbereich oder sogar im Außenbereich selbst wohnen, wissen nicht immer, dass der Strauch hinter dem Garten geschützt ist. „Für Fällungen, Grünschnitt und Ähnliches muss ein Antrag bei der unteren Naturschutzbehörde gestellt werden“, sagt Masell.

Wer Fragen hat oder direkt einen Antrag stellen möchte, kann sich an Mario Masell von der unteren Naturschutzbehörde wenden. Er ist erreichbar unter Tel. 0 23 03 / 27 – 12 70 oder per E-Mail an mario.masell@kreis-unna.de. Wer sich vorab auf einer Karte die Grenze zwischen Innen- und Außenbereich ansehen möchte, kann das unter http://geoservice.kreis-unna.de in drei Schritten machen:

Unter öffentlichem Zugang den GeoService starten
Im Bereich „Kartensteuerung“ unten rechts auf das Symbol „Kartendienst laden“ klicken
„Landschaftspläne“ (Nummer 19 in der Liste) auswählen

Zu erkennen ist dann, dass der Innenbereich mit einer breiten, grauen Linie eingegrenzt ist. Außerhalb dieser Linie befindet sich der Außenbereich, also die freie Landschaft. Wer dort einen Baum fällen oder Sträucher schneiden möchte, benötigt eine sogenannte „landschaftsrechtliche Ausnahmegenehmigung“. Innerhalb der grauen Linie befinden sich Ortschaften (Innenbereich).

Mario Masell von der unteren Naturschutzbehörde hat noch einen Hinweis zum Fällen von Bäumen und Zurückschneiden von Sträuchern: „Am 1. März beginnt das bundesweite Fäll- und Schnittverbot. Ab dann dürfen Bäume und anderes Gehölz nicht mehr radikal zurückgeschnitten werden, um nistende Vögel zu schützen.“ Das Verbot gilt bis zum 30. September. Wer also vorhat, Grün zu schneiden, sollte sich rechtzeitig an die Behörde wenden. PK | PKU