Die Straße „Am Römerlager“ in Rünthe heißt ab 1. Juni „An der Bummannsburg“

Regelmäßig führte die Straßenbezeichnung „Am Römerlager“ im Stadtteil Rünthe zu Irritationen, vor allem bei ortsfremden Personen. Denn tatsächlich befindet sich das historische Römerlager im Ortsteil Oberaden.

Am 22.02.2018 beschloss daher der Rat der Stadt Bergkamen die Umbenennung dieser Straße in „An der Bummannsburg“. Hierdurch wurde ein historisch und geografisch passender Name ge-wählt, da der heutige Einkaufsstandort auf einer ehemaligen Hofstelle der Familie Bummann er-richtet wurde. Zudem weist der Straßenname auf das nahegelegene Bodendenkmal „Die Bummannsburg“ hin.

Am 04.06.2018 um 15.00 Uhr wird der neue Straßenname vor Ort auch offiziell durch Vertreter der Politik, der Familie Bummann und der Verwaltung enthüllt.




Gut erkennbare Hausnummern retten Leben

Gut erkennbare Hausnummern retten Leben – weil das so ist, appelliert die Kreisseniorenkonferenz an alle Hauseigentümer und Wohnungsgesellschaften, das Vorhandensein und die Sichtbarkeit der Hausnummern an ihren Immobilien zu prüfen und – wenn nötig – Abhilfe zu schaffen. Das wäre eine gute Unterstützung für die, die im Notfall Menschen helfen wollen.

In einem Notfall, wenn Menschen schnellstens qualifizierte Hilfe benötigen, kommt es oftmals auf Sekunden an. Dann ist es nicht hinnehmbar, wenn Rettungskräfte wegen fehlender oder unzureichender Hausnummern die Eingänge gar nicht oder erst verspätet finden. Dadurch geht unnötigerweise viel Zeit verloren.

Jedes Haus trägt eine Hausnummer, die von der Straße aus gut sichtbar sein sollte. Das ist aber leider nicht überall der Fall, wie Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte zu berichten wissen.




Einbruch in Lentstraße: alle Räume durchwühlt

Bislang Unbekannte drangen in der Zeit von Freitag, 25. Mai, 20.00 Uhr bis Samstag, 26. Mai, 11.10 Uhr in ein Reihenhaus in der Lentstraße in Bergkamen ein. Hier wurden sämtliche Räumlichkeiten nach Diebesgut durchsucht. Angaben zum Diebesgut konnten noch nicht gemacht werden.

Relevante Hinweise erbittet die Polizei in Kamen unter 02307-921-3220 oder -921-0.




Interreligiöse Stadtrundfahrt

Nach den großen Erfolgen mit den interreligiösen Fahrten und Festen in den letzten Jahren hat der interreligiöse Arbeitskreis auch für dieses Jahr interessante Veranstaltungen für Bergkamener Bürgerinnen und Bürger geplant. Da der Bergbau einer der Hauptgründe für die Religionsvielfalt in Bergkamen ist und in diesem Jahr die endgültige Zechenschließung ansteht, haben die Mitglieder des Arbeitskreises dies als Anlass genommen, unter dem Motto „Glück Auf – Bergkamen“ als Auftaktveranstaltung einen Filmabend und in Folge eine Stadtrundfahrt anzubieten.

An dem Filmabend, Donnerstag, 21. Juni, wird ab 20 Uhr im Treffpunkt, Lessingstraße 2, die Komödie „Almanya – Willkommen in Deutschland“ gezeigt. Die Veranstaltung wird um 19.30 Uhr vom Bürgermeister der Stadt Bergkamen, Roland Schäfer, eröffnet. Der Film wird kostenlos angeboten und thematisiert die Frage der Identität türkischer Gastarbeiter in Deutschland.

Am Samstag, 23. Juni, werden ab 13 Uhr geschichtsträchtige Orte besucht, die als Schnittstelle zwischen Bergbau und Religion in Bergkamen existieren. Diese Stationen können sowohl mit dem Fahrrad als auch mit dem bereitgestellten Bus abgefahren werden. Als Treffpunkt für die Radtour ist das Stadtmuseum in Bergkamen-Oberaden, Jahnstraße 31 vorgesehen. Die Bustour startet auf dem Parkplatz am Treffpunkt, Lessingstraße 2.

Ab 17 Uhr ist ein gemeinsamer Abschluss mit „Bergmannskost“ für alle Teilnehmer im Treffpunkt vorgesehen.

Für beide kostenlosen Rundfahrten ist eine Anmeldung bis zum 13. Juni zwingend erforderlich. Folgende

Anmeldemöglichkeiten bestehen:
Gemeindebüro der ev. Martin-Luther- Kirchengemeine 02306 83120

Gemeindebüro der ev. Friedenskirchengemeinde 02307 984263

Gemeindebüro des kath. Pastoralverbundes 02307 87011

DITIB Gemeinde Bk-Oberaden 0163 2934839

Milli Görüs Gemeinde (IGMG) 0174 5898914

Integrationsbüro der Stadt Bergkamen 02307 965272

oder per Mail an: integration@bergkamen.de




Bus kollidiert mit Pkw: Bergkamener verletzt

Am Donnerstagnachmittag (24.05.2018) fuhr um 15.50 Uhr ein 63-jähriger Busfahrer aus Werne vom Gelände eines Busunternehmens rückwärts auf die Kamener Straße. Laut Zeugenaussagen soll die dort aufgestellte Bedarfsampel Rotlicht für den Verkehr auf der Kamener Straße gezeigt haben. Ein 17-jähriger begleiteter Fahrer aus Bergkamen fuhr über die Haltelinie und stieß mit dem Bus zusammen. Dabei wurden der 17 -Jährige sowie sein 47-jähriger Begleiter leicht verletzt und zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden von etwa 21 000 Euro.




LWL-Kulturstiftung vergibt wieder Gelder für Projekte

Die LWL-Kulturstiftung fördert wieder. Nachdem wegen der schlechten Zinslage vor drei Jahren ein Förderstopp beschlossen wurde, ist die Ertragslage nun wieder günstig und es beginnt ab dem Jahr 2019 eine neue Förderperiode.

Projektanträge aus den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Literatur, Film, Theater und landeskundlicher Forschung können bis Ende August 2018 eingereicht werden. Zu den wichtigsten Förderkriterien zählt der westfälisch-lippische Bezug, der inhaltlich oder durch überörtliche und spartenübergreifende Kooperationen erreicht werden kann. Kunst und Kultur haben für den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) einen hohen Wert. Mit Mitteln der Kulturstiftung fördert der LWL Projekte, die kultur-künstlerische Impulse geben und profilbildend wirken. Mit Hilfe der Unterstützung der LWL-Kulturstiftung sollen kulturelle Mehrwerte geschaffen und Westfalen-Lippe mit Projekten von hoher kultureller Qualität bereichert werden.

Auch während des Fördermoratoriums war die LWL-Kulturstiftung aktiv und betreute laufende Projekte. So sind beispielsweise das „Literaturland Westfalen“, das literarische Akteure und Initiativen aus Westfalen zusammenbringt oder das Kompetenznetzwerk „Create Music“, welches Rock- und Popmusik im Amateurbereich fördert, in den letzten Jahren in den Strukturen gefestigt worden.

Das Kuratorium der LWL-Kulturstiftung unter Vorsitz von Karl Dittmar besteht aus neun gewählten, stimmberechtigten Mitgliedern aus der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe. Im Herbst 2018 entscheidet das Gremium über die Vergabe der Gelder.

Es empfiehlt sich das persönliche Gespräch im Vorfeld. Aufgrund ihrer fördernden und beratenden Tätigkeit ist die Stiftung in den vergangenen Jahren zu einem Partner für Kulturverantwortliche und Kulturschaffende in Westfalen-Lippe geworden.
Ansprechpartner sind Heike Herold und Jenny Eimer (Tel.: 0251/591-4086; jenny.eimer@lwl-kulturstiftung.de).

Hintergrund:
Die 2003/04 vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) gegründete LWL-Kulturstiftung hat die Aufgabe, überörtliche, spartenübergreifende oder interdisziplinäre kulturelle Projekte und Kooperationen mit westfälisch-lippischem Bezug zu fördern. Seit ihrer Gründung hat die LWL-Kulturstiftung rund 210 Projekte mit über 25 Millionen Euro gefördert.
Mehr Infos: http://www.lwl-kulturstiftung.de

 




Oberadener Schützen besuchen Alte-Herren-Turnier

Die Mitglieder des Schützenvereins Oberaden wollen auch in diesem Jahr, einer alten Tradition folgend, das Hobbyturnier der Alte-Herren-Mannschaft des SuS Oberaden, Abteilung Fußball, besuchen. Hierzu treffen sich die Schützenschwestern und Schützenbrüder am Fronleichnam, 31. Mai, um 12 Uhr im Römerbergstadion in Oberaden. Der Vorstand bittet um rege Beteiligung der Mitglieder.




Rundwanderung durch Weddinghofen

„Weddinghofen früher und heute“ – unter diesem Motto steht eine fußläufige Führung des Gästeführerrings Bergkamen, die am kommenden Sonntag, 27. Mai, unter der Leitung von Gästeführer Klaus Lukat stattfindet.

Gestartet wird zu der gut zweieinhalbstündigen Rundwanderung, zu der alle interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich willkommen sind, um 10 Uhr an der Töddinghauser Straße auf dem „Platz der Partnerstädte“ vor dem Rathaus.

Klaus Lukat wird während der Führung die Geschichte und die Besonderheiten der früheren „Kuckuck“-Gemeinde vorstellen, die seit 1966 als Stadtteil zu Bergkamen gehört. An etlichen Anlaufpunkten zeichnet er dann die Entwicklung und den Wandel Weddinghofens vom bäuerlichen Dorf zur späteren Bergbaugemeinde und zum heutigen Stadtteil Bergkamens nach.

Für die Teilnahme an der etwa zweieinhalbstündigen Wanderung ist pro Person ein Kostenbeitrag von 3,- Euro zu entrichten. Für Kinder bis zu zwölf Jahren ist die Teilnahme an der Wanderung kostenfrei. Die Fahrt endet voraussichtlich gegen 12.45 Uhr wieder am Anfangspunkt vor dem Rathaus.

Die Wanderung findet allerdings nur statt, wenn sich mindestens fünf interessierte Personen am Ausgangspunkt einfinden.




Von Höfen und Menschen im Bergkamener Dorf

Eine Erkundung des Südens des Stadtteils Bergkamen-Mitte mit dem Fahrrad steht am kommenden Samstag, 26. Mai, auf dem Programm des Gästeführerrings Bergkamen.

Die etwa zweieinhalbstündige Rundfahrt mit eigenen Fahrrädern, zu der alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich willkommen sind, startet um 14 Uhr vor dem Rathaus-Haupteingang gegenüber dem Ratstrakt am Rathausplatz (Busbahnhof).

Der Schwerpunkt der Führung liegt dieses Mal im Bergkamener Süden, wo Gästeführer Gerd Koepe an verschiedenen Wegstationen sehr anschaulich und originell über „Höfe und Menschen im früheren Bergkamener Dorf“ zu erzählen weiß. Besucht wird im Rahmen der Führung auch der Bauernhof Henter an der Bambergstraße; dort können die Teilnehmer einen noch erhaltenen früheren Luftschutz-Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg besichtigen.

Für die Teilnahme an der etwa zweieinhalbstündigen Rundfahrt ist pro Person ein Kostenbeitrag von 3,- Euro zu entrichten, für Kinder bis zu zwölf Jahren ist die Teilnahme kostenfrei. Die Radwanderung findet allerdings nur statt, wenn sich bis zu ihrem Beginn mindestens fünf interessierte Personen am Ausgangspunkt einfinden.




Schutz vor EHEC-Infektionen: Rohmilch vor dem Trinken abkochen

Wer seine Lebensmittel direkt beim Bauern kauft, weiß, wo sie herkommen. Bei Rohmilch sollten Verbraucher allerdings besondere Vorsicht walten lassen, rät das Veterinäramt des Kreises Unna. Denn der Verzehr roher Milch kann ernsthaft krank machen.  „Rohmilch kann mit Krankheitserregern wie z. B. EHEC belastet sein“, sagt Dr. Anja Dirksen, Leiterin des Sachgebietes Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung. Und EHEC-Infektionen können neben schweren Durchfällen kolikartige Bauchschmerzen, Erbrechen und Fieber verursachen. Ein lebensbedrohlicher Verlauf ist ebenso wenig auszuschließen wie bleibende Schäden.

Infektionswege

Menschen infizieren sich in der Regel durch die orale Aufnahme von EHEC. Das kann beispielsweise über verunreinigtes Wasser, verunreinigte Lebensmittel wie roher Milch, Rohmilcherzeugnissen, Sprossen und Fleisch geschehen oder auch über einen engen Kontakt zu infizierten Menschen und Tieren. Bereits geringe Keimmengen können eine Infektion auslösen.

Gefährdet sind vor allem Personen mit nicht ausgebildeter oder geschwächter Immunabwehr (Säuglinge, Kleinkinder, Schwangere, alte und kranke Menschen). Kinder unter fünf Jahren sind besonders häufig von schwer verlaufenden EHEC-Erkrankungen betroffen. Diese Risikogruppen sollten risikobehaftete Lebensmittel wie Rohmilch und Erzeugnisse daraus (z.B. Rohmilchkäse) vermeiden. Wenn Milchprodukte aus Rohmilch hergestellt wurden, muss das auf dem Produkt gekennzeichnet sein.

Hygiene für Sicherheit

Wegen dieses Risikos ist der Verkauf von Rohmilch beispielsweise in Supermärkten grundsätzlich verboten. Wer Rohmilch direkt vom Landwirt kauft, sollte diese vorher abkochen: Mindestens zwei Minuten bei 70 Grad Celsius kochen oder mehr tötet die Keime ab. Landwirte müssen an der Abgabestelle deutlich darauf hinweisen.

Nach einem Besuch auf dem Bauernhof oder dem Streichelzoo empfiehlt das Veterinäramt übrigens, die Hände gründlich zu waschen. EHEC-Bakterien lauern auch in verunreinigter Erde oder den Ausscheidungen von Tieren. „Vor allem vor dem Verzehr von Speisen und Getränken sollte man sich die Hände gründlich mit Wasser und Seife waschen und sorgfältig abtrocknen“, rät Dr. Dirksen.

Weitere Informationen gibt es unter www.kreis-unna.de (Suchwort „Infektionskrankheiten“) sowie beim Bundesinstitut für Risikobewertung unter www.bfr.bund.de und beim Robert Koch Institut unter www.rki.de. PK | PKU
Pressekontakt: Max Rolke | Fon 02303 27-1113 | E-Mail max.rolke@kreis-unna.de




Wenn Eltern süchtig sind: Selbsthilfegruppe für betroffene Kinder

Sie werden oft vergessen, ihre Probleme nicht beachtet, Hilfe nicht angeboten: Gemeint sind die Kinder von suchtkranken Eltern. Ein Betroffener will das ändern und eine Selbsthilfegruppe gründen. Der Kreis hilft dabei.

Die Abhängigkeit der Eltern von Drogen, Medikamenten und Co. prägt auch das Leben ihrer Kinder. Sie sind im Suchtkreislauf mitgefangen, schämen sich für die Eltern, isolieren sich.

Die in Unna geplante Gruppe für junge Erwachsene will einen geschützten Raum bieten, den Austausch mit anderen Betroffenen ermöglichen und helfen, neue Kontakte zu knüpfen.

Weitere Informationen gibt es bei der K.I.S.S. (Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen) im Gesundheitshaus Unna. Die Ansprechpartnerin Simone Saarbeck ist unter Tel. 0 23 03 / 27 28 29 oder per E-Mail an simone.saarbeck@kreis-unna.de zu erreichen. Alle Anfragen werden natürlich vertraulich behandelt. PK | PKU