Mehr Geld für Radverkehr – Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club NRW begrüßt Vorstoß des Städte- und Gemeindebundes

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club NRW (ADFC NRW) begrüßt den Vorstoß des Städte- und Gemeindebundes. Dessen Vize-Präsident und Bergkamener Bürgemeister Roland Schäfer fordert, mehr Geld in den Radverkehr zu investieren. Die Debatte um Diesel-Fahrverbote zeige, dass Städte und Gemeinden und ihr Umland dringend auf eine umweltfreundlichere Mobilität angewiesen seien.

Roland Schäfer hatte gestern beim bundesweiten Kommunalradkongress in Göttingen zum Thema Fahrradverkehr eine Umsteuerung bei der Mobilität gefordert, da die bisherigen 2,4 Milliarden Euro für den Radverkehr nicht ausreichend sind. Der Städte- und Gemeindebund unterstützt die Forderung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs, mindestens 30 Euro pro Einwohner und Jahr zur Förderung des Fahrradverkehrs zu investieren.

„Wir freuen uns, dass der Städte- und Gemeindebund in dieser Sache ein klares Signal an seine Städte sendet und die Forderungen nach einer Stärkung des Radverkehrs auf der politischen Agenda platziert.“ sagt Thomas Semmelmann, Vorsitzender des Landesverbandes des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs NRW. „Ein attraktiver Radverkehr braucht Investitionen. Das dürfen nicht nur 2 bis 3 Euro pro Einwohner sein – wie derzeit üblich. Dafür setzt sich auch unser Aktionsbündnis „Aufbruch Fahrrad“ ein, das in ganz NRW Unterschriften für ein Fahrradgesetz sammelt.“




Aktionskreis kritisiert den Verkauf des Schachts III an die FAKT AG

Seit vielen Jahren steht der Schacht III auf der Verkaufsliste der Stadt Bergkamen. Jetzt ist ein Käufer gefunden: die FAKT AG, die bereits die ehemalige Bergberufsfachschule in Weddinghofen vom TÜV Nord übernommen hat. Der Verkauf des Schachts III wird nun heftig vom Aktionskreis Wohnen und Leben Bergkamen e.V. kritisiert.

Dazu erklärt der Sprecher des Aktionskreises Karlheinz Röcher:

„In Bergkamen soll das Kulturzentrum „Schacht-III“ in Rünthe nebst bebauungsfähigem Gelände (allerdingst noch ohne Baurecht) an einen privaten Investor (FAKT AG aus Essen) veräußert werden. Ein Vorgang von öffentlichem Interesse! Die Verhandlungen von Stadtverwaltung/Politik mit dem Investor laufen seit Monaten hinter verschlossenen Türen, was man durchaus noch verstehen kann. Dann müßte aber bei einem solchen Vorgang der Zeitpunkt kommen, wo man das erarbeitete Konzept gemeinsam der Öffentlichkeit präsentiert und dessen Substanz für die öffentliche Debatte freigibt, damit die Politik im Anschluß abwägen kann, ob sie die Privatisierung mitträgt oder nicht doch alternative Konzepte überzeugender sind für die Entwicklung der Stadt. Soweit die Gemeinwesen-/Demokratie-Theorie.

Auch in Bergkamen gehen Verwaltung und Politik (offensichtlich alle Stadtratsfraktionen) ein solches „Risiko“ nicht ein, sondern bleiben damit in nicht-öffentlichen Sitzungen und werden zum Stillschweigen verpflichtet. Am 11.10. soll dieser „Deal“ mit der FAKT AG in nicht-öffentlicher Sitzung vom Stadtrat abgesegnet werden. Wer nun seitens der Stadtverordneten meint, dass sei alles „normal“ und man habe durch die Kommunalwahl vor Jahren auch dafür das Mandat erhalten, scheint jedes Gespür dafür verloren zu haben, Bürgerinnen und Bürger in solche wichtigen Entscheidungsprozesse einzubeziehen.

Die Mehrheitsfraktion und die Verwaltungsspitze in Bergkamen tragen dafür im wesentlichen die Verantwortung. Aber: Eine Opposition scheint es im Stadtparlament auch nicht (mehr) zu geben. Ein wahrlich trauriger Befund, der allerdings von den Stadtverordneten schnell geändert werden könnte. Wir fordern deshalb, die Abstimmung zu verschieben und das Konzept öffentlich zu diskutieren. Das Beispiel der Nachbarstadt Hamm – öffentlich gefördertes Quartiersmangement im „Hammer Westen“ zeigt darüber hinaus, dass die Städte die bereit gestellten Fördermittel abrufen sollten, um sich stärker um die Stadtteilentwicklung zu kümmern. Deshalb: Wurde in Bergkamen überhaupt schon mal geprüft, ob das Kulturzentrum „Schacht-III“ mit seinem Gelände mit solchen Fördermitteln zu neuem öffentlichen Leben erweckt werden könnte?“




Schützenverein Oberaden trauert um Manfred Grehl

Der Schützenverein Oberaden 1817 e. V. trauert um seinen Schützenbruder Manfred Grehl, der dem Oberadener Schützenverein seit 1988 angehörte.

Mit Manfred Grehl verliert der Schützenverein Oberaden und insbesondere die III. Kompanie ein sehr verdientes und engagiertes Mitglied, das sich sowohl im traditionellen als auch im Schießsport große Verdienste erworben hat.

Um Manfred Grehl die letzte Ehre zu erweisen, treffen sich die Mitglieder des Schützen-vereins Oberaden am Montag, den 24. September 2018 um 10.50 Uhr an der Trauerhalle des Bestattungshauses Schäfer-Kretschmar, um an der Trauerfeier teilzunehmen. Anschließenden erfolgt die Beisetzung auf dem Friedhof in Oberaden.




Fest zum Weltkindertag 2018 am Samstag auf dem Platz der Partnerstädte

Die Bergkamener AWO-Kindertageseinrichtungen richten in Kooperation mit dem Stadtjugendring Bergkamen am Samstag, 22. September, von 9 bis 13 Uhr auf dem Platz der Partnerstädte (zwischen Rathaus und Kaufland) die zentrale Veranstaltung zum Weltkindertag 2018 in Bergkamen aus. Es ist ein umfangreiches Angebot entwickelt worden.

Die Vorsitzende des Kreisverbandes Unna der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Karin Schäfer wird am um 11 Uhr Kinder, Eltern, die beteiligten Akteure und alle Gäste willkommen heißen und das Grußwort zum Bergkamener Weltkindertag 2018 sprechen.

„Kinder brauchen Freiräume“ – so lautet das Motto des diesjährigen Weltkindertages. Damit rufen UNICEF Deutschland und das Deutsche Kinderhilfswerk Bund, Länder und Kommunen dazu auf, mehr Möglichkeiten zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen zu schaffen.

Sie brauchen Freiräume, um ihre Wünsche und Ideen einzubringen und damit ernst genommen zu werden. Politik und Gesellschaft müssen dafür die notwendigen Voraussetzungen schaffen. In ganz Deutschland finden dazu anlässlich mehrere hundert Veranstaltungen statt.




Pflegeberatung in Bergkamen: Sprechstunde abgesagt

Die Sprechstunde der Pflegeberatung in Bergkamen fällt aus. Sie sollte am Donnerstag, 20. September von 10 bis 12 Uhr im Rathaus stattfinden.

Wer dennoch Fragen hat oder einen Hausbesuch vereinbaren möchte, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 06-0 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei).

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU




Fahrrad-Stadtrundfahrt „für Sportliche“ wird verschoben

Die für kommenden Sonntag, 23. September, ab zehn Uhr im Programm des Gästeführer-rings angekündigte „Stadtrundfahrt für Sportliche“ per Fahrrad unter Leitung von Gästeführer Jürgen Wandelt wird um genau eine Woche auf Sonntag, 30. September, verschoben.

Aus organisatorischen Gründen bleibt die Teilnehmerzahl nach wie vor auf maximal 15 Per-sonen beschränkt, eine Voranmeldung ist erforderlich. Anmeldungen werden ab Montag, d. 24. September, im Rathaus (Martin Litzinger, Zi. 115, Tel. 02307/ 965 233) entgegengenommen.




Oktoberfest bei den Oberadener Schützen

Der Schützenverein Oberaden richtet nach dem großen Zuspruch des letzten Jahres am Samstag, 22. September ab 17.00 Uhr wieder ein Oktoberfest aus.

Gefeiert wird auf dem Außengelände der Gaststätte Haus Heil, wo extra ein Getränkewagen, ein kleines Festzelt und ein großer Grillstand aufgestellt werden. Zu volkstümlichen Preisen werden kühle Getränke und bayrische Schmankerl, die frisch zubereitet werden, angeboten.

Die Bevölkerung ist zur Teilnahme am Oktoberfest recht herzlich eingeladen. Der Vorstand des Schützenvereins Oberaden bittet auch seine Mitglieder recht zahlreich zu erscheinen.




Selbsthilfegruppe geplant: Über Depression reden

Eine Depression ist mehr als ein „schlechter Tag“, den alle Menschen mal erleben. Gefühle der Antriebslosigkeit, Zukunftsängste und auch Trauer bestimmen bei einer Depression über mehrere Wochen das Leben. Helfen kann eine neue Selbsthilfegruppe in Lünen. Das Gründungstreffen dazu findet am 24. September statt.

Die K.I.S.S. – Kontakt- und InformationsStelle für Selbsthilfegruppen des Kreises Unna lädt Betroffene in Lünen zum Gründungstreffen der neuen Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen am Montag, 24. September ins Gesundheitshaus Lünen, Roggenmarkt 18-20 ein. Eine Anmeldung bei der K.I.S.S. ist erforderlich – Lisa Nießalla nimmt sie unter 0 23 06 / 100 610 entgegen und beantwortet offene Fragen.

Über Depression reden
Bei einer Depression können auch körperliche Symptome auftreten wie Schlafstörungen oder Appetitmangel. Viele Betroffene isolieren sich und nehmen nicht mehr am sozialen Leben teil. Neben der Behandlung der Depression mit Medikamenten und/oder einer Psychotherapie kann ein Gesprächskreis mit Betroffenen eine hilfreiche Ergänzung sein.

In Lünen ist die Gründung einer neuen Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen in Planung. Im Mittelpunkt dieser neuen Selbsthilfegruppe steht der Austausch über Erfahrungen, aber vor allem auch das gegenseitig Zuhören. Dabei ist wichtig zu wissen, dass Selbsthilfegruppen ohne professionelle Leitung (ohne Therapeut oder Arzt) sind und von den Betroffenen selbst organisiert werden.

Informationen bei der K.I.S.S.
Weitere Informationen gibt es bei der K.I.S.S. – Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen im Gesundheitshaus Lünen per Telefon unter 0 23 06 / 100 610 oder per E-Mail an lisa.niessalla@kreis-unna.de. Die Ansprechpartnerin ist Lisa Nießalla. Alle Anfragen werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

Weitere Informationen für Betroffene gibt es auch bei der der Deutsche DepressionsLiga, eine bundesweit aktive Patientenvertretung für an Depressionen erkrankte Menschen unter www.depressionsliga.de. PK | PKU




Realschule Oberaden trauert um Martina Butzke-Rudzynski und Udo Högemann

Die Realschule Oberaden musste Mitte dieser Woche zwei traurige Nachrichten vernehmen. Mit Herrn Udo Högemann und Frau Martina Butzke-Rudzynski verstarben zwei ehemalige Schulleitungen der RSO.

Herr Högemann wurde nach seiner Versetzung von der Wilhelm-Busch-Realschule in Schwerte am 01.06.1989 zum Realschulrektor in Oberaden ernannt worden. Vierzehn Jahre leitete er die Geschicke an der RSO. Unter seiner Führung wurden 1998 der erste Computerraum der Schule eingerichtet, die Naturwissenschaftsräume modernisiert und erweitert sowie der Innenhof neu gestaltet. Zudem fiel in seine Amtszeit die Aufstockung des Neubautraktes.

Frau Butzke-Rudzynski übernahm den Schulleitungsposten von Herrn Högemann, nachdem sie unter ihm zuvor bereits als Stellvertreterin tätig war, am 11.10.2004. Bis Ende April 2011 zeichnete sie sich für diese Aufgabe verantwortlich und forcierte vor allem die pädagogischen Inhalte an der RSO wie z.B. das heute noch gültige Motto „Friedliches Miteinander“. Zudem war sie im Schulchor der RSO aktiv und sorgte zweitweise für einen Schüleraustausch mit einer französischen Schule. Seit Mai 2011 war Frau Butzke-Rudzynski für die Bezirksregierung Arnsberg tätig.




Flohmarkt an der Gerhart-Hauptmann-Grundschule

Am Freitag, 21. September, veranstaltet die Gerhart-Hauptmann-Grundschule in Bergkamen einen Flohmarkt in der Zeit von 14.30 – 17.00 Uhr. Für das leibliche Wohl der Besucher ist gesorgt.

Kinder und Eltern der Schule sowie Ehemalige können Verkaufsstände einrichten. Kommerzielle Anbieter sind nicht zugelassen. Angeboten werden vorrangig Kinderspiele, Kinderkleidung und allerlei Gebrauchsgegenstände. Das Anbieten lebender Tiere ist nicht gestattet.

An Verpflegungsständen werden Getränke, Kaffee und Kuchen, Grillwürstchen und türkische Spezialitäten angeboten. Der Reinerlös, der an den Versorgungsständen erzielt wird, ist für den Förderverein der Gerhart-Hauptmann-Grundschule bestimmt und kommt letztendlich den Kindern der Schule zu Gute. So werden zum Beispiel Pausenspielzeug und Bücher für die Leseinsel angeschafft oder Projekte wie eine Zirkuswoche oder der Besuch einer Theaterreihe gegen sexuellen Missbrauch unterstützt.

Ausreichende Parkmöglichkeiten bestehen an der Schule auf dem Parkplatz der Dreifachturnhalle.




Bürgermeister lädt neue Bergkamenerinnen und Bergkamener zu einem Empfang ein

Wie in den vergangenen Jahren lädt Bürgermeister Roland Schäfer jetzt wieder die Neubürgerinnen und Neubürger zu einem Bürgerempfang ein.

Eine Einladung haben alle diejenigen erhalten, die im letzten halben Jahr in Bergkamen neu zugezogen sind. Darüber hinaus wurden auch die Neu-Eingebürgerten zum Informationsabend eingeladen. Eine Kinderbetreuung wird angeboten.

Der Neubürgerabend findet statt am Mittwoch, 19. September, um 18.30 Uhr im Gebäude der Volkshochschule „Treffpunkt“, Lessingstraße 2.