Innenhof des Pestalozzihauses erhält ein neues Pflaster: Ersatzwege für Besucherinnen und Besucher

Der „Innenhof“ des Pestalozzihauses wird in den nächsten Wochen mit einer kompletten neuen Verbundpflasteroberfläche versehen. Die hierzu erforderlichen Arbeiten beginnen am Montag, 1. April. Dadurch bedingt ist die Nutzung des Parkplatzes sowie des Innenhofes voraussichtlich bis Mitte Mai 2019 nicht möglich.

Die Erreichbarkeit der Turnhalle, Jugendkunstschule, Musikschule und des Familientreffs sind vorübergehend über eingerichtete Ersatzwege/-eingänge gewährleistet, um auch während der Baumaßnahme den Betrieb der Einrichtungen zu ermöglichen.

Eine fußläufige Erreichbarkeit der Jugendkunstschule und des Familientreffs wird über das angrenzende Grundstück der Katholischen Kirchengemeinde St. Elisabeth möglich sein. Eine Parkmöglichkeit auf dem Kirchengrundstück besteht nicht.

Die Nutzer der Musikschule können das östliche Treppenhaus des Hauptgebäudes nutzen um in die Unterrichtsräume zu gelangen. Die Sportler erreichen über den Zugangsbereich der an das Pestalozzihaus östlich angrenzenden Kindertagesstätte und einen geplanten „Korridor“ über den Parkplatz die unter der Turnhalle gelegenen Eingänge.

Kursteilnehmer und Sportler werden gebeten, sich bei weiteren Fragen an die jeweiligen Kursleitungen zu wenden.




Frittierfett aus Schnellrestaurant im Kamen Karree untersucht: Starker Geruch, aber nicht verdorben

Besucher eines Schnellrestaurants in Kamen klagten am 19. März über Übelkeit und riefen per Notruf Hilfe herbei. Der Rettungsdienst versorgte sie ärztlich und die Polizei schloss den Betrieb vorsorglich. Die eingeschaltete Veterinärbehörde des Kreises ordnete am nächsten Tag die Entsorgung des Frittierfetts und die Reinigung einer Fritteuse an. Proben wurden an das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Westfalen (CVUA) geschickt. Jetzt liegen die Ergebnisse vor.

Laut Gutachter des CVUA wurden ein „stark gebrauchter, stark nach Frittiergut“ und „leicht brandiger“ Geruch sowie ein „gebrauchter, stark nach Frittiergut“ und „scharfer“ Geschmack festgestellt. Die vorliegenden Proben weisen somit eine „von der herkömmlichen Verkehrsauffassung negativ abweichende sensorische Beschaffenheit“ (Geruch, Geschmack) auf.

Die Fettproben waren chemisch und mikrobiologisch allerdings nicht zu beanstanden, also nicht mikrobiologisch oder chemisch verdorben, heißt es weiter in dem Gutachten.

Ursache der Erkrankungen nicht zu ermitteln
Auch die mikrobiologischen Eigenkontrollen des Schnellrestaurants ergaben nach Mitteilung der Kreis-Veterinärbehörde keinen Hinweis auf eine mikrobiologische Belastung des verwendeten Geflügelfleisches. Heißt zusammenfassend: Die Ursache der Erkrankungen kann nicht zweifelsfrei ermittelt werden.

Der Betrieb wurde im Übrigen am gestrigen Mittwoch (27. März) erneut kontrolliert, Beanstandungen gab es nicht. PK | PKU




Experten-Workshop: Älter werden in Bergkamen – Wohnen im Alter

Im Verlauf des Projektes „Älter werden in Bergkamen – Wohnen im Alter“ wird am Montag, 1. April, von 13.30 Uhr bis ca. 16.30 Uhr ein Experten-Workshop im Treffpunkt, Lessingstr. 2 stattfinden.

Gemeinsam werden sich Vertreterinnen und Vertreter aus der Wohnungswirtschaft, der Wohlfahrtsverbände, der Politik und der Verwaltung mit Mitarbeitern des Forschungsinstituts für Gerontologie mit den Handlungsbedarfen und Handlungsansätzen mit Blick auf das „Wohnen im Alter“ in Bergkamen auseinandersetzen.




Besichtigung der Aurubis AG in Lünen mit dem Umweltzentrum: Noch einige wenige Plätze frei

Am Mittwoch, 10. April, kann man mit dem Umweltzentrum die Aurubis AG in Lünen besichtigen. Ein stetig wachsender Anteil der Kupfererzeugung bei Aurubis erfolgt durch die Verarbeitung von Recyclingmaterialien.

Das Werk Lünen ist das Recyclingzentrum des Konzerns. Das Multi-Metal-Recycling der Aurubis AG leistet einen wertvollen Beitrag für die Kreislaufwirtschaft. Teilnehmer der Führung müssen auch bei eventuell warmen Wetter unbedingt lange Hosen und festes Schuhwerk tragen. Vor Ort erhalten sie weitere Schutzausrüstung wie Helm, Weste und Sicherheitsbrille.

Eine verbindliche Anmeldung für die etwa zweieinhalbstündige Betriebsführung, die um 15.00 Uhr beginnt, ist bis zum 3. April beim Umweltzentrum Westfalen unter 0 23 89 – 98 09 11 möglich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.




Gewässerschau in Bergkamen

Der Kreis führt vom 19. März bis 3. April in allen Städten und Gemeinden gesetzlich vorgeschriebene Gewässerschauen durch. Er prüft dabei die ordnungsgemäße Unterhaltung der Flüsse bzw. veranlasst dafür notwendige Maßnahmen. In Bergkamen findet die Gewässerschau am Donnerstag, 28. März statt.

Treffpunkt der Teilnehmer ist um 8.30 Uhr in der Eingangshalle des Rathauses der Stadt Bergkamen. Besichtigt werden unter anderem die Gewässer Alte Lippe und der Mittelbach.

An der Begehung nehmen die Vertreter der Unteren Wasserbehörde und der Stadt Bergkamen teil. Ebenfalls dabei sein können die zur Gewässerunterhaltung Verpflichteten, die Eigentümer und Anlieger der Gewässer, die zur Benutzung des Gewässers Berechtigten, die Fischereiberechtigten und Vertreter der Unteren Landschaftsbehörde. PK | PKU




Jahresfest der Frauenhilfe Wichernhaus

Am Mittwoch, dem 27. März 2019 trifft sich die Frauenhilfe Wichernhaus zu Ihrem Jahresfest. In diesem Rahmen findet auch die Ehrung der Jubilarinnen statt.

Das Treffen findet wie immer im Seniorenzentrum „Haus am Nordberg“ statt. Beginn ist um 15:00 Uhr.




Kreisrundfahrt Demokratiejahr: Tour-Guides gesucht

Es kann eine Straße, ein Gebäude oder ein Platz auf dem Weg nach Hause sein. Nicht immer kennt der Betrachtende dessen Bedeutung oder gar die Geschichte. Im Kreis gibt es viele historische Orte, die zu den Spuren der Geschichte der Demokratie gehören. Für die Kreisrundfahrten am Mittwoch, 10. Juli sucht das Kommunale Integrationszentrum Kreis Unna (KI) noch engagierte Städte-Guides.

Neugierige und interessierte Schüler sind eingeladen, Botschafter für die Überbleibsel der Geschichte in ihrer Stadt zu sein. In der Darstellung der Übermittlung kann der Kreativität freien Lauf gelassen werden. Möglich sind z.B. Führungen durch ein Gebäude oder ein szenisches Spiel vor einem Denkmal oder das Vortragen selbst verfasster Texte oder Musikdarbietungen.

Vierstündige Reise in die Vergangenheit
Die Rundfahrten finden am 10. Juli von 10 bis 14 Uhr statt. Der Startpunkt für den Südkreis (Unna, Holzwickede, Bönen, Fröndenberg und Schwerte) ist der Unnaer Busbahnhof. Für die Tour durch den Nordkreis (Lünen, Selm, Werne, Kamen und Bergkamen) ist der Lüner Busbahnhof vorgesehen. Anmeldungen sind bis Montag, 24. Juni mit dem beigefügten Anmeldeformular möglich: Anmeldeformular

Für Rückfragen und weitere Infos steht Sevgi Kahraman-Brust vom KI telefonisch unter 0 23 07 / 92 48 8-74 oder via E-Mail an sevgi.kahraman-brust@kreis-unna.de zu Verfügung. PK | PKU




Kinder der Jahnschule haben die meisten Sportabzeichen in 2018 erworben

Die Bergkamener Grundschulen übergeben in diesen Tagen die in 2018 errungenen Sportabzeichen an ihre Schülerinnen und Schüler.

Einen besonderen Preis erhält dabei die Oberadener Jahnschule, die als Grundschule ausgezeichnet wird, an der die meisten Sportabzeichen abgenommen worden sind.

Mit 178 abgenommenen Sportabzeichen liegt sie knapp vor der Pfalzschule aus Weddinghofen (159) Sportabzeichen und der Kettelerschule aus Rünthe (81).

Für die Jahnschule gibt es am Montag, 25. März, aus den Händen von Bürgermeister Roland Schäfer und dem Vorsitzenden der Stadtsportgemeinschaft Bergkamen, Dieter Vogt, einen Geldbetrag von 150,00 € und pro abgenommenem Sportabzeichen jeweils einen Euro als Geldgeschenk, sowie einen Wanderpokal.

Die Ehrung findet ab 11.00 Uhr in der Turnhalle der Jahnschule statt.




Anmeldebeginn für die Sommerferienbetreuung im Kinder- und Jugendhaus Balu

Für die Sommerferienbetreuung im Kinder- und Jugendhaus Balu beginnt am kommenden Montag, 1. April, das Anmeldeverfahren. Vorrangig werden die Betreuungsplätze im Balu an Grundschulkinder zwischen sechs und zehn Jahren vergeben, die keinen Platz in einer offenen Ganztagsschule haben und deren Eltern berufstätig sind.

Anträge können im Zeitraum vom 1. April bis 17. Mai gestellt werden. Nach Abschluss dieser Anmeldrunde erhalten zunächst jene Kinder einen Platz, auf die die genannten Kriterien zutreffen. Weitere freie Plätze werden dann nach Dringlichkeitsbedarf vergeben. Später eingehende Anträge werden nachrangig behandelt. Über Ausnahmen wie die Betreuung älterer Geschwister entscheidet das Jugendamt auf Antrag im Einzelfall.

Die Betreuung in den kommenden Sommerferien findet vom 15. Juli bis 27. August (jeweils montags bis freitags) in der Zeit von 7 bis 16 Uhr statt. Im Balu können die Kinder ihre Ferien dann richtig genießen. Der „Jugendheimtriathlon“ aus Kicker, Billard und Darts darf dabei natürlich ebenso wenig fehlen wie Bastel- und Malangebote. Im Veranstaltungssaal kann getobt, getanzt oder geturnt werden – hier sind der aktiven Gestaltung kaum Grenzen gesetzt. Bei hoffentlich schönem Wetter geht es natürlich auch auf die Wiese vor dem Haus, um die Sonne zu genießen. Das Betreuerteam des Balus ist offen für neue Ideen der Teilnehmer und ist gespannt auf die Kreativität der Kinder.

Die Kosten für das Angebot betragen 3 € pro Tag. Darin enthalten ist neben der Betreuung auch ein tägliches Mittagessen. Das Antragsformular ist ab dem 1. April unter www.bergkamen.de oder unter www.balu-bergkamen.de zu finden.

Weitere Informationen gibt es im Kinder- und Jugendbüro unter 02307/965-381.




BergAUF wählt einen neuen Vorstand

BergAUF lädt am Samstag, 23. März, um 15 Uhr zur Jahresmitgliederversammlung ins Albert-Schweitzer-Haus, Schulstraße 8, ein. Auf dem Programm stehen unter anderem Wahlen zum Vorstand, des Kassiers und der Kassenprüfer. Wie BergAUF mitteilt, sind alle interessierte Bürgerinnen und Bürger willkommen mit Ausnahme von Neofaschisten.




Leserbrief der Bürgerinitiative BI „L821n Nein“

Heute Morgen hat sich die Bürgerinitiative für den Bau der L821n zu Wort gemeldet. Es hat nicht lange gedauert, bis die BI „L821n Nein“ darauf geantwortet hat. Wie immer gilt: Leserbriefe müssen nicht die Meinung der Redaktion widergeben. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.

„Die Zunahme des Straßenverkehrs ist Realität. Nicht ohne Grund kann die Bundesregierung die selbst gesteckten Klimaziele (CO² Reduktion) sehr wahrscheinlich nicht erreichen. Die steigende Verkehrsbelastung hat einen erheblichen Anteil daran.
Nun sollte jeder mal nachdenken und in sich gehen. Sind weitere Straßen und eine Verlagerung des Straßenverkehres eine Lösung?
Selbst wenn wir die Klimaproblematik ausblenden, den zusätzlichen CO² Ausstoß durch den Bau der Straße, die Flächenversiegelung, die Reduzierung von wichtigen Grünflächen und uns nur auf die Lärmbelästigung konzentrieren würden.
Denke Sie an die Anwohner der Lünener Straße, der Werner Straße, des Westenhellweges … oder die Anwohner in wirklichen Großstädten. Sind viele weitere Straßen und eine Verlagerung des Straßenverkehrs eine Lösung?

Es wird immer wieder davon ausgegangen, dass man die steigende Verkehrsbelastung hinnehmen muss und man an den Ursachen nichts ändern kann.
Auch die hiesigen Verkehrsbetriebe stellten unlängst fest, dass zu wenig Bürger auf die bestehenden Bus und Bahnverbindungen umsteigen. Ich selbst erlebe es täglich, dass das Fahrrad für viele Mitbürger keine Alternative, selbst für den täglichen Weg innerhalb des Stadtgebietes darstellt.
3000 PKWs pro Tag hat die BI „L821n Jetzt“ gezählt. Das ist erschreckend und bestätigt den allgemeinen Trend.

Wie viel mehr könnten wir erreichen, wenn wir gemeinsam mit den hiesigen Politikern der CDU, SPD und FDP an einer wirklichen Wende der Verkehrspolitik arbeiten würden, statt neue Straßen bauen zu wollen.
In Kopenhagen fahren 50% der Einwohner mit dem Rad zur Arbeit, zum Einkaufen, in die Stadt …
Man stelle sich das für Bergkamen vor. Welch eine Steigerung der Lebensqualität, der Gesundheit und der Attraktivität Bergkamens. Es gibt so viele Beispiele, auch in der Nähe. In Münster benutzen ca. 100.000 Einwohner das Rad, täglich!
Es gibt so viele Ansätze zur Reduzierung des PKW und auch des LKW Verkehres. Lassen Sie uns doch einfach von anderen Städten lernen, die es uns vor machen.
Natürlich muss das Auto weiterhin seine Berechtigung behalten. Einige können aus gesundheitlichen Gründen nicht mit dem Rad fahren oder müssen auch mal viel Gepäck transportieren. Es regnet, das Wetter ist sehr schlecht. Es gibt viele Gründe, wo der Individualverkehr mit dem Auto weiterhin Sinn macht aber in einem erheblich geringeren Umfang.

Liebe BI „L821n Jetzt“, liebe Politiker der CDU, SPD und FDP, stellen Sie sich eine Schulstraße oder Jahnstraße vor, mit 50% weniger PKW Verkehr. Das wäre doch ein Ziel, ein ganz großer Beitrag zur Klimaproblematik, ein großer Beitrag für weniger Lärm durch Straßenverkehr in Bergkamen.

Ach, nur mal so am Rande. Dortmund hat es geschafft, dass auf einer Bundestraße (B1) in der Nacht keine LKWs fahren dürfen und ist jetzt dabei, dieses auch tagsüber durchsetzen.

Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten.
Bitte, bitte betrachten Sie den Bau von zusätzlichen Straßen nicht als Lösung für die steigende Verkehrsbelastung.

Wenn der Rat der Stadt Bergkamen einen Beschluss gegen den Bau der L821n fasst, hätten wir eine sehr gute Argumentation für den Entscheidungsträger in Düsseldorf (Minister Wüst). Er hat uns schriftlich versichert, dass er keine Straße gegen den Willen der Kommune bauen wird und daran müsste er sich öffentlich messen lassen.

Andreas Worch (Einer der Sprecher der BI „L821n Nein“)“