Fäll- und Schnittverbot: Wann Axt und Astschere im Schuppen bleiben müssen

Wer das Frühjahr für Gehölzschnitt nutzen möchte, hat nur noch bis Ende Februar Zeit. Denn ab dem 1. März gilt bis zum 30. September bundesweit das Fäll- und Schnittverbot. Axt und Astschere müssen dann also im Schuppen bleiben.

Grundlage ist das Bundesnaturschutzgesetz. „Damit werden vor allem brütende Vögel und andere Tiere geschützt, die in Bäumen und Gehölzen Unterschlupf finden“, sagt Sebastian Heide-Napierski von der Unteren Naturschutzbehörde. „Das Verbot gilt für Bäume außerhalb des Waldes. Außerdem sind radikale Schnitte an Hecken und Sträuchern verboten – auch im eigenen Garten.“

Ausnahmen und Ergänzungen
Nicht unter das Verbot fallen hingegen Bäume im Gartenbau, in Haus- und Kleingärten, Grünanlagen, auf Sportplätzen, Friedhöfen und in ähnlichen Bereichen. Sie dürfen, wenn keine Vögel darin nisten oder besonders geschützte Arten wie beispielsweise Fledermäuse vorhandene Baumhöhlen nutzen, entfernt oder zurückgeschnitten werden.

Um die Fortpflanzungs- und Ruhestätten von besonders geschützten Arten zu erhalten, kann zudem beim Fällen alter Bäume außerhalb der Schonzeit eine vorherige Artenschutzprüfung notwendig sein. Dadurch soll vermieden werden, dass das Zuhause seltener Tiere zerstört wird. Generell gilt: Wer einen Baum fällen oder  Gehölz entfernen möchte, sollte sich vorher genau informieren, ob das erlaubt ist. PK | PKU




Haltestelle „Zeche Hause Aden“ für die R12 verlegt

An der Haltestelle „Zeche Haus Aden“ wird am Dienstag, den 12. Januar, gebaut. Eine Erzsatzhaltestelle befindet sich 70 Meter weiter vorne Richtung Alisostraße. Das betrifft die Linie R12.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten Servicezentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung:
Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.fahrtwind-online.de oder über die fahrtwind App (kostenloser Download im Google Play Store oder im App Store).




Martin-Luther-Kirchengemeinde: Offene Kirche und Wohnzimmergottesdienst

Die für den kommenden Sonntag geplante Matinee der Ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde Bergkamen muss aufgrund der bekannten Umstände leider ausfallen.

Die Türen der Martin-Luther-Kirche stehen allerdings von 10 bis 11 Uhr für eine offene Kirche auf. Zum Wohnzimmergottesdienst über das Internet lädt Pfarrer Reinhard Chudaska dann alle Interessierten für Sonntag um 17 Uhr ein. Den Link zum Internet-Gottesdienst finden Interessierte zeitnah unter www.wellenbrecher-online.de.




Sternsinger bringen den Segen – auch in Corona-Zeiten, aber anders!

Die Sternsinger bringen den Segen – auch in Corona-Zeiten! Nur werden sie diesmal nicht von Haus zu Haus gehen. Aufgrund der aktuellen Situation verzichtet die kath. Kirchengemeinde Heilig Geist Bergkamen auch auf das Zusammenkommen der Sternsinger an verschiedenen Orten in Bergkamen am 9. Januar, wie es ursprünglich geplant war und im Weihnachtspfarrbrief angekündigt wird.

Trotzdem erhalten alle katholischen Haushalte einen Segensaufkleber per Post mit dem Weihnachtspfarrbrief zugesandt. „Wir freuen uns über jeden, der ihn über seine Tür klebt und so das neue Jahr unter den besonderen Segen Gottes stellt“, erklärt die Gemeinde.

Gerne kann man auch an unserer Online-Spendenaktion teilnehmen. Weitere Informationen dazu gibt es auf unserer Website www.katholische-kirche-in-bergkamen.de.

„Segen bringen, Segen sein. Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit“ heißt das Leitwort der 63. Aktion Dreikönigssingen, das Beispielland ist die Ukraine. 1959 wurde die Aktion erstmals gestartet. Inzwischen ist das Dreikönigssingen die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Rund 1,19 Milliarden Euro sammelten die Sternsinger seit dem Aktionsstart und unterstützen damit mehr als 75.600 Projekte für benachteiligte Kinder in verschiedenen Ländern.




Pfarrbüros der Kath. Kirchengemeinde Heilig Geist nur telefonisch oder per Email erreichbar

Um die Bekämpfung des Coronavirus zu unterstützen und zum Schutz der Menschen ist das Pfarrbüro der kath. Kirchengemeinde Heilig Geist Bergkamen, Parkstr. 2a, ab sofort und zunächst bis zum 10. Januar nur telefonisch (02307/87011) oder per Email (pfarrbuero@heilig-geist-bergkamen.de) zu erreichen. „Von Besuchen bitten wir dringend abzusehen“, heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde.

Die regulären Öffnungszeiten sind Montag, Donnerstag und Freitag von 8.30 Uhr bis 11.00 Uhr und Mittwoch und Donnerstag von 16.00 bis 18.00 Uhr. Wir weisen darauf hin, dass das Büro am 24.12. (Heilig Abend) und am 31.12. (Silvester) nicht besetzt ist. In dringenden seelsorglichen Angelegenheiten erreicht man den diensthabenden Pastor unter der Notfallnummer 0172/2704653.




Im neuen Jahr wieder erreichbar: Pflege- und Wohnberatung Kreis Unna

Ab kommenden Donnerstag, 17. Dezember ist die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna (Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen) nicht mehr besetzt. Ab Montag, 4. Januar 2021 ist die Beratungsstelle wieder unter 0800 / 27 200 200 erreichbar. Die Möglichkeit einer persönlichen Beratung ist aufgrund der aktuellen Situation noch bis einschließlich Freitag, 15. Dezember ausgesetzt.

Die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna berät rund um das Thema „Pflegebedürftigkeit“ und unterstützt sowohl ältere und behinderte Menschen als auch Personen, die beim Neu- oder Umbau für die Zukunft vorsorgen möchten. Die Beratung ist kostenlos und kann telefonisch, persönlich oder per E-Mail in Anspruch genommen werden. Weitere Informationen unter: www.kreis-unna.de (Suchbegriff: Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU




Technische Umstellung am Freitag: Kreisverwaltung telefonisch nicht erreichbar

Kreis Unna. Am Freitag, 18. Dezember ist die Kreisverwaltung ab 13 Uhr für voraussichtlich bis zu vier Stunden telefonisch nicht erreichbar. Der Grund: Eine technische Umstellung der Telefonanlage. Alle eingehenden Anrufe können dann bis in den Nachmittag hinein nicht angenommen werden. Das betrifft die allgemeine Rufnummer 0 23 03 / 27 – 0 inklusive aller Durchwahlen.

Die Corona-Hotline ist davon ausgenommen – sie läuft über ein anderes System. Wer ein allgemeines Anliegen hat, kann eine E-Mail an die allgemeine E-Mail-Adresse post@kreis-unna.de schreiben. Für spezielle Anliegen können die Sachbearbeiter über E-Mail-Adresse direkt angeschrieben werden. PK | PKU




Thomas Heinzel führt die CDU Fraktion

In der konstituierenden Fraktionssitzung am Dienstag hat die neue CDU Fraktion Thomas Heinzel als Fraktionsvorsitzenden einstimmig bestätigt.

Zum 1. Stellvertreter wurde Stephan Wehmeier und zur 2. Stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Martina Plath gewählt. Die Geschäfte der Fraktion führt Annette Adams. Alle wurden einstimmig gewählt und freuen sich auf die kommenden Aufgaben.




Jugendkunstschule schließt wegen der aktuellen Coronalage bis zum 30. November

Aufgrund der Corona Entwicklungen wird die Jugendkunstschule Bergkamen bis Ende November geschlossen und der Kursbetrieb wird nicht stattfinden können. Dies betrifft sowohl die Angebote der Jugendkunstschule als auch der Kreativen Erwachsenenbildung.

Über aktuelle Entwicklungen wird die Jugendkunstschule informieren.

 




AWO stellt Weichen für die kommenden vier Jahre

Unter dem Motto „Kein Millimeter nach rechts“ hat der Bezirksverband Westliches Westfalen der Arbeiterwohlfahrt am vergangenen Samstag, den 26.09., seine Bezirkskonferenz abgehalten. In der Stadthalle Kamen versammelten sich 109 Delegierte, um die politischen und personellen Weichen des Bezirksverbandes für die kommenden vier Jahre neu zu stellen. Sie bestätigten den Vorsitzenden Michael Scheffler (Kreisverband Märkischer Kreis) im Amt. Zu seinen Stellvertretern wurden Christian Bugzel, Vorsitzender des Unterbezirks Münsterland-Recklinghausen und Anja Butschkau MdL, Vorsitzende des Unterbezirks Dortmund, gewählt. Aus dem Unterbezirk Ruhr-Lippe-Ems wurden Wolfgang Rickert und als Revisor Marc Herter MdL in den neuen Vorstand gewählt.

Bedingt durch die Corona-Pandemie waren Hygiene- und Abstandsregeln erforderlich. Auch die Zahl der Delegierten wurde präventiv von 299 auf 109 herunterkorrigiert, um das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten.

In seiner Rede betonte der alte und neue Vorsitzende Michael Scheffler noch einmal die Solidarität, die den Verband während der andauernden Krise erreichte: „Als die Seniorenzentren geschlossen wurden, hat es viel Unterstützung von außen gegeben: Ehrenamtliche haben tausende Schutzmasken genäht – eine Initiative an der sich alle Kreisverbände und viele Ortsvereine beteiligt haben.“. Mit Blick auf die Ergebnisse der Kommunalwahlen und dem Motto „Kein Millimeter nach rechts“ betonte Scheffler auch das schlechte Abschneiden von Rechtspopulisten und rechtsradikalen Splitterparteien bei der Kommunalwahl. Mit Hinblick auf das Verbot von Reichskriegsflaggen im Land Bremen forderte Scheffler ein solches Verbot auch von Innenminister Reul in Nordrhein-Westfalen.

Zu Gast waren Elke Kappen, Bürgermeisterin der Stadt Kamen, Wolfgang Stadler, Vorsitzender des AWO Bundesverbands und Michael Groß, Mitglied des Bundestags und Vorsitzender der AWO Parlamentariergruppe. Nach den Grußworten stimmten die Delegierten über die Anträge ab und legten damit die politischen Positionen des Bezirksverbandes fest.

Alleinerziehende und den offenen Ganztag stärken
Von der Landesregierung in NRW forderten die Delegierten, mehr auf die Belange von Alleinerziehenden einzugehen. So sollen unter anderem der Abbau von Bürokratie bei der Beantragung von familienbezogenen Unterstützungsleistungen und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt für Alleinerziehende verbessert werden. Zu einer wesentlichen Flexibilisierung auf dem Arbeitsmarkt trägt bei Alleinerziehenden auch die Offene Ganztags Schule bei. Gerade für Grundschulen fordert der Bezirksverband eine bessere Ausstattung und finanzielle Aufstockung, um die OGS mit mehr Plätzen und in gleichbleibender Qualität ausbauen zu können.

Gute Pflege als Hauptaugenmerk
Während der Hochphase der Corona-Krise ist zum wiederholten Mal klar geworden, wie essenziell die Arbeit des Pflegepersonals ist. Die AWO in NRW zahlt ihren Beschäftigten schon lange ein Gehalt nach Tarif. Die Forderungen nach einer flächendeckenden tariflichen Zahlung, besseren Arbeitszeiten und einer Attraktivitätssteigerung des Berufs durch die Politik bekräftigten die Delegierten auf der Konferenz.

Kinder- und Jugendschutz wird konkret
Der Schutz von Kindern und Jugendlichen hat bei der AWO im westlichen Westfalen oberste Priorität. Als Träger von Kitas, OGS, Jugendtreffpunkten und vielen weiteren Einrichtungen ist die Einführung eines Kinderschutzkonzeptes essenziell. Ein solches Konzept wurde in den vergangenen Jahren erarbeitet und soll nun auch verpflichtend in den einzelnen Einrichtungen umgesetzt werden. Zusätzlich forderten die Delegierten, die Jugendämter weiter und besser zu unterstützen, auch finanziell.

Kindergrundsicherung einführen
Die Delegierten schlossen sich den Forderungen des Bündnisses Kindergrundsicherung an und unterstützen das Anliegen nach einer einkommensabhängigen Grundsicherung für Kinder. Damit soll dem Trend steigender Kinderarmut in NRW einhaltgeboten werden. „Die AWO spricht sich für eine Kindergrundsicherung aus, die transparent, zielgerichtet und möglichst aus einer Hand ohne Anrechnung auf den Leistungsbezug den Familien zu Gute kommt.“, heißt es im Antrag.

Gründung einer Landesarmutskonferenz in NRW
Gemeinsam mit den AWO Bezirksverbänden Niederrhein, Mittelrhein und Ostwestfalen-Lippe will sich der Bezirksverband Westliches Westfalen in der LAG AWO NRW für die Schaffung einer Landesarmutskonferenz in NRW einsetzten. Grund dafür ist vor allem das immer noch hohe Armutsrisiko in Nordrhein-Westfalen.

Geschlechtergerechtigkeit und Vielfaltsbewusstsein leben
In der Gesellschaft tritt die AWO gegen viele Formen der Ungleichbehandlung ein. Diesen Anspruch will der Verband vorleben und somit ein geschlechtersensibles und diskriminierungsfreies Umfeld, auch im Betrieb, schaffen. Dies solle durch die Schaffung einer sensibleren Unternehmens- und Führungskultur sowie einer transparenten Kommunikation realisiert werden, forderten die Delegierten.




CDU-Bürgermeisterkandidat in den Ortsteilen

CDU-Bürgermeisterkandidat Thomas Heinzel hat auch vor der Stichwahl am kommenden Sonntag weiterhin ein offenes Ohr für die Bürgerinnen und Bürger in den Ortsteilen.

Zu einem persönlichen Gespräch ist Thomas Heinzel am Samstag, den 26. September zeitweise an folgenden Infoständen zu treffen:

Rünthe – vor Jörrishen, in der Zeit von 8 -10 h

Overberge – vor Röttger, in der Zeit von 10 – 12 h

Oberaden – vor REWE, in der Zeit von 10 – 12 h

Weddinghofen – vor Netto, in der Zeit von 10 – 13 h

Mitte – am Nordberg, in der Zeit von 10 – 13 h

Thomas Heinzel freut sich auf einen regen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern und nimmt gerne Anregungen und Ideen auf.

Die Hygienemaßnahmen wie Abstands- und Maskenpflicht werden eingehalten.