Grand Jam Blues- & Soul-Festival unter dem schützenden Dach der Ökologiestation
Die Veranstalter des Grand Jam 2013 auf der Ökostation am Samstag haben wirklich Pech: Einerseits gibt’s Konkurrenz durch das CL-Finale, andererseits will jetzt auch das Wetter nicht mitspielen. Doch die Fans von Blues, Soul und Rockebilly werden wenigstens nicht nass und erfrieren.
The Silverettes
Das geplante Open-Air-Festival mit The Silverettes, J.C. Dook, der All In Band und der Grand Jam Session Band steigt jetzt unter dem schützenden Dach der Ökologiestation. „Statt lauem Sommerabend draußen gibt es Blues- und Rockabilly-Atmosphäre drinnen. Ollie G. von der Grand Jam Session Band und Organisator will den Besucher des Festivals auch atmosphärisch in die richtige Stimmung bringen und den Spielort für diesen Abend eigens gestalten“, verspricht Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel. Für Imbiss und Getränke sorgt Caterer Stürenberg-Jung.
Der Einlass erfolgt wie gehabt um 19 Uhr. Los geht es um 20 Uhr. Eintrittskarten kosten im Vorverkauf 15 Euro und an der Abendkasse 20 Euro. Ticket-Reservierungs unter 02307/965-464 bei Andrea Knäpper.
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30. Todestag: Gedenkstunde für den Bergkamener Ausnahmekünstler Wolfgang Fräger
Holzschnitte, Mezzotinto-Radierungen, Skulpturen und Gemälde mit Bezügen zu Bergbau, Industrialisierung und Umweltzerstörung prägen das Werk des in Bergkamen geborenen Ausnahmekünstlers Wolfgang Fräger. Am 18. Mai jährte sich zum 30sten Mal sein Todestag.
Wolfgang Frägers „Kirschdieb“
Aus diesem Anlass lädt das Stadtmuseum Bergkamen zu einer Fräger-Gedenkstunde am Sonntag, 2. Juni, um 11 Uhr in den Wolfgang-Fräger-Raum des Museums ein. Bürgermeister Roland Schäfer und der ehemalige Kulturdezernent der Stadt Bergkamen, Dieter Treeck, erinnern an das Werk Wolfgang Frägers und vor allem an das letzte künstlerische Projekt, dessen bisher noch nicht ausgestellte Handzeichnungen vom 2. Juni an im Fräger-Saal gezeigt werden.
Wolfgang Fräger wurde am 6. August 1923 in Bergkamen geboren. Er gilt als Künstler von europäischem Rang. Nach einem Studium an der Werkkunstschule Dortmund wurde er 1942 zum Wehrdienst einberufen. Kurze Zeit später geriet er in Kriegsgefangenschaft, die bis 1947 dauerte. Danach konnte er das Studium an der Werkkunstschule Dortmund fortsetzen und beenden. Es schloss sich eine Zeit als freischaffender Maler, Grafiker und Bildhauer an. Studienaufenthalte in Paris, Amsterdam, Schweden und Nairobi sowie Veröffentlichungen von Filmen bestimmten in der Folgezeit sein Leben.
In seiner Heimatstadt Bergkamen ist er bekannt durch vielfache Beiträge auf den sechs legendären Kunstevents „bergkamener bilder basar“, an denen er in den Jahren 1971 bis 1982 jedes Mal teilnahm. Er baute unter anderem eine Riesen-Blechdose und platzierte sie auf dem Bürgersteig der Präsidentenstraße, um Publikumsgespräche über wachsenden Konsum und voranschreitende Umweltzerstörung hervorzurufen.
Das „Schicksal“ dieser Blechdose trifft genau Frägers konsumkritischen Ansatz. Sie wanderte nach dem Bilderbasar in den Stadtwald und rottete vor sich hin. Irgendwann wurde, weil sie nur noch „störte“ sie entsorgt. Genau genommen wurde so durch Gedankenlosigkeit ein für Bergkamen äußerst wichtiges Kunstwerk vernichtet.
Ehrungen, Kunstpreise und Stipendien schlossen sich bald an (1951 Kunstpreis „Jung Westfalen“ für Graphik, 1952 Preis der „Dankspende des Deutschen Volkes“, 1959-61 Stipendium der Aldegrever-Gesellschaft, 1968 Portraitsendung im ZDF-Magazin „Aspekte“, 1979 Stipendium des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe für einen Aufenthalt in Gotland/Schweden, 1982 Graphik-Workshop des Goethe-Institutes). Am 18. Mai 1983 starb Wolfgang Fräger im 60. Lebensjahr.
Zeichnungen seines letzten Projektes „Das Waldfest“ sind vom 2. Juni bis 1. August im Fräger-Raum des Stadtmuseums zu sehen.
Kirchenchor St. Elisabeth/Herz Jesu feiert sein 50-jähriges Bestehen
Mit einem festlichen Hochamt, in dem unter anderem Mozarts „Missa brevis B-Dur, KV 275“ unter Mitwirkung von Instrumentalisten der Bergischen Sinfoniker erklingen wird, begeht der Chor am Sonntag, 26. Mai, in der St. Elisabeth-Kirche sein 50-jähriges Bestehen. Beginn des Hochamts ist um 11.30 Uhr.
Vorgängerchöre und Singscharen hatte es schomn seit den 20er Jahren des vorherigen Jahrhunderts gegeben. Doch 1962 bzw. 1963 wurden in St. Elisabeth und in Herz Jesu Kirchenchöre gegründet, die ohne Unterbrechung bis heute aktiv sind. Seit 1964 war Eckhard Kadenbach Leiter beider Chöre, und schon im Jahre 1967 begann die gemeinsame Probenarbeit zunächst für ein Konzert. Daraus wurde schon bald eine Dauereinrichtung, die Chorgemeinschaft St. Elisabeth/ Herz Jesu“.
Nach dem Tod von Chorleiter Eckhard Kadenbach übernahm Kantor Sebastian Söder im Jahr 2005 die Leitung der Chorgemeinschaft. Vor fünf Jahren, nun schon im Pastoralverbund Bergkamen/Rünthe, schlossen sich beide Chöre auch formal zu einem Chor zusammen, der nun als „Kirchenchor St. Elisabeth/Herz Jesu“ firmiert. Etwas mehr als 40 aktive Sängerinnen und Sänger bilden derzeit den Klangkörper.
Gerne bereichert der Chor auch das Chorleben der Stadt Bergkamen: so auch beim großen „Day of Song“ im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres 2010. Hier waren Kirchenchor und der Gastchor aus der Partnerstadt Wieliczka als „Spielfeldchöre“ bei der großen Abschlussveranstaltung in der „Arena auf Schalke“ mit dem kompletten Programm aktiv.
Die Literaturauswahl des Chores ist klassisch ausgerichtet. So zählen Chorwerke der Alten Musik, Choräle und Motetten von J.S. Bach, Messkompositionen und andere Werke u.a. von Mozart, Beethoven, Schubert, Mendelssohn-Bartholdy , Liszt, Brahms und Dvorak zum Repertoire des Chores.
„Wir freuen uns, wenn wir vielen musikinteressierten Gottesdienstbesuchern am 26. Mai um 11.30 Uhr in der St. Elisabeth-Kirche einen Freude bereiten dürfen, und wenn das Pastoralteam sowie die Vorsitzenden der Vereine und Gremien aus dem Pastoralverbund und unsere ehemaligen Sängerinnen und Sänger das Jubiläum anschließend noch mit uns im Elisabeth-Haus feiern!, sagt die 1. Vorsitzende des Kirchenchores, Bettina Pronobis.
Zeitungssterben jetzt auch ein Thema für Schriftsteller
Mit einer Resolution gegen das Zeitungssterben reiste Heinrich Peuckmann zur jüngsten Jahrestagung des PEN-Zentrums nach Marburg. Obwohl sie dort nicht verabschiedet wurde, trat der Schriftsteller und ehemalige Lehrer des Bergkamener Gymnasiums zufrieden die Heimreise an.
Heinrich Peuckmann
Zufrieden auch deshalb, weil Peuckmann in Marburg in das Präsidium dieser deutschen Schriftstellervereinigung gewählt wurde. Das PEN-Zentrum hat sich national und international den Schutz und die Freiheit von Kultur ins Programm geschrieben. Er habe als Präsidiumsmitglied die Möglichkeit, das Thema Zeitungssterben unter seinen Schriftstellerkolleginnen und Kollegen aktuell zu halten, betont er.
In Marburg sei keine Resolution verabschiedet worden, weil sich die Schriftsteller wegen der wichtigen Wahlen in der Kürze der Zeit auf keine Formulierung einigen konnten, berichtet Peuckmann. „Deshalb habe ich durchgesetzt, dass nun auf der nächsten Jahrestagung breit über das Thema gesprochen wird. Ich habe denn auch den Auftrag, eine Diskussionsrunde aufzustellen. Das neue Präsidium hat zudem die Möglichkeit, sich in der Zwischenzeit zu diesem wichtigen Thema zu äußern.“
Das Thema war dem PEN-Zentrum schließlich so wichtig. Dass es in die offizielle Abschlusspresseerklärung der Generalsekretärin Regula Venske einfloss: „Mit Besorgnis beobachten die Mitglieder ferner das Zeitungssterben und die Verarmung der Medienlandschaft hierzulande; zu diesem Thema wird eine Arbeitsgruppe gegründet, die auf der kommenden Jahrestagung im Mai 2014 in Schwäbisch Hall einen Bericht vorlegen wird.“
Letzten Anstoß für die Initiative Heinrich Peuckmanns war die Schließung der Lokalredaktionen der Westfälischen Rundschau, unter anderem in Kamen. Die Redaktion dort war auch für Bergkamen zuständig.
Bachkreis lädt zum Frühlingskonzert in die Stadthalle Unna ein
In Kooperation des Städtischen Gymnasiums Bergkamen mit dem Geschwister-Scholl-Gymnasium in Unna lädt der Bachkreis Bergkamen zu seinem Frühlingskonzert am Sonntag, 26. Mai, um 11 Uhr in die Stadthalle Unna ein.
A-Orchester des Bachkreises Bergkamen
Bei diesem unter der Schirmherrschaft des Landrates Michael Makiolla stehenden Konzert werden die Ensembles des Städtischen Gymnasiums und des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Unna musizieren. Das A- und das B-Orchester des Bachkreises unter der Leitung von Bettina Jacka und das Ensemble des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Unna werden einen musikalischen Frühlingsstrauß aus ihrem Repertoire binden.
Karten zum Preis von 7 Euro bzw. 4 Euro für Schüler/Studenten sind im Sekretariat des Städtischen Gymnasiums und zudem ausreichend an der Tageskasse erhältlich.
Konzert mit Mona Lichtenhof und Dieter Dasbeck im Zirkuszelt
Das Ev. Familienzentrum am Bodelschwinghhaus in Bergkamen-Mitte feiert in der kommenden Woche seinen 50. Geburtstag als Kindertagesstätte. Das Jubiläum wird begangen mit einem großen Fest und dem Pädagogik-Zirkus „Zappzarap“.
Während die Kinder die ganze Woche eifrig trainieren, um ihre Kunststücke am Samstag im Zirkuszelt vorzuführen, präsentieren Mona Lichtenhof und Dieter Dasbeck als Duo „Mondi di notte“ am Freitag, 24. Mai, ab 20 Uhr – sozusagen als Vorprogramm für die Erwachsenen – im Zirkuszelt auf dem Gelände des Familienzentrums am Bodelschwinghhaus an der Ebertstraße ein Geburtstagskonzert im Zirkuszelt präsentieren zu dürfen.
Im Programm: Stücke von Peter Maffay und den Beatles, Marius Müller Westernhagen, Nena und Ina Deter, Silbermond, Reinhard Mey und viele andere.
Neben den Kita-Eltern, Erzieherinnen usw. sind auch alle anderen Interessierten und Musikbegeisterten herzlich zu dem bunten musikalischen Abend unter der Zirkuskuppel eingeladen. Das Team des Familienzentrums wird übrigens auch ein paar kulinarische Leckerbissen reichen. Der Eintritt beträgt 7 Euro.
Jubiläumsabend mit Konrad Beikircher – Das Beste aus 35 Jahren
Der Kabarettist, Komponist und Sänger Konrad Beikircher feiert am Donnerstag, 24. Mai, ab 20 Uhr im studio theater mit seinem Jubiläumsprogramm „Das Beste aus 35 Jahren“ seine langjährige Bühnenpräsenz. Das Schöne ist: Dafür gibt es noch Eintrittskarten.
Konrad Beikircher
Dem gebürtigen Südtiroler und studierten Rheinländer hat das Bergkamener Publikum schon einige schöne Abende zu verdanken hat. Ein „Jubiläumstyp“ sei er ja nicht unbedingt, sagt er, genauso wenig wie eine „Archivnatur“: Aber wenn’s dann ein schräges Jubiläum gebe, dann sei er dabei: Leinwandhochzeit heißt das, wenn eine Ehe 35 Jahre gehalten hat. Und genauso lange steht Konrad Beikircher auf der Bühne.
Sein erster Abend fand am 28. März 1978 in der Jazz-Galerie in Bonn statt. Und das möchte der Künstler feiern: mit einem Programm, für das er das Beste aus diesen 35 Jahren zusammengetragen hat. Gesucht in Radiosendungen, in Unveröffentlichtem, in Klassikern – er hat in seinem Liederarchiv nachgehorcht, sich alte und aktuelle CD’s reingezogen und in seinen Erinnerungen gekramt um diesen besonderen Abend zusammenstellen zu können. Also: die Instrumente sind gestimmt, die Stimme sitzt, die Pointen sind frisch frisiert! Viel Spaß beim Jubiläumsabend!
Konrad Beikricher stammt aus Südtirol und lebt seit 1965 im Rheinland. Nach seinem Studium der Musikwissenschaft, Psychologie und Philosophie in Bonn war er zwischen 1971 und 1986 als Gefängnispsychologe in der Jugendvollzugsanstalt Siegburg tätig. Seitdem arbeitet er als freiberuflicher Kabarettist, Komponist, Radio- und Fernsehmoderator, Autor von Kinderliteratur und Hörspielen, Komponisten-Porträts und Opernlibretti, Sprecher von Hörbüchern, Moderator von Klassikkonzerten und natürlich Musiker.
Tickets gibt es im Kulturreferat Bergkamen (Tel.: 02307/965-464), im Bürgerbüro und an der Abendkasse! Weitere Infos: www.bergkamen.de.
Junge Musiktalente spielen beim Jeki-Tag in der Fußgängerzone
Die Musikschule und die beteiligten Bergkamener Grundschulen laden am Samstag, 25. Mai, zum „Jeki-Tag“ auf den Platz von Gennevilliers in der Nordberg-Fußgängerzone ein.
Seit Programmstart 2007 des Projekts „Jedem Kind ein Instrument“ (Jeki) ist die Musikschule der Stadt Bergkamen mit inzwischen allen Bergkamener Grundschulen am Programm Jedem Kind ein Instrument beteiligt. Annähernd 1.000 Schülerinnen und Schüler lernen im 1. Schuljahr mit Lehrkräften der Musikschule und der Grundschulen die Grundlagen der Musik und der Instrumentenkunde kennen und erhalten ab dem 2. Schuljahr Unterricht auf dem Instrument, das sie selbst aus einem breiten Angebot auswählen können.
Dabei wird die Gitarre am häufigsten gewählt, was für Stefan Prophet von der Musikschule keine Überraschung ist: „In Bergkamen entscheidet sich jedes zweite Kind für die Gitarre, damit liegen wir aber durchaus im Trend der JeKi-Kommunen im Ruhrgebiet.“ Dabei sei man aber auch bemüht, auch andere und weniger verbreitete Instrumente zu bewerben, denn schließlich sei es von großer Bedeutung, die instrumentale Vielfalt des Unterrichtsangebots beizubehalten.
Wer sich einen Eindruck vom gemeinsamen Musizieren der JeKi-Kinder im Ensemble oder Orchester verschaffen möchte, ist herzlich eingeladen zum JeKi-Tag 2013, der am Samstag, 25.05. in der Zeit von 10 bis 13 Uhr auf dem Platz von Gennevilliers in Bergkamen-Mite stattfinden wird.
Das gemeinsame Musik machen ist wesentlicher Bestandteil der Ausbildung im Programm Jedem Kind ein Instrument, so existieren an allen Grundschulen Ensembles und Orchester, in denen die Schülerinnen und Schüler ab der 3. Klasse zusammen musizieren. Diese Gruppen werden beim JeKi-Tag ebenso zu hören sein, wie eine Gruppe der Sonnenschule in Kamen, die ebenfalls im Programm JeKi von der Musikschule der Stadt Bergkamen betreut wird.
Die voraussichtlichen Auftrittszeiten:
10.00 Uhr Freiherr-von-Ketteler-Grundschule
10.30 Uhr Overberger Grundschule
10.50 Uhr Preinschule
11.05 Uhr Pfalzschule
11.25 Uhr Alisoschule
11.40 Uhr Schillerschule
12.00 Uhr Sonnenschule
12.15 Uhr Jahnschule
12.35 Uhr Gerhart-Hauptmann-Grundschule und Pestalozzischule
Burning Heart belegen Platz 11 beim weltweiten Songwettbewerb
Zum Auftakt des 15. Bergkamener Hafenfests sorgt erneut die Coverband „Burning Heart“ auf dem Hafenplatz in der Marina Rünthe für Stimmung. Mindestens ebenso gern hätte die Band Ende Juni bei der großen Feier zum 150. Geburtstag der Bayer AG in der BAYARENA in Leverkusen gespielt.
Die Bergkamener Band hatte sich an einem Musik-Wettbewerb beteiligt. Es galt, einen Song des renommierten Produzenten Hans Steingen zu interpretieren. Heraus kamen 180 Musikvideos aus 50 Ländern. „Burning Heart“ belegte beim Jury-Entscheid den 11. Platz. Die ersten 10 hätten bei der Jubelfeier auf die Bühne klettern dürfen, um gemeinsam „A Better Life“ zu interpretieren.
Erstmals spielten Burning Heart diesen Song bei der „Tünner Party Nacht“ in Hamm. Dort wurde ein Video gedreht, das mit Aufnahmen der Band im Bergkamener Bayer-Werk garniert wurde. Es war, wie die heimischen Musiker stolz bemerken, die einzige Liveaufnahme im gesamten Wettbewerb.
„Zum Ende des Votings, am 05. Mai, verfehlten wir mit Platz 11 nur denkbar knapp die „Top Ten“ sämtlicher Beiträge. Hier führten schon seit Wochen „Flashmobs“ und Tanzeinlagen aus Indonesien, China, Korea und Südamerika die Wertung an“, so Burning Heart auf ihrer Internetseite. „Schade, „Burning Heart“ hätte den über 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern „an Tagen wie diesen“ in der Arena gerne eingeheizt.“
Gemischte Tüte: Erstmals rockt eine Band aus Russland im JZ Yellowstone
Am Freitag, 17. Mai, präsentiert das Konzertteam des JZ Yellowstones wieder einmal die musikalische „Gemischte Tüte“. Mit dabei erstmals eine Band aus Russland.
Gemischte Livetöne aus den Bereichen Alternative, Poppunk, Punkrock, Indie, Crossover und Emorock sind vertreten. Das Team des Jugendzentrums und das Independet-Label „Horror Business Records“ laden zu einem bunten Musikabend ein.
Die Scarlet Pills aus St. Petersburg/Russland
Scarlet Pills sind eine fünfköpfige Punkrockband aus Saint-Petersburg, Russland, die sich im Jahr 2007 gegründet hat. 2012 erschien das zweite Album „Colonial Parody”. Die Songs handeln von persönlichen Themen, die die Jugend bewegen. Man spricht eine Sprache mit der Zielgruppe. Die Songs verfügen über eine Leichtigkeit und gehen gut ins Ohr.
Die jungen und extrem aktiven Musiker Thomas Hackmann (Gesang/Gitarre), Florian Siemenroth (Gitarre/Gesang), Daniel Schmidt (Gitarre/Gesang), Andreas Wiese (Bass) und Felix Meier (Schlagzeug) glänzen durch eingängigen, melodischen Indiepop. Die Bergkamener Jungs von Nothing but Rascals mit Wahlheimat Dortmund spielen Lieder von ihrer aktuellen CD und einige neue Songs.
Schützenhilfe von den Donots und den Toten Hosen
Seit seiner Gründung 2006 hat sich das junge Quartett Dam I Am um Sänger und Gitarrist Buschti mit zahllosen Liveshows, oft genug mit Größen wie The Real Mc Kenzies, Montreal oder Atlas Losing Grip eine stetig wachsende Gefolgschaft erspielt und auch von Musikerkollegen wie den Donots, Itchy Poopzkid oder H-Blockx moralische Unterstützung erfahren. Mit der CD „Madam In“ präsentiert die Band jetzt 13 Songs, die mit allen Wassern moderner Punkrock – Raffinesse gewaschen sind. Produziert wurden sie von Guido Knollmann (Donots), gemischt und gemastert von Toni Meloni (Caliban, Die Toten Hosen) in den Principal Studios. Mit frischem Popappeal finden sie den goldenen Weg zwischen melodischem US-Punkrock und stimmungsvollem Alternative-Rock und präsentieren eine unvergessliche Mitsing-Hymne nach der anderen. Dass diese junge Gang in jedem kleinen Club Stadionatmosphäre entfachen kann, wird beim anhören ihres Debüts komplett nachvollziehbar. Genau genommen kommen die Münsteraner meist frischer daher als ihre großen Vorbilder.
Harter Rock und Schmusesongs „made in Bergkamen“
Die Bergkamener Jungs von Nothing but Rascals mit Wahlheimat Dortmund
No Average ist eine junge Band aus Bergkamen, die seit 2009 in der jetzigen Formation existiert. Ihr Repertoire reicht von soften Schmusesongs bis hin zu kräftigen Hard Rock Songs und zeichnet sich nicht nur durch die fetzigen Gitarrensounds, dem stimmungsgeladenen Schlagzeug und der Stimme der Frontfrau aus, sondern ebenso durch die instrumentale Umsetzung der Songs der Band, die ihre Arbeit und ihre Experimentierfreudigkeit unterstreichen. Da sie nun ihr erstes Album “Breaking the Silence “ aufnahmen, gilt es nun dieses zu präsentieren. Ihren Auftritt im Yellowstone möchten die jungen Musiker nutzen, um ihre ersten Aufnahmen zu feiern sowie als Sprungbrett für weitere Auftritte.
Basic Error, das sind vier Jungs im Alter von 17 bis 18 Jahren aus Unna, die zusammen jeden Keller und jede Bühne rocken wollen. 2008 entstand die Idee einer Band im Rahmen eines Musikprojektes. Schnell entstand jedoch der Spaß am Songwriting und seitdem stellen sie ihr Programm nur aus eigenen Songs zusammen. Und das bedeutet abwechslungsreicher, interessanter Alternative Rock. Allerdings finden sich auch viele andere Einflüsse wie Ska und Punk in ihren Songs.
Einlass ist um 19.00 Uhr, Beginn um 20.00 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 €.
Turnstiles spielen am 30. Mai beim Ruhrgebietsfinale von Emergenza in der Zeche Bochum
Die Teilnahme am Taubertal-Festival vom 9. bis 11. August ist das große Ziel. Damit sie dem ein wenig näher rückt, muss die Bergkamener Band am Donnerstag, 30. Mai, (Fronleichnam) in der Zeche in Bochum beim Ruhrgebeietsfinale des größten internationalen Band-Wettbewerbs „Emergenza“ mächtig losrocken.
Turnstiles
Aller guten Dinge sind drei, könnte vielleicht das Motto heißen. Den die Vorrunde und das Halbfinale gewannen die Bergkamener Jungs souverän. Ihr feine Rockmusik, selbst komponiert und produziert, gefiel offensichtlich dem neutralem Publikum besonders gut. Denn in der Vorrunde erzielte Turnstiles viel mehr „Votes“, als sie eigene Fans mitgebracht hatte.
Sollte Turnstiles auch die Zeche Bochum abrocken und die Jury mächtig beeindrucken, wäre das NRW-Finale am 29. Juni in der LIVE MUSIC HALL in Köln die nächste Etappe. Die Fans von für Dennis Goschkowski, Patrick Kaluza, Marius Müller und Mark Vetter sollten schon mal anfangen, die Daumen kräftig zu drücken.
Eintrittskarten gibt es bei „Turnstiles“ für 9 Euro. Sie können über eine „Personal Message“ bei Facebook (https://www.facebook.com/turnstilesmusic) bestellt werden. An der Abendkasse kosten die Karten 13 Euro.