Finissage mit humorvollem (Rück-)Blick

In diesem Jahr muss leider mit einer langjährigen Tradition gebrochen werden: Aus gesundheitlichen Gründen kann nicht, wie angekündigt, Dieter Treeck zum Abschluss der Jahresausstellung „Wegmarke: Stadt – Land – Fluss“ der Kunstwerkstatt einen humorvollen (Rück-) Blick auf das Thema richten. An seiner Stelle wird ein früherer Weggefährte von ihm aus den gemeinsamen Tagen des „Werkkreises Literatur der Arbeitswelt“ der 70er und 80er Jahre, der Kamener Autor Heinrich Peuckmann, eine kleine Lesung mit zwei kurzen Erzählungen bieten.

Der weitere Rahmen jedoch bleibt der Tradition treu: ein kleiner Imbiss wird geboten und bei guten Gesprächen kann ein letzter Blick auf die Werke geworfen werden, bevor sie dann in den Ateliers der Künstler verschwinden oder ein Plätzchen an einer Wand finden werden.

Die Finissage findet statt am Sonntag, 5. Mai um 11 Uhr in der Galerie Sohle 1 am Museumsplatzt in Oberaden.




„Tag der Megalithik“: Informationen und Aktionen zu Großsteingräbern

Am Sonntag, 28. April, lädt die Altertumskommission für Westfalen beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zum europäischen „Tag der Megalithik“ ein. Im Mittelpunkt dieses europäischen Aktionstages, initiiert vom Verein „Megalithic Routes e.V.“, stehen Großsteingräber, die vor rund 5000 Jahren von jungstein-zeitlichen Menschen errichtet wurden.

Die LWL-Altertumskommission für Westfalen präsentiert bei Führungen neue Erkenntnisse zu dem Großsteingrab in Lengerich-Wechte. Foto: LWL/Stapel

Zwischen 10 Uhr und 17 Uhr bietet die Altertumskommission gemeinsam mit ihren Partnern in Lengerich-Wechte (An der Papiermühle 12) zahlreiche Aktionen, bei denen die Besucher selbst aktiv werden und sich über das Großsteingrab und die Jungsteinzeit informieren lassen können. Bei Archäologin Dr. Claudia Siemann können Interessierte Keramikgefäße nach jungsteinzeitlichem Vorbild töpfern und gleichzeitig mehr über deren Verwendung und Herstellung erfahren. Außerdem können Besucherinnen nach Vorbildern, die im Lengericher Großsteingrab gefunden wurden, eigenen Schmuck herstellen.

Um 14 Uhr öffnet das World Café, betreut von der Arbeitsstelle für Forschungstransfer (AFO) unter Leitung von Dr. Wilhelm Bauhus von der Universität Münster. Die lockere Diskussionsrunde mit Kaffee und Kuchen lädt zum Diskurs rund um das Großsteingrab ein.

Neben den Mitmach-Aktionen stehen die Archäologen der LWL-Altertumskommission und der LWL-Archäologie für Westfalen Rede und Antwort zu Fragen rund um die Zeit vor über 5000 Jahren. Sie erklären auch, wie es möglich ist, heute so vieles über diesen lange vergangenen Teil der Menschheitsgeschichte direkt vor der Haustür herauszufinden. Dr. Kerstin Schierhold und Dr. Bernhard Stapel haben neue Erkenntnisse zu dem Megalithgrab zusammengetragen und geben in Führungen um 10.30 Uhr, 13.30 Uhr und 16 Uhr ausführlich Auskunft. Unterstützung bekommen sie dabei von Dr. Tobias Fischer von TERRA.vita, der Wissenswertes über die geologische Herkunft der großen Steine berichtet.

Zum ersten Mal wird es in diesem Jahr auch Führungen für Kinder geben. Archäologin Catrin Becker von der Altertumskommission wird gemeinsam mit den jungen Besuchern um 11 Uhr und 14 Uhr das Großsteingrab erkunden und herausfinden, wie die Menschen, die hier bestattet wurden, damals lebten.

An ihrem Infostand präsentiert die LWL-Altertumskommission einen Film mit einer 3D-Aufnahme des Großsteingrabes. Experte Leo Klinke zeigt an diesem Beispiel, wie Archäologinnen moderne Technik anwenden und erklärt, wie sie Grundlage für weitere Forschungen sein kann.

Der Eintritt für die gesamte Veranstaltung ist frei. Weitere Informationen unter:
http://www.altertumskommission.de
http://www.megalithicroutes.eu
http://www.uni-muenster.de/AFO/
http://www.geopark-terravita.de/

 




„Die Bremer Stadtmusikanten“ mit Jochen Malmsheimer und dem Posaunentrio BUCCINATE

Im Programm des Jubiläumsjahres der Bergkamener Musikschule (1969-2019) stellen sich neben vielen Musikschülern und Musikschulensembles auch Dozenten der Musikschule in eigenen Konzerten vor. Für die nächste Jubiläumsveranstaltung dieser Art konnte neben dem Posaunentrio des Stv. Musikschulleiters Thorsten Lange-Rettich auch der bekannte Bochumer Kabarettist Jochen Malmsheimer gewonnen werden.

Trio BUCCINATE. Foto: Jochen Malmsheimer

Das Posaunentrio BUCCINATE hat seit 2011 in Zusammenarbeit mit verschiedenen Hilfsorganisationen in zahlreichen Benefizkonzerten sehr erfolgreich Spenden für im Gebiet um das verunglückte Atomkraftwerk Fukushima in Japan lebende Kinder, aber auch für die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum e.V. gesammelt. In diesem Rahmen entstand auch die Zusammenarbeit mit Jochen Malmsheimer. Daneben verbindet die

vier Akteure natürlich die Liebe zur Musik – und zur Posaune im Besonderen.

„Die Bremer Stadtmusikanten“ ist eine liebevolle wie wortgewaltige Interpretation des bekannten Volksmärchens aus der Feder von Jochen Malmsheimer, die vom Posaunentrio BUCCINATE musikalisch bebildert wird.

Auch in Bergkamen verzichten alle Beteiligten auf Gagen und Eintrittspreise, um stattdessen für einen guten Zweck zu sammeln: der Förderkreis der Musikschule Bergkamen e.V. finanziert u.a. Anschaffungen neuer kindgerechter Musikinstrumente für das JeKits-Programm der Musikschule und ist dafür auf Spenden angewiesen. Vom Spendenerlös der Veranstaltung können Kinder-Posaunen und weitere Musikinstrumente aller Arten für die Bergkamener Grundschüler angeschafft werden.

Im studio theater werden Spendenumschläge bereitliegen, auf denen sich die eigene Adresse notieren lässt, um später eine Spendenbescheinigung zu erhalten, falls gewünscht. Zudem sind natürlich Spenden per Überweisung möglich.

Jochen Malmsheimer. Foto: Jürgen Spachmann

Mitwirkende:

Jochen Malmsheimer

Posaunentrio BUCCINATE:

Rima Ideguchi, Tenorposaune

Thorsten Lange-Rettich, Tenorposaune/Alphorn

Fabian Liedtke, Bassposaune

Dienstag, 07.05.2019

19:00 Uhr (Einlass 18:15 Uhr)

studio theater Bergkamen

Eintritt frei – Spenden erwünscht




Mitreißender Musikmix mit der Neuen Philharmonie Westfalen

Es wird ein mitreißendes Programm. Da ist sich Kreisdirektor und Kulturdezernent Mike-Sebastian Janke mit Blick auf das Programm der Sinfonischen Reihe des Kreises für die Spielzeit 2019/2020 ganz sicher. Zusammengestellt hat die Reihe mit der Neuen Philharmonie Westfalen (NPW) wieder Generalmusikdirektor Rasmus Baumann, und der wusste schon in den letzten Spielzeiten zu überraschen und künstlerisch zu überzeugen. Zwei gute Gründe übrigens, um jetzt seinen Vertrag bis 2024 zu verlängern.

Kreisdirektor und Kulturdezernent Mike-Sebastian Janke (l.) und Kamens Bürgermeisterin Elke Kappen (M.) stellten mit Bernd Engelhardt (Kulturausschuss, r.) und den Musikern Tania Garcia Crespo (2.v.l.) und Francois-Marie Lhuissier (2.v.r.) das Programm der Spielzeit 2019/2020 vor. Foto: Max Rolke – Kreis Unna

Der musikalische Bogen spannt sich in der kommenden Spielzeit weit von Reisen nach Schottland, Russland und in den hohen Norden über optimistische Philosophenrunden bis hin zu Begegnungen mit der Liebe und dem Schicksal. Heißt: Alle neun Konzerte in der Konzertaula Kamen stehen unter einem eigenen Thema. Auftakt ist am 25. September und zumindest musikalisch liegt dann „Schottland am Hellweg“. Das letzte Konzert findet am 24. Juni 2020 statt und präsentiert „Mozart im Film“.

Wirklich gute Musik zu einem fairen Preis

„Die Neue Philharmonie Westfalen macht wirklich gute Musik und ich bin sicher, dass das Angebot der neuen Spielzeit treuen Konzertbesuchern ebenso gefallen wird wie musikalischen Neueinsteigern. Zumal der Kreis auch noch für faire Eintrittspreise sorgt. „Das sagt Mike-Sebastian Janke nach einer persönlichen Hörprobe und dem Blick auf die Tarifstruktur. Elke Kappen ist als Kamener Bürgermeisterin Hausherrin der Konzertaula und nicht nur von den dort gespielten Konzerten begeistert. „Ich freue mich auch auf die Sonderkonzerte wie etwa das Open Air-Konzert auf dem Vorplatz der Konzertaula am 7. Juli.“

Ein weiteres Open Air-Konzert erklingt am 1. September auf dem Marktplatz von Unna. Außerdem gibt es am 20. Dezember in der Stadthalle Unna ein Weihnachtskonzert und am 28. Dezember in Fröndenberg sowie am 4. Januar 2020 in Lünen ein Silvester- bzw. Neujahrskonzert. Ebenfalls fortgesetzt wird „NPW goes…“. Diesmal heißt es „NPW goes POP: ABBA forever“ (13. März).

Das NPW-Programm für die Spielzeit 2019/2020, der Sitzplan der Konzertaula und die Tarife finden sich unter www.kreis-unna.de (Kultur & Tourismus, Veranstaltungen, Theater und Musik). Karten gibt es beim Kreis unter Tel. 0 23 03 / 27 14 41, E-Mail: doris-erbrich@kreis-unna.de.




Musikerpaar mit „magischen Händen“ im Haus Opherdicke

Yoko Ono und John Lennon, Sonny und Cher, Al Bano und Romina Power: Paare, die zusammen erfolgreich musizieren, faszinieren ihr Publikum auf eine ganz besondere Weise. Mit Aleksandra und Alexander Grychtolik kehrt das international gefeierte „Künstlerehepaar mit den magischen Händen“ auf Haus Opherdicke ein. Ihre hohe Improvisationskunst an den Cembali zeichnet sie aus. Am Donnerstag, 25. April, erwecken die Grychtoliks die Epoche des Barocks wieder zum Leben.

Los geht es um 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) im Spiegelsaal von Haus Opherdicke, Dorfstraße 29 in Holzwickede. Neben unverwechselbaren Impro-Stücken bringen die Grycholtiks auch Werke bekannter Komponisten mit zum kammermusikalischen Konzert „Fantasia baroque“. Carl Philipp Emanuel Bachs „Fantasia fis-moll“ sowie drei Sonaten von Bernardo Pasquini stehen auf dem Spielplan.

Eintritt und Vergünstigungen

Die Konzertkarten kosten 15 Euro (ermäßigt 12 Euro). Sie sind beim Bürgerbüro in Holzwickede, Allee 4, in der Buchhandlung Hornung in Unna, Markt 6 und auf Haus Opherdicke zu haben. Bestellungen sind auch im Kulturbereich des Kreises, Tel. 0 23 03 / 27-14 41, Fax 0 23 03 / 27-41 41 und per E-Mail an doris.erbrich@kreis-unna.de möglich.
Weitere Informationen rund um dieses und andere Konzerte der kammermusikalischen Reihe auf Haus Opherdicke gibt es unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff: Kammermusik). PK | PKU




„Westfalen im Mondfieber“ kommt ins Stadtmuseum Bergkamen

„Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein gewaltiger Sprung für die Menschheit.“ Mit diesen berühmt gewordenen Worten beschrieb der amerikanische Astronaut Neil Armstrong, dessen Vorfahren aus Ladbergen in Westfalen stammten, am 21. Juli 1969 den Moment, als der erste Mensch einen Fuß auf den Mond setzte. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) erinnert 50 Jahre später mit der Wanderausstellung „Sommer 1969 – Westfalen im Mondfieber“ daran. Die Ausstellung wurde vom LWL-Museumsamt für Westfalen erarbeitet. Sie ist vom 18. April bis zum 23. Juni im LWL-Museum für Naturkunde in Münster zu sehen, danach wandert sie durch weitere sieben Museen in Westfalen, u.a. ist sie im Stadtmuseum in Bergkamen zu sehen.

Der Pilot der Mondlandefähre Edwin „Buzz“ Aldrin posiert für ein Foto, das Neil Armstrong aufnahm.
Foto: NASA

Das LWL-Museumsamt zeichnet in der kulturgeschichtlichen Wanderausstellung die historischen und politischen Entwicklungen mit dem spektakulären Wettlauf zwischen den beiden Großmächten USA und Sowjetunion bis hin zur Mondlandung nach, gibt technisch-naturwissenschaftliche Einblicke in das Thema und arbeitet auf, wie die Mondlandung in Westfalen aufgenommen worden ist. Zu sehen sind Objekte wie eine Münze, die aus Originalmaterial des Apollo 11-Raumschiffes gefertigt wurde. Ein besonderer Höhepunkt ist echter Mondstaub, der mit der Apollo 15-Mission auf die Erde gelangte.

Zur Ausstellung gehören auch Dinge, die den Betrachter zum Schmunzeln bringen, wie eine Apollo-Kochschürze. An fünf Medienstationen wird das Jahr 1969 wieder lebendig gemacht. Ein museumspädagogisches Begleitprogramm (Führung) und ein Angebot in einfacher Sprache machen die Ausstellung für möglichst viele Menschen zugänglich. Die Führung ist im LWL-Museum für Naturkunde voraussichtlich ab dem 30. April über das Servicebüro des Museums zu buchen. Das Angebot in einfacher Sprache steht voraussichtlich ab dem 7. Mai zur Verfügung.

„Die Ausstellung präsentiert abwechslungsreiche Exponate und spannende Themen. Dabei spannt sie einen Bogen von den Ereignissen des Sommers vor 50 Jahren bis hin zu gegenwärtigen Diskussionen über Nachhaltigkeit sowie Klimaschutz. Den Besucherinnen wird eine neue Perspektive auf das Verhältnis zwischen Mondlandung und unserer Region ermöglicht. Den Ausstellungsmachern ist es gelungen, neue Gedankenanstöße und Impulse zu liefern, die nicht zuletzt die Zerbrechlichkeit unseres Planeten verdeutlichen“, so Gertrud Welper, stellvertretende Vorsitzende der LWL-Landschaftsversammlung, die die Ausstellung am Donnerstag (18.4.) eröffnet.

Wie Armstrong damals sagte, war es ein simpler Vorgang für ihn: Er brauchte nur den einen Fuß vor den anderen zu setzten und von der Leiter des Mondlandemoduls „Eagle“ (Adler) zu steigen. „Doch es war viel mehr als nur ein Schritt. Jahrzehntelange Vorbereitung, Planung, Training, sowie heftige Rückschläge pflasterten den langen und gefährlichen Weg zum Mond“, sagt Felix Banzhaf vom LWL-Museumsamt. „Die Männer und Frauen, die zuerst ins All flogen, waren zunächst keine hauptberuflichen Wissenschaftler, wie viele Astronauten und Kosmonauten heute, sondern Testpiloten und Kampfflieger. Die neue Raketentechnik, die den Transport in den Weltraum erst möglich machte, stammte ebenfalls aus dem Militär und war zunächst als Träger für Sprengstoff, also als Waffe geplant“, so der Ausstellungsmacher weiter. Die Ausstellung weist auch auf die dunklen Seiten der Raumfahrtgeschichte hin und erinnert beispielsweise an das Leid der Zwangsarbeiter, die im Zweiten Weltkrieg in der deutschen Raketenproduktion eingesetzt waren.

Das spektakuläre Ereignis der Mondlandung verfolgten 1969 viele Millionen Menschen zu Hause, bei Freunden oder in der Kneipe an den damals noch nicht ganz so weit verbreiteten Fernsehgeräten. 28 Stunden dauerte eine Sondersendung im WDR. Die Faszination für die Weltraumfahrt und die Mondlandung war schon durch erste technische Errungenschaften und Erfolge gewachsen, wie beispielsweise den ersten Satelliten „Sputnik“ oder Juri Gagarin als erstem Mensch im Weltraum. US-Präsident John F. Kennedy hatte die Aufregung noch verstärkt, indem er als Ziel erklärte, den Mond noch vor dem Ende der 1960er Jahre zu erreichen. Vorstellungen, Träume und Sehnsüchte spiegelten sich auch in der Popkultur wieder und befeuerten die zeitgenössische Aufbruchstimmung – was vor dem Hintergrund des Kalten Krieges durchaus gewollt war.

„Selbst Kinder waren begeistert: Weltraumspielzeug stand ganz oben auf der Wunschliste der Jungen, Familien lasen Jules Vernes ‚Reise um den Mond‘ und andere Bücher oder besuchten die Sternwarten“, so Banzhaf. Perry Rhodan, eine Science-Fiction-Serie im Heftroman, startete bereits 1961 mit der Landung des titelgebenden Helden auf dem Mond. Der erste Band war stark von der realen Raumfahrt inspiriert. Der Erfolg hält bis heute an: Im Frühjahr 2019 ist Band 3000 der wöchentlich erscheinenden Geschichten herausgekommen. Von der (realen) Mondlandung inspiriert, entstanden neue Lieder, Briefmarken, Spielzeuge, Modelle und Filme. Die Wanderausstellung zeigt mit entsprechenden Objekten, welche populärkulturelle Effekte die Mondfahrt hatte.

Mit der ersten Mondlandung endete zwar ein langer Wettstreit, doch die Forschung im All und auf dem Mond begann erst richtig. So forschte auch der westfälische Astronaut Ulrich Walter im Weltraum. Wie hat sich die Raumfahrt bis heute entwickelt? Und wie könnte es weitergehen? Gibt es konkrete Pläne, wieder zum Mond zu fliegen? Auch auf diese Fragen gibt die Ausstellung Antworten.

Zur Ausstellung erscheint ein 148-seitiges Begleitbuch mit 151 Bildern, davon 128 in Farbe. ISBN: 978-3-927204-9-11 Preis: 14,90 Euro. Erhältlich im LWL-Museumsamt und an den jeweiligen Ausstellungsstationen.

Im LWL-Museum für Naturkunde (Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium, Sentruper Straße 285, 48161 Münster) wird die Ausstellung erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Eintritt: Eintritt frei für Kinder bis 17 Jahren, Erwachsene 7,50 Euro. Geöffnet: dienstags bis sonntags (und an Feiertagen) von 9 bis 18 Uhr

Sommer 1969 – Westfalen im Mondfieber
Eine Wanderausstellung des LWL-Museumsamtes zum 50. Jahrestag der ersten bemannten Mondlandung

LWL-Museum für Naturkunde, Sentruper Straße 285 in 48161 Münster
19. April bis 23. Juni

Die weiteren Stationen:

Stadtmuseum Bergkamen 30. Juni bis 25. August

Museen der Stadt Lüdenscheid 1. September bis 27. Oktober

Naturkunde-Museum Bielefeld 3. November 2019 bis 26. Januar 2020

Stadtmuseum Lippstadt 2. Februar 2020 bis 29. März 2020

Museum für Naturkunde Dortmund 5. März 2020 bis 28. Juni 2020

Mindener Museum 4. Juli 2020 bis 27. September 2020

Stadtmuseum Iserlohn 4. Oktober 2020 bis 29. November 2020




Freie Plätze im Kurs „Musikmäuse“

Die Musikschule bietet ab Mai einen neuen Kurs „Musikmäuse“ für die ganz Kleinen an, in dem noch Plätze frei sind. Der Kurs findet freitags um 16 Uhr statt und ist geeignet für Kinder im Alter von 1 ½ bis 3 Jahren mit ihren Familien. Singen, Musik hören, Tanz, elementares Instrumentalspiel, Übungen für Rhythmus, Bewegung und Wahrnehmung füllen wöchentlich 45 abwechslungsreiche Minuten.

Die Gruppe trifft sich ab Freitag, 10. Mai, m Familienzentrum „Tausendfüßler“, Im Sundern 7, Bergkamen-Oberaden. Dozentin ist Mareike Lorey.

Weitere Informationen und Anmeldeunterlagen gibt es in der Musikschule Bergkamen, Tel. 02306/307730. Das Kursentgelt beträgt monatlich 20 € für ein Kind mit Begleitperson.




Nostalgiemarkt im Stadtmuseum geöffnet

Der Nostalgiemarkt des Stadtmuseums Bergkamen ist am Donnerstag, 18. April, von 14 bis 16 Uhr wieder geöffnet. Hier erwarten am jeden ersten und dritten Donnerstag eines Monats ehrenamtliche Mitarbeiter des Museums die Besucher.

Der Nostalgiemarkt ist eine Einrichtung des Vereins der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Bergkamen. Hier kann man unter Trödel und Nostalgischem stöbern und so manche Rarität entdecken. Alte Dachboden- und Kellerfunde aus Privathaushalten, die durchaus noch ihren Wert haben, warten hier auf neue Besitzer.

 




Volksbühne: Proben für rabenschwarze Komödie laufen

Auch in der Spielsaison 2019 führt der Theaterverein Volksbühne 20 Oberaden wieder eine Theaterreihe auf. Die Termine können weiter unten dieser Mitteilung entnommen werden.

Die Planungen und Proben für das neue Stück mit dem Titel „Für die Familie kann man nichts“ von Hans Schimmel haben schon vor einiger Zeit begonnen. Mit dem neuen Autor kommt eine rabenschwarze Komödie in drei Akten zur Aufführung. Zum jetzigen Zeitpunkt soll jedoch noch nicht zu viel über die neue Komödie verraten werden. Nur so viel: Es geht hierbei um eine „ungewöhnliche“ Familie.

Die Volksbühne verspricht eine gehörige Portion an Spaß, Spannung, Witz und einen überraschenden Ausgang.
Auch in diesem Theaterstück werden wieder Schaulspielakteure aus der ehemaligen Jugendgruppe und ein neuer Akteur mitwirken.

Spaß und Vorfreude sowie Unterhaltung und Kreativität stehen beim Verein derzeit und bis zum Herbst wieder im Fokus. Müssen doch die Rollen und die schauspielerischen Akzente einstudiert und geprobt, die Requisiten sowie die passende Kostümierung gefunden und das Bühnenbild, die Beleuchtung sowie Akustik geplant, gebaut und gestaltet werden.
Eine enge Verzahnung und intensive Abstimmung zwischen Bühnenbau, Bühnentechnik und Schauspielerei ist gerade in dieser Vorbereitungszeit unerlässlich, um dem Publikum einen spannenden und begeisternden Theaterabend zu bieten.

Die Herbsttermine im Überblick:

Martin Luther Haus in der Goekenheide 5 in Bergkamen-Weddinghofen

Samstag, den 14.09.2019 um 18.00 Uhr –Premiere-

Sonntag, den 15.09.2019 um 16.30 Uhr

Sonntag, den 22.09.2019 um 16.30 Uhr

 

Gaststätte Düfelshöft in Süd-Kamen, Dortmunder Allee 75

Samstag, den 28.09.2019 um 18.00 Uhr

Sonntag, den 29.09.2019 um 17.00 Uhr

 

Die Vorverkaufstermine werden wir im August rechtzeitig bekanntgeben 

Weitere Veranstaltungstermine:

  • Ein besonderes Highlight für die Mitglieder des Theatervereins ist das traditionelle

Sommerfest am 29.06.2019 ab 15.00 Uhr mit Wanderung und anschließendem gemütlichem Beisammensein.

Sonstiges:

Neue Mitglieder, ob passiv oder aktiv, sind immer herzlich willkommen. Bietet doch der Theaterverein ein umfangreiches Aufgabenprofil, um der eigenen Kreativität und Improvisation beim Theaterspiel freien Lauf zu lassen. Darüber hinaus kann sich jeder bei den vielfältigen organisatorischen und gestalterischen Aufgaben des Vereins und des Vereinslebens nach seinen Interessen und Fähigkeiten einbringen. Zudem haben die Planungen zum 100-

jährigen Vereinsbestehen im nächsten Jahr begonnen.




Ausstellung zum Thema Kinderarbeit

„Der Skandal hat viele Gesichter“ – eine Ausstellungseröffnung zum Thema Kinderarbeit findet am 24. April um 16.30 Uhr im AWO Hermann-Görlitz-Seniorenzentrum, Marie-Juchacz-Str. 1 in Bergkamen statt.
„Wir möchten Kinder stark machen, damit sie nicht um ihre Rechte und ihre Zukunft betrogen werden“, sagt Franz Gulde, Abteilungsleiter Bildung beim Hilfswerk Misereor.
Nach UN-Angaben müssen heute rund 152 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren arbeiten, die meisten von ihnen in der Landwirtschaft, in Werkstätten und Steinbrüchen sowie als Straßenverkäufer oder Dienstmädchen. Rund 73 Millionen Kinder weltweit werden gezwungen, illegale, ausbeuterische und gesundheitsschädigende Arbeit zu leisten.
Die Ausstellung „Der Skandal hat viele Gesichter” beleuchtet die Situation von arbeitenden und ausgebeuteten Kindern weltweit. Darüber hinaus werden Projekte vorgestellt, die vor Ort Alternativen zur Kinderarbeit entwickeln.

Nicht zuletzt zeigt die Ausstellung, was wir hier vor Ort im Ruhrgebiet und anderswo gegen ausbeuterische Kinderarbeit tun können. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt des Netzwerks Faire Metropole Ruhr und des Hilfswerks Misereor, Veranstalter ist die Steuerungsgruppe Fairtrade-Town und das Awo Hermann-Görlitz-Seniorenzentrum.

Die Begrüßung übernimmt Bürgermeister Roland Schäfer. Ein Referent der Fairen Metropole Ruhr wird zur Eröffnung eine anschauliche Einführung zur Thematik geben.




100 Jahre Frauenwahlrecht: kämpfen und feiern

Viele Generationen von Frauen kämpften für ihr Wahlrecht. Vor 100 Jahren setzten sie es in Deutschland durch. Grund genug Bilanz zu ziehen, Fortschritte und Hürden zu benennen und zu feiern. Der Kreis tat das eine und ließ das andere nicht. Zur Rückschau auf „100 Jahre Frauenwahlrecht“ versammelten sich Gleichstellungsbeauftragte ebenso wie Politikerinnen und weibliche Führungskräfte. Es wurde gelacht, gefeiert, an Erfolge erinnert und auch dran, dass das Ziel (tatsächliche Gleichberechtigung) zwar deutlich zu sehen, der Weg dorthin aber durchaus von Hürden und Schlaglöchern gesäumt wird.

Politik macht Spaß – daran ließen Kreistagspolitikerinnen bei der Feier von „100 Jahre Frauenwahlrecht“ keinen Zweifel. Foto: Constanze Rauert

„Bange machen gilt nicht“ – das machte die Journalistin und Buchautorin Rebecca Beerheide klar. Sie beschrieb Erfolge, verwies auf starke Frauen unserer Zeit (z.B. Rita Süßmuth), leuchtete aber auch in dunkle Ecken (z.B. zu wenig Frauen im Bundestag). Aus dem Alltag einer Lokalpolitikerin, ihrem Weg in die Politik und ihrem Selbstverständnis berichteten anschließend Frauen aus dem Kreistag. Bisschen spitz mit ganz viel Witz hatten zuvor Tirzah Hasse und Armine Guloyan mit Chansons und Evergreens für Stimmung und Gelächter gesorgt. PK | PKU