FÖJ in Westfalen: „Seit 25 Jahren ein Erfolgsmodell“

Jubiläum der ökologischen Art: Seit 25 Jahren engagiert sich der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) für das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ). Eine große Jubiläumsfeier kann es coronabedingt nicht geben, 150 junge Menschen beginnen aber am Montag, 3. August, in über 90 Einsatzstellen ihren Freiwilligendienst.

1995 startete der LWL mit 50 jungen Leuten mit dem damals ganz neuen Freiwilligendienst im Umwelt- und Naturschutz. „Erst war es ein Experiment an 25 Standorten in Westfalen. Später haben wir das Angebot ausgebaut, inzwischen ist es ein Erfolgsmodell mit 150 Plätzen, die immer schnell vergeben sind. Wie in den vergangenen Jahren, gibt es auch jetzt wieder Wartelisten und laufend noch weitere Nachfragen“, sagt Mareile Kalscheuer, die im LWL-Landesjugendamt für das FÖJ verantwortlich ist.

„Das Engagement im Umweltschutz wird seit Jahren immer größer, immer mehr junge Menschen wollen sich ein Jahr freiwillig engagieren und immer mehr Träger und Einrichtungen möchten selbst neue Einsatzstelle im FÖJ werden“, so FÖJ-Teamleiter Ferahs Hafez. Seit 1995 sei es der Zentralstelle für das FÖJ beim LWL gelungen, das Angebot weiter auszubauen und auch in ganz Westfalen flächendeckend präsent zu sein.

Ob es gelingen würde, das FÖJ trotz der Corona-Pandemie wie gewohnt umzusetzen, war im März zunächst unklar: Der LWL musste die Bildungsseminare, die zum FÖJ dazugehören, komplett verändern und an die Coronaschutzverordnungen anpassen. Jetzt gibt es digitale Bildungsangebote und Gruppentreffen, Tagesseminare mit Maske und Abstand. Das gemeinsame Kochen in Selbstverpflegerhäusern und Exkursionen sind nicht mehr möglich.

Der Lockdown im März stellte viele Einsatzstellen vor große Probleme, da Besuchergruppen fehlten und einige Einrichtungen zeitweise schließen mussten. „Für uns war auch die Frage völlig offen, wie die jungen Leute sich in der Corona-Pandemie verhalten werden: Würde es genug Bewerbungen geben? Wie kann das neue Bildungsjahr starten? Das war für uns als Team keine leichte Situation mit vielen Unsicherheiten“, so Hafez.

150 neue FÖJler haben Anfang August ihren ersten Arbeitstag, und Ende August finden die ersten Bildungsseminare statt. „Dabei wird es zehn kleinere Seminargruppen geben, die Dauer der Seminare wird verkürzt, aber die Arbeit – meist draußen in der Natur – kann in den Einsatzstellen wieder weitergehen“, sagt Kalscheuer. „FÖJ geht trotz Corona – nur die große Geburtstagsparty muss leider verschoben werden.“

Weitere Informationen finden Interessierte unter http://www.foej-wl.de

 




20 junge Leute starten Ausbildung beim Kreis

„Herzlich willkommen und viel Glück.“ So begrüßte Kreisdirektor Mike-Sebastian Janke in Vertretung für Landrat Michael Makiolla die 20 neuen Auszubildenden der Kreisverwaltung Unna. Janke wünschte den neuen Verwaltungsangehörigen auch in seiner Funktion als Personaldezernent viel Erfolg und unterstrich: „Mit Ihrem Handeln und Auftreten geben auch Sie nun eine Visitenkarte für die Kreisverwaltung Unna ab.“

Kreisdirektor Mike-Sebastian Janke begrüßte mit anderen Verantwortlichen der Kreisverwaltung die neuen Auszubildenden der Kreisverwaltung. Foto: Fabiana Regino – Kreis Unna

Den guten Wünschen für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben schlossen sich der Leiter der Zentralen Dienste, Holger Gutzeit, Sachgebietsleiterin Personal, Gabriele Bierwolf-Siegrist, Ausbildungsleiterin Diana von der Heyde, die Gleichstellungs-beauftragte Heidi Bierkämper-Braun, Frank Brüggemann vom Personalrat sowie Alina Krause und Levin Sewald von der Jugend- und Auszubildendenvertretung an.

Start in verschiedenen Ausbildungsberufen
Als Kreissekretäranwärter*in beim Kreis beginnen Niklas Groß (Ahlen), Nicole Kersting (Hamm) und Michael Stichternath (Unna). Den Beruf der Verwaltungsfachangestellten erlernen werden Laura Emde (Unna), Jan Niklas Swennen (Holzwickede), Tanja Walter (Dortmund) und Tom Weinhold (Unna).

Eine Ausbildung als Straßenwärter macht Alexander Nünneke (Kamen). Florian Heßler (Hamm) und Julia Nolte (Fröndenberg) möchten Vermessungstechniker*in werden. Den Beruf des Fachinformatikers – Anwendungsentwicklung erlernt Lukas Schintag (Werne).

Ebenfalls bereits offiziell begrüßt, aber erst Anfang September ins Berufsleben starten und auf einen Bachelor of Laws hinarbeiten werden Luisa Marie Bögner (Dortmund), Stefanie Julia Hausmann (Soest), Florian Kleisa (Herne), Lea Risse (Schwerte) und Dennis Tegeler (Schlangen). Im Rahmen eines Ausbildungsaufstieges werden die bereits beim Kreis tätigen Julia Luhmann und Marcel Zenker (beide Unna) ab September ebenfalls das duale Studium zum Bachelor of Laws beginnen.

Lino Kappel (Werne) strebt den neu eingeführten Bachelor of Arts – Verwaltungsinformatik im Wege eines dualen Studiums an und Julie Christin Glahe (Warstein) den Bachelor of Arts – Soziale Arbeit.

Kreisverwaltung sucht schon neue Azubis
Der Kreis freut sich über den beruflichen Nachwuchs – und denkt weiter. Bereits jetzt sind Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz ab Sommer 2021 möglich. Infos und Unterlagen gibt es unter www.kreis-unna.de/ausbildung PK | PKU




Schmiedeworkshop für Alt und Jung

Wenn der Vater mit dem Kinde … ein Feuereisen und ein Messer schmiedet
Die Beherrschung des Feuers war schon immer ein Merkmal der Menschen. Aber wie entfachte man ein Feuer vor den Zeiten von Feuerzeug und Streichhölzern?

Im Rahmen dieses Workshops werden die notwendigen Kenntnisse zum Feuermachen vermittelt und jeder Teilnehmer kann unter Anleitung ein Feuereisen und ein Messer schmieden. Das Schmieden erfolgt an dafür errichteten kleinen Lehmessen, in denen der Stahl erhitzt und im Team bearbeitet wird. Nach dem Schmieden werden das fertige Feuereisen und das Messer gehärtet. Alles was die Teilnehmer hergestellt haben dürfen sie mit nach Hause nehmen und sie erhalten zusätzlich etwas Zunder und einen scharfkantigen Feuerstein.

Der Workshop ist auch für Familien geeignet und findet am Samstag, 29. August 2020 in der Zeit von 10.00 – 16.00 Uhr auf dem Gelände der Ökologiestation statt. Geleitet wird der Schmiedeworkshop von Daniel Niederau. Die Kosten betragen für Einzelpersonen 40 Euro ein Familienteam von zwei Familienmitgliedern bezahlt 74 Euro.

Maximal können 20 Personen an dem Schmiedeworkshop teilnehmen.

Veranstalter sind das Umweltzentrum Westfalen und Naturförderungsgesellschaft Kreis Unna e. V.

Anmeldungen ab sofort bei Dorothee Weber-Köhling (02389-980913) oder umweltzentrum_westfalen@t-online.de.

 




Kinder-Uni im Studiotheater

Mädchen tanzen gerne oder reiten, Jungs hingegen wollen zum Fußballtraining oder machen Karate? Es ist ein Bild, das oft bestätigt wird, aber nicht die Norm sein muss. Unterm Strich kann jeder alles können. In der nächsten Vorlesung der Kinder-Uni, „Wenn Jungen tanzen und Mädchen Fußball spielen“, geht es um Sportpsychologie und was dahinter steckt.

Interessierte Jung-Studenten zwischen acht und zwölf Jahren sind herzlich eingeladen, am Freitag, 8. November, an der Kinder-Uni teilzunehmen. Los geht es um 17 Uhr im Studiotheater an der Willy-Brandt-Gesamtschule, Am Friedrichsberg 30 (für die Navigation: Albert-Schweizer-Straße 21) in Bergkamen. Zusammen mit Prof. Dr. Maike Tietjens von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster gehen die Mini-Studis spannenden Fragen der Sportpsychologie auf den Grund.

Anmeldung nicht nötig
Die Vorlesung dauert etwa eine Stunde. Der Eintritt ist für alle frei. Eine Anmeldung vorab ist nicht erforderlich. Kinder, die alle Vorlesungen des Semesters besuchen, bekommen zum Abschluss das Kinder-Uni-Diplom und dürfen mit auf eine Exkursion zu einer echten Hochschule.

Für Fragen steht Martina Bier telefonisch unter Tel. 0 23 03 / 27 – 24 61 oder per E-Mail an martina.bier@kreis-unna.de zu Verfügung. Weitere Infos gibt es auch auf www.kreis-unna.de/kinderuni. PK | PKU




Themen-Cafés im Familienzentrum „Tausendfüßler“

Ab November bietet das Familienzentrum „Tausendfüßler“ wieder Themen-Cafés für interessierte Eltern aus dem Sozialraum an. Hier sollen ganz gezielt Fachthemen rund ums Kind besprochen werden. Es folgen die Themen-Cafés:

  • 4.11.2019: „Bilderbuch gestalten“, 14 Uhr
  • 2.12.2019: „Spiele selbstgemacht“, 14 Uhr
  • 6.01.2020: „Sprachlich fit für die Schule“, 14 Uhr
  • 3.02.2020: „Kreativ ohne Schablone“, 14 Uhr

Anmeldungen sind bis eine Woche vor Beginn des jeweiligen Themen-Cafés erforderlich und werden telefonisch im Familienzentrum unter der Rufnummer 02306-80141 entgegen genommen.




Vater-Kind-Kochen im Familienzentrum

Am Samstag, 19. Oktober, findet ab 10.30 Uhr im Familienzentrum „Tausendfüßler“ ein Koch-Angebot für Väter und Kinder statt. Nur „Papa und Ich“ heißt es an dem Vormittag. Hier werden Väter und Kinder mit viel Spaß ein leckeres, gesundes Essen zubereiten und gemeinsam genießen. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Das Angebot ist kostenfrei. Anmeldungen zu dieser Aktion sind zwingend erforderlich. Sie werden entweder persönlich im Familienzentrum oder telefonisch unter der Rufnummer 02306/80141 entgegengenommen.




Laternenumzug der AWO-Kitas

Zum siebten Mal organisieren die AWO-Kindertageseinrichtungen Flohzirkus, Sonnenblume, Traumland, Villa Kunterbunt, Vorstadtstrolche und Wackelzahn wieder einen gemeinsamen Lichterumzug zu St. Martin. Dieses Jahr findet der Umzug am 8. November statt. Um 17 Uhr beginnt der Umzug auf dem Marktplatz. Der Chor der Bodelschwinghschule und St. Martin hoch zu Ross sorgen für eine entsprechende Atmosphäre.

Anschließend werden die Musikschule und ein DJ zusätzlich für musikalische Begleitung der vielen kleinen Sängerinnen und Sänger sorgen. Nach dem Umzug kommen alle wieder auf dem Marktplatz zusammen. Dort gibt es die Möglichkeit, bei Musik, bei Speisen und Getränken den Umzug ausklingen zu lassen.




Lautstarke Unterstützung für 40 junge Leichtathleten

Den Abschluss der diesjährigen Freiluftsaison der TuRa Bergkamen Turn- und Leichtathletikabteilung bildete erneut ein klassischer Dreikampf aus den Disziplinen 50m Sprint, Weitsprung und Ballwurf. Die Auswertung erfolgte nach den Vorgaben des DLV-Mehrkampfabzeichens in Bronze, Silber und Gold. Die erzielten Ergebnisse der jeweiligen Einzeldisziplinen wurden abschließend in Punkte umgerechnet und zu einem Gesamtergebnis addiert. Die Farbe des DLV-Abzeichens ergab sich dann aus der Gesamtpunktzahl.

Insgesamt nahmen knapp 40 Kinder der Abteilung im Alter von 4 bis 12 Jahren teil. Alle Sportlerinnen und Sportler waren mit großem Ehrgeiz dabei und wurden von ihren Trainern und Familien lautstark unterstützt. Die Kinder erzielten trotz der herbstlichen Temperaturen gute Ergebnisse und so konnten am Ende viele Abzeichen verliehen werden. Davon 9 Abzeichen in Gold, 12 Silberabzeichen und 7 bronzefarbene Abzeichen.

Gold: Maxi Gruner, Lilly Schaumann, Liliana Homann, Nele Krebs, Paulina Czeranka, Ben Fleige, Johanna Czeranka, Linn Vogt, Milena Klasik

Silber: Mara Albrecht, Ida Martin, Florian Kalny, Marla Thies, Sophia Pütz, Emilia Klasik, Jonah Martin, Leandra Hagen, Lina Rose, Filiz Balat, Christoph Ealden, Louis Medger

Bronze: Yasin Erzös, Jonas Feldmann, Leonas Czeranka, Lucy Torkler, Tabea Toksdorf, Kjell Vogt, Fabian Böhm

TeilnehmerInnen: Emilia Czeranka, Linus Meinecke, Emilia Litmeyer, Luisa Migotti, Lotta Henesath, Luis Boczek, Tom Adomeit, Elias Feldmann, Enno Hagen, Julian Netz, Mara Albrecht




Beim Tag der Chemie bei Bayer zählt nicht nur das richtige Ergebnis

Genau hinschauen am Rührwerk.

Die Verzweiflung stand ihr ins Gesicht geschrieben. „Die Schraube löst sich einfach nicht“, stöhnt die Schülerin mit vor Kraftanstrengung verzerrtem Mund. Jetzt ist Teamwork gefragt, um den Deckel vom Druckfilter zu öffnen und an den Inhalt heranzukommen. Denn genau das ist beim Tag der Chemie auf dem Bayergelände gefragt. Ob im Technikum, in der E- und Metallwerkstatt, im Labor oder bei der Werkfeuerwehr: Planvolles Vorgehen, Teamwork, saubere Durchführung und Aufräumen sind genauso wichtig wie das richtige Ergebnis.

Teamwork ist gefragt.

Was das Rührwerk da genau mit stetiger Genauigkeit durchpflügt? „Keine Ahnung“, geben die beiden Schülerinnen zu. Sie müssen vor allem herausfinden, wieviel davon gerade gerührt wird und welche Parameter sich dahinter verstecken. Das ist gar nicht so einfach. Eine Fachfrau erklärt den Besuchern währenddessen, dass die Rührwerke digital gesteuert sind und Fermente beinhalten. Hier ist also Mikrobiologie im Spiel. Die meisten der Erwachsenen, die sich hier neugierig umschauen, würden garantiert an der Aufgabe scheitern, mal eben ein Programm für die digitale Steuerung zu schreiben. Die Zwölftklässler, die über den Laptops die Köpfe zusammenstecken, haben damit überhaupt kein Problem. Im Gegenteil. Für sie ist es eine hochspannende Herausforderung.

Spaß mit Pipette und Reagenzglas.

Die Faszination ist schon bei den Jüngsten riesengroß, wenn Sie mit Pipetten und Reagenzgläsern der Glukose und der Zitronensäure in den Lebensmitteln auf der Spur sind. Die ganz normalen Besucher stehen hier bereits leicht ratlos daneben. Das Staunen geht dort ins Grenzenlose, wo die älteren Schüler rätselhafte Kabelenden an noch rätselhaftere Geräte schrauben und dazu auch noch am PC Hieroglyphenartiges kreieren, was am Ende wie durch Zauberhand eine ganze Apparatur in Gang setzt.

Schwierige Herausforderungen mit Spaß-Faktor

Ganz schön knifflig: Den richtrigen Dreh in der Metallwerkstatt finden.

Andere spielen lieber „Schnick, Schnack, Schnuck“, während ihre Mitschüler eifrig die richtige Menge einer Chemikalie zusammensetzen, um die Lösung für die Aufgabe in der anorganischen und organischen Chemie zu finden. Dass es dafür Punktabzüge gibt, löst dann doch leichtes Entsetzen aus. Zumal die Konkurrenz nicht schläft: „Vier Gruppen mit voller Punktzahl – das ist großartig“, sagt derjenige, der hier im Labor den Überblick beim Schülerwettbewerb hat. Nebenan in der Metallwerkstatt schaut sich ein Bayer-Azubi eine Weile entspannt an, wie sich ein Schüler mit Feuereifer aber mit dem völlig falschen Werkzeug an der Stahlplatte zu schaffen macht. Er schreitet ein, bevor alles Verloren ist: „Was spricht denn dagegen, das andere Werkzeug auszuprobieren?“, fragt er. Eine kleine Diskussion entsteht und am Ende wird die Kerbe, die an die richtige Stelle gehört, dann doch noch ganz passabel.

Ans Eingemachte ging es für die höheren Jahrgänge – Programmieren inklusive.

Die Aufgaben, die sich das Bayer-Werk für die Schülerinnen und Schüler von 50 Schulen ausdachte, hatten es beim Tag der Chemie einmal mehr in sich. Weil sich das längst herumgesprochen hat, die Herausforderung außerdem mehr als Spaß macht und man ganz nebenbei in spannende Berufe hineinschnuppern kann, war der Andrang auch am Samstag wieder riesengroß. Zumal eine stattliche Belohnung für die Gewinner lockt: Die fünf erstplatzierten Teams jedes Jahrgangs wurden mit Geldprämien in Höhe von 500 bis 2.500 Euro ausgezeichnet. Insgesamt wurden somit 22.500 Euro an die teilnehmenden Schulen ausgeschüttet.

Die Siegerteams:

Klasse 6

1. Platz Archigymnasium (Soest)
2. Platz Ursulinengymnasium (Werl)
3. Platz Friedrich-Leopold-Woeste-Gymnasium (Hemer)
4. Platz Pestalozzi-Gymnasium (Unna)
5. Platz Friedrich-Bährens-Gymnasium (Schwerte)

Klasse 9

1. Platz Städtisches Gymnasium Kamen
2. Platz Anne-Frank-Gymnasium (Werne)
3. Platz Friedrich-Bährens-Gymnasium (Schwerte)
4. Platz Max-Planck-Gymnasium (Dortmund)
5. Platz Pestalozzi-Gymnasium (Unna)

 

Stolz auf den zweiten Platz kann das Team vom Städtischen Gymnasium Bergkamen sein.

Jahrgang 12

1. Platz Gymnasium Lennestadt
2. Platz Städtisches Gymnasium Bergkamen
3. Platz Gesamtschule Fröndenberg
4. Platz Reinoldus- und Schiller-Gymnasium (Dortmund)
5. Platz Gymnasium Schloss Overhagen (Lippstadt)




Abschied von einer „Institution“ und „guten Seele“ der Kindertagespflege

Der Verein für Familiäre Kindertagesbetreuung nimmt Abschied von Margarete Hackmann.

Freunde und Feststimmung bei der Abschiedsfeier in der Thomaskirche.

In einem waren sich alle einig: Ruhestand kommt für diese Frau nicht in Frage. Margarete Hackmann können sich alle nur im Unruhestand vorstellen. Wer sie bei ihrem offiziellen Abschied in eben diesen und an ihrem letzten Arbeitstag am Samstag erlebte, der hat daran keinen Zweifel. Sie tanzte vor dem Altarraum in der Thomaskirche, beschenkte ihre Nachfolgerin und schüttelte Hunderte von Händen. Die Energie um sie herum war mindestens genauso groß wie vor über 30 Jahren, als sie die Bühne der Familiären Kindertagespflege zum ersten Mal betrat.

Entsprechend dünn wurde die Luft in der Thomaskirche vom verbrauchten Sauerstoff all der Menschen, die sich von ihr verabschieden wollten. Politik und Verwaltung, Vertreter des Landesverbandes – vor allem aber unzählige Tagesmütter und Kinder bildeten eine riesige Festgemeinschaft. Die versammelte sich genau dort, wo auch die Wurzeln für die unfassbare Energie der Frau liegen, die laut Bürgermeister Roland Schäfer „eine Institution“ und die „gute Seele“ der Kindertagespflege über Bergkamen hinaus ist. In der Thomaskirche hat alles einmal begonnen. Mit einem Arbeitskreis und einer Idee.

Auch Bürgermeister Roland Schäfer sprach einige Abschiedsworte.

Daraus sind inzwischen ein Verein mit fünf Mitarbeitern und eine Erfolgsgeschichte geworden, die Bände füllt. Die verschiedenen Rednerinnen hatten jedenfalls ihre liebe Mühe, all die vielen Wegmarken von Margarete Hackmann zu gliedern und in einen überschaubaren Zeitrahmen zu pressen. Inge Losch-Engler vom Landesverband versuchte es nach Jahreszahlen und hatte einen ganzen Zettelberg dabei, um alles Kontrolle zu bekommen. Dabei zählte sie von 1997 an nur die Schlagworte auf. Die reichten von ersten Überlegungen für eine Qualifizierung von Tagesmüttern über die Einführung der Rentenversicherungspflicht über den Kampf um das geeignete Curriculum bis zum ersten Fachtag, dem Kibiz und einer eigenen Satzung bis zum Qualifizierungskatalog.

Chronologisch und alphabetisch: Ein pralles Werk

Die Ehrenvorsitzende Elke Middendorf ging es alphabetisch an. Begonnen beim Anfang mit 7 Frauen bei Schmülling, Betreuung und Beratung, Desillusionierung für eine mit Temperament und positiver Ungeduld reich gesegnete Frau im Umgang mit Behörden und Politik, Fachkompetenz und Flexibilität bis hin zum in allen Familien reichlich Unruhe stiftenden Diensthandy, vielen Ideen, einem jungen Team, unerschütterlicher Ruhe und Zertifikaten für alle, die in der Kindertagespflege für Qualität stehen.

Margarete Hackmann (2.v.r.) mit ihrer Nachfolgerin Simone Pelzer (2.v.l.).

Nicht nur dabei kullerten Tränen. Auch als die Beigeordnete Christine Busch Margarete Hackmann genau das Lied mit in den Unruhestand schickte, das zufällig auch der Gospelchor auf dem Programm hatte. Denn der gute Geist, den sie von Anfang an ihrem Büro gespürt habe, wurzele auch in ihren christlichen Wurzeln. Dafür haben neben einer unnachahmlichen Begabung auch ein wertschätzendes Miteinander, eine gute Streitkultur und das kompromisslose Streiten für das Wohl der Kinder gesorgt – letzteres stand für Margarete Hackmann stets im Mittelpunkt. „Es geht immer zuerst um das Kind – wie sie in dieser Zeit aufwachsen können.“

Riesige Fußstapfen, in die jetzt Simone Pelzer als ihre Nachfolgerin treten wird. Margarete Hackmann machte ihr den Anfang leicht und überreichte ihr eine riesige Packung süßes Nervenfutter – etwas, das beide eng verbindet. Sie selbst nahm einen Olivenbaum und einen Baum im Bergkamener Jubiläumswald mit nach Hause. Dort warten ganz nebenbei auch noch 7 – demnächst 8 – Enkel auf sie, das Engagement für die Kirche, das Reisen und Wandern  – und eben ganz viel Unruhe.




Smart Home Thema bei TalentTagen

Mehr als 240 Events an elf Tagen in 33 Städten des Ruhrgebiets: Das sind die TalentTage Ruhr 2019 – und der Kreis Unna ist mittendrin. „Mach mit!“ lautet die Aufforderung, mit der die Stiftung TalentMetropole Ruhr an den Nachwuchs appelliert. Vom Anlagentechniker bis hin zum Zahnarzt: Bei den TalentTagen dreht sich Hörsälen, Laboren und Werkstätten alles um das Thema Talentförderung. Der Kreis ist als Kooperationspartner gleich mehrfach vertreten in Sachen Bildungslandschaft.

Lernen will gelernt sein

Am Mittwoch, 18. September, sind junge Leute ab der Mittelstufe (7. Klasse) eingeladen, an der Jugend-Uni im Kinorama, Massener Straße 32 in Unna, teilzunehmen. Prof. Dr. Barbara Mertins von der TU Dortmund leitet die Vorlesung „Lernen – Über die Schwelle treten“. Zeitfenster und Methoden für nachhaltiges Lernen bildet das zentrale Thema der Veranstaltung. Im Anschluss an die etwa einstündige Vorlesung, folgt eine thematisch passende Filmvorführung von „Raum“. Der Eintritt ist frei.

Sitzplatzkarten können vorab per Mail an info@kino-unna.de oder telefonisch unter Tel. 0 23 03 / 15 72 8
reserviert werden. Für Kurzentschlossene gibt es auch kurz vor Vorlesungsbeginn noch die Möglichkeit, Platzkarten an der Kasse zu bekommen.

Smart Home einfach erklärt

Was ist eigentlich ein Smart Home? Dieser Frage widmet sich am Freitag, 27. September, die Kinder-Uni in der Gesamtschule Gänsewinkel, Günstraße 70 in Schwerte. Gemeinsam reisen die Mini-Studis ein paar Jahre in die Zukunft zu Leonie. Leonie lebt mit ihren Eltern in solch einem intelligenten Haus. Welche Vorteile sich aus einem Smart Home ergeben und wie das alles funktioniert, können Kinder zwischen acht und zwölf Jahren in der etwa einstündigen Vorlesung erfahren. Los geht um 17 Uhr.

Weitere Infos rundum die Kinder-Uni sowie Nähere zur Jugend-Uni gibt es online zum Nachlesen unter www.kreis-unna.de/kinderuni bzw. www.kreis-unna.de/jugenduni. PK | PKU