Lilafarbener 3er BMW fährt in den Gegenverkehr: Fahrer flüchtet trotz mehrerer Auffahrunfälle
Am Montagnachmittag ereignete sich gegen 14.09 Uhr auf der Unnaer Straße (B233) in Kamen, Höhe BAB Auffahrt A1 Fahrtrichtung Bremen, eine Verkehrsunfallflucht. In den Unfall waren mehrere Fahrzeugführer beteiligt gewesen.
Ein lilafarbener 3er BMW fuhr in Fahrrichtung Kamen in den Gegenverkehr. Um einen Verkehrsunfall mit dem entgegenkommenden Fahrzeug zu verhindern bremste ein 60-jähriger Unnaer seinen Pkw bis zum Stillstand ab. Es kam im Verlauf zu einigen Auffahrunfällen mit Sachschaden in Höhe von ca. 4300 Euro.
Ohne eine Schadensregulierung einzuleiten fuhr der Fahrer des 3er BMW teilweise über den Grünstreifen in Richtung A1 / Bremen.
Den Unfallhergang / die Fahrweise des bislang unbekannten „Geisterfahrers“ müssten mehrere Verkehrsteilnehmer beobachtet haben.
Wer hat den Unfall beobachtet oder kann Angaben zu dem auffälligen 3er BMW geben? Hinweise bitte an die Polizei in Unna unter der Rufnummer 02307/921-3220 oder 921-0.
Besitzerin der Königspython meldet sich bei der Polizei: Schlange war ausgebüxt
Am Montagabend wurde diese Königspython in einer Mülltonne entdeckt.
Die Herkunft der Königspython ist geklärt: In den Mittagsstunden meldete sich die Inhaberin der Schlange, eine 27-jährige Bönenerin, bei der Polizei und gab an, dass die Schlange in ihren Hausmüll geflüchtet sei.
„Da der Hausmüll regelmäßig entsorgt wird, muss die Schlange auf diesem Wege in die Mülltonne vor dem Haus gelangt sein“, erklärt die Polizei. Die Königspython war am Montagabend in einer Mülltonne entdeckt worden.
Die Schlange wird nach Rücksprache mit dem zuständigen Kommissariat in Kamen wieder an die Besitzerin zurückgegeben.
Königspython in einer Mülltonne ausgesetzt – Polizei sucht jetzt nach dem Halter der Schlange
Schlange Mülleimer Bönen vom 09.09.2019
Die Polizei sucht den Eigentümer bzw. Halter einer Königspython. Der Unbekannte hatte das Reptil in einer Mülltonne an der Beethovenstraße in Bönen ausgesetzt. Entdeckt wurde das zusammengekauerte Tier am Montagabend gegen 18 Uhr von einem Anlieger, als er dort seinen Hausmüll entsorgen wollte.
Er verständigte die Polizei, die ihrerseits einen Schlangenexperten hinzuzog, der das Reptil als Königspython identifiziert Er bot an, dass Tier einzufangen, lehnte aber aufgrund geltender Bestimmungen ab, die Schlange weiter zu versorgen und in Obhut zu nehmen. Da bei den kalten Temperaturen eine artgerechte Unterbringung nicht möglich war, ordnete das Ordnungsamt der Gemeinde Bönen an, dass der Reptilienexperte aus Unna das Tier an sich nehmen darf.
Auf Nachfrage gab der Experte an, dass es der Schlange gut gehe. Am Abend sei sie noch gereinigt worden und anschließend habe sie sich schnell erholt.
Hinweise auf den Besitzer liegen zurzeit nicht vor. Eine Strafanzeige gegen den verantwortungslosen Halter wurde geschrieben.
Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02303/921-3220 oder 921-0.
Deutsch-türkische Standup-Comedian Senay Duzcu eröffnet am 25.09. den mittwochsMIX
Senay Duzcu. Foto: Jürgen Wegner (1)
Man kann sie nicht in die üblichen Schubladen stecken. Senay Duzcu wird zwar im Comedy- beziehungsweise Stand-up-Comedy-Bereich verortet. Mit dem, was sie auf der Bühne macht, zeigt sie aber durchaus auch kabarettistische Qualitäten. Sie spielt sehr gekonnt mit ihren zwei Identitäten, stellt intelligent deutsche Gewohnheiten und Marotten ebensolchen türkischen entgegen. Und das macht sie auch darstellerisch meist nicht auf die schrill-laute, sondern auf die eher feine Art.
Geschickt mit gut gesetzten Pausen arbeitend. Nie so böse wie einige andere ihres Genres, vorzugsweise mit fein gesetzten Worten und gut herausgearbeiteten Pointen. Ihr feinerer Umgang mit der Sprache, ihr Wortwitz und die natürliche, nicht so sehr gespielt wirkende Explosivität in einzelnen Szenen gefallen. Angeblich beim Schminken fiel ihr eine künstliche Wimper vom Oberlid auf die Oberlippe. “Man kann es mit dem Anpassen auch übertreiben”, fiel ihr dazu spontan ein. Schon war der Titel für ihr Programm geboren. Es allen recht machen zu wollen hat sie endgültig aufgegeben, denn das geht immer schief. Stattdessen lebt sie schamlos ihr Doppelleben als türkische Frau mit deutschen Ansichten und als deutsche Ayse mit türkischen Wurzeln.
Kartenvorbestellungen und weitere Infos unter: 02307/ 965 464 oder a.mandok@bergkamen.de
Dancers Home: Zum Abschluss der Saison nochmal aufs Treppchen!
Die Hip Hop Formation „Lil Sharks“ kam auf den 2. Platz. Fotos: Dancers Home
Lara und Sophia.
Vergangenen Samstag fand zum wiederholten Mal in Unna der Ruhrpott Cup, des Veranstalters „Street Dance Factory“ statt. Dort messen sich jedes Jahr Tanzgruppen aus NRW in einem Wettkampf.
Zwei Starter, aus der Tanzschule Dancers Home Bergkamen, schafften es bis ganz nach vorne aufs Treppchen. Die Hip Hop Formation „Lil Sharks“ konnte sich bei den Juniors 1 einen hervorragenden 2. Platz er tanzen und an den Erfolg der vergangenen Wettkämpfe anschließen. Doch zwei der Mädels aus der Gruppe war das wohl noch nicht genug. Lara Dönges und Sophia Jochim gehen bei den Kids als Duo an den Start und gewinnen den 1. Platz bei den Hip Hop Duo Kids!!! „Wir sind unglaublich stolz auf die konstant gute Leistung unserer Tänzer/innen“ sagt Rudolf Boger Inhaber der Tanzschule.
Ein unglaublicher Erfolg für Tanzschule Dancers Home aus Bergkamen zum Ende der Meisterschaftssaison. Nächstes Jahr startet die Saison dann im März für die Tanzschule aus Bergkamen.
Dancers Home veranstaltet am 14. September 2019 von 12 bis 16 Uhr ein Casting, für alle die Interesse daran haben in einer Ihrer Meisterschaftsformationen zu tanzen! Das Casting ist nicht nur für Mitglieder der Tanzschule. „Jeder der Tanzerfahrung mitbringt, kann an dem Casting teilnehmen. Wir suchen Verstärkung für die nächste Saison in allen Altersklassen! Wer noch tanzen lernen möchte kommt am besten einfach mal zu einem unserer Anfänger Kurse“ (Rudi Boger Inh.) Alle Informationen dazu bekommt man direkt vor Ort oder auf www.dancers-home.com
Indianerkinder unterwegs: Aktion für Kinder in den Herbstferien in der Ökologiestation
In der zweiten Herbstferienwoche vom 21. – 25. Oktober 2019 bietet das Umweltzentrum Westfalen eine Ferienaktion für Kinder ab 7 Jahre an. Schnell wie der Wind sausen die Pfeile durch den Wald. In dieser Woche tauchen die Kinder ein in die Zeit der Bisonherden und Friedenspfeifen. Im Wald bauen sie ihr eigenes Indianerlager, schärfen ihre Sinne, schleichen lautlos umher und basteln Indianerschmuck. Am selbst entfachten Lagerfeuer probieren die Kinder ihre selbst gebauten Trommeln aus.
Mitzubringen sind: Schnitzmesser (falls vorhanden), waldtaugliche und regenfeste Kleidung; festes Schuhwerk; Trinkflasche und ggf. Sonnenschutz. Diese Ferienwoche geht von Montag bis Freitag von 10.00 – 15.00 Uhr. Durchgeführt wird die Herbstferienaktion von der Naturerlebnis-Pädagogin Heike Barth und der Wildnispädagogin Sandra Bille. Maximal können 18 Kinder an dieser Ferienaktion teilnehmen.
Die Kosten für die Woche betragen 105 Euro (Geschwisterkind: 80 Euro). Anmeldungen ab sofort bei Dorothee Weber-Köhling (02389-980913) oder umweltzentrum_westfalen@t-online.de
An jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch! – Vortrag über ganzheitliche Zahnheilkunde in der Ökologiestation
Die Bönener Zahnärztin Dr. Christine Diebener erläutert am Montag, 23. September, in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil die Zusammenhänge zwischen Zähnen und Organen. Außerdem stellt sie verschiedene Test- und Diagnoseverfahren vor, mit deren Hilfe die Auswirkungen von zahnärztlichen Materialien auf den Körper untersucht werden können.
Zentrale Bedeutung kommt der Prävention zu, denn Karies- und Paradontose-Prophylaxe sind die beste „ganzheitliche“ Behandlung. Richtige Ernährung und die Bedeutung der Vitalstoffe werden angesprochen. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt: das Thema Angst!
Der zweistündige Vortrag beginnt um 19.30 Uhr und kostet 5,- Euro je Teilnehmer. Eine Anmeldung ist bis zum 16. September unter 02389-980911 beim Umweltzentrum Westfalen möglich.
Schwerer Verkehrsunfall auf der A1 – Frau verstorben
Am Freitag kam es auf der A1 zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine beteiligte Frau erlag am Wochenende ihren Verletzungen.
Nach jetzigem Ermittlungsstand fuhr ein 80-jähriger Mann aus Hessen gegen 10.10 Uhr von der A44 auf die A1 in Fahrtrichtung Bremen auf.
Aus bis jetzt nicht geklärten Gründen kollidierte er anschließend auf der rechten Spur der A1 frontal mit dem Heck eines verkehrsbedingt stehenden Sattelaufliegers, eines 45-jährigen Mannes aus Weißrussland.
Der 80-jährige sowie die 77-jährige Beifahrerin (ebenfalls aus Hessen) wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Die 77-jährige Frau erlag am Wochenende ihren Verletzungen. Der LKW-Fahrer blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von circa 25.000 Euro.
Gassi gehen mit dem Hund vom Chef? – „Dr. Azubi“ gibt Tipps für Berufsstarter
Online-Sprechstunde: Unter www.dr-azubi.de bekommen Berufsanfänger eine individuelle Beratung zu Fragen rund um die Ausbildung. Foto: NGG
Unbezahlte Überstunden, Lernen ohne Ausbilder, Gassi gehen mit dem Hund vom Chef: Bei längst nicht jedem der rund 7.400 Auszubildenden im Kreis Unna geht es in der Lehre mit rechten Dingen zu. Wichtige Infos dazu, was erlaubt ist und was nicht, gibt das Portal „Dr. Azubi“: Unter www.dr-azubi.de bekommen Berufsstarter Tipps, was sie bei Scherereien im Job tun können. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) nach dem Start des neuen Ausbildungsjahres hingewiesen.
Nach Einschätzung der NGG Dortmund trauen sich viele Azubis nicht, Missstände im Betrieb anzusprechen. „Genau hier setzt die Online-Sprechstunde an. Bei ,Dr. Azubi‘ kommen die Fragen in die Hände von Experten für die jeweilige Branche. Sie melden sich flott – in der Regel bis zum nächsten Tag – mit Tipps zurück“, sagt NGG-Geschäftsführer Manfred Sträter.
Besonders viele Probleme gebe es etwa in Gaststätten, Fleischereien und Bäckereien. So gaben im aktuellen Ausbildungsreport des DGB in Nordrhein-Westfalen 84 Prozent aller angehenden Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk an, Schichtarbeit zu leisten. Fast die Hälfte der künftigen Hotelfachleute klagt darüber, auch außerhalb der Ausbildung für den Chef erreichbar sein zu müssen. Mehr als ein Drittel aller Azubis in Nordrhein-Westfalen macht laut Bericht regelmäßig Überstunden.
Illusionen, Träume und Wahrheiten in Kunstwelten aus 3D
Eine aufregende dreidimensionale Entdeckungstour bietet die neue Ausstellung in der sohle 1.
Illusionen aus Farrbe und Formen faszinieren.
Krakententakel in mikroskopischer Nahaufnahme, unendlich vergrößert? DNA-Stränge, unergründliche Zelleninnereien oder doch einfach nur zerplatztes Kaugummi? Jesus Christus mit Mona Lisa vermischt beobachtet von den Augen der Damen mit dem Hermelin? Falsch gesehen und/oder falsch gedacht! Was das Auge in der Galerie sohle 1 aktuell zu erkennen vermeint, ist bloße Illusion. Geschaffen aus Zehntausenden von bunten Zahnstochern, Silikon und gedrehten Drähten. Ausschließlich in 3D.
Mitten hinein in die Installationen: Die Besucher auf Entdeckungstour.
Es ist wahrlich eine „außergewöhnliche Ausstellung mit außergewöhnlichen Künstlern“, die Kulturdezernent Mar Alexander Ulrich dort am Samstag eröffnen durfte. Ein Zusammentreffen von Kunstwerken, deren Erschaffer sich zwar aus Düsseldorf kennen, aber noch nie zusammen ihre Kreativität präsentiert haben. Eine Kollision der Welten, die Spaß macht – nicht nur optisch, sondern auch für die Imagination. Stets von einer neuen Seite zeigen sich die Frauengesichter von Maxim Wakultschik und Installationen von Aljoscha, fließen, tropfen, gleiten, rutschen und schweben die Perspektiven vor dem Auge dahin und sind kaum zu fassen. Was gerade noch wie ein monströses Tiefseewesen anmutete, verwandelt sich einen halben Schritt weiter in ein Faszinosum aus mathematisch zerlegten Strukturen. Nichts ist hier, wie es scheint.
Von Verbindungen, Akribie und Verwirrungen
Die Kunsthistorikerin Nathalie Krall entdeckte Ungeahntes.
Nicht weniger faszinierend wie das kognitive Erlebnis war die Interpretation von Kunsthistorikerin Nathalie Krall. Was sie aus den Werken herauslas, glich einer eigenen Kunstform für sich – zum Glück bald in gedruckter Form direkt vor den Werken nachzulesen. Denn aus ihr sprudelte geradezu heraus, was mancher kaum zu denken wagte. Fast chirurgisch sezierte sie aus den Werken „ein ganzes Universum verbundener Elemente“ heraus – „dynamisch, vielseitig, eklektisch“, randvoll mit „Recherche, Forschung, Überlegung“.
Erinnerungen zum Mitnehmen: Farbige Zahnstocher für den künstlerischen Selbstversuch.
Begonnen haben Aljoscha wie Maxim Wakultschik mit der Malerei. Beide fanden schnell den Weg von der Fläche in die Dreidimensionalität. Aljoscha mit zufälligen Formen, die auf der Farbpalette wuchsen und schließlich in Acrylglas, Silicon und Draht von einer anfangs unbekannten Form in utopische Modelle neuartiger Lebensformen wuchsen. Die Liebe zur Mathematik und zum Geduldsspiel ist bei Maxim Wakultschik nicht zu übersehen. Er zersplittert die „Fläche in kleinste Einzelteile“ und schafft beinahe etwas ähnliches wie „Verpixelungen“. Bis zu 58.000 Holzstäbchen formen sich tatsächlich zunächst am Computer zum fertigen Bild – „unter Berücksichtigung aller Wahrscheinlichkeiten“. Visuelle Verwirrung und Illusionen schaffen auch die fast „überirdisch schönen Frauengesichter“, die ihren Ausdruck ständig verändern, eine Aura des Unerreichbaren schaffen und bei den Alten Meistern Anleihen schaffen.
Faszinierende Porträts mit vielseitigen Perspektiven.
750 Farbtöne hier, Spiel mit Licht und Schatten hüben wie drüben. Beide versuchen in der Zerlegung des großen Ganzen in die Kleinteiligkeit oder umgekehrt „Bünde der Gesellschaft zu schaffen“, Gegenmittel für Ängste und Phobien, im Zufall die Hoffnung zu entdecken. Wie all das in Diversität und Inklusion münden kann: Eine Lektüre der Deutung lohnt sich mindestens so sehr wie der Streifzug durch die Ausstellung. Mitten hinein in die 3D-Welten „Bioethical Aberrations“ und „Polymorphismus“, denn die üben eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus.
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Vier Einsätze der Bergkamener Feuerwehr am Samstag
Vier Einsätze fuhr am Samstag die Bergkamener Feuerwehr. Im Einzelnen sind dies:
03.03 Uhr Einheit Bergkamen – Rünthe
BAB 1 Rastplatz An der Landwehr = LKW verliert Betriebsstoffe. Der Einsatz konnte nach der Rückmeldung der Polizei auf der Anfahrt abgebrochen werden.
09.50 Uhr Einheiten Bergkamen – Overberge und Weddinghofen
Friedhofstr. in Overberge = Unklare Rauchentwicklung. Es handelte sich um ein Nutzfeuer in einem Behältnis. Kein Einsatz für die Feuerwehr.
13.34 Uhr Einheit Bergkamen – Weddinghofen
Häupenweg / Parkplatz Wellenbad = Defekte Ölwanne an einem PKW. Es musste durch die Feuerwehr eine Ölspur beseitigt werden.
15.17 Uhr Einheiten Bergkamen – Weddinghofen
Häupenweg = Hund im PKW eingeschlossen. Laut Meldung zeigte das Tier schon Anzeichen einer Überhitzung. Die Feuerwehr musste nicht tätig werden, da der Fahrzeughalter letztlich vor Ort erschienen ist.