Siegerehrung beim Malwettbewerb der Sparkasse für Grundschüler

Siegerehrung beim Malwettbewerb der Sparkasse.

Am 11. und 12. November fanden die großen Siegerehrungen des Malwettbewerbs der Sparkasse Bergkamen-Bönen für alle Grundschulen in
Bergkamen und Bönen statt. Mit Engagement und Sachverstand hat eine Jury, bestehend aus Gereon Kleinhubbert von der Jugendkunstschule Bergkamen, Regine Hoffmann und Lara Sudhaus sowie Sandy Wotzka von der Sparkasse aus 1.434 eingesandten Bildern jeweils das schönste Bild eines jeden Jahrgangs pro Schule ermittelt. Thema des Malwettbewerbes war in diesem Jahr: „Male dein Traumhaus“. Dabei wurde einerseits die Idee als auch die Ausführung bei der Bewertung berücksichtigt. Mitgemacht hatten neun Grundschulen in Bergkamen und Bönen.

Der Leiter des Vertriebsmanagements, Michael Krause, überreichte den jungen Künstlerinnen und Künstlern die verdienten Preise. „Wir möchten mit unserer Arbeit einen Beitrag zur Förderung von Kunst und Kultur bei unseren jungen Menschen tätigen,“ so Michael Krause.
Insgesamt wurden 32 Präsente vergeben. Zudem erhielten vier Klassen einen Zuschuss für die Klassenkasse in Höhe von jeweils 100 Euro.

Folgende Klassen konnten sich darüber freuen: |Jahnschule Oberaden |Klasse 2 a |, Pfalzschule Weddinghofen |Klasse 1 a |, Freiherr-v.-Ketteler-Schule Rünthe |Klasse 4 a | und die Hellwegschule Bönen |Klasse 2 b |.




Bilderwechsel in der Medienskulptur: Einladung zum Gespräch mit Künstler Andreas M Kaufmann in der Alevitischen Gemeinschaft

Medienskulptur “no agreement today – no agreement tomorrow”
(2004) von Andreas M. Kaufmann. Foto: Manfred Pokoj

Am Dienstag, 19. November, 18 Uhr lädt das Kulturreferat mit dem Künstler Andreas M Kaufmann zur Publikumsdiskussion ein. Thema ist der mittlerweile traditionelle Diawechsel in der Medienskulptur “no agreement today, no agreement tomorrow”, im Bergkamener Volksmund auch Waschtrommel genannt. Auch in diesem Jahr geht es um die Frage, welche Person nach Auffassung der Bergkamener Gäste am häufigsten in den Medien vertreten war und damit in der Skulptur präsentiert gehört. Das Künstlergespräch findet in der Alevitischen Gemeinschaft des Kreises Unna in der Buchfinkenstrasse 8 in Bergkamen statt.

Andreas M Kaufmann zeigt sich hocherfreut über die Gastgeber: „ Ich habe Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel gebeten, für mich bei der Alevitsichen Gemeinschaft anzufragen, denn ich möchte gern auch in den Austausch mit dieser in Bergkamen ansässigen Gemeinschaft kommen“, so der Künstler. Mit der Medienskulptur verbindet Kaufmann eine soziale Funktion, denn er diskutiert, sofern es dem mittlerweile mit seiner Familie in Barcelona lebenden Künstler möglich ist, einmal im Jahr die Idee zu seinem Kunstwerk und die Bilderauswahl.

Seit dem Jahr 2004 steht in der Stadt Bergkamen ein einzigartiges Kunstwerk: Die Medienskulptur von Andreas M Kaufmann trägt den Titel „no agreement today – no agreement tomorrow“ (in etwa „Keine Übereinstimung heute, keine Übereinstimmung morgen“). Der Titel verfolgt dabei eine ironische und zeitkritische Intention: Die in der Medienskulptur kreisenden Porträts von Menschen (und ihre typischen Gesten) sind aus dem ursprünglichen Kontext ihrer Darstellung herausgelöst und in einen neuen Zusammenhang gesetzt. Der Künstler will so zeigen, dass in den Massenmedien zwar eine Selbstdarstellung möglich ist, echte Kommunikation und echtes Verständnis allerdings nicht.

Andreas M Kaufmann wird über 24 Jahre jährlich jeweils ein Bild austauschen und diese Veränderung mit den Bergkamener Bürgerinnen und Bürgern diskutieren!

Wer für das Jahr 2019 in die Skulptur aufgenommen wird, hängt also von den gemeinsamen Vorschlägen und der Diskussion am 19. November ab: Wichtig ist dem Künstler, dass die Vorschläge sich auf Menschen beziehen, die im vergangenen Jahr in der Öffentlichkeit besonders präsent waren. Auch über die auszuwechselnde Person wird er mit den Anwesenden diskutieren.

Mit der Skulptur hatte Andreas M Kaufmann im Jahr 2002 den ersten Platz in einem internationalen Wettbewerb zu „Kunst in Verkehrskreiseln“ belegt. 24 sich bewegende und verändernde Bilder gestikulierender, größtenteils prominenter Menschen rotieren seit 2004 in der Skulptur an dem Verkehrskreisel „Stadttor Rathaus“ und haben seither zu allerlei Vermutungen und Diskussionen Anlass gegeben. Andreas M Kaufmann ist die Auseinandersetzung mit den Menschen wichtig, die mit der Kunst im öffentlichen Raum leben. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Alevitischen Gemeinschaft im Kreis Unna e.V. und dem Kulturreferat der Stadt Bergkamen statt.

Diawechsel in der Medienskulptur
Einladung zum Gespräch mit Künstler Andreas M Kaufmann in der Alevitischen Gemeinschaft
19. November 18.00 – ca. 19.30 Uhr
Buchfinkenstr. 8
59192 Bergkamen
Eingeladen sind alle Interessierten Bürgerinnen und Bürger
Eintritt frei




Naturheilkunde für zu Hause: Vortrag in der Ökologiestation

Ob Husten oder Halsschmerzen, Bauchschmerzen oder Blasenentzündung, Schlaflosigkeit, Unruhe, Insektenstiche oder Gelenkschmerzen: es gibt wunderbare, schonend und sanft wirkende Möglichkeiten zur Eigenbehandlung aus dem Garten der Natur.

Sabine Geisler (Krankenschwester in der Naturheilkunde und Ayurvedatherapeutin) stellt am Mittwoch, 20. November, in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil Kräuter und Heilpflanzen zur innerlichen und äußerlichen Anwendung vor und gibt praktische Anwendungsdemonstrationen und -beispiele: Wickel, Waschungen, Auflagen, Öle und Tees.

Zu der Veranstaltung, die von 19.30 bis 21.30 Uhr dauert und 15,- € je Teilnehmer kostet, kann man sich unter 0 23 89-98 09 11 (auch Anrufbeantworter) beim Umweltzentrum Westfalen anmelden (die Teilnehmerzahl ist begrenzt). Seminarunterlagen werden zur Verfügung gestellt. Informationen zur Dozentin finden sich unter www.naturheilkunde-geisler.de.




Vierter Krimiabend im Friseursalon „Claudias Haarteam“: Thrillerkönig Horst Eckert liest

Horst Eckert. Foto: Kathie Wewer

Zum vierten Mal lädt Claudias Haarteam, Auf den Birken 1 in Oberaden, ein zum Krimiabend im Friseursalon, dieses Mal mit dem „Thrillerkönig aus Düsseldorf“ Horst Eckert (Rheinische Post), der am Dienstag, 19. November, ab 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr) aus seinem neuen Thriller „Der Preis des Todes“ liest.

Zum Inhalt:

Die junge Journalistin Sarah Wolf hat es geschafft: Seit kurzem leitet sie eine politische Talkshow im Abendprogramm der ARD. Als ihr Freund, der Politiker Christian Wagner, erhängt in seiner Berliner Wohnung aufgefunden wird, glaubt sie nicht an Selbstmord. Sarah beginnt zu ermitteln und stößt in seinen Unterlagen auf beunruhigende Informationen. Wie gut kannte sie den Mann, in den sie verliebt war? Was hat es mit seinen Verbindungen zu einem privaten Krankenhauskonzern auf sich?

Unterdessen wird an einem See bei Düsseldorf eine Frauenleiche entdeckt. Kommissar Paul Sellin findet heraus, dass die Tote, eine
Menschenrechtsaktivistin, mit Christian Wagner in Kontakt stand. Was hatte die Menschenrechtsaktivistin mit dem Politiker zu schaffen? Ein hochbrisanter Fall beginnt. Möglicherweise der letzte für den todkranken Kommissar.

Horst Eckert, studierte Politische Wissenschaft und arbeitete fünfzehn Jahre als Fernsehjournalist. 1995 erschien sein Debüt „Annas Erbe“.
Seine Romane gelten als „im besten Sinne komplexe Polizeithriller, die man nicht nur als spannenden Kriminalstoff lesen kann, sondern auch als einen Kommentar zur Zeit“ (Deutschlandfunk). Sie sind in mehrere Sprachen übersetzt sowie preisgekrönt.




Das Lauf Team Unna und Oberadens Barbararunde: Rennen als Familiensache

Die Windelschmidts. Foto: LTU (1)

Bei der Barbararunde des SuS Oberaden war das Lauf Team Unna der Verein mit den meisten Teilnehmern: 40 – Kunststück, wenn neben Einzelkämpfern und Paaren gleich komplette Familien antreten. Naja – fast komplette.

Bei den Windelschmidts zum Beispiel hat sich die Laufbegeisterung von Vater Mario längst auf die Kinder Mia, Jan-Philipp, Emily-Lara, Julian und Sebastian übertragen: Das Windelschmidt-Sextett verteilte sich am Sonntag in Oberaden auf die Distanzen 2.000 und 5.000 Meter – und war für Top-Platzierungen gut. Jan-Philipp und Julian belegten in ihren Altersklassen jeweils Platz eins. Gabriele und Detlef Droste hatten zum 5-Kilometer-Lauf ihren Sohn Devon mitgenommen – und der lief den „Alten“ prompt davon: mit 19:25 Minuten Platz eins in der U18. Ebenfalls über 5 Kilometer startete Frank Katzenberg mit seinen Söhnen Henri und Felix. Frank und Wettkampf-Debütant Henri passierten die Ziellinie gleichzeitig nach 24:41 Minuten – begrüßt von Felix. Der war fünf Minuten früher da.

Fazit von Mario Windelschmidt zur Barbararunde: „Super organisiert, immer wieder schön!“ Er und die übrigen „Laufeltern“ sind gespannt, wie alt sie wohl künftig gegen ihre Sprösslinge aussehen.




Maserati-Fahrer zweimal ohne Führerschein unterwegs – Polizei beschlagnahmt Sportwagen

Erneut hat die Dortmunder Polizei einen in der Innenstadt mit hohem Tempo aufgefallenen Sportwagen beschlagnahmt. Am Steuer saß laut Polizei ein Kamener und auf dem Beifahrersitz ein 19-jähriger Bergkamener. Bei der ersten Kontrolle des flotten Maseratis in einer Seitenstraße des Ostwalls am Samstag gegen 22 Uhr behauptete der 23-jährige Kamener, nicht gefahren zu sein.  Eine Fahrerlaubnis konnte der Mann nicht vorzeigen. Polizisten untersagten ihm die Weiterfahrt.

Der vorherige Beifahrer, ein 19-Jähriger aus Bergkamener, nahm auf dem Fahrersitz Platz und fuhr davon. 30 Minuten später fiel der in Oberhausen geliehene Maserati erneut auf. Abermals in der Innenstadt und erneut mit hohem Tempo. Am Steuer saß wieder der 23-Jährige. Die Polizisten folgten dem Mietwagen vom Schwanenwall bis zu einer Tankstelle an der Bornstraße, wo der 23-Jährige den Maserati auftanken wollte.

Wieder behauptete der Mann, nicht am Steuer gesessen zu haben. Dazu wertet die Polizei auch Videoaufnahmen aus. Insgesamt zeigte sich der 23-Jährige uneinsichtig. Da der Fahrer innerhalb von 30 Minuten zweimal ohne Fahrerlaubnis am Steuer eines Pkw gesessen hat, beschlagnahmte die Polizei zur Vermeidung weiterer Straftaten den Sportwagen.

Das Fahren ohne Fahrerlaubnis ist eine Straftat. Die Polizei ermittelt deshalb gegen den 23-Jährigen aus Kamen.




Stadtmeisterschaften im Schwimmen: Anmeldungen noch möglich

Die Bergkamener Stadtmeisterschaften im Schwimmen 2019 finden am Sonntag, 1. Dezember, im Hallenbad an der Lessingstraße statt.

Die Ausrichtung liegt dabei in den bewährten Händen der Wasserfreunde TuRa Bergkamen, die durch das eigene „Internationale Schwimmfest“ eine ausreichende Erfahrung bei der Durchführung von Schwimmveranstaltungen vorweisen können.

Das Hallenbad wird ab 13.00 Uhr für die Schwimmwettkämpfe geöffnet , bevor dann um 13.30 Uhr der erste Startschuss erfolgt.

Teilnehmen können alle Bergkamener Einwohner sowie die Mitglieder, die einem Bergkamener Schwimmverein oder einer Bergkamener Schwimmabteilung angehören, sowie die Mitglieder der DLRG, Ortsgruppe Bergkamen.

Meldungen können bis Mittwoch, 17. November 2019, bei den Bergkamener Schwimmvereinen oder bei der DLRG erfolgen.




Motor der Integration: KI mit Sitz in Bergkamen feiert 30. Geburtstag

30 Jahre KI Kreis Unna und 100 Jahre Demokratie in Deutschland: 2019 steht für das KI und das Team um Marina Raupach in besonderem Maße unter dem Motto „Mut machen. Erinnern. Handeln.“. Foto: Max Rolke – Kreis Unna

Jeder fünfte Bürger im Kreis Unna hat eine Zuwanderungsgeschichte. Dass das Miteinander hier gelingt, ist ganz besonders der Arbeit des Kommunalen Integrationszentrums (KI) zu verdanken. Denn das kreiseigene KI an der Schulstraße in Bergkamen-Weddinghofen ist nicht nur Anlaufstelle für alle Fragen zum Thema, sondern auch Motor für eine im Alltag stattfindende Integration. Und das seit 30 Jahren.

Alles begann im Herbst 1989 mit der Einrichtung der „Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien“ (RAA). NRW-weit war der Kreis Unna damals der erste Kreis mit einer eigenen RAA. In den folgenden Jahren entwickelte sich die Arbeitsstelle zum KI Kreis Unna weiter und gilt heute als das Scharnier für (fast) alle das Zusammenleben von einheimischen und zugewanderten Menschen betreffenden Themen.

Mit der im Laufe der Jahre gewachsenen Zahl an Aufgaben ist auch das Team größer geworden: Inzwischen stehen 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um Sachgebietsleiterin Marina Raupach allen Einrichtungen des Gemeinwesens, den Ehrenamts-Initiativen und den Migrantenselbstorganisationen partnerschaftlich zur Seite.

Engmaschiges Netzwerk
„Das KI ist in Sachen Integration die erste Adresse im Kreis Unna“, unterstreicht Landrat Michael Makiolla. „Es hat einen großen Anteil daran, dass wir hier im Kreis Unna eine Gesellschaft voller Vielfalt sind, wo die Menschen in Frieden und Harmonie miteinander leben.“

Der Schwerpunkt der Arbeit von KI-Leiterin Marina Raupach und ihrem Team liegt im „Fit-Machen“ der Fachkräfte. Der Weg, über Multiplikatoren an diejenigen zu kommen, um die es geht, hat sich im Laufe der Jahre als erfolgreich erwiesen. Denn: „Wir dürfen es uns nicht erlauben, das Potenzial liegen zu lassen, das die zu uns gekommenen Menschen mitbringen“, erklärt Marina Raupach. Deshalb bilden die Bereiche Elementarerziehung, Schule, Beruf und kommunale Integration neben der Demokratieförderung wichtige Schwerpunkte der Arbeit.

Mut gemacht! Erinnert! Gehandelt!
Integration, Toleranz und Respekt – dafür steht das KI Kreis Unna in besonderem Maße. Deshalb wird beim großen Geburtstagsfest am Donnerstag, 14. November in der Kamener Stadthalle auch Bezug auf ein anderes Jubiläum genommen: 100 Jahre Demokratie in Deutschland. „Mut gemacht! Erinnert! Gehandelt!“ lautet das Motto des Festes.

Weitere Informationen zum Kommunalen Integrationszentrum finden sich im Internet unter www.kreis-unna.de, Suchbegriff: Integrationszentrum. PK | PKU




Zwei Podestplätze für TuRa beim Kinderleichtathletik-Sportfest in Schwerte

Dier erfolgreichen TuRa-Leichtathleten in Schwerte.

Mit zwei zweiten Plätzen kehrte TuRa Bergkamen vom Kinderleichtathletik-Sportfest des LC Schwerte zurück. Die jungen Sportler der TuRa-Turn- und Leichathletikabteilung sind seit mehreren Jahren große Anhänger dieser Teamwettbewerbe, da alle Leistungen der Kinder in eine Mannschaftswertung einfließen. In Schwerte traten die Bergkamener jeweils mit einer U8, U10 und U12 an.

Die jüngsten TuRaner in der U8 zeigten sich in den Laufwettbewerben auf Augenhöhe mit dem späteren Sieger SG Eintracht Ergste. Im Team-Biathlon lagen die TuRaner nur eine Sekunde (3:07 min.) hinter Ergste, in der 30-Meter-Hindernis-Staffel überliefen sie gerade einmal eine Hürde weniger als ihr härtester Konkurrent. Im traditionell ungeliebten Ball-Stoßen sowie im Hoch-Weitsprung mussten die Bergkamener dann allerdings die Ergster ziehen lassen. Am Ende stand ein starker zweiter Platz im Gesamtklassement.

Erfahrungsgemäß schwer wurde es für die U10. Die Bergkamener traten in dem teilnehmerstärksten Feld mit einem Team an, das nahezu ausschließlich aus Kindern des „Jungjahrgangs“ bestand. Zudem war es für die Hälfte der jungen Sportler der erste Wettkampf überhaupt. Die TuRaner schlugen sich tapfer und belegten am Ende den siebten Platz. Im kommenden Jahr können die Bergkamener neu angreifen – dann stellen sie ein U10-Team mit vielen „Altjahrgangs“-Kinder.

Überraschend stark präsentierte sich die U12 der TuRaner. Aus Krankheitsgründen stand die Teilnahme der Bergkamener noch bis zum Morgen des Wettkampfs auf der Kippe. TuRa trotzte den Grippeviren und belohnte sich mit dem zweiten Platz. Auch hier traten die Bergkamener mit einem sehr jungen Team an und mussten sich nur der deutlich erfahrenenen Mannschaft des TV Werne geschlagen geben.

Die TuRa-Teams in der Übersicht:

U8: Hannah Brosius,  Leonas Czeranka, Liliana Homann, Maxi Gruner, Lilly Schaumann, Ida Bolte, Meike Kuhn

U10: Emilia Klasik, Florian Kalny, Sina Peters, Marla Thies, Tabea Tolksdorf, Ben Csellich, Kjell Vogt, Sophia Pütz, Ela Erdogan, Lia Albrecht, Mara Albrecht

U12: Lina Rose, Paulina Czeranka, Jonah Martin, Milena Klasik, Johanna Czeranka, Linn Vogt




Ehedrama: Mann soll zuerst seine Frau und dann sich selbst wegen ihrer Trennungsabsichten umgebracht haben

Am Sonntagabend wurde eine 50 Jahre alte Frau von ihren Kindern in ihrer Wohnung in der Ernst-Heilmann-Straße in Bergkamen tot aufgefunden. Sie war laut Mitteilung von Polizei und Stadtanwaltschaft Opfer eines Gewaltverbrechens geworden.

Der 54 Jahre alte Ehemann wurde kurze Zeit später im Keller eines Mehrfamilienhauses in der Nachbarschaft tot aufgefunden. Aufgrund der bisherigen Ermittlungen gehen Polizei und Staatsanwaltschaft davon aus, dass der 54 Jahre alte Mann zunächst seine Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung getötet und sich anschließend das Leben genommen hat. Hintergrund dürften Trennungsabsichten der Frau gewesen sein.




Bergkamens Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel ist Projektsprecherin der Kulturregion Hellweg

Bergkamens Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel.

Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel ist seit dem 28.Oktober dieses Jahres Projektratssprecherin des Projektrates der Hellweg Region im Rahmen der Regionalen Kunst- und Kulturpolitik des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie wurde als Nachfolgerin von Ulrich Weißenberg, Fachbereichsleiter Kultur der Stadt Hamm gewählt.

Mit dem Förderprogramm „Regionale Kulturpolitik“ unterstützt die Landesregierung seit Ende der 1990er-Jahre die zehn Kulturregionen Nordrhein-Westfalens dabei, sich zu profilieren und ihre Attraktivität und Identität nach innen und nach außen zu stärken. Im Rahmen der Regionalen Kulturpolitik entscheidet das Land über die Vergabe von Fördermitteln in den zehn Regionen. Die Projekträte der Kulturregionen bestimmen in erheblichem Umfang die Landesförderung für regionale Kulturprojekte in der jeweiligen Region mit. Sie sprechen etwa die Empfehlungen zur Förderung der Projektanträge gegenüber dem Fördergeber aus, die in der Regel übernommen werden. Sie setzen Ziele und leiten Entwicklungsprozesse zum Ausbau regionaler Kulturarbeit ein und stimmen die regionale Entwicklung mit dem Land NRW ab. Auch die Vermittlung der Regionalen Kulturpolitik an die kommunalen Verwaltungen, die politischen Gremien und die Freie Kulturszene gehört zu den Aufgaben.

Im Rahmen der Förderung der Hellweg Region wurden und werden etwa Projekte wie das Take 5 Jazzfestival und Mord am Hellweg, die Lichtkunstwerke in der Hellweg Region und das Kinderkulturprojekt „KinderKulturTage“ gefördert. „Nachdem die Stadt Bergkamen seit vielen Jahren von der Regionalen Kulturpolitik profitiert, war es mir eine Ehrensache die Aufgabe der Profilsprecherin zu übernehmen“, so Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel. „Ein Ziel meiner Tätigkeit als Profilsprecherin sehe ich darin, das Projekt „Hellweg Region“ an möglichst viele Kulturschaffende in der Region zu vermitteln, das Potenzial ist da bei weitem noch nicht ausgeschöpft“.

Kommunen und Vereine, Unternehmen oder Einzelpersonen können sich in der regionalen Kulturpolitik engagieren, die mit einem Projekt das Kunst- und Kulturangebot ihrer Kulturregion bereichern oder weiter qualifizieren möchten. In der Regel kann eine Landesförderung bis maximal 50 Prozent jeweils zum 30. September des Jahres beantragt werden. Die Vernetzung mit anderen Akteuren in der Region ist dabei ein wichtiges Förderkriterium. Von großer Bedeutung ist außerdem das Beratungsangebot, das die regionalen Koordinierungsbüros leisten.