Ausstellung in der Ökologiestation: NATUR – ZWEI INTERPRETATIONEN

Vom 26. Mai bis 28. August 2025 präsentieren Fern Mehring und Eva Zimnoch ihre Werke auf der Ökologeistation, die sich beide auf sehr unterschiedliche, aber sich ergänzende Weise mit Natur, Verantwortung und Schönheit auseinandersetzen.

Der Künstler Fern Mehring beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit dem Spannungsfeld zwischen lebendiger und „toter“ Natur. Ausgangspunkt ist die umweltpolitisch brisante Thematik sogenannter Schottergärten – lebensfeindliche, versiegelte Flächen, die in immer mehr Vorgärten zu finden sind. Seinem Projekt „Gärten des Grauens – Gärten der Freude“ liegt die Frage zugrunde: Was bedeutet Natur für uns – und wie gehen wir mit ihr um? „Ich möchte Anstoß geben, MUTTER NATUR wieder mit ursprünglicher, staunender Bewunderung zu begegnen“, so Fern Mehring. Seine Werke sind zugleich Mahnung und Einladung, sich der Schönheit, aber auch der Verletzlichkeit unserer Umwelt wieder bewusst zu werden.

Ganz andere, aber ebenso faszinierende Wege geht Eva Zimnoch, Künstlerin aus Dortmund. In ihren meist großformatigen Arbeiten verbindet sie die Leichtigkeit des Aquarells mit der Tiefe der Ölmalerei – umgesetzt mit einer innovativen Acryltechnik, für die sie ihre Farben selbst aus reinen Pigmenten und Acrylbinder herstellt. So entstehen eindrucksvolle Naturbilder: von zarten Blütenstudien bis hin zu weiten Landschaftspanoramen. Nach klassischer Ausbildung in Ölmalerei entwickelte Zimnoch einen Stil, der durch Transparenz, Farbtiefe und Leuchtkraft besticht. Ihre Werke fangen nicht nur die äußere Erscheinung, sondern auch die Atmosphäre und das Wesen der Natur ein.

Ausstellungszeitraum: 26. Mai bis 28. August 2025
Ort: Ökologiestation des Kreises Unna

Bitte beachten Sie, dass der Zugang zur Ausstellung während anderer Veranstaltungen in der Ökologiestation eingeschränkt sein kann.




Landtagsabgeordnete hospitiert zwei Tage an der Bodelschwingh-Schule und ist tief beeindruckt

Silvia Gosewinkel (2. v. r.) im Vorgespräch mit Frau Landskron, Frau Seeberger und Herrn Westenberg.

Zwei Tage lang hospitierte die Landtagsabgeordnete Silvia Gosewinkel an der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule in Bergkamen-Heil, einer Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung (GG). Der Besuch war für die Inklusionsbeauftragte der SPD-Landtagsfraktion eine wertvolle Gelegenheit, sich ein aktuelles Bild von der Situation vor Ort zu machen – insbesondere im Kontext wiederkehrender Rückmeldungen von Eltern zu kurzfristigen Unterrichtsausfällen.

„Personalmangel betrifft alle Schulformen, aber gerade an Förderschulen mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung wiegt er besonders schwer – denn die Beziehung zu den Kindern eine tragende Säule der Bildungsarbeit ist“, betont Gosewinkel. „Ich bin tief beeindruckt, mit wie viel Engagement, Fachlichkeit und Geduld hier gearbeitet wird.“ Eine Berufsgruppe, die sie dabei näher kennengelernt hat, sind die Fachlehrkräfte: die für bestimmte Fächer spezialisiert ausgebildet ist, jedoch kein reguläres Lehramtsstudium absolviert hat. Fachlehrer unterrichten vor allem praxisnahe oder spezialisierte Unterrichtsfächer wie zum Beispiel Werken. „Diese Menschen leisten wertvolle Arbeit. Ihr Einsatz ist eine pragmatische Möglichkeit, trotz Personalmangel qualifizierten Unterricht zu sichern – zum Wohl der Kinder“, so Gosewinkel.
Sie kündigt an, sich für bessere Rahmenbedingungen und eine stärkere Anerkennung dieser Berufsgruppe im Landtag einzusetzen.

Bereits seit ihrem letzten Besuch konnten Verbesserungen erreicht werden, etwa durch eine neue Stundenplangestaltung, die verlässlichen Unterricht bis 14 Uhr ermöglicht. Auch organisatorisch wird viel geleistet, um für die Kinder den bestmöglichen Rahmen zu schaffen.

Drei zentrale Eindrücke nimmt die Abgeordnete mit:

  1. Beziehung als Basis für Bildung
    Die Arbeit in der GG-Förderschule lebt von Verlässlichkeit und Vertrauen. „Ständiger Personalwechsel – verursacht durch strukturelle Engpässe – erschwert die so wichtige Beziehungsarbeit“, erklärt Gosewinkel. Der Aufbau stabiler Bindungen sei ein Schlüssel für Entwicklungsfortschritte.
  1. Kindzentrierte Pädagogik mit innovativen Ansätzen
    Besonders beeindruckt zeigte sich Gosewinkel vom Konzept der„Basalen Welt“, in der Kinder mit sehr hohem Unterstützungsbedarf gezielt in Interaktion und Wahrnehmung gefördert werden – außerhalb klassischer Unterrichtsstrukturen. „Hier zeigt sich, wie differenziert und individuell sonderpädagogische Arbeit ist – und wie viel professionelle Reflexion dahintersteckt“, so die Abgeordnete.
  1. Kreative Lösungen trotz räumlicher Enge
    Die räumlichen Kapazitäten der Schule sind aktuell ausgelastet, doch der Schulträger hat bereitseinen dritten Schulstandort beschlossen, um die Schule zukunftssicher aufzustellen. „Bis dahin wird vor Ort mit großem Engagement das Beste aus der Situation gemacht – das verdient höchste Anerkennung“, betont Gosewinkel. Sie würdigt ausdrücklich die geplanten Investitionen im Sinne der Kinder: „Diese Unterstützung ist ein starkes Zeichen für die Bedeutung des Förderschwerpunkts Geistige Entwicklung.“

Auch strukturelle Fragen über den Schulalltag hinaus wurden thematisiert. So fehlt es vielerorts an geeigneten Therapieräumen oder interdisziplinären Angeboten – gerade dort, wo Sprach- oder Bewegungsförderung elementar sind. Als ausgebildete Logopädin weiß Gosewinkel: „Professionelle Förderung braucht Raum – im wörtlichen wie übertragenen Sinn.“

Inklusion bleibt ein zentrales Ziel – aber differenzierte Förderung braucht angepasste Rahmenbedingungen
Auch das Ziel des gemeinsamen Lernens ist Silvia Gosewinkel wichtig: „Natürlich sehen wir die Relevanz der Inklusion und setzen uns weiter dafür ein. Aber überall fehlt es an Sonderpädagoginnen und -pädagogen – sowohl an Regel- als auch an Förderschulen.“

Die Hospitation habe ihr eindrücklich gezeigt, wie individuell auf die Bedarfe der Kinder in der Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung eingegangen werde. „Die Ausstattung, die personellen Ressourcen, aber auch die Ausbildung der Lehrkräfte unterscheiden sich deutlich von denen an Regelschulen – und das ist auch richtig so. Hier ist Raum für basale Förderung, für Therapien und multiprofessionelle Begleitung.“ Genau deshalb, so Gosewinkel weiter, sei es wichtig, den Förderschwerpunkt GG nicht als Widerspruch zur Inklusion zu verstehen, sondern als einen Teil davon. „Ich werde mich im Landtag weiter dafür einsetzen, dass diese Schulform gestärkt und nicht ausgehöhlt wird – zum Wohl der Kinder und ihrer Familien.“




Heimatpreis 2025 geht an das DRK, den Bachkreis und an die Wasserfreunde TuRa Bergkamen

Foto: Stadt Bergkamen

Im Rahmen der Veranstaltung „Landtag lokal“ hat die Stadt Bergkamen am Montag den Heimatpreis 2025 verliehen. Ausgezeichnet wurden drei lokale Initiativen, die sich in besonderer Weise für das Gemeinwohl engagieren.

Platz 1 und 2.500 Euro erhielt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Bergkamen für sein Engagement, die Bevölkerung für Erste-Hilfe-Maßnahmen zu sensibilisieren.
Den 2. Platz und 1.500 Euro gewann der Bachkreis Bergkamen, der mit dem Preisgeld das Jugendorchester weiter fördern möchte.
Platz 3 und 1.000 Euro gingen an die Wasserfreunde TuRa Bergkamen, die sich dafür einsetzen, dass mehr Kinder sicher schwimmen lernen.

Die Preise wurden von Bürgermeister Bernd Schäfer und dem Vorsitzenden des Kulturausschusses Thomas Heinzel im Rahmen eines feierlichen Empfangs überreicht.

Bürgermeister Schäfer zeigte sich beeindruckt von der Beteiligung: „Wir haben viele großartige Bewerbungen erhalten – das zeigt, wie vielfältig und lebendig das ehrenamtliche Engagement in Bergkamen ist. Ich danke allen, die sich mit Herzblut für unsere Stadt einsetzen.“

Die Verleihung fand im Kontext von „Landtag lokal“ statt – einem Besuchsprogramm des nordrhein-westfälischen Landtags. Landtagspräsident André Kuper sowie die Vizepräsident*innen Berivan Aymaz, Rainer Schmeltzer und Christof Rasche informierten mit einem ganztägigen Programm über die Arbeit des Parlaments und warben für Demokratie und bürgerschaftliches Engagement.

Der Tag begann mit Schulbesuchen im Rahmen von „Landtag macht Schule“, gefolgt von einem Bürgerdialog mit dem Petitionsausschuss auf dem Rathausplatz und Besuchen verscheidener ehrenamtlicher Vereine und Organisationen. Der Abend stand im Zeichen des Ehrenamts und bildete den würdigen Rahmen für die Ehrung der Heimatpreis-Träger.




Emma Gramse und Sarah Großpietsch schwimmen in TOP 10 bei NRW-Debüt

Beim Nordrhein-Westfälischen Schwimm-Mehrkampf 2025 am 17. und 18. Mai in Neuss gingen mit Emma Gramse und Sarah Großpietsch (beide Jahrgang 2013) zwei Schwimmerinnen der Wasserfreunde TuRa Bergkamen an den Start. Die beiden hatten sich im Vorfeld für diesen hochkarätigen Wettkampf qualifiziert.

Die Teilnahme bedeutete für beide Sportlerinnen das erste große Kräftemessen auf NRW-Ebene – mit starker Konkurrenz aus dem gesamten Bundesland, darunter Athletinnen von Landes- und Bundesstützpunkten. Trotz spürbarer Aufregung zeigten sich beide nervenstark und platzierten sich in den Top 10 ihres Jahrgangs.

Der Schwimm-Mehrkampf umfasst verschiedene Disziplinen: 200m Lagen, 400m Freistil, 25m Delfin-Beine in Bauch- und Rückenlage, 50m Beinbewegung sowie 100m und 200m in der jeweiligen Hauptlage – bei Emma in „Brust“ und bei Sarah in „Rücken“.

Die Leistungen – darunter neue Bestzeiten oder die Bestätigung bisheriger Ergebnisse – entsprachen den positiven Eindrücken aus dem Training. Besonders, wo die Vorbereitung auf diese Meisterschaft unter erschwerten Bedingungen stattfand: Wegen der Badschließung in Bergkamen musste das Training ins Hallenbad Bönen verlegt werden, was jedoch ein kontinuierliches Training ermöglichte.

Trainerin Alina Gröppler zeigte sich sehr zufrieden. Mit diesem gelungenen Auftritt auf Landesebene bestätigen beide Schwimmerinnen ihre Entwicklung – ein großer Schritt in die richtige Richtung.




Kostenlose Mitmachworkshops für Jugendliche in Stadtbibliothek und Jugendkunstschule

Am kommenden Donnerstag, 22. Mai findet der nächste Kulturrucksacktag in Bergkamen statt. Die Stadtbibliothek und die Jugendkunstschule laden Jugendliche von 10 bis 14 Jahren zu kostenlosen Kreativworkshops ein. Ermöglicht wird das Angebot durch das Landesprogramm Kulturrucksack NRW.

Um 15 Uhr beginnt in der Stadtbibliothek ein Upcycling-Workshop mit der Bergkamener Künstlerin Jasmin Lebaci. Gemeinsam mit den Jugendlichen gestaltet sie aus alten Materialien, die ansonsten entsorgt werden, neue attraktive Objekte. Dazu gehören auch alte, aus dem Bestand genommene Bücher der Stadtbibliothek.

Von 16 bis 18 Uhr öffnet die Jugendkunstschule ihr FabLab. Hier können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Neugierde und spielerisch verschiedene digitale kreative Gestaltungsmöglichkeiten kennenlernen oder weiterentwickeln. Neben bereits erprobten Angeboten wie Plotting und Brickcoding kommt zum ersten Mal MakeyMakey zum Einsatz. Hinter MakeyMakey verbirgt sich eine kleine Platine, mit der eine Vielzahl von Objekten in Computertasten umgewandelt werden können. Hiermit lassen sich recht schnell kreative, auf Berührungen reagierende Installationen herstellen: Musikinstrumente, Computerspiele und vieles mehr.

Die Kulturrucksacktage finden außerhalb der Schulferien jeweils am Ende eines Monats donnerstags statt. Der nächste Termin ist am Donnerstag, 26. Juni.

Für weitere Informationen steht die Jugendkunstschule unter den Telefonnummern 02307 965462 oder 288848 und per E-Mail unter jugendkunstschule@bergkamen.de zur Verfügung.




Vorbereitungstreffen für Demokratiefest im Treffpunkt

Im April trafen sich auf Einladung des Ortvorstehers die Vereinsvertreter von Bergkamen-Mitte . Dabei wurde die gemeinsame Durchführung eines Demokratiefestes verabredet. Zur näheren Planung lädt das Bündnis für Demokratie und Vielfalt zu einem Treffen am Montag, 26. Mai, um 18 Uhr in den Treffpunkt an der Lessingstrasse ein. Interessierte sind ebenso herzlich willkommen.




Bergkamener Gästeführerring lädt ein: Stadtrundfahrt, Lügentour und Besuch des Stadtmuseums

Stadtrundfahrt: Stadtteile ENTDECKEN und ERLEBEN,
inkl. Kaffee und Kuchen – 24. Mai

Lust auf ENTDECKEN und ERLEBEN“, ist das Motto dieser klassischen Stadtrundfahrt. Die Bustour beginnt und endet am Busbahnhof und erstreckt sich über alle Stadtteile. Zudem ist eine kurze Führung im Museum mit kurzer Kaffeepause (inkl. Tee o. Kaffee sowie Kuchen) inbegriffen.

Die Tickets sind gegen Barzahlung noch bis zum 23.05.2025 in der Touristeninformation erhältlich.

  • Termin: Samstag, 24. Mai 2025
  • Beginn: 14.00 Uhr
  • Dauer: bis ca. 17.00 Uhr
  • Treffpunkt: Busbahnhof, Mitte
  • Hunde dürfen leider nicht mitgebracht werden
  • Leitung: Elke Böinghoff-Richter
  • Kosten: 15€ pro Person | Kinder bis zu zwölf Jahren sind kostenfrei

 Lügentour, Du entscheidest – Zwischen Lippe und Landwehr – 25. Mai

Die interaktive Mitmachtour richtet sich an alle Rätselfans.
Welche Thesen entsprechen der Wahrheit und was hat sich der Gästeführer ausgedacht. Zu Beginn der Führung werden Rätselkarten ausgeteilt. Dann geht es mit roten und grünen Karten durch Heil, vorbei an allen wichtigen Eckpunkten des Dorfes. Auch das alte Spritzenhaus und der Friedhof sind Anlaufstellen der Führung.
Eine Anmeldung ist bis Freitag, 23.05.2025, 11.00 Uhr möglich.

  • Termin: Sonntag, 25. Mai 2025
  • Beginn: 11.00 Uhr
  • Dauer: ca. 2 Stunden
  • Treffpunkt: Westenhellweg 131, vor dem Naturfreibad, Heil
  • Hunde dürfen mitgebracht werden
  • Leitung: Tobias Hindemitt

 

Führung durch das Stadtmuseum – Vorzeit bis heute – 25. Mai

Bergkamen ist eine noch junge Stadt, dennoch hat diese einiges an Geschichte zu bieten Auf dieser Führung wird die Entwicklung von der grauen Vorzeit bis heute an den Ausstellungsstücken spannend aufbereitet und erläutert.
Eine Anmeldung ist bis Freitag, 23.05.2025, 11.00 Uhr möglich.

  • Termin: Sonntag, 25. Mai 2025
  • Beginn: 10.30 Uhr
  • Dauer: ca. 2 Stunden
  • Treffpunkt: Jahnstraße 31, Haupteingang Stadtmuseum, Oberaden
  • Hunde dürfen leider nicht mitgebracht werden
  • Leitung: Dieter Tatenhorst

 Allgemeine Information zur Führung:

Vor jeder Teilnahme ist eine Anmeldung notwendig. Diese kann über die Touristeninformation vor Ort (Hafenweg 10), telefonisch unter 02307/ 965 357 oder per Mail an tourismus@bergkamen.de erfolgen. Die Teilnahme an der Führung kostet je fünf Euro pro Person, für Kinder bis zu zwölf Jahren ist diese kostenfrei. Wer teilnehmen möchte, sollte witterungsangepasste Bekleidung tragen




Wegmarke „mittendrin“: Eröffnung der Jahresausstellung der kunstwerkstatt sohle 1

Fototermin während der Jahrestagung der Kunstwerkstatt sohle 1 Bergkamen.

„mittendrin“ so lautet der Titel der neuen Kunstausstellung der kunstwerkstatt sohle 1 Bergkamen, die am Sonntag, den 25.05.2025 ab 11.00 Uhr in der Galerie „sohle1“ im Stadtmuseum Bergkamen ihre Pforten für die Gäste öffnet.

Mittendrin in einer Gemeinschaft, in einem Projekt, in einem Schlamassel, in so vielem kann man „mittendrin“ stecken … Das auszuloten haben sich die Mitglieder der Künstlergruppe „kunstwerkstatt sohle 1“ zur Aufgabe gemacht und bieten mit ihrem breiten Spektrum vielfältige Denkanstöße, sei es in Form von Fotos, Skulpturen, Papierarbeiten, Acryl- oder Ölbildern.

Nach der Begrüßung durch den Ehrenbürgermeister Roland Schäfer gibt Klaus Holzer vom KulturkreisKamen eine Einführung in die Ausstellung. Musikalisch begleitet wird die Vernissage von Monika Meyer mit der Handpan.

Die Ausstellung kann bis zum 13.07.2025 besucht werden.

„mittendrin“ vom 25.05.2025 – 13.07.2025

Sonntag, 25.05.2025 ab 11.00 Uhr Vernissage

Sonntag, 15.06.2025 ab 15.00 Uhr Ruhrlesen: Ahnt die Kunst die Pointe?

Sonntag, 29.06.2025 ab 11.00 Uhr Führung mit Thea Holzer

Sonntag, 13.07.2025 von 15.00 Uhr – 17.00 Uhr Finissage

Städtische Galerie „sohle1“ im Stadtmuseum, Jahnstr. 31, 59192 Bergkamen

geöffnet Mi-So 10.00 – 17.00 Uhr

 




Nachtreffen zum Internationalen Frauentag 2025 im Stadtmuseum

Restlos ausverkauft war die 40. Feier Feier zum Internatonalen Frauentag in Bergkamen. Fotos: Stadt Bergkamen

Rund 120 BesucherInnen erlebten den 40. Internationalen Frauentag in Bergkamen und bescherten so dem ausrichtenden Bergkamener Frauentagsteam in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten Martina Bierkämper einen Erlös in Höhe von rund 1.351 Euro.  Der wird nun gespendet, im Rahmen des Nachtreffens des Frauentagsteams am Dienstag, 27. Mai, ab 18 Uhr im Stadtmuseum.

Freuen werden sich über jeweils die Hälfte des Erlöses das Bergkamener Frauen- und Mädchennetzwerk sowie das Frauenforum im Kreis Unna. Die Scheckübergabe erfolgt im Rahmen des Nachtreffens im Stadtmuseum. Traditionell kommt der Erlös des Internationalen Frauentages lokalen Gruppen oder Vereinen zugute, die sich für die Situation von Frauen und Mädchen stark machen. Ebenso traditionell ist der gemeinsame Rückblick des Frauentagsteams mit einer Diashow und gemeinsamem Pizzaessen.




hellwach 2025 – Das internationale Theaterfestival für junges Publikum gastiert auch im studio theater

Die elfte Ausgabe dieses in der Region Hellweg ansässigen Festivals bietet wieder einmal ein Programm der Extraklasse. Es verwöhnt die Zuschauenden mit Theater aus vielen Ländern Europas, aus Afrika und aus Mittelamerika. Menschen fast jeden Alters und bereits ab 2 Jahren finden im Programm des Festivals Inszenierungen und Themen, die zeigen, dass Künstlerinnen und Künstler auf der ganzen Welt sich mit den großen Fragen unserer Zeit beschäftigen. Und dass sie in der Lage sind, diese altersgerecht zu vermitteln.

Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Jugendkunstschule der Stadt Bergkamen an dem Festival und hat zwei Produktionen ins Studiotheater eingeladen. Während den Vorstellungen befinden sich alle Akteurinnen und Akteure und auch die Zuschauerinnen und Zuschauer auf der Bühne. So haben alle einen direkteren Kontakt miteinander und können intensiver interagieren.

Folgende Produktionen werden in Bergkamen zu sehen sein:

Théâtre de la Guimbarde Charleroi/Belgien Deutschland-Premiere

Titel: Tiébélé

für alle ab 2 Jahren

Tiébélé – ein Ort an dem die Zeit stillsteht. Eine junge Frau mischt Lehm und Wasser, kritzelt Bilder an die Wand, erkundet den Weg der ersten Spuren in der Kindheit. Indem sie sich diese überlieferten Gesten wieder aneignet, tritt sie in die Fußstapfen von Kleinkindern, die in der Erde spielen. An ihrer Seite ist eine Frau, die sie mit ihrer Stimme und dem sanften Klang der N’goni begleitet. Und so reisen sie zu den Wurzeln der Menschheit. Mit Musik und Kunstwerken aus Lehm schafft Tiébélé einzigartige künstlerische Eindrücke für die Allerkleinsten.

Dauer: 40 Minuten

Sprache: ohne Worte

Studiotheater Bergkamen

Dienstag, 20.05.2025 um 9 Uhr und 11 Uhr

Teatro Al Vacío Argentinien/Mexiko Deutschland-Premiere

Titel: Yo Soy / Ich bin

für alle von 3 bis 6 Jahren

Es gibt viele Arten des Seins und des Daseins in der Welt. In Bezug auf unserer Art zu leben und unsere Identität zu erfahren. Oder in Bezug auf die Rollen, die wir in der Gesellschaft, in der wir leben, entwickeln. Yo Soy ist ein Stück über die Möglichkeiten und die Freiheit des Seins. Das Stück, das auf Körpertheater basiert, versucht erfahrbar zu machen, dass Akzeptanz für die Identitätsbildung von grundlegender Bedeutung ist.

Dauer: 40 Minuten

Sprache: ohne Worte

Studiotheater Bergkamen

Freitag, 23.05.2025 um 9 Uhr und 11 Uhr

Drei Vorstellungen sind bereits ausgebucht. Lediglich für die 11 Uhr Vorstellung am Dienstag, den 20.05.2025 sind noch wenige Zuschauerplätze frei.

Bei Interesse nimmt die Jugendkunstschule gerne Ticketwünsche entgegen.

Für weitere Informationen und für Anmeldungen steht die Jugendkunstschule unter den Telefonnummern 02307 965462 oder 288848 und per E-Mail unter jugendkunstschule@bergkamen.de zur Verfügung.




Indian Ocean All Stars beim letzten Klangkosmos Weltmusik vor der Sommerpause

Fünf herausragende Musiker und Musikerinnen von den Inseln Madagaskar, den Komoren, Mauritius und La Réunion vereinen sich zu einem außergewöhnlichen Konzertprojekt: die Indian Ocean All Stars. Sie treten am 02.06.2025 um 20.00 Uhr im Trauzimmer Marina Rünthe auf und schließen die Veranstaltungsreihe Klangkosmos Weltmusik vor der Sommerpause ab.

Gemeinsam bringen sie die faszinierende musikalische Vielfalt des westlichen Indischen Ozeans auf die Bühne – ein mitreißender Mix aus traditionellen Rhythmen, kreolischen Sprachen und regionaltypischen Instrumenten.

Die Gruppe steht nicht nur für musikalische Exzellenz, sondern auch für eine klare Botschaft: Sie macht auf die ökologische und kulturelle Verletzlichkeit ihrer Heimatinseln aufmerksam und erhebt ihre Stimmen für den Erhalt der Natur und eine nachhaltige Entwicklung. Im Spannungsfeld zwischen kolonialer Vergangenheit und globaler Gegenwart setzen die Künstlerinnen und Künstler kraftvolle Impulse und verleihen ihrem Repertoire durch aktuelle gesellschaftliche und ökologische Themen eine besondere Relevanz.

Die Auswirkungen der Klimakrise sind in den fragilen Küsten- und Meeresregionen der Inseln längst Realität. Bedroht sind nicht nur einzigartige Ökosysteme mit vielen endemischen Arten, sondern auch das tägliche Leben der Menschen. Die Indian Ocean All Stars verwandeln diese Dringlichkeit in Klang und schaffen so ein berührendes, musikalisch vielstimmiges Plädoyer für den Schutz eines bedrohten Paradieses.

Ein Konzert, das berührt, begeistert und wachrüttelt.